Skip to main content

Full text of "Die bisher bekannten Pflanzen Galiziens und der Bukowina"

See other formats


•..A 


:^:  A 


^^■:  lH: 


'>A.    ':    '.''' 


'■Mf^r  ■ 


*■  'l 


>./'■•■»: 


,'•'.,«*'. 
^ 


'.--^N^ 


r  ■   ■       ■ " 


.^-■. 


"■M:/-  ■'/■■ 


^ENDVYÖRKBOTANICALCAPl 


A 


f.  «  '^  \ 

DIE 


BISHER  BEKANNTEN 


PFLANZEN  GALIZIENS 


IM» 


DER  BUKOWINA 


JOSEF  ARMIN  KNAPP. 


WIEN  1872. 

AV  I  L  H  E  L  M    B  E  A  U  31  Ü  L  L  E  K 

j  K.  K.  IIOP-  UND  UMVIiKSITATSnUCmiÄNDLEK. 

^5^  '  ^ :,---^^3( 


Botanische  Werke 

aus  «lern    S'crl:ii;f 

\oii  Wilhelm  BraumüUer,  k.  k.  liof-  und  Ciiiversilälsbucliliäuillor  in  "Wien. 

Bayer,  Joh  N.,  Mitglied  der  k.  k.  zool.-botan.  GrPsellscliaft  in  Wien.  Bota- 
nisches Excursionsbiich  für  das  Erzherzogthum  Oesterreich  ob  und 
unter  der  Enns.  Eine  Darstellung  der  in  diesem  Erzherzogtliunie  wild- 
\vaclisenden  Gelasspflanzen  nach  ihren  auffallendsten  Merkmalen.  8.  1869. 

2  fl.  50  kr.   -    1   Thlr.  20  Ngr. 

Praterflora.  Beschreibung  der  im  k.  k.  Prater  und  in  der  Brigittenau 

ausserlialb  der  Gärten  wildwachsenden  und  angebauten  Pflanzen.  8.  1869. 

1  fl.  —  20  Ngr. 

Ettingshausen,  Dr.  Const.  Ritter  von,  Professor  der  Naturgeschichte  an 
di'r  k.  k.  med.-chirurg.  Josefs-Akademie.  Physiographie  der  Medicinal- 
Pflanzen  nebst  einem  Clavis  zur  Bestimmung  der  Pflanzen  mit  beson- 
derer Berücksichtigung  der  Nervation  der  Blätter.  Mit  294  Abbildungen 
im  Natursell)stdruck.  gr.  8.   1862.  6  fl.  —  4  Thlr. 

Fotografisches  Album  der  Flora  Oesterreichs.  Zugleich  ein  Hand- 
buch zum  Selbstunterrichte  in  der  Pflanzenkunde.  Mit  173  Tafeln,  ent- 
haltend eine  Sammlung  gedruckter  Fotografien  von  charakteristischen 

'    Pflanzen  der  einbeimischen  Flora,  gr.  8.  1864.  5  fl.  —  3  Thlr.  10  Ngr. 

Karsten,  Dr.  H.,  Professor  der  Botanik  an  der  k.  k.  Universität  in  Wien. 
Chemismus  der  Pflanzenzelle.  Eine  morphologisch-chemische  Unter- 
suchung der  Hefe  mit  Berücksichtigung  der  Natur,  des  Ursprunges  und 
der  Verbreitung  der  Contagien.  Mit  9  Holzschnitten,  gr.  8.   1869. 

1  fl.  —  20  Ngr. 

Kolaczek,  Erwin,  ehem.  Professor  an  der  k.  k.  höheren  landwirthschaft- 
lichen  Lehranstalt  in  Ungar.-Altenburg.  Lehrbuch  der  Botanik,  ein 
Führer  in's  Pflanzenreich,  vorzugsweise  für  Landwirthe  und  Forstmänner, 
sowie  für  Freunde  der  Naturkunde.  Mit  363  Abbildungen,  gr.  8.  1856. 

4  fl.  80  kr.  —  3  Thlr.  6  Ngr. 

Kukula,  Wilhelm,  Professor  an  der  k.  k.  Ober-Ivcalschule  in  Linz,  k.  k. 
Bezirks-Schulinspector.  Naturgeschichte  des  Pflanzenreiches.  Zweite 
verbesserte  Auflage.  Mit  105  Holzschnitten,  gr.  8.  1870.  1  fl.  —  20  Ngr. 

Neilreich,  Dr.  August,  k.  k.  Obcrlandesgerichtsrath.  Aufzählung  der 
in  Ungarn  und  Slavonien  bisher  beobachteten  Gefässpfianzen  nebst 
'■iner  pilanzen-geographischen  L'ebersicht.  gr.   8.   1866. 

5  fl.   50  kr.   —   3  Thlr.  20  Ngr. 
—  —  Nachträge  und  Verbesserungen,  gr.  8.   1870. 

1  fl.  50  kr.  —   1   Thlr. 


DIE 


BISHER  BEKANNTEN 


PFLANZEN  GALIZIENS 


DER  BUKOWINA 


JOSEF  ARMIN  KNAPR 


LIBRARY 
NEW  YORK 
BOTANICAL 

ÖAJJDEM 


WIEN,  1872. 
WILHELM    BRAUMÜLLER 

K.  K.  HOF-  UND  DNIVERSITÄTSBÜCHHÄNDLER. 


•   K  O 


S'^  HOCHGEBOEEN 


HERRN 


LIBRARY 
NEW  YORK 
BOTANJCAL 

GARDEN 


ALEXAIDEE  GEAFE^  BEAIICKI 


DEM  WAHREN  FÜUÜERER  NATURWISSENSCHAFTLICHER  BESTREBUNGEN 


^  HOCHACHTUNGSVOLL  GEWIDMET 

O 

cn 

I 

CO 

5 


VOM  VERFASSER. 


Vorrede. 


IJalizien  besitzt  kein  halbwegs  brauchbares  Pflanzenverzeichniss, 
geschweige  ein  dem  heutigen  Standpunkte  der  Phytographie  ent- 
sprechendes Florenwerk.  Letzteres  wird  auch  nicht  so  schnell  zu 
Stande  kommen,  denn  die  bisher  im  Lande  gemachten  Sammlun- 
gen sind  theils  zu  Grunde  gegangen,  theils  ihrer  Existenz  nach 
unbekannt  oder  in  den  meisten  Fällen  unzugänglich.  Schon  diese 
Umstände  allein  machen  es  gegenwärtig  unmöglich  eine  Flora 
Galiziens  und  der  Bukowina  zu  schreiben.  Dazu  kommt  noch, 
dass  der  grössere  Theil  des  Landes  entweder  flüchtig  oder  gar 
nicht  durchforscht  ist  und  die  meisten  Angaben  auf  den  gebirgigen 
Antheil  entfallen,  während  die  Ebene  wegen  ihrer  öfteren  Mono- 
tonie weniger  beachtet  wurde.  Aber  auch  die  auf  dieses  Gebiet 
bezügliche  botanische  Literatur  ist  noch  ziemlich  unbekannt,  und 
wir  besitzen  nicht  einmal  eine  bis  in  die  neueste  Zeit  reichende 
Zusammenstellung  derselben. 

Erfreulich  bleibt  es  immerhin,  dass  wenigstens  in  letzterer 
Hinsicht  etwas  geschehen  ist.  Arnold  besprach  in  seiner  treff- 
lichen Arbeit  „De  monumentis  historiae  naturalis  Poloniae  etc." 
die  botanische  Literatur  Polens  bis  zum  Ende  des  16.  Jahrhun- 
derts, einen  Zeitabschnitt,  in  welchem  für  die  botanische  Durchfor- 
schung Galiziens  beinahe  gar  nichts  geschehen  war,  Adamski 
behandelte  dasselbe  Thema  doch  minder  genau  bis  zum  J.  1825  und 
Josef  Majer  stellte  in  seiner  „Literatura  Fiziografii  ziemi  polskiej" 
die  botanische  Literatur  Galiziens  und  der  ehemaligen  polnischen 
Provinzen  zusammen,  doch  ist  diese  strebsame  Leistung  lückenhaft. 
So  trauriger  Natur  sind  auch  die  Verhältnisse  auf  dem  Gebiete 
der  physicalischen  Geographie,  an  deren  Abfassung  ich  mich  sofort 
nach  behobener  ünzugänglichkeit  der  diessbezüglichen  Literatur 
machen  will. 


VI 

Da  ich  nicht  in  der  Lage  war  einen  mehrjährigen  Aufenthalt 
in  Galizien  zu  nehmen,  so  musste  ich  mich  auf  das  unter  den 
gegebenen  Umständen  Erreichbare  beschränken  und  dieses  erblickte 
ich  in  einer  Zusammenstelhing  aller  auf  dieses  Gebiet  bezüglichen 
Literatur-Angaben.  Mehr  lässt  sich  heute  selbst  von  einem  Ein- 
heimischen, geschweige  denn  von  einem  Auswärtigen,  der  das  Ge- 
biet nur  nach  zwei  flüchtigen  Excursionen  kennt,  erwarten.  Da  ich 
die  den  betreffenden  Angaben  zu  Grunde  gelegten  Herbarien  nur 
in  den  seltensten  Fällen  einsehen  konnte,  so  kann  ich  selbstver- 
ständlich für  deren  Glaubwürdigkeit  nicht  einstehen.  Meine  Auf- 
gabe ist  bloss  dieselben  zu  bourtheilen  und  mit  den  Kenntnissen 
über  die  benachbarten  Provinzen,  die  mitunter  kaum  über  die 
ersten  Anfänge  hinausreichen,  in  Einklang  zu  bringen.  Wie  weit 
es  mir  gelungen  ist  das  Wahre  vom  Falschen  zu  separiren,  darüber 
möge  die  Nachwelt  urtheilen,  den  guten  Willen,  die  Unpartheilich- 
keit,  die  mich  bei  der  Sache  leiteten,  wird  selbst  die  strengste 
Kritik  anerkennen  müssen.  Dass  man  bei  Benützung  literarischer 
Arl)eiten  nicht  genug  vorsichtig  sein  kann,  beweisen  die  Beiträge 
zur  „P^lora  von  Lemberg"  vom  k.  k.  Universitäts-Professor  der 
Botanik,  Dr.  Adolf  Weiss.  Ich  hätte  diese  Arbeit  gerne  ganz 
mit  Stillschweigen  übergangen,  aber  die  wissenschaftliche  Stellung 
des  Verfassers  als  Universitäts-Professor  Hess  ein  Ignoriren  schwer 
zu.  Mit  schwerem  Herzen  entschloss  ich  mich  also  auch  diese 
Abhandlung  aufzunehmen;  die  Richtigstellungen  sie  wurden  von  mir 
nicht  böswillig  gemacht.  Herr  Professor  Weiss,  welcher  doch 
auch  auf  physikalischem  Gebiete  gewirkt,  weiss  es  gewiss,  dass 
unerbittliche  Naturgesetze  existiren  und  ein  solches  ist  auch  in  der 
Pfianzengeographie.  Uebrigens  scheint  Professor  Weiss  selbst  ge- 
fühlt zu  haben,  dass  er  in  dieser  Richtung  nicht  erspriesslich 
wirken  könne  und  zog  es  vor  nichts  mehr  zu  schreiben.  In  Prag, 
wo  er  gegenwärtig  als  Professor  der  Pfianzenphysiologie  wirkt, 
wird  er  bestrebt  sein  müssen  mit  andern  Arbeiten  diese  Scharte 
auszuwetzen,  leider  scheint  ihm  mit  seiner  letzten  Arbeit  noch 
nicht  das  Glück  zuzulächehi;  doch  wem  Gott  ein  Amt  gibt,  dem 
gibt  er  auch  Verstand. 

Die  Standortsangaben  habe  ich  auf  den  mir  zugänglich  ge- 
wesenen Kartenwerken  aufgesucht,  dass  ich  manchen  Berg,  man- 
ches Thal  nicht  gefunden,  wird  Niemanden  befremden,  der  da 
weiss,  dass  die  Autoren  oft  die  Namen  derselben  unzuverlässigen 
Quellen,  wie  in  den  Centralkarpaten  den  Führern  entnahmen  und 
dass    unsere    meisten    Kartenwerke    aus    dem    k.    k.     militärisch- 


VII 

geographischen  Institute,  das  mehr  strategische  als  streng  topogra- 
phische Zwecke  verfolgt,  hervorgegangen  sind.  Ausser  der  Kum- 
mersberg'schen  Karte  standen  mir  noch  die  Sectionskarten  des 
k.  k.  militärisch-geographischen  Institutes  auf  Verwendung  des 
Herrn  Oberst  Karl  Sonklar  v.  Instädten  zu  Gebote,  auch  die 
Direction  des  k.  k.  Katasters  gestattete  mir  die  Benützung  der 
Triangulirungs-Protokolle. 

Die  galizischen  Autoren  von  Besser  an  bis  heute  waren  in 
den  Standortsangaben  ziemlich  unkritisch,  man  kann  sagen  leicht- 
sinnig; sie  berücksichtigten  nicht,  dass  es  in  einem  und  demselben 
Kreise  mitunter  Bezirke,  gleichnamige  Ortschaften  gibt,  sie  erklär- 
ten nie  die  von  ihnen  angegebenen  Localitäten  und  gaben  Dörfer 
an,  die  gar  nicht  zu  existiren  scheinen,  wenigstens  suchte  ich  diese 
vergebens  in  den  galizischen  Karten  und  geographischen  Wörter- 
büchern. Dieser  Umstand  allein  konnte  mich  schon  bestimmen  im 
Anhange  ein  alphabetisches  Verzeichniss  der  in  der  botanischen 
Literatur  Galiziens  und  der  Bukowina  angeführten  Berge,  Dörfer, 
Flüsse  und  Thäler  mit  Angabe  ihrer  Lage  folgen  zu  lassen. 
Was  die  Orthographie  der  Ortsnamen  betrifft,  so  habe  ich  die 
galizischen  polnisch,  die  der  Bukowina  hingegen  so  geschrieben, 
wie  ich  selbe  in  den  diessbezüglichen  Werken  angetroffen.  Ich 
muss  offen  gestehen,  dass  die  Rechtschreibung  der  letzteren  gröss- 
tentheils  unrichtig  ist  und  dass  die  Richtigstellung  derselben  ein- 
gehende ethnografische  und  linguistische  Studien,  die  sich  nur  im 
Lande  selbst  betreiben  lassen  und  überdiess  mehrere  Jahre  in 
Anspruch  nehmen  dürften,  erfordert  hätte.  Bezüglich  der  politischen 
Eintheilung  habe  ich  die  im  Reichsgesetzblatte  Jahrg.  1854  p.  395 
bis  450  publicirte  gewählt  weil  im  Sinne  derselben  die  meisten 
Abhandlungen  geschrieben  und  die  allgemeinen  Angaben  über 
Kreise  in  die  gegenwärtige  Bezirkseintheilung,  die  nebenbei  gesagt 
bald  einer  neuen  weichen  wird,  sich  nicht  recht  übertragen  lassen. 

Als  Besser  seine  „Primitiae"  schrieb,  gehörte  ein  Theil 
der  gegenwärtigen  Gouvernements  Lublin  und  Radom  zu  Galizien, 
doch  schon  im  Jahre  1809  wurden  dieselben  an  das  damals  ent- 
standene Herzogthum  Warschau,  welches  im  Jahre  1815  Russland 
einverleibt  wurde,  abgetreten.  Ebenso  waren  der  Ztoczower,  Brze- 
zaner  und  Tarnopoler  Kreis  sowie  ein  Theil  des  Czortkower 
während  dieses  Zeitraumes  ein  Eigenthum  Russlands.  Diese  Um- 
stände wurden  später  von  den  auswärtigen  Schriftstellern  nicht 
immer  berücksichtigt;  Zawadzki  begeht  somit  einen  Anachronis- 
mus, indem  er  noch  im  Jahre  1835  von  einem  galizischen  Podolien 


viri 

spricht.  Besser  zählt  im  „Appendix"  zu  seinen  Primitiis  jene 
Pflanzen  aus  Kluk's  Dykcyonarz  auf,  die  in  seinem  Werke 
fehlen  und  in  dem  damaligen  Gouvernement  Lublin  vorkom- 
men sollen,  was  insofern  unrichtig  ist,  als  in  Kluk's  Werk 
nur  von  den  Palatinaten  Mazowien,  Polesien  und  einem  Theile 
Lithauens  die  Rede  ist.  Dieser  Passus  wurde  später  von  Reichen- 
bach, Roth,  Schul  tess,  Maly  u.  s.  w.  missverstanden,  indem 
dieselben  einige  im  „Appendix"  enthaltenen  Pflanzen  als  in  Ga- 
lizien  vorkommend  angaben,  ja  Neil  reich  bricht  schonungslos 
den  Stab  über  Kluk's  Angaben,  die  ihm  nur  von  Besser's  Werke 
her  bekannt  waren,  während  Kluk's  Werk  bisher  kein  Deutscher 
in  AugtMischein  genommen  hat.  Da  ich  in  dieser  Hinsicht  glück- 
licher als  meine  Vorgänger  war,  so  ist  es  für  mich  etwas  Leichtes 
die  in  Folge  eines  Missverständnisses  eingeschmuggelten  Angaben 
zu  berichtigen.  Ebenso  haben  die  galizischen  Autoren  in  ihren 
Arbeiten  eine  massenhafte  Synonymik,  von  welcher  hier  nur  die 
in  Koch"s  Synopsis  fehlenden  oder  doch  mit  jüngeren  Citaten 
versehenen  berücksichtigt  wurden,  angehäuft  und  diejenigen,  die 
über  eine  und  dieselbe  Gegend  öfters  schrieben,  eine  Reihe  von 
Fragen  und  Zweifeln,  die  ich  wegen  Mangels  an  Belegen  nur  in 
den  seltensten  Fällen  zu  lösen   in   der   Lage    war,    zurückgelassen. 

Jene  Arten,  deren  Vorkommen  in  Galizien  und  der  Bukowina 
mir  keinem  Zweifel  zu  unterliegen  schien,  sind  mit  fortlaufenden 
Zahlen  bezeichnet  und  mit  grösserea  fetten  Lettern  gedruckt,  die 
Varietäten,  Bastarte  und  die  für  dieses  Florengebiet  zweifelhaften 
Arten  und  resp.  Gattungen  erhielten  kleinere  fette  Lettern.  End- 
lich wurden  jenen  Arten  und  Gattungen,  die  in  Koch's  Synopsis 
fehlen,  die  Originalbeschreibungen  der  betreffenden  Autoren  in 
fortlaufenden  Anmerkungen  beigefügt. 

Mit  einem  Worte  ich  habe  die  vorhandenen  Angaben 
kritisch  zusammengestellt  und  war  ernstlich  bemüht,  eine  Basis 
für  weitere  Forschungen  zu  liefern. 

Gewiss  ist  diese  Arbeit  lückenhaft,  gewiss  befriedigt  sie  nach 
den  wenigsten  Richtungen,  etwas  Besseres  lässt  sich  von  mir,  der 
hierbei  von  keiner  Seite  in  materieller  Hinsicht  unterstützt  wurde, 
nicht  erwarten. 

Schliesslich  sei  es  mir  gestattet  in  erster  Reihe  dem  k.  k. 
Regierungsrathe  und  Director  des  botanischen  Gartens  Dr.  Eduard 
Fenzl,  der  mir  die  Schätze  des  k.  k.  botanischen  Hofkabinets  mit 
der  grössten  Liberalität  zur  Disposition  stellte,  dem  k.  k.  Regie- 
rungsrathe Dr.  S.  H.  Ritter  v.  Mosenthal,  der  mir  mehrere  höchst 


IX 

wertlivolle  Werke  aus  der  Bibliothek  des  k.  k.  Ministeriums  für 
Cultus  und  Unterricht  anvertraute,  den  Professoren  und  Scriptoren 
an  der  k.  k.  Hofbibliothek  Dr.  Friedrich  Müller  und  Josef 
Weilen,  dem  k.  k.  Oberst  und  Professor  an  der  Militärakademie 
zu  Wiener-Neustadt  K,  Sonklar  v.  Instädten,  dem  k.  k.  Feld- 
marschallieutenant  August  v.  Fligely,  dem  k.  k.  Obersten  und 
Director  des  k.  k.  Kriegsarchivs  Josef  v.  Nemethy,  die  mir 
Einsicht  in  die  Kartenwerke  des  k.  k.  militärisch-geographischen 
Institutes  und  des  k.  k.  Kriegsarchivs  gewährten,  dem  Badearzte 
zu  Iwonicz  Dr.  Sigmund  Bosniacki,  der  mir  nebst  der  physio- 
graphischen  Commission  und  den  Directionen  der  k.  k.  Ferdinands- 
Nord-  und  Carl-Ludwigsbahn  im  J.  1868  die  Bereisung  der  Kreise 
Jasto  und  Sanok  ermöglichte,  dem  em.  Professor  Anton  Waga 
und  dem  kais.  russischen  Staatsrathe  G.  G auger  in  Warschau 
meinen  tiefgefühlten  Dank  auszusprechen. 

Sollte  es  mir  gelungen  sein  durch  vorliegende  Arbeit  die 
Aufmerksamkeit  inländischer  und  auswärtiger  Männer  auf  ein  so 
vielfach  verkanntes  Land  zu  lenken,  so  werde  ich  gerne  alle  Müh- 
seligkeiten und  Entbehrungen,  die  dieselbe  mir  auferlegte,  vergessen 
und  in  diesem  Bewusstsein  meinen  einzigen  Lohn,  meinen  einzigen 
Trost  finden. 

Wien,  den   15.  September   1871. 

Josef  Armin  Knapp. 


Gescliiclitliclier  üeberWick. 


Der  Fortschritt  Jeder  Wissenschaft  hangt  mehr 
von  dem  Plane  ab,  nach  dem  sie  bearbeitet  wird,  als 
Ton  der  wirklichen  ßefähiguug  der  Arbeiter  selbst. 

Buckle's  Geschichte  der  Ch-ilisation  in  Entjfaiicl 
übers,  von  A.  Rüge  IL  i.  353. 


D 


as  Material,  welches  die  Abfassung  einer  Geschichte  der  Botanik  iu 
Galizien  ermöglichen  soll,  ist  insbesonders  was  die  ältere  Literatur  be- 
trifft, schwer  und  zum  Theil  sogar  nicht  zugänglich.  Viel  Schuld  an 
diesem  Umstände  ist,  dass  viele  Werke  der  älteren  botanischen  Literatur 
Poleus  überaus  selten  und  selbst  in  den  Bibliotheken  Galizieus  nicht 
vertreten  sind.  Herbich*)  hat  es  freilich  einfacher  zu  macheu  gewusst, 
er  griff  nur  bis  Besser  zurück  und  liess  selbst  bei  Besprechung  dieser 
Periode  Manches  aus.  Auch  mein  Material  ist  überaus  fragmentarisch. 
Ich  will  aber  versuchen,  wenigstens  jene  Partie,  welche  zum  Verständ- 
nisse meines  Werkes  uöthig  ist,  pragmatisch  darzustellen.  Eine  zusam- 
menhängende Geschichte  der  Botanik  in  Polen  aber  werde  ich  dem 
Drucke  übergeben,  sobald  ich  iu  der  Lage  bin,  dieselbe  zu  bearbeiten. 
Der  Anfang  der  botauischen  I^iteratur  Polens  ist  wie  im  übrigen 
Europa  ein  und  derselbe.  Zuerst  werden  in  Cosmographien  Culturge- 
wächse  und  Waldbäume  namhaft  gemacht,  später  sucht  mau  deren 
Heilkräfte,  Nutzen  oder  Schaden  im  Haushalte  u.  s.  w.  darzuthun  oder 
zu  beweisen.  Die  Autoren  ergingen  sich  ins  Märchenhafte  und  corri- 
girten  sich  gegenseitig.  Jeder  wollte  glauben  machen,  dass  er  etwas 
Vorzügliches  leiste,  während  fast  sämmtliche  Arbeiten  sich  als  Ueber- 
setzungen  aus  böhmischen,  lateinischen  und  mitunter  italienischen 
Kräuterbüchern  herausstellen.  Ein  solcher  Geist  durchweht  die  Werke 
eines  Stephan  Fali  mierz  (1534),  Simon  v.  Lowicz  (1337),  Hieronym 
Spiczyiiski  (1536),  Anton  Schneeberger  (1337),  Martin  Siennik 
(156i)  und  Martin  Urzedöw  (1593).  Auch  Simon  Syreniusz 
(t  16H)  ist  nicht  um  Vieles  über  seine  Vorgänger  erhaben,  auch  er 
commentirte  die  Pflanzen  Dioscorides'  und  Anderer  und  glaubte  die- 
selben mitunter  doi't  gefunden  zu  haben  wo  sie  niemals  voa'ge- 
kommeu  sind. 


')  Verh.  dor  zool.-bot.  Ges.  X.  (ISÖO^  P-  030—4. 


XII 

Von  da  au  geräth  die  polnische  Literatur  und  mit  ihr  jene  der  Bo- 
tanik Toilstäudig  in  Verfall,  einige  Regungen  zeigen  sich  erst  um  die 
Mitte  des  achtzehnten  Jahrhunderts.  Gabriel  Joaanicy  schrieb  eine 
Flora  cracovien&is  f17l6),  Martin  Bernhard  v.  Bernitz,  Andreas 
Cnoeffel  (f  165S),  Chr.  Heinrich  Erudtel  fgeb.  1670  f  1734),  be- 
schrieben die  Flora  von  Warschau,  doch  berücksichtigten  diese  in  ihren 
Arbeiten  aucli  Gartenpflanzen,  was  später  zu  einer  Reihe  von  Irrthümern 
Anlass  gab.  Der  Jesuit  Gabriel  Rzbczyiiski  suchte  alte  Finsterniss 
zu  verbreiten,  doch  gelaug  ihm  diess  bei  seinen  Lebzeiten  nicht  und  sein 
posthunies  Werk  verfehlte  vollständig  den  beabsichtigten  Effect. 

Um  diese  Zeit  bereiste  Friedrich  Monau  (geb.  zu  Breslau  1592 
t  zu  Greifeiiwald  16ö9)  die  Karpaten,  Polen  und  namentlich  die  Umge- 
bung von  Krakau,  doch  scheinen  die  von  ihm  hinterlassenen  Manuscripte 
„Index  Herbarii  Monavii  Tomis  XII  coustantis"  und  „Itinerarii  Mo- 
navii  Tomi  II"  nach  Ah  ward  t*)  in  der  letztgenannten  Stadt  nicht 
mehr  zu  existiren. 

Die  Arbeiten  eines  Johann  Jonstou  (geb.  1603,  f  1675)  und 
Jakob  Theodor  Klein  (geb.  1683,  f  1759)  wurden  zwar  auf  polnischem 
Boden  verfasst,  stehen  jedoch  in  keiner  Beziehimg  zu  demselben  und 
gehören  vielmehr  der  Weltliteratur  an. 

Das  Lhiiie'sche  Zcifaller.  Linnens  Lehren  hatten  Im  westlichen 
Europa  bereits  Anerkennung  gefunden,  auch  die  Polen  blieben  nicht 
zurück.  Paul  Czempinski,  Christoph  Kluk,  Johann  Emanuel 
Gilibert  gebührt  das  Verdienst,  das  Linue^sche  System  in  Polen  ein- 
geführt zu  haben.  P.  Czempinski  schrieb  eine  zoologische  Dissertation 
und  suchte  dieselbe  in  seinem  Vaterlande  zii  verbreiten-),  Ch.  Kluk 
(gel),  zu  Ciechanowiec  1739,  f  1796)  ein  Lehrbuch  der  Botanik,  ein  bota- 
nisches Wörterbuch,  das  zwei  Auflagen  erlebte,  von  welchen  nur  die 
von  demselben  besorgte  erste  Beachtung  verdient.  In  letzterem  werden 
zu  manchen  der  alphabetisch  angeführten  Pflanzen  auch  Standorte  bei- 
gefügt. Die  in  diesem  Werke  enthaltenen  neuen  Arten  wurden  später 
wie  es  scheint  mit  Unrecht  nicht  berücksichtigt  und  Besser  glaubte  in 
seiner  l'ukenntniss  der  polnischen  Sprache  in  demselben  eine  Angabe, 
nach  welcher  alle  daselbst  aufgezählten  Pflaiizin  im  Gouvernement 
Lublin  vorkommen  sollen,  gefunden  zu  haben,  was  später  von  Vielen 
ebenso  irrthümlich  wiedergegeben  wurde.  Um  diese  Zeit  (1775)  wurde 
J.  E.  Gilibert  (geb.  zu  Lyon  21.  Juni  1741,  f  i.  Sept.  1814)  nach 
Grodno  berufen  und  beauftragt  eine  medizinisi-h-chirurgische  Lehran- 
stalt zu  organisireu-,  bei  der  Einrichtung  der  Universitäts-Institute 
vergass  er  auch  auf  die  Gründung  eines  botanischen  Gartens  nicht.  Es 
war  also  die  ihm  gestellte  Aufgabe  zur  vollkommenen  Zufriedenheit 
der  Auftraggeber  gelöst.  Während   seines   dasigeu    Aufenthaltes    durch- 


')  S.  AuR.  Kanitz:  Versuch  einer  Geschichte  der  unfrarischen  liotanik.  Linnaea  XVII. 
(lf*«V)  4:ll. 

')  Die  ihm  (J.  Dryander  Bibl.  Banks.  III.  23j  zugeschriebene  Bütanika  dla  s/.koJ 
•Varoduwych.  w  Warsitawie  1786.  8.  238  i>.,  tj  tab.  hat  KUk  zum  Verfasser. 


XTII 

forschte  er  Lithauen  in  floristischer  Beziehung,  schrieb  eine  „Flora 
lithuauica  iuchoata"  und  yerliess  (1783)  als  er  sein  Leben  ernstlich  be- 
droht sah,  das  Land,  einen  TKeil  seiner  Sammlung-eu  zurücklassend. 

Baleasar  Haquet  (geb.  zu  Conquet  in  der  Bretagne  f  in  Wien 
am  10.  Jan.  1814)  bereiste  die  ganze  Karpateukette,  die  ostgalizische 
Hochebene  sowie  Bessarabien  und  die  Moldau.  Die  in  seinem  Werke 
enthaltenen  botanischen  Angaben,  die  Hoelzl  in  einer  Abhandlung^) 
besprach,  verdienen  nicht  immer  die  denselben  zugemuthete  Glaub-wür- 
digkeit  insoferne,  als  wohl  die  meisten  Pflanzen  in  dem  yon  ihm  be- 
reisten Gesammtgebiete  aber  nicht  immer  an  den  speciell  angedeuteten 
Standorten  vorkommen.  So  ging  das  achtzehnte  Jahrh.  zu  Ende.  Ueber 
die  Flora  Galiziens  existirten  ausser  den  angeführten  Angaben  nur  noch 
einzelne,  doch  überdiess  höchst  verdächtige.  Es  musste  anders  werden 
denkt  man  sich  als  Historiker  dieser  Periode  und  es  ward  anders. 

Der  Mann,  welcher  der  Flora  Galiziens  eine  vortheilhafte  Wen- 
dung gab,  war  Wilibald  S.  J.  G.  Besser.  Geboren  zu  Innsbruck  am  7.  Juli 
1784  kam  er  im  Jahre  1797  nach  Lemberg  um  unter  der  Leitung  Sui- 
bert,  Burkhart  Schiwereck''s  eines  Anverwandten  seiner  Mutter 
und  Professors  am  dortigen  Lyceum  Studien  fortzusetzen.  Hier  been- 
digte er  seinen  ersten  Studienlauf  als  Lycealstudent,  dann  auch  als 
Hörer  der  Medizin  und  promovirte  im  Jahre  1807  zum  Dr.  der  Medizin. 
Unterdessen  übersiedelte  er  mit  Schiwereck  (1805)  nach  Krakau,  wo 
Letzterer  auch  starb.  In  Dr.  Josef  August  Schultess  (geb.  15.  April 
1773  f  21.  April  1831),  der  bald  darauf  als  Professor  der  Botanik  hieher 
kam,  fand  er  einen  Gönner  in  dessen  Gesellschaft  er  im  J.  1806  die  Gegend 
von  Krynica  und  Truskawiec  sowie  die  Babia  göra  kennen  lernte.  Seine 
im  Lande  gemachten  Sammlungen  sowie  die  mehr  oder  minder  zuverläs- 
sigen Angaben  von  Eutychius  Christ iani  Apotheker  in  Dukla,  der 
Aerzte  und  Gebrüder  Josef  und  Zacharias  Kosinski,  des  Dr.  Fried- 
1  ander,  Josef  Hi bei  Apotheker  in  Jasio,  Hochw.  Grave,  Howe,  Apo- 
theker Choaorowicz,  des  botanischen  Gärtners  Polaczek  in  Krakau 
sowie  eines  dem  Namen  nach  unbekannt  gebliebenen  Apothekers  in 
Bochnia  machten  es  mit  Unterstützung  von  Host,  Schultess  und 
Schott  seu.  möglich  eine  Flora  Galiziens  zu  schreiben.  Da  die  meisten 
Descriptionen  nach  Originalexemplaren  entworfen  waren  und  ausser 
Jacquin's  Flora  austriaca,  Schultess's  Oesterr.  Flora  (1.  Ausg.  1794J 
und  Host^s  Synopsis  kein  ähnliches  Werk  in  Oesterreich  existirte,  so  stand 
dasselbe  lange  Zeit  im  Ansehen.  Erst  jetzt  zeigt  es  sich,  dass  dessen 
Gewährsmänner  selten  Glauben  verdienen,  dass  das  Material,  das  zum 
Vorwurfe  diente,  ein  sehr  karges  war,  und  der  grösste  Theil  des  Landes 
wie  dieCentralkarpaten,  Pieninen,  die  Ostkarpaten  und  die  östliche  Hoch- 
ebene leer  davongingen,  sowie  seitdem  nahezu  soviel  Pflanzen  nachträg- 
lich aufgefunden  wurden,  als  in  Besser's  Werk,  das  unterdessen  höchst 
mangelhaft  geworden,  enthalten  siud.  Besser  verliess  zu  schnell  Galizien, 
fand  in  Krzemieniec  eine  zweite  Heimat,  berichtigte  später  noch  einige 

')  üeber  die  von  B.  Hacquet  während  seiner  Karpatenreise  gemachten  botanischen 
Beobachtungen.  Verh.  der  zool.-bot.  Ges.  XI.  (18613  433—46. 


XIV 

fralizischo  Angaben  und  starb  (11.  Oct.  1842)  oline  die  „Flora  saniiatica". 
die  alle  Länder  zwischen  der  Weichsel,  dem  l)altischeii  und  schwarzen 
Meere  hätte  umfassen  sollen,  zu  beenden.  Wenige  Jahre  nachher  kamen 
rasch  nach  einander  hieher  Ernst  Dominik  Wittmanu,  Dr.  Ale- 
xander (Joiiiinn  Anton)  Zawadzki  und  Dr.  Franz  Herbich,  von 
welchen  nur  der  letztgenannte  am   längsten  thätig  war. 

E.  Witt  mann  (geboren  zvi  Wien  20.  Jan.  1780)  kam  im  J.  1818 
von  Wien,  wo  er  auf  der  dortigen  Universität  durch  12  Jahre  Mykologie 
mit  besonderem  Geschicke  vorgetragen  hatte,  nach  Lemberg,  wurde 
Landesphytograph,  durchforschte  die  Gegend  von  Zurawniki,  beschrieb 
eine  in  die  BukoAvina  unternommene  botanische  Reise,  gab  trockene 
]*flanzen.sammlungen  heraus  und  starb  viel  zu  früh  für  die  floristische 
Kenntniss  des  Landes.  Zawadzki  widmete  dem  Andenken  dieses  un- 
glücklichen Mannes  ein  Erysimum. 

A.  (J.  A.)  Zawadzki  (geb.  zu  Bielitz  1798  i  1868  in  Brunn) 
begab  sicli  im  J.  1818  nach  Lemberg  um  sich  hier  zum  Lehrfache  vor- 
zubereiten, besuchte  Witt  mann'«  Vorlesungen,  wurde  bald  darauf  dessen 
Assistent  und  gab  mit  demselben  ein  Herbarium  der  Futterkräuter  und 
ein  Herbarium  technologicum  von  welchen  nur  das  letztere  sich  einer 
grösseren  Theiluahme  erfreute,  heraus.  Im  J.  1824  machte  er  einen  Aus- 
flug in  den  Stryjer  Kr.  und  später  mit  Herbich  in  die  Bukowina  und 
Centralkarpaten,  auch  die  östliche  Hochebene  blieb  ihm  nicht  fremd. 
Seine  im  I^ande  gemachten  Erfahrungen  im  Vereine  mit  den  Mitthei- 
lungen von  Wittmann,  Herbich  und  dem  Gymnasiallehrer  Johann 
Ducillowicz  machten  es  ihm  möglich  im  Jahre  1835  eine  „Enumeratio 
plantarum  Galiciae  et  Bucowinae"  zu  veröffentlichen,  ein  Werkchen, 
welches  von  Herbich  wie  es  sich  nachträglich  herausgestellt  hat, 
nicht  mit  Unrecht  in  Misscredit  gebracht  wurde,  doch  bleibt  es  eine 
oifene  Frage  warum  Herbich  in  seiner  „Flora  der  Bukowina"  die  von 
ihm  in  diesem  Lande  nicht  gefundenen  und  von  Z.  namhaft  gemachten 
64  Pflanzen-Arten,  von  welchen  einige  sj)äter  wirklich  dort  gefunden 
worden  sind,  mit  Stillschweigen  überging.  Niessl  hat  einen  sehr 
dankenswerthen  Beitrag  zur  Kritik  der  Z awadzki"'schen  Angaben 
geliefert,  doch  Hess  auch  er  wegen  ungenügender  Kenntniss  der  diess- 
bezüglichen  Literatur,  die  bis  jetzt  überhaupt  Niemandem  in  ihrer  Tota- 
lität bekannt  war,  einzelne  Frageu  zurück,  während  die  übrigen 
dunkeln  Partien  für  immer  ungelöst  bleiben.  Ueberdiess  schrieb  Z.  eine 
„Flora  von  Lemberg"  und  in  der  von  ihm  redigirten  „Mnemosyue"  einen 
„Nachtrag  zu  Besseres  Primitiae"',  „Szczawnica  eine  Reiseskizze",  „über 
die  Verbreitung  und  Vertheilung  der  Pflanzen  in  Galizien  und  Buko- 
wina". Später  wandte  er  sich  mehr  der  Zoologie  zu,  im  Jahre  1854 
übersiedelte  er  nach  Brunn,  wo  er  auch  seine  irdische  Laufbahn 
beschlo.ss. 

r.  Ilorbicli')  erblickte  das  Licht  der  Welt  zu  AVien  am  8.  Mai 
1791,  wo  er  auch  seine  Gymnasialstuiiien  beendete.  Im  Jahre  1809    trat 

')  Vorgl.  Dr.  AuRust  Neilroich:  Dr.  l'ranz  Horbich,  Sein  Leben  und  sein  Wir- 
ken.   (Mit  dessen  Portrait.)  Verli.  der  zool.-bot.  Ges.  XV.  963—74. 


XV 

er  als  Unterarzt  in  den  Militärdienst,  9  Jahre  später  erlangte  er  die 
Doctorswürde,  hierauf  kam  er  nach  Leoben  von  ■wo  er  mit  dem  Feld- 
spitals-Personale  den  Marsch  nach  Frankreich  antrat.  Den  Weg  dahin 
nahm  er  durch  Ober-Oesterreich,  Baiern,  Württemberg,  Baden  und 
Schweiz  nach  Hüningen,  von  hier  kam  er  anfangs  nach  Dijon  und 
Montbeliard,  später  nach  Hageuau  in  Elsass  und  kehrte  im  September 
d.  J.  nach  Wien,  zurück.  Im  Sjjätherbste  d.  J.  unternahm  er  einen 
Ausflug  in  den  Bakonyer  Wald  und  an  den  Velencer  See  in  Ungarn, 
vom  30.  Dezember  1818  bis  August  1820  verweilte  er  in  Presburg-,  um 
welche  Zeit  der  Befehl  eintraf  nach  Italien  abzumarschiren,  der  Weg 
ging  längs  des  Neusiedler  Sees  über  Oedenburg,  Güns,  Cakathurn, 
Cilli,  Laibach,  Prewald  nach  Görz  und  von  hier  über  Palmanuova, 
Treviso  und  Vinceuza  nach  Verona,  wo  er  auch  während  des  Winters 
verblieb.  Am  7.  Februar  brach  er  von  Verona  auf,  sah  Mantua,  Modena, 
Bologna,  überstieg  die  Apennineu,  traf  längs  des  Trasimenischen  Sees 
über  Spoletto  ziehend  am  10.  März  in  Rom  ein  und  10  Tage  später  war* 
er  mit  den  österreichischen  Truppen  in  Neapel,  wo  er  3  Jahre  ver- 
blieb. Seine  in  Wien  (1811)  unternommenen  Ausflüge  wurden  hier  mit 
unermüdlichem  Eifer  fortgesetzt  und  bestieg  er  unter  andern  27mal  den 
Vesuv.  Hier  lernte  er  Teuere,  Gussone,  Gasparini  und  den  Schwei- 
zer Dr.  Brunner  kennen,  trat  mit  Tineo  in  Palermo,  Baron  Weiden 
(gest.  1853)  in  Mailand  und  Hoppe  in  Eegensburg  in  brieflichen  Ver- 
kehr. In  Folge  seiner  Beförderung  zum  Regimentsarzte  musste  Her- 
bich im  April  1824  Neapel  verlassen  und  seineu  Rückweg  nach  Wien 
antreten.  Auf  dieser  Reise  besuchte  er  Targione-Tozetti  in  Florenz, 
Anton  Bertoloui  (gest.  1869)  in  Bologna,  Visiani  in  Padua,  bestieg 
die  Alpen  von  Gemona,  Villach,  Judeuburg  und  Spital.  Während  seines 
kaum  einjährigen  Aufenthaltes  in  Wien  besuchte  ihn  Ludwig  Wei- 
den (f  1853),  auch  lernte  er  während  dieser  Zeit  Dr.  S auter  und 
Dr.  Dolliuer  kennen.  Am  16.  April  1825  ging  er  mit  dem  Regimente 
Kinsky-Dragoner  nach  Galizien,  bestieg  auf  diesem  Marsche  die  Po- 
lauer  Berge,  durchwanderte  die  mährischen  Sudeten,  die  schlesischen 
Beskideu  und  betrat  am  8.  Mai  1825,  also  an  seinem  34.  Geburtstage 
den  Boden  Galizieus,  das  seine  endliche  Heimat  und  der  erfolgreichste 
Schauplatz  seiner  botanischen  Thätigkeit  zu  werden  bestimmt  war.  Mit 
seinem  Uebertritte  in  dieses  Land  schliesst  sich  die  erste  Hälfte  seines 
Lebens  ab.  [m  Spitalsdienste  und  auf  Militärmärschen  war  es  bis  jetzt 
dahingeflossen  und  hatte,  Neapel  ausgenommen,  nur  wenige  erfreuliche 
Ruhepuukte  geboten.  Ohne  Geld,  ohne  Bücher  und  sonstige  literarische 
Behelfe  konnte  er  in  der  Botanik  nichts  Bedeutendes  leisten,  und  sein 
ganzes  Wirken  beschränkte  sich  auf  Pflanzensammeln. 

Auch  in  Galizien  führte  Herbich  anfangs  ein  sehr  unstetes 
Leben.  In  seiner  ersten  Station  Tarnow  verblieb  er  zwar  durch  6  Jahre 
vom  Mai  1825  bis  Februar  1831,  doch  wurde  er,  da  sich  1829  die  orien- 
talische Pest  der  galizisehen  Grenze  näherte,  im  November  d.  J.  nach 
Brody  entsendet,  um  die  Cordons-Spitäler  zu  organisiren.  Die  Pest  kam 
jedoch  nicht  nach  Galizien  und  schon  im  Mai    konnte    H.    nach    Tarnow 


XVI 

/nriu-kkehroii.  Dagegen  brach  im  .Jahre  IS.il  eine  Typbus  -  Epidemie 
im  Laude  aus  und  die  Cholera  überschritt  das  erste  Mal  die  russische 
Grenze  was  uuu  H.  vollauf  beschäftigte.  Zuerst  als  Chefarzt  iu  das 
Militärspital  zu  .Lai'icut  berufen,  kam  er  im  llerbste  1831  iu  jenes  zu 
Niepü-Tomice  uud  im  Mai  1833  wieder  uach  Taruüw. 

Im  September  1832  wurde  Herbich  zum  Infanterie-Regimeut 
Baron  Strauch  versetzt  und  kam  nach  Stauislawöw  und  wunlo  von  hier  nach 
zweijährigem  Aufeuthalte  im  Oct.  1834  uach  Czeruowitz  versetzt.  Iu  dieser 
Stadt  fand  er  die  erwünschte  Ruhe,  da  er  dort  ununterbrochen  22  Jahre 
verlebte  uud  diesen  Wohnort  erst  11  Jahre  uach  seiner  im  Jahre  1845 
erfolgten  Pensioniruug  veriiess,  uach  Krakau  übersiedelte,  um  hier  deu 
Rest  seines  Lebens  zuzubringen. 

Herbich's  bisherige  botanische  Thätigkeit  nur  vom  Zufall  des 
Aufenthaltes  geleitet,  musste  endlich  eine  feste  Gestalt  anuehmeu 
uud  ihn  uaturgemäss  zu  dem  Gedanken  führen,  eine  Flora  Galizieus  zu 
'schreiben.  Um  diesen  Zweck  zu  erreichen  schlug  er  eiueu  zweifachen 
Weg  ein,  nämlich  eigene  Durchforschung  des  Landes,  uud  erst  vom 
Jaiire  1850  an  Anknüpfung  von  Verbindungen  an  jenen  Orten,  wohin  er 
nicht  gelangen  konnte.  Was  nun  den  ersten  Punkt  betrifft,  so  hat  er 
hieri»  licht  Unbedeutendes  geleistet.  Seine  häufigen  Dislocirungen,  die 
zahlreif^heu  militärischen  Dienstreisen,  eine  ausgebreitete  ärztliche  Praxis 
ausserhalb  seines  Wohnortes  und  die  vielen  von  ihm  auf  eigene  Kosten 
uuternommeueu  Ausflüge  setzten  ihn  iu  die  Lage  Galizien  nach  allen 
Richtungen  zu  durchstreifen  uud  die  Floi"a  dieses  Landes  besser  als 
irgend  Jemand  vor  ihm  kennen  zu  lernen.  Mit  Ausnahme  des  Tarno- 
poler  Kreises  hat  er  in  allen  übrigen  Kreisen  mehr  oder  minder  häutig 
büianisirt.  Dreimal  (1829,  1830,  1832)  bestieg  er  die  6—7000'  hohen  Spitzen 
der  galizischen  Centralkarpaten  uud  der  östlichen  Tatra  in  der  Zips  und 
machte  auf  die  wegen  ihres  Pflanzenreichthums  in  neuerer  Zeit  berühmt 
gewordenen  Alpenthäler  von  Zakopane  und  Koscielisko  aufmerksam. 
Ebenso  besuchte  er  dreimal  (1829,  1830,  1832)  die  bis  dahin  unbekann- 
ten Pieninen ,  zweimal  das  Hochgebirge  des  Stanis'l'awower  Kreises, 
1833  die  Uferberge  des  Dnjester  und  1840  die  6000'  hohen  Alpen  der 
Czarna  Hora  (pokutische  Alpen).  Auch  auf  den  Roduaer  Alpen  Sieben- 
bürgens war  er  zweimal,  (1834,  1851J.  Am  meisten  aber  nahm  die 
Bukowina  seine  botanische  Thätigkeit  in  Anspruch.  Die  botanischen 
Resultate  dieser  vieleu  Reisen  und  Ausflüge  sind  in  4  kleineren  Werken, 
14  Abhandlungen  und  in  der  „Flora  der  Bukowina"  enthalten.  Diese 
letztere  entspricht  nicht  ganz  den  Anforderungen  der  modernen  Wis- 
senschaft, die  Diagnosen  sind  zu  kurz  uud  meistens  bloss  nachgeschrie- 
ben, die  an  Widersprüchen  reiche  Synonymik  im  Vereine  mit  Ballast 
von  nutzlosen  Citaten,  weisen  auf  den  Umstand  hin,  wie  selbst  intelli- 
gente Botaniker  nicht  immer  wissen,  worauf  es  bei  Citaten  ankömmt. 
Die  von  ihm  hinterlassene  Karte  der  Bukowina,  auf  welcher  alle  seine 
Excur.-,ionen  mit  ruther  Farbe  eingetragen  sind,  ist  wie  mit  einem 
rotlieu  Netze  überzogen,  ein  sprechendes  Denkmal  seines  unermüdlichen 
Eifers. 


XVII 

Was  den  zweiten  Punkt  betrifft,  so  hat  Herbich  denselben  bei 
Weitem  nicht  gelöst.  Er  liebte  die  Polen  zu  wenig  um  mit  denselben 
wissenschaftliche  Verbindungen  anzuknüpfen  und  so  kam  es,  dass  er  bei- 
läufig bis  zum  J.  1856  nur  mit  Dr.  Alois  von  Alth,  Professor  in  Krakau, 
Wilhelm  von  Alth,  Apotheker  in  Czeruowitz,  Dr.  Zawadzki,  Pastor 
Gustav  Zipser  verkehrte  und  von  denselben  auch  auf  seinen  Aus- 
flügen begleitet  worden  ist.  Mit  seiner  Uebersiedluug  nach  Krakau 
legte  er  den  eingefleischten  Natioualhass,  welcher  zu  dieser  Zeit  freilich 
aus  falsch  verstandenem  Interesse,  dass  jeder  Militär  ein  Feind  politisch 
anders  denkender  Menschen  sein  musste,  wie  Jene,  welche  glaubten, 
dass  der  Korporalstock  vor  der  Vaterlandsliebe  gehen  müsse. 

Die  damalige  Regierung  sah  selbst  ein,  dass  sie  abtreten  müsse 
um  auf  constitutiouellem  Wege  den  Kaiserstaat  zu  retten  und  da  die 
hohen  Beamten  mildere  Anschauungen  zu  Tage  trugen,  so  konnten  doch 
die  niedern  nicht  zurückbleiben.  Um  diese  Zeit  war  Herb  ich  nach  Kra- 
kau gekommen.  Er  suchte  botanische  Mitarbeiter  zu  gewinnen,  doch  war 
er  schon  zu  alt  um  noch  für  lange  Zeit   energisch   eingreifen  zu  können. 

Er  bemühte  sich  bei  Gymuasial-Lehrern,  Pfarrern,  Aerzten  und 
sonst  geeigneten  Personen  durch  Rath  und  That  Liebe  zur  Botanik  zu 
wecken,  oder  sie  doch  wenigstens  zu  bewegen  uach  seineu  Andeutun- 
gen Pflanzeu  zu  suchen  und  ihm  einzusenden.  Zu  diesem  Ende .  ver- 
schickte er  mehr  als  2000  von  ihm  gezeichnete  uud  colorirte  ^flau- 
zeiiabbilduugen,  während  der  Brieftext  mehrere  Seiten  oft  Bogen 
umfasste,  nebst  Belehrung  auch  manches  Drollige  enthaltend.  So  liefen 
Pflanzeusendungen  ein  von  Felix  Berdan  damals  in  Krakau,  jetzt 
Professor  in  Puiawy,  Dr.  Sigmund  Bosniacki  gegenwärtig  Badearzt 
in  Iwonicz,  ein  ausgezeichneter  Kenner  der  Beskideu,  Tatra,  Pieniuen 
und  des  Jasi'oer  Kreises,  der  lebende  Pflanzen  einsandte  uud  auch  Dr.  Reh- 
mann in  seiner  ersten  bryologischen  Arbeit  wesentlich  unterstützte,  Karl 
Hoelzl,  gegenwärtig  Professor  am  Leopoldstädter  Realgymnasium  in 
Wien,  Eduard  Hückel,  Gymnasialprofessor,  damals  in  Drohobycz,  jetzt 
in  Przemysl,  die  Krakauer  Professoren  Dr.  Eugen  Janota  und  Viuceuz 
Jabioiiski,  Ernst  Kloeber,  Kaufmann  in  Brody,  Schullehrer  Köhler 
(f  1861),  Dr.  Johann  Kowalczyk,  gegenwärtig  in  Warschau,  Gym- 
nasialprofessor Kozminski  in  Sambor,  Mag.  Pharmaciae  und  Fabriks- 
director  Hermann  Lenz  in  Niwra,  Hugo  tojka,  Dr.  A.  Rehmann,  der 
Herb  ich  auf  seinen  meisten  Ausflügen  um  Krakau  begleitete.  Mag. 
Chir.  Johann  Schenker  in  Wisniowczyk,  Professor  Franz  Szulak, 
damals  Professor  am  Jesuiten-Collegium  in  Tarnopol,  jetzt  in  Amerika 
Kreisarzt  Dr.  L.  Zacherl  in  Kolomea  und  Pastor  Gustaw  Zipser 
in  Gelsendorf.  Unterdessen  ward  H.  alt  und  kränklich  geworden,  von 
den  ihm  zugeschickten  Sammlungen  uud  Mittheiluug-en  konnte  er  nur 
wenig  Gebrauch  machen,  den  Plan  einer  Flora  Galiziens  gab  er  noch 
bei  Lebzeiten  auf  und  beschränkte  sich  auf  die  Abfassung  kleinerer 
Abhandlungen  so  über  die  horizontale  Verbreitung  der  Pflanzen  in  Ga- 
lizien  und  der  Bukowina,  die  aber  wegen  der  mangelhaften  Literatur- 
Kenntniss  auch  lückenhaft  ausfallen  mussten.  Einzelne  seiner  Gewährs- 

Knapp,  galiz.  Pflanz.-Aufzälxlung.  y, 


XVI 11 

mäuuer  wie  J.inota,  Jab'for'iski,  Reh  mann  widerriefen  auch  mit 
der  Zeit  eine  oder  die  andere  der  ihnen  zugeschriebeneu  Angaben. 
Nachdem  er  so  den  Gegenstand  seiner  Thätigkeit  nach  Möglichkeit  er- 
schöpft hatte  ereilte  ihn  der  Tod  am  29.  September  1865. 

Er  Hess  Schüler  zurück,  die  sein  Werk  fortsetzten  und  werthvolle 
Beiträge  zur  Florenkeuutniss  Galiziens  lieferten.  Schon  bei  Lebzeiten 
überliess  er  Karl  Hoelzl  seine  höchst  wichtigen  botanischen  Aufzeich- 
nungen, einen  Tliell  seines  bukowiuaer  Herbars  schenkte  er  der  k.  k. 
zoologisch-botanischen  Gesellschaft  in  Wien,  das  galizische  hingegen 
erhielt  Eduard  Hückel. 

Es  bleibt  zu  bedauern,  dass  die  beiden  Genannten  Herb  ich 's 
Nachlass  noch  nicht  bearbeitet  und  so  zum  Gemeingut  der  Wissenschaft 
gemacht  haben.  Herbich  hätte  gewiss  bei  einer  leisen  Ahnung  hiervon 
für  denselben  besser  gesorgt  und  vielleicht  berufeneren  Händen  anver- 
traut. Her  bich's  Verdienste  um  Galiziens  und  der  Bukowina  botanische 
Kenntniss  sind  gross,  sein  Name  bleibt  uuvergesslich  und  jeder  künftige 
Florensclireiber  dieses  Landes  muss  auf  dessen  Arbeiten  zurückgehen. 

Noch  mancher  Bestrebung  auf  botanischem  Gebiete  sei  hier  Er- 
wähnung gethan,  obzwar  nicht  über  allen  Tadel  erhaben.  Florian 
Sawiczewski  schrieb  über  eine  bei  Krakau  häufig  cultivirte  Lactuca, 
die  er  L.  cracoviensis  nannte,  Jensen  trug  einige  Pflanzt u  zu  Bes- 
seres Primitiae  uach,  Dembosz  (f)  lieferte  eine  brauchbare  Medi- 
zinal-Flora  von  Krakau  und  Hyacinth  v.  fcobarzewski  beschrieb 
seltene  und  neue  Moosarten  Galiziens,  während  der  Tod  (f  1862)  ihn 
noch  vor  Vollendung  seiner  Arbeiten  über  die  Moos-  und  Gefässpflanzen- 
Flora  dieses  Landes  ereilte. 

NeutTc  Zeit.  Mit  dem  J.  1850  besserten  sich  in  Oesterreich  die  litera- 
rischen Verhältnisse,  es  entstanden  naturwissenschaftliche  Vereine,  das 
österreichisch-botanische  Wochenblatt  (jetzt  Zeitschrift)  fing  auch  an  zu 
erscheinen,  man  konnte  botanische  Arbeiten  leichter  unterbringen,  die 
Botaniker  lernten  leichter  sich  gegeneinander  kennen,  Verbindungen, 
die  bald  belehrend  und  anregend  wirkten  sowie  den  unbeiaugeneu 
und  nicht  misstrauischen  Botaniker  Galiziens  mächtig  anziehen  mussten, 
wurden  angeknüpft. 

Dr.  Anton  Hoborski,  Dr.  Felix  Berdau  und  Dr.  Adalbert 
Grzegorzek  beschrieben  die  Reisen  in  den  Centralkarpaten,  Letzterer 
überdiuss  die  Flora  von  Tarnüw,  bald  folgten  ihnen  dahin  die  nord- 
deutschen Botaniker  Baron  Rudo '  f  Uechtritz,  Carl  H  ausskuecht,  Dr. 
Paul  Ascherson,  Max  Kuhn,  C.  Reimann,  C.  F.  Seidel,  Dr.  H. 
Ilse,  R.  Fritze  und  lieferten  werthvolle  und  im  Sinne  der  neueren  Bota- 
niker geschriebene  Beiträge  zur  Flora  dieses  herrlichen  Gebirgszuges;  die 
schiesischon  Botaniker  namentlich  Friedrich  Wimmer  (geb.  30.  Oct.  1803 
t  12.  Miiiz  1868)  und  Karl  Kolbenheyer  durchforschten  die  Beskiden, 
Dr.  Berdau  beschrieb  die  Flora  von  Krakau,  lieferte  Andeutungen  über 
Krynii-a  und  die  Beskiden,  seine  im  Drucke  noch  nicht  (seit  1860!)  vollendete 
„Flora  Tatr,  Pieniu,  Beskidöw-'  ist  die  beste  botanische  Arbeit,  die  Galizieu 
überliaupt  aufweisen  kann,  Dr.  Anton  Rehmann  (geb.  1840)  schilderte 


XIX 

die  Vegetatiousverhältnisse  der  Beskiden,  in  seineu  Fragmenten  legte 
er  die  Resultate  ueuujäliriger  Forschuugen,  die  den  grössteii  Theil 
des  Landes  umfassen  ,  nieder,  in  die  Centralkarpaten  unternahm  er 
12  Excursionen  und  machte  auch  die  Moostiora  Westgaliziens  bekannt, 
Anton  Tomaschek,  früher  Gymnasialprofessor  in  Lemberg,  gegen- 
wärtig in  Brunn  durchforschte  in  den  Jahren  1858  —  69  die  Flora  jener 
Stadt  und  lieferte  auch  Beiträge  zur  Kenntuiss  von  Tarnopol  und  des 
Stryjer  Kreises,  Dr.  Blasius  Knauer  früher  in  Suczawa  gegenwärtig  in 
Wien  schrieb  eine  brauchbare  Flora  von  Suczawa,  der  Gymnasiallehrer 
Eduard  Hückl,  Jetzt  iu  Przemysl  schilderte  seine  Wanderungen  in  die 
Karpaten  des  Stryjer  und  Samborer  Kreises  sowie  er  iu  seiner  „Flora 
vou  Drohobycz"'  Kerners  „Pflanzeuleben  der  Donauläuder^'  zu  limtire« — 
gTCcKTe,  was  ihm  nur  zum  Theile  gelungen  ist,  der  k.  k.  UniTersitäts- 
Professor  der  Botanik  iu  Lemberg  Dr.  Adolf  W^eiss  schrieb  vom 
Museumsdiener  Sigmund  Jarolim  und  dem  dortigen  Professor  der 
Zoologie  Dr.  H.  M.  Schmidt —  Göbel  schlecht  berathen  einen  Beitrag 
zur  Flora  dieser  Gegend,  der  einen  staunen  macht  wie  ein  Uuiversi- 
tätsprofessor  gar  keinen  Begriff  von  Pflauzeugeographie  haben  kann.  So 
arge  Verstösse  können  nur  bei  der  crassesteu  Unkenutniss  der  systemati- 
schen Botanik  vorkommen.  Prof.  Weiss  hat  sehr  gefehlt,  denn  diese 
Arbeit  weist  ein  sehr  trauriges  Denkmal  seiner  Wirksamkeit  in  Galizien 
auf.  Man  muss  doch  mit  dem  Kopfe  schüttelnd  fragen,  was  ist  das  für 
eine  Botanik,  welche  die  Herrn  Anatomen  und  Physiologeu  treiben,  die 
auf  so  schwachen  Füssen  steht,  dass  sie  nicht  einmal  im  Stande  sind  zu 
sagen  d.  h.  mit  Gewissheit  zu  bestimmen  wie  die  Pflanze  heisst,  welche  sie 
untersucht.  Es  ist  doch  unmöglich  und  ich  glaube  selbst  vou  Professor 
Weiss  nicht,  dass  er  diese  Fehler  aus  Unkenutniss  gemacht,  sondern 
muss  eher  denken,  dass  ihm  nichtgalizische  Pflanzen  als  galizische 
unterschoben  wurden. 

Schon  bei  Herbich's  Lebzeiten  bildete  sich  im  Schosse  der  Kra- 
kauer gelehrten  Gesellschaft,  die  bis  zum  Jahre  1859  also  in  den 
ersten  40  Jahren  ihres  Bestandes  für  die  Botanik  nichts  that,  somit 
für  dieselbe  nicht  existirte,  eine  nur  dem  Namen  vou  ihr  abhängige 
Commission,  die  trotz  der  kargen  Mittel  über  die  sie  verfügt,  iu  ver- 
hältnissmässig  kurzer  Zeit  manche  werthvolle  Arbeit  zu  Tage  gefördert 
hat.  Jabioiiski,  Lenz,  Kloeber  und  Rudolf  Heger  früher  Apo- 
theker in  Dabrowa,  jetzt  iu  Magdeburg,  lieferten  interessante  Beiträge 
zur  Flora  vou  Lezajsk,  Niwra,  Brody  und  Tarnöw,  Hückl  beschrieb 
eiue  zur  Swica  unternommene  Excursiou,  Dr.  Jachno,  früher  iu  Sokol- 
niki,  jetzt  Oberlehrer  am  Seminar  zu  Stanislawöw,  sammelte  fleissig  im 
Rzeszower  Kreise  und  machte  seiue  diessbezüglichen  Resultate  bekannt, 
Dr.  Reh  mann  schilderte  die  Vegetationsverhältnisse  am  Poprad,  des 
an  Schlesien  augreuzenden  Antheiles  vom  Wadowicer  Kreise  sowie 
des  Zoikiewer  und  Zl'oczower,  und  Dr.  Adalbert  Grzegorzek 
gab  eine  Aufzählung  sämmtlicher  vou  ihm  gefundenen  Pflanzen,  die 
iu  derselben  enthaltenen  zweifelhaften  berichtigte  auf  Grund  einge- 
schickter   Belege    Dr.    Anton    Rehmanu.     Der    damalige    Gymnasial- 

b* 


XX 

Schüler  Victor  Wilhelm  Strasser  gegenwärtig  Dr.  der  gesammten 
Heilkunde  botauisirte  recht  fleissig  um  I,emberg  und  Tarnopol  und 
überliess  während  der  Drucklegung  dieses  Werkes  seine  diessbe- 
züglichen  Sammlungen  Herrn  Josef  Pautocsek  in  Pressburg, 
dem  ich  die  thellweise  Benützung  derselben  verdanke.  Durch  Versen- 
dung getrockneter  Pflanzen  erwarben  sich  anderweitige  Verdienste 
Freiherr  von  Widerspach,  Dr.  Sigmund  Bosniacki,  Dominik 
Bilimek,  Ernst  Kloeber,  Baron  Alexander  Mustazza.  Ich  glaube, 
dass  Verzeichnisse  der  um  die  botanische  Durchforschung  dieses  Landes 
verdienten  Männer  nicht  besser  beschliessen  zu  können,  als  mit  dem  für 
die  Kenntuiss  der  Bukowina  leider  zu  früh  verstorbenen  (1870)  Baron  Ale- 
xander Mustazza,  der  nach  Herb  ich  eine  reichliche  Nachlese  machte 
und  dem  Grafen  Wladimir  Dzieduszycki,  dem  Besitzer  grosser  Pri- 
vatsammlungen, der  Galizien  demnächst  mit  einem  grossartigen  Museum 
zu  beschenken  gedenkt.  Möge  der  hochherzige  Graf,  der  im  Lande  den 
Ruf  eines  Mecäneu  geniesst,  diese  Anstalt  möglichst  bald  ins  Leben 
treten  lassen  und  den  obdachlosen  Naturwissenschaften,  mithin  auch  der 
Botanik  endlich  ein  bleibendes  Asyl  sichern. 

bVos  itaque  —  —  —  viri  spectatissimi  iisque  desideratissimi,  quo- 
rum  nomina  fatis  Botanicae  rite  initiata,  nequaquam  fieri  potest,  quomi- 
nus  a  posteris  digno  afficiantur  honore,  vos  iterum  iterumq.  precibus 
obtestor  atque  obsecro,  ut  eadem  via,  cui  vosmet  faustis  omiiibus  com- 
misistis  longius  procedi  velitis,  ac  coeptum  jamjamque  profligatum  opus 
junctis  viribus  perficiatis". 

So  Adamski  in  seinem  „Prodromus  Historiae  rei  herbariae  in 
Polouia"  p.  48. 


Aufzählung 

der 

in  Galizien  und  der  Bukowina  bisher  beobachteten  wildwachsenden  oder 
im  Grossen  gebauten  Gefässpflanzen  nach  £ndlicher's  Systeme. 


Verzeiclmiss  der  hierbei  benützten  Schriften  und  Erklärung  der 

Abkürzungen. 

Gedrackte  Werke: 

AUg.  Liter.  Zeit.  —  Allgemeiue  Literatur-Zeitung  Halle  u.  Leip- 
zig 1836,  L  281—8.  —  Eine  Recension  über  ZE. 

Andrz.  Rys.  —  Ändrz^.jowski  Anton  Rys  botaniczuy  kraiu  zwiedzo- 
nych  w  podrözach  pomiedzy  Bohem  i  Dniestrem  od  Zbruczy  az  do  Morza 
czarnego  odbytych  w  latach  1814,  1816,  1818  i  1822.  Wilno  1823.  8"  VIII, 
126  S.  —  Enthält  drei  Angaben  über  den  Czortkower  Kreis.' 

Bad.  —  Badauia  w  przedmiotach  rzeczy  przyrodzonych  w  Galicyi, 
w  krolewstwie  Polskiem,  na  Wolyniu  i  na  Podolu.  Lwow  1845,  8.  IV. 
229,  X.  S.  mit  1  geognostischen  Karte.  —  Eine  Compilatiou  ohne  jed- 
wedes Sachverständuiss,  deren  Verfasser  Franz  Gizycki  (geb.  1876  f  1850) 
sein  soll. 

BBW.  —  JBerdau  Felix  Wycieczka  botaniczna  w  Tatry  odbyta 
w  r.  1854.  Bibl.  warszawska  (Zeitschrift)  1855  III.  536—60.  Enthält 
mehrere  irrige  Angaben,  die  in  HF.  mit  Stillschweigen  übergangen  werden. 

SC.  —  Berdau  F.  Flora  Cracoviensis  siye  enumeratio  planta- 
rum  in  magno  ducatu  cracoviensi  et  adjacentibus  regiouibus  provinciae 
Vadoviceusis  et  Bochnensis  sponte  crescentium  (cum  1  tab.).  Cracoviae 
1859,  80  VIII.  448  S.  Separatabdruck  aus 

BEnc.  =  Berdau  F.  in  Eucyklopedyja  powszechua  (Uuiversal- 
Encyklopädie)  XXVIII  Bde.  (1859—68)  8.  Enthält  einzelne  Angaben 
über  Galizien.  Das  Werk  ist  überdiess  ein  zuverlässiger  Führer  in  die 
polnische  Literatur. 

BF.  —  Berdau  F.  Flora  Tatr,  Pienin  i  Beskidow  (Flora  der 
Tatra,  Pieninen  und  Beskiden).  Die    Benützung    der    ersten    576    Seiten 


xxn 

dieses  seit  1860  bis  heute  noch  nicht  im  Drucke  vollendeten  "Werkes 
verdanke  ich  der  Freundlichkeit  des  Herrn  Dr.  Ignatz  Rafael  v.  Czer- 
wiakow.iki,  Professor  der  Botanik  an  der  Krakauer  Universität. 

BG.  Besser.  W.  S.  J.  G.  Primitiae  florae  Galiciae  austriacae  utri- 
usque.  Viennae  1809.  2  vol.,  12.  399,  423  S.  —  Als  erstes  Florenwerk 
werthvoll,  jetzt  grösstentheils  veraltet. 

BK  —  Berdau  F.  in  Dr.  Michael  Zieleniewski  Kryiiica  w  r.  1857. 
Krakow  1858.  8"  43  S.  —  Euthcält  von  S.  29—36  botan.  Angaben  über 
Krynica. 

BP.  —  Berdau  F.  in  Eugen  Janota  Przewodnik  w  wycieczkach 
na  Babi^,  göre,  do  Tatr  i  Pieuin  (Führer  bei  Ausflügen  auf  die  Babia 
gora,  in  die  Tatra  und  Pieninen)  Krakow  1860.  S**  92  S.  mit  2  Karten. — 
Enthält  S.  05 — 89  einen  Auszug  aus  BF.  u.  ist  sonst  ein  ausgezeichneter 
Rathgeber  für  Reisende  in  jene  Gegenden. 

Besf>.  Volh.  —  Besser  W.  S.  J.  G.  Enumeratio  plantarum  hucus- 
que  in  Volhynia,  Podolla,  Gub.  Kioviensi,  Bessarabia  cistyraica  et  circa 
Odessam.  collectarum.  Vilnae  1822,  8.  VIII.  111  S.  —  Enthält  Berichti- 
gungen zu  BG.  und  erschien  zuerst  im  Pamietnik  farmaceutyczny  wi- 
lenski  Jahrg.  1821,  einer  seltenen  Zeitschrift,  von  welcher  ich  noch  kein 
completes  Exemplar  zu  Gesicht  bekommen  konnte. 

Bot.  Zeit,  (mit  Vorsetzung  des  jedesmaligen  Autors)  —  Bota- 
nische Zeitung.  Berlin  1843 — 71.  4*'.  —  Die  wenigen  Aufsätze  dieser  aus- 
gezeichnet redigirten  Zeitschrift,  welche  sich  auf  das  vorliegende  Gebiet 
beziehen,  sind: 

Ball  F.  Adnotätio  in  speciem  novam  geueris  saxifraga.  IV. 
(1846)  401—3. 

Caspary  R.  Ein  neuer  Fundort  der  Aldrovauda  vesiculosa 
Monti  und  eine  neue  Varietät  (var.  Duriaei)  derselben.  XVI.  (1858) 
755—6,  Aldrovauda  vesiculosa  Monti.  XVII.  (1859)  117—23,  125  bis 
32,  133—9,  141—50.  —  Mit  Angaben  von  H.  ierbicK)  und  B. 
(^ehtnann). 

Schott  H.   W.  Eine  neue  Saxifraga.  IX.  (1851)  65—6. 
BrV.  —  Verhandlungen  des  uaturforscheudeu  Vereines    in    Brunn 
I— VIII.  (1862—70).  Enthält: 

Niessl  G.  V.  die  höheren  Sporenpflanzen  von  Mähreu  und 
Schlesien.  IV.  (1865)  284— 317. —  Mit  Angaben  von  A'oiftm/ieyej-,  und 
O.  ZUk,  Revision  von  Dr.  Alexander  Zaiuadzkis  „Flora  carpatorum 
principailum"  und  „Plautae  rariores  Bucovinae"  VIII.  (1870)32—62. 

—  Eine  sehr  werthvoUe  Arbeit. 

BV.  —  Verhandlungen  des  botanischen  Vereines  für  die  Provinz 
Brandenburg,  redigirt  von  Dr.  Faul  A.^cherson.  Berlin  Heft  I— XI. 
(1859—70).  Enthält: 

Ascherson  P.  (^.),  Dr.,  Engler  A.  {Engl.)  Reimann  C.  (Reim.). 

—  Eine  Karpatenreise  VII.  (1865)  106—73. 

Jl.se  II.  Noch  eine  Karpatenreise.  X  (1868)  1—37. 
Uechtritz    R.    y.    Beiträge     zur    schlesischen    Flora    X.    (1868 
149—69. 


xxm 

BZ.  =  Berdau  F.  in  Engen  Janota  Wiadomosc  historyczua  i  jeo- 
graficzua  o  Zywieczyzuie.  Cieszyu  1859,  8"  105  S.  —  Euthält  von  S.  97 
bis   105  eiu  Pflauzeuveizelchuiss  der  Babia  gora. 

Demb.  Teut.  —  Vembosz  Stanislaus.  Teutameu  florae  modiciualis 
territorii  Cracoviensis  etc.  Cracoviae  (18  )  8.  126,  II  S.  als  Inaugural- 
dissertation sehr  gut. 

DS.  —  Dziarkowski  J.  und  Siennicki  K.  Pomuozenie  Dykcyonarza 
s.  p.  X.  KrzyMofa  Kluka.  Warschau  1824—6,  3  Bde.,  8.  263,  258,  217  S. 
—  Enthält  vereinzelte  und  nicht  immer  zuverlässige  Angaben  über 
Lemberg,  Tarnow  und  Neumarkt. 

Fiz.  —  Sprawozdanie  Komisyi  jSzyograficznej  c.  k.  Towarzystwa 
uaukowego  Krakowskiego  (Bericht  der  physiographischeu  Commission) 
Krakow.  I — IV,  (1867 — 70).  —  Enthält  werthvolle  Beiträge  zur  Lan- 
desflora. 

Grzegorzek  Ad.  Spis  roslin  w  roznych  okolicach  Galicyi  zebra- 
nych  (Verzeichniss  von  Pflanzen  aus  verschiedenen  Gegenden  G''s). 
II.  (1866)  34—51.  —  Enthält  wenig  Neues,  dafür  viele  irrige  An- 
gaben und  erscheint  gleichsam  als  eiu  posthumes  Werk,  dem  die 
letzte  Feile  abgeht. 

Hückl  Ed.  Wycieczka  botaniczna  w  Karpaty  stryjskie  do 
zrödel  Swicy  (Bot.  Ausflug  zu  den  Quellen  der  Swica).  II.  20 — 30.  — 
Enthält  interessante  Mittheilungen  von  G.  Zifser. 

JaMonski  Vincenz  Roslinnosc  okolic  Lezajska  (Vegetation  der 
Umgebung  von  Lezajskj.  Eine  gute  Arbeit. 

Jachno  Johann  Rosliny  zebrane  w  okolicy  Sokolnik  w  puszczy 
sandomierskiej  (Pflanzen  aus  der  Gegend  von  Sokolniki)  I.  228 — 9. 
=  Alphabetisches  Verzeichniss  ohne  Standortsangaben.  Sprawo- 
zdanie z  naukowej  wycieczki  etc.  w  pöinocnym  cyplu  (Bericht  über 
eine  wissenschaftliche  Excursion  in  den  nördlichen  Zipfel  des  Rze- 
szower  Kreises)  II.  10 — 20.  —  Enthält  manches  Interessante. 

Janota  E.  Nieco  o  zasi^gu  pionowym  drzew  i  krzew  w  Tatrach 
(Etwas  über  die  verticale  Verbreitung  der  Bäume  und  Sträucher  in 
der  Tatra)  I.  265 — 74.  Eine  gediegene  Arbeit. 

Kloeber  E.  Wykaz  roslin  z  okolic  Brodow  (Pflanzenverzeicb- 
niss  der  Gegend  von  Brody)  III.  113 — 37.  —  Gute  Localflora,  leider 
ohne  Berücksichtigung  von  Now,  Lep. 

Lenz  H.  Wykaz  roslin  jawnopiciowych,  z.  okolic  Niwry  w 
powiecie  Borszczowskim  (Verzeichniss  phauerogamer  Pflanzen  aus 
der  Umgebung  von  Niwra  im  Borszczower  Bezirke).  Eine  werthvolle 
Arbeit,  doch  fehlt  die  Gattung  Carex  gänzlich. 

Habi  J.  Rosliny  skryptopJciowe  z  okolicy  Bialy  (Krypto- 
gamen  aus  der  Gegend  von  Biaia)  I.  229.  —  Ohne  nähere  Staud- 
ortsangaben. 

Rehmann  A.  (Ä.)  Sprawozdanie  z  wycieszki  botanicznej  w 
zachodni^  czesc  Galicyi  (Bericht  über  eine  bot.  Excursion  in  den 
westlichen  Theil  G"'sJ  II.  1 — 10.  —  Enthält  einzelne  interessante  An- 
gaben, ist  mehr  pflanzengeographisch  gehalten.   Zapisek    botaniczny 


XXIV 

z  iiad  brzegüw    J'opraHu    (Bot.    Notiz,    über    die    Ufer    des    l'opiad) 

III.  öü— ()().  Kilka  sprostowaii   do  spisu   rosliii    w    roziiycli    okolicach 

Galicyi  zebraiiycli  przez  J.  X.  Dia.    Wojeiecha  Grgeyorzka  III.  66 — H. 

Enthält  IJerichtiguugeu  zu  Grz.  Fiz.  II.    34 — 51.    0    foriuacyach    ro- 

sliiiiiych  w  Galicyi  a)  obwod  Zölkiewski  (Ueber  Pflanzeufoimatioueu 

in  Galizien  a)  der  Zolkiewer  Kr.  IV.  (1870)  186—235. 

I  Turczynski  Eimrich.    Dodatek    do    Flory    okolic    Drohobycza 

I    (Nachtrag  zur  Flora  vou  Drohobycz)  III.  (1869)  144  —  5.  Im  Gauzeii 

/    13  rflanzen. 

Witwickl  Sofron.  Spis  rosliii  z  Zabie,  Czariiej  Hory  i  Burkutu 
w  Kolomyjskim  (Verzeichuiss  tou  Pflauzeu  vou  Zabie,  der  Czarna 
llora  und  Burkut)  I  (1867)  227—8.  Fast  werthlos. 

Zii>ser  G.  Rosliuy  stryjskle  (Stryjer  Pflanzeu)  I.  (1867)  224—7. 
Ebenfalls  werthlos. 
Flora  oder  botanische  Zeitung.  Regeusburg  1818—70  enthält: 

Besser  W.  S.  J.  G.  QBess.^  Bemerkungen  über  Herrn  Pro- 
fessor Eichtvalcfs  naturhistorische  Skizze  von  Lithaueu,  Volhynieu 
und  Podülieu  XIV.  2  (_\S3l^  Beiblätter  1—55.  Enthält  Berichtigung 
zu  BG. 

Jlerbich  F.  (//.)•  Botanischer  Ausflug  in  die  galizischen  Kar- 
paten des  Saadecer  Kreises  XVII.  2  (1834)  56i— 75,  577-87,  bot. 
Ausflug  in  einen  Theil  der  Hochgebirge  der  Bukowina.  XIX.  2  (1836) 
625  —  53,  Beschreibung  zweier  in  der  Bukowina  entdeckter  neuer 
Pflanzen  etc.  XXXVIII.  2  (1855)  641—55,  Botanische  Mittheilungen 
aus  Galizien  XL.  2  (1857)  497—509. 

Zawadzki  A.  Beschreibung  der  Herbichia  XV.  2.  (1832) 
629—33. 

Ilacq.  —  Hacquet  B.  Neueste  Reise  durch  die  dacischeu  und  sar- 
matischen  Karpaten.  Nürnberg  1790 — 6.  8.  Vier  Bände.  —  Enthält  meh- 
rere Angaben. 

Ilaszl.  EM.  —  Hazslinsky  Frigyes.  Ejszaki  magyarhon  viranya 
(Flora  vou  Nordungarn)  Kassan  1864.  15.  —  Enthält  einzelne  Angaben 
über  die  Beskiden. 

IJA.  —  llerhich  F.  Additamentum  ad  floram  Galiciae.  Leopoli 
1831.  8.  46  S.  mit  1  Tafel. 

HB.  —  llerhich  F.  Flora  der  Bukowina.  Leipzig  1859,  8.  VI, 
400  S. 

JJeinr.  Tesch.  —  Heinrich  Albin.  Der  Teschner  Kreis  im  Herzog- 
thum  Schlesien:  das  pittoreske  Oesterreich  oder  Album  der  österr.  Mo- 
narchie. Wien  1843,  n.  27,  4.  46  S.  mit  1  Karte  u.  5  Chromolitliografien. 
—  Enthält  auf  S.  13  ein  kleines  Pflauzenverzeichniss  der  Grossen  und 
kleinen  Barania. 

llo.'it  Austr.  —  Jlost  Aicolaus.  Flora  austriaca.  Vienuae  1827—31, 
2  vol.  8".  Die  wenigen  Angaben  rühren  von   Wittmann  her. 

H'^.  —  Jlerbich  F.  Selectus  plantar  um  rariorum  Galiciae  et  Buco- 
vinae.  Czernovicii  183t).  4.   19  S. 


XXV 

HSt.  —  Herbich  F.  Stirpes  rariores  Bucoviuae.  Stanislawow  1853. 
8.  65  S. 

H.  Szczaw.  —  Herbich  F.  Nachrichteu  über  den  iu  Galizieu  im 
Sandecer  Kreise  befindlichen  Szczawaicer  Gesundbrunnen.  Wien  1831, 
8,  34  S.  —  Enthält  v.  S.  16  —  7.  einige  bot.  Angaben. 

Isis  —  Isis  Sitzungsberichte  der  naturwissenschaftlichen  Gesell- 
schaft in  Dresden.  Enthält: 

Seidel  C.  F.  Eine  Skizze  des  Tatragebirges  und  seiner  Umge- 
bung. 1867   p.    103—15,    Bot.    Anmerkungen    über    die    Gegend    von 
Zakopane.  1868  p.  65—9. 
Kn.  Pr.  —  Knauer  Bl.  „Die  Flora  von  Suczawa  und   seiner    Um- 
gebung" im    Programm    des    k.    k.    gr.    n.    unirten    Obergymuasiums    in 
Suczawa.    Czeruowitz  1863.  4.  1 — 16.  Eine  vortreffliche  Arbeit. 

Linn.  —  Liunaea  ein  Journal  für  die  Botanik.  Berlin  und  Halle 
I— XXXVI  (1826—70).  Enthält  folgende  dieses  Gebiet  berührende  Ab- 
handlungen: 

Janka  Victor.  Adnotationes'  In  Plantas  dacicas  atque  alias 
europaeas  XXX.  (1859—60)  549—622.  —  Enthält  kritische  Bemer- 
kungen über  einige  Herblch^sche  Species, 

Kitaibel  Paul.  Additamenta  ad  floram    hungaricam,    edidit  August 

Kanitz  XXXII.  (1863)  305-642.  —   Enthält  einzelne  Angaben  über 

die  Beskiden. 

Meh.  —  Mehoffer  J.  der  Wadowicer  Kreis:  das  pittoreske    Oester- 

reich  etc.  Wien  1843,  n.  29,  4.  42  S.  mit  1   Karte  u.  5  Chromolithogr.  — 

Enthält  eine  Angabe  über  die  Babia  gora. 

Milde  Fil.  —  Milde  Julius.  Fillces  Europae  et  Atlantis  Asiae  mi- 
noris  et  Lipslae  1867,  8. 

Milde  Höh.  Sporeupfl.  —  Milde  J.  Die  höhern  Sporenpflanzeu 
Deutschlands  und  der  Schweiz.  Leipzig  1868.   8.  VIII,  152  S. 

Mu.  —  Mnemosyue,  galizisches  Abendblatt,  redigirt  von  Dr.  Za~ 
ivadzki  enthält  an  kleineren  bot.  Beiträgen: 

Zaivadzki  A.   Szczawiilca.    Reiseskizzen    1832    p.    237 — 40,    die 
Niemirower    Schwefelquelle.    1833  p.  147 — 8,  die  Arbeiten  der  diess- 
jährigeu    Versammlung    der    Naturforscher    und    Aerzte    in    Breslau 
1833    p.    322—3,    325—8,    329—31,    331—5.    Auf    Seite    328    werden 
Erysimum   ochroleucum,     Sileue    Zawadzkil,    Astragalus 
(austriacus)  genannt.  Zur  Naturgeschichte  Gallzlens  1836  p.    573. 
MO.  —  Magyar   orvosok    es    termeszetvizsgälök    1867    Aug.    12töl 
17-ig   Rimaszombatban    tartott  XII.  nagy    gyiilesenek    töteneti    väzlata 
es  munkälatal.  Pest  1868.  Enthält    auf    S.    335    ein    Pflauzenverzelchniss 
über  Rodna,  die  Marmarosch   und   Czarnahora,    das    von    Rehmann    her- 
rührt und  durch  die  Angaben  In  ZBG.  XVIII.  für  dieses  Gebiet  werth- 
los  geworden  Ist. 

NALC.  —  Nova  Acta  Academiae  Caesareae  Leopoldino-Carolinae 
Naturae  Curiosorum  enthält: 

Milde  Julius  die  Gefäss-Cryptogameu  In  Schlesien  preussischen 
und    österreichischen    Antheils.    Mit    25    Steindruck  tafeln    XXVI.    2 


XXVI 

(1858)  371 — 753.  Eine  ausgezeichuete  Arbeit,  die  auch  einzelne  An- 
gaben über  die  galizischeii  Beskiden  enthält;  Monographia  Equise- 
torum  XXXII.  2  (1867)  1-608.  —  Unstreitig  eine  der  besten 
Monographien.  Enthält  mehrere  Angaben  von  Jabfonski,  Weiss 
u.  s.  w. 
NM  —  Neilreich  August  Nachträge  zu  Maiy's  Enumeratio  etc. 
Wien  1861.  8. 

Now.  Lep.  —  Noiuicki  Maximilian  Sita  Enumeratio  Lepidopterorum 
Haliciae  orientalis.  Leopoli   1860,    8«.  XXX.    209,    XII.    S.    mit    1    Tafel. 

—  Enthält  auf  Seite  I  -XXX    werthvoUe   Angaben    über    die    Verbrei- 
tung der  Bäume  in  Ostgalizieu. 

Now  Pr.  —  Noivicki.  M.  Coleoptorologisches  aus  Ostgalizieu  1 — 24 
Jahresbericht  des  k.  k.  Ober-Gymnasiums  zu  Sambor  für  das  Schuljahr 
1858.    Wien  1858,  4.  45.  —  Enthält  einzelne  bot.  Angaben. 

NUS.  —  Neureich  A.  Aufzählung  der  in  Ungarn  und  Slayonien 
bisher  beobachteten  Gefässj)flanzeu.  Wien  1866.  8. 

NUSN.  —  Neilreich  A.  Aufzählung  der  in  Ungarn  und  Slavonien 
bisher  beobachteten  Gefässpflanzen.  Nachträge  und  Verbesserungen. 
Wien  1870,  8.  XI.  111  S.  In  beiden  Werken  werden  die  an  Ungarn 
angrenzenden  Theile  Galiziens  und  der  Bukowina  berücksichtigt. 

ÖBW.  und  ÜBZ.  —  Oesterreichisches  botanisches  Wochenblatt, 
redigirt  von  Dr.  Alejcander  Skofcz.  Wien,  Jahrgänge  1851 — 57  (I — VII. 
BandJ.  Fortgesetzt  als  österreichische  botanische  Zeitschrift.  Wien, 
Jahrgänge  1858—70.  (VIII— XX.  Band)  und  die  erste  Hälfte  des  J.  1871. 

—  Enthält  viele  werthyolle  Beiträge  zur  Flora  der  Centralkarpaten: 

Aschersnn  P.  und  Engler  A.  (^-E.)  Beiträge  zur  Flora  West- 
galiziens  und  der  Centralkarpaten.  XIV.  (1864)215 — 17. 

Berdau  F.  Geografisch-botanische  Skizze  des  Tatragebirges. 
V  (1855)  297-9,  305—7,  313—7,  321-3.  Ist  zu  allgemein  gehalten 
und  wegen  dessen  späterer  Arbeiten  nahezu  werthlos. 

Britünger  Christian.  Einige  Worte  über  Phaca  Bayeri  Janka 
XV.  (1865)  288. 

Celakowsky  Ladislaus.  Ueber  Carex  pediformis  mit  C.  Mairii 
Coss.  et  Germ.  XIII.  (1863)  241  -6.  Bezieht  sich  hinsichtlich  der 
letztgenannten  Pflanze  auf  dieses  Gebiet. 

Grzegorzek  Ad.  iGrz.  Flora  von  Tarnow  III.  (1853)  121—2, 
129—31,  137—9,  145—7,  153-4,  Botanischer  Ausflug  in  das  Tatra- 
gebirge. III.  157—60,  268-70,  276-8,  285-6,  V.  (1855)  84—7,  Gorre- 
spoudenz- Artikel  IV.  (1854)  47. 

HauHsknerht  C.  Einige  Mittheilungen  über  die  Flora  der  Cen- 
tralkarpaten. XIV.  (1864)  205—17.  Eine  Arbeit,  die  grosses  pflan- 
zeiigtographisches  Wissen  bekundet. 

lloborski  A.  (Hob.)  Wanderungen  im  Tatragebirge  III.  (1853) 
9—12,  17-9,  25-8.  Sehr  schwach. 

Janka  Victor.  Saxifraga  Grzegorzekii.  VI  (1856)  241—2,  Be- 
richtigung   tPhaca    Bayeri    betreuend)    IX.    (1859)    201,    Flora    der 


xxvn 

Bukowina  you  Dr.  F.  Herbich  X.  (1860)  24 — 2.  Als  Recension  werth- 
voll,  Sesleria  Heuffleriaiia.  XVIII.  (186Ö)  33—5. 

Kuhn  Max.  Rhododeiidrou  im  Tatragebirge.  XIV.  (1864) 
301—3. 

Stur  Diony?.  Beiträge  zur  Monographie  des  Genus  Draba  in 
den  Karpaten  etc.  (Mit  3  iithogr.  Tafelu)  XI.  (1861)  137—54,  183 
bis  95,  209 — 24.  Bezieht  sich  auf  dieses  Gebiet. 

Tomaschek  A.  Correspoudeaz-Artikel  XVII  (1867)  363-6. 
Uechtritz    R.  v.   Bot.    Excursiou    in    die    Centralkarpaten.  VII. 
(1857)  342—4,  351—4,  360—1,   368—70,    375—7,    Correspondenz-Ar- 
tikel  XIV.  (1864)    385—6.    —    Enthält  Berichtigungen    zur    vorigen 
Arbeit.     Bemerkungen  über  einige  Pflanzen   der    ungarischen    Flora 
XVI.  (1866J  209—14,  24:J— 5,  281—8,  315—9. 
Pan.  Pr.  —  Panek  Andreas  „Das  Pflauzenlebeu   der    Gegend    von 
Rzeszow"  im  Programm    des    Gymnasiums    in    Rzeszow.    1855    p.    1 — 18. 
Eine  schwache  Arbeit,  die  immerhin  berücksichtigt  werden  muss. 

PFK.  —  Pamietnik  farmaceutyczny  krakowski  wydawany  przez 
Floryaua  Sawiczewskiego  (Krakauer  pharmaceutische  Erinnerungen) 
enthält: 

Jensen  E.  P.  Wiadomoac  o  roslinach    w    okolicach    Chrzaiiowa 

uzbieranych  etc.  (Nachricht  über  einige    Pflanzen    aus    der    Gegend 

von  Chrzanöw)  III.  (1836)  34 — 5.  —  Ein  kleiner  Nachtrag    zu    BG, 

Rchh.  Germ.  —   Reichenbach    H.    G.    L.    Flora    germanica    excur- 

soria.  Lipsiae  1830—31,  12-  XLVIII,   878    S.    u.    2    Tafeln.    —    Entbehrt 

abgesehen  von  der  vereinzelten  Angabe  HerbicK's  jedweder  Originalität 

für  dieses  Gebiet. 

Rchb.  Ic.  —  Reichenbach  H.  G.  L.  et  H.  G.  fil.  Iconographia  bo- 
tanica.  Series  prima  Lipsiae  1823—32  ceuturiae  X,  series  secunda  Lipsiae 
1834 — 71,  centuriae  I — XXII.  (XXXI.  volumina  totius  operis).  4.  — 
Enthält  zwar  einige  Angaben  nach  Exsiccaten  von  JBesser,  Kloeber, 
doch  diese  in  deren  Arbeiten  viel  näher  bezeichnet. 

Roczn.  (mit  Vorsetzung  des  jedesmaligen  Autors).  —  Rocznik  ces. 
krol.  towarzystwa  naukowego  krakowskiego  (Jahrbuch  der  k.  k.  Kra- 
kauer gelehrten  Gesellschaft).  Krakow  I— XXX.  (1817— 70J: 

Herhich  F.  (jff.)  Rzepieii  kolczysty  (Xanthium  spinosum)  pod 
wzgldeem  geograficznym,  a  w  szczegolnosci  pod  wzgledem  rozsze- 
rzania  sie  tej  rosliny  w  Galicyi  (lieber  X.  sp.  in  geographischer 
Hinsicht  und  mit  besonderer  Rücksicht  auf  dessen  Verbreitung  in 
G.)  XXXI.  (1863)  1 — 18.  —  Eine  vortrefl'liche  Arbeit.  Przyczynek 
do  geografii  roslin  w  Galicyi  (Beiträge  zur  Pflanzengeographie  in 
G.)  XXXIII.  (1865)  p.  70 — 129.  Ist  eine  neuere  Bearbeitung  der  in 
ZBG.  XI.  33 — 70  erschienenen  Abhandlung  und  minder  kritisch 
als  diese. 

Rehmann  A.  (-B.)  0  Mchach  i  wq,trobowcach  Galicyi  zacho- 
duiej  i  stosunki  ich  do  ogoiu  roslinnosci  (Ueber  die  Laub-  und 
Lebermoose  Westgaliziens  und  deren  Verhältuiss  zur  Gesammt- 
vegetatiouj  XXXI.  p.    257—312.    —    Enthält    einzelne    Angaben,    0 


xxvrii 

rosliiiiiosci  Hoskidöw  zachoduich  (lieber  die  Vegetation  der  west- 
lichen Beskideu)  XXXIII.  p.  198— 2:}3.  —  Enthält  wenig  Neues. 
Rozm,  —  Rozmaitosci  (Wochenschrift).  We  Lwowie  1824  enthält: 
Wittmann  E.  D.  Postrzezenia  w  podrözy  podietej  we  wzgle- 
dzie  botanicznym  r.  1823,  przez  poludniowo-wschodui^  czesc  Galicyi 
do  Bukowiny  i  droga  pod  Karpaty  lA^c^  p.  147—140,  145—150,  Zu- 
rawuiki  p.  193—7,  201—5,  212—4. 

Zawadzki  p.  375 — 6.  —  Enthält  einen   Zusatz    von    3    durch- 
gehends  verkannten  Pflanzen  zu  UG.  Erschien  auch  in  Mn.  1824  p.  348. 
Schott  Anal.   —  Schott  H.   W.  Analecta  botanica  Vindobonae  1854, 
8.  VIII.  67  S.  Daselbst  ist  nur  von  Senecillis  podolica  die  Rede. 

Schult.  Obs.  —  SchuUess  J-  A.  Observationes  in  Linnaei  species 
plantarum  ex  editione  C.  L.   Willdenow.  Oeniponti  1809  8.  XII.  220  S. 

Schult.  ÖF.  —  Schultess  J.  A.  Oesterreichs  Flora  2.  Auflage.  Wien 
1814.  t  Bände.  Die  Angaben  sind  fast  durchgehends  aus  BG.  ent- 
nommen. 

Seid.  Niem.  —  Seidl  J.  H.  Ueber  die  kalte  polnische  Schwefel- 
quelle zu  Niemirow  im  Zolkiewer  Kreise.  Wien  1837  kl.  8.  73  S.  mit 
1  Kupfertafel.  —  Enthält  auf  S.  8  einzelne  bot.  Angaben. 

Stasz.  Ziem.  —  Staszic  Stanisfaw.  0  ziemiorodztwie  Karpatow  i 
innych  gor  i  rownin  Polski  (Ueber  die  Bodenbeschafi'enheit  der  Karpa- 
ten sowie  anderer  Berge  und  Ebenen  Polens).  Warszawa  1815,  4.  309, 
X.  S.  Die  (S.  77)  angeführten  Pflanzen  sind  zwar  von  dem  damaligen 
Krakauer  Universitäts-Professor  Scheidt  bestimmt,  doch  grösstentheils 
unrichtig. 

Wahlenb.  Carii.  —  Wahlenberg  Georg  Flora  carpatorum  principa- 
lium.  Güttiugae  1814.  8.  CXVIII,  408  S.  mit  3  Tafeln.  —  Enthält  ausser 
Berichtigungen  zu  BG.  noch  einzelne  Angaben. 

Willd.  En  h.  ber.  —  Willdenow  Car.  Ludov.  Enumeratio  planta- 
rum horti  regii  berolinensis.  Berolini  1809,  8.  1100  S.  Enthält  eine 
einzige  Angabe. 

ZBV.  und  ZBG.  —  Verhandlungen  des  zoologisch -botanischen 
Vereins  in  Wien,  Jahrgänge  1851 — 7,  (I — VII.  Band).  Fortgesetzt  als 
Verhandlungen  der  k.  k.  zoologisch-botanischen  Gesellschaft  in  Wien, 
Jahrgänge  1858  —  70  (VIII  — XX.  Band)  und  die  erste  Hälfte  des 
J.  1871.  —  Grössere,  fast  durchgehends  werthvolle  Beiträge  sind: 

Fritze  R.  und  Ilse  H.  Karpaten-Reise.  XX.  (1870)  467—526. 
Eine  gediegene  Arbeit. 

IJasziintsky  Friedrich.  Beiträge  zur  Keniitniss  der  Karpaten- 
Flora.  I.  (1851)  200—7,  III.  (1853)  141-50.  —  Enthält  einzelne  An- 
gaben über  die  Babia  gora  und  den  Pilsko. 

Herhich  F.  (Fl.)  Pflanzengeographischc  Bemerkungen  über 
die  Wälder  Galiziens,  Mit  einer  Karte.  X.  (1860)  359—66,  Beiträge 
zur  Flora  von  Galizien.  X.  607—26,  zur  Geschichte  der  Betula 
oycoviensis  Bes».  X  627—9.  Ueber  die  Verbreitung  der  in  Galizien 
und  der  Bukowina  wildwachsenden  Pflanzen.  XI.  (1861)  33—70, 
Bemerkungen  über  den    bei    Krakau    wildwachsenden    Sarothamnus 


XXIX 

valgaris  Wimm.  XI.  399 — 402,  Kritische  Bemerkungen  über  BHtum 
cheuopodioides  Bess.  XII.  (1862)  1179—84.  Ein  Blick  auf  die  pflan- 
zeugeograpliischeu  Verhältnisse  Galizieus.  XIV.  (1864}  125 — 36. 

Hoelzl  Carl.  Ueber  eine  für  Oesterreich  neue  Lathyrus-Art. 
XII.  (1862)  1141—2.  Ueber  die  Potentillen  Galizieus.  XIII.  (1863) 
119—28. 

Hückel  Ed.  Botanische  Ausflüge  in  die  Karpaten  des  Stryjer 
und  Samborer  Kreises.  XV.  (186b)  49 — 66,  Flora  der  Umgegend  you 
Drohobycz  (Mit  einer  Karte).  XVI.  (1866)  237  —  300.  Da  sich  mit 
Bestimmtheit  annehmen  lässt,  dass  you  den  angeführten  Pflanzen 
nicht  alle  um  diese  Stadt,  sondern  mauche  bloss  im  gebirgigen 
Theile  vorkommeu,  so  habe  ich  den  zweckmässigeren  Ausdruck  „im 
Samborer  Kreise"  gewählt.  Ob  aber  auch  der  letztere  immer  richtig 
sei,  darüber  möge  sich  H.  selbst  aussprechen. 

Janka   V.  v.  Zur  Flora  austriaca.  VIII.  (1859)  429—30. 

Kitaihel  Paul.  —  Reliquiae  Kitaibeliauae  e  manuscriptis  musei 
nationalls  hungarici  editit  A.  Kanitz.  XIII.  (1863)  92 — 107.  Mit  An- 
gaben über  die  Beskiden. 

Kolbenheyer  Carl.  Vorarbeiten  zur  Flora  v.  Teschen  u.  Bielitz. 
XII.  (1862)  1185—1220.  —  Enthält  werthyolle  Angaben  über  die  an 
Schlesien  angrenzenden  Beskiden. 

3Iilde  J.  Botrychiorum  Monographia.  Cum  3  tab.  XIX.  (1869) 
55 — 190.  Mit  Angaben  you  Boiniacki^  Hoelzl,  Jarolim,  Nowicki  und 
Zawadzki. 

Aoiv.  —  Nowicki  31.  in  Reichhard  H.  W.  Ueber  Botrychium 
virginiauum  Siv.  XII.  (1862)  1143—4. 

Rehmann    A.    (Ä.)    —    Die    Gefäss-Kryptogamen    you    West- 

galizien.   XII.  (1862)    841—8,    Botanische    Fragmente    aus    Galizien. 

XVIII.  (1868)  479  —  506.  —  Unstreitig  eine  der  besten  Arbeiten. 

Szont.  —  Szontdgh  Nicolaus.  Enumeratio  plantarum  phanerogami- 

carum    et  cryptogamicarum  yascularium  comitatus  Aryensis.  XIII  (1863) 

1045 — 98    u.    XX — XXII.    Eine    unkritische    Arbeit,    die    Angaben    über 

die  Babia  gora  yon  Paul   Vitkay  enthält. 

T.  —  Tomaschek  A.  Zur  Flora  der  Umgebung  Lembergs  IX_ 
(1859)  43—54,  X.  (1860)  93-100,  Dritter  Beitrag  zur  Flora  der  Um- 
gebung Lembergs  XII.  (1862)  63—861,  Vierter  Beitrag  etc.  XII. 
869 — 966.  —  Enthält  eine  yollständige  Flora  und  ist  dessen  beste 
Arbeit,  Nachträge  zur  Flora  von  Lemberg  und  des  östlichen  Ga- 
lizieus überhaupt.  XVI.  (1866)  313—8,  XVIII.  (1868)  341—58. 

Weiss  A.  Beiträge  zur  Flora  von  Lemberg  XV.  (1865)  453 
bis  60.  —  Die  schlechteste  Arbeit  die  über  dieses  Gebiet  existirt; 
die  hier  aufgezählten  Pflanzen  scheinen  von  Dr.  Ferdinand  Schur 
bestimmt  worden  zu  sein,  wälireud  die  Standortsangaben  erdichtet 
sind.  Um  die  Wissenschaft  auf  diese  Art  zu  fördern,  muss  man 
nicht  k.  k.  Universitäts-Professor  der  Botanik  sein. 


XXX 

ZE.  —  Zawadzki  A.  Euumeratio  plautarum  Galiciae  et  Bucovinae 
etc.  Breslau  18  35,  8.  XXIV.  iOO  S.  —  Uukritihcb  und  reich  an  zweifel- 
haften Angaben. 

Ziel.  Szczaw.  —  Zieleniewski  Michael.  Wody  lekarskie  Szcza- 
wiiickie  (die  Heilwässer  von  Szczawnica)  Krakow  1852,  8.  VII.  127  S. 
—  Enthält  von  S.  19 — 23  bot.  Angaben  mit  manchen  Unrichtigkeiten. 

ZL.  —  Zawadzki  A.  Flora  der  Stadt  Lemberg  etc.  Lem- 
berg  1868,  8.  230  S.  Die  ersten  158  Seiten  erschienen  zuerst  in  der 
Mnemosyne. 

ZT.  —  Zaivadzkl  A.  in  Torosiewicz  Theodor.  Zrodia  mineralne  w 
krölewstwie  Galicyi  i  na  Bukowinie  pod  wzgledem  fizyczno-chemicznych 
wlasnoäci  opisane;  tudziez  rozbior  fizykalno-chemiczny  w6d  miueraluych 
w  Iwüuiczu.  Lwow  1849,  8.  226  S.  —  Enthält  auf  S.  36 — 40  ein  kleines 
Pflanzenverzeichniss  von  Iwouicz. 

HI  a  II  u  s  c  r  i  p  t  e : 

Jach  Ms.  —  Jachno  Johann.  Enthält  auf  10  Quartseiten  ein  Ver- 
zeichniss  von  300  Pflanzen  aus  dem  Rzeszower  Kreise,  die  Dr.  Leopold 
Auyust  Jieusf!,  Ritter  v.,  bestimmt  haben  soll. 

ÜT.  =  Der  Verfasser. 

!  —  Wird  vom  Verfasser  bestätigt. 

!!  —  Von  diesen  Angaben  sah  Verf.  Originalexemplare. 


Schlusswort. 

Wirft  man  einen  prüfenden  Blick  auf  die  Leistungen  der  abgelau- 
fenen Periode,  so  kann  mau  den  Autoren  die  ihnen  gebührende  Anerken- 
nung nicht  versagen.  Mau  findet,  dass  der  grösste  Theil  derselben  sich 
zumeist  aus  Männern  recrutirte,  deren  Beruf  die  Botanik  nicht  war,  wäh- 
rend die  Professoren  an  den  Universitäten  zu  Krakau  und  Lemberg 
keinen  Zweig  dieser  Wissenschaft  ernstlich  cultivirten  und  für  die 
botanischen  Museen  gar  nichts  leisteten.  Die  Autoren  waren  somit 
rein  auf  sich  selbst  angewiesen,  sie  konnten  in  zweifelhaften  Fällen  im 
Laude  Niemanden  zu  Rathe  ziehen,  .fie  besasseu  gewöhnlich  nicht  die 
Mittel  kostspielige  Reisen  ins  Ausland  behufs  Beaibeitung  ihres  Mate- 
rials zu  machen,  sie  mussten  sich  auf  ihren  kargen  Vorrath  an  Büchern 
und  Sammlungen  beschränken  um  die  Resultate  ihrer  Forschungen  so 
gut  als  es  ging  zu  veröffentlichen.  Daher  resultiren  die  vielen  zweifel- 
liaften  und  irrigen  Angaben,  deren  Richtigstellung  nicht  so  leicht  sein 
wird.  Diess  gilt  jedoch  nur  für  die  GefässpÜanzen.  Was  das  Studium 
der  Cryptogamen  betrifft,  so  sind  dieselben  mit  Ausnahme  der  Moose, 
Chareu  und  Diatoiuaceen  um  deren  Bekanntmachung  sich  Hyacinth 
V.  tobarzewski,  Dr.    A.    Rehmaun,    Dr.    Julian    Czerkawski    in 


XXXI 

Leiiiberg,  Professor  HermanuT.  Leouhardi  in  Prag  und  J.  Schu- 
mann nicht  unbedeutende  Verdienste  erwarben,  noch  ganz  unbe- 
kannt, während  auf  dem  Gebiete  der  Palaeontologie  nur  Auswärtige 
mit  einigem  Erfolge  thätig  waren.  Der  ETufluss  das  Bodens  und  des 
Klimas  auf  die  Vegetation ,  die  yerticale  Verbreitung  der  Pflanzen 
wurden  noch  gar  nicht  studirt.  Zu  den  in  Bezug  auf  Gefässpflanzen 
bekannten  Punkten  gehören  die  Umgebungen  von  Krakau,  Tarnow, 
Lezaysk,  Lemberg,  Zurawniki,  Brody,  Niwra,  Czernowitz  und  von  da 
über  Suczawa  längs  der  Karpatenkette  bis  zu  den  Quellen  der  Kirli- 
baba,  die  Alpen  der  Czarua  Hora,  die  Gegend  uiu  Skole,  Drohobycz 
und  den  Pikuj,  die  Pienineu,  Ceutralkarpaten,  die  Babia  gora  und  der 
an  Schlesien  grenzende  Theil  der  Beskiden.  Alles  Uebrige  ist  entweder 
flüchtig  oder  noch  ganz  unerforscht.  Gross  ist  somit  die  Aufgabe  der 
Phytographie  in  Galizien  und  im  günstigsten  Falle  kann  dieselbe  vor 
Ablauf  eines  Vierteljahrhunderts  nicht  gelöst  werden. 


I.  ACßOBRYA  PROTOPHYTA. 

I.  EQUrSETACEAE. 

1.  EQUISETUM  L. 

1.  E.  arvense  L.  Auf  sandigen  oder  lelimigeii  Brachen,  Feldern 
Wiesen  der  Ebene  und  des  Hügellandes  überall. 

2.  Telmateja  Ehrh.  Hann.  Mag.  viii  St.  (J783)  287,  Beitr.  II. 
(1788)  159  —  160.  E.  uiaximum  Lam.  Fl.  fr.  I.  7  p.p.  An  Teichrän- 
dern, quelligen  und  nassen  Orten  der  Ebene  und  des  Hügellandes 
stellen"w^eise.  Bei  Kreszowice,  Trzebinia  QKultn  OBZ.  XV.  284,  A.  BV. 
Vn.  169,  NALC.  XXVI.  253,  B.  ZBG.  XVIII.  482),  tagiewniki  (i2.  1. 
c),  Tarnow  {Grz.  Fiz.  II.  51),  Zawadow  (^Hoelzl  ZBG.  XII.  847),  Lem- 
berg  an  mehreren  Punkten  (r.  ZBG.  IX.  51,  XII.  874,  Weiss  NALC. 
XXVI.  253) ,  Suczawa  (An.  Pr.  1 6),  im  Samborer  (^Bück.  ZBG.  XVI.  287) 
Sauoker,  Jasl'oer  Kr.,  in  beiden  letzteren  häufig  (ü".),  bei  Grzybow, 
Chelmiec,  Klimköwka,  Lubrantowa  (^Sier.  Fiz.  III  34),  bei  Sambornia 
(F/.  ZBG.  XX.  469),  Tegoborze  (A  NALC.  1.  c),  Pcim  (Ä.  ZBG.  XVIIL 
482),  Str6za  QUecht.  ÖBW.  VH.  342,  ÄE.  ÖBZ.  XIV.  284,  Ä.  BV.  VIL 
122,  NALC.  1.  c,  i^.  ZBG.  XVIIL  482),  Krzywaczka,  Kalwaryja 
(Ä.  1.  c.) 

3.  E.  prateuse  Ehrh.  1.  c  ix  St.  (1784)  138,  Beitr.  III.  (1788)77, 
E.  umbrosum  J.  G.  F.  Meyer  in  Willd.  En.  h.  her.  (1809)  1065,  E. 
arvense  var.  pratense  Zaw.  Lemb.  161,  T.  ZBG.  XVIII.  353  non 
Roth,  E.  a.  var.  irriguum  T.  ZBG.  XII.  874  i\o\\  3iilde.  Auf  trockenen 
oder  sandigen  Grasplätzen,  niedriger  Gegenden  zerstreut.  Bei  Krzeszo- 
wice,  auf  den  Panieiiskie  skal'y,  bei  Krakau  (Ä.  ZBG.  XVIIL  482). 
Krzadka  (Xeu/.  Fiz.  Hl.  41),  Sokolniki  (^Jach.  1.  c.  IL  17)  ,  Borki 
{IJoelzl  ZBG.  XII.  847),  Lemberg  hinter  dem  Invalideuhause!  Kislelka 
(T.  1.  c.  XII.  874),  zwischen  Krzywczyce  und  Lesienice  (^Hoelzl  1.  c. 
XII.  847,  Weiss  1.  c.  XV.  484),  am  Teufelsfelseu  (iWeiss  NALC.  XXVI. 
277),  bei  Brzezony,  Czernelica  QHoelzl  ZBG.  XII.  847),  in  den  ostgali- 
zischen  Karpaten  (Ä.  ZBG.  XX.  478),  bei  Sambor  (JüM^-NALC.  XXVL 
277),  Koscielisko  auf  der  Wiese  Bia^l-y    potok  (F/.  ZBG.  XX.  478). 

4.  E.  silvaticum  Z/.,  E.  capillare  Hoffm.  Deutschi.  Fl.  3.  In 
schattigen  feuchten  Wäldern,  Hainen,  an  Waldbächen  bis  in  die  Vor- 
alpenregion gemein  (i2.  ZBG.  XII.  841). 

Knapp,  galiz.  Pflanz. -Aufzählung.  | 


2  KQDISETACEAE. 

5.  E.  limosiim  Z-,  E.  polymor  phum  Schrank  Briefe  über  das 
Donaumoor  (^l'i'JÖ)  191.  Au  suinpfigeu  nassen  Orten  der  Ebene  und  des 
Hiif^ellaiides  nicht  selten.  Bei  Zabierzow,  Debuiki,  Zakrzowek,  Kobie- 
rzjn  (BC.  35H),  im  Zo+kiewer  Kr.  C^-  Eiz.  IV.  Wi),  bei  Lemberg 
CZL.  162,  T.  ZBG.  XII.  874,  Mlde  NALC.  XXVI.  349),  Lesieuice  (T. 
ZBG.  IX.  43),  Brzezauy  iMüde  1.  c),  Sl'oi'isko  (^Hück.  ZBG.  XVI.  "259), 
Sambor  (^Milde  1.  c.) 

E.  arvensi-limosum  Lasch  Bot.  Zelt.  XV.  (1857)  505,  E.  litt  orale 
Kühlew.  et  liupr.  Beitr.  zur  Pflanzenk.  d.  niss.  Reiches  4.  Lief.  (1845) 
91,  E.  inundatum  Lasch  in  Rabenh.  bot.  Centralbl.  (1846)  28.  An  ähn- 
lichen Orten  doch  seltener.  Bei  Szklo  (Weiss  NALC.  XXVI.  371),  am 
Murowauy  Most  (T.  ZBG.  XVL  313). 

6.  E.  palusti*©  L.  An  ähnlichen  Orten  bis  au  den  Fuss  der  Tatra 
häufig  (i^.  ZBG.  XVI.  8i.l). 

7.  E.  ramosissimum  Des/.  Fl.  atl.  II.  (1800)  398—9,  E.  elonga- 
tum  Willd.  Sp.  V.  (1810)  8.  An  sandigen  Orten  der  nordöstlichen 
Ebene  sehr  selten.  Bloss  bei  Szklo  CWeiss  NALC.  XXVI.  457).  Der 
nächste  Standort  ist  in  Volhynien  QBess.    Volk.  38  Rupr.  Beitr.  3.  p.  25). 

E.  tiaclijodüii  L.  Im  Zolkiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  229)  Doch  finde  ich 
keine  von  Linne  so  benannte  Pflanze.  E.  trachyodon  A.  Br.  Elora 
XXII.  1.  (1839)  308  kommt  zunächt  am  Rhein  ror.  üeber  die  gleich- 
namigen Synonyme  siehe  Milde  ZBG.  XIV.  549 — 8. 

8.  E.  hiemale  L.  lu  schattigen  feuchten  Wäldern,  Holzschlägen, 
an  Flussufern  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei 
Tenczyn,  Aleksandrowice,  Mnikuw,  Bielany,  am  Sowiniec,  bei  Wola 
justowska  (jBC  399),  Lemberg  um  das  Eisenbriindel  (T)ms  NAIjC. 
XXVI.  527),  in  der  Pohulanka,  bei  Pasieki  (T.  ZBG.  XII.  874),  längs 
der  Karpatenkette  bei  Sambor  (^Weiss  NALC.  1.  c),  Zegiestow  am 
Poprad  (JalA.  NALC.  1.  c,  li.  Fiz.  III.  62),  am  Dunajec  nächst  der 
Sokolica  iBP.  85),  im  Tatragebirge  (i2.  ZBG.  XII.  841). 

9.  E.  variegatiim 'SW)^e^c/l.,  E.  hiemale  S  variegatum  Rabenh. 
Deutsclil.  Crypt.  Fl.  II.  3.  (1848)  336.  In  Wäldern,  auf  Sand,  Schutt 
der  Alpenbäche  nicht  selten.  In  der  Tatra  dUecht.  ÖBW.  VII.  343,  R. 
ZBG.  XII.  841,  Milde  NALC.  XXVI.  588,  Ilse  BV.  X.  8,  13)  und  den 
Pieninen  (7^.  ZBG.  XII.  842)  häufig.  Am  Dunajec  bei  Tarnuw  (^Jabf. 
NALC.  XXVI.  588)  wohl  nur  herabgeschwenimt.  Auf  Sandliügeln  bei 
Zboiska  (T.  ZBG.  IX.  99),  Kleparow,  Kisielka  (T.  1.  c.  XII.  73)  kaum, 
überdiess  werden  diese  Angaben  später  (T.  1.  c.  XII.  874)  mit  Still- 
schweigen übergangen. 

IT.  POLYPODIACEAE. 

1.  POLYPODIUM.  L. 

1.  P.  vulgare  L.  Filicula  Polypodinm  Syr.  ziel.  1524  nach 
BC.  401.  Auf  iiltcii  I^aunistänimen,  in  Felsenrissen,  an  steinigen  Wald- 
stcUeu  hügeliger  Gegenden  und  von  da  bis  in  die  Voralpeuregion  nicht 


POLYPODIüM.  3 

selten.  Bei  Biafa  {^Rahl.  Fiz.  229),  im  Krakauer,  Bochiiiaer  Kr.  (^BC.  401), 
im  Z^lkiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  205),  am  Kubyu  (T.  ZBG.  XII.  8"i4) 
in  der  Cetuerowka  { ZL.  Wo)  ,  am  Teufelsfelseu,  bei  Wiuuiki  {T. 
ZBG.  XII.  874),  Solka  C^Iustazza  Exs.),  am  Pikuj  {IJück.  ZBG.  XV. 
57),  im  Sauoker,  Jasioer  Kr.  (Ä".),  am  Krouenberge  (^.  BV.  VII.  131), 
am  Fiisse  der  Tatra  (Uecht.  ÖBW.  VII.  348,  B.  ZBG.  XII.  842).  Was 
r.  vulgare  y  disjuuctum  Weiss  ZBG.  XV.  154  bei  Brzucbowice  seiu 
soll,  weiss  ich  nicht.  P.  disjuuctum  i2«|)r.  Beitr.  zur  Pflanzenk.  d.  russ. 
Reiches,  3.  Lief.  (1845)  42  ist  P.  Dryopteris  L.,  P.  disjuuctum 
Schur  Eu.  pl.  Trans.  831  dagegen  zweifelhaft  (vergl.  Milde  ZBG. 
XVII.  824). 

2.  P.  Fhegopteris  L.,  Phegopteris  polypodioides  Fee  Gen. 
filic.  (1830—224)  3.  In  schattigen  feuchten  Wäldern,  Dickichten  hügeliger 
und  gebirgiger  Gegenden  bis  in  die  Voralpenregiou  stellenweise.  Bei 
Biala  (ÄaW.  Fiz.  229),  im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  QBC.  402),  bei  Wiu- 
uiki (T.  ZBG.  XII.  874),  bei  Suczawa  (Äw.  Pr.  16),  Solka  QMastazza 
Exs.),  im  Samborer  Kr.  QHück.  ZBG.  XVI.  287),  in  der  Tatra  (/>?.  ZBG. 
XII.  842,  A.,  Reim.  BV.  VII.  136,  138,  140,  Seidt  Isis  1868.  p.  66)  bei 
Lubieii  (A.  BV.  VII.  122). 

3.  P.  Dryopteris  L.,  Phegopteris  Dryopteris  Fee  1.  c.  An 
äbulichen  Orten,  doch  häufiger.  Bei  Biafa  QRabl.  Fiz.  229),  im  Kra- 
kauer, Bochniaer  Kr.  (i?C  402),  bei  Brzuchowice  QZL.  165),  Bednarowka 
(T.  ZBG.  XII.  874),  Zubrza  (ZL.  165),  Suczawa  QKn.  Pr.  16),  Solka 
(^Mustazza  Exs.),  im  Stryjer  Kr.  QZips.Yiz.  226),  am  Pikuj  (^Hück  ZBG. 
XV.  47),  im  Sauoker,  Jasloer  Kr.   (j?.),    in    der    Tatra    (Ä.    ZBG.    XII. 

841.  A.,  Reim.  BV.  VII.  136,  14.3,  Seidl  Isis  1868  p.  66). 

4.  P.  robertianum  Hoßni.,  Phegopteris  robertiana  A.  Br. 
in  Milde  Höh.  Sporenpfl.  (1865)  43.  An  ähnlichen  Orten.  Bei  Czerna, 
Krzeszowice,  Dubie,  Kobylany,  Mnikow  (Ä.  ZBG.  XII.  842),  Brzucho- 
wice {Weiss  ZBG.  XV.  454),  in  den  Pieninen   (jBP.    87,   R.  ZBG.    XII. 

842,  A.  BV.  VII.  131),  Tatra  (^e^/t^  ÖBW.  VII.  343—4,  BP.  78,  R. 
ZBG.  XII,  Reim.  BV.  VII.  140,  Seidl  Isis  1868  p.  66),  auf  der  Babia 
gora  (i2.  ZBG.  XII.  842).  Wohl  nur  Var.  von  P.  Dryopteris  L. 

Graiiiinitis  Ceterach  Sw.^  Ceterach  officinarum  Willd.  En.  h. 
her.  1068.  In  den  Karpaten  (^ZE.  119)  unter  dem  Giewout  (^Grz.  Fiz. 
II.  51),  fehlt  auf  der  ungarischen  Seite  der  Tatra  (^NUS.  2)  wesshalb 
obige  Ang'abe  unrichtig  zu  sein  scheint. 

Cheilantbes  raiiientficea  Wahlenb.  Carp.  331  auf  feuchten  Wiesen  und 
Grasplätzen  der  Centralkarpaten  bis  auf  Höhen  von  3000'  (^ZE.  121) 
existirt  nicht,  denn  der  Wahl enb er y" sehen  Pflanze  lagen  Blätter  von 
Pedicularis  palustris  L.  zu  Grunde  QSadl.  Filic.  44)  während  vor- 
liegende Angabe  offenbar  eine  massige  Erfindung  ist. 

2.  PTERIS  L. 

1.  P.  aquiliua  L.  In  Wäldern,  Holzschlägeu,  auf  Wiesen,  Hai- 
den,  sandigen  Aeckeru  niederer  und  gebirgiger  Gegenden  gemein. 

1* 


i  BLECHNUM. 

3.  BLECHNUM  /.. 

1.  B.  Spicant  With.  Arr.  Bot.  I[[.  (1790)  705,  Ifoth.  Catal.  bot. 
fasc.  I.  (17'.)7)  V-ii  B.  boreale  fSw.  in  Schrad.  Journ.  1800  II.  7ij.  In 
Wäldern  von  der  nördlichen  Ebene  bis  in  die  Voraipenregion  stellen- 
weise. Bei  Niepolomice,  Wola  Duchacka  (R.  ZBG.  XII.  944),  Metkuw 
iBC.  406),  Bia-ta  iHabl.  Fiz.  229),  am  Fusse  der  Babia  güra  QJ3Z.  97, 
M.  ZBG.  XII.  844),  unterhalb  den  Zakopaner  Hämmern  (F/.  ZBR.  XX, 
482),  am  Boprad  (li.  Fiz.  III.  58),  auf  der  Krolewska  gora,  bei  Odrzy- 
koi'i  (Ä''.),  Czaniorzeki!  (^Jabf.  briefl.  Mitth.),  Korczyna  fA'!),  Iwonicz 
(Sier.  Fiz.  II[.  :57),  Wetlina  (K'.),  am  Jajko  (^JJück.  Fiz.  II.  :>i),  auf  der 
Czarna  Hora  (Jl.  ZBG.  XVIII.  482),  bei  Suczawa  (An.  Pr.  16). 

4.  STRUTHIOPTERIS   Willd. 

1.  St.  germanica  Willd.  Zwischen  Gebüschen,  an  Ufern,  Bächen, 
auf  Wiesen  des  Hügellandes  und  der  Bergregioii  stellenweise.  Bei 
Krzywaczka  (i^.  Roczn.  XXXIII.  221,  ZBG.  XVIII.  482),  am  Fusse  des 
Zamczysko  gegen  den  Dunajec  (7^.  ZBG.  XII.  844),  bei  Skole  (^Now.  Exs.), 
Truchanow,  Cerkowna,  i,uszki  (T.  ZBG.  XII.  875),  im  Thale  des  Czarny 
Czeremosz  (M.  ZBG.  XVIII.  482),  hart  an  der  Bukowinaer  Grenze  bei 
dem  Sauerbrunnen  Suliguli  (nicht  an  den  Quellen  der  Theiss  wie  in 
Kalchhr.  MO.  335  angegeben  wird)  in  der  Marmaros  (/(?.  briefl.  Mitth. 
in  NUSN.  2),  bei  Romanow,  Winniki  (ZL.  167),  zwischen  Stracz  und 
Janöw  (T.  ZBG.  XII.  875),  bei  Krz^dka  iLeig.  Fiz.  III.  41). 

5.  ASPLENIUM  L. 

1.  A.  Trichomanes  Huds.  Fl.  angl.  ed.  I.  (1762)  385.  Auf  Fel- 
sen, Mauern,  alten  Baumstämmen  hügeliger  und  gebirgig-er  Gegenden 
stellenweise,  im  Hochgebirge  sogar  sehr  selten.  Bei  Biala  (^Rahl.  Fiz. 
229),  Krzeszowice,  Czerna,  Zabierzow,  Zwierzyniec,  Wola  justowska, 
Bielauy,  Tyniec,  Debuiki,  auf  den  Krzemionki  {BC.  404),  im  Zöl- 
kiewer  Kr.  (J?.  Fiz. 'iV.  226),  am  Kubyn  (T.  ZBG.  XII.  875),  Teufels- 
felsen {ZL.  167,  T.  ZBG.  XII.  875),  bei  Onuth,  Solka  iMustazza  Exs.) 
im  Samborer  Kr.  {FJück.  ZBG.  XVI.  287),  bei  Wegi6wka  (Ä"),  in  den 
rieninen  {A.  BV.  VII.  129),  unter  dem  Giewont  {Grz.  Fiz.  II.  51),  im 
Koäcielisko-Thale  {Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  Reim.  BV.  VII.  140),  bei 
Stroia  (F7.  ZBG.  XX.  469). 

2.  A.  viride  Hnd.i.  1.  c.  Auf  Felsen,  schiefen  Wänden  der  Berg- 
bäche und  tiuellen  soAvie  an  massig  steinig'en  Waldstellen  vom  Hügel- 
lande bis  in  die  Voralpenregion  zerstreut.  Bei  Biala  (Rabl.  Fiz.  229), 
auf  der  Barauia  (_Zlik  BrV.  IV.  301),  in  der  Tatra  häufig  (^BEW. 
549,  BP.  67,  Uecht.  ÖBW.  VII.  343-4,  R.  ZBG.  XXII.  844,  Reim.  BV. 
VII.  138,  140  Grz.  Fiz.  11.  51,  Seidl  Isis  1868.  p.  66),  in  den  Pieuineu 
BP.  85,  R.  ZBG.  XII.  8i4),  bei  Zegiest.iw  (Ä.  ZBG.  XVIII.  482,  Fiz. 
in.  62),  auf  dorn  Ilnatowe  Brdo,  der  Dzwiniaczer  Polonina  (A'.),  Sze- 
bela  iHück.  ZBG.  XV.  60),    bei  Sloboda    (T.    ZBG.    XII.    70),    auf    der 


ASPLENll'M.  5 

Czania  Hora  (R.  ZBG.  XVILI.  482),  bei  Solka  (3fusiazza  Exs.).  Die  Var. 
luicrophyllum  Aschers,  et  Bolle  ÖBZ.  XV".  (186"j)  285  uou  Tineo  am 
Abhänge  des  Giewout  {A.  1.  c,  Kuhn  BV.  VII.   144). 

3.  A.  septentrionale  Hoffm.  Deutschi.  Fl.  1.  Ausg.  11.  (1796)  12. 
Mit  Gewissheit  bloss  iu  Felsenspalteii  der  Bryjarka  (Ä.  ZBG.  XVIII. 
482,  Bosn.  Exs.),  bei  Struza  QFJ.  ZBG.  XX.  469).  Auf  Gemäuern  bei 
Lemberg  und  iu  der  Bukowina  (ZL.  167,  ZE.  120)  kaum  wenigstens 
am  ersteren  Standorte  nicht  mehr  gefunden  worden  (vergl.  T.  ZBG. 
XII.    875). 

\.  j^eriiianiciiiii  Weiss  PI.  crypt.  (1770)  299,  A.  Breynii  Jietz  Obs. 
(1774)  27.  Auf  Felsen  der  untern  Alpenregion  in  Galizien  und  der 
Bukowina  (ZE.  120)  kaum,  unter  dem  Giewont  QGrz.  Fiz.  II.  51)  gewiss 
nicht  (vergl.  li.  Fiz.  III.  68). 

4.  A.  Huta  miiraria -^.,  Gymnogramme  leptophyUa  Weiss. 
ZBG.  XV.  454  nach  den  von  Jarolim  mir  gezeigten  Exempl.  auf  der 
Jolianuisbrücke  non  Desv.  Auf  alten  Mauern,  steinigen  Plätzen  hügeliger 
und  gebirgiger  Gegenden   überall  häufig. 

A.  .4(liaiitbiiiii  nigruiu  PoUini  Ver.  III.  288.  Auf  Felsen  bei  Lesienice 
{^ZL.  168)  und  in  der  Bukowina  (ZE.  120)  kaum,  wenigstens  am  erste- 
ren Standorte  vergebens  gesucht  (vergl.  T.  ZBG.  XII.  875). 

5.  A.  fontanum  Bemh.  in  Sehr  ad.  Journ.  1799  I.  314,  Aspi- 
dium  fontanum  Sw.  in  Schrad.  Journ.  1800  II  40')?  Athyrium  fon- 
tanum Both  Tent.  III.  59.  In  den  Karpaten  bei  Skole  (Weiss  ZBG. 
XV.  454). 

6.  SCOLOPENDRIUM  *S'm. 

1.  S.  vulgare  Sm.  Tent.  brit.  (179.3)  21,  Symons  Syn.  pl.  Brit. 
(1798)  19,3,  S.  officinarum  Siu.  in  Schrad.  Journ.  1800  II.  61,  Lingua 
Cervina  officinarum  C.  Bauh.  Pin.  353.  An  schattigen,  felsigen 
Orten  hügeliger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  in  die  Voralpenregion 
selten.  Am  Teufelsfelsen  (T.  ZBG.  XII.  875,  Now.  Exs.),  im  Tenczyner 
Thiergarten  (BC.  405,  BEnc.  XIII.  366),  auf  der  Babia  gora  (Th. 
Kotschy  in  Wimm.  Schles.  15,  BZ.  104,  B.  ZBG.  XII.  844,  Vitkay  ZBG. 
Xni.  1051),  in  der  Tatra  (BEnc.  XIII.  366)  auf  der  Hala  Mietusia 
(Grz.  Fiz.  II.  51),  am  Kronenberge  (.1.  BV.  VII.  131),  Zamczysko 
(BP.  87,  E.  ZBG.  XII.  844),  in  den  Stryjer  Bergen  (Now.  Exs.)  auf 
der  Szebela  (Bück.  ZBG.  XV.  60),  bei  Solka,  am  Raren  (Mustazza  Exs.) 

7.  ASPIDIUM  Sw. 

1.  A.  Iionchitis  Sw.  An  felsigen  Stellen  der  Alpen  und  Vor- 
alpeu  zerstreut.  Bei  Zakopane  QB  BW.  549,  Seidl  Isis  1868  p.  66), 
Koscielisko  (BBW.  549,  BP.  67,  Uecht.  ÖBW.  VII.  351,  R.  ZBG.  XII. 
843,  FI.  ZBG.  XX.  870),  auf  der  Pyszna  (Reim.  BV.  VII.  142),  im 
Strazyska-Thale  (BJ-.  67,  R.  ZBG.  XII.  843),  am  und  unter  dem  Gie- 
wont (BP.  67.  R.  ZBG.  XII.  843,  Kuhn  BV.  VII.  145  Grz.  Fiz.   II.   51), 


')  liiiinis    subijinaatis  alternis  triangularibus  obtusls.  lobis  ajuce  argute  dcatatis. 


*j  ASPIDICM. 

um  den  Czarny  stawfß.  ZHG.  XII.  843,  Uecht.  ÖBW.  VII.  3r)3),  Grossen 
Fischsee  {li.  ZHG.  XII.  843),  am  Zaniczysko  {Z.  BrV.  VIII.  02),  bei  Skule 
iWeiss  ZBG.  XV.  454),  auf  der  Czarua  Hora  {R.  ZBG,  XVIII.  482). 

2.  A.  aculeattim  Bü'J,  rhein.  Fl.  (1843)  20  Aeudert  ab: 

((.  vulgare  Düll.  1.  c.  A.  aculeatum  pl.  Aut.  non  Sw.^  A  deuta- 
tum  ZE.  119  iiou  &(;.,  Polypodium  aculeatum  7a,  Po  ly  st  ich  um 
aculeatum  Roth.  pp.  In  Wäldern,  schattigen  Schluchten  niedriger  und 
hügeliger  Gegenden.  Bei  Biala  (Rahl.  Tiz.  229),  Tenczyn  {BC.  402,  R. 
ZBG.  XII.  843),  Czerna  (7^.  ZBG.  XII.  843),  Kobylany  (BC.  402,  R. 
ZBG.  XII.  843),  Zorniska  (T.  ZBG.  XII,  66),  am  Poprad  (Ä.  Fiz.  III. 
58),  am  Kronenberge  (J.  BV.  VII.  131),  bei  Koscielisko  (^Üecht  ÖBW. 
VII.  343,  351   FL  ZBG.  XX.  470),  Str6za  iFI.  ZBG.  XX.  469). 

ß.  Swarziauum  Kocli.  In  Wäldern  gebirgiger  und  subalpiner  Ge- 
genden Stelleuweise.  Auf  der  Babia  gora  {BZ.  97,  BP.  89,  R.  ZBG. 
XII.  843),  in  der  Tatra  allgemein  verbreitet  {BP.  67,  R.  ZBG.  XII. 
483,  Grz.  Fiz.  II.  51),  in  den  Pieuineu  {BP.  84,  R.  ZBG.  XII.  843),  am 
Poprad  {R.  Fiz.  III.  58). 

y.  Braunii  Doli.  1.  c  In  Bergwäldern  selten  und  oft  übersehen. 
Bei  Koscielisko  {Uecht.  nach  FI.  ZBG.  XX.  491),  bei  der  Therme 
Jaszcziirowka,  bei  Zegiestow  am  Poprad  {R.  ZBG.  XVIII.  482,  Fiz. 
III.  58). 

3.  A.  cristatum  Sw.  in  Schrad.  Journ.  1800,  II.  37,  Polypodium 
cristatum  L.  Sp.  1090  p.  p.  nach  Neium.  Hist.  of  brit.  fern.  1854  p.  16. 
An  torfigen  Orten  der  nördlichen  Ebene  nicht  selten.  Bei  Podleze  (i2. 
ZBG.  Xlt.  843),  Dulowa  {BC.  403,  R.  ZBG.  XII.  843),  am  Sowiniec?,  bei 
Wola  justowska  {BC.  40.3),  Krzadka  {Leig.  Fiz.  II.  41),  Poremba,  Sokol- 
niki  {R.  ZBG.  XVIII,  482),  im  'zölkiewei-  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  202),  zwi- 
schen Lelechöwka  und  Stawki,  bei  Zorniska  (T.  ZBG.  XII.  874). 

4.  A.  spinulosum  Sw.  in  Schrad.  Jouru.  1800,  II.  38,  A.  dila- 
tatum  Sw.Syn.  Filic.  (1806)  440,  Polypodium  cristatum  VüL  Hist. 
des  pi.  de  üauph.  III.  (1789)  824  non  L.,  Polystichum  dilatatum 
nC.  Fl.  fr.  VI.  (1815)  241,  P.  pseudo-cristatum  Schur  ZBG.  XV. 
454  nach  Ifilde  in  Hedwigia  1866  p.  80.  In  Wäldern  von  der  Ebene  bis 
in  die  Tatra  häufig  (7^.  ZBG.  XII.  843). 

A.  nislalo-s|)iniih)suin  72.  ZBG.  XVIII.  485  bei  Sokolniki. 

5.  A.  Oreopteris  Sw.  in  Schrad.  Journ.  1800,  IL  305.  In  Wäl- 
dern hügeliger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Aleksandro- 
wice  {BC.  103,  R.  ZBG.  XII.  843),  Wola  justowska  (7iC.  103),  Bielany 
(/iC.  103,  72.  ZBG.  XII.  84.3),  Krzywaczka,  Myslenice  {R.  ZBG.  XVIII. 
8i2)  auf  der  Barauia  {Zlik  BrW.  VII.  304),  bei  Ströza  (7^7.  ZBG.  XX. 
4(i9)  fcuszki,  SToboda  {T.  ZBG.  XII.  72),  Lemberg  um  das  Eisenbründel 
(Ums  ZBG.  XV.  454)  doch  fehlt  letztere  Angabe  in  T.  ZBG. 
XII.  874. 

6.  A.  Filix  mas  Sw.  1.  c.  38  A.  Mildeanum  BC.  403  non  Göpp. 
Neplirodiiim  Filix  mas  Stremp.  Filic.  Berol.  (1822)30.  In  allen  Wäl- 
dern von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregiou    gemein.    Polystichum 


ASPLENIUM.  7 

durum  Schur  ZBG.  XV.  454  iu  Wäldern  um   Winuiki    ist    nacli    3fiUe 
iu  Hedwigia  1866  p.  80  eine  Var.  von  A.  Filix  mas. 

7.  A.  Filix  femina  Sw,,  Athyrlum  Filix  femina  Roth  Tent. 
![[.  (1800)  63.  il.  An  ähulicheu  Orten. 

8.  A.  alpestre  Hoppe  Tasctenb.  1805  p.  210,  Athyrium  ova- 
tum  Weiss  ZBG.  XV.  454  non  Roth  nach  Milde  iu  Hedwigia  1866  p.  30. 
An  felsigen  buschigen  Stellen  der  Alpen  und  Voralpen  selten  Auf  der 
Barauia  (^Wimm.  Schles.  10,  Kolh.  ZBG.  XI[.  1190),  Babia  gora  (BZ. 
102,  BP.  89,  R.  ZBG.  XII.  842),  im  Koscielisko-Thale  {üecht.  ÖBW. 
VII.  343 — 4),  am  Fusse  der  Pyszna  (Reim.  BV.  VII.  141),  am  Czerwony 
Wierch  (Grz.  Fiz.  I[.  51),  Zawrat  (R.  ZBG.  XII.  842,  FI.  1.  c.  XX. 
487),  unter  der  Mieguszowska  (Ä.  ZBG.  XII.  842).  Um  Winuiki,  beim 
Teufelsfelseu  (Weiss  ZBG.  XV.  454)  kaum. 

A.  Thelypteris  Siv.  1.  c.  40  In  sumpfigen  Wäldern,  Erlenbrüchen, 
auf  Sumpf-  uud  Torfwiesen  der  Ebene  nicht  selten.  Bei  Podleze  (Ä. 
ZBG.  XII.  843),  Poreba,  Brod^a  (BC.  402,  R.  ZBG.  XII.  443)/Tyniec 
(R.  ZBG.  XII.  843),  Niepodomice  (BC.  402,  R.  ZBG.  XII.  843),  Krz^idka 
(Leig.  Fiz.  III.  41),  im  Zolkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  202),  bei  Lemberg 
(ZL.  165,  T.  ZBG.  XII.  874),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  115),  im  Samborer 
Kr.  (Huck.  ZBG.  XV.  287). 

.4.  distichum  Sw.  In  den  Wäldern  von  Winuiki  (Weiss  ZBG.  XV. 
444).  Was  damit  gemeint  sein  soll,  weiss  ich  nicht  nachdem  weder  bei 
Siuartz  noch  bei  sonst  Jemand  von  einer  gleichnamigen  Pflanze  die 
Rede  ist. 

8.  CYSTOPTERIS  Bernh. 

1.  C.  fragrilis  Böll  rhein.  Fl.  (1843)  14.  Polypodium  fragile 
L.  Sp.  1091.  Aeudert  ab: 

«.  rupestris  Neil)'.  Nied.-Oesterr.  15  C.  fragilis  Bernh-  in  Schrad. 
neu.  Journ.  1806,  II.  26,  Aspidium  fragile  Sw.  in  Schrad.  Jouru. 
1800,  p.  40.  Cyathea  fragilis  Sm.  Fl.  brit.  (1805)  1139.  An  felsigen 
Orten  überall. 

ß.  alpina  Doli  1.  c.  C.  alpina  Link  Hort.  bot.  ber.  IL  (1833)  130, 
C.  regia  Brest  Tent.  pterid.  (1836)  93.  In  feuchten  schattigen  Felsspal- 
ten in  der  Krummholzregion  selten.  Auf  der  Ma-Ia  fcaka,  Hala  Mietusia, 
beim  Wasserfalle  Siklawa  (R.  ZBG.  XII.  843),  im  Strqzyska-Thale 
(BP.  71)  C.  alpina  bei  Maydau,  Stracz.  (T.  ZBG.  XII.  68,  874)  und 
C.  fragilis  ß.  regia  bei  Winuiki  (Weiss  ZBG.  XV.  434)  sind  eher  C. 
sudetica  A.  Br.  et  Milde.,  die  auch  dort  vorkömmt.  Am  Ostüfer  des 
grossen  Fischsees  eine  Uebergangsform  zur  var.  «.  (Ilse  ZBG.  XX.  496). 

2.  C.  sudetica  A.  Br.  et  Milde  Jahresber.  d.  schles.  Ges.  1855 
p.  92^)   C.    Brauuii    3Iilde   nach    A.    Br.    et    Milde    1.    c.    an    felsigen 


'■'■')  Wedel  eiförmig,  fein  zugespitzt,  dünnhäutig,  schlaff,  dreifach  gefiedert,  fiederspaltig; 
Fiedern  locker  gestellt,  auch  die  untersten  abstehend,  mit  den  Spitzen  etwas  nach  oben  gebo- 
gen, die  unteren  länglich-lanzettförmig,  die  oberen  länglich  und  stumpflich;  Fiedern  zweiter 
Ordnung  abwechselnd,  kurz  gestielt,  in  der  oberen  Reihe  mehr  aufrecht,  in  der  unteren 
abstehend,  eiförmig   oder  länglich-eiförmig,    stumpf,    das    erste    untere    am    ersten  Fiederpaare 


CYSTOPTERIS. 


8 

Stellen  hüpliecer  und  gebirgiger  Gegenden  bis  iu  die  Voralpenregion 
stellenweise.  Bei  Koscielisko  {Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  R.  /Aid.  III.  8i3, 
Beim.  BV.  VIL  143,  Jlse  BV.  X.  5,  FI.  ZBG.  XX.  470),  auf  der  PIsana 
QFJ.  ZBG.  XX.  470)  Ma-ta  ti^ka  (B.  ZBG.  XII.  843),  bei  der  Tlierme 
Jaszczuröwka  iSeidl  Isis  18()8  p.  <J8),  auf  der  Czarna  Hora  (7(?.  ZBG. 
XVIII.  483),  bei  Solka  {Mastazza  Exs.).  Zawadow  {Weüs  ZBG.  XV. 
4ö4  Milde  Fil.  147).  C.  montaua  auf  der  Czarna  Hora  (^Witu'.Y'\z.  227) 
gehört  offenbar  hieher,  C.  alpina  bei  Maydan,  Stracz.  (T.  ZBG.  XII.  68, 
875)  und  C.  fragilis  ß.  regia  um  Wiuniki  QWeisa  ZBG.  XV.  454) 
dürften  dasselbe  sein. 

3.  C.  montaua  Bemk.  in  Schrad.  neu.  Journ.  1800,  II.  20,  Link 
Hort.  ber.  II.  C1.S33)  131.  In  Wäldern  am  Fasse  der  Tatra  allgemein. 
(^ZE.  120,  Uecht.  ÖBAV.  VII.  343,  BP.  71,  B.  ZBG.  XII.  843,  Hausskn. 
ÖBZ.  XVI.  214,  Reitn.  BV.  VII.  138-9,  146,  Ilse  BV.  X.  5,  Seidl  Isis 
1868,  p.  60,  FI.  ZBG.  XX.  470).  Ob  C.  montana  auf  Felsen  bei  Urycz, 
am  Ja-jko  illiick.  ZBG.  XVI.  272;  Fiz.  IL  29),  auf  den  Alpen  der  Buko- 
wina (ZE.  120)  hieher  oder  zur  vorigen  Art  gehöre,  lässt  sich  ohne 
Ansicht  der  betreffenden  Originalexemplare  nicht  sagen. 

Woodsia  hyperborea  R.  Br.  iu  Trausact.  of  the  Linn.  Soc.  XI.  ()815) 
173,  Polypodium  ilvense  Vill.  Hist.  des  fl.  de  Dauph.  111.(1789)  848, 
V.  hyperboreum  Sw.  Syn.  Filic.  fl806)  39,  Ceterach  alpin  um  ZE. 
119  nou  Lam.,  Acrostichum  alpinum  ZE.  119  uou  Bolton.  In  den 
Karpaten  {ZE.  119). 

III.  OSMUNDACEAE. 

1.  OSMUNSÄ  L. 

1.  O.  regalis  L.  In  feuchten  Nadelwäldern  der  nördlichen  Ebene 
selten.  Bei  Toroha  (B.  ZBG,  XÜ.  84Ü),  Brodl'a,  Niepol'omice  {^BC.  401, 
B.  ZBG.  XII.  815). 

IV.  OPIIIOGLOSSEAE. 

1.  OFHlOGrI.OSSUSI  Siu. 

1.  O.  vulgatum  L.  Auf  Waldwiesen  selten.  Bei  Koäcieüsko  auf 
dor  Wiese  Bialy  potok  {FL  ZBG.  XX.  478),  am  Kronenberge  (//.  Flora 
XVII.  575  AE.  ÖBZ.  XV.  28.",,  A.  BV.  VII.  132),  dem  Zamczysko  {Z. 
Mnem.  1832  p.  239,  ZE.  M8),  bei  Janöw  iNmu.  Exs.)  im  Griinthale 
iJar.  ZBG.  XII.  875),  im  Zoiklewer   Kr.  (^li.   Fiz.   IV.  I9.'i).  Bei  Lemberg 


kürzer  als  «las  folgende;  Pieilern  ilritter  th'dnuii;  liiirlistpus  ti  an  jedom  Kieilerclion,  abwechselnd, 
licrablaufend,  aus  schmälerer,  kcilförmiircr  liasis  oval,  pcstutzt,  fiederspaltijr  mit  2 — 4zälinigen 
Läppclion;  rruotilicatiun  sohon  am  Wedelgrundo  beginnend;  Fruclithäufclien  rundlich,  braun, 
i;esondort,  je  1  am  Grunde  eines  Kiederliippchens  sitzend.  Wedclstiel  länger  als  das  Laub, 
»troligpll),  dünn,  sehr  sparsam  mit  .SpreuscliU|ipon  bekleidet.  Wcdelspindcl  dünn,  etwas  hin-  und 
hergebogen,  grün,  kahl,  in  der  Milto  mit  einer  lliuao,  ebenso  die  Fiedorspindel,  alle  kahl. 


BOTRYCHIL'M.  9 

{Hoeld  ZBG.  XI[.  845)    doch  scheint  diese  Angabe   sich    auf    den    vor- 
letzt geiiauiiteii  Standort  zu  beziehen. 


2.  BOTRYCHIUM  Siu. 

1.  B.  IiUnaria  Sw.  in  Schrad.  Journ.  dSOO,  IL.  410,  Osmunda 
Luuaria  L.  Sp.  1064  excl.  /S,  y  et  8.  Auf  trockenen  "Waldstellen, 
Wiesen,  Abhängen  von  der  Ebene  bis  in  die  Krumraholzregion  zerstreut. 
Bei  Zary,  üubie,  Kobylany  (i?0.  401,  R.  ZBG.  XIT.  845),  Sokolnild,  im 
Zoikiewer  Kr.  (i2.  ZBG.  XVIII.  483.  Fiz.  IV.  195),  bei  Janow  {Now 
Exs.),  Zboiska  (T.  ZBG.  XIL  875),  am  Sandberg  (T.  ZBG.  XII.  875 
Now.  Exs.),  bei  Winniki  (^ZL.  164),  auf  den  Alpen  der  Bukowina  seh 
selten  (^.  BrV.  Kllf.  62),  der  Szebela  (//wrÄ;.  ZBG.  XV.  60),  am  tukowe 
Brdo  (Ä'.),  bei  Krynica  {BK.  32),  in  den  Pieninen  (^Z.  Mnem.  1832 
p.  239,  BrV.  VIII.  52,  H.  Flora  XVII.  575,  R.  ZBG,  XII.  845  AE. 
ÖBZ.  XIV.  285,  A.  BV.  VII.  132,  Bosn.  ZBG.  XIX.  102),  unter  dem 
Giewont  (BBW.  549  Grs.  Fiz.  II.  51,  Seidl  Isis  1868,  p.  66),  am  Czer- 
wony  Wierch  (FI.  ZBG.  XX.  473),  im  Koscielisko-Thale  (BB  W.  54  9 
U>'.clit.  ÖBW.  VII.  343,  Ilse  BV.  X.  6,  FI  ZBG.  XX.  478). 

2.  B.  matricayiaefolium  A.  Br.^  B.  rutaceum  Willd.  Sp.  V. 
(1810)  62  p.  p.,  B.  Lunaria  var.  rutaceum  Moore  Ferus  of  Great 
Brit.  t.  51  A.  In  den  Pieniueu  am  Wege  von  Kroscienko  QBP.  85,  R. 
ZBG.  XII.  845).  Ob  B.  m  atricarlaefol  ium  Willd.  bei  Krynica  {BK. 
31)  hiehei-  oder  zur  folgenden  Art  gehört,  ist  fraglich.  Im  ersteren 
Falle  wäre  für  Willd.  A.  Br.  in  letzterem  hingegen  für  matr  icari  ae- 
folium  m  a  tricaroi d es  zu  setzen. 

3.  B.  ternatum  Sw.  in  Schrad.  Journ.  (1800)  II.  111,  B.  ruta- 
ceum Siv.  1.  c.  110  excl.  syn.,  B.  matrica  rioides  Willd.  Sp.  V.  (1810) 
62,  B.  rutaefolium  A.  Br.  in  Bali  rhein.  Fl.  (1843)  24,  Osmunda 
lanceolata  Z'£^.  119  no]i  Gmel.  Auf  Felsen,  Grasplätzen,  sandigen 
Waldstellen  von  der  nordöstlichen  Ebene  bis  in  die  Krummholzregion 
stellenweise.  Bei  Winniki  (T.  ZBG.  XII.  875),  Derewacz  (Weiss  ZBG. 
XV.  455),  Hoiosko  (^Milde  ZBG.  XIX.  149),  Brzuchowice  (T.  ZBG.  XII. 
875),  Zawadow  (Weiss  ZBG.  XV.  455,  Hoelzl  ZBG.  XIX.  149),  am 
Kubyn  (T.  ZBG.  XII.  875),  im  Bialka-Thale  gegen  den  Grossen  Fisch- 
see  (Ä.  ZBG.  XII,  646),  auf  der  Polaua  Koudratowa  (BP.  67,  R.  ZBG. 
XII.  646).  B.  m  atricarioides  auf  dem  Giewont  (Seidl  Isis  1868 
p.  66)  ist  nach  A.  Bot.  Zeit.  XXVIII.  338  eine  Form  von  B.    Luuaria. 

4.  B.  virginiauum  Siu.  in  Schrad.  1.  c. -''),  B.  virginicum  Willd. 
Sp.  V.  (1810)  6'i,  B.  anthemoides  Presl  Abh.  d.  böhm.  Ges.  d.  Wiss. 
V.  (1848)  323.  Au  ähnlichen  Orten  der  nordöstlichen  Ebene  sehr  selten. 
Im  Zül'kiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  195),  bei  Janöw  in  der  Jarina  hart  an 
der  Kaiserstrasse  (Now.  ZBG.  XII.  1143,  XIX.  178),  bei  Derewacz  (Jar. 
ZBG.  XV.  455,  XrX.  1/8). 


■0  Fronii?  supra  clecomposita,  pinnulis  piunatifido-incisis,  spica  bi^innata. 


JQ  salvinia. 

V.  SALVINIACEAE. 

1.  SALVINIA  Mich. 

1.  S.  natans  Hoffm.  Deutschl.  Tl.  1.  Aug.  IL  (1796)  \.  In  stehenden 
und  langsam  fllest;eudeu  Gewässern  sehr  selten.  Bei  Jezor  {BC.  399), 
Niepolouiice,  Niemir6w  (i2.  ZBG.  XII.  846,  Fiz.  IV.  235).  Bei  Lemberg 
{ZL.  169)  kaum,  wenigstens  in  neuerer  Zeit  nicht  mehr  gefunden 
(vergl.   T.  ZBG.  XII.  875.) 

Maisilia  quadriTulia  L.  Bei  Lemberg  in  stehenden  Gewässern.  Was- 
sergräben nicht  selten  {^ZL.  169)?  fehlt  in  T.  ZBG.  XII.  875. 

Pilularia  ftlobulifera  L.  Im  Wasser  und  auf  nassen  Wiesen  {ZE. 
121)  wo? 

Isoetes  lacuslris  L.  In  Teichen  unter  der  Wasseroberfläche  um 
Krakau  (J?C.  399).  Nach  Bilimek,  auf  den  sich  JBerdau  beruft,  ist  diese 
Angabe  auf  eine  Verwechslung  mit  einer  nichtgalizischeu  Pflanze  zu 
reduciren  und  somit  zu  streichen  (vergl.  AE.  ÖBZ.  XIV.  285). 

VI.  LYCOPODTACEAE. 

1.  LYCOPODIUM  L. 

1.  la.  Selag^O  L-  Auf  trockenen  Wiesen,  Waldstellen,  Felsen  von 
der  nördlichen  Ebene  bis  in  die  Alpenregion  ziemlich  häufig.  In  den 
Beskiden  (7?Z.  101,  B.  ZBG.  XIL  846,  Kit.  ZBG.  XIII.  92,  Zlik.  BrV. 
IV.  314),  der  Tatra  {BEW.  549,  BP.  75,  R.  ZBG.  XII.  846,  Reim., 
Kuhn  ßV.  VII.  142,  145,  Grz.  Fiz.  II.  51),  im  Jasloer,  Sanoker  (^.), 
Samborer  Kr.  (Hack.  ZBG.  XV.  85,  XVI.  287),  auf  der  Czarna  Hora 
(^Notv.  I.ep.  XV.  Witw.  Fiz.  228),  den  Alpen  der  Bukowina  {ZE.  118), 
bei  Solka  (Mustazza  Exs.)  Suczawa  (Kn.  Pr.  15),  Berlin  (Kloeb.  Fiz. 
III.  115),  Winniki  (Weiss  ZBG.  XV.  455),  Lesienice  (T.  ZBG.  XII.  875), 
Holosko  (T.  ZBG.  XIL  875,  Weiss  1.  c.  XV.  455),  Brzuchowice  (T. 
ZBG.  XII.  875),  zwischen  Modlniczka  und  Bronowice,  bei  Aleksandro- 
wice,  Wola  justowska.  Bielany  (BC.  400),  Kobierzyn  (BC  400,  R.  ZBG. 
XIL  846),  Borek  falecki  (7W.  400). 

2.  Ii.  inundatum  L-  Auf  Wiesenmooren  sehr  selten.  Bei  Jeziorki 
(R.  ZBG.  XIL  846,  Fiz.  IL  4),  Weglowka  unterhalb  der  Stein- 
brüche (K). 

3.  L.  annotinum  L.  In  feuchten  Wäldern  niedriger  und  gebir- 
giger Gegenden  bis  in  die  Voralpeuregion  stellenweise.  Im  Zülkiewer 
Kr.  (R.  Fiz.  IV.  193),  bei  Zawadow,  Brzuchowice  (T.  ZBG.  XIL  876), 
Kalwarya  Lanckorona  (7?C.  400),  auf  der  Barania  (Kolb.  ZBG.  XII. 
1190,  BrV.  IV.  315),  häufig  in  der  Tatra  (ZE.  118  BBW.  549,  R. 
ZBG.  XIL  846,  Grz.  Fiz.  IL  51),  in  den  Pieninen  (BP.  86),  bei  Iwonicz 
(Sier.  Fiz.  III.  37),  am  Jajko  (Hück.  Fiz.  IL  51),  bei  Solka  (Mu- 
stazza P2xs.) 


LYCOPODIUM. 


11 


4.  Zj.  complanatum  L.  Sp.  1104,  L.  Chain  aecyparissus  A. 
Br.  in  Doli  rheiu.  Fl.  (1843)  37.  Au  ähnlichen  Orten  doch  seltener. 
Bei  Bi-ody  dKloeh.  Fiz.  III.  115),  Winniki  (T.  ZBG.  XII.  876),  Zawa- 
dow  iJar.  ZBG.  XV.  455),  Zoikiew  {ZL.  164,  R.  ZBG.  XVIII.  433), 
Tuiyiika  {ZL.  164),  Rozwadöw,  Grebow  (^Jach.  Fiz.  II.  19),  Sokoluiki 
{Jach.  Fiz.  II.  19,  R.  ZBG.  XII.  483),  Wegiowka  {Born.  Exs.),  am  Gie- 
wont  {Grz.  Fiz.  IL  51). 

5. 1(.  alpiuiim  L.  In  der  Krummholzreg-ion  auf  Polstern  von  Vacci- 
nium  Vitis  idaea  selten.  Auf  der  Babia  gora  {Vitkay  ZBG.  Xltl. 
1051,  ZUk.  BrV.  IV.  316)  g&^aw  die  Czarna  chata  {R.  ZBG.  XII.  846), 
auf  der  Dzynibronja  (i2.  ZBG.  XVIII.  483).  Ob  die  auf  dem  Wege  in 
Zakopane  (i2.  ZBG.  XVIII.  483)  gefundenen  Fragmente  wirklich  ans 
dieser  Gegend  herrühren,  bleibt  noch  festzustellen. 

6.  Ii.  clavatum  L.  In  Wäldern  von  der  Ebene  bis  in  die  Vor- 
alpenregion gemein. 

2.  SELAGINELLA  Spring. 

1.  S.  spinosa  PB.  Prodr.  aetheog.  (1805)  112,  S.  selaginoides 
Link.  Filic.  h.  ber.  (1841)  138,  S.  spinulosa  A.  Bv.  in  Doli  rhein.  Fl. 
(1843)  38.  An  felsigen  grasigen  Stellen  der  Alpen  und  Voralpen  und 
von  da  mitunter  in  die  Bergregion  hinabsteigend.  In  der  Tatra  häufig 
iZE.  118  Vecht.  ÖBW.  VII.  34.3—4,  BP.  82,  R.  ZBG.  XII.  846,  A., 
Reim.  BV.  VII.  135,  138,  Grz.  Fiz.  II.  51,  Scidl  Isis  1868  p.  66,  FI. 
ZBG.  XX.  478),  in  den  Pieniuen  am  Dunajec  von  Lesuicki  potok  nach 
Szczawnica  gehend  (^BP.   87). 

IL  AMPHIBRYA. 

(MONOCOTYIEDONES). 
VII.    GRAMINEAE. 

1.  ORYZA  L. 

1.  O.  Clandestina  A.  Br.  BV.  II.  (1860)  195,  Phalari's  ory- 
zoides  L.  Sp.  55.  Auf  nassen  Wiesen,  an  Gräben,  Teichen  nicht  selten 
und  meistens  übersehen.  Bei  Poreba  QBC.  377),  Podzamcze,  Polanka, 
Krosno,  Suchodo-f,  G'fowienko  (JS".),  Skni'fowek  (BG.  1.  62),  Brzezany, 
Podhayce,  Mikulince  (^.),  Czernawka  QHB.  38). 

2.  ZEA  L. 

1.  Z.  Mays  L.  Sp.  971.  Wird  im  östlichen  Theile  gebaut. 

3.  ALOPSCURUS  L. 

1.  i^eniculatus  X.,  A.  fulvus  Sm.  E.  B.  XXI.  (1805)  t.  1467, 
A.  pal  Udos  US  PB.  in  3IK.  Deutschi.  Fl.  I.  (1823)  481.  In  feuchten 
Gräben,  an  stehenden  Gewässern  häufig. 


12 


ALOPRCL'RCS. 


2.  A.  pratensis  L.  Auf  trockenen  Wiesen,   (rr.asplätzen   überall. 

3.  A.  nigricans  llom.  Hort.  hafn.  I.  (1813)  08,  A.  pratensis 
ß.  MB.  Taiir.  cauc.  I.  (1808)  4^  excl.  forte  syn.,  A.  riithenicus 
Weinm.  Cat.  Dorpat.  (1810)  10  nach  MB.  1.  c.  III.  54,  A  repens  MB. 
1.  c.  in.  (1S18)  54.  Auf  Wiesen  im  östlichen  Theile  selten.  Bei  Lenkoutz, 
Rohoziia,  Sadao-iira  {IIB.  39),  Mlchalköw  (Len^  Fiz.  II.  52).  A.  ruthe- 
nicus  auf  Wiesen,  an  Rainen,  Wegen  bei  Fodgorze,  Debniki,  Wola 
justowska    (BC.    375)     ist    eine    andere    Pflanze     etwa    A.     hybridus 

Wimni.  Schles.  31?    Am  Fusse    der    Westkarpaten   (ü.  Roczu.   XXXIII. 
iOO)  gewiss  niclit, 

4.  PHLEUM  L. 

1.  Ph.  Michelii  All,  Chilochloa  Michelii  Trin.  üuifl.  167. 
AuT  Triften  der  Krumniholzregion  selten.  Bei  Koscielisko  am  schwarzen 
Dunajec  {Uecht.  ÖBW.  VII.  344),  Zakopane  iSeidl  Isis  1868  p.  66),  am 
Nosal  {BP.  77),  in  der  Swistöwka  {B.  ZBG.  XVIII.  483).  Auf  Hügeln 
bei  Lemberg,  zwischen  Zniesienie  und  Krzywczyce  (T.  ZBG.  X.  98, 
100)  gewiss  nicht,  übrigens  werden  diese  Angaben  in  T.  ZBG.  XII.  887 
mit  Stillschwelgen  übergangen. 

Ph.  areiiariuiii  L.  Auf  sandigen  Triften  in  Galizien  {BG.  App.  II. 
324,  332)  doch  ist  in  Kluk  Dykc.  von  diesem  Lande  nicht  einmal  die 
Rede.  Den  gegenwärtigen  galizischen  Autoren  unbekannt,  der  nächste 
Standort  ist  Kretingen  in  Lithauen  {Eichw.  Skizze   115). 

2.  Ph.  Boehmeri  Wibel.  Auf  trockenen  Anhöhen,  an  sandigen 
Orten,  besonders  der  nördlichen  Ebene  stellenweise.  Bei  Kochanow, 
Baiice  {BC.  377),  Bielany  {A.  BV.  VII.  117),  Tyuiec,  Kobierzyn,  Pycho- 
wice,  Debniki,  auf  den  Krzemionki,  bei  Papierua,  Prokocim  {BC.  377), 
Krzadka  {Leig.  Fiz.  III.  41),  im  Zöl'kiewer  Kr.  {B.  Fiz.  IV.  193),  bei 
Kisielka,  Zniesienie,  Krzywczyce  ( T.  ZBG.  XII.  877),  auf  der  Draiicza 
{Kloeb.  Fiz.  III.  115),  bei  Brzezany  (ÜT.),  am  Hostynec  {H.  Flora  XIX. 
639)  fehlt  jedoch  in  HB.  40,  bei  Cerkowua  (T.  ZBG.  XII.  72). 

3.  Ph.  pratßnse  L.  Auf  Wiesen,  Grasplätzen  der  Ebene  und  des 
ITügellaiides  gemein.  Auf  Felsen  bei  Stracz  eine  Uebergangsform  zu 
l'li.   alpinum  {T.  ZBG.  XVI.  313). 

ß  ncdosum  Neilr.  Nieder-Oesterr.  38.  Auf  trockenen  oder  sandigen 
Triften  der  Ebene  und  des  Hügellandes  stellenweise.  Bei  tagewniki 
{BC.  3.6),  Czorsztyn  dHS.  9),  Krosno,  Dukla,  Lubatowa,  P'Iowce  (^K.'), 
J,eniberg!  {T.  ZBG.  XII.  877),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  1 15),  Wisniowczyk 
{K.),  Toutry,  Suczawa  {HB.  40). 

4.  Ph.  alpinum  L.,  Alopecurus  pratensis  ZH.  et  Phleum 
Boehmeri  ZU.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  35,  52  nee  alior.  Auf  Wiesen, 
Triften  von  der  Berg-  bis  in  die  Krummholzregion  nicht  selten.  Auf  der 
Barania  {Whnm.  Schles.  33),  Babia  gora  {BZ.  102),  in  der  Tatra  überall 
(7/.  Flora  XVII.  579,  Grz.  ÖBW.  III.  258,  Fiz.  II.  50,  BBW.  550,  BP. 
77,  Uecht.(myS.  VII.  351,  Reim.  BV.  VII.  142,  Seidl  Isis  1808  p.  66, 
Ihe  BV.  X.  6,  Z.  1.  c),  bei  Neumarkt  (Z.  1.  c.)  Szczawnica  {Zld.  Szcz. 
li)J,  auf  der  .laworown   [BK.    31),    bei  Wetlina,   Carjiiskie,  am  tukowe 


PIlAT-ARrS.  j3 

Bei'do  (Jv.),  rikiij,  Szebela,  Jajko  {liück.  ZBO.  XV.  55,  59,  Fiz.  H.  23), 
auf  der  Czania.  Hora  {HB.  VF..  Now.  Lep.  XV.),  am  Zapul,  Jedul,  auf  der 
I'iatra  Dorua,  am  rietrile  Roseh.  Lukacz,  Dzumaleu-Kaldu,  Piatra-Domnei 
(//i?.  41). 

5.  PHÄLARIS  L. 

1.  Ph.  arimdinacea  L-,  Arund o  colorata  Willd.  Sp.  I.  457, 
Baldiugera  colorata  Fl.  de  Weit.  1.96,  B.  arund  in acea  Dumort. 
Obs.  1.30,  Digrapliis  aruudiuacea  Trin.  in  Mem.  de  Tacad.  de  St. 
Petersb.  VI.  Ser.  V.  57.  Auf  nassen  Wiesen,  an  Ränderu  stehender  Ge- 
wässer stellenweise.  Zwischen  tobzuw  und  der  Blonie  (J3G.  I.  63),  bei 
Zwierzyniec,  Wola  justowska,  Kostrze,  Debniki,  Dabie,  Olsza,  Rakowice 
(BC.  375),  Ryglice,  Tarnow  (Grz.  ÖBW.  III.  154,  Fiz.  II.  50),  Wolka 
niedzwiedzka  (Jabf.  Fiz.  215),  im  Zo-i-kiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  210).  bei 
Krzjwczyce  (BG.  I.  63,  ZL.  52),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  115),  Niwra 
(Lenz  Fiz.  II.  52),  Czernawka  am  Pruth  (HB.  41),  im  Stryjer  (Zips 
Fiz.  226),  Samborer  (HücL  ZBG.  XVI.  287),  Sanoker,  Jasloer  Kr.,  in 
beiden  letztgenannten  häufig  (Ä'.). 

6.  HOI.CUS  L. 

1.  H.  lanatus  L.,  Arrh  enatherum  lanatum  Bes.9.  Volh.  5.  Auf 
Wiesen,  Hügeln,  an  Rainen,  Strassengräbeu,  iu  Wäldern,  Holzschlägen 
von  der  Ebene  bis  in  die  Bergregion  häufig. 

2.  F.  mollis  L.,  Arrhenatherum  moUe  Bess.  Volh.  5.  An 
ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bei  Krzeszowice  (BC.  382),  Zwierzyniec 
(BG.  I.  75,  BC.  382),  Wola  justowska,  Kobierzyn,  Borek  falecki 
(BC.  382),  Tarnow  (Grz.  ÖBW.  HI.  154),  Krzadka  (Leig.  Fiz.  III.  41), 
Dziköw  (^Jach.  Fiz.  II,  18),  im  Zolkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  199),  bei 
Sokolniki  (^BG.  I.  75),  in  der  Pohulanka  (T.  ZBG.  XII.  287),  Czernawka, 
Czernowitz  (HB.  42),  Suczawa  (^HB.  42,  Kn.  Pr,  13),  im  Samborer 
(Hück.  ZBG.  XVI.  287),  Sanoker,  Jasloer  Kr.  (K.^. 

7.  HIEROCHLOA  Gmel. 

1.  H.  borealis  R-  et  Seh..,  Holcus  odoratus  L.  Sp.  1048  p.  p., 
Avena  odorata  Pers.  Syn.  I.  100.  Auf  Grasplätzen  am  unteren  Duie- 
ster  stellenweise.  Bei  Zaleszczyki,  Zazulince  (H.  ZBG.  XV.  609)  Doro- 
schoutz,  Wassileu  (^HB .  42). 

8.  ANTHOXANTHUM  L. 

1.  A.  odoz'atum  L.  Auf  Wiesen,  Triften,  trockenen  Waldstelleu 
Ton  der  Ebene  bis  in  die  Alpenregion  häufig. 

9.  MILIUM  L. 

1.  M.  eifiisum  L.  In  schattigen  Wäldern  stellenweise.  Bei  Bie- 
lany  (BG.  I.  65,  BC.  380),  Zabierzow  (i?C.  380),  im  Walde  Lipie 
(Grz.  Fiz.  11.  50),  bei   Sokolniki,    im    Zolkiewer    Kr.    (R.    ZBG.    XVIII. 


MILirM. 


14 

483,  Fiz.  IV.  200),  bei  Krzywczyce  {BG.  I.  65,  T.  ZBG.  XII.  877)  Zu- 
rawiüki  (\Vittm.  Rozm.  1824  p.  203),  BizeZauy  (/iT.)  Podhayce,  Ziotniki, 
Papienia  ( K),  Czeniawka,  am  Ceciua,  bei  Horecza,  Czahor  {HB.  43), 
Suczawa  {Kn.  Pr.  13),  im  Stryjer  QZipi'.  Fiz.  226),  Sauoker,  Jas-Toer  Kr. 
(ivi),  am  weissen  Duiiajec  (/y.  Flora  XVII.  578),  am  Czariiy  Staw 
unterhalb    des    grossen   Fischsees  (Uecht.  ÖBW.  VII.  353). 

10.  PANICUM  L. 

1.  P.  sangllinale  L.,  Digitaria  vulgaris  ZE.  7.  Auf  Feldern, 
Sandplätzen,  iu  Gärten  zerstreut.  Im  Wadowicer,  Krakauer,  Bocliniaer 
Kr.  (7iC.  372),  bei  Taruuw  (Grs.  Fiz.  II.  50),  Sokolniki  (Jach.  Ms.), 
Lezaysk  (Jabl  Fiz.  211,  215),  im  Zo.^-kiewer  Kr.  (72.  Fiz.  IV.  226), 
Szklo,  Lemberg  am  Exerzierplatze  (T.  ZBG.  IX,  54,  XII.  876),  Brody 
{Kloeb.  Fiz.  III.  115),  Rosch,  Czeruowitz,  Sereth  (HB.  43),  Suczawa 
(HB.  43,  Kit.  Pr.  8—9),  Stryj,  Miko^'ajow,  Demuia  (IJück.  ZBG.  XVI. 
286 — 7),  Podzamcze  (Ä'.). 

ß.  ciliare  Neilr.  Nieder-Oesterr.  32.  An  cultivirten  Orten  selten.  Im 
Krakauer  {BG.  l.  60,  BC.  373),  Bochuiaer  Kr.  (-BC.  373),  bei  Krz^dka 
{Leig.  Fiz.  III.  41),  Czortkow  (ZE.  8),  Zaleszczyki  (^BG.  I.  60). 

2.  P.  glabrum  Gaud,,  Digitaria  humifusa  Pers.  Syu.  I.  85, 
D.  glabra  li.  et  Seh.  Syst.  IL  471.  Auf  saudigen  Feldern,  Hügeln,  an 
Wegen  der  nördlichen  Ebene  stellenweise.  Bei  Tyniec  (^BC.  373,  H. 
ZBG.  XI.  53),  Skotniki,  Kobierzyn,  Pychowice,  tagewaiki,  Wola  Du- 
chacka,  Piaski  (BC.  373),  Krzyz  (H.  ZBG.  XI.  53),  Lezaysk  (Jahf.  Fiz. 
215),  auf  der  Wolka,  bei  Lemberg  hinter  dem  Pulverthurme  au  der 
Janower  Strasse  (T.  ZBG.  XVIIL  354),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  IIL  115). 

3.  P.  Crus  galli  L.^  Pennisetum  Crus  galli  Baumg.  Trans. 
III.  227,  Oplismenus  Crus  galli  Kunth.  Gram.  I.  44.  An  Wegen, 
Zäunen,  wüsten  Plätzen,  Teichrändern,  nassen  uud  sumpfigen  Orten 
sowohl  der  Ebene  als  des  Hügellandes  häufig.  Wird  im  Samborer  Kr. 
gebaut  (Hück.  ZBG.  XVI.  282),  was  ich  sehr  bezweifle. 

4.  P.  miliacum  L.  Wird  im  Grossen  gebaut  und  kommt  manch- 
mal verwildert  vor. 

5.  P.  capillare  L.  Mit  der  vorigen  bei  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III. 
lifi),  Drohobycz  (lläck.  Fiz.  II.  30),  Stryj  (Zlps  ZBG.  XVI.  282,  287). 
Ol)  diesen  Angaben  durchgehends  richtige  Bestimmungen  zu  Grunde 
liegen,  ist  jedenfalls  fraglich. 

11.  SETARIA  PB. 

1.  S.  verticillata  PB.  Auf  Brachen,  in  Gemüsegärten,  an  Zäu- 
nen, wüsten  Plätzen  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC- 
374),  bei  Tarnow  (Grz.  ÖBW.  IIL  154),  Wolka  niedzwiedzka  (Jahl  Fiz. 
215),  Szk^'o  angeblich  (T.  ZBG.  IX.  64),  Lemberg  (BG.  L  72,  ZL.  139, 
r.  ZBG.  XII.  876). 


SETARrA. 


15 


2.  S.  viridis  P7?.,  Pennisetum  yiride  R.  Br.  Prodr.  fl.  Nov. 
IIolI.  165.  All  ähiilicheu  Orten  doch  etwas  häufiger.  In  allen  nördlichen 
Kr.  {BC.  374,  Grz.  ÖBW.  III.  L'ii,  Fiz.  II.  50,  Leiy.  Fiz.  III.  41,  Jahf. 
Fiz.  215,  BG.  I.  7.3,  T.  ZBG.  XII.  S76,  iT^o«?'.  Fiz.  III.  H6),  im  Stryjer 
C^ijo.«.  Fiz.  226),  Samborer  Kr.  ^Hück.  ZBG.  XVI.  287),  am  Duuajec  (//. 
Flora  XVII.  569).  Fehlt  nach  HB.  45  in  der  Bukowina? 

3.  S.  g^lauca    PB.^  Pennisetum    glaucum    li.    Br.    Prodr.    fl. 
.Nov.    Holl.    I.    195.    Unter    Saaten,    auf    Brachen    und    Stoppelfeldern 

häufig. 

4.  S.  italica  PB..  Panicum  italicum  L.  Sp.  56.  Wird  im 
Grossen  gebaut  und  verwildert  manchmal. 

12.  STIPA  L. 

1.  St.  capillata  L.  St.  juncea  ZH.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  52 
non  L.  Auf  Kalk-  und  Gjpsfelsen  am  Dniester  selten.  Bei  Toutry, 
Wolczyniec  (HB.  36,  ZBG.  X.  609),  Michalow  {Lenz  Fiz.  II.  52). 

2.  St.  pennata  i.,  St.  juncea  Wittm.  Rozm.  1824  p.  147  non  i. 
Auf  trockenen  Hügeln,  Wiesen,  Grasplätzen  im  östlichen  Theile  stellen- 
weise. Auf  der  Drancza  (Kloeb.  Fiz.  III.  116),  bei  Zaleszczyki  QWittm. 
Rozm.  1824.  p.  147),  am  Cecina,  bei  Czawor  QHB.  36,  BSt.  15),  Korc- 
wia,  Derelui,  Strojestie  (HB.  36).  Auf  den  Karpaten  (ZKos.  in  BG. 
I.  71)  gewiss  nicht,  bei  Krakau  (BG.  1.  71)  eben  so  wenig,  wohl  aber 
im  Ojcower  Thale  des  Gouv.  Radom  (BC.  380). 

13.  AGROSTIS  L. 

1.  A.  vulg^aris  'iVith.,  A.  stolonifera  L.  Fl.  suec.  22  non  Sp.  PL 
A.  pumila  L.  Maut.  I.  31,  A,  alpina  BG.  I.  67  nach  Wahlenh.  Carp. 
18  nee  alior.  Auf  Wiesen,  Brachen,  Hügeln,  an  Wegen  der  Ebene  und 
des  Hügellandes  gemein. 

2.  A.  stolonifera  !•.  Sp.  62  nach  Fries.  Nov.  10,  A.  alba  X., 
A.  capillaris  Leörs  Herborn.  20  t.  4  f.  3,  A.  silvatica  Host  in  BG.  I. 
(1807)  68,  Gram.  IV.  (1809)  33  t.  58.  Au  ähnlichen  Orten  von  der 
Ebene  bis  in  die  Bergregion  häufig. 

3.  A.  canina  L.  Auf  nassen  oder  sumpfigen  Wiesen,  Weiden,  in 
Wäldern,  Holzschlägen  stellenweise.  Bei  Tenczyn,  Brodla,  Kobierzyn 
(BC.  378).  Tarnöw  (Grz.  ÖBW.  III.  154),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  116), 
Niwra  (Lenz  Fiz.  II.  52),  Czernawka,  Czahor,  Mamornitza  (HB.  37),  im 
Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  287). 

4.  A.  alpina  Scop.,  A.  rupestris  Host.  Gram.  III.  34  t.  50, 
Trichodium  rupestre  Schrad.  Fl.  germ.  201    t.    3    f.    5.    Auf   Alpen- 

, triften  sehr  selten  und  mit  der  folgenden  oft  verwechselt.  Mit  Gewiss- 
heit bloss  auf  der  Pyszua  (Uecht.  ÖBW.  VII.  351),  am  Granat  (B.  ZBG. 
XVIII.  443).  A.  alpina  auf  der  Kasprowa  (BBW.  550,  Grz.  Fiz.  II.  50) 
ist  wenigstens  nach  Exemplaren  vom  Letztgenannten  A.  rupestris 
AU.  (B.  Fiz.  ni.  68),  A.  alpestris  am  Mnich  (H.  Flora  :LVII.  584) 
ist  allem  Anscheine  nach  dasselbe. 


Jß  AfJROSTIS. 

5.  A.  rupestris  AU.,  A.  alpina  ZH.  nach  Nic.o.ol  BrV.  VIII.  ;15, 
52  nou  Scop.,  Trichodiuin  rupestre  JJA.  15,  ZE.  9  nou  Schrad.  Au 
ähnlichen  Orten  doch  minder  selten.  Auf  der  Babia  g6ra(^lSZ.  97,  li.  Roczn. 
XXXIIl.  il4),  bei  Koäcielisko,  am  Giewont  (BB  PFSSOJ,  ober  dem  Grossen 
Fischsee  (JJA.  15,  ZE.  9  BBW.  550,  Uecht.  üBW,  VII.  .352— 3,  ii^e  BV. 
X  1()J,  am  Czaruy  Staw  (Uecht.  ÖBW.  VH.  353J,  auf  der  Czania  Hora 
CjB.  ZBG.  XV III.  483),  in  der  Bukowina  ohne  nähere  Angabe  (Z.  BrV. 
VIII.  52).  Die  Var.  flavesceus  auf  der  Kuppe  des  Wo-fowiec  (R.  ZBG.. 
XVIII.  483)  gehört  eher  zu  A.  alpina  Scop.  denn  A.  flavesceus  JIo.<>t. 
Gram.  IV.  30  t.  52  ist  nach  Neilr.  Nieder-Oesterr.  44  die  gelbblüheude 
Spielart  von  A.  alpina,  nach  i^c/i.^.  Fl.  germ.  25  Var.  c.  A.  rupestris  All^ 

6.  A.  Spica  venti  L.  Auf  Feldern,  Brachen,  zwischen  Saaten 
stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC.  378j,  bei  Tarnow  (Ä 
Flora  XVII.  564,  Grz.  ÖBW.  III.  154),  im  Rzeszower  Kr.  (Jach.  Fiz.  II. 
16),  bei  Lacka  wola,  Mosciska  (-K'.),  Lemberg  (ZL.  52),  Papierna  (iiT.), 
Iwanie  puste  (Lenz  Fiz.  II.  52),  Szeroutz,  Slobudka,  Ostritza,  Czeiuowitz, 
Fetroutz  (HB.  38),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  224),  Samborer  Kr.  (Hück. 
ZBG.  XVI.  287). 

14.  ÖALAMAGBOSTIS  Roth. 

1.  C.  lanceolata  Roth^  C.  Schleicher!  BG.  I.  69  nach  Wahlenh. 
Carp.  34,  Arund  o  Schleich  er  iana  Maly  En.  20.  Auf  nassen  Wiesen, 
toifigeu  Aeckeru,  au  Gräben,  in  Wäldern  stellenweise.  Bei  Brouowice 
Mogii'a,  Kujawy,  Koscieluiki,  Niepolomice  (BC.  378),  Sokoluiki  (R. 
ZBG.  XVIII.  483),  Djjbrowica,  Wolka  niedzwiedzka  (Jahf.  Fiz.  215), 
Lacka  wola  C-''^.),  im  Zölkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  193),  bei  Lemberg  gegen 
Krzywczyce  (BG.  I.  69,  ZE.  9,  T.  ZBG.  XII.  877),  Uszkowice  (BG. 
1.  c,  ZE.  1.  c.)  Ob  C.  Schleicheri  im  Taruopoler  Kr.  (ZE.  9)  gleich- 
falls hieher  gehöre,  ist  schwer  anzuuehmeu. 

2.  C  littorea  J>C.,  Arundo  laxa  ß.  Wahlenh.  Carp.  35.  An 
Ufern,  buschigen  Stellen  gebirgiger  Gegenden  selten.  Auf  der  Barauia, 
über  dem  Grossen  Fischsee  (Uecht..,  Hausskn.  OBZ.  XVI.  210),  in  deu 
Fieninen  (BP.  85). 

3.  C.  Epi^eios  Roth.  An  Flussufern,  Waldrändern,  in  Gebüscheu 
auf  Wiesen,  Hügeln  nicht  selten.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC. 
379),  bei  D^browica,  Leza^^sk  (Jahf.  Fiz.  215),  im  Zölkiewer  Kr.  (R. 
Fiz.  IV.  193),  bei  Stawki  (ZL.  103),  Sknilow,  Derewacz  (T.  ZBG.  XH. 
878),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  116),  Mahala ,  Czernowitz,  Franzthal, 
Tereszeny,  Kostestie  (HB.  35),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  224),  Samborer 
Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  287),  bei  Glebokie  (K.),  am  Dunajec  (H  Flora 
XVII.  569).  Am  Pikuj  (Hück.  ZBG.'xVI.  56)? 

4.  C.  Halleriana  BC.    Aruudo   alpina  ZH.  nach   Ä^ief:sl.  BrV. 
VIII.  52.  In  AVäldern,  auf  Wiesen  der  Alpen  und  Voralpen  besonders  in  deu 
Ostkarpaten    stellenweise.    Am   Dzumaleu,   Suchard    (Z.  BrV.'  VIII.  52) 
Czywczyn  (R.  ZBG.  XVIII.  483),  Dzymbronja,  Zaplata,  Jaworuik  (HB. 
V.  H.  ZBG.  X.  69),  Jajko  (Hück.  Fiz.  II.  23),  auf  der  Pyszna  (BBW.  550). 

C.  Iciiella  7/rt.s<.  Auf  Wiesen,  in  Wäldern,  der  Alpen  und  Voralpen. 
Bei  Koscielisko,  Zakopane,  ober  der  Koiidratowa  (JiP.    68),    am    Fusse 


CAT.AMAGROSTIS.  ^J 

der  Swiiinica  gegen  das  Thal  KiaAe  (^Grz.  Fiz.  11.  50,  BBW.  550),  auf 
Brachen  bei  Orow,  am  Jajko  (^Hück.  ZBG.  XVI,  267  Fiz.  II.  25),  an  beiden 
letztgenannten  Standorten  gewiss  nicht.  Fehlt  in  der  ungarischen  Tatra 
{NUS.  16)  was  die  Richtigkeit  obiger  Angaben  zweifelhaft  macht. 
C.  teil  eil a  Seidl  Isis  1868  p.  68  am  Fasse  der  Swiiinica  gegen  Biaie 
im  Füiifseenthale  ist  nach  ^.  Bot.  Zeit.  XXVIII.  338  C.  varia,  ob  Iloxt 
(C.  Hall  er  i  an  a)  oder  Link  ist  nicht  zu  entnehmen.  C.  varia  Link 
Hort.  ber.  I.  (1827)  101  eine  Uebergangsform  von  C.  luontana  zu  C. 
silvatica  finde  ich  bei  Stroza  {FL  ZBG.  XX.  469)  angegeben. 

5.  C.  neglecta  FL  d.  Wett.  I.  (1799)  94,  C.  stricta  Nutt.  ^ew.  I. 
(1818)  47,  Spreng.  Syst.  I.  (1825)  253.  Auf  nassen  Wiesen,  in  Wäldern, 
Holzschlägen  der  nördlichen  Ebene  stellenweise.  Bei  Teuczyu,  Zabie- 
rzöw,  Aleksandrowice,  Bielany,  am  Sowiniec,  {BC  379),  bei  Sokoluiki 
(Ä.  ZBG.  XVIII.  483),  D^browica,  Wolka  niedzwiedzka  (Jafc/.  Fiz.  215), 
im  Zciikiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  202),  bei  Brody  (iKloeh.  Fiz.  III.  H6J. 
In  der  Tatra  bei  Zakopane  QBBW.  549),  auf  der  Kasprowa  QGrz. 
Fiz.  II.  50)  gewiss  nicht. 

6.  C.  silvatica  L>C.  In  Wäldern,  Holzschlägen,  an  trockenen, 
steinigen  Stellen  zwischen  Gebüsch  nicht  selten.  Bei  Tenczyn,  Kobylany, 
Zabierzow,  Aleksandrowice  (^BC.  379),  zwischen  Wola  justowska  und 
Zwierzyniec  QBG.  I.  70,  BC.  379),  im  Z^lkiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  193), 
bei  Stawki  {BG,  I.  70,  ZL.  104,  T.  ZBG.  IX.  47),  Brody  {Kloeb.  Fiz. 
III.  116),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  347),  Narajow  QBG.,  ZE.  9),  auf 
den  Grenzalpen  gegen  die  Marmaros  (^JICos.  in  BG.  1.  c),  am  Jajko,  Zele- 
min,  bei  Mraznica  (Bück.  Fiz.  II.  24,  ZBG.  XV.  60,  XVI.  265),  Carynskie 
(Ä"),  am  Poprad  Id.  Fiz.  III.  62),  in  den  Pieniuen  (Ziel.  Szcz.  19  BP.  85), 
in  der  Tatra  (BP.  68,   Heim.  BV.  VII.  138—9).  Fehlt  in  der  Bukowina. 

7.  C.  montana  BC,  C.  silvatica  a  alpestris  PB.  68,  85.  An 
ähnlichen  Orten  seltener  oder  mit  der  vorigen  verwechselt.  In  der 
Tatra,  den  Pieninen  (BP.  68,  85),  bei  Dwernik,  Carynskie,  Ustrzyki 
gurne,  auf  der  Dzwiniaczer  Polonina  (K.}. 

15.  PSAMIKEA  PB. 

1.  P.  arenaria  H.  et  Seh.  Au  sandigen  Orten  der  nördlichen 
Ebene  sehr  selten.  Bloss  bei  D9.browica  (Jabf.  Fiz.  215).  Bei  Brody  am 
Wege  nach  Koniuszki  ursprünglich  behufs  Befestigung  des  Sandes 
gebaut  (Kloeb.  Fiz.  III.  116).  Bei  Lemberg  am  Sandberge  (T.  ZBG.  IX. 
46)  kaum,  fehlt  in  T.  ZBG.  XII.  875  und  wurde  von  mir  daselbst  ver- 
gebens gesucht. 

16.  PHRAGMITES  Trin. 
1.  Ph.  communis    Trin.,    Ph.   vulgaris    Trin.    Fundam.    1.    134. 
In  Teichen,  Sümpfen,  an   Flussufern,    unter   Saaten   niederer    und    hüg- 
liger Gegenden  gemein. 

17.  CYNODON  Mich. 
1.  C.  Dactylon   Kich.  iu  Pers.  Syu.  I.  83.  Auf  Weiden,  an  Wegen 
und  Hausrändern  sehr  selten.  Bloss  innerhalb  Lemberg  (T.  ZBG.  XII.  876). 

Knapp,  galiz.  Pflanz.-Aufzählung.  a 


Ig  COUTNKPnORCS. 

18.  CORYNEPHORUS  FB. 

I.  P.  canescens  PB.  Auf  sandigen  Trifteu  der  nördlichen  Ebene 
häufig,  {BG.  I.  78,  BC.  382.  Jahl  Fiz.  215,  Ü.  Fiz.  IV.  222,  ZL.  53, 
T.  ZBG.  XII.  84,  875,  Ktoeb.  l'iz.  III.  H6,  IL  ZBG.  XI.  53). 

19.  AVENA   Tour«. 

1.  A.  caespitosa  Gries.tel.  kl.  Schrift.  52,  Aira  caespitosa  i. 
Sp.  64.  Auf  Wiesen  von  der  Ebene  bis  in  die  Alpenregiou  nicht  selten. 
In  allen  nördlichen  Kr.  {BG.  I.  77,  BG.  381,  Grz.  ÖBW.  III.  154,  Fiz. 
II,  50,  Jahf.  Fiz.  215,  R.  Fiz.  IV.  193,  ^Z.  53,  T.  ZBG.  XII.  874  Kloeh. 
Fiz.  Iir.  116),  bei  l^autalicha,  Mateuszöwka  (TiT.),  Czernowitz,  Opriszeny 
{IlJi.  35),  Suczawa  {HB.  3.5,  Kn.  Pr.  10),  am  Rareu,  Dzuinaleu,  Ouschor, 
Suchard,  Jedul,  Zapul,  auf  der  Luczyna  (^HB.  35),  auf  den  Alpen  des 
Kolomyjaer  Kr.  {Noiu.  Lep.  'KV.,11.  ZBG.  XI.  45),  am  Jajko,  bei  Ludwi- 
köwka,  am  Pikuj  iHück.  Fiz.  II.  23,  26,  ZBG.  XV.  56),  bei  Ustrzjki 
gorne,  Dweruik,  Wetlina,  Targowisk,  Glowienko  (Ä'.),  am  Zauiczysko 
(//.  Flora  XVil.  575),  bei  Zakopane  (^Seidl  Isis  1868,  p.  06),  auf  der 
Babia  gora  CKit.  ZBG.  XIII.  92). 

2.  A.  ilexuosa  3fK.  Deutschi.  Fl.  I.  570,  Aira  montana  L. 
Sp.  65,  Deschauipsia  flexiiosa  Trin.  Mera.  de  FAcad.  de  St.  Petersb. 
VI.  Ser.  IV.  Suppl.  9.  Auf  trockenen  Grasplätzen,  in  Wäldern,  Holz- 
schlägen, vom  Hiig'ellande  bis  in  die  Alpenregion  stellenweise.  Bei 
Kalwarya,  Izdebuik  {BC.  381),  auf  der  Babia  gora  QBG.  I.  77,  ZE. 
10,  BZ.  97,  BP.  88,  Kit.  ZBG.  XIII.  92),  in  der  Tatra  (ZJP.  66),  bei 
Zby^'towska  gora  (Ä  Flora  XVII.  567),  Wetlina  (Ä".),  am  Suchard, 
Piatra-Domnei,  Rareu  iHB.  35). 

3.  A.  caryophyllea  G.  H.  Web.  in  Wiog.  Hols.  10.  An  trocke- 
nen sandigen  Orten  selten.  Bei  Rz9,ska  (BC.  385),  Bronowice  (BG.  I. 
78,  BC.  385),  Kobierzyu  (BC.  385),  Zbyltowska  gora  (H.  Flora  XVII. 
567),  Lemberg  (ZL.  53)  fehlt  jedoch  in  T.  ZBG.  XII.  879.  In  den 
Karpaten  (ZE.  10)  ohne  nähere  Angabo. 

A.  leiiiils  Iloench,  Trisetaria  tenuis  Baumif.  Trans.  III.  262. 
An  Zäunen,  in  Obstgärten,  Hainen  sehr  selten.  Bloss  bei  Lemberg 
(BG.  I.  103,  ZL.  59,  T.  ZBG.  XII.  875).  Bei  Krakau  an  nassen  Zäunen 
gegen  tobzöw  und  im  Spitalsgarteu  zum  h.  Lazarus  (BG.  1.  c.)  in 
neuester  Zeit  von  Niemanden  beobachtet  (B.  ZBG.  XII.  483);  die 
gleichlautende  Angabe  in  BC.  384  scheint  somit  bloss  nachgeschrieben 
zu  sein. 

4.  A.  flavescens  Z/.  Sp.  80,  Gaud.  Agrost.  I.  323,  Trisetaria 
flavescens  Baumg.  Trans.  III.  263  non  Ledeb.  Auf  Wiesen,  Trifteu, 
Tora  Ilügellande  bis  in  die  Bergregion  selten.  Bei  Rybno  (BC.  384),  im 
Olczysko-Thale  (R.  ZBG.  XVIII.  483),  bei  Wetlina,  Caryiiskie,  am 
Rozsupaniec  wolosiacki,  (iT.),  bei  Mraznica  (Ilück.  ZBG.  XVI.  265),  am 
Dadul  (US.  16),  bei  Suczawa  (Kn.  Pr.  10),  Fradautz,  Czernawka  (777?. 
34),  Zarwanica  (7^.).  Bei  Lemberg  (T.  ZBG.  X.  100)  doch  fehlt  diese 
A-ugabe  in   T.  ZBG.  XIL  97Ö  und  ist  somit  zweifelhaft. 


AVENA.  19 

Varietäten  siud  nach  NÜS.   17: 

or.  alpestris  Host  (als  Art).  An  ähnlichsu  Orten  der  Alpen  und 
Voralpen  stellenweise.  Bei  Koscielisko  (Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  Reim. 
BV.  VII.  138),  Chochol'ow  (BP.  67J  ,  am  Nosal  {BP.  67,  Seidl  Isis 
1868,  p.  69),  in  den  Thälern  Jaworzyua,  Biale  {^Seidl  Isis  1868,  p.  65, 
68),  am  Kamieniec  (R.  ZBG.  XVIII.  483).  In  der  Tatra  auf  der  Jawo- 
rzynka  (J5P.  67),  doch  ist  mir  diese  Voralpe  ganz  unbekannt. 

ß.  carpatica  Host  (als  Art).  Gram.  IV.  18  t.  31*)  A.  alpestris 
Herb.  ZBG.  XI.  49  nach  R.  ZBG.  XVIII.  483  mithin  auch  HS.  10,  ZBG. 
X.  609  non  Host.  Trisetaria  carpatica  Baumg.  Trans.  III.  263.  An 
ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Auf  der  Pjszna  (^FI.  ZBG.  XX.  475), 
Kopa  Mag-ury  (^BP.  67),  am  Hurus,  Miedziana,  am  Mnich  (^HS.  10), 
auf  der  Czarua  Hora  (Ä.  ZBG.  XVIII.  483). 

5.  A.  planiculmis  Schrad.,  A.  latifolia  Host  Gram.  IV.  19  t. 
32.  Auf  Alpen  und  Voralpenwiesen  der  Ostkarpaten  stellenweise.  Auf 
der  Czarna  Hora  QH.  Roczn.  XXXIII.  127),  am  Czokelta  raare,  Porta, 
Zharez,  Wanzyu,  Hostynec,  Szurawna.  Suchardzeil  {^HB.  84),  Suchard 
{Z.  BrV.  VIII.  52),  Dzumaleu,  Moutschel,  Raren  iHB.  34).  Im  benach- 
barten Com.  Arva  zwischen  Zuberecz  und  Hutty  um  die  Bial'a  Skala 
und  Holica  iiBP.  67). 

6.  A.  pubescens  iJuds.  Fl.  angl.  ed.  1  (1762)  42,  A.  sesquitertia 
L.  Maut.  I.  (1767)  3i,  A.  pratensis  HB.  34  excl.  syn.  nach  R.  ZBG. 
XVIII.  483  non  L.  Auf  Wiesen,  Brachen,  Grasplätzen,  in  Holzschläg-en 
nicht  überall.  Im  Krakauer,  Bochniaer  (J?C  387),  Zol'kiewer  Kr.  (R.  Fiz. 
IV.  195),  bei  Lemberg  (iZL.  59,  T.  ZBG.  XII.  879),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III. 
116),  Czernawka,  Czahor,  Satulmare,  Andrasfalva,  Fradautz  QHB. 
34),  im  Samborer  Kr.  (^Hück.  ZBG.  XVI.  287).  A.  pratensis  auf 
Feldern  bei  Niwra  QLenz  Fiz.  II.  52)  scheint  schon  dem  Standorte  nach 
hieher  zu  gehören. 


*)  A.  paaicula  patente,  spiculis  subquadrifloris  ,  foliorum  vaginis  compressis  pUosis 
radice  rcpente. 

In  montibus  carpaticis.  Kitaibel.  Fl.  Junio. 

Radix  gracilis,  repens,  perennis. 

Culmns  erectus,  subcompressus,  glaber,  laevis. 

Folia  canaUculata,  ad  oras  aculeata,  rarisque  pilis  ciliata,  inferue  pilosa,  vaginae  com- 
pressae,  pUosae.  Ligula  brevis  truncata. 

Panicula  erecta,  florens  pateiis.  Rhachis  inter  dentes  inferiores  teres,  scabriuscula, 
inter  superiores  angulata,  tortuosa,  aculeata. 

Spiculae  oblongae,  a  duobus  ad  quatuor  flosculos  colligentes ;  flosculis  omuibus  basi 
pilis  cinctis,  flosculo  terminali  imperfeeto. 

Calycis  valvulae  dorso  ad  oras  miautissimis  aculeis  inspersae;  valvula  exterior  angu- 
stior ,  unica  aut  tribus  lineis  notata;  valvula  interior  major,  amplior ,  triliueata ,  saepe 
apice  bifida. 

CoroUae  valvula  exterior  ciliata,  apice  quadridentato,  dorso  convexa,  scabra,  quinque 
lineis  distincta:  linea  intermedia  in  dorsi  medio  in  aristam,  valvula  sua  longiorem,  decur- 
rente;   valvula  interior  angustior,  ad  flexurae  angulos  ciliata,  apice    bifida:    laciniis    acuminatis. 

Filamenta  tria.  Autherae  utrinque  bifidae. 

Germen  subcompressum,  pilis  inspersum,  squamis  duabus  oblongis,  ciliatis  cinctum. 
Styli  plumosi.  Stigmata  simplicia. 

Semen  obovatum,  dorso  convexum,  facie  suloatum. 


20  •^^'''"'"''^• 

7.  A.  pratensis  L.,  Trisetaria  pratensis  Jlaunig.  Trans.  II f, 
26'i-.  Auf  Wiesen,  Grasplätzeu  stellenweise.  Bei  Krze.'^zowice,  Gürka, 
Pradnik,  Wola  justowska,  Libiertow  (BC.  .384^,  Tarnöw  (Grz.  Fiz.  IL 
50),  Lemberg  iZL.  59,  T.  ZBG.  XII.  879),  Zurawniki  QWittm.  Rozm. 
18i4.  p.  203).  A.  pratensis  bei  tancut  (H.  in  ZE.  42),  Niwra  QLenz 
Fiz.  II.  52),  Strjj  (Hück.  ZBG.  XVI.  287),  am  Fusse  der  Westkarpateii 
(H.  Roczn.  XXXIII.  100)  gehört  eher  zu  A.  pubescens. 

8.  A.  versicolor  Vlll.  Prosp.  (1779)  70.  Auf  Wiesen,  in  Wäldern 
der  Alpen  und  Voralpen  zerstreut.  Auf  der  Babia  gora  (BZ.  97,  JiP. 
88,  li.  Roczn.  XXXIII.  214),  am  Ornak  (HA.  14,  Flora  XVII.  579.  ZE. 
14),  auf  der  Pyszna  (Grz.  ÖBW.  III.  258.  Fiz.  II.  50,  BBW.  .550, 
Uecht.  ÖBW.  VII.  351—2,  FI.  ZBG.  XX.  475),  am  Giewont,  auf  der 
Magora  (HA.  14,  ZE.  14),  bei  den  Fünfseen  (Grz.  Fiz.  II.  50,  FZ  ZBG. 
XX.  486),  am  Mnich  (HA.  14),  ober  dem  grossen  Fischsee  (HA.  14, 
Uecht.  ÖBW.  VII.  352),  auf  der  Czarua  Hora  (HB.  V.,  Roczn.  XXXIII- 
127,  R.  ZBG.  XVIII.  483),  in  der  Bukowina  iH.  ZBG.  XI.  66),  fehlt 
jedoch  in  HB,  36. 

9.  A.  fattia  L.  Zwischen  Saaten  hie  und  da.  Im  Krakauer, 
Bochniaer  Kr.  (BC.  383),  bei  Taruow  (Grz.  ÖBW.  III.  154),  Dzik6w, 
Trzesn,  Oströwek  (Jach.  Fiz.  II.  16),  Sokolniki  (Jach.  Fiz.  II.  16,  B. 
ZBG.  XVIII.  483),  Lemberg  (ZL.   104,   T.  ZBG.  XII.  879). 

10.  A.  sativa  L.  W^ird  häufig  gebaut. 

11.  A.  strigosa  Schreb.  Wird  im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  ge- 
baut (BC.  383 j. 

20.  ARRHENATHEBUM  FB. 

1.  A.  avenaceum  FB.  Agrost.  C1812),  152,  A.  elatius  Presl 
Fl.  cech.  (1819)  17.  Auf  nassen  Wiesen,  Grasplätzen,  Brachen,  an 
Wegen  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC.  383),  bei  Lem- 
berg (ZL.  52,  T.  ZBG.  XII.  876),  Zurawniki  (Witfm.  Rozm.  1824 
p.  203),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  IIL  116),  Werenczanka,  Kliwodln,  Kalafin- 
destie,  Szerboutz  (HB.  33),  Suczawa  (Kn.  Pr.  12),  Chilischeuy,  Plawa- 
lar,  Jakobeny  (HB.  33).  In  der  Bukowina  bei  Bokscheny  (HB.  33), 
wohl  ein  Schreibfehler  für  Bokschoja,  denn  ein  Ort  ersteren  Namens 
existirt  nicht.  Die  var.  nodosum  lichb.  Ic.  XL  t.  1717  auf  Triften 
gegen  die  Manuaros  (JKos.  in  BG.  I.  75). 

21.  DANTHONIA  DC. 

1.  D.  decumbens  BC.  Auf  trockenen  Wiesen,  Triften,  Wald- 
stellcii  oder  deMon  Rändern  von  der  Fbene  bis  in  die  Bergregion  nicht 
selten  und  meistens  übersehen.  Bei  Baiice,  Rz9.ska  (BC.  385),  Brono- 
wice  {BG.  I.  89,  BC.  385),  Kobierzyn  BC  385),  Zabledza.  Rzedzin 
(Grz.  Fiz.  IL  250,  ÖHW.  III.  15ö),  Wolka  niedzwiedzka  rJa?>/.  Fiz.  50), 
im  Zölkiewer  Kr.  (/^.  Fiz.  IV.  193),  bei  SiecliAw  (BG.  I.  89,  ZE.  11), 
am  Fusse  der  Karpaten  von  Bukowsko  bis  Czarnorzeki  häufig  (AT.J. 


SFSLF.RIA.  21 

22.  SESLERIA  Scop. 

1.  S.  Heufleriana  Schur  Sert.  84,  ZBV.  VI.  203^),  S.  rigida 
B.  ZBG.  X.  609  nach  Jatika  ÖBZ.  XVII.  34  mithiu  auch  H.  ZBG.  XI. 
5(;,  Roczu.  XXXIII.  \\i  uou  Heuff.  S.  coerulea  i?.  ZBG.  XVIII.  483 
nou  Arduino-  Auf  Kalkfelseu  am  Duiestr  sehr  selten.  Bloss  bei  Zale- 
szczyki ! !  (H.  1.  c.) 

2.  S.  coerulea  Arduino,  Cyuosurus  coeruleus  Wulf,  in  Jacq. 
Mise.  II.  66,  C  Seslerla  Braune  Salzb.  Fl.  76.  Aaf  Grasplätzen  der 
Alpen  und  Voralpen,  von  da  tief  in  die  Bergregion  hinabsteigend  selten. 
Am  Czerwony  Wierch  CGrz.  Fiz.  11.  50),  Giewont  CKuhn  ÖBZ.  XIV. 
302,  BV.  145,  Fritze  ZBG.  XX  473),  Nosal  (Seidl  Isis  1868,  p.  66), 
Grabczycha  (BP.  87),  Kronenberg  QÄ.  BV.  VII.  133),  Zamczysko  (i/. 
Flora  XVII.  575),  Piatra-Domnei,  Raren  (HB.  32). 

3.  S.  disticha  Pers.,  Oreochloa  disticha  Link.  Hort.  ber.  I, 
44.  An  ähnlichen  Orten,  doch  mehr  in  der  Alpenregion.  Auf  der  Pyszua 
(Grz.  ÖBW.  III.  258,  Fiz.  II.  50.  BBW.  51  Ueclit.  ÖBW.  VII.  351—3. 
Peim.  BV.  VII.  143,  Mse  BV.  X.  H,  FI.  ZBG.  XX.  475),  am  Czerwony 
Wierch  (FI.  ZBG.  XX.  473),  Giewont  (Seidl  Isis  1868,  p.  66),  am 
Czarny  staw   (FI.    ZBG.  XX.   483),  Hurus,    Kukrowa    (H.    Flora   XVII. 


ä)  Diagn.  Glumae  valvis  subaequalibus  hyaliuis,  complicatis  ambitu  oblongis,  a  medio 
attenuatis  et  ai'istatis,  arista  valvaai  dimidiam  subaequante.  GJumellae  palea  inferiore  complicata 
oblonga,  apice  rotundato-acuminata,  trilobato-dentata,  dcntibus  ia  2  setas  aristamque  exeunti- 
bu3,  arista  valida  paleam  suam  subaoquant?;  palea  superijr  acute  bifida,  Ovarium  pubescens. 
Folia  culmea  suprema  a  basi  senslm  attenuata  infima  complicata,  omnia  acuta:  folia  iiovella 
longissima  flaccida,  culmum  plerumque  superantia,  seiisim  atteuuata,  acuta,  canaliculata  vel 
plana,  pagina  superiore  glauco-pruinosa,  nervosa,  nervis  tribus  crassii-ribus,  margine  serrulaia 
—  Kliizomate  fibroso  et  repente  —  Panicula  ovoidea,  axis  undique  flosculis  tecta,  spiculis 
numerosis  sordide  caeruleis.  —  Culmo  rigidiusculo,  supra  basin  curvatam  recto. 

Descript.  Inflorescentia  panicula  contracta  ovoidea  12  lin.  vel  elongata  24  lin.  longa  vel 
rarissime  digitato-lobata,  spiculae  axia  undique  tegeutes,  basi  et  ramuli  inferiores  ochreola 
suffulta  —  Spiculae  subtriflorae  cum.  rudimeiito  setiformi,  clavata?,  2  lin.  longae,  IVi  Hn.  latae. 
Glumae  valvis  subaequalibus  hyalinis  flusculis  parum  brevioribus  etangustioribus  flosculos  vix 
tegentibus,  carinatis  longissime  acuminatis  et  aristatis,  arista  valvam  dimidio  subaequante, 
a  medio  sensim  atteuuata,  utraque  complicata,  ambitu  ovato-lanceolato,  1  lin.  longa,  glabra 
carina  margineque  ciliata.  Glumellae  palea  inferiore  dorso  convexa,  apicem  versus  carinata  e 
evidentius  quinquenervia  apice  rotundato-acuminata,  trilobato-dentata,  dentibus  in  2  setas 
aristamque  eseuntibus,  l'/t  ün.  longa  ^/^  lin.  lata,  complicata  ambitu  oblonga  arista  scabra 
paloam  suam  dimidio  aequante;  palea  superiore  inferiorem  superaute  1 '/j  lin.  longa,  '/j  Im. 
lata,  complicatae  ambitu  oblonga-lanceolata,  subito  et  acute  bifida,  bicarinata  et  biplicata,  laci- 
niis  in  setas  exeuntibus;  paleis  omnibus  lierbaceis  viride-c  leruleis,  hirsutis ,  margine  ciliatiS) 
carinis  pilosis  —  Lodiculae  oblougae.  lobatu-ciliatae.  —  Caryopsis  ovato-turbinata,  pubescens, 
apice  pilosa,  stylo  coronata,  hilo  oblonge  nigro  notata. 

Khizoma  fibrosum  et  repens,  culmos  30 — 40  floreutes,  proferens.  Culmus  IS — 27  poll.  altus, 
glabcr,  striatus  compressus,  quandoque  tortus,  basi  curvato,  dein  recto,  inferne  raro  ad  medium 
foliatü — Folia  culmea2 — 3,  infima:  elongata,  6 — 12  poll.  longa,  culmo  dimidio  breviora  plerumque 
complicata,  superiora:  breviora  i/j — 1  poll.  longa  culmo  adpressa,  sensim  atteuuata,  acutissima 
pungentiaque,  infra  apicem  in  margine  cartilagineo  serrulata  —  folia  novella  vel  fasciculorum 
annotinorum,  longissima  flaccida,  culmum  aequantia  vel  superantia,  basi  canaliculata  vel  compli- 
cata, d2in  complanata  a  medio  sensim  attenuata,  acutissima  et  pungentia,  margine  crassiusculo 
serrulato-scabra,  pagiua  superiore  glauco-pruinosa,  nervosa,  utrinque  glabra,  lineis  binis  albis 
pellucidis  notata.  Foliorum  recoatium  vagiuis  leviter  pubescentibus,  marcesceutibus  fuscis  in 
fila  dcmum  solutis. 


22  ^•'*- 

586),  Czariiy  staw  (U..cht.    ÖBW.  VII.  354),  Tomnatik  (IIB.  VI.)- In  deu 
Beskiden  (^Stasz.  Ziem.  77)  gewiss  nicht. 

23.  POA  L. 

1.  Poa  Eragrostis  Z/-,  Eragrostis  poaeoides  Trin.  in  Mem, 
de  Tacad.  de  St.  I'etersb.  VI.  Ser.  I.  404.  Au  saudigeu  Orten,  Teichräu- 
dern,  ziemlich  selten.  Bei  Krakau  im  Bahnhofgebäude  (K.),  zwischeu 
Janow  uud  Lemberg  (i/oe?^^i  ZBG.  X.  609),  bei  Brzezany  (iT.).  P.  ciliaris 
Wittm.  Rozm.  1824,  p.  Ü03  bei  Zurawuiki  dürfte  eher  hieher  gehören 
denn  P.  ciliata  lioxb.  Fl.  Ind.  I.  334  ist    eine    Pflanze    Nordamerika's. 

2.  P.  dura  Scop.  Auf  Schuttstelleu,  au  Flussufern,  iu  Sehluchten 
des  östlichen  Theiles  selten.  Bei  Brzezauy  (^.),  Taruopol,  Zaleszczyki 
(Zips.  ZBG.  XIV.  130),  Kaliczauka,  innerhalb  Czernowitz,  am  Tusse 
des  Weinberges  QITB.  30),  bei  Suczawa  (isTn.  Pr.  9).  Auf  deu  Karpaten 
(^Friedl.  in  BG.  I.  84)  gewiss  nicht. 

3.  P.  annua  L.,  P.  supina  Schrad.  die  Alpeuform  ob  auch 
Jahf.  Fiz.  216  ■<'  Auf  Wiesen,  Triften,  an  cultivirten  und  wüsten  Orten 
Ton  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregion  gemein. 

4.  P.  laza  Haenke.  Auf  Kalkalpen  von  der  Krummholzregiou  bis 
auf  die  höchsten  Spitzen  selten.  Auf  der  Babia  gora  (Hazsl.  ZBG.  III. 
147,  Wimm.  Schles.  48,  BZ.  102,  BP.  89,  Kit.  ZBG.  XIII.  93,  B.  Roczn. 
XXXIII.  214),  am  Pilsko  QHazsl.  ZBG.  III.  147),  auf  der  Pyszna 
CBBW.  549,  Uecht.  ÖBW.  VII.  352,  Reim.  BV.  VII.  147),  um  den  Grossen 
Fischsee  (//.  Flora  XVII.  584,  Ilse  BV.  X.  15),  am  Czarny  staw  (Uecht. 
ÖBW.  VII.  353),  auf  der  Czarua  Hora  (JEZ:  ZBG.  XI.  66,  Roczu.  XXXIII. 
127),  am  Piatra  Domnei  (BB.  30). 

5.  P.  bulbosa  L-  Bei  Lemberg  auf  Wiesen  gegen  Krzywczjce 
(BG.  I.  366)  fehlt  jedoch  in  T.  ZBG.  XII.  879.  P.  bulbosa  auf  der 
Babia  gora  (Ilazsl.  ZBV.  III.  147),  am  Pilsko  (Ha:sl.  ZBV.  III.  147, 
R.  Roczii.  XXXin.  214),  iu  der  Tatra  gemein  (BP.  77)  dürfte  eher 
P.  alpina  forma  vivipara  sein,  wenigstens  gilt  dieses  von  deu 
Exemplaren  aus  Janota's  Hand.  P.  bulbosa  in  den  Pieninen  (BP.  87) 
ist  eine  andere  Pflanze,  etwa  P.  alpina  ß.  collina?  die  aber  für  diese 
Gebirgskette  augegeben  wird. 

6.  P.  alpina  L.  Auf  Triften  der  Alpen  \ind  Voralpen  stellen- 
weise. In  den  Beskiden  (H.  ZBG.  XI.  66),  bei  Koscielisko  (BBW. 
550,  Uecht.  ÖBW.  VII.  343),  bei  Zakopane  (BBW.  550,  Hob.  ÖBW. 
III.  11,  Reim.  BV.  VII.  138,  Seidl  Isis  1868,  p.  65),  am  Giewont  (Grz. 
ÖBW.  III.  260,  Fiz.  II.  250,  BBW.  550),  am  Grossen  Fischsee  (Ilse 
BV.  X.  16),  in  den  Pieninen  (BP.  86),  an  der  iomnica  (Zips.  Fiz.  II. 
25),  auf  der  Czarua  Hora  (H.  ZBG.  XI.  66),  Kamenka,  Keczera, 
Luczyi'iska,  am  Zapul,  Suchard,  Pietrile-Rosch,  Dzumaleu-Kaldu,  Piatra- 
Domuei,  Rareu  (IIB.^, 

ß.  collina  NUS.  20,  G.  badensis  Haenke.  Auf  niederen  Kalkfelsen 
sehr  selten.  Bloss  in  deu  Pieninen  (BP.  86). 


poA.  23 

7.  P.  nemoralis  L.^  P.  yera  et  P.  niaxima  ZL.  54,  P.  augii- 
stifolia  ZL  54  uec  alior.,  P.  fertilis  ZL.  54  uou  Hoit.  lu  Wäldern, 
Haiuen,  a'^ou  der  Ebene  bis  in  die  Alpenregion  häufig.  P.  depau- 
perata  Kit.  in  Spreng,  Pug.  I.  7.  ist  nacli  Ä.  ZBG.  XVII.  568  P. 
nemoralis  tremula  Gaud.  Helr.  I.  239  d.  i.  eine  Porm  mit  zwei- 
blütbigeu  Aelirchen.  P.  depauperata  in  den  Centralkarpatea,  am 
Zaiuczysko  (ZE.  VII.  Mnem.  1832  p.  239),  bei  Szczawuica  (^Z.  BrV.  VIII. 
36)  gebort  gleichfalls  hieher. 

8.  P.  caesia  Sm.  Fl.  brit.  I.  103.  Auf  Felsen  der  Alpen  und 
Voralpen  stellenweise.  Auf  der  Babia  gora  (Wimm.  Schles.  50,  J3Z.  102, 
BP.  89,  B.  Roczn.  XXXIII.  214),  Pyszna  {BBW.  549,  Grz.  Fiz.  II.  50), 
im  Thale  Swistowka  (li.  ZBG.  XVIII.  484),  auf  der  Grabczycha  QBP. 
87).  Nach  Wimm.  Schles.  2.  und  3.  Ausg.  327,  350.  nur  die  Felseuform 
der  P.  nemoralis  L.  und  rou  P.  n.  S.  gl a.\ica,  Koch  Syu.  ed.  1.  p.  803 
nicht  verschieden. 

9.  P.  fertilis  Ho.st,  P.  trivialis  Hück.  ZBG.  XVI.  287  nach 
dessen  Berichtigung  in  Fiz.  II.  30  non  L.  Auf  nassen  Wiesen,  au 
feuchten  Gräben,  Teichränderu  nicht  selten.  Im  Krakauer,  Bochniaer 
Kr.  (BC.  386),  bei  Tarnow  QGrz.  Fiz.  II.  50),  Wölka  uiedzwiedzka  (Ja?./. 
Fiz.  216),  im  Zol'kiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  214),  bei  Lemberg  (T.  ZBG. 
XII.  879),  im  Stryjer  QZips.  Fiz.  226),  Samborer  Kr.  am  Dniestr  (^Hück 
ZBG.  XVI.  287,  Fiz.  II.  30.) 

10.  P.  trivialis  L..,  P.  rigida  ZIj.  54  non  i.,  P.  tenuis  ZL. 
54.  Auf  Wiesen,  Graspläzen,  Heiden,  an  Gräben  der  Ebene  häufig. 

11.  P.  pratensis  L..,  P.  elatior  et  P.  heterophylla  ZL.  58. 
An  ähnlichen  Orten  von  der  Ebene  bis   in   die    Voralpenregion    gemein. 

12.  P.  cenisia  All.  Auct.  ad  fl.  pedem.  40.  Im  Felsenschutt  der 
Alpen  selten.  Auf  der  Babia  göra  (^Hazsl.  EM.  330),  Swinnica  (^Grz. 
ÖBW.  III.  2S9),  am  Koscielec  (^BBW.  549,   Grz.  Fiz.  III.  50). 

13.  P.  sudetica  Haenke  Riesengeb.  (1791)  120,  P.  rubeus 
Moench  Meth.  (1794)  187,  P.  hybrid  a  Gaud.  Agrost.  I.  215,  Festuca 
rubra  ZU.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  36  non  L.  In  Wäldern,  auf 
Wiesen  der  Alpen  und  von  da  bis  ins  Hügelland  hinabsteigend.  Am 
Malinuw  (Kolb.  ZBG.  XII.  1194),  auf  der  Barania  CWimm,.  Schles. 
51),  Babia  gora  (Wimm.  1.  c,  BZ.  102,  BP.  89),  bei  Koscielisko  (C/ecA«. 
ÖBW.  VII.  343,  Reim.  BV.  VII.  139),  auf  der  Pyszna,  am  Czerwony 
Wierch  (Fl  ZBG.  XX.  475,  473),  auf  der  Westseite  des  Grossen  Fisch- 
sees (Uecht.  ÖBW.  VII.  353),  am  Giewont  (Grz.  ÖBW.  III.  260,  BBW. 
549),  Nosal,  bei  Zakopane  (BP.  77) ,  Szczawnica  (Ziel.  Szcz.  19),  Carynskie, 
am  tukowe  Berdo  (K),  auf  der  Czarna  Hora  (BB.  V.,  Roczn.  XXXIII. 
127,  R.  ZBG.  XVIII.  484),  Suchard  (HB.  37,  Z.  BrV.  VIII.  53),  Mont- 
schel  (üi?.  37),  Dzumaleu  Rareu  (Z.  1.  c),  bei  Lesienice  gegen  das  ehe- 
malige steinerne  Wirthshaus  (BG.  I.  84),  am  Sandberg  (T.  ZBG.  XII.  72). 

14.  P.  compressa  L.  Auf  Mauern,  Dächern,  Aeckern,  Gras- 
plätzen der  Ebene  und  des  Hügellandes  häufig. 

P.  media  L.  Im  Rzeszower  Kr.  ohne  nähere  Angabe  (Jach.  Fiz.  IL 
18),  doch  hat  weder  Linne  noch  sonst  Jemand  mit  diesem    Namen    eine 


ni  GIA'CEUIA. 

Pflanze  bezeiclmet.  Allem    Aiisclieiiie   mich   eiu   Sclireibfuhler    für  Plau- 
tago  media  L. 

24.  GLYCERIA  BBr. 

1.  G.  spectabllis  MK.,  G.  aquatica  Sm.  Comp.  fl.  brit.  ed  III. 
ri818)  21,  Walilenh.  Fl.  gothoburg.  (1820)  18  nou  Pred.  lu  Sümpfeu, 
Teichen,  au  Gräben  niedriger  und  hügliger  Gegenden  häufig. 

2.  G.  fluitans  RBr..,  Hydrochloa  fluitans  Ilartrn.  Gen.  gram. 
Scaud.  8.  Auf  nassen  AViesen,  in  Teichen,  Sümpfen,  Wassergräben,  von 
der  Ebene  bis  in  die  Bergregiou  gemein. 

3.  G.  distans  Wahlenb.,  Atrophis  distans  Gris.  in  Ledeb.  Y\. 
ross.  III.  388.  An  Gräben  oder  Misträudern  sehr  selten.  Bei  Zwierzy- 
uiec,  Kobierzyn,  Sydziua  (BC.  388). 

4.  G.  aquatica  Presl  Fl.  cech.  (1819)  25.  Auf  nassen  Wiesen, 
an  Gräben,  Räudern  stehender  Gewässer  stellenweise.  Bei  Zabierzow 
(HC.  388),  Wolka  niediwiedzka  (Jabf.  Fiz.  216),  im  Zöftiewer  Kr.  (Ä. 
Fiz.  IV.  216),  bei  Lemberg  (ZL.  54,  T.  ZBG.  XII.  880),  Brody  (Kloeb. 
Fiz.  III.  116),  Tarnopol,  Pantalicha,  Mateuszöwka,  Wlsniowczyk,  Brze- 
zauy  (-K),  zwischen  tuzan  und  Mamajestie,  bei  Fradautz,  Andräsfalva 
(Tin.  29),  Suczawa  (Kn.  Pr.  10),  im  Samborer  {Hück.  ZBG.  XVI.  288), 
Sanoker,  Jas-ioer  Kr.  (-AT.). 

25.  BRIZA  L. 

1.  A.  media  L.  Auf  Wiesen,  in  Gebüschen,  von  der  Ebene  bis 
iu  die  Voralpeuregion  gemein. 

26.  MELIGA  L. 

1.  M.  ciliata  L.  Auf  Kalkfelsen,  unter  Gebüschen  stellenweise. 
Bei  Kobylany,  Mniköw,  auf  den  Krzemionki  (^BC.  385),  bei  Lemberg 
(ZL:  54)  fehlt  jedoch  in  T.  ZBG.  XII.  878,  Micha-fkuw.  (Lenz  Fiz. 
II.  52).  Kryszczatek,  Wassileu,  Doroschoutz,  Toutry,  Okna,  Samuschin 
(HB.  27),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Zegiestow  (li.  Fiz.  III.  62), 
Szczawnica  {Ziel.  Szcz.  19)  am  Dunajec  zwischen  der  Grabczycha  und 
dem  Facimicch  (HP.  86). 

2.  M.  nutans  L.,  M.  unifiora  HA.  16  nach  R.  ZBG.  XVI II.  485 
nou  Retz.  In  Wäldern,  Hainen,  Gebüschen,  von  der  Ebene  bis  in  die 
Bergregion  häufig. 

M.  iiiiillora  Retz.  Obs.  I.  10.  Auf  Hügeln,  zwischen  Steinen  bei 
Szczawnica  {Ziel.  Szcz.  10),  Janöw,  Wiuiiiki,  Romanow  {ZL.  29)- 
Doch   bedürfen  alle  diese  Angaben  noch  einer  weitereu  Bestätigung. 


MELICA.  25 

3.  M.  altissima  L.  Sp.  66").  Zwischen  Gebüschen  am  Dniestr 
sehr  selten.  Bloss  bei  Zaieszczyki  {H.  ZBG.  XX.  609),  nächst  Czeruowitz 
{^Z.  BrV.  Virr.  52).  Auf  den  Karpaten  {Friedl.  in  BG.  I.  80)  gewiss 
nicht.  M.  altissima  in  den  den  Karpaten  nahe  liegenden  Gegenden 
(^ZE.  10)  ist  nach  H.  ZBG.  X.  623  die  yon  Beiden  bei  Piwniczna  gesam- 
melte Molinia  coerulea  Ifoench.  Was  M.  altissima  um  das  Zam- 
czysko  (if.  Flora  XVII.  575)  sein  soll,  iiuterliess  ^.  bei  dieser  Gelegenheit 
zu  sagen. 

27.  MOLINIA  Schrank. 

1.  M.  coerulea  Ifoench.,  M.  littoralis  Host.  Fl.  austr.  I.  H8, 
Melica  altissima  ZE.  10  nach  H.  ZBG.  X.  623  neu  L.  Auf  nassen 
Wiesen,  yon  der  Ebene  bis  in  die  Bergregion  stellenweise.  In  allen 
nördlichen  Kr.  (JBC.  388,  Leig.  Fiz.  III.  42,  Jabf.  Fiz.  216,  B.  Fiz.  IV. 
193,  ZL.  54,  T.  ZBG.  XH.  880,  Weiss  ZBG.  XV.  455.  Kloeb.  Fiz.  III. 
116),  bei  Pautalicha  (X^),  am  Cecina,  bei  Kirlibaba  QHB.  27),  zwischen 
Kolomyja  und  Dylatyu  (Wittm.  Rozm.  1824.  p.  146),  bei  Ludwikowka, 
zwischen  Debelowka  und  Hoszöw  (^Hück.  Fiz.  II.  26,  27),  bei  Cerkowiia 
(T.  ZBG.  XII.  72),  im  Samborer  Kr.  {Hück.  ZBG.  XVI.  288)  bei  Piwniczna, 
zwischen  Zbyszyce  und  Neu  Saudec  (H.  ZBG.  X.  623,  Flora  XVK.  571). 

2.  M.  serotina  MK.  Auf  sandigen  Stellen  an  der  Strypa  im  Tar- 
nopoler  Kr.  (^ZE.  13). 

28.  KOELERIA  Pevs. 

1.  K.  cristata  Fers-.,  Melisa  cristata  Wittm.  Rozm.  1824 
p.  203.  Auf  trockenen  Anhöhen,  Grasplätzen,  in  Holzschlägen  stellen- 
weise. In  allen  nördlichen  Kr.  CEC.  381,  H.  Flora  XVII.  564,  Ä.  Fiz. 
IV.  195,  ZL.  54,  r.  ZBG.  XII.  878.  Wittm.  Rozm.  1824,  p.  203,  Kloeb. 
Fiz.  III.  116),  bei  Pantalicha  (i2.  ZBG.  XVIII.  484),  Czeruawka,  am 
Cecina,  bei  Czahor,  Kalinestie  lui  Jenaki  Kapukodrului,  am  Bukowetz 
(HE.  26). 


6)  Nachdem  die  Diagnose  in  L.  sp.  pl.  ed  I.  p.  66  nur  kurz  „petalis  imberbibus,  pani- 
cula  ramosissima"  lautet,  setze  ich  auch  die  Beschreibung  aus  Host  Gram.  II.  8.  Tab.   9.  hinzu. 

Culmi  tripedales  erectit  teretes,  striatl,  scabri.  Folia  lineari-lanceolata  acuminata,  supra 
laevia,  subtus  cum  vaginis  striata,  seabra.  Ligula  ochraeformis  oblique  truacata,  margine  ple- 
rumque  irregulariter  fissa.  Panicula  oblonga  U — 6  uncialis,  secunda.  Rhachis  teretiuscula,  seabra, 
Rami  infimi  pleramque  remoti,  vi.K  unciales,  simplices  aut  ramosi.  Pedicelli  cernui,  apice  incras- 
sati,  hispidi.  Spiculae  oblongae,  ante  anthesin  cyliudrieae,  dein  volitantes  tres  liaeas  longae, 
espurpurascenti,  viridescenti  albidoque  variae.  Calycis  glumae  ellipticae  acutiusculae,  sub- 
septemnerves,  membranaceae:  exterior,  junior  spiculam  involvens,  latior  et  brevior  interiori. 
Fl03culu3  inferior  sessilis  nodulo  insidens :  gluma  exterior  oblonga  obtusa,  apice  tenuissime 
serrulata,  calycis  gluma  exteriori  longior  et  firmier,  scabriuscula,  margine  lato  membranaceo, 
nervisque  novem  quoque  scabris  instructa,  quorum  intermedius  cum  2 — 4  lateralibus  versus 
marginem  profunde  purpurei  sunt  et  ibi  vel  evanescunt  vel  in  medium  confluunt;  interior  dimi- 
dio  fere  brevior,  margine  crasso  nervisque  duobus  lateralibus  donata,  externe  pubescenti-Sca- 
briuscula,  margine  apicem  versus  ciliata.  Flosculus  superior  pedicellatus,  pedicello  semitereti, 
margine  hispidulo,  eonformis,  inferiori  tantum  minor  calycis  glumam  inferiorom  excedit.  Inter 
utrumque  flosculus  sterilis  pyriformis  longe  pedicallatus  Situs  est:  hujus  glumae  sunt  obovato- 
subvotundae,  dorso  pubescentes  nervosae  margine  membranaceo  donatae,  basi  attenuatae.  la 
montibus  carpathicis.  DF.  Floret  Junio. 


rtß  KOKLKKIA. 

1.  K.  glauca  DC.  Auf  Saudstellen,  trockenen  Hüg'elu  der  nörd- 
licheu  Ebene  nicht  selten.  An  der  Przenisza  biala  (^R.  ZBG.  XVIII. 
484),  bei  Pychowice,  Debniki,  auf  der  Krzemionki  (HC.  381),  bei  Dziköw, 
Sobow  (Jach.  Fiz.  II.  18),  Sokolniki,  im  Züikiewer  Kr.  (R.  ZBG.  XVIII. 
484,  Fiz.  IV.  205),  Szkio  an  der  Quelle  Paraszka  (T.  ZBG.  XII.  878), 
Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  116).  Ob  allen  diesen  Augaben  richtige  Bestim- 
nuingeu  zu  Grunde  liegeu,  bleibt  immerhin  fraglich. 

29.  DACTYLIS  L. 

1.  D.  glomerata  L.  Auf  Wiesen,  Grasplätzen,  Rainen,  Brachen, 
an  Wegen  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregion  gemein. 

30.  CYNOSURUS  L. 

1.  C.  cristatus  X.  Auf  Wiesen,  in  Wäldern,  Hainen  niedriger 
und  gebirgiger  Gegenden  überall. 

C.  echinatiis  L.  Bei  Lemberg  (T.  ZBG.  X.  100)  fehlt  jedoch  in  T. 
ZBG.  XII.,  muss  somit  unrichtig  sein. 

31.  FESTUCA  L. 

1.  F.  mynrvis  Ehrh.  Calam.  (1786)  n.  15,  Beitr.  VI.  (1790^1- Auf 
trockenen  Hügeln,  an  sandigen  Orten  sehr  selten.  Um  Dabrowa  (BC. 
390),  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Eiz.  226). 

F.  sriuroides  Roth.  Bei  Lemberg  (T.  ZBG.  IX.  46)  fehlt  jedoch  in 
T.  ZBG.  XII.  880. 

2.  F.  ovina  L.  Aeudert  ab: 

K.  vulgaris  Schrad.  El.  germ.  319.  Auf  trockenen  Wiesen,  Triften, 
an  Rainen  der  Ebene  und  des  Hügellandes  gemein. 

ß.  alpina  Koch.,  F.  alpina  Sut.  El.  helv.  ed  1,  I.  (1802)  55.  F. 
violacea  Gaud.  Agrost.  I.  231,  F.  duriuscula  et  F.  Halleri,  F, 
oyina  ß  ZH.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  36—7,  53.  Auf  Felsen  der  Alpen 
und  Voralpen  häufiger  in  den  Ost-  als  in  den  Westkarpaten.  Auf  der 
Babia  gora  (BZ.  99,  BP.  88),  Pyszna  (Grz.  ÖBW.  III.  258,  Fiz.  II.  51, 
BBW.  549),  beim  Grossen  Fischsee  (Haiisskn.  ÖBZ.  XIV.  215),  auf  der 
Po-fonina  Carynska  (iT.),  Keczera  tuczynska,  am  Zapnl.  Jedul,  Dadul 
Ouschor,  Busa  Scherpi,  Pietrile  Rosch,  Eukacz,  Piatra  Domnei,  Rareu, 
Dzumaleu-Kaldu  (HB.  22). 

y.  duriuscula  Neilr.  Nieder-Oesterr.  74,  F.  o.  /SviUosa  Schrad.  Yl. 
germ.  319,  F.  nemoralis  ZL.  57,  Schreibfehler  für  F.  nemorum 
Leyss.  in  Abb.  d.  hall,  naturf.  Ges.  I.  368.  Auf  Wiesen,  Triften,  Felsen, 
Sandplätzen,  an  Wegen  stellenweise.  Im  Krakauer  (i?C.  390, //.  Roczn. 
XXXIll.  96),  Bochniaer  Kr.  (BC.  390),  bei  Tarnöw  ((?rz.  ÖBW.  III. 
154),  Wülka  nicdzwiedzka  (Jabf.  Fiz.  215),  Maydan  (T.  ZBG.  XVI. 
313),  Stracz.  CBG.  I.  96),  Lemberg  (ZL.  57),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III. 
1  6),  zwischen  Leniczestie  und  Mamajestie,  auf  der  Kacza  (Tl.  Flora 
XIX.  627,  XVII.  57)  doch  fehlt  erstere  Angabe  in  HB.  22—3,  in  der 
Tatra  gemein  (BP.  72). 

3.  hixta  Neilr.  1.  c,  F.  Halleri  All.  Bloss  am  Uplaz  (H.  Flora 
XVII.  5S()). 


FESTCCA.  27 

s.  glauca  Neilr.  1.  c.  Auf  Felsen,  in  Wäldern,  au  sandigen  Orten 
Ton  der  Ebene  bis  zur  oberen  AYaldgrenze  stellenweise.  Bei  Krzeszowice, 
Kobylauy  {BC.  390),  Bielauy,  Przegorzaly  {BG.  I.  94,  BC.  390),  Ko- 
bierzyii,  auf  auf  den  Krzemionki  {^BC.  390),  bei  D^brovvica  (Jabf.  Fiz. 
215),  Stracz  {BG.  I.  9^,  Leniberg  sehr  häufig  QZL.  57)  fehlt  jedoch 
in  T.  ZBG.  XII.  880,  längs  der  Karpatenkette  in  den  Pienineu,  der 
Tatra  CBP.  86,  72). 

^.  SLiaethyaüna.  Neilr.  1.  c,  F.  capillata  et  F.  heterophylla  ^^. 
13  nou  Lam.  Mit  Gewissheit  bloss  bei  Tarnöw  (iJ.  Flora  XVII.  564) 
und  an  der  Weichsel  desselben  Kr.  (^HA.  15,  ZB.  13).  Die  Angaben 
am  Giewont  (_Grz.  ÖBW.  III.  260,  BBW.  546),  auf  der  Kasprowa 
QBBW-  549)  sind  jedenfalls  unrichtig. 

77.  vaginata  NÜS.  24,  F.  yaginata  WK.  in  Willd.h.heT.  116.  Bei 
Szklo  an  der  Quelle  Paraszka  (T.  ZBG.  XVI.  313). 

&.   vivipara  Neilr.  1.  c.  Bloss  auf  der  Babia  göra  (^BP.  88). 

F.  oviiia  var.  vestita  Schur  ZBG.  XV.  455  oder  F.  sciaphila 
Schur  ZBG.  XV.  455,  En.  (1 866)  787  ^)  in  schattigen  Wäldern  beim 
Eisenbründel  selten  (^Wciss  ZBG.  XV.  455)  scheint  eine  Mittelform 
zwischen  Var.  ß.  und  y.  zu  sein;  F.  oviua  var.  bei  Koscielisko  {Reim. 
BV.  VII.   138)  dagegen  ist  zweifelhaft. 

3.  F.  rubra  L.,  F.  striata  ZH.  nach  NiesslBi-Y.  VIII.  36  mithin 
auch  ZE.  VII.  uon  Uost.  Auf  Wiesen,  Triften,  alten  Mauern,  trockenen 
Sandplätzen  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregion  häufig. 

4.  F.  heterophylla  Lam.,  F.  duriuscula  L.  Syst.  ed.  XII.  96 
non  L.  Sp.,  F.  nemorum  Leyss.  Fl.  hal.  ed  2  p.  23.  In  Wäldern  der 
nördlichen  Ebene  stellenweise.  Bei  Aleksandrowice,  Bielauy,  Tyniec, 
Libiertow  (^BC.  391),  Krzywczyce  {BG.  I.  96,  ZL.  57),  Kamienopol  (^ZL. 
57,  T.  ZBG.  XII.  880),  Winniki  {T.  ZBG.  XII.  880),  Winniczki  {ZL.  57). 

ß.  alpina  NÜS.  25,  F.  heterophylla  Kolb.  ZBG.  XII.  1194,  R. 
Roczu.  XXXIII.  211  non  Lam.  Auf  Alpenwiesen  sehr  selten.  Auf  der 
Babia  gora  {Kolb.,  R.  1.  c.)  auf  der  Pyszna,  der  Nord  Westseite  des 
Grossen  Fischsees,  am  Czarny  staw  {Uecht.  ÖBW.  VII.  252—3). 

5.  F.  varia  Naenke,  F.  spadicea  ZB.  13  non  L.  Auf  Felsen 
der  Alpen  und  Voralpen  stellenweise.  Auf  der  Babia  gora  {Wimm. 
Schles.  60,  BZ.  99,  BF.  88,  R.  Roczn.  XXtll.  211)  in  der  Tatra  ge- 
mein {Uecht.  ÖBW.  VII.  343—4,  BB.  72,  Reim.  BV.  VII  143,  FL  ZBG. 
XX.  475),  in  den  Pieuinen  {B.  Roczu.  XXXIII.  123). 

ß.  flavescens  Koch,  F.  flavescens  Bellardi  App.  ad  fi.  pedem.  11. 
Auf  der  Pyszna  {Hausskn.  ÖBZ.  XVI.  210). 

6.  F.  silvatica  Vill.  In  Wäldern,  Holzschlägen  selten.  Bei 
D§,browica.  Wolka  niedzwiedzka  {Jabf.   Fiz.  216),  auf  der    Pyszna    {FI. 


')  Caespitosa,  Culmo  gracillimo  15 — 18  poU.,  tereti,  scabro,  ad  aplcem  foliato.  Folüs  lon- 
gissimis ,  mollibus ,  complicatis ,  gramineo-viridi(bu)s  ,  culmo  dimidio  brevioribus ,  margine 
vaginisque  püosis.  Ligula  rotundata  exserta  strigulosa.  Panicula  flaccida,  elongata,  demum  con- 
tracta,  cernua;  ramis  solitarüs  ramulis  pedicellisque  scaberrimis.  Spiculis  bifloris  cum  flore 
tertio  tabescente ,  viridibus.  FloscuUs  elongato-oblongis,  valvis  inaequalibus  glabris  carina 
scabris.  Paleis  inferioribus  inconspicue  nervosis  substrigosis,  carina  scabris,  margiae  longe 
piloso-ciliatis.  Arista  palea  sua  triplo  breviore. 


ng  FESTCCA. 

ZBG.  XX.  473),  bei  Koacieli.>ko  (Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  330-  Ob  F.  sil- 
vatica  bei  Szczawnica  (^Ziel.  Szcz.  19)  liieber  gebore,  ist  nicbt  zu  eut- 
uebiueu.  F.  silvatica  Host-  Gram.  II.  56  t.  78  ist  F.  drynieia  31K. 

7.  F.  drymeia  3IK.  An  ähuliclien  Orten  sebr  selten.  Auf  der 
Cergowa  göra  (/O),  bei  Leuiberg  näcbst  dem  Eisenbriindel  (^Wtiss 
ZBG.  XV.  455). 

F.  caipatica  Dietr.  Nacbtr.  z.  Lex.  d.  Gärtn.  u.  Bot.  III.  (1817) 
333,  F.  nutaus  Wahlenb.  Carp.  28**)  nach  Schleclitend.  Linn.  XXIII. 
202  XXX.  Gl 9 — 21  Note)  non  Host.  Unter  der  Tannenregion  der  Cen- 
tralkarpaten  {ZE.  \X)  wenigstens  auf  der  galiziscbeu  Seite  gewiss  nicht 
(vgl.  auch  Schlechtend.  1.  c).  Ist  bloss  auf  das  Drechselhäuschen  be- 
schränkt (NUS.   20). 

8.  F.  gigantea  VilL,  Bromus  triflorus  L.  Sp.  ed  II.  115.  In 
schattigen  Wäldern,  Hainen  niedriger  Gegenden  und  von  da  bis  zur 
oberen  Waldgrenze  nicht  selten.  Bei  Oswiecim  (A.  BV.  VII.  110),  im 
Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (JBC.  381),  bei  Tarnow  (Grz.  ÖBW.  III.  154), 
WtMka  niedzwiedzka,  Lczaysk  (Jahf.  Fiz.  215),  Lacka  Wola  (iT.),  im 
Zolkiewer  Kr.  (i2.  Fiz.  IV.  199),  bei  Zubrza  (^Weiss  ZBG.  XV.  455), 
Lemberg  ^Tangl.  ZBG.  XVI.  313),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  347), 
Berhomet  am  Sereth  ^HB.  25),  Zabie  (Ä.  ZBG.  XVIII.  484),  am  Jajko, 
im  Samborer  Kr.  (Hück.  Fiz.  II.  24,  ZBG.  XVI.  288),^  bei  Ustrzyki 
gorne,  Dwernik,  AVetlina,  Iwonicz,  Dukla,  Krosno  (iT.),  Zegiestow  (Ä. 
Fiz.  III.  59).  Czorsztyn  (Ä  Flora  XVII.  577). 

9.  F.  elatior  L.  Auf  Wiesen,  Grasplätzen,  au  Wiegen,  Gräben, 
von  der  Ebene  bis  in  die  Bergregion  häufig. 

10.  F.  arundiuacea  Schreb.  Auf  feuchten  Wiesen,  in  Gebüschen 
der  nördlichen  Ebene  hie  und  da.  Bei  tagiewniki,  auf  den  Krzemiouki, 
bei  Püdgorze  (JBC.  392),  Maydan,  Bojanow  (Jach.  Fiz.  II.  17),  Wolka 
niedzwiedzka  (Jahf.  Fiz.  215). 

32.  BROUflUS  L. 

1.  B.  asper  Murr.,  B.  moutauus  S'cop.  Carn.  I.  (1'72)  85, 
Festuca  aspera  MK.  Deutschi.  Fl.  I.  672.  In  Laubwäldern  selten. 
Bei  Kobylany,  am  Sowiniec  (JJC.  394),  bei  TarnoM^  (Gr;:.  ÖBW.  III. 
154),  W'olka  niedzwiedzka  {Jahf.  Fiz.  215),  im  Zolkiewer  Kr.  (22.  Fiz, 
IV.  195),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Krosno  (K.).,  Szczawnica  (Ziel. 
Szcz.   19). 

2.  B.  inermis  Leyss. ,  S  c  h  o  e  d  o  n  u  r  u  s  i  n  e  r  m  i  s  BP-  Agrost. 
99  Schrii'tfeliler  für  Schoenodurus  (Be.'iS.  Volh.  88).  An  Wegen, 
Ufern,  Waldrändern,  auf  Wiesen  stellenweise.  Bei  Bielany  (A.  BV.  VII. 


*3  l'anicula  nutante  cfFusa:  pedicellis  aspcris,  spiculis  subbifloris:  flosculis  oblongatis 
muticis  acqualibus  calyce  subinclusis. 

VIosculis  suis  calvcem  vix  excodentibus  et  colore  spadiceo  F.  puliclicllac  proxima: 
abuiulo  vcro  difFert  statura  ex  panicula  fere  F.  elatioris,  ramis  asperis  et  glumis  obtusiusculis 
tquae  in  K.  pulchella  e\imie  acuminatae  et  longae  sunt).  A  plorisque  Festucis  longo  recedit 
liabitu  silicularura,  quac  forma  clliptica  et  tlosculis  tautum  biiiis  ubtusis  subinclusis  Molicam 
nutaiitom  forc  rcferunt- 


BUOMÜS.  29 

il7),  Krakau  (BC.  39'0,  Klikowa,  Tariiöw  {Grz.  Fiz.  11.  51,  ÖBW.  III. 
154.J,  W61ka  medzwiedzka  iJahl  Fiz.  515),  Lemberg  (T.  ZBG.  XII.  880), 
Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  116),  Podhayce,  Wlsniowczyk,  Zarwauica,  Hay- 
Avorouka,  Zlotniki,  .Sokolniki,  Papicnia  (it.),  Czeniawka  Oatritza,  Horecza, 
Zuriu,  (^IIB.  24),  zwischen  Hadikfalva  und  Horodniki  (ff.  Flora  XIX. 
051),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  215),  Samborer  Kr.  (ffrtc/c.  ZBG.  XVI.  282). 

3.  B.  secaliuus  i-,  B.  yitiosns  Weigl.  Obs.  4.  t.  1  f.  2.  Unter 
Saaten  der  Ebene  und  des  Hügellandes  zerstreut.  Im  Krakauer,  Boch- 
niaer  Kr.  QBC  393),  bei  Tariiow  (Grz.  Fiz.  II.  51),  Krz^dka  CJ^eig.  Fiz. 
III.  42),  im  Zolkievver  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  213),  bei  Lemberg  QZL.  50,  T. 
ZBG.  XII.  880),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  116),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII. 
317),  l'autalicba,  Wisuiowczyk  (Ä".)  Niwra  (^LenzYiz.  II.  52),  Szypenitz  QB. 
Flora  XIX.  627),  Opriszeny,  Sereth  (HB.  23),  Suczawa  (Kn.  Fr.  8)  im 
Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  288),  bei  Wetlina,  Iwouicz,  Krosno  (iT.). 

4.  B.  mollis  L.  Auf  Wiesen,  Mauern,  an  Rainen,  Wegen  nie- 
driger und  hügliger  Gegenden  häufig. 

5.  B.  arvensis  i^.,  B.  racemosus  L.  Sp.  ed  II.  114,  B.  patulus 
3IK.  Deutschi.  Fl,  I.  683.  Unter  Saaten,  an  Wegen,  Rainen,  auf  Gras- 
plätzen stellenweise.  Bei  Lipowiec ,  Poreba ,  Morawica  (BC.  394), 
Ryglice  (Grz.  Fiz.  II.  51),  Tarnow  (II.  Flora  XVII.  565.  Grz.  ÖBW. 
III.  154),  im  Zölkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  213),  bei  Lemberg  (BG.  I. 
100,  ZL.  126,  T.  ZBG.  XII.  881),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  116),  Strosöw, 
Horodenka  (H.  ZBG.  XVIII.  484),  zwischen  Szypenitz  und  Oreszeny 
(H.  Flora  XIX.  627),  bei  Czernowitz,  Zurin,  Korowia  (HB.  24),  Suczawa 
(Kn.  Pr.  8),  Komauestie,  Kuty  (HB.  24,  Flora  XIX.  629),  im  Samborer 
Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  288). 

6.  B.  squarrosus  L.  Auf  Feldern,  an  Strassengräben  im  süd- 
östlichen Theile  nicht  selten.  In  Podolien  (ZE.  13),  bei  Kotzmann, 
Duboutz,  Szeroutz,  Czernowitz,  Andräsfalva,  Satulmare,  Botuschany 
(HB.  214).  Am  Fusse  der  westlichen  Karpaten  (H.  Roczn.  XXXIII. 
102)  kaum. 

7.  B.  tectorum  L.  Sp.  77.  An  Wegen,  Rainen,  sandigen  Orten, 
auf  Mauern,  Dächern  zerstreut.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (.BC  394), 
bei  Trzesii  (Jach.  Ms.),  Lezaysk  (Jabl  Fiz.  215).  Lemberg  (ZL.  58,  T. 
ZBG.  XIL  881),  Szeroutz,  Sadagura,  Czernowitz,  Sereth  (HB.  25), 
Suczawa  (HB.  25,  K71.  Pr.   10). 

B.  sp.  B.  Fiz.  IV.  200.  Im  Zofkiewer  Kr.  Was  damit  gemeint 
ist  nicht  zu  entnehmen. 

33.  BRAGHYPOBIUM  PB. 

1.  B.  pinnatum  Pß.,  B.  rupestre  H.  et  Seh.  Syst.  II.  736 — 7. 
In  Gebüschen,  Hainen,  Holzschlägeu,  an  Waldrändern  stellenweise.  Bei 
Krzeszowice,  Bolechowice,  Zabierzow  (BC.  392),  Bielany  (A.  BV.  VII. 
117),  AVola  justowska,  Zwierzyniec,  auf  den  Krzemionki  (BC.  392),  bei 
Wolka  uiedzwiedzka,  Lezaysk,  D^browica  (Jabl  Fiz.  216),  Lemberg 
(ZL.  57,  T.  ZBG.  XII.  887),  Zniesienie  (T.  ZBG.  XIL  887),  Brody 
(Kloeb.  Fiz.  III.  116),  Poschorita,  Fundul-xMoldawi  (HB.  22). 


gn  LOLIÜM. 

2.  B.  sllvaticum  R-  et  Seh.  In  Gebüschen,  schattigen  Wäldeni 
niL-ht  selten.  Bei  Tyiiiec,  Grajnw  (ßC.  392),  D9.bro\vica  (Jahf.  Fiz.  216), 
im  ^ülkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  195),  bei  Lemberg  (BG.  I.  198,  ZL.  58, 
T.  ZBG.  XII.  881),  Boiatyn  (Kloeh.  Fiz.  III.  116),  Tarnopol  (T.  ZBG. 
XVIII.  347),  Brzezany,  am  Fusse  der  Kariiateu  bei  Ustrzyki  gorue  (A'.), 
Zegiestow  (R.  ZBG,  XVIII.  484),  zwischen  Neu-Sandec  und  Zby- 
szyce  (H.  Flora  XVII.  oTl),  bei  Koscielisko  iReim.  BV.  VII.  138),  Ströza 
{FL  ZBG.  XX.  469), 

34.  LOLIUM  L. 

1.  Ij.  perenne  L.  L.  teuue  L.  Sp.  ed.  IL  122.  lu  Gärten,  auf 
Grasplätzen,  ^Vieseu,  an  Wegen,  Rainen  der  Ebene  und  des  Hügel- 
landes überall. 

2.  L.  linicolum  ^.i?*'.  Flora  XVII.  1  (1834)258,  L.  arveuse  Jens. 
PFK.  III.  349,  BC.  297,  Jahl  Fiz.  216  nou  With.  Auf  Leinfeldera  nicht 
selten  und  bisher  übersehen.  Bei  Chrzauow  (Jens.  1.  c),  im  Bochniaer 
Kr.  (BC.  1.  c),  bei  D^browlca  (Jab/.  1.  c.)  Sanok,  Piowce,  Suchodol, 
Giowieiiko,  Krosno,  Dobieszyn  (A'.). 

3.  la.  temulentum  A,  L.  anuuum  Lam.  Fl.  fr.  III.  620,  Cre- 
palia  temuleiita  Schrank,  baier.  Fl.  382,  Bromus  temuleatus 
Beruh.  Verz.  erfurt.  Pfl.  49.  Unter  Saaten,  auf  Schuttstellen  nicht 
überall.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  {BC.  397),  bei  Taruöw  (Grz. 
ÖBW.  III.  154),  Lemberg  (T.  ZBG.  XII.  881),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III. 
116),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  347),  zwischen  Zalesie  und  Kudryiice 
(Lenz  Fiz.  II.  53),  bei  Kotzmau,  Szeroutz,  Slobutka,  Opriszeny  (HB. 
21),  im  Samborer  Kr.  (Jlück.  ZBG,  XVI.  288),  bei  Piowce  (K.). 

35.  TRITICUM  L. 

1.  T.  vulgare  Vül.^  T.  sativum  (Lam.  Enc.  II.  554),  T.  ce reale 
Baumg.  Trans.  III.  266.  Wird  im   Grossen  gebaut. 

T.  rigidmii  Schrad.  Ind.  sem.  hört,  goett.  (1803)  23,  Fl.  germ. 
(1806)  392  ist  eine  Species  mixta:  die  T.  elongatum  Host  Gram.  II. 
t.  23,  eine  Seestrandpflanze  der  Adria  und  T.  glaucum  Besf.  (vergl.  A. 
ÖBZ.  XV.  283-4,  NÜSN.  9—10)  begreift.  T.  rigidum  R.  ZBG.  XVIII. 
484  bei  Pantalicha  kann  sich  nur  auf  die  letztgenannte  Pflanze,  die  iu 
der  Th.at  auch   dort  vorkommt,  beziehen. 

2.  T.  repens  L.,  Agropyrum  repens  FB.  Agrost.  146.  Auf 
Feldern,  an  Wegen,  Zäunen,  in  Gärten  niedriger  und  hügliger  Gegen- 
den häufig. 

ß.  obtusiflorum.  Neilr.  Nieder-Oesterr.  84,  T.  glaucum  Besf. 
Tabl.  de  Tccole  bot.  1804  p.  16,  T.  int  er  medium  IJost  Gram.  III. 
(1805)  23,  Agropyrum  iu termed i u  m  .Si?.  Agrost. (1812)  101,  Rchb.  Ic, 
XI.  (1834)  f,  1390—7,  A.  glaucum  R.  et  Seh.  Syst.  II.  752,  Rchb. 
Germ.  (1830—2)  20,  Ic.  XI.  f.  1389.  Auf  Anhöhen,  sandigen  Grasplätzen, 
an  Wegen,  unter  Saaten  stellenweise.  Auf  den  Krzemionki  (BG.  I. 
106,  BC.  305),  D^brovvica,  Cieplica  (Jabf.  Fiz.  216),   im    Zülkiewer    Kr. 


SECALE. 


31 


(Ä.  Fiz.  IV.  203),  bei  Lemberg  (ZL.  59,  T.  ZBG.  XII.  881),  auf  der 
Draiicza  (Kloeh.  Fiz.  III.  117),  bei  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349), 
Pantalicha,  Brzezaiiy  i^K.),  Zaleszczyki  iFriedl-  iu  BG.  1.  c),  Zwiniacze 
Kiyszczatek  (HB.  20) 

3.  T.  caninum  L.  Sp.  ed  I.  86,  Agropyium  cauiuum  PB. 
Agrost.  101.  Iu  schattigeu  Bergwälderu  selten.  Im  Stiyjer  Kr.  (Zips. 
Fiz.  2.6),  bei  Ustrzyki  gorue,  Bereby  goriie  (A".),  iu  den  Ceutralkar- 
i:)ateu  (ZE.  14).  Iu  feuchteu  Haiueu,  schattigeu  Wälderu  des  Krakaiier, 
Bochuiaer  Kr.  ziemlich  gemeiu  (BC.  395)? 

36.  SECALE  L. 

1.  S.  cereale  L.  Wird  im  Grosseu  gebaut. 

37.  ELYMUS  L. 

1.  E.  europaeus  i.,  Hordeum  cyliudricum  Murr-  Prodr. 
stirp.  Goett.  43,  H.  silyaticum  Vill.  Hist.  des  pl.  de  Dauph.  II. 
175.  Iu  Haiueu,  Wälderu,  auf  Saudsteinfelseu  selteu.  Bei  Pureba, 
Lauckoroua  (J?C.  396),  Szczawuica  (Ziel.  Szcz.  19),  Zabie  (R.  ZBG. 
XVIII.  484).  Bei  Kulikow  (Bess.  Volh.  7)  doch  ist  uicht  damit  der 
gleichnamige  Ort  im  Zolkiewer  Kr.  wie  in  H.  Roczn.  XXXIII.  91 
angenommen  wird,  gemeint,  sondern  jeuer  bei  Krzemieniec  in  Volhynieu. 
Die  Angabe  auf  der  Magora  bei  Kryuica  (//.  ZBG.  XIV.  130,  Roczu. 
XXXIII.  91)  beruht  nach  Janota  auf  den  sich  Jlerbich  beruft,  auf  einer 
Verwechslung  mit  dem  gleichnamigen  Berge  bei  Bartfeld  im  Comi- 
tate  Säros. 

2.  E.  arenarius  L.  Auf  sandigen  Stelleu  der  nördlichen  Ebene 
uicht  selteu.  Zwischen  Poreba  und  Oklesua  (i?C  386),  bei  Wilcza  Wola 
QB.  ZBG.  XVIII.  484),  Maliuiska,  Lezaysk  (Jabi.  Fiz.  216),  im  Zolkie- 
wer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  226),  bei  Lemberg  gegen  Brzuchowice  (ZL.  59) 
und  am  Sandberge  (Widerspach  Exs.,  T.  ZBG.  XII.  881),  bei  Brody 
(Kloeb.  Fiz.  III.  117). 

38.  HORDEUM  L. 

1—3.  H.  vulg^are  L.,  H.  distichum   X.,   H.  hexastichniu  L. 

werden  überall  gebaut. 

4.  H.  murorum  L.  Auf  Schutt,  alten  Mauern,  au  Wegen,  Rai- 
ueu  niederer  Gegenden  nicht  überall.  Im  Krakauer!  Bochuiaer  Kr. 
(BC.  396),  bei  Lemberg  (ZL.  60,  T.  ZBG.  XIL  881),  Czeruowitz,  auf 
der  Schlossruine  Zamka ,  am  Tartarasch  (HB.  20)  bei  Suczawa 
C^n.  Pr.  8). 

39.  NABDUS  L. 

1.  N.  stricta  L.  Auf  sandigen  Feldern,  trockenen  Hügeln,  in 
^  äldern  von  der  nördlichen  Ebene  bis  iu   die    Krumholzregiou    stellen- 


„n  NARDUS. 

weise.  Tu  allen  nördlichen  Kr.  (7?e.  397,  H.  Flora  XVII.  Sßr,,  ZRG.  XI. 
53,  Grz.  ÖBW.  111.  154,  Leig.  Fiz.  III.  42  Jaht.  Fiz.  216,  R.  Fiz.  IV. 
22.3,  ZL.  29,  T.  ZBG.  XII.  881,  Kloeh.  Fiz.  III.  117J,  längs  der  Kar- 
patcnkette  am  .Jajko,  bei  Liidwikowka,  auf  der  tysa  göra  (Hück.  Fiz. 
ir.  23,  26,  27),  bei  Cerkowna  (T.  ZBG.  XII.  72),  zwischen  dem  Krze- 
miauetz  xind  der  Szebela,  um  den  Kanienec,  bei  Kruszeluica,  Mraznica 
(Hack.  ZBG.  XV.  56,  58,  62,  XVI.  265)  im  Sanoker,  Jas^oer  Kr.  häufig 
CiT.),  um  die  G9.sienicowe  stawj  (BBW.  549),  bei  Zakoi)ane  (H.  ZBG. 
XI.  53),  am  Czerwony  Wierch  (BBW.  549). 

40.  ANBROPOGON  L. 

1.  A.  Ischaemiiin  L.  Auf  trockenen  Hügeln  im  östlichen  Theile 
stellenweise.  Bei  Lemberg  am  Wege  ins  Eisenbründl  (BG.  I.  72,  ZE. 
9,  T.  ZBG.  XII.  876),  Biaia  (T.  ZBG.  XVIII.  347),  Kutyska,  im  Ko^o- 
my.jaer  Kr.  (H.  ZBG.  XI.  56),  bei  Zaleszczyki  (BG.  I.  72),  Koscielniki 
(Lenz  Fiz.  II.  52),  Okna,  Doroschoutz,  Wasileu,  Kryszczatek,  Zwiuiacze 
(HB.  46),  Ostritza,  auf  dem  Weinberge,  bei  Korowia  (HSt.  16). 

41.  SORGHUM  Pers. 

1.  S.  saccharatum  Pers.^  Andropogon  saccbaratus  Roxh. 
Fl.  Ind.  I.  271.  Wird  im  Czortkower  Kr.  (Lenz  Fiz.  II.  52)  und  in  der 
Bukowina  gebaut  (HB.   46). 


Vm.  CYPERACEAE. 
1.  CAREX  L. 

1.  C.  dloica  L.  Auf  Sumpf-  und  Torfwiesen  der  nördlichen 
Ebene  stellenweise.  Bei  Jezor  (BC.  361 ),  Jeziorki  (R.  ZBG.  XVIII. 
484),  Stawki,  Zorniska  (T.'zBG.  XII.  881),  Rzesna  ruska  (T.  ZBG.  X. 
94)  mit?,  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  117),  am  Fusse  der  Karpaten  zwischen 
Koacielisko  und  Jaworzyna  (Uecht.  ÖBW.  VII.  352). 

2.  C  Davalliana  Sm.  in  Transact.  of  the  Linn.  Soc.  V.  (1800) 
266.  An  ähnlichen  Orten,  doch  etwas  häufiger.  Bei  Kobierzyn,  Zakrzo- 
wek,  Wola  Duchacka  (BC.  361),  Rzesna  ruska,  Zamarstynöw  (T.  ZBG. 
XII.  881),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  117),  am  Fusse  der  Karpaten  bei 
Cerkowiia  (T.  ZBG.  X.  95). 

3.  C.  pulicaris  L.  An  ähnlichen  Orten  stellenweise.  Bei  Trzebinia, 
Mloszowa,  Dulowa,  Zakrzowek,  tagiewniki,  Kobierzyn,  Skotniki,  Kal- 
warya,  Izdehnik ,  Niepolomice  (BC.  361),  Lemberg  (BG.  II.  237) 
fehlt  jcdocli  in   T.  ZBG.  XII.  881,  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  117). 

C.  rapltala  /..  Syst.  ed  X.  2.  ri759)  1261,  Sp.  ed  IL  2.  (1763) 
1379.  Bei  Tariunv  (Grz.  Fiz.  II.  50).  Eine  llochmoorpflanze,  die  hier 
nicht  vorkommen  kann. 


CAREX.  33 

4.  C.  paviciflora  Lüjhlf.  Auf  Hochmooren,  am  Fasse  der  Kar- 
paten selten.  Am  Fasse  des  Oriiak  (Fritze  ZBG.  XX.  o03j,  am  Ufer  des 
Grossen  Fischsees  (üeclit.  ÖBW.  VII.  .3.H4),  bei  Ustrzyki  gorne,  WoJosate 
(Ä'.),  Jawornik  im  Thaln  des  Czainy  Czeremosz  (R.  ZBG.  XVIII.    484), 

5.  C.  microglochin  IValdmb.  Mit  der  vorigen  sehr  selten.  Bloss 
bei  Jawornik  ^7^.  ZBG.   XVIII.  484j. 

6.  C.  cyperoides  L.  An  feuchten,  sandigen  Orten  sehr  selten. 
Bloss  bei  Jauöw  am  Teichrande  nächst  dem  Bsideplatze  (T.  ZBG- 
XII.  882). 

7.  C.  curvula  AU.  Auf  den  höchsten  Spitzen  der  Ostkarpnten 
selten.  Am  Tomnatik  (Ä  ZBG.  X.  fi09),  Berbeiiieska  (Ä.  ZBG.  XVIII- 
484 j,  Pietrile  Rosch,  Lukacz  (flB.  46). 

C.  sleiiophjlla  Wahlenb.  in  Vet.  Acad.  Haudl.  1803,  p.  44^2,  C  glo- 
merata  Host  Gram.  I.  (1801)  34  t.  4i.  Auf  grasigen  Hügeln  (BG.  II. 
i38).  Wurde  in  neuerer  Zeit   von  Niemnndtn  gefunden. 

8.  C.  divisa  Hiub.  Auf  Sumpfwiesen  sehr  selten.  Bloss  hei  Lem- 
berg  oberhalb  des  Wulka-Teiches  (T.  ZBG.  XVI.  318).  C.  rivularis 
.^c/iA:.  RIedgr.  I.O801)  30  t.  Cc.  f.  87,  WiUd.  Spec.  IV.  (1800)  226  in  BG. 
It.  249  ohne  jedwede  Bemerkung,  in  ZE.  i  10,  an  Bächen  und  Teichen 
augegeben  ist  wenigstens,  was  die  echte  Pflanze  dieses  Namens  betrifft, 
nur  eine  Form  der  C.  divisa  fvergl.  Rchb.  Fl.  germ.  140  und  J.  Gay 
in  Ann.  des   sc.  uat.  2.  ser.  X.  293). 

9.  C.  disticha  Huds.  Fl.  angl.  ed  I.  347.  Auf  nassen  Wiesen,  an 
Wassergräben  stellenweise.  Bei  Niegoszowice,  Zabierzow,  Wieckowice, 
Ijazd  ,  Podgorze,  Papierna  (BC.  361),  Krzywczyce  (BG.  II.  239, 
ZL.  27  J. 

10.  C  arenaria  L-  An  saudigen  Stellen  der  nördlichen  Ebene 
zerstreut.  Bei  Szczakowa  (II.  ZBG.  XI.  53),  an  der  Przemsza,  bei 
Jaworzuo,  Chrzanow,  Trzebinia,  an  der  Weichsel,  bei  Pradnik  (BC 
362).  C.  arenaria  bei  Iwonicz,  Leraberg  auf  Sandhügeln  (ZT.  37) 
scheint  C.  hirta  L.  zu  sein,  wenigstens  faad  ich  an  beiden  Localitäteu 
nur  letztere. 

11.  C.  vulpina  .L.,  Vignea  vulpina  ÄcM.  Fl.  germ.  59.  An  Grä- 
ben, Sumpfräuderu,  auf  nassen  Wiesen  der  Ebene  und  des  Hügellandes 
gemein. 

12.  C.  muricata  i.,  Viguea  rauricatä  Rchb.  Fl.  germ.  37. 
Auf  feuchten  Wiesen,  in  Gebüschen,  Wäldern  niederer  und  hügeliger 
Gegenden  gemein. 

ß.  interrupta  Neilr.  Nieder-Oesteir.  99,  C.  virens  Lam.  Im  Ki*a- 
kauer,  Bochniaer  Kr  (BC.  882),  bei  Sokolniki  (R.  ZBG.  XVIII.  484;, 
Putilla  (HS.  19j  doch  fehlt  letztere  Angabe  in  HB.  47. 

y.  subramosa  Neilr.  1.  c,  C.  divulsa  Good.  Bloss  bei  Lemberg  au 
Eisenbahngräben  (T.  ZBG.  XII.  ö82J. 

13.  C.  teretiuscula  Good.,  C.  paniculata  var.  teretiuscula 
Wahlenb.  hl  Yet.  Acad.  Haudl.  1803,  p.  143.  Auf  Sumpf- nnd  Torfwiesen 
von  der  nördlichen  Ebene  bis  an  den  Fuss  der  Tatra  stellenweise.  Bei 
Dulowa,  Mydluiki,   Kobierzyn    (BC.    363j,    Giedlarowa,    Lezaysk    (Jabl 

Knapp,  gal.  Pfl.-Aufzählun?.  o 


34  CAREX. 

Fix.  216),  Stawki,  Rzesua  ruska  (T.  ZBG.  XVI.  318,  IX.  94),  Holosko, 
Buhlsiny  (Wehs  ZBG.  XV.  485),  Brody  (Jar.  ZBG.  XV.  485,  Kloeb. 
Fiz.  111.  117),  Wliiiiowczyk,  Brzeziny,  am  Fusse  der  Karpateu  bei  Gio- 
wieiiko,  Grabaiilua  (i^.),  Czorsztyu ,  Pekieliiik  im  Arvaer  Comitate 
(JiF.  Oil,  85). 

14.  C.  paniciilata  L.  Amoeu.  IV.  (1759)  294,  Sp.  ed  IL  (1763) 
1383.  Vigiiea  paniciilata  lichh.  Fl.  germ.  60.  Au  Gräben,  auf  Wie- 
.seumooreii,  sunipfig-eu  AValdstellen  zerstreut.  Bei  Trzebiuia,  Mloszowa, 
Diilowa,  Zabierzi'iw,  Mog-il'a  (BC.  363),  Kzesna  ruska,  Zaniarstyuow, 
Lesienice  (T.  ZBG.  X[I.  882),  Czernawka  {JUi.  47),  Suczawa  (Kn.  Pr. 
10;,  im  Samborer  Kr.  { llück.  ZBG.  XVI.  288j,  am  Fusse  der  Cergowa 
gora  (A'.) 

15.  C  pai'adoxa  Willi.  Au  ähulicheu  Orten,  doch  seiteuer.  Bei 
Trzebiuia,  Ml'oszowa,  Dulowa,  Zabierzuw,  Mogil'a  (BC.  363),  Rzesua 
ruska  (T.  ZBG.  XII.   882)  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  117j. 

16.  C.  brizoides  L.  Amoen.  IV.  (1759),  293,  Sp.  ed.  II.  (1763) 
1381),  Viguea  brizoides  Hclib.  Fl.  germ.  57.  lu  Gebiiscbeu,  lichten 
AVäldern,  auf  grasigen  Auhöheu  der  Ebene  uud  des  Ilügellaudes  zer- 
streut. Bei  Blelany,  Wola  justowska,  tagiewuiki,  Papierua,  Podgorze, 
Grzegürski  (nC.  363),  Zbyltowska  gura  (H.  Flora  XVII.  567),  Skuil'o- 
wek  (T.  ZBG.  IX.  51),  Zawadow,  Zboiska,  Siechow  (T.  ZBG.  XII.  882), 
Czernawka,  Czeruowitz,  Horecza,  Czahor  (HB.  48),  Suczawa  (Kn.  Pr. 
1.3),  Bauilla  (HB.  48),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  224),  Samborer  Kr.  (HmcA;. 
ZBG.  XVI.  288),   bei  Ustrzyki  gorue,  Targowiska  (K.). 

17.  C  Schreberi  Schrank,  baier.  Fl.  I.  (1789)  278,  C  praecox 
Schreb.  Spie.  lips.  (1781)  63  uou  Vignea  Schreberi  Rchb.  Fl.  germ. 
58.  Auf  Grasplätzen ,  an  Wegen,  in  Wälderu  stellenweise.  Auf  der 
Cüra  sw.  Bronivlawy,  bei  Debiiiki  (BC.  362),  Zabruie  (Jach.  Fix.  II. 
16),  Kisielka  (T.  ZBG.  XII.  882),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  117),  auf  dem 
Weiuberge  uud  Cecina  (HB.  48),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  225),  Samborer 
Kr.  (Jliick.  ZBG.  XVI.  288),  bei  Ko^'aczyce  (K) 

18.  C.  remota  L.  Amoen.  IV.  (1759)  293,  Sp.  ed.  IL  (1763)1383, 
Viguea  remota  Iiclil>.  Fl.  germ.  58.  In  feuchten  Wälderu  der  Ebeue 
und  des  Ilügellaudes  uicht  selten.  Bei  Dulowa,  Teuczyn,  Brodia,  Baiice 
( BC.  364),  Taruuw  (Grz.  Fiz.  IL  50),  Bogdanowka  (ZL.  28,  T.  ZBG. 
XII.  882),  l.emhtivg  (BG.  IL  243,  ZE.  110),  Lesieuice  (2'.  ZBG.  XIL 
882),  Dobronoittz,  Czernawka,  Horecza,  am  Ceciua  (IJB.  48),  bei 
Suczawa  (Kn.  Pr.  12),  im  Samborer  (Huck.  ZBG.  XVI.  288),  Sauoker, 
Jasloer  Kr.  (K.\  In  den  Pieuiueu  (BP.  85). 

C.  remoto-muricata  Ritscld  iu  Wimm.  Schles.  85 — 6,  C.  axillaris 
Good.  BI0.SS  auf  Waldwiesen  bei  Brodl'a  (BC.  361). 

19.  C.  echinata  Murr.  Prodr.  stirp.  goett.  (1770)  76,  C.  muri- 
cala  IJad.'i.  Fl.  angl.  cd.  L  (1762)  349  uou  /,.,  C.  steUuIata  Good.  iu 
Trausact.  of  tlie  Linn.  Soc.  11.  (1794)  144.  Auf  Sumpf-  und  Torfwiesen 
von  der  uürdlicheu  Ebeue  bis  iu  die  Voralpeuregiiui  stellenweise.  Iu 
alKu  nördlicliou  Kr.  (BG.  IL  247,  BC.  364,  Grz.  ÖBW.  III.  144,  Fiz. 
IL  5U,  Jabf.  Fiz.  215,  R.  Fiz.   IV.  229,  ZE.  110,    ZL.    28,    T.    ZBG.    X. 


CAREX.  35 

94,  XIl.  882),  bei  Gaureny  (HB.  49),  Suczawa  (Kn.  Pr.  10),  Warna 
Watra  Donia,  Klrlibaba  (11^.  49),  im  Stryjer  (Zips.  Tiz.  225),  Sara- 
borer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  288),  bei  G-Towienko  (Jv.),  Zakopane  (Seidl 
Isis   1868,  p.  66),  Koäcielisko  (FL  ZBG.  XX.  578). 

20.  C.  leporina  I/.,  Vignea  leporina  Bchh.  Tl.  germ.  58.  Auf 
moorigen  Haiden,  WiesfU,  Tritten,  in  AYälderu  von  der  Ebene  bis  iii 
die  Alpeuregiou  überall. 

21.  C.  lagopina  Waldenh.  in  Vet.  Acad.  Handl.  1803  p.  144.  Auf 
Torfwieseu  der  Voralpeu  selten.  Bei  Zakopane  in  der  Tartarowka  (jK. 
ZBG.  XVIII.  484),  zwischen  dem  Czarny  staw  und  Zawrat  (FI.  ZBG. 
XX.  485),  am  Czarny  staw  unterhalb  des  Grossen  Fischsees  (Uecht. 
ÖBW.  VII.  353,  JEfai(.-^A«.  ÖBZ.  XIV.  211,  lUo  BV.  X.  6),  bei  Zabie  (R. 
ZBG.  XVIII.  484). 

22.  C.  canescens  L.,  V  i  g  n  e  a  c  a  u  e  s  c  e  n  s  Rrhb.  Tl.  germ .  58.  Auf 
Sumpf-  und  Torfwieseu  von  der  nördlichen  Ebene  bis  in  die  Alpeuregiou 
stellenweise.  In  allen  nördlichen  Kr.  (BC.  361,  Grz.  ÖBW.  III.  154, 
Fiz.  II.  50,  T.  ZBG.  X.  94,  XII.  73,  882),  bei  Gaureny,  Watra  Dorna, 
Kirlibaba  (HB.  50),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  224),  Samborer  Kr.  (Hack. 
ZBG.  XVI.  288),  bei  Gl'owienka,  AVeglowka  (IC),  am  Grossen  Fischsee 
(H.  Flora  XVII.  584,  HS.  19,  Ilse  BV.  X.  11).  Die  neben  C.  cane- 
scens am  Grossen  Fischsee  angegebene  (H.  Flora  XVII.  584)  C.  curta 
dürfte  eher  zur  folgenden  Var.  gehören. 

ß.  brunescens  A'oc/i  Syn.  ed.  I.  754,  C.  Personii  Ä^e?».  An  ähnlichen 
Orten  in  der  Alpenregiou  sehr  selten.  Bloss  am  Czarny  staw  oberhalb 
des  Grossen  Fischsees  (Hausskn.  ÖBZ.  XIV.  211). 

23.  C.  elongata  L.,  Vignea  elougata  Mchb.  Fl.  germ.  59.  Au 
Gräben,  auf  nassen  und  sumpiigen  Waldwiesen  niedriger  Gegenden 
zerstreut.  An  der  Przemsza,  bei  Dulowa,  Tenczyn,  Krzeszowice,  Baiice, 
Modlniczka,  Kobierzyn,  Niepolomice  (BC.  365),  Sokolniki  (Jach.  Fiz.  II. 
16),  im  ZoJkiewer  Kr.  (M.  Fiz.  IV.  229),  bei  Lemberg  (BG.  II.  248, 
ZE.  110,  T.  ZBG.  XII.  885),  Czeruawka,  Zuczka,  Horecza,  Czahor 
(HB.  49). 

24.  C.  vitilis  Fr.  Mant.  III.  137").  Auf  Torfwiesen  der  Alpen 
und  Voralpeu  sehr  selten.  Bloss  am  Czarny  staw  ober  dem  Grossen 
Fischsee  (Uecht.  ÖBW.  VII.  353). 

25.  C.  stricta  Good.  An  Gräben,  Teichrändern  besonders  niedri- 
ger Gegenden  nicht  selten.  Bei  Zabierzüw,  Olszanica,  Tyniec,  Plaszow 
(BC.  365),  Klikowa,  Tam^w  (Grz.  Fiz.  II.  50,  ÖBW.  III.  154),  Bilo- 
horszcze,  Holosko,  Kleparow,  in  der  Cetnerowka  (T.  ZBG.  XII.  883), 
bei  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  117),  Pantalicha  (iv.),  im  Stryjer  (Zit>.s\  Fiz. 
225),  Samborer  Kr.  (Hi^ck.  ZBG.  XVI.  288).  Fehlt  in  der  Bukowina. 


'■•3  Spina  composita  androgyna,  spiculis  subquinis  :ilteruis  remotiusculis,  squamis  ovatis 
acutis  brevioribus  fructa  ovato  in  rjstruni  integrum  attenuato,  latore  inteiiori  laevibus,  exteriori 
obsolete  nervosis,  culmo  laevi  flacciilo.  C.  salina  Bong.  Mtch! 

a.  Spiculis  virescentibus  Hb.  Norm.  VII.  n.  8,5. 

b.  spiculis  lutescenti-brunneis.  C.  (iebhardi  Ilartm.  Scand.  III.  21H  ipso  Auct.  in  litt. 
raonente. 

3* 


3ß  CAUEX. 

26.  C.  caespitoaa  L.  Sp.  978,  C.  pacifica  Dr<j.  Fl.  hafn.  o-jic. 
(18383  i92J,  C.  Dicjeri  O.  F.  La>uj  in  d.  Tlora  XXV.  (1842J  .^)48 
u;id  Koch  Sjni.  ed.  II.  872,  C  g-racllis  Wirmn.  im  Jahrcsb.  d.  scliles. 
Ges.  184i),  p.  79,  nee  alior.  nach  BC.  3üG,  C.  vulgaris  T.  ZBG.  XII, 
883,  non  Fr.  Auf  nassen,  surapligen  Wiesen  von  der  Ebene  bis  auf  die 
Alpenwiesen  stellenweise.  Bei  Poreba,  Brodia  (BC.  36(5),  Tarnow  ("Grz. 
Fiz.  11.  öOj,  Wöika  nied/cwiedzka  (Jubf.  Fiz.  2löJ,  im  Zölkiewer  Kr.  (B. 
Fiz.  IV.  193],  hei  Lemberg  (T.  ZBG.  XII.  883J,  Kirlibaba  (HB.  50),  im 
Sti yjer  Kr.  (Zij).-.  Fiz.  224),  in  der  Tatra  ohne  nähere  Angabe  fJ5P.  68). 

27.  C.  vulgaris  -Fr.,  C.  caespitosa  Auct.  omnium  post  Goode- 
noiiijlihtni  et  ante  Gayuni.,  C.  chlo  rocar  pa  et  C-  melnena  Wiinm. 
Jaliresb.  d.  schles.  Ges.  1849,  p.  79,  C.  tricostata  Fr.  mant.  III.  132 
et  C.  turt'osa  Fr.  Bot.  Not.  1S'f3,  p.  104  nach  ßC.  366,  was  auch 
meine  Ansicht  Ist.  C.  flacca  ZIJ.  nach  Nie.f.d  BrV.  VIII.  ol  exci. 
syii.,  non  Schreb.  Au  ähnlichen  Orten.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr. 
(BC.  366;,  bei  Brzeziaki,  Tarnow  (Grz.  Fiz.  II.  50,  ÖBW.  III.  154), 
Sokolniki  (Jaeli.  Ms.},  Wö'ka  niedzwiedzkn,  Lezaysk,  Dabrowica  (^Jabf. 
Fiz.  215j,  im  Z^Ikiewer  (R.  Fiz.  IV.  193),  Stryjer  Kr.  (Zlp.^.  Fiz.  225), 
bei  Mraznica  (Ilück.  ZBG.  XVI.  284),  auf  der  Pyszna  (Uecht.  ÖBW.  VII. 
3Ö2).  C.  tricostata  Fr.  Mant.  III.  152 '"j  wird  im  Samborer  Kr.  (^äcA. 
ZBG.  XVI.  275)  angegeben. 

28.  C  acuta  L.  An  Gräben,  Teichrändern,  sumpfigen  Orten 
stellenweise,  im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC.  366),  bei  Radio w,  Tar- 
now (6V.'.  Fiz.  II.  50,  ÖBW.  III.  154),  Sokolniki  (Jarh.  Fiz.  II.  16),  im 
Zolkiower  Kr.  (R.  Fiz.  VII.  232),  bei  Holosko,  Klepar6w  (  T.  ZBG.  IX. 
51,  XII.  883),  Brody  {  Kloeb.  Fiz.  III.  117),  Oauth  (3Iustasza  Exs),  im 
Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  288). 

29.  C.  rigida  Good.  An  nassen  Stellen  der  Voralpen  sehr  selten. 
Bloss  am  See   Zaniarzle  (R.  ZBG.  XVIII.  484). 

30.  C.  Buxliaumü  Wahlenb.  Auf  nassen,  torfigen  AViesen  der 
nördlichen  Ebene  selt&n.  Bei  Okleania,  Brodfa,   Poreba  (JW.  366). 

31.  C.  atrata  L.,  C.  parviflöra  Uofif  Gram.  I.  61  t.  87,  C. 
aterriuia  Hoppe.  Auf  felsioen    Triften    der    Alpen    und    Voralpen    und 

'")  Spiiis  distantibus,  ^  2-4,  ^  totiilom  sessilibus  erectis  (nee  exstantibus")  oblongis, 
braoteis  fuliac^ois  i.bsolpte  auriculatis  ,  stisrmatibuä  2,  fructibus  stipitatii  ovato-ellipticis 
comprossis  octofariam  imbricatis  costis  tribus  elevatis  carinatis,  mucrone  brevl 
rostratij ,  squama  obtusa  lungioribus,  culmu  acutaiigulu ,  foliis  an;;ustis,  vaginis  scariosis 
inteprls. 

Statura,  foliis  anirustis  et  oxterna  facio  C.  ac|uatili  jiroxima,  cetcrum  e  fructu  se- 
quenti;  omnium  vero  facillima  distincta  fructibus  eleprancer  trie  o  sta  ti .'? :  ad  C.  trinervera 
Degland.  accedens  ft-re  ur  C.  acuta  ad  C.  vulgarem.  Gramen  giacile.  strictum,  satuiace  virens, 
tripodalc  et  ultra,  cuimo  aculangulu  scabro  interne  fuliaio.  F'ulia  lincaria,  plana,  subcarinata, 
laeviusculii,  vaginis  scarioso- laceris,  nee  fibrilloso-scissilibus.  Hractpae  non  vnjjinantes,  breviter 
auriculatae,  inferiores  foliacoan  culmum  suporantes.  Spicae  omncs,  etiam  maseulae,  dissitae, 
.S(jiiamae  mascularum  liiioarL'S,  obtusae,  lerruginou-luscae ;  femincarum  obloniiae ,  obtusaf, 
fruciu  breviorcs  et  anguitioreä;  nigrae,  nervo  pallidj  ante  apicem  ovanescento.  Dentcs  raelioos 
spirali'er  dispositi,  <icd  non  in  3pir;im  ci'ntinuam  Cjnfluemes  unde  fractiis  regulariter  vulgo 
octofariam  imbricati,  adpressi.  sed  persistentes  stipitellati,  ovato-elliptici.  complanati,  rostro 
breviesimo  ore  intepro  apiculati,  juniores  virides  utrinquc  ttinurves,  udulti  saepo  vufeseentes, 
cxtusque  tr.costati.  Stylus  oxstrtus,  sed  facile  dooiduuj. 


CAUEX.  37 

von  da  in  die  Bergregioii  hinabsteigend  stellenweise.  Auf  der  Babia 
g6ra  {BZ.  98,  BP.  88,  R.  Roczn.  XXXin.  214),  bei  Koicielisko  hinter 
dem  unteren  Thore  {FI.  ZBG.  XX.  478),  auf  der  Pyszna  (BBW.  5oÜ, 
BP.  68,  TJecht.  ÖBW .  VII.  352),  am  Czerwony  Wierch  (BBW.  -550, 
Grz.  Fiz.  IL  50,  FI.  ZBG.  XX.  437),  auf  der  Kasprowa,  am  Giewont 
BBW.  530,  BP.  68),  Nosal  (Seidl  Isis  1868  p.  66).  Czaruy  staw  ober 
dem  Grossen  Fischsee  (Uecht.  ÖBW.  VII  353-4,  Hausskn.  ÜBZ.  XIV. 
2M,  /i.«e  BV.  X.  16),  auf  der  Czarna  Hora  {HB.  V.,  ZBG.  XI.  66, 
Roczn.  XXXIII.  128,  Witw.  Fiz.  227,  R.  ZBG.  XVIII.  484),  am  Pietrile 
Kosch,  Moutschel,  Lukacz  (HB.  50). 

32.  C.  limosa  L.  Auf  Wiesen-  und  Hochmooren  selten.  Bei 
Bjstre,  Jeziorki  (R.  ZBG.  XVIII.  484),  Zorniska,  Kzesna  ruska,  Dublany 
(T.  ZBG.  XII.  484). 

33.  C  pilulifera  L.  An  trockenen  Orten,  iu  Wäldern  und  Hai- 
nen, besonders  auf  Sandstein  nicht  überall.  Bei  Alwernia,  Krzeszowice, 
am  Sowiniec,  bei  Wola  justowska  (BC.  367),  Zboiska,  zwistihen  der 
Cetneröwka  und  Kisielka  (T.  ZBG.  XII.  883),  am  Fusse  der  Karpaten 
bei  Iwonicz,  Czaruorzeki  (isT.). 

34.  C.  tomentosa  L.  Auf  nassen  Wiesen  und  Waldstellen  zer- 
streut. Bei  Tenczynek,  Krzeszowice,  Kobylanj,  Aleksandrowice  (BC. 
367),  Zala<ov,-a  (Grz.  Fiz.  II.  50),  Bogdanowka  {BG.  II.  261,  ZE.  111), 
Sadag-ura,  Zuczka,  Rohoziia,  am  Ceciiia  (HB.  58),  bei  Suczawa  (.Kn.  Pr. 
10),  im   Saniborer  Kr.  (Hüek.  ZBG.  XVI.  288). 

35.  C  montana  -C-,  C.  pilulifera  HSt.  63  nach  der  Berichti- 
gung iu  IIIL  51  non  L.  In  Hainen,  Wäldern,  auf  Grasplätzen  des 
Hügellandes  und  der  Bergregion  nicht  selten.  Bei  Zabierzow,  Woia 
justowska,  Pycliowice,  Debniki,  auf  den  Krzemionki  (BC.  367),  bei  Lem- 
berg  (T.  ZBG.  XII.  88.3),  Kr7,ywczyce  (BG.  II.  258,  ZE.  111,  T.  ZB(^. 
XII.  883),  Brody  (Klneb.  Fiz.  III.  1l7),  Doroschoutz,  Wasileu,  Kirlibnba 
(HB.  51),  auf  der  Paraszka,  bei  Mraziiica,  Horodyszcze  (Hück.  ZBG. 
XVI.   262,  2G4,  266),  Ko-Taczyce  (K.) 

36.  C.  erioetorum  PoU.  Auf  Haiden,  sandigen  Hügeln  der  nörd- 
lichen Ebene  stellenweise.  Bei  Zabierzow,  Rzaska  (BC.  367),  Bronowice 
(BG.  II.  259,  BC.  367),  Tyuiec,  Wola  ducliacka  (BC.  367),  Ho-Tosko 
(ZE.  111),  Zboiska  (T.  ZBG.  XII.  883),  Brody  (KJoeb.  Fiz.  III.  117). 

37.  C.  praecox  Jacq.  nou  Schreb.,  C.  supina  Grz.  Fiz  II.  50, 
nach  R.  Fiz.  III.  68  non  Wahlenb.  Auf  trockenen  Hügeln,  an  Waldrän- 
dern zerstreut.  Im  Krakauer,  Bnchuiaer  Kr.  (BG.  IL  260,  BC.  368),  bei 
Tarnow  (Grz.  Fiz.  IL  50),  I,emberg  (T.  ZBG.  XII.  883),  Krzywczyce 
BG.  IL  260),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  IIL  117),  am  Herodischtie,  bei  Szeroutz, 
am  Ceciua  (HB.  51),  bei  Suczawa  (Kn.  Pr.  9),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz- 
225),  Samborer  Kr.  (Hürk.  ZBG.  XVI.  254). 

38.  C.  iimbrosa  Host  Gram.  L  (1801)  52  t.  69,  C.  longifolia 
Host  1.  c.  IV.  (180.S),  48  t.  85,  C.  polyrrhiza  Wallr.  Sched.  (1822) 
491,  C.  praecox  ß  umbrosa  Spenn.  Fl.  Friburg.  I.  (1825)  56.  An 
ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bei  Piasek,  Krz^'szkowice  (BC.  368) 
Hodosvice  (T.  ZBG.  XII.  883). 


OQ  CAKKX. 

39.  C.  hiimilis  Leii.<s.  Auf  Grasplätzen,  besonders  mit  kalkiger 
Unterlage  sehr  selten.  Bloss  am  Zbrucz  bei  Germaküwka  und  Niwra 
QLenz  ZBG.  XIV.  l.'JI )  doch  werden  diese  Angaben  in  Lenz  Fiz.  II.  52 
wohl  mit  Unrecht  übergangen.  In  den  Karpaten  (^ZE.  Hi)  kaum,  viel- 
leicht eher  in  den  IMeninen  und   am  Diiiestr. 

40.  C  digitata  L.  In  Wäldern,  schattigen  Hainen  A^on  der  Ebene 
bis  in  die  obere  Bergregion  gemein. 

41.  C.  ornithopoda  Willd.  nou  Wahlenh.,  C.  pedata  Host 
Gram.  1.  46  t.  61.  In  Wäldern,  auf  höheren  Felsen  von  der  Ebene  bis 
in  die  Alpenregion  stellenweise.  Bei  Koscielisko  (üecht.  ÖBW.  VII.  343, 
BP.  68,  Reim.  BV.  VII.  138,  Ilse  BV.  X.  5),  Zakopane  (B.  ZBG.  XVIII. 
4S4),  unter  dem  Giewont  (BP.  68),  in  den  Pienineu  (7/.  ZBG.  XI.  66), 
im  Walde  Lipie  (Grz.  Fiz.  IL  50),  bei  Iwonicz,  auf  der  Wetlinaer 
Polonina,  am  Rozsupaniec  wolosiacki  (-ST.),  Dadul  (HB.  51). 

€.  alba  Scop.  Hart  an  der  galizischeu  Grenze  beim  Rothen  Kloster 
(Ä.  BV.  VII.   129).    Dürfte  auch  in  den  Pieninen  zu  finden  sein. 

42.  C.  pilosa  Scop.  In  Wäldern  der  Ebene  und  des  Hügellandes 
nicht  selten.  Im  Walde  Lipie  (Grs.  ÖBW.  IV.  47),  bei  Sokolniki  (M. 
ZBG.  XVIII.  484),  Zawadüw  (T.  ZBG.  XII.  883),  Lemberg  au  mehreren 
Punkten  (BG.  IL  270,  ZE.  111,  T.  ZBG.  XIL  883),  Krzywczyce  am 
Teufelsfelsen,  bei  Winniki  (T.  ZBG.  XIL  8S3,  81),  Papierna,  Z-Iotniki 
(K.)  Trembowla  (M.  ZBG.  XVIII.  484),  Ober  Szeroutz,  am  Cecina 
(HB.  52),  bei  Suczawa  (Kn.  Pr.  12),  längs  der  Karpatenkette  am 
iiUkowe  Berdo,  bei  Rudawka,  Czarnorzeki,  Brzyska  (K.),  Stroza  (FI. 
ZBG.  XX.  469). 

43.  C.  panicea  L.  Auf  sumpfigen  und  moorigen  Wiesen  stellen- 
weise. In  allen  nördlichen  Kr.  (BC.  368,   Grz.  ÖBW.    IIL    154,    Fiz.    IL 

50,  Leig.  Fiz.  IIL  42,  Jach.  Fiz.  IL  16,  B.   Fiz.    IV.   214,    T.    ZBG.    IX. 

51,  XIL  883,  Kloeb.  Fiz.  IIL  117),  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  224),  bei 
Mraznica  (Hück.  ZBG.  XVI.  288),  von  Wetlina  bis  Weglüwka  (iT.), 
bei  Koscielisko  (FI.  ZBG.  XX,   478). 

C.  vasiiiata  Tausch.  Auf  Sandsteinfelsen  sehr  selten.  Bloss  am 
Teufelsfelsen  aber  hier  allentlialben  (  T.  ZBG.  IX.  51),  doch  fehlt  diese 
Angabe  in   T.  ZBG.  XIL  8S3. 

44.  C.  glauca  Scop.,  C.  flacca  Schreb.  Splc.  Ups.  app.  (1771), 
wohl  der  älteste  Name  aber  unzweckmässig",  C.  recurva  Huds.  Fl. 
angl.  ed  IL  2.  413,  C.  laevigata  Grz.  Fiz.  IL  50,  nach  B.  Fiz.  IIL  68 
non  Sm.  Auf  nassen  AViesen,  an  feuchten  Gräben,  Waldrändern  stellen- 
weise. Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  ( />C.  3()9),  bei  Jasien  (Grz.  Fiz.  IL 
50),  Krzadka  (Leig.  Fiz.  IIL  42),  im  Zolkiewor  Kr.  (7«;.  Fiz.  IV,  217), 
auf  der  Wolka,  in  der  Cetneruwka  (T.  ZBG.  XIL  883),  bei  Zurawniki 
(Wittni.  Kozin.  1824.  p.  203),  Brzezany  (IC),  Suczawa  (Kn.  Pr.  10), 
Kapukoilruliii,  Kiilihaba  (HB.  52),  von  der  Dzwiniaczer  PoTonina  bis 
Brzy.ska  {K.].  Auf  der  Alpe  Barou  (IIB.  53),  etwa  Schreibfehler  für 
Karen,  denn  eine  Alpe  ersteren  Namens  scheint  nicht  zu  e.xistireu. 

45.  C.  pendula  Ilads.  Fl.  angl.  ed  I.  (1762)352,  (r'orxi.  Transact. 
oi  the  Liun.  soc.  IL  (1794)  168.  In  Waldsümpfen,    au    feuchten    Gräben 


CARKX.  3Q 

des  Hü^'ellaiitles  selten.  Bei  Tariiöw  au  der  Biaia  (H  Flora  XVII.  566], 
Gorlice  QBosniacki  Exs.),  Iwonicz  (K.)  im  Stryjer  Kv.(Zips.Y\z.  124)  bei 
Czeniawka,  am  Ceciiia  (HJ^.  52). 

46.  C  pallescens  L.  In  Haiiieu,  Wäldern,  auf  Wiesen  vou  der 
Ebene  bis  in  die  Bergregion  gemein. 

47.  C.  capillaris  L.  Auf  Kalkfelsen  der  Alpen  und  Voralpen 
selten.  Im  Thale  Bial'e  QSeidl  Isis  1868,  p.  68),  am  Nosal  (R.  ZBG. 
XVIII.  48ä),  beim  Jaworzyna-Thale  (^Seidl  Isis  1.  c.J,  auf  der  Keczera 
Luczynska  (^HB.  53). 

48.  C.  fulig^inosa  Schk.,  C.  frigida  var.  fuliginosa  BP.  68.  Auf 
Felsen  in  der  Krummholzregioa  stellenweise.  In  den  ßeskiden  (H.  ZBG. 
XI.  60),  am  Wo^owiec  IJP.  68),  Pyszna  (Beim.  BV.  VII.  142,  FI.  ZBG.  XX. 
475),  Czerwony  Wierch  up-l'azianski  (BF.  68,  Grz.  Fiz.  II.  50,  FI.  ZBG. 
XX.  475),  Kasprowa.  (BBW.  550),  Swinnica,  Koseielec,  Za^yiat  (BP. 
68),  beim  Czarny  staw  unter  dem  Grossen  Fischsee  (Uecht.  ÖBW.  VII. 
.353,  Ilse  BV.  X.  16),  am  Bombiwski,  in  der  Bukowina  ohne  nähere 
Angabe  (^HB.  V.  H.  ZBG.  XL  66). 

49.  C.  frigida  All.  An  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Auf  der 
Pyszna  (Uecht.  ÖBW.  VII.  352),  auf  den  Alpen  um  den  Grossen  Fisch- 
see {11  Flora  XVII.  584,  586),  beim  Czarny  staw  (Uecht.  ÖBW.  VII. 
350).  Bei  Tarnöw  (Grz.  ÖBW.  III.  154),  gewiss  nicht, 

50.  C  sempervirens  Vill.  An  feuchten  Stellen  der  Alpen  und 
Voralpen  selten.  Hei  Koscielisko  (Uecht.  ÖBW.  VII.  344,  Hau.<>.^kn.  ÖBZ. 
XIV.  210,  lieim.BY.  VII.  138),  auf  der  Pisana  ( Heiden,:  BV.  X.  'Jj, 
Pyszna,  am  Czerwony  Wierch  (F/.  ZBG.  XX.  475,  473),  bei  Zakopane 
(i2.  ZBG.  XVIII.  488). 

51.  C.  firma  Host,  C.  ferrugiuea  ZE.  \\%  BrV.  VIII.  5i  nee 
alior.  Auf  Felsen  in  und  ober  der  Krummholzregion  stellenweise.  Bei 
Koicielisko  Qllaasskn.  ÖBZ.  XIV.  210,  Beim.  BV.  VII.  138,  140),  auf  der 
Pyszna,  am  Czerwony  Wierch  QFZ  ZBG.  XX.  475,  473),  in  den  Thälern 
Swistowka,  Biaie  (^Seidl  Isis  1868,  p.  65,  68),  am  Giewont  (BBW.  550, 
Kuhn  ÖBZ.  XIV.  302,  BV.  VII.  145),  Nosal,  beim  Jaworzyna-Thale 
(Seidl  Isis  18CS,  p.  68,  6-5),  am  Koseielec  (BBW.  550),  um  den 
Grossen  Fischsee,  auf  der  Czarna  Hora  (H.  Flora  XVII.  584,  Roczu. 
XXXIII.  128). 

52.  C.  ferruginea  Scop.,  C  brachystachy s  ZE.  112  non 
■'^chrank,  C.  tenuis  ZE.  112  non  H>st.  An  feuchten  felsigen  Stellen 
der  Krummholzregion  stellenweise,  häufig  in  der  Tatra  (Z/'J.  112.  Uecht. 
ÖBW.  VII.  343—4,  Seidl  Isis  1868,  p.  67—8,  B.  ZBG.  XVtll.  485)  und 
anf  der  Czarna  Hora  (B.  ZBG.  XVIII,  485).  In  der  Bukowina  ohne 
nähere  Angabe  {HB.  4). 

53.  C.  tenuis  Host.  Auf  Kalkfelseu  der  Tatra  nicht  selten.  Bei 
Koscielisko,  Zakopane  (Ueeht.  ÖBW.  VII.  343—4,  BP.  69,  Beim.  BV. 
VII.  138,  140,  Ilse  BV,  X.,  B.  ZBG.  XVIII.  483),  unter  dem  Giewont, 
am  Czerwony  Wierch  (BBW.  550,  BP.  69),  beim  Grossen  Fischsee 
{IL  Flora  XVII.  584). 


40  CAKKX. 

54.  C.  Michelii  Host.  Auf  trockeueu  Hügeln  im  östlichen  Theile 
selten.  Hei  J.embcTg,  Zuiesienie  (T.  ZBG.  XII.  884),  Boratyu  (Kloeb. 
Fiz.  HI.  117),  aiu  Ceciua  (HB.  53 j,  am  Fusse  der  Karpaten  (H.  Roczn. 
XXXIII.  116)  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.   *24J. 

55.  C.  flava  L.,  C.  patula  Host  Gram.  I.  48  t.  64.  Auf  nassen 
Wiesen,  an  Tümpeln,  Gräben  Yon  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenreglou 
häufig. 

56.  C  Oederi  Ekrh.  non  Setz.,  C.  flava  ß  Baumj.  Trans.  III. 
298.  An  ähnlic-hen  Orten,  doch  seltener.  Am  Sikornik  (BC.  .369),  auf  der 
gora  s\v.  Bronis4'awy  {BG.  II.  263),  bei  Kobierzyn  (BC.  369),  Tarnöw 
(H.  Flora  XVII.  565J,  Sokolniki  (Jac/i.  Fiz.  II.  16},  im  Zöikiewer  Kr. 
(R.  Fiz.  IV.  214J,  bei  Zorni.ska,  Bilohorszcze  (T.'  ZBG.  XII.  884), 
zwischen  dem  Sofienvväldchen  und  Eisenbründl  (BG.  II.  263,  ZL.  28), 
bei  Lesienice  (  T.  ZBG.  XII.  !S84),  Doroschoutz,  Czernawka,  Fradautz, 
Wikow,  Straza,  Dorna-Watra  (HB.  54j,  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  224), 
yon  Ustrzyki  gorne  bis  Weg-föwka  (K.),  bei  Zakopaue  (Seidl  Isis 
1868,  p.  66). 

57.  C.  Mairii  Coss.  et  Germ.  Obs.  (1840)  18—20  t.  1-2  f.  1  —  8»') 
C.  distans  Richter  nach  i'elak.  OBZ.  XIII.  246  nee  alior.  Auf  nassen 
Wiesen  bei  Lemberg  (Richter  1.  c),  fehlt  iu  allen  benachbarten  Län- 
dern. C.  Oederi  rar.  pygmaea  T.  ZBG.  XVIII.  354  auf  sandigen 
Haiden  der  Wolka  scheint  eher  hieher  zu  gehören. 

58.  C.  fulva  Good.  An  Quellen,  auf  Sumpf-  und  Torfwiesen  sehr 
selten.  Rei  Dublany  (Jar.  ZBG.  XII.   894),  Raj.  ( A'.). 

ß.  Hornschucliiana  Neilr.  Nieder-Oesterr.  119,  C.  distans  Fl.  dan. 
XVIII.(1790)t.  1049?  C.  Hosteana  l>C.Hort.Monsp. (1813)88,0.  Horn- 
schuchiana  Hoppe  Flora  VII.  (1824)  595,  IX.,  2  (1826)  Beil.  76.  An 
ähnlichen  Orten.  BeiD^browa,  Raczna,  .Sciejovvice  (BC.  370),  am  Grossen 
Fischsee  { H.  Flora  XVII.  584)v' 

59.  C.  distans  L.  Syst.  ed.  X.  (1759)  1263.  Auf  feuchten  Wiesen, 
an  Gräben,  Quellen  zerstreut.  Bei  Kobylany,  Zakrzowek,  Kobierzyn 
(BC.  373),  Sokolniki  (Jach.  Fiz.  II.  16),  im  Z^Ikiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV. 
214),  Lemberg,  am  Solek'schen  Teiche  und  in  der  Cetneruwka  (T.  ZBG. 
XII.  484),  Brody  (Klo:-h.  Fiz.  III.  117),  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG. 
XVI.  288),  bei  Dwernik,  Sanok,  Giebokie,  Biafobrzegi    am    Solec.  (K.). 

60.  C  silvatica  Jj'uds.  In  schattigen  Wäldern  von  der  Ebene 
bis  in  die  Voralpeiiregion  gemein. 


")  Radix  ciicspit  )so-fibru3a.  Folia  plana  culrao  glabro  obtusangulo  laevi  vel  apice 
scabriusculo  breviora.  .Spica  ^  lolitaria,  ^  2  rarius  3—4,  erertae  ovato-oblonffae  densiflorae 
subaiipi-oximatae,  superiore  .subsesiili  inforioribus  plus  rainusve  oxsprte  pedunculaf is.  Bractoae 
vaginantcs,  infima  ereeta  vel  refracta  anpuste  foliacea  .spip.am  A  vix  aequaiitc  aut  late  füliacea 
spiram  |^  supprante.  .Stigmat.  3.  .Squiimae  ^  übtusae,  ^  luteolae  ovatae  acuminatae  norvc  in 
1  Citrum  soabrum  prodiioto.  Kructus  plnuco-viroscontei  squama  lonRioros  ji  a  t  c  n  t  e -i  ovati  frlabri 
obsolete  nervosi  non  inllafi  in  rustrum  margiiic  s  e  t  o  s  >  -  c  i  1  i  at  u  in  bifidum  antinc  planum 
8  eng  im  attenu  ai  i. 

Modif.  Bractea  infima  ereeta  vel  rcfracta  aniuste  foliacea,  spicam  ,^  non  aequante, 
»picis   ^    -J  rai-ius  3  (tertia  lonpre  remola). 

Modif.  Bractea  inlima  ereeta  lato  foliacea  spiüam  ^  superante,  spicis  C  3—4 
approximativ. 


CARKX.  4J 

61.  C.  Pseudo-Cyperus  L.  Au  surapfig-en  Orten,  Teichriiiideni 
stellenweise.  Bei  Regulice  (BC.  371),  Sokoluiki,  im  Zölkiewer  Kr.  (R. 
ZBG.  XVIII.  185,  Fiz.  IV.  202),  auf  der  Wulka  (BG.  IL  274,  T.  ZBG. 
XII.  884),  bei  Zamar^tynöw,  Dublanj,  Lesienice  (T.  ZBG.  XII.  884), 
Brody  (Kloeb.  Fiz.    III.    M7),    Wisniowczyk    (/v.),    Opary    iHück.    ZBG. 

XVI.  261),  Weglöwka  (K.y 

62.  C  ampuUacea  Good.^  C.  rostrata  With.  brit.  II.  (1787) 
1059,  C.  yesicaria  n  ainpullacea  Leers.  Herboni.  (1789)  205  t.  16  f. 
2.  An  Gräben,  stehenden  Gewässern,  überschwemmten  Stellen  nicht 
selten.  Bei  Kobylany,  Podg-orze,  Papierna,  Libiertow  QBC.  371),  Tarnow, 
Grabowka  (Grz.  ÖBW.  III.  454,  Fiz.  II.  50),  Lacka  Wola  (Ä"),  im  Zöi- 
kiewer  Kr.  QR.  Fiz.  IV.  232),  bei  Zamarstynow,  in  der  Cetneröwka  (T, 
ZBG.  XII.  884),  bei  Brody  QKloeb.  Fiz.  III.  117),  Wisuiowczyk,  Brzezauy 
(ir.),  Doroschoutz ,  Wereuczanka,  Czernawka ,  Opriszeny  (^HB.  55), 
Suczawa  {Kn.  Pr.  11),  Balaczana  (iJß.  65),  Dorna-Watra,  Dorua- 
Kaudreny  (//jB.  5),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  224),  Samborer  Kr.  (IJück. 
ZBG.  XV.  55),  am  tukowe  Berdo,  bei  Ustrzyki  g-orne,  Iwouicz,  Targo- 
wiska,  Polanka,  am  Fusse  der  Sucha  gura  (it.),  am  Dunajec  (77.    Flora 

XVII.  569). 

63.  C.  vesicaria  L.  In  Sümpfen,  an  (üräben,  Rändern  stehender 
Gewässer  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochiiiaer  Kr.  (BC.  371),  bei 
Tarnow,  (Grz.  Fiz.  II.  50),  Wolka  niedzwiedzka  (Jabl  Fiz.  215),  im 
Zöikiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  193),  bei  Rzesna  rnska  (T.  ZBG.  X.  94), 
Zamarstynow,  Holosko  (T.  ZBG.  XII.  884).  Werenczanka,  Dobronoutz, 
Czernawka,  Paiika,  Andräsl'aWa,  Rad  lutz,  Dragomirna  (IIB.  5o),  Suczawa 
(Kn.  Pr.  11j,  Solonetz  (HB.  55),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  225),  Samborer 
Kr.  (Hack.  ZBG.  XVI.  288),  bei  Weglowka  ^A'.). 

64.  C  paludosa  Good.  An  Teichen,  Sumpfrändern,  Gräben  stel- 
lenweise. Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC.  571),  bei  Wolka  nie- 
dzwiedzka, Lezaysk  (Jabf.  Fiz.  215),  Rzesna  ruska,  Kleparöw  (T.  ZBG. 
X.  94,  XII.  883),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  117),  Kisselen,  Doroschoutz, 
Dobruoutz  Czernawka,  t.uzan,  Nepolokoutz,  Hliboka,  Opriszeny  (HB. 
56),  Suczawa  (Kn.  Pr.  11),  am  Duiiajec  (H.  Flora  XVII.  568). 

ß.  Koehiana  Neilr.  Nieder-Oesterr.  115,  C.  Kochiana  DC,  Hort, 
monsp.  (1813)  89.  Auf  T^umpfwiesen  sehr  selten.  Bloss  bei  Lemberg  an 
der  Strasse  nach  der  Wolka  und  in  die  Cetneröwka  (T.  ZBG.  XII.  883. 

65.  C  riparia  Cart.  Au  Griben,  Teichräudern  und  sumpfigen 
Orten  uicht  überall.  Im  Krakauer,  Bochniaer  (BC.  272),  Zöikiewer  Kr. 
(R.  Fiz.  IV.  232),  bei  Plo^'osko,  Lemberg  (T.  ZBG.  XII.  883),  Brody 
(Kloeb.  Fiz.  III.  117),  Wisniowczyk  (-ST.j,  StawczTn,  Czernawka,  Zuczka, 
Mahala,  Czernowitz  (HB.  56),  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  225),  bei 
Wroblowice  (Hück.  ZBG.  XVI.  274),  Kolaczyc»  (iT.). 

66.  C.  filiformis  L.  Auf  Sumpf-  und  Torfwiesen,  auf  Halden, 
in  stehenden  Gewässern  selten.  Bei  Samborek  (BG.  272),  Rzesua  ruska, 
Dublaiiy  (T.  ZBG.  XIL  884). 


^9  CAKKX. 

67.  C.  hirta  Tj.  An  feuchten  oder  sandigen  Orten,  Teichräiidern, 
Gräben,  Quellen  nicht  selten.  In  allen  nördlichen  Kr.  (BC  372,  Grz. 
ÖBW.  in.  1:54.  Jach.  Fiz.  II.  IG,  R.  Y\z.  IV.  216,  T.  ZBG.  X.  94,  XII. 
884,  Kioeh.  Fiz.  IH.  H7J,  bei  Wisniowczyk  (-AT.),  am  Fusse  der  Kar- 
paten im  Strjjer  Kr.  (^Zips  Fiz.  226j,  bei  Mraznica  (Hück.  ZBG.  XVI. 
264],  Ton  Dwernik  bis  Kofaczyce  (K.).  Fehlt  in  der  Bukowina  (//J?.  .d6J, 
was  ich  bezweifeln  möchte. 

ß  hirtaeformis  Pers.  Syn.  II.  547,  C.  hirta  sublaevis  Fl.  dan.  t. 
1711.  An  ähnlichen  Orten.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  (^23C.  372j,  bei 
Lembcrg-  (T.  ZBG.  XIL  884> 

Carc's  Scbraile^ri  Schk.  Riedg-r.  II.  (1806)  81  t.  Pppp.  f.  203  i^.  Auf 
Sumpfwiesen  bei  Lemberg  QBG.  II.  268).  Ob  Besser  die  echte  Pflanze 
Sclikuhr''s  fand,  dürfte  um  so  mehr  zu  bezweifeln  sein,  als  Schkukr  seine 
Art  nach  einem  Schrader''scheii  Exemplare  unbekannten  Vaterlandes 
aufstellte,  man  also  die  ganze  Pflanze  nur  aus  der  Abbildung  und  man- 
gelhaften Beschreibung  kennt.  Nach  Rchb.  Fl.  germ.  71  soll  dieselbe 
mit  C.  laevigata  Sm.  Trausact.  of  the  Liuu.  Soc.  V.  (1800)  272 
identisch  sein. 


'2)  Spicis  masculis  geminis  oblongis  subglavatis,  femineis  binis  oblongis  remotis,  superiore 
sessili,  inferiores  pedunculata",  fructibus  ovato-acuminatis  bicuspidatis  squamis  oblongo-lanceo- 
latam  aristam  aequantibus    Willd.  Spec.  IV'.  286. 

Habitat  in  Germania.  Accedit  ad  C.  biuervem,  sed  valde  diversa. 

Mit  zwei  männlichen  und  zwei  weiblichen  Aehren.  Dieses  Riedgras  erhielt  iclc  nebst 
anderen  Arten  von  dem  berühmten  Prof.  Schrader,  doch  ohne  bestimmten  Standort,  als  dass 
es  in  Deutschland  gesammelt  sei,  dem  icli  dessen  Namen  zum  geneigten  Andenken  beigelegt 
habe.  Nach  dem  Hau  und  Wachstlium  vermutlie  ich,  dass  dieses  Gras  von  Alpen  oder  Gebirgen 
stammen  möge. 

Die  Wurzel  ist  kriechend.  Die  Wurzelblätter  sind  sehr  schmal,  höchstens  1  Linie  breit 
und  noch  keinen  Schuh  lang.  Der  Halm  ist  zart,  ungefähr  gegen  ^/.,  Scliuh  hoch,  mit  den  Halm- 
blättern ziemlich  gleiclier  Höhe.  Die  Halmblätter  sind  etwas  breiter  als  die  Wurzelblätter.  Ich 
muss  aber  dabei  besonders  bemerken,  dass  der  berühmte  Willd.  geirrt  hat,  indem  er  an  diesem 
Grase  in  seinem  Spec.  pl.  nur  eine  männliche  und  dagegen  drei  weibliche  Aehren  beschreibt.  Drei 
Exemplare  kommen  ganz  mit  einander  überein,  dass  jedes  zwei  männliche  und  ?.wei  weibliche 
Aehren  hat,  wovon  letztere  mehr  oder  weniger  von  einander  entfernt  stehen,  und  die  unterste 
kürzer  oder  länger  gestielt  ist.  Vollkommene  FrücJite  sind  noch  nicht  daran  lictindlich,  die  ich 
nebst  dem  wahren  Standorte  noch  zu  erhalten  wünsche,  wenn  irgend  ein  neubacliter  diese 
zierliche  Art  wieder  finden  sollte. 

Zur  Orientirung  lasse  icli  auch  die  in  BG.  II.  gegebene  Besclireibung  folgen  : 

Amento  masculo  oblongo  fusco-purpureo,  foemineis  remotis,  superioribus  subsessilibus, 
fructibus  late  ovatis  brevissime  acuminatis  bicuspidatis  squamam  oblongo-lanceolatam  aristatam 
aequantibus,  fol.  latis  culmoque  acute  triquetris  scabris  li. 

Uadix  repens,  extus  fusca,  fibris  pluribus  firmata.  Culmi  erecti  1 — 2  pcdales,  erecti, 
acute  triquetri,  angulis  scaberrimis.  Folia  2 — 3  linoas  lata,  stricta,  margine  et  carina  scabra; 
culmea  ipsum  vi-x  ultra  dimidium  vestientia,  basi  vaginantia;  floralia  subsessilia;  infimo  cul- 
mum  superante,  spithameo  ;  rcUquis  multo  minoribus;  adeo,  ut  summum  vix  poUicem  aequet ; 
mox  basin  versus  transverse  corrugata.  Amentum  masculum  semipollicare,  obtusum,  sqnaniis 
oblongo-Ianceolatis  acutis  infimis  et  summis  aristatis,  arista  scabra.  Kilamenta  !) — 4  oblonga  ; 
florifcra  cylindmcea,  '/a — '/j  pollicis  aequantia;  summa  brevissima,  pedunculis  glabris  basi 
ochracea  brunneo-marginata,  vestitis  insidontia,  quorum  superiores  brovissimi  absconditi,  infimis 
exserte  podunculatis.  Squamac  oblongae  lanceolatae,  nervo  producto  arisiatae,  arista  carinaque 
scabra,  coloris  ejusdem.  Kructus  subrotundo-ovati,  in  rostrura  brevissiraum,  bicuspidatum  atte- 
nuati,  glaberrimi,  cacsii,  nervusi,  basi  trigoni,  suporno  comprossi,  facie  planiusouli,  includontcä 
nucem  obuvatam  trigonam.  In  pratis  uligiuusis  Lcopoli.  Klorot  Aiaij. 


RHYNCHOSPORA.  ^3 

2.  RHYNCHOSPORA   Vahl. 

1.  R.  alba  Vahl.  Auf  Sumpf-  und  Torfwieseu  zerstreut.  Bei 
Kobierzyn,  Borek  falecki,  Wola  duchacka,  Niepo'lromice  (^BC  3ü6J, 
Zurawuiki  {Witten.  Rozui.   1824  p.   21 4J,  Kirlibaba  (IIB.  62). 

8.  CLADIUM  PB. 

1.  C.  Mariscus  HBr.  In  Sümpfen  der  uordöstliclieu  Ebene  sehr 
selten.  Bloss  bei  Brody  (Jar.  ZBG.  XV.  4.55.  Kloeb.  Fiz.  III.  inj.  Bei 
Kamioiika  (Weiss  ZBG.  XV.  45-5},  doch  finde  ich  einen  gleichnnamig-eu 
Ort  in  Galizien  überhaupt  nicht,  vielleicht  ist  damit  Kamiouka  strumi- 
lowa,  auf  welches  der  Standort  auch  passen  würde,  gemeint. 

4.  SCIRPUS  L. 

1.  S.  palustris  L.,  Eleocharis  palutris  RBr.  Prodr.  fl.  nor. 
Hell.  224,  Heleocharis  palustris  Lindl.  Syn.  ed.  II,  (1835)  280.  Auf 
nassen  Wiesen,  in  Sümpfen,  an  Gräben  oder  Teichrändern  der  Ebene 
und  des  Hügellandes  gemein. 

ß.  uniglumis  Neilr.  Nieder-Oesterr.  137,  S.  uniglumis  Link. 
Jahrb.  d.  Gew.  Kunde  I.  3.  77,  Eleocharis  uniglumis  Schult.  Maut, 
II.  88,  Heleocharis  uniglumis  Rchb.  Fl.  germ.  (1830 — 2).  77.  Au 
sumpfigen  oder  torfigen  Stellen  selten..  Bei  Sciejowice ,  Kobierzvu, 
Zakizüwek  (BC.  357},  im  Zoi'kiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  214),  bei  Brze- 
zany  im  Walde  (IC),  am  Trudnica-Bache  (Hack.  ZBG.  XVI.  278). 

2.  S.  Ovatus  Roth,  Eleocharis  ovata  RBr.  1.  c,  Heleocharis 
orata  Lestib.  in  Rchb.  Fl.  germ.  77.  An  Ufern  stehender  Gewässer 
selten.  Bei  Dulowa,  Czeruichow,  P4'asz6w,  zwischen  Bierzauöw  und 
Podfeze  (BC.  357),  zwischen  Skni-Iöw  und  Nawarya  (BG.  I.  55),  bei 
Stryj  (Hück.  ZBG.  XVI.  288),  Doroschoutz  auf  den  Duiestr- Inseln 
(HB.  58). 

3.  S.  acicularis  L.,  Eleocharis  acicularis  R.  et  Seh.  Syst. 
II.  154),  Isolepis  acicularis  Schlechtend.  Fl.  berol.  I.  36.  Anfeuchten 
überschwemmten  Stellen  nicht  selten.  Bei  Wola  justowska,  Zwierzjniiec, 
auf  der  Blonie,  bei  Debniki  (BC.  357),  Jaroslaw  am  Sau  (BG.  I.  55), 
Lemberg  (BG.  1.  c,  ZL  37,  T.  ZBG.  XII.  884),  Kopiatyn  (T.  ZBG. 
XVII.  318),  Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  213),  fcopatyn  (Kloeb. 
Fiz.  III.  117),  Pautalicha,  Wisniowczyk  (K.),  Mahala  (HB.  58),  Droho- 
bycz,  Stonsko  (Hück.  ZBG.  XVI.  288,  259),  Sanok,  Gt'owienko,  Po- 
lanka  (K.). 

4.  S.  caespitosiis  L.  In  den  Pienineu  auf  Torfwiesen  nächst 
dem  Wege  ins  Rothe  Kloster  (BP.  87). 

5.  S.  paiicifiorus  Light/.,  Eleocharis  pauciflora  Link.  Hort, 
her.  I.  284,  Limnochloa  pauciflora  Wimm.  Schles.  2.  Ausg.  I.  395. 
Auf  Wiesen  und  HochuK  oren  stellenweise.  Bei  Jeziorki  f/t?.  ZBG.  XVIII. 
485j,  Dulowa,  .Sciejowice,   Zakrzowek  (BC.  358).  Szkfo,  Dublany  (  iVciss 


tt  '  SCIRPUS. 

ZBG.  XV.  450),  Leiuberg  ohne  nähere  Angabe  {Tanijl  ZBG.  XVni. 
354),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Putilla  (^UH.  59;,  Zakopane  (Ucciu. 
ÖBW.  VII.  34-2),  Koscielisko  (Ilse  BV.  X.  6). 

6.  S.  fluitans  L.  In  stehenden  Wämsern,  Tümpeln  des  Wadowicer 
Kr.  (H.  Exs.). 

7.  S.  setaceus  L-  Auf  sumpfigen  Feldern,  nassen  Sandplätzen, 
sumpfigen  Wiesen  zeistrout.  Bei  Kobierzyn,  Wola  duchacka  {BC.  3ö8), 
Krakau  (B.  ZBCt.  XVIII.  485),  Alt  St.  Ilie  (An.  Fr.  10),  am  Tartarasch 
(HB.  59,  Kn.  Pr.  10),  bei  Armenisch  Mittoka  (Kn.  Fr.  10).  Weglöwka 
(Ä".),  Skawica  am  Fusse  der  Babia  gora  (Ji.  ZBG.  XVIII.  485> 

8.  S.  lacustris  L.  In  Sümpfen,  Teichen,  Tümpeln  stellenweise. 
In  allen  nördlichen  Kr.  (BC.  358,  A.  BV.  VII.  H6,  Jabl  Fiz.  215,  ZL. 
37,  T.  ZBG.  XII.  884,  Wittm.  Rozm.  1824  p.  213,  Kioeb.  l-iz.  III.  117) 
bei  Czernawka  (HB.  60),  Skeia  (Kn.  Fr.  11),  im  Samborer  Kr.  (Huck. 
ZBG.  XVI.  288J,  bei  Kolaczyce  (Ä':). 

ß  minor  Roth  Tent.  I.  21,  S.  Tabernaeraontani  Gmel.,  S.  lacu- 
stris ß  raedius  Schrad.  Fl.  germ.  134,  S.  lacustris  BG.  I.  56  nach 
Wahlenh.  Cnrp.  13  non /y.,  S.  Tabernaemontanus  Kanth.  En.  II.  164, 
Helegiton  glaucum  llcJib.  Fl.  germ.  77.  An  ähnlichen  Orten  doch 
häufiger.  Zwischen  Kobierzyn,  Borek  und  Zakrzüwek  (BC.  358),  beim 
Wolka-Teiche  (T.  ZBG.  XII.  884),  bei  Hrody  (Kloeb.  Fiz.  III.  117),  im 
Czortkower  Kr.  (H.  ZBG.  XIV.  131),  bei  Werenczanka,  Kotzman, 
Michaice  (Ä-B.  60),  im  Koi'omyjer,  Stanis^'awower,  Stryjer,  Samborer  Kr. 
(Zach.,  H.,  Zips.,  Hück.  ZBG.  XIV.   131),  bei  Bialobrzegi  (K.). 

9.  S.  triqueter  L.  An  stehenden  Gewässern  sehr  selten.  Bloss 
bei  Lenkoutz  am  Pruth  (HB.  60,  ZBG.  XI.  280). 

10.  S.  maritimus  L.  In  Wassergräben,  am  Rande  stehender 
Gewässer  stellenweise.  Bei  Skawina.  Sydzina,  Skotniki,  AVola  justowska, 
Grzegörski,  PlasztWv  (BC.  359),  MogUa  (BG.  I.  57,  BC.  359),  Nad- 
brzezie  (Jach.  Ms.)  im  Zolkiewer  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  223),  zwischen  Borki 
dominikanskie  und  Rzesna  polska  (T.  ZBG.  XII.  885),  bei  Lemberg 
(ZL.  37),  Mahala,  Zuczka,  Lenkoutz  (HB.  61 ),  Wrtüblowice  (Hück.  ZBG. 
XVI.  276),  Gfebokie  (K.). 

11.  S.  silvaticus  L.  Auf  nassen  Wiesen,  Waldstellen,  an  Wasser- 
gräben, Teichrändern,  in  feuchten  Gebüschen  von  der  Ebene  bis  in  die 
Bergregion  häufig. 

12.  S.  radicans  Schk.  non  Poir,  An  ähnlichen  Orten  doch  viel 
seltener.  Im  Tynieckie  Ko^o,  bei  Debniki,  Piekary  (i^C.  359),  Gumiiiska, 
Grabuwka  (Grz.  ÖBW.  III.  154,  Fiz.  II.  iiO),  Zurawuiki  (Wittm.  Rozm. 
1824  p.  213). 

13.  S.  compressus  Per.".  Auf  Torfwiesen,  sandigen  überrieselten 
Stellen,  nassen  Haiden,  Triften  von  der  Ebene  bis  in  die  Bergregion 
stellenweise.  Bei  M'I'oszowa,  Dulowa,  Zalas,  Czernichüw,  Kobierzyn, 
Zakrzüwek,  Toiiie  (BC.  88i),  Lemberg  (ZE.  7),  nächst  dem  Eisenbründl 
(T.  ZBG.  XII.  884),  Brody  {Kloeh.  Fiz.  III.  117),  Brzezany  (K.\  im 
Suczawa-Thale  von  Ober-Wikow  bis  Frasin,   bei    Waleputna,    Kirlibaba 


SCIKHUS.  ^-^ 

am  gleichiiaiulg-eii  Bache  (HB.  Ö9;,  Zabie  (R.  ZBG.  XVIII.  48o)  im 
Saiioker,  Jasloer  Kr.  häufiü^  { K^)-  bei  Kryiiica  (  UK.  32J,  Zakopaae  (R. 
ZBG.  XVIII.  48o),  Koäcielisko  (FI.  ZBG.  XX.  478;. 

S.  rufiis  Schrad.  Au  uasseu  Orteu   sehr    selten.    Zwischen  Sydziiia 

und  Skawiua  (J5C.  360),  in  deu  Pieniueu.  am  liukeu  Ufer   des  Diuiajec 

(R.  briefl.  Mitth.  iu  NUSN.  14),  doch  scheint  letztere  Angabe  zweifel- 
haft (v^ergl.  auch  ^1.  Bot.  Zeit). 

5.  SRIOFHORUM  L. 

1.  E.  vagiaiatum  L.  Auf  Sumpf-  und  Torfwiesen  stellenweise. 
Bei  Mioszowa,  Diilowa,  Tenczyn,  Zakrzowek,  Kobierzyn,  taoiewniki 
(HC.  366).  zwischen  Niepu'fomice  und  Uscie  sohle  (HS.  9,  BC  360),  im 
Rzeszower  (Jach.  Fiz.  II.  17)  Zolkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  220j.  bei  Szkl'o 
(T.  ZBG.  IX.  43,  32),  Stawki,  Zorniska  (T.  ZBG.  XII.  885),  Zurawniki 
{Wittm.  Roziii.  1824  p.  213),  längs  der  Karpatenkette  bei  "Watra  Dorna, 
im  Tatarka- fhale  (Mustazza  Exs.),  zwischen  Debelüwka  und  Hoszöw 
(Hürk.  Fiz.  II.  27 j,  am  Czerwony  Wierch  (Hicq.  IV.  154,  Grz.  Fiz. 
IL  ?i()),  auf  der  Barania  (Knlb.  ZBG.  XIL  M95> 

E.  alpiiiuiii  L.  An  feuchten  Alpenwiesen  und  Grasplätzen  der  Kar- 
paten (ZE.  1)  namentlich  am  Czerwony  Wierch  (BBW.  550).  Beim 
Schweig-en  der  übrigen  Autoren  dürften  letztere  Angaben  unrichtig  sein. 

2.  E.  Scheuchzeri  Hoppe.  In  der  Krummholzregion  der  Ostkar- 
pateii  stellenweise.  Am  Raren,  Pietrile-DoTnnei  (i/J?.  56J,  auf  der  Czarna 
Hora  häufig  (HB.  VI.  H.  ZBG.  X.  609,  Wittw.  Fiz.  2  27,  ie.  ZBG.  XVIII. 
483),  auf  den  Bergen  an  der  tomnica  (Zips.  Fiz.  II.  24J.  Auf  der  Tatra 
(H.  ZBG.  XI.  66j  kaum. 

3.  £.  latifolium  Hoppe.  Auf  nassen  Wiesen  nicht  selten.  Im 
Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC.  361;,  bei  Zbyl'towska  göra  (H.  Flora 
XVII.  367},  Ryglice,  Brzezinki,  ZabTedza  (Gr:.  ÖBW.  III.  154,  Fiz  11.  50 j, 
im  Zulkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  IV,),  um  Lemberg  (ZL.  16,  T.  ZBG.  XII. 
883J,  bei  Lesienice  (T.  ZBG.  IX.  44),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  117). 
Czeriiawka,  Ostritza,  Czahor,  Mnmornitza,  Hliboka,  Andrasfalva,  Arboii, 
Solouetz  (HB.  36J,  Suczawa  (Kn.  Pr.  10),  Strojestie  (HB.  56;,  Wrüblo- 
wice,  Rolow  (Hück.  ZBG.  XVI.  275),  auf  der  Cergowa  göra,  bei  Krasna, 
Brzyska  (K.). 

4.  E.  augustifolium  Roth.  An  ähnlichen  Orten.  In  allen  nörd- 
lichen Kr.  {BC.  360,  Grz.  ÖBW.  III.  154,  Fiz.  II.  50  Jach.  Fiz.  229, 
Jabl  Fiz.  "215,  R.  Fiz.  IV.  229,  ZL.  16,  T.  ZBG.  XII.  885.  Kloeh.  Fiz. 
III.  117),  im  Kolomyjer,  Stryjer  (Witw..,  Zip.<?.  Fiz.  227,  225).  Samborer 
(Hück.  ZBG.  XVI.  288),  Sanoker,  Jasioer  Kr.  (isT.),  bei  Szczawnica 
{Ziel.  Szcz.   19). 

5.  Z.  gracile  S^och  in  Roth  Catalecta  II.  259,  E.  triquetrum 
Hoppe  Taschenb.  1800  p.  102,  106.  Auf  nassen  Berg-  und  Voralpen- 
wiesen der  Ostkarpateu  nicht  selten.  Am  Muntje  luug,  Muntschel, 
üzumaleu,  auf  der  Manaila,  Bobacka  HB.  57),  tuczyna  (HS.  9),  Ploska, 
am  Medweschi  (HB.  57),  Logoschi,  bei    Porohy    am    Fusse    der    gleich- 


^ß  CYPKRl'S. 

naniigen  Alpe  (HS.   9,  H.  ZBG.   X.),  Mraziiica,   Tustauowicp,    Fnia^vcze 
{Hack.  ZB(!.  XVI.  20Ü,  tlö). 

6.  CYPERUS  L. 

1.  C.  flavescens  L.  Auf  uasseu  Saudpliltzen,  au  tovfigeu  Stellen 
zerstreut.  Bei  Toule,  Rzaska  (BC.  326),  Kobierzyu  {BC.  356,  H.  ZBG. 
Xr.  53),  Podleze  (BC.  356),  Niepolomice  iBC.  356,  H.  ZBG.  XL  53), 
Klikowa  (H.  Flora  XVfl.  566,  ZBG.  X[.  53),  Krz^dka  {Leig.  Fiz.  III. 
42),  Lezaysk  (Jabl  Fiz.  215),  Lelßchowka  (BG.  I.  53),  Lemberg-  (ZL. 
84),  doch  fehlen  die  beiden  letztgenannten  Angaben  in  T.  ZBG.  XII. 
885,  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  117),  im  Tamopoler  Kr.  iSzul.  ZBG.  XIV. 
430),  bei  Stryj  (Hück.  ZBG.  XVI.  288),  im  Snmborer  Kr.  (Kozm.  ZBG. 
XIK.  130),  bei  Pcim  [Grz-  Fiz.  II.  50).  Fehlt  in  der  Bukowina  und  in 
mehreren   Kr. 

2.  C  fiiscus  L.,  C  compressns  seu  viridis  Krock.  Sil  es.  I.  6i 
t.  13,  C.  virescens  Hoffm.  Deutschi.  Fl.  1.  Ausg.  I.  16.  A\\  Ufern,  in 
Sümpfen,  auf  Sandplätzen  etwas  häufig-er.  Bei  Kobierzyn,  Rzaska  (BC. 
356),  Lezaysk  (Jabl  215),  Januw,  Stracz,  Grzybowice  (T.  ZBG.  XII. 
885),  HoJosko,  Lemberg  hinter  der  Cetnerowka  {BG.  I.  54),  Brody 
{Kloeh.  Fiz.  III.  117),  Wisniowczyk  (-ST.),  Mamajestie,  Kaliczanka,  Czer- 
uowitz  {HB.  62),  Skeja  {Kn.  Pr.  11),  Poschorita  {HB.  62),  Stryj 
{Hück.  ZBG.  XVL  288),  Sanok,  G-Iowienko,  Dobieszyu  (A".),  Pcim  {Grz. 
Fiz.  II.  50). 


ALISMACEAE. 

TRIGLOCHIN  L. 

1.  T.  palustre  L.  Auf  nassen  Wiesen  von  der  Ebene  bis  in  die 
Bergregion  gemein. 

2.  T.  maritimum  L.  Auf  nassen,  etwas  salzigen  Wiesen.  Bloss 
zwischen  Sydzina  und  Skawina  {BC.  325),  im  Stryj  er  Kr.  ohne  näiiere 
Angabe  {Zlps.  Fiz.  227). 

2.  SCHEUCHZERIA  L. 

1.  S.  palustris  L.  Auf  Wiesen  und  lloclimooroii  selten.  Bei 
Jeziorki  (A'.  ZBG.  XVIll.  485),  Zoniiska,  Rzesna  luska  (T.  ZBG.  XII. 
885,  74),  Dorna  Watia,  Dorna  Kaudreuy  (HB.  100),  Dzwiniacz  goiiiy 
(A:).  Bei  Cholmek,  Chrzaiiow  {It.  nncli  7/.  ZBG.  XIV.  132)  doch  wird 
diese  Angabe  in  R.  ZBG.  XVI.  485  widerrufen. 

3.  ALISMA  L. 

1.  A.  Plantag'O  L.  In  Teichen,  stehenden  Gewässern,  au  Gräben 
der  Ebene   und    dts    Iliigellaudcs    gemein.    Die    var,    ß.    lauceolatuiu 


ALISMA. 


4/ 


Koch  bei  Jaukowice,  Poreba,  Smierdzaca.  Piekavy  (j5C.  324),  Busk, 
Piiutalicha  (R.  ZBG.  XVIII.  48;;),  tuzau  {IIB.  100). 

A.  nataiis  L.  Im  Samborer  Kr.  (Iliick.  ZBG.  XV[.  288),  um  Lem- 
berg  {Tangl.  ZBG.  XVL  313).  A.  uataus  auf  dem  Biouie  gegen  Zwie- 
rzyuiec  {BC.  324),  bei  Bierzanow  nächst  der  Eisenbahn,  Niepoi'omice 
{H.  ZBG.  X.  6H)  ist  nach  R.  ZBG.  XVIII.  485  einjähriger  Stengel 
und  bliithenlose  Sämlinge  von  A.  Plantago  L. 

2.  A.  ranimcixloides  L.  An  feuchten  Stellen  des  Tarnopoler 
Teiches  gegen  Kutkowce  (Herb.  Hoelzl  nach  R.  ZBG.  XVIII.  485). 

4.  SAGITTARIA  L. 

1.  S.  sagittaefolia  L..  S.  major  Scop.  Caru.  II.  "239.  An  Teich- 
rändern, in  stehenden  Gewässern  nicht  selten.  In  allen  nördlichen  Kr. ! 
iBG.  I.  285,  BC.  344,  H.  Flora  XVII.  567,  Grz.  ÖBW.  III.  153,  Jabf. 
Fiz.  210,  224,  Pan.  Pr.  18,  R.  Piz.  IV.  234,  T.  ZBG.  XII.  885,  ZL.  137), 
Wdss  ZBG.  XV.  455,  Wittm.  Rozm.  1824  p.  213,  Kloeh.  Fiz.  III.  117), 
bei  Niwra  (Lenz  Fiz.  IL  53),  und  von  da  bis  Suezawa  {H.  Flora  XIX. 
627,  IIB.  101,  Kn.  Pr.  11),  im  Strj'jer  Kr.  {Zips.  Fiz.  226),  zwischen 
Honiatycze  und  Demnia  (^llück.  ZBG.  XVI.). 


BUTOMEAE. 

1.  BÜTOMUS  L. 

1.  S.  umbellatus  L.  In  Teichen,  Sümpfen,  Wassergräben  stel- 
lenweise. Bei  Czernichöw,  Debniki,  Ludwinow,  Niepo^omice  {BC  325), 
Radlöw  (^Gi-z.  Fiz.  IL  48),  zwischen  Rzochow  und  Mielec  {R.  ZBG. 
XVIIL  485),  bei  Sokoluiki  (Jach.  Fiz.  IL  228),  Lezaysk,  Dabrowica 
(Jahl  Fiz.  216),  Niemirow  (Zaw.  Mnem.  1833.  p.  147,  Se!dl  Niem.  8), 
Dublany,  Wölka ,  Lemberg  gegen  Derewacz  (T.  ZBG.  XII.  886), 
Zuiawniki  (Wittm.  Rozm.  1h24  p.  213),  Czyzykow,  Brzezauy,  Wisuiow- 
czyk  (/t.),  Pantalicha  (R.  ZBG.  XVIIL  485),  Niwra  (Lenz  Fiz.  IL  53), 
Pohorloutz,  Dobrououtz,  Stawczan,  Witelowka,  Czeriiawka,  Lukawetz, 
Radautz  (HB.  101)  Suezawa  (Kn.  Pr.  11),  im  Samborer  Kr.  (Ilück. 
ZBG.  XVL  288). 

J  U  N  C  A  C  E  A  E. 

1.  LUZULA  DC. 

1.  L.  pilosa  Wind  In  Wäldern,  Hainen,  Holzschlägen  stellen- 
weise. Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC.  355),  bei  Tarnüw,  Ryglice 
(Grz.  ÖBW.  III.  154,  Fiz.  IL  50),  im  Z6.Ikiewer  Kr.  (R.  Fiz,  IV.  193), 
bei  Lemberg  (ZL.  174,  T.  ZBG.  XIL  886),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  117), 
Klokuczka  (BB.  65),  Suezawa  (Kn.  Pr.  13),  Solka  am  Pleschua  (H. 
Flora  XIX.    649),    Warna,    Kirlibaba    (HB.    95),    im    Samborer    (Hück. 


lg  LUZLLA. 

ZBG.  XVI.  288),   Sauoker,    Jas-i-oer    Kr.    (A". ),    iiu    Paleaiiica-ThalL'    (//. 
Flora  XVII.  ö70). 

2.  L.  flavescens  <Tiiud.  Au  trockenen  Stellen  in  Buchenwäldern 
selten  und  wie  es  scheint  übersehen.  Auf  der  Babia  g-ora  (R.  ZBG. 
XVIII.  485J,  bei  Koäcielisko,  Zakopane  {BF.  75,  R.  ZBG.  XVIII.  485, 
Ilse  BV.  X.  4),  am  Nosal  (Ä.  1.  c),  unter  dem  Giewout  {BP.  7öJ,  bei 
i.ysa  gegen  Jaworzyna  iu  der  Palenica  {iL^e  1.  c,  12,  14).  Juuc  us  flave- 
scens am  Szczawuy-Bach  {H.  Flora  XVII.  573),  bei  Zurawuiki  (  M'i«/«. 
Rozm.   {•)24  p.  iV^)  ist  offenbar  eine   andere  Pflanze. 

3.  iL.  Forsteri  1)C.  Iu  Wäldern  der  galizisch-schlesistheu  Bes- 
kideu  sehr  selten.  Bloss  bei  Lipowa  {R.  ZBG.   XVIII.  485J. 

4.  IiQ  silvatica  Gaud.,  Juncus  silvaticus  IIi(df.  Fl.  angl.  ed. 
1.(1762)  132,  J.  maximus  Reich.  Fl.  moeu.  Fraucof.  II.  (1772)  182. 
iu  Berg-  uud  Yoralpeuwälderu  stellenweise.  Am  Klimczok,  auf  der 
Skrzyczna,  Magora  (Kolb.  ZBG.  XII.  1196),  Barauia  (Uelnr.  Tesch.  13, 
Wimm.  Schles.  104),  Babia  gora  {BG.  I.  243,  BZ.  IUI,  7iP.  86),  am 
Przys^up  (lise  BV.  X.  7j,  Ornak  (Ä  Flora  XVII  579),  beim  Grossen 
Fischsee  [ilse  BV.  X.  15),  iu  deu  Pieuiuen  {BP.  86j,  bei  Szczawuica  {Ziel. 
Szcz.  19),  auf  der  Jaworowa  {BK.  31J,  bei  Iwonicz  {ZT.  38)  gewiss 
nicht,  auf  der  Rabia  skal'a,  bei  Caryi'iskie  (Ä'.),  im  Samborer  {Hück. 
ZBG.  XVI.  288),  Stryjer  (H.  ZBG.  XI.  66,  Zips  Fiz.  226),  Sta- 
nisiawower  Kr.  {H.  ZBG.  I.  c. ),  auf  der  Czarua  Hora  {H.  Roczn. 
XXXIII.  128,  R.  ZBG.  XVIII.  485',  tuczyna,  am  üzumaleu,  Raren 
Klifi,  Muntjelung  {HB.  66).  Bei  Derewacz  {Weis.s.  ZBG.  XV. 
455,  Now.  Exs.)  kaum. 

5.  Ii.  albidaiX?.,  L.  nemorosa  E.  Msyer  in  Linn.  XXII.  (1840) 
394,  L.  angustifolia  Garke  Fl.  v.  N.  u.  M.  Deutschi.  4.  AuÜ.  (1858J 
342,  Juncus  uiveus  Leer.'i  Fl.  herborn.  (1789)  9U  t.  13  f.  6  uon  L. 
In  Wäldern,  Haineu,  Holzschläg-en  vom  Hiigellaude  bis  auf  die  Alpen 
häutig. 

ß  colorata  E.  Meyer  iu  Linn.  XXII.  (1849)  395,  L.  rubella  Hoppe 
Dec.  Gram.  n.  68,  L.  cuprina  iVou'.  Lep.  IV.  An  ähnlichen  Orten,  doch 
nur  im  gebirgigen  Tiieile.  Auf  der  Babia  gora  {BZ.  101,  BP.  88),  in 
der  Tatra  (Bf.  75,  lUe  BV.  X,  12,  16),  am  Zusammenflüsse  des  Stryj 
und  Rybnik  {Uück.  ZBG.  XV.  63),  auf  der  Czarua  Hora  {Noiv.  Lep. 
XV.J,   in  der  Bukowina  ohne   nähere  Angabe  {HB.  67). 

L.  iiivca  DC.  Bei  Koscielisko  {BB\\\  550),  auf  der  Mala  t,aka 
{Grz.  Fiz.  II.  50),  Kasprowa  {BBW.  550),  bei  Zakopane  {Grz.  ÖBW. 
III.  2?)8,  BliW.  550).  Alle  diese  Angaben  beziehen  sich  auf  Formen 
von  L.  albida  1>(J.,  während  die  echte  L.  nivea  1)C.  in  den  Kar- 
paten fehlt. 

6.  Im.  spadicea  DC.  Auf  AlpiMV-  und  Voralpeu wiesen  stellen- 
weise. Auf  der  Babia  güra  (  Wimm.  Schles.  lüö,  BZ.  IUI,  JiP.  88,  R. 
Roczn.  XXXIII.  214),  am  Oniak  {Ilse  BV.  X.  11),  auf  der  Pysziia  {l\cht. 
ÖBW.  VII.  351-2,  Reim.  BV.  VII.  152,  Ib:e  1.  c.  X.  12,  FI.  ZBG.  XX. 
475j,  am  Czcrwony  Wierch  {FI.  ZBG.  XX.  473),  ober  dem  Grossen 
FiscLaee  {H.  Flora  XVII.  584,  ZE.  43,    Uecht.  ÜBW.  VII.   353),    auf   der 


I.ÜZULA.  ^9 

Paraszka,  am  Zeleraiii  (Now.  Lep.  XVI.),  auf  der  Czavna  Hora  (H.  ZBG. 
X.  610  XL  66,  R.  1.  c.  XVIII.  485). 

ß    glabrata     Wahlenh.    Carp.    102,     L.    gl  ab  rata    Kanth    Eii.    III. 

.  (18il)  298,  jSrocA  Sya.  733  iiec  alior.,  Juucus  glabratus  Hoppe  Tascheub. 

1800  p.  247.  Auf  der  Pyszua,  am  Czurwouy  Wierch  {BBW.  550,  BP.  8.5). 

7.  Ii.  campestris  Z>C.,  L.  raiiltiflora  Lt>j.  Fl.  de  Spa  I.  (1811) 
69,  L.  Alt  hü  HS.  (1836)  li.  Auf  Triften,  an  Waldrändern,  in  Hainen 
von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregion  gemein.  L.  sudetica  Schult. 
Oesterr.  Fl.  2.  Ausg.  I.  (1814)  575,  Juncus  sudeticus  WiUd.  Sp.  II. 
221  auf  der  Pisana  {Jhe  BV.  X.  9),  am  Czerwony  Wiercb  (FI.  ZBG. 
XX.  473),  beim  Grossen  Fischsee  (Z.  BrV.  VIII.  40),  am  Bache  Putilla 
[HS.  12)  fehlt  jedoch  iu  HB.  60,  ist  nur  eine  Alpenspielform.  Was  L. 
campestris  rar.  s  am  Cecina  uud  im  Wäldchen  bei  Horecza  (HB.  60) 
sein  soll,  ist  nicht  zu  entnehmen. 

8.  Ii.  pallens  Be.?s.  Eu.  (1822)  15,  Juncus  pallescens  Wahleyib 
Fl.  läpp.  (1812)  87,  "j.  i„  Holzschlägen  bei  Zawadöw  (Weiss  ZBG.  XV. 
455),  auf  Triften  bei  Pantalicha  (iT.).  L.  pallescens  in  Wäldern  bei 
Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  117)  dürfte  trotz  des  Citates  Hoppe  (Form  yon 
L.  campestris)  eher  hieher  gehören. 

9.  Ii.  spicata  DC.  Auf  hohen  Alpengipfeln  stellenweise.  Auf  der 
Pyszaa  (BBW.  530,  BP.  75,  Uecht.  ÖBW.  VII.  352,  Ilse  BV.  X.  12, 
Fl,  ZBG.  XX.  475),  am  Czerwony  Wierch,  Koscielec  (BBW.  550,  BP. 
75),  auf  der  M'edziaua  (ZE.  43,  BP.  75),  Czarna  Hora  (i/,  Roczn. 
XXXIII.  128,  R.  ZBG.  XVIII.  485),  am  Suchard  (HB.  67). 

5.  JUNCUS  L. 

1.  J.  communis  E.  JSleyer  June.  Monogr.  (1822)  20,  J.  conglo- 
meratus  et  J.  effusus  L.  An  nassen  oder  sumpfigen  Orten  der  Ebene 
und  des  Hügellandes  gemein. 

J.  Jac(|uiiii  L.  In  den  Centralkarpaten  auf  Kalk  (ZE.  44),  auf  der 
Czarna  Hora  ohne  nähere  Angabe  (H.  Roczn.  XXXIII.  128).  Hart  an 
der  ungarischen  Grenze  auf  der  Raczkowa  oberhalb  des  Alpensees 
(Wahlenh.  Carp.   101). 

2.  J.  g^laucus  Ehrh.  In  Wassergräben,  Tümpeln,  an  quelligen 
Orten  von  der  Ebene  bis  in  die  Bergregiou  stellenweise.  Im  Krakauer, 
Bochniaer  Kr.  (BC.  352),  bei  Klikowa,  Tarnöw  (Grz.  Fiz.  II.  49,  ÖBW. 
III.  154),  Lemberg  an  mehreren  Punkten  (T.  ZBG.  XII.  73,  886,  XVIII. 

'^)  Foliis  jjlanis.  culmo  corapresso,  spicis  umbellatis  oblongis  pedunculatls  patentibus, 
bractea  foliacei. 

J.  foliis  planis,  culmo  panieulato,  spicis  ovatis.  Linn.  lapp.  n.  127,  t.  10.  f.  '2. 

J.  campestris  ß.  Linn.  svec.   n.  309.  Spec.  plant,  ed.   Wilhien.  2.  p.  221. 

Hab.  in  lucis  et  fruticetis  siccis  sterilibus  per  partem  subalpinam  omnium  Lapponiarum 
passim  copiose. 

Ob  culmum  compressum  vald«  debilis  et  fere  decumbens  evadit;  de  caetero  totum  gramen 
pallescens  ejusdem  fere  faciei  ac  Carex  pallescens.  Folia  prorsus  plana  sunt,  sed  ansustiora 
quam  in  praecedente  (J.  campestri);  culmea  pauca  sunt.  Culmuä  plerumque  ultra  pedalis.  Sub 
umbella  spicarum  semper  adest  bractea  una  vel  duo  foliacea,  erecta  spicas  fere  superans,  am- 
plexicaulis  noc  vaginans.  Spicae  omnes  magis  peduuculatae  et  fere  unilaterales,  numerosiores 
quam  in  praecedente.  Flores  minores.  Foliola  calycin  l  acuminata,  longitudinem  capsulatum  vix 
superantia. 

Knapp,  galiz.  Pflanz.-Aufzählung.  , 


50  ■'''''''^^■ 

354),  Brody  {Kloeh.  Fiz.  III.  U8),  Dobronoutz,  Czeniawka,  Slobudka 
(^HB.  64),  Suczawa  ( Kn.  Pr.  10),  Kiiupoluug,  \Yatia-Doriia  {HB.  6ij, 
im  Saniborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  288). 

3.  J.  flliforinis  L.,  J.  congloraeratus  HB.  nach  Nie.'sl  BrV. 
VIII.  40  uou  L.  Auf  Hochmooren  sehr  selten.  Bei  Chefmek,  Kouiowka 
(/e.  ZBG.  XVirr.  485),  am  Grossen  Fischsee  (Ilse  BV.  X.   -15). 

4.  J.  triglumis  L.  Auf  sumpfigen  Orten  der  Schnee-  und  Krumm- 
holzregiou  in  den  Ostkarpaten  selten.  Auf  der  Popadia,  Dzymbronja  (Ä 
ZBG.  X.  (510). 

5.  J.  trifidus  L.,  .1.  monanthos  ZE.  4.3  non  Jacq.  Auf  felsigen 
Triften  der  Alpen  und  Voralpen  nicht  überall.  In  den  Beskiden  ohne 
nähere  Angabe  (H.  ZBG.  XL  61),  auf  der  Pyszna  {BBW.  550,  Reim. 
BV.  VII.  14'2),  am  Czerwony  Wierch  {BBW.  550,  Grz.  Fiz.  II.  49. 
lUe  BV.  X.  11,  FL  XX.  473),  Giewont  iHÄ.  25,  BBW.  550),  auf  der 
Magöra  (HA.  25),  um  die  G^sienicowe  stawy  (BBW.  550),  am  Mnich  (HA. 
25),  beim  Grossen  Fischsee  (Zff.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  40)  hier  in 
einer  Uebergangsform  J.  monanthos  Jacg.,  Dzymbronja,  Zapul  HB.  V. 
64),  Suchard,  (Hß.  64,  Z.  BrV.  VIII.  55  Dzumaleu-Kaldu  (HB.  V.  64), 

6.  J.  capitatus  Weigl.  An  feuchten,  sandigen  Orten  der  nörd- 
lichen Ebene  zerstreut.  Bei  Cheinick,  Jeziorki,  Poreba  (R.  ZBG.  XVIII. 
485),  Borek  szlachecki  (BC.  352),  Püzuo  am  Wisloka-Flusse  (H.  ZBG. 
X.  610),  Krzadka  (Ltig.  Fiz.  III.  42),  Szkio  (2\  ZBG.  Xll.  886). 

7.  J.  obtusiflorus  Ehrh.  Auf  Sumpfwiesen,  an  Wassergräben 
selten.  Bei  Tarnow  (Grz.  Fiz.  II.  49),  Lezaysk  (./a^/.  Fiz.  216),  Hliboka, 
Opriszeny  (HB.  64),  Suczawa  (Kn.  Pr.  10). 

8.  J.  lamprocarpus  Ehrli.  Calam.  (1786)  n.  126,  J.  alpinus 
Vill.  Hist.  des  pl.  de  Dauph.  II.  (1787),  223,  J.  silvaticus  Host. 
Gram.  III.  57  t.  86  non  Reich..,  J.  spadiceus  ZH.  nach  Niessl  BrV. 
55,  nee  alior.  Auf  nassen  Wiesen,  Triften,  au  sumpfigen  und  torfigeu 
Stellen  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregion  nicht  selten.  Im 
Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC.  353),  bei  Klikowa  (Grz.  Fiz.  II.  49), 
Tarnow  (//.  Flora  XVII.  635),  Lezaysk  (Jahf.  Fiz.  21b),  im  Zölkiewer 
Kr.  (R.  Fiz.  IV.  223),  bei  Lemberg  (ZL.  173),  zwischen  Sknilöw  und 
Nawarya  {Sclav>.  in  BG.  l.  211,  T.  ZBG.  XII.  886),  bei  Brody  (Kloeh, 
Fiz.  III.  118),  Brzezuny  (i^.),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Dorna-Watra, 
Borna  Kaudreny  (HB.ß),  Put i Ha  (//.  Flora  XIX.  635),  doch  fehlen 
diese  Angaben  in  HB.  64,  im  Kolomyjer  (Witw.  Fiz.  228 j,  Stryjer  Kr.  J 
(Zips.  Fiz.  225),  auf  der  Para^zka,  ober  Ilusne  (Uiick.  ZBG.  XVI.  263, 
XV.  56),  bei  Dwernik ,  Glowienko  (AT.),  Buczkowice  (Kolb.  ZBG. 
XH.  1196). 

9.  J.  silvaticus  Reich.,  J.  atratus  BG.  I.  214  nach  E.  Meyer 
Syn.  June.  25  non  Krock.  An  sumpfigen  torfigen  Waldstellen  von  der 
Ebene  bis  in  die  Voralpenregion  stellenweise.  Bei  Kobierzyn,  Niepolo- 
mice  (BC.  355),  auf  der  Wolker  Hochfläche  (T.  ZBG.  XII.  888),  zwischen 
Sknl^ow  und  Nawarya  (BG.  I.  214),  bei  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  118), 
im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  225),  Samborer  Kr.  (Huck.  ZBG.  XVI.  288),  bei 
Wegiüwka  (ÜT.),  auf  der  Babia  gora  (BZ.  101). 


JUNCUS.  51^ 

10.  J.  atratus  Krock.  Siles.  I.  (1787)  562  nee  alior.  Auf  nassen 
Wiesen,  an  Gräben  niedriger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Kostrze, 
Pychowice,  D^-bie,  Olsza  (^BC.  353),  Sokolniki  (Ä.  ZBG.  XVIII.  485, 
Jach.  Ms.),  Lezaysk  am  San  ^Jabf.  Fiz.  211),  im  Zölkiewer  Kr.  (iü.  Fiz. 
IV.  217),  bei  Lemberg  auf  der  Wolker  Hocbfläcbe  (T.  ZBG.  XII.  886) 
und  hinter  dem  Eisenbründl  iZE.  43),  bei  Zurawniki  iWittm.  Rozm. 
1824  p.  214),  Pantalicha  {K.').  Im  Koiomyjer  Kr.  {Wittw.  Fiz.  228)  kaum. 

11.  J.  supinus  3foench-,  J.  fluitans  Lam.  Enc.  III.  270,  forma 
culmls  elongatis  iiuitautibus.  An  Teichrändern,  auf  feuchten  Wiesen, 
Haiden,  in  Äckerfurchen  der  nördlichen  Ebene  stellenweise.  Bei  Scie- 
jowice,  Skotnlki  (BC.  353),  Kobierzyu  (BC.  353,  H.  ZBG.  XI.  54), 
Borek  falecki,  Pychowice,  Rz^ska,  Modlniczka  (BC.  353),  Wola  duchacka 
(BG.  I.  242,  BC.  353),  Lemberg  (ZL.  173,  T.  ZBG.  XII.  886),  am  Fusse 
der  Karpaten  bei  Szczawuica  (Ziel.  Szcz.  19),  im  Thale  des  Dunajec 
(H.  Flora  XVII.  568). 

12.  J.  sqarrosus  L.  Auf  Haiden,  torfigen  Stellen  der  nördlichen 
Ebene  zerstreut.  Bei  Baczyii,  Miükow  (BC.  3ö4),  Bronowice  (BG.  I.  240, 
BC.  33i),  Krzadka  (Leig.  Fiz.  III.  42),  Lezaysk  (Jahf.  Fiz.  210j,  Bogda- 
nöwka  an  der  Nordseite  des  Erleabruches  (BG.  I.  240,  ZL.  172,  T. 
ZBG.  XII.   887.  Bei  Szczawnica  (Ziel.  Szcz.  19)  kaum. 

13.  J.  compressus  Jacq.  En.  (1762)  60  et  235.  Auf  nassen  Wie- 
sen, Triften,  an  überschwemmten  Stellen,  Gräben,  saudigen  Flussufern 
nicht  selten.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  (BC.  354),  bei  Klikowa, 
Tarnöw  (Grz.  Fiz.  II.  49,  ÖBW.  III.  154),  im  Zolkiewer  Kr.  (R.  Fiz. 
IV.  230),  bei  Grzybowice  gegen  Grzeda  (BG.  I.  243,  ZL.  173),  Lem- 
berg nächst  dem  Staatsgymnasium  (K.),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  118), 
Papierua,  Z'fotuiki,  Wisniowczyk,  Brzezany  (^.),  Doroschoutz,  Kota- 
mann,  Witilowka,  Czernawka,  Czernowitz  (HB.  64),  Suczawa  (Kn.  Pr. 
9j,  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  223),  Samborer  (Hück.  ZBG.  XVI.  288),  Sauo- 
ker,  Jasioer  Kr.  in  beiden  letzteren  häufig  (JT.),  am  Szczawuy-Bach 
(H.  Flora  XVII.  563),  bei  Kroscienko  (A.  BV.  VIL  134). 

14.  J.  bufonius  L.  An  Gräben,  feuchten  und  überschwemmten 
Orten  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpeuregion  häufig. 

J.  fuscus  Wittm.  Rozm.  1824  p.  213  bei  Zurawniki.  Was  damit 
gemeint  sein  soll,  ist  nicht  zu  entnehmen.  J.  fusco-ater  Schiueig.  et 
Körte  ist  J.  lamprocarpus  Ehrh. 

Nartbeciuin  ossifraguin  Huds.  Auf  nassen,  subalpinen  Stellen  des  Ko- 
scielisko-Thales  (HA.  26,  ZE.  42).  Die  dafür  gehaltene  Pflanzeist  nach  R. 
ZBG.  XVin.  ^U.,  Niessl  BrV.  VIII.  40,  Tofield  ia  caiyculata  Waldenb., 
die  gleichlautende  Angabe  in  BBW.  550  offenbar  bloss  nachgeschrieben. 

MELANTHACEAE. 

1.  TOFIELDIA  Huds. 

1.  T.  caiyculata  Wahlenb.,  T.  borealis  ZL.  145  non  Wahlenb. 
Scheuchzeria  Scop.  Carn.  ed.  L  (1760)  227,  Helonias  borealis 
WK.  PI.  rar.  I.  (1802J  XXX  nach  Kit.   Add.    29    non   Willd.,   Narthe- 

4* 


^9  TOKIKLUIA. 

cium  ossifragiiiu  [£A.  Z'ö  nach  R.  Zl^ri.  XVIII.  486  iioii  Ilads. 
N.  alpiuum  ZL.  145  nou  Michaux.  Auf  uasseu,  saiicligeji  oder  torfigeii 
Orteu  Toii  der  nördlichen  Ebene  bis  in  die  Alpenregiou  stellenweise. 
Bei  Borek  fa'fecki,  tagiewiiiki  (BC.  351),  Przemyäl  (K.),  Zamarstyuow 
CT.  ZBG.  XII.  887),  Lemberg  an  mehreren  Punkten  (_BG.  H.  250,  ZE. 
42,  ZL.  145,  Schmidt  ZBG.  XV.  455),  Derewacz  (Jar.  ZBG.  XV.  455), 
längs  der  Karpatenkette  bei  Mrazuica  (Mück.  ZBG.  XVI.  265),  am 
Czarny  Staw  (  Uecht.  ÖBW.  VII.  353),  am  Giewont  (Grz.  ÖBW.  III.  260, 
BB[V.  5Ö0,  Kuhn  ÜBZ.  XIV.  302,  BV.  VII.  145),  bei  Zakopane  (A. 
BV.  VII.  135),  Koscielisko  {BBW.  550,  Uecht.  ÖBW.  VII.  344,  Reim. 
BV.  VII.  138). 

T.  borealis  Wahlenb.  Fl.  läpp.  89.  In  der  Waldregion  der  Tatra 
(77.  Roczu.  XXXIII.  120),  bei  Zakopane  {Grz.  Tiz.  II.  49),  am  Giewont 
{BBW.  550).  Eine  Pflanze  des  höhereu  Nordens,  wesshalb  allen  diesen 
Angaben  Verwechslungen  mit  T.  calyculata  Wakltnb.  zu  Grunde 
liegen  dürften. 

2.  VERATRUM  L. 

1.  V.  nigrum  L.  Auf  trockenen  Hügeln,  Wiesen  im  östlichen 
Theile  uicht  selten.  Bei  Janow  {T.  ZBG.  XII.  887,  Noiv.  Exs.),  Lackie 
{Wittm.  Rozm.  1824  p.  137).  Pieniaki  {Now.  Exs.),  auf  der  Drancza 
(JVow.  Lep.  XVI.  et  Exs.,  Kloeb.  Fiz.  III.  118)  bei  Taruopol!  (T.  ZBG. 
XVIII.  347),  Pantalicha  {K.),  Burkauow  {Wittm.  Rozm.  1824  p.  149), 
Bilcz  {Lenz  Fiz.  II.  53)  ,  Pohorloutz ,  Jurkoutz  ,  auf  der  Horaitza 
{HB.  67). 

2.  V.  album  L.,  Y.  Lobelianum  Bemh..,  V.  nigrum  Detnb. 
Teut.  82,  Ziel.  S/.ez.  19  non  L.  19.  Auf  Wiesen,  in  Wäldern  von  der 
Ebene  bis  in  die  Krummholzreglou  häufig. 

3.  COLCHICUM  L. 

1.  Ch.  autumnale  L.  Auf  feuchten  Wiesen  von  der  Ebene  bis 
in  die  Voraliienregion  stellenweise.  Bei  tagiewiiiki  {BC.  350),  .Szczucin, 
Zgorsko  {Grz.  ÖBW.  III.  154,  Fiz.  II.  '*9)  Przemyäl  (BG.  I.  250),  Grzy- 
bowice  {ZL.  58),  Kleparc)w  {Jar.  ZBG.  XII.  887,  TFeiV^  1.  c.  XV.  455), 
Züi'kiew  {Flach.  ZBG.  XII.  887),  Leukoutz,  Klokuczka  {HB.  68), 
topuszna  {HSt.  31),  am  Limbidi  und  Briuluca  im  Isworu-alb  {HB.  68:, 
bei  Start-miasto  {Now.  Exs.),  Sambor  {Hück.  ZBG.  XVI.  289),  bei  Kali- 
now  {Now.  Lep.  XVIII.),  Koniuszki  (Now.  Exs.)  Bei  Leraberg  im 
Jesuitongarten   {liG.  I.  250)  längst  verschwunden!  (T.  ZHG.    XII.    887)- 

LI L I  x\  C  E  A  E. 

1.  TULIPA  L. 

1.  T.  silvestris  L.  In  nassen  Hainen  am  Fusse  der  westlichen 
Beskiden  sehr  selten.  Bloss  bei  Czaniec  {Traus.  nach  Ä.  Roczn.  XXXHI. 
221,  ZBG.  XVIII.  480j. 


GAGRA.  53 

2.  GAGEA  Salisb. 

1.  G.  stenopetala  Bchh.,  G.  pratensis  Schult.  Syst.  VII.  (1829) 
536.  Auf  Aeckeru  oder  trockenen  grasigen  Hügeln  stellonweise.  Im 
Krakauer  Kr.  {BC.  347,  H.  ZBCt.  XI.  48),  bei  Niepoiomice  (//.  ZBG. 
XI.  48),  Tarnow  {Grz.  Fiz.  II.  49),  taiicut  (H.  ZBG.  XL  48),  Lemberg 
(Tangl  ZBG.  XII.  887).  Wiuniki  (Weiss  1.  c.  XV.  455),  am  Fusse  der 
Westkarpaten  (iJ.  Roczu.  XXXIII.  iOO). 

2.  G.  arvensis  Schult.,  Ornithogalum  minimura  BG.  I.  232 
nach  Wahlenb.  Carp.  96  non  L.  Anf  Aeckern,  Rainen,  an  Zäunen  selten. 
Bei  Zabierzuw,  Wola  justowska,  Bielaiiy,  Tyiiiec  (BC.  347),  Tarnow 
{Grz.  Fiz.  II.  49).  Am  Fusse  der  Westkarpaten  (H.  Roczn.  XXXIII.  99). 

G.  bülieiiiica  Ziel-  Szcz.  19.  Bei  Szczawuica.  Ob  damit  G.  bohemica 
Scliult.  gemeint  ist,  bleibt  fraglich. 

3.  G.  minima  Schult.,  Ornithogalum  pusillum  HB.  70  non 
Schm.  In  Gebüschen,  Obstgärten,  Parken,  lichten  Wäldern  stellenweise. 
Bei  Krzeszowice,  Wola  jnstowska,  Grzegorzki  (BC.  347),  Lemberg  (ZL. 
3,  Widerspach'Eii.s.,  T.  ZBG.  XII.  888),  Czeruawka,  Horecza,  Czernowitz, 
Rosch  (AB.  70),  Suczawa  (jRTw.  Pr.  43),  längs  der  Karpatenkette  am 
TTpIaz  (Koczyan  ZBG.  XX.  474).  Bei  Wielopole  (BC.  347),  doch  finde 
ich  keinen  gleichnamigen  Ort  weder  im  Krakauer,  Bochniaer  noch  im 
Wadowicer  Kr.,  wohl  im  Tarnower  und  Sandecer  Kr.  Welches  von  den 
letztgenannten  gemeint  sei,  lässt  sich  nicht  mit  Bestimmtheit  sagen. 

4.  G.  lutea  Schult.  lu  Obstgärten,  Gebüschen,  AVäldern  niedriger 
nnd  gebirgiger  Gegenden  häufig. 

5.  G.pusilla  Ä'/iM^/'.,  Ornithogalum  panuonicum  luteo  flore 
Clus.  Stirp.  Pann.  190,  0.  marginatum  ZE.  93  non  Fall.  Auf  Getreide- 
feldern sehr  selten.  Bei  Niepo-Tomice  (//.  Flora  XVII.  564),  Rzedzin 
(Grz.  Fiz,  II.  49),  taiicut,  Lemberg  (ZE.  42),  doch  fehlt  letzteie  An- 
gabe in   T.  ZBG.  XII.  888—9. 

3.  I.LOYDIA  Salisb. 

1.  !•.  serotina  Rchb.  Fl.  germ.  102,  Ornithogalum  striatum 
Willd.  Spec.  II.  112.  Auf  den  Alpen  der  Tatra  stellenweise.  Auf  der 
Pyszna  (Uecht.  ÖBW.  VII.  353,  FI.  ZBG.  XX.  475),  Babie  nogi,  Toma- 
nowa  (BF.  75),  am  Czerwony  Wierch  (FI.  ZBG.  XX.  473),  Giewonczyk 
(BF.  75),  Hurus,  Mnich  (H.  Flora  XVII.  587,  ZBG.  XI.  49). 

4.  FRITILLARIA  L. 

1.  F.  Meleagris  L.  Anf  nassen  Wiesen  im  östlichen  Theile  stel- 
lenweise. Bei  Brzezany  (ZE.  41),  Sambor  (Noxv.  Exs.),  Kalinow  (Noin. 
Lep.  XVIII.),  Ortyniec  (Ilück.  ZBG.  XVI.  279),  Rychcice  (ZE.  41), 
Wröblowice,  zwischen  Brigidau  und  Hod'obiidow  (Hüc.  ZBG.  XVI.  281), 
bei  Gelsendorf  (Zifs.  ZBG.  XIV.  131),  im  Kolomyjer  Kr.  (Zach.  ZBG. 
XI.  56),  bei  Lcnkoutz,  Andräsfalva  (IIB.  70). 


54 


Llt.IUM. 

5.  LILIUM  L. 


1.  L.  Martagron  L.  In  Wäldern,  Haiuen,  Gebüscheu  von  der 
Ebeue  bis  iu  die  Voialpeuregiou  häufig. 

6.  MUSGABI   Tourn. 

1.  M.  comosum  il/?7L  Dict.  (1768)  n.  2,  M.  comosum  et  M.  teuui- 
florum  Tau.sr// Flora  XXIV.  1.(1841)233—4,  Hyaciuthus  comosus  L. 
Sp.  318.  Auf  trockeneu  Feldern,  Sandplätzeu,  Hügeln  selten.  Bei  Dziewiu 
(.BC.  360),  Poturzyca  {Jar.  ZBG.  XV.  455),  Laszkow  (ZL.  63),  Lemberg 
iBG.  I.  238,  ZE.  42,  T.  ZBG.  XII.  888),  Bilcz  {Lenz  Fiz.  II.  53), 
zwischen  Tereszeuy  und  Sereth  {H.  Flora  XIX.  653)  doch  fehlt  letztere 
Angabe  in  HB.  71.  Am  Fusse  der  Ostkarpaten  {H.  Roczn.  XXXIII. 
126)  kaum. 

2.  M.  racemosum  DC.Yl.  fr.  III.  (1805)  208  nou  Mill.,  Hyaciu- 
thus racemosus  L.  Sp.  318,  Botryauthus  odorus  Kunth  En.  IV. 
311.  Auf  trockenen  Hügeltriften  selten.  Auf  der  Gora  sw.  Marciua  (^Grs. 
ÖBW.  IV.  47),  am  Ceciua  (HB.  71),  bei  Suczawa  (^Kn.  Pr.  10). 

3.  M.  botryoides  BC.  1.  c.  nou  Mill.  Auf  dem  Abhänge  des 
Waldhügels  von  Holosko  gegen  Grzybowice  (Placket.  ZBG.  XII  888). 
Sonst  verwildert  in  Bauerngärten  (T.  1.  c). 

7.  HYACINTHUS  L.  Gen.  pl.  ed.  i.  96  "). 

1.  H.  pallens  3fB.  Taur.  cauc  I.  (1807),  283»-'^),  H.  leuco- 
phaeus    Stev.  iu   Kunth  Eu.   IV.  (1843)  312,  Muscari   pallens  Fi.xch. 

"♦)  Cal.  nnllus. 

Cor.  campanulata,  moiiopetala,  Lymbus  sexfidus,  reflexus.  Nectarium  pori  tres,  melliferi, 
ad  apicem  germinis. 

Stam:  Filamenta  sex.  subulata,  breviora.  Äntherae  conuiventes. 

Pist:  rotundo-triffonum,  trisulcum.  Stylus  Simplex,  corollä  brevior.  Stigma  obtusum. 

Per:   Capsula  subrotunda,  triqueira,  trilocularis,  trivalvts. 

Sem:  bina  (saepius),  subrotuada.  Receptaculum  columnae. 

Obs.  Genus  hocce  naturale  in  plura  non  naturalia  distribuerunt. 

a.  Hyaciuthus  quum  tubus  corollae  fit  tubulatus,  oblongus. 

ß.  Muscari  quum  tubus  corollae  fit  fere  globosus. 

Der  Gattungscharakter  in  Endlicher  Genera  144  lautet; 

Perigonium  coroUoinum,  infundibuliformi-campanulatum ;  limbo  sexfldo,  laciniis  paten- 
tibus.  Stamina  6,  perigonii  tubo  inserta;  filamenta  brevissima,  tubo  adnata.  Ovarium  triloculare. 
Ovala  ia  localis  pauca,  horizontalia,  anatropa.  Stylus  brevis,  trisulcus,  stigma  obtusum.  Capsula 
membranacea,  triquetra,  trilocularis,  loculicido  trivalvis.  Semina  in  loculis  bina,  subglobosa, 
testa  crustacea  atra,  umbilico  carnoso-incrassato.  Embryo  axilis,  dimidio  albumine  longior, 
extremitate  radiculari  umbilico  proxima.  —  Herbae  in  Europa  australi,  in  Asia  media  et  medi- 
terranea  indigenae,  bulbo'iae,  scapigerae;  florum  racemo  terrainali  simplici.  Hyacinthus  Linn. 
gen.  n.  1427.  excl.  sp.  pl.  Medoute  Liliac  t.  14.  465.  Bot.  Reg.  t.  995.  Nees  jun.  gen.  pl. 
fasc.  IV.  t.  7. 

*')  H.  corollis  campanulato-cylindricis:  limbo  erectiusculo  tubo  breviore,  bracteis  mini- 
mis,  toliis  lineari-lanceolatis  erectis. 

H.  aracth  ystin  us  Palt.  it.  3.  p.  5S9.  Güldenst.  I.  p.  35,  109.  Statura  et  folia  H.  botry- 
oides: cujus  majnitudiao  etiam  flores  c  impanulato-cylindrici  ex  albido-caorulei  erecto-patuli. 
Pedic»Ui  flore  broviores.  Bractea:  squamula  obsoleta. 

H.  amethystinus  Linn.  est  planta  flore  H.  oriontalis  magnitudine ;  «rgo  nequa- 
qnaa  nostra. 


SCILLA.  55 

Cat.  Goreiik.  (1812)  8,  JBess.  Hort.  Crem.  (1816)  89,  Eii.  (1822)  14Botry- 
aiithus  stereophyllus  HSt.  30  uach  Janka  in  d.  Liiiu.  1860  606  und 
li.  ZBG.  XVIII.  486.  Auf  trockenen  Triften,  an  steilen  Dulestr-Uferu 
selten.  Bei  Pantalicha  (iT.) ,  Czernelica  (Hnelzl  ZBG.  XVIII.  486), 
Wassileu,  Doroschoutz  (HB.  71),  Okna,  Zamuszyn  (Mustazza  Exs.). 

8.  SCILLA  L.  « 

1.  S.  bifolia  L.,  S.  bracteata  T.  ZBG.  XVIII.  354,  Hyacin- 
thus  stellaris  Clus.  Stirp.  Panu.  209,  Anthericuui  bifolicum  Scop. 
FL  carn.  I.  247.  In  Wäldern  von  der  Ebene  bis  in  die  Bergregion  stel- 
lenweise. Bei  Lemberg  um  das  Eisenbründl  (ZL.  2),  im  Sofienwäldchen 
iZL  2,  T.  ZBG.  XVIII.  888),  bei  Krzywczyce  (T.  ZBG.  1.  c),  Zuraw- 
niki  {Wittm.  Rozm.  1824  p.  203),  Dawidkowce,  Bilcz  {Lenz.  Fiz.  II.  ö3) 
Czernawka,  Horecza,  Franzthal,  Solonetz,  Kimpolung,  Kirlibaba  (HB. 
72),  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  289),  bei  Besko  (^.),  auf  der 
Cergowa  göra  (Bosniacki  Exs.)  Bei  Krakau  [Pol.  in  BG.  I.  236),  Lem- 
berg im  Thale  zwischen  den  Teichen  Panienski  und  Palczyriski  (BG., 
1.  c.)  d.  i.  nächst  der  k.  k.  Schwimmschule  iu  neuerer  Zeit  nicht  mehr 
gefunden  (vergl.  (^BC.  348,   T.  ZBG.  XII.    888). 

9.  OBNITHOGALUm:  L. 

1.  umbellatniu  L.  Auf  Feldern,  Brachen,  Grasplätzen  zerstreut. 
Bei  Krzeszowice,  auf  den  Krzemionki,  bei  Kobierzyn  (BC.  346),  Lem- 
berg im  Wagnerischen  Garten  (Tangl  ZBG.  XII.  74),  ZaI'ucze,  Niwra 
(Lenz  Fiz.  IL  53),  Czernawka,  Czernowitz,  Rosch  (HB.  72),  Suczawa 
(Kn.  Pr.  10).  Bei  Drohobycz  in  Gärten  verwildert  (Hück.  ZBG.  XVI. 
289).  Ob  die  grosse  üppige  Form  (0.  umbellatum  der  Aut.)  oder  die 
kleine  schmächtige  Form  (0.  tenuifolium  Rchh.  Ic.  XX.  15.  f.  1020) 
oder  gar  beide  hier  vorkommen,  ist  nicht  zu  entnehmen.  Die  Exemplare 
von  Janota  gehören  zur  letztgenannten. 

2.  O.  nutans  L.,  Myogalum  nutans  Link  Handb.  I.  (1829) 
164,  Albucea  nutans  ßchb.  Fl.  germ.  (1830—2)  110.  Auf  Grasplätzen, 
in  Obstgärten,  Parken  der  nördlichen  Ebene  selten.  Bei  Krzeszowice, 
Bielany,  Wola  justowska  (BC.  346),  iancut  (ZE.  42).  Im  Rzeszower 
Kr.  bei  Dolue  (H.  ZBG.  XI.  48),  doch  existirt  ein  gleichnamiger  Ort 
weder  in  diesem  Kr.  noch  in  Galizieu.  0.  chloranthum  Saut,  in  Koch 
Taschenb.  (1844)  508,  Albucea  chlorantha  llchb.  Ic.  XX,  17  f.  1032, 
Bei  Lemberg  auf  Grasplätzen  der  Obstgärten  des  Herrn  Schultz  (T. 
ZBG.  XVIII.  354)  ist  nur  eine  Schattenform. 

10.  ALLIUM  L. 

1.  A.  Victoralis  L.,  A.  victorale  All.  Fl.  pedem.  IL  155.  Vic- 
torialis  longa  Clus.  Stirp.  Pann.  224.  An  felsigen  Stellen  der  Berg- 
region und  von  da  bis  auf  die  Alpenwiesen  stellenweise.  Auf  der  Babia 
gora  (Wimm.  Schles.  119),  iu  der  Tatra  ohne  nähere  Angabe  (H.  ZBG. 


^ß  ALLILM. 

XI.  66),  bei  Wetliiia,  auf  der  Kawka,  am  Kozsupaiiiec  wofosiacki,  bei 
Dzwiiiiacz  goruy  (iT.)?  am  Pikuj,  Paraszka  {Hack.  ZBG.  XV'J.  262),  auf 
den  pokulischtMi  Alpeu  (BEnc.  VI.  582J,   am  Rareu  {IIB.  73). 

2.  A.  ursinnm  L.,  A.  Victoralis  ZH.  nach  jyiet<sl  BrV.  VIII. 
54  uou  L.  Au  Quelleu,  schattig-eu  Orteu,  iu  Auen  des  Hügellandes  nicht 
selten.  Bei  Lezaysk  (Jabf.  Fiz.  216),  in  den  Beskiden  (H.  Roczu. 
XXXIII.  119),  5er  Tatra  {H.  ZBG.  XI.  66;),  den  Pieninen  (Ziel.  Szcz. 
19,  H.  ZBG.  XI.  66),  im  Jasioer,  Sauoker  Kr.  häufig  ( K.).  im  Samborer 
(//.  ZBG.  XI.  66,   Hück.  1.  c.  XVI.   289,  Z.  1.  c-.^,  Stryjer  Kr.    (T.   ZBG. 

XII.  70),  bei  Banilla,,  Koszczuja,  am  Dialu-Drakului,  Cecina,  bei  Czer- 
uowitz  {HB.  73),  Niwra  {Lenz  Fiz.   II.  S3 ). 

3.  A.  acutang^ulum  >Schi-ad.  Cat.  sem.  bort.  Goett.  uacli  WUUi  . 
Eu.  h.  ber.  suppl.   IG. 

a.  pratense  DC.  Fl.  fr.  III.  (1805)  222,  A.  acutaugulum  JR.clib. 
Ic.  VII.  14  f.  977,  XX.  26  f.  1095).  Auf  nassen  Wiesen  sehr  selten.  Bei 
Zwierzyniec  {BC.  349),  Podgörze  auf  den  Krzemionki  {H.  ZBG.  XIV. 
131),  Siotwina  {K.).  Stryj  {T.  ZBG.  IX.  54). 

ß.  petraeum  DC.  l.  c.,  A.  senescens  L.  Sp.  299,  A.  angulosum 
Jacq.  Au.str.  V.  11  t.  423,  A.  fallax  Schult.  Syst.  VII.  2  fl830)  1072, 
A.  Schoenoprasum  et  Sc  oro  dop  rasura  ZH.  nach  Niesd  BrV.  VIII. 
40,  54  non  L.  Auf  Kalkfelsen  vom  Hiigellaude  bis  in  die  Alpenregion 
stellenweise.  Bei  Mirow,  Alwernia,  Tenczyn,  Krzeszowice,  Kobj-lany, 
Bolechowice,  Aleksaudrowice,  Zakamycze,  Wola  justow.ska  (^BC.  348), 
Bielany  (BC.  1.  c,  A.  BV.  VII.  117),  Tyuiec,  Büdzow,  Debniki  {BC 
1.  c.j,  auf  den  Krzemionki  {BG.  I.  233,  BC.  1.  c  ),  zwischen  Janow  und 
Lelechuwka  bei  Stracz  (BG.  1.  c.  ZE.  41),  V\'ereszyce  ( T.  ZBG.  XII. 
67),  am  Kubyn,  bei  Zurniska  (T.  I.  c.  888).  Rudno,  Brzuchowice  (T.  1. 
c.  67),  Brody,  Podhorce  QKloeb.  Fiz.  III.  148,  ZBG.  XIV.  131),  im  Brze- 
zaner  Kr.  (ZE.  41),  bei  Kriszczatek,  Wassileu,  am  Piatia  Domnei, 
bei  Poschorita  (HB.  73),  am  Pikuj  (Hück.  ZBG.  XVI.  289),  auf  der 
Fofouina  Dzwiniaczka,  am  fcukowe  Berdo  (K.^,  in  den  Pieninen  (IL 
Flora  XVII.  575,  ZBG.  XIV.  131,  A.  BV.  VII.  133),  am  Maly  Giewont 
(BC.  41),  auf  der  Py.szna  (Ilse  BV.  X.  9),  bei  Koscielisko  (Reim.  BV 
VII.  140). 

4.  A.  sativum  L.,  Porrum  sativum    llchb.    Fl.    germ.    150  und 

5.  A.  Porrum  L.,  Porrum  commune  lichb.  1.  c.  151  werden  in 
Gärteji  cultivirt. 

6.  A.  rotundum  L.  Auf  Feldern  zwischen  Gebüsch  niedriger 
Gegenden  selten.  Bei  Sokolniki  massenhaft  (B.  ZBG.  XVIII.  486), 
Dublany,  Zaleszczyki  (Zips..,  II.  ZBG.  X.  610).  Wird  auch  gebaut 
(ienz  Fiz.  IL  53)  was  ich  jedoch  bezweifle. 

7.  A.  sphaerocephalunt  L.  Auf  Feldern ,  Kalkhügeln  sehr 
selten.  Bloss  bei  Tyuiec  (BC.  .ixü),  Doroszoutz,  Toutry  (Mu^^tazza  Exs.) 

8.  A.  vineale  L.  Unter  dem  Getreide,  auf  saudigen  Hügeln  zer- 
streut.   Bei    Krzeszowice,    Giebuitöw,    ßibice,    Bosutow,    tuczyaiiowice, 


ALIJLM.  r^j 

Krzyztoporzyce,  Borek  falecki,  Kobierzyii,  Kostrze,  Tyiiiec  (BC.  349), 
Korczyiia,  Odizykon,  Bialobrzegi,  Krosuo,  Dukla  (K'.),  im  Stryjer  Kr. 
(Zips,  Fiz.  "224)  in  Podolieu,  bei  Suczawa  [ZE.  41),  doch  fehlt  letztere 
Allgabe  iu  Kn.  Pr.  Ob  A.  areuarium  bei  Zuravviiiki  (^Wittm.  Rozm. 
1824  p.   214)  h'eher  gehöre,   ist  nicht  zu  eutuehmeu. 

O.A.  Scorodoprasum  L.  An  Waldrändern,  Zäuuen,  in  Gebüschen, 
auf  trockenen  Hügeln  sehr  selten.  Bei  Krowodrza  (BC.  349),  Lemb?rg 
um  die  Schiessstätte  {BG.  I.  232,  ZL.  89)  doch  fehlt  letztere  Angabe 
in   T.  ZBG.  XIL  888,  Papierna,  Pantalicha,  Zlotniki,  Wisniowczyk  (K.^. 

10.  A.  oleraceum  L.,  A.  carinatum  Sin.  Fl.  brit.  357.  Auf 
Hügeln,  Feldern,  trockenen  Wiesen,  in  Gebüschen,  an  Waldrändern 
stellenweise.  Bei  Krzeszowice,  Bolechowice,  Zabierzow,  Wola  justowska, 
auf  der  Mogila  Koäciuszki,  bei  Przegorzafy,  Blelany,  Tyiiiec,  Pycho- 
■\vice,  Debniki,  auf  den  Krzemioiiki,  bei  Bierzaiiow,  tuczanowice,  Pod- 
leze,  auf  dem  Hügel  Wezowa  (BC.  .350),  Tarnow  (Gr:.  Fiz.  IL  49), 
Zawadüw,  Lemberg  am  Sandberge  gegen  Kisielka  (T.  ZBG.  XII.  888) 
und  nächst  der  Schiessstätte  (BG.  I.  233,  ZL.  90),  bei  Brody  (Kloeh. 
Fiz.  HI.  118),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVni.  347),  Pantalicha  (K.\  Zale- 
szczyki  (BG.  I.  c,  ZE.  41),  in  der  Bukowina  (Z.  BrV.  Vn[.  54)  längs 
der  Karpatenkette  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  224),  bei  Szczawiiica 
(Ziel.  Szcz.   19). 

11.  A.  carinatum  L.  Auf  Hügeln,  Grasplätzen,  unter  Gesträuchen 
der  Ebene  und  des  Hügellandes  zerstreut.  Bei  Wilcza  Wola  (R-  ZBG. 
XVIH.  486),  im  Bia-Ty  Kauiien  (Lenz  Fiz.  II.  53),  bei  Czeruowitz, 
Ostritza,  Sereth,  Kapukodrului  (HB.  IV),  Suczawa  (Kn.  Pr.  8),  längs 
der  Karpatenkette  zwischen  Kroscienko  und  Tylmanowa  (U.  Flora 
XVII.  572).  In  den  Centralkarpaten  (ZE.  40),  gewiss  nicht.  Ob  A.  cari- 
natum bei  Tarnow  (Grz.  ÖBW.  III.  154)  hieher  gehöre,  ist  schwer 
anzunehmeil,  da  in  Grz.  Fiz.  II.  49  nur  von  A.  carinatum  Sm.  d.  i. 
A.  oleraceum  die  Rede  isK  Eben  so  zweifelhaft  ist  A.  carinatum 
C.  im  Zöikiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  221). 

12.  A.  flavum  L.  Auf  Kalkfelsen  am  Dniestr,  sehr  selten.  Bloss 
bei  Zaleszczyki  (H.  ZBG.  X.  610.) 

13.  A.  paniculatum  L.  Auf  sonnigen  Hügeln,  am  Dniestr,  sehr 
selten.  Bloss  bei  Zaleszczyki  (H.  ZBG,  XI.  56).  Auf  den  Karpaten  (ZK- 
in  BG.  I.  232)  gewiss  nicht. 

14.  A.  Schoenoprasum  L.  Aendert  ab: 

a.  sativum  NUS.  ö5.  Wird  in  Gärten  gebaut. 

ß.  alpinum  DC.  Fl.  fr.  HI.  (1805)  227,  A.  Schoenoprasum  L.  Sp. 
301,  A.  sibiricum  L.  Mant.  II.  562,  A.  roseum  Kroch.  Slles.  I.  516  t. 
43,  A.  alpinum  Hegetscliw.  Fl.  helr.  II.  445,  A.  Schoenoprasum 
HB.  V.,  A.  Porrum  ZU.  nach  Niesd.  BrV.  VIII.  54,  mithin  auch  ZE. 
10  non  L.  Auf  Alpenwiesen  sehr  selten.  In  der  Tatra  (ZE.  41,  H  ZBG. 
XI.  66),  am  Cybulnik,  Pop  Iwan  (HB.  V.),  Piatra-Domnei  (HB.  V. 
73,  Z.  BrV.  Vni.  54),  Rareu   (Z.  1.  c.\ 

15.  A.  Cspa  X.j  Porrum  Cepa  Rchb.  Fl.  germ.  150.  Wird  in 
Hausgärteu  gebaut. 


58 


ALLIl'M. 


A.  uiubellatuiu  bei  Zaleszczyki  auf  Gypsfelsen  unter  dem  Kloster 
QWittm.  Küzui.  1824  p.  117).  Was  damit  gemeint  sein  soll,  ist  nicht  zu 
entnehmen.  A.  umbellatum  HaU.  Comm.  Goett.  1752  p.  437  t.  9,  10 
f.  2  ist  A.  odorum  L.  Mant.  I.  62,  eine  sibirische  Pflanze. 

A.  planum.  L.  im  Zoikiewer  Kr.  (7^.  Tiz.  IV.  221)  doch  finde  ich 
keine  weder  von  Linne  noch  sonst  Jemanden  mit  diesem  Namen  be- 
zeichnete Pflanze. 

11.  ANTHERICUM  L. 

1.  A.  ramosnm  L.  Auf  buschigen  Hügeln,  in  Wäldern,  beson- 
ders auf  Kalk  stellenweise.  Bei  Kobylany,  Aleksandrowice,  Wola 
justowska  C^C.  346),  Przegorzaly,  Bielany  l,BG.  I.  236,  BC.  1.  c). 
Tyniec  (BC.  1.  c.)  Krz^dka  (Leig.  Fiz.  III.  42),  Sokolniki  (Jach.  Ms.) 
Wola  brzyska  iJabl  Fiz.  216),  im  Zülkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  193), 
zwischen  Lelechowka  und  Stawki,  bei  Stracz  (^BG.  1.  c),  Borki  domi- 
uikanskie  Lemberg  (T.  ZBG.  XII.  887),  Winuiki  (ZL.  111),  Zurawniki 
iWittm.  Rozm.  1824  p.  214),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  118),  Tarnopol  (T. 
ZBG.  XVIII.  349),  Paulalicha,  Brzezany,  Raj  (isT.),  Bilcz  {Lenz  Fiz.  II. 
53),  Pohorloutz,  Jurkoutz,  Czernawka,  Czernowitz,  Michalcze  {^HB.  69), 
zwischen  Tereszeny  und  Sereth  (i/.  Flora  XIX,  653),  bei  Suczawa 
CÄn.  Pr.  10). 

12.  ASPABAGUS  L. 

1.  A.  officinalis  L.  Auf  Wiesen,  Aeckern,  sandigen  Hügeln,  au 
Waldrändern  der  nördlichen  und  östlichen  Ebene  nicht  überall.  Bei 
Bielany  (7?(?.  I.  23,  BC.  344),  auf  den  Krzemionki,  bei  Prokocim  {_BC. 
344),  Sokolniki  {R.  ZBG.  XVIII.  486),  D^browica  {Jahl  Fiz.  216),  Zor- 
niska,  Lemberg  (T.  ZBG.  XII.  888),  Kulikow  (-S'c/t/w.  in  BG.  1.  c), 
Kamienopol  {^ZL.  101),  Gaja  {BG.  1.  c),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  118), 
Tarnopol  (Ä.  ZBG.  XVIII.  486),  Pantalicha  (j^.),  Niwra  {Lenz.  Fiz.  11. 
53),  Pohorloutz,  Kisseleu,  Kotzman,  Sinoutz,  Pojeny  (HB.  75),  Suczawa 
(/iTn.  Pr.   10),  Büssance  (HB.  75). 

2.  A.  tenuifolius  Lam.,  A.  officinalis  ZH.  nach  Niessl.  BrV. 
VIII.  55  non  L.  Zwischen  Gebüschen  am  unteren  Duiestr  stellenweise. 
Bei  Czernelica  ( IJoelzl  ZBG.  XVIII.  486),  Zaleszczyki  (H.  1.  c.  X.  610), 
Zwiuiacze,  Kriszczatek,  Wasileu,  Doroschoutz,  Okna  (HB.  76). 

SMILACEAE. 

1.  PARIS  /.. 

1.  P.  quadrifoUa  L.  In  schattigen  Wäldern  tou  der  Ebene  bis 
in  die  obere  Bergregiou  häufig. 


STRKPTOPUS.  gg 

2.  STREPTOPUS  Rieh. 

1.  S.  amplexifolius  DC,  S.  di stört us  Z/.  C.  Rieh,  in  Michaux 
Fl.  anier.  bor.  I.  (1803)  200.  In  Voralpeii-  uud  ßergwälderu  stellen- 
weise. Auf  der  Barauia  {Kolh.  ZBG.  XII.  1196),  Babia  gora  ^BP. 
89,  Kolh  1.  c,  R.  Roczii.  XXXIII.  211),  bei  Zakopaiie  (Hob.  ÖBW. 
III.  H,  BBW.  551),  beim  Grosseu  Fischsee  (H.  Flora  XVII.  584 
^^.  41),  beim  Czariiy  staw  (Z.  BrV.  VIII.  40),  in  den  Pieuiuen  (H. 
ZBG.  XI.  66),  nächst  dem  Rabsztyu  ober  Bialowoda  {BP.  87),  am 
Pikuj,  Krzemianec,  {Hück.  ZBG.  XV.  57—8),  auf  der  Polanica,  bei 
Cerkowua,  Sloboda,  tuszki  (T.  ZBG.  XII.  71),  am  Jajko  (Hück.  Fiz. 
II.  24),  auf  der  Czariia  Hora  (H.  Roczu.  XXXIII.  128),  bei  Jawor- 
nik,  Burbut  (R.  ZBG.  XVIII.  486),  auf  der  tuczyua,  am  Fusse  des 
Busa-Scherpi  {HB.  76). 

3.  GONVALLABIA  L. 

1.  C  Polygonatum  L.,  Polygouatum  officiuale  All.  Fl. 
pedem.  I.  (1785)  131,  P.  auceps  Moench.  Metli.  (1794)  637,  P.  vulgare 
Desf.  iu  Auual.  du  mus.  IX.  (1807)  49.  Unter  Gesträuchen,  in  Laub- 
wäldern der  Ebene  und  des  Hügellandes  nicht  selten.  Bei  Czerna,  Dubie, 
Kobylanj,  Zabierzöw,  Aleksandrowice,  Muikow,  Tyniec,  Wola  justowska, 
Piaski  wielkie  {BC  344),  Radlöw,  im  Walde  Lipie  (_Grz.  ÖBW.  III. 
154,  Fiz.  IL  49),  bei  Sokolniki  {Jach.  Fiz.  229,  MS.),  im  ZoTkiewer  Kr. 
(i2.  Fiz.  IV.  193),  bei  Jauöw  {BG.  L  237),  Maydan  (T.  ZBG.  XIL  888), 
Krzywczyce  (^BG.,  T.  1.  c),  auf  der  Drancza  {Kloeh.  Fiz.  III.  118),  bei 
Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  347),  Wisniowczyk,  Raj  (iT.),  Zwiniacze, 
Kriszczatek,  Wasileu,  Doroschoutz,  Okna,  Czernawka,  Zuczka  {HB.  77), 
Suczawa  {Kn.  Pr.  12),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Tustanowice  {Hück. 
ZBG.  XVI.  270).  Ustrzyki  dolne,  Rudawka,  Besko,  Odrzykon  (iT.). 

2.  C.  multiflora  L.,  Polygonatum  multiflorum  All.  1.  c.  In 
schattigen  Wäldern,  Gebüschen,  von  der  Ebene  bis  in  die  Bergregion 
stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  {BC.  345),  bei  Krzyz  im 
Walde  Lipie  {Gi-z.  ÖBW,  III.  154),  Zbyltowska  gora  {H.  Flora  XVIL 
567),  D9,browica,  Wolka  niedzwiedzka  {Jahf.  Fiz.  216),  im  Zölkiewer 
Kr.  {R.  Fiz.  IV.  195),  bei  Lemberg,  Sichow,  am  Teufelsfelsen  (T.  ZBG. 
XII.  889,  X.  99),  bei  Boiatyn  {Kloeh.  Fiz.  III.  118),  Papierna,  Brzezany 
(-K".),  Czernawka,  Fradautz,  Andräsfalva  {HB.  77),  Suczawa  {Kn.  Pr. 
12),  längs  der  Karpatenkette  bei  Cerkowna  {T.  ZBG.  XII.  27),  im 
Sauoker,  Jas'foer  Kr.  häufig  {K.~). 

3.  C.  latifolia  Jacq..,  Polygouatum  latifolium  Desf.  1.  c.  Au 
ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bei  Sokolniki  {Jach.  Fiz.  229),  im  Z6|- 
kiewer  Kr.  (i2.  Fiz.  IV.  194),  zwischen  Zuiesienie  und  Krzywczyce 
{Hoelzl  ZBG.  XII.  888),  bei  Podhayce,  Wisniowczyk  (^.),  am  Dialu- 
Drakului,  Cecina  {HB.  77).  bei  Suczawa  {Kn.  Pr.  13),  im  Stryjer  Kr. 
{Zips.  Fiz.  225). 


60 


CONVALLAKIA. 


4.  C.  verticilla.ta  /^.  Polygon  at  um  vertioi  Hat  um  All.  1.  c.  130. 
In  Wäldern  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregion  nicht  selten.  Bei 
Zabierzöw  (BC.  344),  im  Zöikiewer  Kr.  (II.  Fiz.  IV.  195j,  bei  Hofosko, 
Hodowice,  Sichow  (T.  ZBGr.  III.  889),  Fradautz,  Gaureny,  Kimpolung, 
])orna-Watra  (HB.  "78),  Dorna-Kandreny  (HSt.  30),  Jakobeny,  Kirli- 
baba,  Iswor  (IIB.  78),  bei  Cerkowna  (T.  ZBG.  XU.  72),  auf  der  Szebela, 
am  Wielki  Wierch,  am  Zusammenfluss  des  Slryj  und  Rybnik  {Ilück.  ZBG. 
XV.  59,  G2)  bei  Dwornik,  Ustrzyki  gorne,  Carynskie.  "Wetlina,  Rudawka, 
Iwonicz,  Targowiska,  auf  der  Cergowa  güra  (iT.),  bei  Szczawnica  (Ziel. 
Szcz.  19),  um  das  Zamczysko  (H.  Flora  XVII.  575),  bei  Zakopane  (B. 
BW.  551,  Grz.  Fiz.  IL  49,  Ilse  BV.  X.  4).  Koscielisko  (Reim.  BV.  VII. 
138,  Ilse  I.  c.  7,  FI.  ZBG.  XX.  478),  am  Fusse  des  Ornak  (lUe  BV.  X. 
11),  der  Babia  gura  (BZ.  98). 

5,  C.  majalis  L.,  Polygouatum  niajale  All.  1.  c.  130.  In  Wäl- 
dern niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  zerstreut.  Im  Krakauer,  Bocb- 
niaer  Kr.  (BC.  345),  bei  Tarnow  (Grz.  ÖBW.  III.  154,  Fiz.  II.  49), 
Tüdlipie  (Jach.  Ms.),  Wolka  niedzwiedzka,  Dq.bro\vica  (Jab-f.  Fiz.  216), 
im  Zulkiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  195),  bei  Wolka,  Krzywczyce.  Sichow 
(T.  ZBG.  XII.  889),  Winniki  (ZL.  23),  am  Teufelsfelsen  (T.  ZBG.  X. 
99),  bei  Brody  (KloeJ.  Fiz.  III.  118),  Taruopol  (T.  ZBG.  XVIII.  347), 
Papierna,  Wisniowczyk,  Brzezauy  (JT.),  Czernawka,  am  Cecina,  bei 
Horecza,  Frauzthal  (HB.  78),  Suczawa  (Kn.  Pr.  12),  längs  der  Karpaten- 
kette bei  Cerkowna  (T.  ZBG.  XII.  72),  zwischen  dem  Pikuj  und  Kame- 
netz, bei  Tustanowice  (^Hück.  ZBG.  XV.  57,  XVI.  270),  Podzamcze  (K.), 
Szczawnica  (Ziel.  Szcz.  19). 

4.  MAJANTHEMUM  G.  H    Web. 

1.  M.  bifolium  BC,  Bifolium  cordatum  Fl.  d.  W.  I.  (1799) 
209,  Smilacina  bifolia  I)esf.  in  Annal.  du  mus.  (1807)  5i.  In  Wäl- 
dern, Hainen  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregion  gemein. 

5.  RUSCUS  L. 

1.  R.  Hypoglossum  L.  Bloss  auf  der  Okreglica  srednia  der 
Pieniuen  (Bosniacki  Exs. ). 


HYDRACHARTDEA. 

1.  STRATIOTES  L. 

1.  St.  aloides  L.  In  stehenden  Gewässern  und  Tümpeln  stellen- 
weise. Zwischen  Skawina  und  Samborek  (Bd  325),  im  Tynieckie  Koio 
(BC.  325,  //.  ZBG.  XI.  54,  A.  BV.  VII.  116),  bei  Debniki  (BC.  325), 
Radl6w  (Grz.  ÖBW.  III.  154,  Fiz.  II.  48,  H.  ZBG.  XI.  54),  im  Zöikie- 
wer  Kr.  {!<!.  Fiz  IV.  235),  zwischen  Lemberg  und  Grzybowice  (BG. 
II.  3  20,  ZE,  117,    T.  ZBG.  XII.    889j,    bei    Dublany    (Tatuß    ZBG.    XII. 


HYüROClIAUlS.  ßj 

880),  Kulik6w,  Udnuw  {ZL.  144,  ZE.  117),  Taniopol!  (T.  ZBG.  XVÜI. 
IJ'il ',  am  Szered  (^Szul.  ZBG.  XIV.  Mi;,  Berlince  ( Mabtazza  Exs.), 
Wröbluwice  (i7«c/w  ZBG.  XVI.  iül),  Koiuanio  c^i".  ZBG.    XIV.  432). 

2.  HYDHOGHARIS  L. 

1.  H.  Morsus  ranae  L.  In  stehenden  oder  langsam  fliesseuden 
Gewässern  nicht  selten.  Im  Tynieckie  Kofo  (BC.  .323,  A.  BV.  VII.  116), 
bei  Pychowice,  Zakrzowek,  Debniki,  Ludwinow,  Czyzyny,  Mogifa,  Nie- 
polomice  (BC.  3:23),  Radi'ow,  Krzyz  {_Grz.  ÖBW.  III.  153,  Fiz.  II.  48 \ 
im  Zölkiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  235),  bei  Maydan  (T.  ZBG.  XII.  889), 
Stracz  {BG.  II.  321),  Lubiei'i  (2".  ZBG.  XII.  889),  Szczerzec  {Ilacq.  III. 
167),  Nawarya  [BG.  1.  c),  Brody  {Kloeh.  Fiz.  III.  118),  Taniopol!  (7'. 
ZBG.  XVIII.  347),  Zlotiiiki,  Wisniowczyk,  Brzezany,  Podhayce  (AT), 
tuzan,  Mamajestie  {HB.  102),  Suczawa  {Kn.  Fr.  11),  im  Stryjer  {^Zips. 
Fiz.  226),  Samborer  Kr.  {Hück  ZBG.  XVI.  289). 


IRIDE  AE. 

1.  IBIS  L. 

1.  I.  germanica  L.  Wird  in  Gärten  cultivirt  und  kommt  am 
Felsen,  Mauern,  .so  am  Duiestr  bei  Toporoutz  verwildert  vor  {HB.  79), 
am  Fasse  der  Westkarpaten  (H.  Roczn.  XXXIII.  106).  In  den  Karpaten 
{ZE.,  6)  gewiss  nicht.  I.  germanica  bei  Janow  an  der  Kaiserstrasse 
{Weiss  ZBG.  XV.  455),  Zorniska  auf  sandigen  Hügeln  {T.  ZBG.  XU. 
8VtOJ  mit?,  Taniopol  {Grz.  Fiz.  II.  49)  scheint  eher  zur  folgenden  Art 
zu  gehören. 

2.  I.  bohemica  Schm.  Fl.  hohem.  I.  cent.  IV.  (1794)  4  t.  391, 
I.  bifloreus  L.  Sp.  38  oder  doch  HB.  80,  I.  hungarica  WK.  PI. 
rar.  III.  (1812)  "251  t.  '26,  I.  bifloreii-s  Ho.<t  Fl.  aust.  I.  (18^27)  46. 
Auf  trockenen  Triften,  grasigen  Hügeln  im  östlichen  Theile  stellenweise. 
Im  Zö-Ikiewer  Kr.  {B.  Fiz.  IV.  195),  in  der  Jarina  {T.  ZBG.  XVI.  313), 
bei  Brody  {Kloeh.  Fiz.  III.  118),  Zaleszizyki,  ZazuHiice,  Prilipcze  {H. 
ZBG.  X.  610),  Doroschoutz,   Okna,  Pohorloutz,  Strojestie  {HU.  80). 

I.  puinila  L  In  den  Karpaten  {ZKos.  in  BG.  I.  52)  gewiss  nicht. 
Dürfte  eher  im   Czortkower  Kr.  yorkommen. 

3.  I.  Pseudacoras  Z/.,  I.  lutea  Demb.  Tent.  9  non  Lam.  In 
Sümpfen,  Teichen,  langsam  fliessenden  Gewässern  niedriger  und  hüg- 
liger Gegenden  häufig*. 

4.  I.  sibirica  L.  Auf  nassen  Wiesen,  in  Holzschlägen  niedriger 
Gegenden  zerstreut.  Bei  Szydzlna,  Skotniki,  Zakrzowek,  fcagiewuiki, 
Prokocim  {BC.  343),  Radio w  {Grz.  ÖBW.  III.  154),  Taruow  {H.  Flora 
XVII.  565),  im  Zölkiewer  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  193),  bei  Laszki,  Prusy 
{ZL.  18),  Lesienlce  (T.  ZBG.  XII.  889),  Zurawniki  {Wittm.  Rozm.  1824 
p.  204),  Brody  {Kloeh.  Fiz.  III.  1 18),  Czudiul,  Budeuic  {HB.  80),  im  Stryjer 
Kr.  {Zips.  Fiz.  225),  bei  Wroblowice,  Ruiow  {Hikk.  ZBG.  XVI.  275). 


IBIS. 


62 

5.  I.  graminea  L.  Auf  feuchten  Wiesen,  grasigen  Hügeln  selten. 
Bei  Derewacz  (  lled.'.s  ZBG.  XV.  455),  Laszki,  Prusy  {ZL.  i8j,  Lesienice 
(^Weii's  ZBG.  XV.  455),  Zurawniki  {ZE.  6),  Strojestie  (HB.  51).  lu  den 
Karpaten  {ZKos.  in  BG.  I.  5.'})  gewiss  nicht,  eher   iui   Czortkower    Kr. 

2.  GLADIOLUS  L. 

1.  G.  imbricatws  L.,  G.  communis  ß  tenuis  Wahlenh.  Carp. 
12,  G.  Fresneli  Z.  Mn.  1824  p.  848,  Rozni.  1824  p.  375,  G.  intricatus 
Hück.  ZBG.  XVI.  265  ein  .Schreibfehler.  Auf  nassen  und  trockenen 
Wiesen,  Haferfeldern  von  der  Ebene  bis  in  die  obere  Bergregion  nicht 
selten.  Bei  Wola  justowska  (BG.  1.  51,  BC.  .341),  Pychowice,  Bodzow, 
Kostrze,  Skotniki,  Kobierzyn,  Ingowice,  Borek  falecki ,  ±.agiewniki, 
Zakrzowek,  Podgorze,  Uabie,  Czyzyny,  Zagorze  (BC.  341),  Rzesna 
ruska,  auf  der  Wölker  Hochflcäche  (T.  ZBG.  XII.  879),  hinter  dem 
Eisenbründi,  bei  Krzywczyce  (BG.  1,  c,  ZL.  83),  Lesienice,  Tarnopol 
(T.  ZBG.  XVIII.  347),  Pantalicha  (K.'),  Czeruawka,  Derelui,  Tereszeny, 
Opriszeny,  Radautz,  Mardzina,  Glitt,  Solka  (HB.  81),  Suczawa  (Kn.  Pr. 
10),  Warna  (HB.  81)  längs  der  Karpaten  bei  Jablonica,  Mikuliczyu 
(ZE.  6)  Mraznica  (Hück.  ZBG.  XVI.  205).  Glowienko,  Krasna,  Luba- 
towa,  Ropianka  (JT.),  Szczawnica,  Kroscienko  A.  BV.  VII.  127),  134) 
zwischen  Neumarkt  und  Myäienice  (Ueclit.  ÖBW.  VII.  342,  bei  Zako- 
pane  (Uecht.  1.  c,  A.  BV.  VII.  135,  142,  Ilse  1.  c.  X.  4),  am  Fusse  der 
Babia  göra  (BZ.  100),  bei  Salmopol  am  Dunaczy,  Skalita,  Magora, 
bei  Szczyrk,  Buczkowice  (Kolb.  ZBG.  XII.  1197).  G.  communis  bei 
Zakopane  (BBW.  551),  Szczawnica  (ZlU.  Szcz.  19),  Kulparköw  (T. 
ZBG.  IX.  45)  gehört  den  Standorten  nach  hielier.  G.  communis  bei 
Tyniec  (BG.  1.  50.  Demb.  Tent.  8),  bei  Brzezinki,  im  Walde  Lipie  (Grz. 
ÖBW.  III.  154],  bei  Sokolniki  (Jach.  Fiz.  229j,  Lezaysk  (Jabl  Fiz.  216), 
im  Zoikiewer  Kr.  (76.  Fiz.  IV.  195),  Rzesna  ruska  (T.  ZBG.  XII.  889), 
Lemberg  hinter  dem  Eisenbründi  (ZL.  83),  Zurawniki  (Wittm.  Rozm. 
1824  p.  213),  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  225),  um  das  Zamczysko  (H. 
Flora  XVII.  575),  in  den  Beskiden  (A^  Roczu.  XXXIII.  209)  bezieht 
.sich  auf  G.  imbricatus  und  die  folgenden  Arten. 

2.  G.  parvifloius  BC.  (1859)  341  c  tab.  '").  Auf  massig  feuchten 
Wiesen,  in  Gebüschen,  Hainen,  bloss    im    östlichen    Theile    stellenweise. 


"0  Uulbus  duplicatus,  tunica  densc  eongesta  paralella  fibrosa,  spica  dense  niultiflora, 
floribus  parvis  subiufundibulitormibu-i  erectis  rhachi  adprcisis  exaete  imbricatis,  laciniis  peri- 
günii  superioribus  lateralibu*  i  hombeo-ovalibus ,  omnibus  subaequalibus  dorso  carina  viridi 
exaratis,  unguibus  angustis  tubiforme  coanectis,  antlieris  filamentos  superantibus,  stijmatibus 
spatulatis  papilloso  -  ciliatis ,  Capsula  obovata  trigona  apice  subimpressa ,  angulis  ubique 
rotundatis. 

Bulbus  duplicatus,  campaaifoimis ,  flbris  tunicarum  exteriorum  parallelis  ,  superne 
anastomosantibus ;  vagiiia  basilaris  mcmbranacea,  fusca,  apice  rotundata;  caulis  pedalis,  bi- 
aut  tripedalis,  eroctus  ,  teres,  claber,  folia  distioUa,  alterna,  nervosa,  lineari  -  ensiformia, 
glabra,  inforne  vasiinantia,  dao  iufeiiora  latiora;  spalha  fit  e  valvulis  duabus,  iuaequalibus, 
vaginantibus,  perigonio  l>revioribus,  aeutis,  viridibus  purpureo-suffusis ;  spicae  rhachis  flexuosa, 
glabra;  floics  a  trcs,  quatuor  aut  sex  ad  decem,  paivi,  erecti,  lilacei,    rai-Juä   purpurei  aut    albi 


GLADIOLUS.  63 

All  der  Przemsza  biafa  (R.  ZBG.  XVIII.  480),  bei  Zakrzowek,  Kape- 
lauka,  Kobierzyii ,  Borek  fa-fecki,  t.agiewiiiki,  Ludwinow ,  Zagorze 
BC.  341). 

G.  palustris  Gaad.  Auf  uasseu  Bergwiesen  bei  Ceikowiia  (T.  ZBG. 
XII.  72). 

3.  CROCUS  L. 

1.  C.  vernus  Wulf,  in  Jarg.  Fl.  austr.  V.  (1778)  app.  4G  t.  36. 
Auf  Bergwieseu  sehr  selten.  Bloss  bei  Koscielisko  (Koczyan  ZBG. 
XX.  478). 

2.  C.  banaticus  i?^^'f/.  Flora  XVIII.  I  (1835)  25ö  i^)  uec  Gav, 
C.  V  er  aus  ZE.  6,  HB.  ZBG.  XI.  56,  Kn.  Vi:  10,  Lenz  Eiz.  II.  45  iiou 
Wulf.  In  Haiueu,  auf  Wiesen  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpeiiregion 
des  östlichen  Theiles  stellenweise.  Bei  Niwra,  Germaköwka  (Lenz  1.  c), 
Doroschoutz,  Kotzmann  (HB.  82),  Suczawa  (HB.  82,  A'n.  1.  c),  auf 
der  Futurika  (HB.  82),  im  Thale  Szpjci  (lomn.  ZBG.  XVIII.  486,  Fiz. 
II.  146),  zwi.schen  Jablon6w  und  Pistyn  (Zach.  ZBG.  XIV.  13«). 

A  M  A  R  Y  L  L  I  D  E  A  E. 

1.  GALANTHUS  L. 

1.  G.  nivalis  L.  In  Wäldern,  Hainen  tou  der  Ebone  bis  in  die 
Voralpenregion  stellenweise.  Bei  Czerna,  Zary,  Dubie,  Zabierzow,  Baiice 
(BC.  343),  Zakaraycze  (BEnc.  XXIII.    752),    Wola   ju.stowska,    Pleszow 


Gladiolo  communi  et  imbricato  dimidio  minores,  in  spicam  densam,  secundam  imbricatam  dispo- 
siti;  laciniae  perigonii  ovale«,  subaeqnales  acuminatae,  undulatae,  in  unguem  longum,  angustum 
desinentes,  tubum  angustum  aomulantes,  laciaiarum  laininae  in  disco  macula  viridi  pictae 
dorso  earina  viridi  exaratae;  stamina  perigonio  coroUino  breviora;  Stylus  staminibus  longior, 
stygma  trifidum;  gcrmen  sessile  oblongum  ,  obtuse  trigonum  glabrum;  Capsula  subglobosa 
aut  obovata,  tr'gona,  glabra  apice  subimpressa,  angulis  ubique  rotundatis :  semina  compresso- 
I'lana,  alata: 

i')  Tanicis  radicalibus  nervosis,  in  fibres  demum  solutis  ;  foliis  coaetaneis,  lanceolato- 
liiuaribus,  subbinis;  spatha  simplici;  perigonii  limbo  campanulato,  fauce  nuda,  stigmatibus 
inclusis  stamina  excedentibus,  tubulosis,  crenulato-incisis. 

Bulbus  du()lex  solidus,  superior  minor  majori  insidens,  albus,  squamis  paucis  laevibus  fuscis 
tunicatus.  Vaginae  foliorum  cum  bis  protruduntur  3 — 4,  omnes  membranaceae  albae,  exteriores 
ohtusae  breves,  intima  longior  apice  callosa.  Folia  2 — 3,  lanceolato-linearia  glaberrima  nitida, 
facie  linea  alba  longitudinali  notata,  dorso  nervo  valido  carinata,  marginibus  parum  revoluta 
primum  flore,  cui  eoaetauea,  breviora.  demum  elongantur  patentque.  Flos  inter  folia  unus  scapo 
brevissimo  insidens,  spatha  membranacea  simplici  ad  basim  ovarii  inserta,  demum  tubo  brevior, 
florem  virgiueum  includit.  Perigonii  tabus  longissimus  fauce  nudus,  limbus  campanulatus  sex- 
partitus,  partitiones  ejus  inaequales,  tres  interiores  et  breviores  et  angustiores  atque  pallidiores, 
omnes  obovato-oblongae,  obtusissimae,  lilacinae.  sub  apice  ut  plurimum  macula  cordata  profun- 
dius  colorata  pictae.  Faux  aperta,  filamenta  glabra,  Aitheris  sagittatis  breviora,  poUen  globulus 
refert  aureos,  glandulis  simillimos,  filamentis,  stylo  tuboque  adhaerentes.  Ovarium  trigoaum, 
Stylus  stamina  superans,  stigma  trifidum,  laciniis  cuneiformibus  tubulosis,  crenulato-incisis. 
aureis.  Capsula  estriata;  semina  rubra, 

Not.  differt  a  Cr.  versicolore  Gau'l.  spatha  simplici  potissimnm  et  Capsula  estriata;  a  Cr. 
verno   ]Vt(l/.  fauce  tubi  nuda  etc. 


»j.  LELCOJUM. 

iBC.  343),  Lemberg  an  mehreren  Punkten  {BG.  I.  231,  Z.  Mn.  1836 
•g.  ^iS,  LZ.  \,  ZE.  !>,{),  T.  Zim.  XII.  890),  Zurawiiiki  {Wütm.  Roziu. 
1824  p.  203),  Niwia  {Lenz  Fiz.  II.  49),  am  Ceciiia,  Dialu,  Drakului 
{HSt.  28),  bei  Warna,  Kirlibaba  {HB.  82),  Truskawiec  {Hürk  ZBG. 
XVI.  270),  auf  der  Cergowa  gora,  Czerwona  gora  (iC),  Skaika  Gaboi'iska 
(^Grz.  Fiz.   II.  49 j,  Racza  Hala  {R.  ZBG.  XVIII.  48fiJ. 

2.  LEUCOTUM  L. 

1.  Li.  vernum  L.^  Galauthus  veruus  AU.  Fl.  ped.  I.  '23.^, 
Eriuosma  veruuui  Kunth  Eu.  V.  474.  Auf  feiicliteu  Wiesen,  sumpfigen 
Waldstelleu  selten.  Bei  Czerua  (BC.  ;)43),  Brzuchowice,  Grzeda,  Krzy- 
wczyce  {ZL.  1,  T.  ZBG.  XII.  890),  Brody  {KLoeh.  Fiz.  III.  118),  im 
Staiiislawower  Kr.  {H.  ZBG.  XI.  5t)  >,  bei  Kaliuow  {Now.  Lep.    XVIII.). 

L.  aeslivuiii  L.  Syst.  ed.  X.  (1759)  975.  Um  Kety  (Trausch  Roczn. 
XXXIII.  221)  fehlt  jedoch  in  B.  ZBG.  XVIII.  486. 

3.  NABCISSUS  L. 

1.  N.  poeticiis  L. ,  2.  N.  Pseudo-Narcissus  L.  werden  in 
Gärten  cultivirt,  verwildL-rn  mauclimal  ,  kummen  aber  nie  wirklich 
wild  vor. 


0  R  C  H  I D  E  A  E. 

1.  MAI.AXIS  Siv. 

1.  M.  paludosa  Sw.  in  Vet.  Acad.  Handl.  1800  p.  133.  Auf  Hoch- 
mooren sahr  selten.  Bloss  bei  Jeziorki  hier  häufig  {B.  ZBG.  XVIII.  486). 

2.  M.  monophyllos  Siv.  1.  c,  Epip actis  monuphylios  Schm. 
in  JJeyer  phys.  Aufs.  (1791)  241,  Microstylis  monophyllos  Lindl. 
The  Gen.  and.  Spec.  Orch.  (1830 — 40)  19.  Auf  Torfwiesen,  sumpfigen 
Anhöhen  selten.  Bei  Szczyrk  auf  der  Polaua  Jaworzynka  (Kotb.  briefl. 
Mitth.)  am  Dunaczy,  Skalita  {Kolb.  ZBG.  XII.  1197),  bei  Zywiec  {H. 
ZiiG.  X.  611),  am  Nosal  (R.  ZBG.  XVIII.  486),  in  den  Pieninen  (Ä. 
1.  c,  Grz.  Fiz.  II.  49)  am  Wege  nach  Szczawnica  (BP.  86),  bei  Be- 
dnarowka  {Schm.  ZBG.  XV.  456),  Holosko  {Hoelzl  et  Flach.  ZBG.  XII. 
892,  Schm.  1.  c.  XV.  456),  in  der  Bukowina  {ZE.  108)  fehlt  jedoch 
in  HB. 

2.  CORALLORRHIZA  Hall. 

1.  C.  innata  RBr.,  Cymbidium  Corallor rhiza  Sw.  in  Vet. 
Acad  Handl.  ISüü  p.  238.  In  schattigen  feuchten  AVäldern  vom  Hügel- 
lande bis  in  die  Voralpenregion  stellenweise.  Bei  Czerna,  Zary,  Dubie 
{na  .'j39i,  am  Teufelsfelsen  {T.  ZBG.  XII.  892),  in  der  Paienica  {Bse 
BV.   X.   14),  im   Thale  Biale  {Grz.  ÖßW.    III.    259,    Fiz.    II.    49,    BBW- 


STl-R.yiA.  ß- 

551,  BP.  70),  am  Fasse  der  Pisauii,  bei  Koacielisko  gegen  den  Przj- 
»•Tup  {lUe  BV.  X.  8,  6),  auf  der  Babia  gora  i^BP.  b5,  li.  Roczu. 
XXXIII.  2M). 

3.  STURTÜJTA  Rchh. 

1.  St.  Ii033elii  Rchh.  Ic.  IV.  39,  Ophrys  diphyllos  Loesel. 
Pruss.  (1703)  180,  Orchis  paludosa  Fl.  dau.  t.  887  uou  X.,  Malaxis 
Loeselii  Siv.  in  Act.  soc.  Ups.  1796  p.  76,  Serapias  Loeselii  Hnffm. 
Deutschi.  Fl.  %.  Ausg.  II.  (18041  181.  Aul'  Torfwiesen  der  uördliclien 
Ebene  sehr  selten.  Bei  Kobierzyn,  tagiewniki  (/yC.  340),  Szkl'o  (TFtfi,<;s 
ZBG.  XV.  456),  Lubieii  (BG.  II.  iti,  Bess.  in  Äc/i6.  Ic.  XXIII— IV.  16iJ. 

4.  OBCHIS  L. 

1.  O.  militaris  L.  Sp.  941,  0.  cinerea  Schrank  baier.  Fl.  I. 
(1789)  ^41,  0.  purpurea  BC.  333  uou  Huda.  Auf  Wald-  und  Berg- 
wiesen  stellenweise.  Bei  Bolechöwka  (1?C.  332),  Derewacz  (Jar.  ZBG. 
XII.  890),  Holosko  {Jar.  1.  c,  Grz.  Fiz.  II.  48j,  Zurawniki  QWittm. 
Rüzm.  1824  p.  213),  am  Cecina,  Dialu  Drakului,  Jedry,  Grujez,  bei 
Storozynetz,  Dawideny,  Koszczuja  {ÜB.  84),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  226J, 
Samborer  (Bück.  ZBG.  XVI.  289),  Sauoker,  Jasioer  Kr.  (ZE.  107j, 
namentlich  in  beiden  letztgenannten  häufig,  was  ich  nicht  bestätigen 
kann,  in  dwu.  Pieniueii  (BP.  86),  bei  Zakopane  (Bostiiurki). 

0.  fusca  Jacq.  In  Hainen,  auf  Waldstellen  bei  Kuty  (ü.  Flora 
XIX.  629),  in  der  Bukowina  (ZE.  107)  fehlt  jedoch  in  HB.  84. 

0.  variegata  ÄU.  Am  Szurawna  und  Hostynec  der  tuczyna,  bei 
Kimpolung  im  Isworu-alb,  am  Priuluk,  Limbidi  (HSt.  18).  Scheint 
nach  den  letztgenannten  Standorten  zu  urtheileu  mit  0.  ustulata  L. 
verwechselt  worden  zu  sein. 

2.  O.  ustulata  L.,  0.  militaris  minor  Piv.  t.  17  nach  HB.  8.5, 
0.  amoena  Cr.  Stirp.  VI.  (1769j  488.  Auf  trockenen  Wiesen  von  der 
Ebene  bis  in  die  Voralpenregion  stellenweise.  An  der  Przemsza  Czarna 
(P.  ZBG.  XVIII.  4^6),  bei  Zabierzöw  (BC.  333),  Tarnow  (H.  Flora 
XVII.  566),  Janow,  Holosl^o  (  Weiss,  Schm.  ZBG.  XV.  455),  Derewacz 
(Jar.  ZBG.  XII.  890),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  II.  215,  ZE.  107), 
auf  der  Horaitza,  bei  Gaureny,  Kimpolung  im  Isworu-alb  am  Priuluk, 
Limbidi,  in  den  Thälern  Oize,  Vallestina,  Pareu-Androni  (HB.  85),  in 
den  Pienineu  am  Wege  nach  Szczawnica  (BP.  86 j,  am  Kronenberge 
(A.  BV.  VII.  132),  auf  der  Szeroka  polana  (BP.  86),  bei  Zakopane  (R. 
ZBG.  XVIII.  486,  Ilse  BV.  X.  4). 

3.  O.  coriophora  L.  Auf  nassen  Wiesen  von  der  Ebene  bis  in 
die  Bergregion  zerstreut.  Bei  Modlnica  (BC.  333),  zwischen  Trojadyn 
und  Tonie  (BG.  II.  214,  BC.  333),  bei  Poreba  (Grz.  ÖBW.  III.  15 i), 
Borki  (T.  ZBG.  XII.  8ViO),  Hofobko  (T.  I.  c,  JS'ow.  Exs.),  Lemberg  am 
Wege  von  der  Schiessstätte  ins  Eisenbriindl  (ZE.  106),  bei  Zboiska, 
Lesienice  (T.  ZBG.  XII.  890),  Czernawka,  Czahor  (HB.  85),  am  Ploska 

Knapp,  galiz.  Pflaa;;. -Aufzahlung.  5 


no  OKCHIS. 

(//.  Flora  XIX.  636),    Im    Saiaborer    Kr.    iJIäck.    ZBG.    XVI.    287),    am 
Ziimczysko  (H.  Flora  XVII.  575). 

4.  O  globosa  L.  Sp.  ed.  X.  (1759)  1242,  0.  Halleri  Cr.  Stirp. 
VI.  (176U)  iuS,  0.  sphaerica  IIB.  85  iioii  3IB.  Auf  massig  feut-hten 
AViesen  des  Hügellandes  und  von  da  bis  in  die  Alpenregion  nicht  selten. 
Auf  der  Magora,  am  Dunaczy,  Skalita  (Kolb.  ZBG.  XII.  1198)j  auf  der 
Babia  göra  (BZ.  402,  BP.  89),  in  der  Tatra  gemein  (HA.  15,  ZE.  106, 
BBW.  551,  BP.  76,  Ueckf.  ÖBW.  VII.  342—4,  Reim.  BV.  VII.  140,  Ihe 
BV.  X.  5,  10,  FL  ZBG.  XX.  478),  iu  den  Pienineu  (BP.  86),  bei 
Szczawnica  (Ziel.  Szcz.  19),  Krynica  (BK.  31),  Krasiia,  Lubatowa, 
Wetlina,  Carynskie,  Ustrzyki  gorue  (K.),  Mrazuica,  am  Paraszka,  Sze- 
bela,  Pikuj  (Hück  ZBG.  XVI.  265,  XV.  59,  62),  im  Stauislawower  Kr. 
(H.  ZBG.  XI.  66),  auf  der  Czania  Hora  (HB.  V,  H.  Koczu.  XXXIII. 
128),  am  Budiii,  auf  der  fcuczyna,  am  Zapul,  Jedul,  Suchard,  Ouschor, 
Busa  Scherpi,  Pietrile-Rosch,  Dzumaleu,  Piatra-Domuei,  Raren  (HB. 
85),  auf  der  östlichen  Hochebene  im  Bizeziner  Kr.  (Hodzl.  ZBG.  XI. 
6t3),  zwischen  dem  Sofieuwäldehen,  der  Wolka  und  Kleparow  (BG.  II, 
214),  doch  fehlt  letztere  Angabe  in   T.  ZBG.  XII.  890. 

5.  O.  Morio  L.  Auf  trockenen  Hügeln  und  V^^iesen  stellenweise. 
Bei  Tenczynek.  Bolechowice ,  Zabierzow ,  Aleksandrowice  ,  Mydlnik, 
Bielany,  Zwierzyniec ,  Pychowice ,  Podgorze,  Wieliczka,  Bibice  (BC. 
323),  Tarnövv  (H.  Flora  XVII.  366,  Grz.  ÖBW.  HI.  154).  Lemberg  (BG. 
II.  214.  ZL.  18.  T.  ZBG.  XII.  890),  Zbolska  (T.  1.  c),  Lesieiiice  (Weiss 
ZBG.  XV.  45-)),  Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  203),  unterhalb  Bora- 
tyn  (Kloeh.  Fiz.  III.  118),  in  der  Bukowina  häufig  (HB.  85,  Kn.  Pr. 
10),  am  Fusse  der  Karpaten  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  226),  bei  Mra- 
znica,  am  Trudnica-Bache  (Hück  ZBG.  XVI.  264—5,  278j. 

6.  O.  pallens  L.  In  Wäldern  gebirgiger  Gegenden  sehr  selten. 
Bloss  bei  Zlatna  ( R.  ZBG.  XVIII.  486),   Szczawnica  (Ziel.  Szcz.   19). 

7.  O.  mascula  L.  Fl.  suec  (1775).  310.  Auf  massig  nassen  Wiesen 
oder  an  trockenen  Waldrändern  von  der  Ebene  bis  in  die  Bergregion 
zerstreut.  Bei  Krzeszowice,  Dubie,  Kobylany,  Aleksandrowice  (BC.  333), 
Tarnow  (H.  Flora  XVII.  Ö66),  Hoi'osko  (Grz.  Fiz.  IL  48),  Bednarowka, 
Derewacz  (Weiss  ZBG.  XV.  456),  Niwra  (Lenz  Fiz.  II.  54),  Zaleszczyki 
(Friedl.  in  BG.  II.  215,  ZE.  107),  Czernawk»,  am  Cecina  (HB.  86),  bei 
Suczawa  (  A'n.  Pr.  10),  am  Pilsko,  auf  der  J^abia  gora  (R.  ZBG.  XVIII). 

8.  O.  laxiüora  Lam.  Auf  sumpfigen  Wiesen  sehr  selten,  Bei  Mlo- 
szowa,  Dulowa  (BC.  334),  in  der  Bukowina  ohne  nähere  Angabe 
(HB.  6). 

9.  O.  sambucina  L.  Fl.  suec.  (1755)  312,  0.  incarnata  BG.  II. 
216  die  rothblühende  Spielart  nach  Bess.  Volh.  35  non  L.  Auf  Wald- 
wieseu  sehr  selten.  Auf  der  Babia  gora  (H  Roczn.  XXXIII.  91),  in  den 
Centralkarpaten  und  auf  den  Alpen  der  Bukowina  (ZE.  107)  kaum, 
fehlt  überdiess  in  HB.  86.  Aiu  Sikornik  hinter  der  Mogiia  Kosciuszki 
BC.  334),  zwischen  Zwierzyniec  und  Wola  justowska  (BG.  II.  216), 
scheint  jedoch  an  beiden  Standorten  längst  verschwunden  zu  sein  (vgl. 
//.  Roczn.  XXXIII.  91). 


ORCHIS.  ßj 

10.  O.  latifolia  Cr.  Stirp.  IV.  (1769)  493.  Aendert  ab: 

cc.  majalis  Neilr.  Nieder-Oesterr.  191,  0.  majalis  Rdih.  Auf  iiasseu 
sumpfigen  Wiesen  niedriger  und  hügliger  Gegenden  häufig. 

ß.  incarnata  Neilr.  1.  c,  0.  incarnata  L.  Auf  sumpfigen,  torfigeu 
Wiesen  stellenweise.  Bei  Pogovzyce,  Regulice ,  Teiiczynek  ,  Wola 
justowska,  Zwierzyniec,  Zakrzowek,  Kobierzyn,  Wola  Duchacka  (7?C. 
335),  Rzesna  ruska  (T.  ZBG.  XII.  890),  Pantalicha  (K.).  0.  pallida 
T.  ZBG.  XII.  (18G2)  890*"*),  0.  incarnata  var.  pallens  T.  1.  c.  IX. 
(1859)  45,  0.  incarnata  pallens  T.  ZBG.  IX.  5'2,  auf  Torf  bei  Lesie- 
nice  (T.  ZBG.  IX.  5'2)  scheint  hievon  nicht  verschieden  zu  sein. 

y.  angustifolia  Rchh.  fil.  Ic.  XXIII— IV.  (1851)  52  t.  52,  0.  an- 
gustifolia  Rchb.  Ic.  IX.  17  uon  Lois.  Auf  Sumpfwiesen  und  Mooren 
um  Lemberg  ohne  nähere  Angabe  (T.  ZBG.  XII.  890). 

11.  O.  maculata  L.  Sp.  942,  0.  Biermanni  Ortm.  in  Mannl 
Führer  in  Karlsbad  5.  Aufl.  (18o0)  332  nach  Rchb.  Ic  XXIII— IV.  66. 
Auf  Wiesen  niedriger  und  besonders  gebirgiger  Gegenden  häufig. 

5.  ANACAMPTIS  Rieh. 

1.  A.  pyramidalis  Ridi.  Aun.  du  Mus.  IV.  (1818)  35,  Orchis 
pyramidalis  L.  Sp.  940.  Auf  trockenen  Wiesen  selten.  In  den  Bes- 
kiden  (H.  Roczn.  XXXIII.  119),  bei  Hciosko  über  der  Försterwohnung 
iFlach.  ZBG.  XII.  892),  in  der  Bukowina  {ZE.  i06)  fehlt  jedoch  in  HB. 

6.  GYMNADENIA  RBr. 

1.  G.  cucullata  Rieh,  in  Ann.  du  Mus.  IV.  (1828)  57  i^)  Orchis 
cucullata    L.    Sp.    939,     Himautoglossum    cucullatum    Rchh.    Fl. 


•8)  Wurzel  handförmig  getheilt.  KaollGnlappen  in  lange  Fasera  auslaufend.  Stengel  hohl, 
an  der  Basis  bis  4"  breit.  Untere  Blätter  des  Stengels  selieidenförmig  umfassend.  Die  mittlem 
bei  6"  lang,  1"  breit.  Die  obern  schmäler  spitz  zulaufend.  Deckblätter  aderig,  vielnervig.  Alle 
länger  als  die  Bliithea.  Seitliche  Perigonzipfel  stumpf.  Sporen  kegel-walzeaförmig,  beinahe 
so  lang  als  der  Krnchtknoten.  Blüthen  ansehnlich  gelblich  weiss.  Lippe  gegen  den  Schlund 
mit  einem  grünlich-gelben  Fleck.  Äehre  gedrungen  etwa  2"  lang.  Pflanze  bis  2'  hoch. 

''•*)  Da  die  liier  gegebene  Beschreibung  zu  kurz  ist,  so  lasse  ich  die  in  Rchb.  Fil.  Ic. 
XXIII — IV.  109  zum  Theile  nach  galizischen  Exemplaren  entworfene  folgen: 

Tubercula  transversa  oblonga.  nunc  medio  apice  cmarginafa,  uade  obtuse  biloba;  papil- 
lis  creberrimis  obsitae :  „pulcherrime  hyalinopellucidae"  (cl.  Görski'/)  (Bulbus  albus  hemidia- 
phanus"  Gmel.  Sib.  MIX.  f.  2.  2*).  Radices  adventitiae  filiformes,  abbreviatae.  Canlis  angu- 
latus,  vulgo  strictus.  quinquepoUicaris,  tenuis,  ultra  pedalis,  robustus.  Vaginae  valde  membra- 
uaceae  arcfae,  apice  libero  acutae  seu  lanceae.  Folia  oblonga,  acuta,  basi  cuneata,  internodio 
minimo  distantia,  magnitudinis  saepe  inaequalis,  „venis  tesselatim  quasi  picta  laete  viridia, 
inferne  splendentia";  folio  lanceolato  acute  bracteaeformi  parvo,  nunc  duobus,  in  caule.  Spica 
nunc  4 — 5  flora,  nunc  pluriflora  ( —  25).  Bracteae  lanceolatae,  acntae  seu  acuminatae,  satis 
crassae,  flores  inferiores  nunc  aequaates.  Flores  floribus  Platantherae  viridis  prope  aequimagni 
Ovarium  teres,  anthesi  tortum.  Perigonii  phylla  tria  externa  oblongo-lanceolata  acuta,  uni- 
nervia,  externis  appressa.  Labellum  ligulatum,  trifidum,  segmentibus  lateralibus  lineari-laneeo- 
latis,  nunc  triangulis,  segmento  medio  triangulo,  Omnibus  plus  minus  acutis:  calcar  cyUndraceo-, 
filiforme ,    ovario    brevius  ,    prope    semper    autrorsum    curvatum.     Gymnostemium     cum    labello 

5^ 


68 


GYMNADKNIA. 


geim.  (1830 — 2)  120.  In  Naclel\viild(!rii  der  iiordüstlicliea  Ebene  selu' 
selten.  Bloss  bei  ßrody  {Kloeb.  Fiz.  III.  II9j.  Zwischen  Stawki  und 
Leleciiowka  (ßG.  IL  213,  Rrhb.  Ic.  XXIII— IV.  IIOJ  nicht  mehr  (i/. 
Koczii.  XXXIII.  91). 

2.  G.  albida  Rieh.,  I.  c,  Orchls  alpina  Cr.  Stirp.  VI.  486, 
Habcnaria  albiflora  T.  ZßG.  XII.  72  ein  Schreibfehler,  Perist  ylus 
albidus  Liiidl.  The  Gen.  and  Spec.  Orch.  (IS.'JO  -40j  299,  Coeloglos- 
sum  albidum  Hartm.  Scaiid.  (1838)  20o,  Leucorchis  albida  JB.  Meyer 
Preuss.  Pllanzo-ttg,  (1S39)  50.  Auf  Triften  von  der  Berg-  bis  in  die 
Alpenregion  stellenweise.  Auf  der  Babia  gora  (^BZ.  100,  BP.  89,  Kolb. 
ZBG.  XII.  1198),  bei  Koscielisko  (BBW.  551),  am  Uplaz  (Ä  Flora 
XVII.  580),  auf  der  Pyszua  {Reim.  BV.  VII.  141),  am  Giewont  {Kuhn 
BV.  VII.  144),  bei  Zakopaue  (BBW.  531),  auf  der  Jaworowa  (iJA".  31), 
bei  Wetliua,  Carynskie,  aiu  Rozsupaniec  wolusiacki  (iv".),  bei  Mraznica, 
auf  der  Sz'.-bela  {Hück.  ZBG.  XVI.  265,  XV.  59),  Czariia  Hora  {H. 
Ruczu.  XXXIII.  128),  tiuczyna,  Futurika,  im  Valle.stiiia-Thale,  am 
Suchard,  Dzumaleu,  Rareu  {IIB.  87). 

3.  G.  odoi'atissinia  Rieh.  1.  c,  Orchis  odoratissima  L.  Syst. 
ed.  X.  (1759)  1243.  Auf  Alpen-  und  Voralpenwiesen  der  Tatra  nicht 
selten.  Bei  Koscielisko  (Uecht.  ÖBW.  VII.  351),  auf  der  Koiiczysta 
turnia  (//.<«  BV.  X.  7),  Pisana  (H.  ZBG.  X.  610,  Ilse  BV.  X.  9),  am 
Ornak  (B.  ZBG.  X.  610),  Uplaz  (H.  Flora  XVII.  580),  im  Strazyska- 
Thale  (Grz.  Fiz.  II.  49),  am  Giewont  (Kahn  BV.  VII.  145). 

4.  G.  conopsea  RBr.  Auf  Wiesen,  Triften,  buschigen  Hügeln 
von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregion  nicht  selten.  An  der  Przemsza 
Czarna  (R.  ZBG.  XVIII.  486),  bei  Kalwaryja,  Izdebuik,  Krzywaczka, 
Mogilaiiy,  Libiertow,  tagiewniki,  Biskupice,  t^azauy  (BC.  335),  Brze- 
zinki  (Grz.  Fiz  II.  49,  Bosniacki).  bei  Zawadöw  (Now.  Exs),  am  Haraj, 
bei  Zboiska  ( T.  ZBG.  XII.  891),  Krzywczyce  (Ä'^.),  auf  der  Drancza 
{Kloeh.  Fiz.  III.  119),  bei  Brzezany,  Raj  (Ä". ),  von  Suczawa  {Kn.  Pr.  10) 
bis  Jablonica  (NSt.  61,  HB.  87),  im  Stryjer,  Samborer  Kr.  {Hück. 
ZBG.  XV.  56,  58,  62),  von  Ustrzyki  görue  bis  Weglöwka  (-AT.),  in  den 
Pieninen  {A.  BV.  VII.  133,  Bosniacki),  der  Tatra  häufig  (Bosnlacki, 
Bse  BV.  X.  6,  FI.  ZBG.  XX.  478),  in  den  Beskiden  {BZ.  100,  R.  Roczn. 
XXXIII.  209). 

niiiiaiild^Iossuin  liiiciiiiiiii  Spreng.  Syst.  III.  (1826)  694.  In  der  Berg- 
region bei  Koscielisko,  Zakopane  {BBW.  551)  gewiss  nicht.  Bewohnt 
sonst  niedere  Kalkhüg-el. 


subparallclura,  acutiusculura;  antliciao  loruU  paralleli,  basi  recti ;  rOstcUum  satis  niirum:  lobus 
medius  papil'.aeformis,  a  lateribus  comprossus;  lobi  laterales  valdo  prominuli,  prope  papilläres; 
inter  hos  lobos  canales  sat  profundi  pro  caudicuüs  iiitersuQt.  PoUinis  masRulae  in  caudicula 
Ijrevi  descendunt  glandulura  oblongam  seu  spatulatam  versus,  quae  cum  rostelli  facie  anteriore 
prope  parallola.  Fovea  stigmatica  obtusaiijxule  quadrata,  staminodia  subcouica,  saepe  papulosa. 
Superficies  stipmatica  fflutinosa  nunc  sulMjuadrata.  sappe  divisa,  spu  biloba.  Rostolli  lobum 
medium  nunc  dimldiatum  reperi.  Placentae  iiitegrae.  Tcstao  collulae  reticulari-spiroideae.  Color 
florum  aquoso  carneo  purpureus;  labellum  albidum,  roroum,  etiam  „labeliuiu  basi  albet  et 
sature  punctis  purpureis  varium  est"  (^Gmel.  1.  c.  IJ 


PLATANTHERA.  gQ 

7.  PLATANTHERA  liich. 

p.  bifolia  I^chb.  Fl.  germ.  120,  P.  sol  st  iti  aus  Bofnningh,  in 
Rch'>.  Fl.  a-ei-m.  120,  0.  bifolia  L.  Sp.  939  var.  a  et  ß,  Habeiiaria 
bifolia.  HBr.  Hort.  Kew.  V.  193?  In  Wäldern  niedriger  und  hügliger 
Gegenden  häufig. 

2.  P.  cMoraatlia  Cast.  RBr.  P.  Wnukelii  Rchh.  Fil.  in  lichb.  Fl_ 
sax.  89,  P.  montana  Rchb.  fil.  Ic.  XXIII— [V.  123  t.  TS,  P.  luacroglossa 
T.  ZBG.  XVT  313  non  Wallr.  Sclied.  486  wo  nur  von  Orchis  bifolia 
ß  macroglossa  die  Rede  ist,  Orchis  montana  Schm.  Fl.  boem.  cent. 
i.  (1793)  34  t.  56,  0.  bifolia  ß  major  BG.  II.  212.  Auf  WaUlwieseii, 
Triften,  in  Gebüschen  mit  der  vorigen  doch  seltener.  Bei  tagiewniki, 
Mogilany  (BC.  336),  Ryglice  {Grz.  ÖBW.  III.  154),  Zavvadow,  Ho-Iosko 
(Aow.  Exs.),  am  Teufelsfelsen  ( T.  ZBG.  XII.  891),  bei  Pieniaki  (Now. 
Exs.),  Brze/.any  (X".),  Zaleszczyki,  im  Isworu-alb  (Ä  ZBG.  X.  610. 
Flora  XIX.  646)  fehlt  jedoch  in  HU.  88,  auf  der  Cergowa  göra,  bei 
Weglüwka,  Kol'üczjce,  Bizyska  (-ST.).  Im  Tarnower  Kr.  bei  Zgbice  (H. 
ZBG.  X.  610),  soll  wohl  heissen:  Zglobice,  denn  ein  Ort  erstereu 
Namens  existirt  nicht. 

8.  COELOGLOSSUSE. 

1.  C.  viride  Hartm.,  Orchis  viridis  Cr.  Stirp.  VI.  (1769)  491, 
0.  albida  ZH.  nach  Niesd  BrV.  VIII.  62,  mithin  auch  ZE.  107  nou 
Scop.^  Gymnadenia  viridis  Rieh.  Ann.  du  Mus.  IV.  (1818)  57, 
l'eristylus  viridis  Lindl.  The  Gen.  and.  Spec.  Orch.  (1830 — 40) 
299,  Piatanthera  viridis  Lindl.  Syn.  of  brit.  fl.  red.  (1835)  261. 
Auf  Beig-  und  Voralpeawlesen  stellenweise.  Bei  Szczyrk,  am  Dunoczy, 
bei  Salmopol,  am  Posrecini  {^Kolb.  ZBG.  XII.  1198),  auf  der  Babia 
göra  IBZ.  98,  BF.  89),  am  Pilsko  (Ä.  Roczn.  XXXIII.  210), 
gemein  in  der  Tatra  {^ZE.  107,  BBW.  ö51,  BF.  76,  Reim.  BV.  VII. 
138,  140,  lUe  1.  c.  X.  4,  7,  8,  9,  Grz.  Fiz.  II.  49 i,  den  Pieninen  {BF. 
86,  Bosmarki),  am  Pikuj,  Szebela  (Hü^k.  ZBG.  XV.  56,  59),  auf  der 
Czarna  Hora  (JI.  Roczn.  XXXIII.  128),  Keczeia-fcuczynska  (H.  Flora 
XIX.  641),  am  Hostynec,  im  Isworu-alb,  am  Limbidi,  Priuluka  {HB.  88), 
Suchard,  Rareu  {Z.  BrV.  VIII.  62),  Muutje  lung  (HB.  88),  in  der  nörd- 
lichen Ebene  bei  Hdosko  (Jar.  et  Hoelzl.  ZBG.  XII.  881),  Rzesna  ruska 
(T.  ZBG.  X.  94),  im  Zolkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  195)  doch  bedürften 
die  beiden  vorletzt  genannten  Angaben  noch  einer  Bestätigung-. 

9.  HERMINIUM;  RBr. 

1.  H.  MonorcMs  RBr.,  Orchis  Monorchis  Cr.  Stirp.  VI.  (1769) 
478,  Arachuites  Monorchis  Bofm.  Deutschi.  Fl.  2.  Ausg.  (1804) 
179,  Satyrium  Monorchis  Fers.  Syn.  IL  (1807)  507.  Auf  Voralpen- 
wiesen der  Ostkarpaten  nicht  selten.  Bei  Llcia  {R.  ZBG.  XVIII.  486), 
auf  der  Tatarkuzza,    Szura,wiia,    in    den    Thälern    Vallestina,    Oize,    bei 


•^n  CHAMAEORCHIS. 

Borna  Kaiidreny,  am  Montschel,  D/umaleu,  PiaLra-Domiiei,  Kareu  {IIB. 
89j.  Bei  Genuakuvvka  (Lenz  Fiz.  II.  '6i)  kamu. 

10.  CHAMAEORCHIS  Rieh. 

Ch.  alpina  Jiirk.  Ann.  du  Mus.  IV.  (1818)  57,  Arachnites 
alpiua  >V/tr/i.  tl.  boüiu.  ceut.  i.  (1793)  74  t.  100.  In  den  Ceiitralkarpateu 
an  der  Krummholzregion  (ZE.  107J  des  Uplaz  gegen  den  Czerwony 
AVieich  {Bosniacki  Exs.J 

11.  OPHRYS  L. 

1.  O.  muscifera  Huds.  Fl.  angl.  ed.  I.  (1762)  3i0,  0.  luyodes 
Jiicq.  Mise.  11.  (1781)  873.  Auf  Bergtviesen  der  Ostkarpaten  selten.  lui 
Sereth-Tliale  bei  Bursukeu,  iopuszna  QZips.  ZBG.  XIV.  131J. 

12.  EPIPOGUM  Gmel. 

1.  E.  aphyllum  Sw.  Summ.  yeg.  Scaud.  (181i)  32,  E.  Gmelini 
Rieh.  Anual.  du  Mas.  IV.  (1818)  58,  Orchis  apliylla  Schm.  in  Meyer 
phys.  Aufs.  (1791)  ^240.  In  schattigen  nassen  W^äldern  des  Hügellandes 
und  von  da  bis  in  die  Voralpenregiou  stellenweise.  Bei  Czerna,  Zary, 
Dubie,  Debniki  (BC.  336),  Koscielisko  (FI.  ZBG.  XX.  470),  Zakopane 
an  mehreren  Punkten  {BBW.  551,  BP.  71,  A.  BV.  V[I.  136,  R.  ZBG. 
XVIII.  487,  Grz.  Fiz.  II.  49),  am  Pienski  potok  (Bosniacki),  bei  Solka 
QMustazza  Exs.). 

13.  LISTERA  RBr. 

1.  Ii.  ovata  RBr.,  Neottia  latifolia  Rirh.  in  Annnl.  du  Mus. 
IV.  59.  Auf  Wiesen,  in  Wäldern  niedriger  und  hügliger  Gegenden 
bis  in  die  Voralpenregion  häufig. 

L.  Eschiillziaiia  Cham,  in  Linu.  III.  (1828)  33^").  In  Nadelwäldern 
hinter  Stawki  (  Weiss  ZBG.  XV.  456)  gewiss  nicht.  Ist  bloss  auf 
Unalaschka  Sitcha  beschränkt  (vergl.  Cham.  1.  c,  Rchb.fil.  Ic.  XXIII — IV. 
148,  LeJel>.  Ross.  III.  80). 

20)  Da  diD  liier  {jetrebeno  Beschreibung  zu  kurz  ist,  so  lasse  ich  die  aus  Rchb.  Ic. 
XXIII— IV.   148  folgen- 

Tenuis  foliis  ovatis  seu  oblongis,  labelli  oblonsfi  apice  dilatati  bilobi  lobis  abbreviatis, 
obtusatis,   pymnoätomio  gracilento. 

Khizoma  teretiusculum,  non  nodose  incrassatum,  gracile,  radicibus  filiformibus  sparsis. 
Caulis  gracilis,  subfililorinis,  superne  puberulus  vaginis  apice  lanceolatis,  suprema  distanti. 
Folia  2  subopjjosita  in  medio  caule,  ovata  acuta  seu  orbicularia  acuta,  folio  bracteaeformi 
nunc  superposito.  Iiitvrnodiuni  inter  folium  supremum  et  bracteam  infimam  nunc  elongatum. 
Racomus  laxiflorus.  Flores  viriduli,  purpura  praotexti.  Bracteae  ovatae,  acutae,  puberulae. 
Perigonii  phylla  externa  lanceolata  acuta,  extus  puberula,  intus  glabra;  phylla  lateralia 
interna  linearia,  obtusiuscula;  labellum  oblongum,  a  cuncata  basi  dilatatum,  crenulatum,  mem- 
branaceum,  venosum,  apice  bilobum,  lobis  obtusis  extrorsis,  nunc  integrum.  Gymnostemium 
mediac  loiigitudinis  basi  gracile  subcurvatunl :  androclinii  processus  posticus  trilobus,  nunc 
bilobus;  fovea  stiEm:<tica  inferiia  labiata,  labio  bilobo  seu  integro  promiiiulo:  processus  rostel- 
laris  ligulatus,  nunc  bilobus;  anthera  oblonga.  PoUiiiia  duo  quidem  tantum  vidi,  sed  cum  anthera 
subputrida  esset,  errorcm  suspicor;  glandula  minata 


NEOTTIA.  7J 

2.  Ii.  cordata  RBr.^  Epipactis  cordata  All.  Fl.  pedem.  Tl. 
(1785)  152,  Neottia  cordata  Rieh.  1.  c.  lu  moosigen  Wälderu  der 
Alpen  und  Voralpen  stellenweise.  Auf  der  Barania  (Ileinr.  Tesch.  13), 
Babia  göra  (^Hai^zl.  ZBV.  III.  U5,  J^Z.  101),  bei  Koseielisko,  Zakopane 
QHob.  ÖBW.  m.,  Grz.  1.  c.  258,  BBW.  551,  BP.  75,  Uecht.  ÖBW.  VII. 
343—4,  FI.  ZBG.  XX.  469—70,  482),  auf  der  Pisaiia  FI.  1.  c.  470),  in 
der  Palenica,  zwischen  tysa  und  Poroniii  {^Ilse  BV.  X.  14,  12),  bei  Buko- 
wiua,  in  den  Pieninen  QBosniacki).  Bei  Szklo  zwischen  Erlen  (^Weiss 
ZBG.  XV.  456)  kaum. 

14.  NEOTTIA  L. 

1.  N.  vvdgBiYis  Kolb.  ZBG.  XII.  (1862),  1198,  N.  nidus  aris  Rieh. 
Annal.  du  Mus.  IV.  (1818)  41  wohl  älter,  enthält  aber  eine  Tautologie, 
daher  obige  Namensänderung,  Epipactis  nidus  avis  Cr.  Stirp.  VI. 
475,  Listera  nidus  avis  Hook.  Seot.  (1821)  253.  In  Wäldern  niedriger 
und  gebirgiger  Gegenden  häufig. 

15.  EPIPACTIS  Rieh. 

1.  E.  latifolia  All.,  Serapias  Helleborine  a.  latifolia  L. 
Sp.   94'».  Aendert  ab: 

a.  major  Neilr.  Nieder-Oesterr.  (1859)  203,  E.  purpurata  Sm. 
Engl.  El.  IV.  (1828)  41,  E.  viridiflora  Rchb.  Ic.  IX.  (1831)  17  f. 
1142,  Serapias  latifolia  ß.  silvestris  Pers.  Syn.  II.  (1807)  512.  In 
Wäldern,  .schattigen  Hainen  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregion 
stellenweise.  Bei  Tenczyn ,  Czerna,  Dubie,  Zary,  Kobylany,  Aleksandro- 
wice  (BC.  337),  Wolka  niedzwiedzka  QJabf.  Eiz.  210,  216),  Maydan 
(T.  ZBG.  XII.  891),  Janöw  (^Weiss  ZBG.  XV.  456),  Holosko  (T.,  Weiss 
1.  c.J,  Boratyn  (Kloeb.  Eiz.  III.  119),  Trembowla  (Wittm.  Rozm.  1824 
p  r^S),  W^isniowczyk,  Brzezany  (K.),  Czernavvka,  am  Cecina,  bei  Horecza 
(iJJ5.  91),  Suczawa  (An.  Pr.  12j,  im  Kolomyjaer  Kr.  {Witiv.  Fiz.  227), 
bei  .Sniatyu  QBück.  ZBG.  XVI.  273),  auf  der  Cergowa  gora,  bei  We- 
glöwka  CK.'},  Zakopane  QBBW.  551). 

ß.  minor  Neilr.  1.  c,  E.  atrorubens  BG.  II.  (1809)  220,  E.  lati- 
folia ß.  rubiginosa  Gaud.  Helv.  II.  (1828J  182,  E.  rubiginos  a  Ä'br/i 
Syn.  ed  II.  (1844J  81,  Helleborine  altera  flore  atrorubente  Bauh. 
Pin.  (1623)  186,  Serapias  Helleborine  ß.  L.  Sp.  849.  Auf  waldigen 
Hügeln,  an  steinigen  Waldstellen  vom  Hügellande  bis  in  die  Voralpen- 
region seltener.  Bei  Tenczyn,  Mmköw,  Aleksaudrowice  (J5C.  338),  Stracz 
{BG.  II.  :20,  ZE.  108 j,  Holosko  {ZL.  137  ,  Kleparow  {BG.  1.  c,  ZE. 
108,  r.  ZBG.  XII.  891),  Romanow  {ZL.  13;j,  Suczawa  {Kn.  Pr.  13),  im 
Tatarka-Thale,  am  Zapul,  auf  der  tuczyna  {HB.  91),  Szebela,  am 
Pikuj  {Hack.  ZBG.  XVI.  263),  Kronenberg  {A.  BV.  VII.  131),  bei  Zako- 
pane, am  Nosal  (^^TF.  551,  BP.  71),  Koscielisko  (C/ec/t«.  ÖBW.  VII.  343, 
BP.  85,  Ilse  BV.  X.  7,  FI.  ZBG.  XX.  470).  Serapias  atropurpurea  U 
Flora  XIX.  634,  bei  Putilla  durfte   hieher    gehören,    S.    a.    micrantha 


71 


F.PIPACTIS. 


JiBW.  ."J"!  non  Kit.^  der  keine  sulche  gleichnamige  Pfliiiize  beschrieben, 
bei   ZakopaiK'  in  der   Waldreg-ion   Ist  zweifVIhaft. 

2.  £.  micropbylla  Sw.  Vet.  Acad.  Handl.  1800  p.  232.  Am  Fasse 
der  Westkarpaten   oliiie  nähere  Angabe  (//.  Roizu.  XXXIII.   105). 

3.  E.  palustris  Cr.  Stirp.  VI.  ri769)  '»62,  Helleborine  latifoHa 
Fl.  dan.  V.  t.  2()7.  Auf  nassen  AViesen  niedriger  nnd  gebirgiger  (hegen- 
den stellenweise.  Bei  Szczakowa  (M.  ZBCr.  XVIII.  is?),  Kohierzyn, 
Zakizinvik.  Zagörze  (BC.  338),  Ryglice  (Grz.  Fiz.  IL  49),  Jamnica 
(Jach.  Fiz.  II.  17),  Wölka  niedzwiedzka  (J<ihT.  Fiz.  21 G),  im  ZöTkiewer 
Kr.  (ie.  Fiz.  IV.  31n),  bei  Kzesna  ruska,  Grzybowyce,  Dublany  (T.  ZBG. 
XII.  892),  Krzywczyce  (BG.  II.  220,  ZL.  157),  Brody  (Klneh.  Fiz.  III. 
119),  Pantalicha  (iv.),  Czernowitz  gegen  Czahor,  Gaureuy  [HB.  91), 
Suczavva  (Kn.  Fr.  10),  am  Fusse  der  Kaipaten  bei  Dorua  Watra  (HB. 
91),  Tustanowice  { Hück.  ZBG.  XVI.  277),  Wetlina,  Glehokie,  Glowlenko, 
Weglöwka  (K.),  Krynica  {BK.  32),  Kroscienko  {A.  BV.  VII.  134),  auf 
Obidowa  (Ilse  BV.  X.  3),  bei  Zakopane  R.  ZBG.  XVIII.  487),  am  Ska- 
lita, bei  Buczkowice  (Kolb.  ZBG.   XII.  1198). 

16.  SPIRA3TTHES  Rieh. 

1.  S.  autumnalis  Rick.  Annal.  du  Mus.  IV.  (1818)  59,  Neottia 
autumnalis  P  r.<.  Syn.  II.  (1807)  510.  Auf  Haideu,  in  Nadelwäldern 
selten.  Bei  Makow  (BG.  II.  219),  Bolochowice  (B€.  339),  auf  der  Gora 
sw.  Maicina  (Grz-  Fiz.  II.  49,  Bosniackl),  Rzesna  ruska  (Weiss  ZBG. 
XV.  456),  Bii'ka"),  Polouica,  Zurawniki  {^ZE.  107). 

17.  GOODYERA  RBr. 

1.  G.  repens  RBr.  In  moosigen  Nadelwäldern  niedriger  und 
gebirgiger  Gegenden  selten.  Bei  Kalwaryja  (BC.  339),  Koscielisko 
(Reim.  BV".  VII.  139),  im  Strazyska-Thale  (Grz.  Fiz.  II.  49),  am  Kro- 
kiew  (R.  ZBG.  XVIII.  487),  bei  Jasienica  (Hück.  ZBG.  XVI.  273), 
Solka  {Mastazza  Exs.).  Die  Angaben  bei  Holosko  hinter  der  letzten 
Hütte  (Sehn.  ZBG.  XV.  456),  ZoJkiew  augeblich  (T.  ZBG.  IX.  52), 
Busk  am  Zusammenflüsse  des  Peltew  und  Bug  (HoAzl.  ZBG.  XII.  74) 
sind  noch  zu  bestätig-en. 

18.  CEPHALANTHEBA  Rieh. 

1.  C.  pallens  Rieh.  Annal.  du  Mus.  IV.  (1818)  60,  C  grandiflora 
Bahivgt.  Man.  brit.  bot.  (1843)  296.  In  "Wäldern  hügliger  und  gebirgiger 
Gegenden  stellenweise.  Bei  Tenczyn,  Zary,  Duble,  Kobylany,  Aleksan- 
drowice  (BC.  3361,  Holosko  (W,'iss  ZBG.  XV.  456),  Krzywczyce  (BG. 
II.  221,  ZE.  108),  am  Teufelsfelsen    (T.    ZBG.    XII.    891),    bei    Boratya 


*')  Ob  B.  krolcwska  oiler  B.  szlaclierka  gemeint  sei,  bleibt  fraglich. 


CKPHALANTHERA. 


73 


(Klo;!>.  Fiz.  ni.  119?,  Niwra  (Lenz  Fiz.  IL  54),  Suczawa  (Kn.  Pr.  13), 
am  Grujez,  Jediy,  Dinlu-Drakului,  Ceciiia  (IIB.  89),  bei  Rudawka  (A'.), 
Dukla!  (ChriH.  in  BG.  IL  221)  im  Parke  (A".),  in  den  Beskideii  (II, 
Roczu.  XXXIIL  i19). 

2.  C.  ensifolia  Rick.  \.  c,  C.  Xiphopliyllum  Rchh.  fil.  Ic. 
XXIII— IV.  (1851)  151  t.  118,  Serapias  ensifolia  Mtirr.  Syst.  ed. 
XIV.  (1778)  815,  S.  Xiphopliyllum  Elirh.  in  L.  fil.  Supp'.  (1781)  404, 
Epipactis  ensifolia  ^cAm.  in  Meyer  Phys.  Aufs.  25 L  An  ähulicheu 
Orten  doch  seltener.  Bei  Czerna,  Dubie,  Kobylany,  Bielany  (BC.  337), 
Hoiosko  (Jar.  ZBG.  XII.  891,  Weiss  1.  c.  XV.  456),  am  Sandberge  (T. 
ZBG.  IX.  47),  bei  Krzywczyce  (T.  ZBG.  XIL  72,  Weiss.  1.  c.  XV.  456), 
Winniki  (Weiss  ZBG.  456),  Derewacz  (Jar.  ZBG.  XIL  891),  Czernawka, 
Zuczka  (HB.  90),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  ]Mraz,uica  (Ilück.  ZBG. 
XVL   265). 

3.  C.  rubra  Rieh.  1.  c,  Epipactis  purpurea  Cr.  Stirp.  VI. 
(1769)  457.  In  Wäldern  des  Hiigellandes  besonders  auf  Kalk  selten.  Am 
Koziowec,  bei  Aleksandrowice  (BC  337),  zwischen  Lelechowka  und 
Stawki  (BG.  IL  221  ,  T.  ZBG.  XII.  891),  bei  Brzuchowice  (ZE. 
108,  Weiss  ZBG.  XV.  456),  Hol-osko  (ZL.  125,  T.  ZBG.  XIL  891,  Weiss 
ZBG.  XV.  456),  Kleparow  (ZL.  125),  Krzywczyce  (BG.  IL  221.  ZE. 
108),  Derewacz  (T.  ZBG.  XIL  891),  Czernawka,  Zuczka,  am  Cecina 
(HB.  90),  bei  Szczawuica  (Ziel.  Szcz.  19). 

19.  CYPRIPEDIUM  L. 

1.  C.  Calceolus  A.,  C.  Marianus  Cr.  Stirp.  V.  (1769)  454.  In 
schattigen  Wäldern  niedriger  und  hügliger  Gegenden  nicht  häufig'.  Bei 
Czerna,  Zary,  Koi)ylany,  Aleksandrowice  (BC.  340j,  Grodzisko  (Pan.  Pr. 
17),  Krakowiec  (Hoiue  in  BG.  IL  223),  Brzuchowice  (ZE.  108),  Ho^fosko 
(ZL.  35,  T.  ZBG.  XII.  892),  am  Sandberge,  zwischen  Zuiesienie  und 
Krzywczyce  (T.,  IJoelzl.  ZBG.  XII.  8'92),  bei  Niwra,  Geimakowka 
(Lenz  Fiz.  IL  54),  Biaia,  am  Cecina,  Dialu-Drakuiui  (HB.  93),  bei 
Suczawa  (Kn.  Pr.  13j. 

NAJADEAE. 
1.  NAJAS  L. 

1.  N.  major  AU.  In  stehenden  Gewässern  selten.  Bei  Grodek, 
Janöw  (Tangl.  ZBG.  XII.  892,  T.  1.  c.  XVI.  314,  Tangl.  Roczu. 
XXXIIL  90). 

2.  N.  miuor  All..,  N.  major  BC.  329  p.  p.  nach  H.  Roczn. 
XXXIIL  viO  nou  Roth.,  Caulinia  fragilis  Willd.  in  Act.  acad.  berol. 
(1798j  88.  An  ähnlichen  Orten.  Bei  Debniki  (^BC.  3i9,  H.  Roczn. 
XXXIIL  90),  Janöw  unter  dem  Königshügel  (T.  ZBG.  XVI.  314).  Ob 
N.  major  bei  Jezor  (BC-  329)  gleichfalls  hieher  gehöre,  bleibt  noch 
zu  ermitteln. 


-..  NAJAS. 

N.  alasiu'iisis  T.  ÖBZ.  XVIII.  365  sonst  Niemand,  wird  von  ihm  im 
Teiche  bei  Grodek  angegeben,  fehlt  jedoch  in  T.  /BG.  XVIIl.  354. 
Vielleicht  eine  Var.  von  N.  minor.  Bestimmtes  kann  icli  nicht  sagen, 
da  die  Hartnäckigkeit  des  Autors  mit  wahrer  Geheimthuerei  mir  die 
Einsicht  dieser  Pflanze  sowie  einiger  anderer  vorenthielt.  Gewiss  nicht 
die  italienische  Pflanze,  wie  aus  dem  in  der  Anmerkung  abgedruckten 
„Najadacearum  Italicarum  Conspectus"  (Nuovo  gioru.  bot.  Ital.  II.  186 
sc^.J  von  JUaynus  ersichtlich  ^"j. 

POTAMEAE. 

1.  ZANIGHELLA  L. 

1.  Z.  palustris  L.  In  stehenden  oder  langsam  fliesseuden  Ge- 
wässern stellenweise.  Bei  Tonie,  Podgörze,  Debniki,  Skawiua  (i?C.  328), 
zwischen  Wieliczka  und  Niepoiomice  QHS.  9j,  bei  Bierzanow  (i?C'.  328j, 


2«)  Najadaceae  Magn.  Nuovo  giorn.  bot.  Ital.  11.  186. 

([Najadees   Greii.  iu  Gren.  et   Godr.  Fl.  de  Fr.  III.  321). 

Flores  unisexuales,  monueci  v.  dioeci.  Flos  masculus:  stamen  eaule,  autliera  uni.  ad 
quadriloculari,  periautUio  duplici  inclusum;  periantliium  iuteriu.s  demum  cum  autliera  coaduiia- 
tum.  Flos  foemineus:  Ovulum  erectum  anatropum,  perianthio  simplici,  rarius  duplici  inclusum, 
unico  vel  interuo.  carpelli  vices  gereute,  inde  apice  stigmatifeio.  Semen  exalbuminosum,  testa 
indurata.  Embryum   rectum,    axihvpocotyleo  cum  radicula  magnis,  plumula  valde  evuluta. 

Plantae  aquaticae ,  submersae  ,  aniiuae,  fasciculj  conduotore  uuico  cen;iali  cellulis 
nuUibi  incrassatis,  formato.  Folia  vaginantia,  linearia,  raargine  dentata  vel  denticulata,  dentibus 
spircscentibus,  cellula  fusce  terminatis.  Squamulae  intravaginales  2.  l'olia  per  paiia  approxi- 
matae,  ramificatio  ex  interiore  cujusque  paris  folio.  Flores  in  ramorum  paris  infimi  fülii  alterius 
abortu  deficientis  axilla;  alterum  rami  basin.  amplectens  cum  folio  axia  primarii  ramum  in 
axilla  fovente  ejusquo  conipare  cyclum  ternariuni  simulans. 

Genus  unicum  : 

Najas  L.  C.  Gen.  pl.  ed.  I.  Nr.  701)  Mac/n.  1.  c.   187. 

Cliaracter  idem  qui  familiae. 

Fluvialis  Vaülant  Wem.  de  Math,  et  de  Plivs.  de  l'Acad.  Roy.  de  sc.  de  1719.  Micheli 
Nova  plant,  genera  juxta  Tournefortii  metliodum  disposita,  Florent.  1729,  p.  11.  Ittneia  Oinclin 
Fl.  badens.  lll.  p.  590.  Najas  et  Caulinia,  M'üld.  Mtm  de  l'Acad.  Uoy.  de  sc.  de  Uerlin  de 
1798,  Cl.  de  phys.  exper.  p.  87.  Pari-  Kl.  it.  III.  CGI,  (itB  etc. 

Sectio  1.  Eunajas  Aschs.  Fl.  de  Prov.  Hiandeiib.  Abth.  1.  p.  IJG9;  A.  Braun  in  See'». 
Journ.  II.  275.  Mayn.  1.  c.  187;  —  Najas  \]'illd.  1.  c.  Planta  dioeca.  Caulis  ut  folia  dorso  aculeata, 
Anthera  quadriloeularis.  Testa  e  multis  parencliymatis  indurati  stratis  formata. 

1.  N.  major  All.,  Magn.  1.  c.  187. 

Folia  repando-dentata;  vaginae  margiues  declives  ,  sensim  in  laminae  marginpm 
abeuntes.  Poriantliiura  floris  masculi  exterius  in  rostium  breve,  apice  8—5  dentatum  contractum, 
dentibus  cellula  fusca  terminatis  ;  internodium  periantliiorum  cxterioris  et  interioris  insertioni 
interpositura  demum  plus  minus  elongatum;  periantliium  interias  cum  antlierac  pariete  coadu- 
natum  valvulis  4,  antherae  localis  coiitrapositis,  revolutis  deliiscens.  Flores  foeminei  perian- 
tliium ore  saopissimb  in  Stigmata  2  olongata  subulata  divisum,  Testa  plus  minus  oarcUita. 

Najas  marina  a  L.  sp.  pl.  ed  I.  p.  1014.  N.  monosperma  K"i7id.  Sp.  pl.  IV.  p.  U31. 
N.  fluviatilis  Lam.   l)ict.  IV.  p.  41(3.  Ittnera  Najas   ümd.  Fl.  bad.  III.  p.  5ViO. 

Ann.  Fluvialis  fructu  tetraspormo  Micheli  1  c.  N.  t  c  t  la  s  p  orni  a  ]\'ill(l.  Sp.  pl. 
IV.  p.  3yl   est  Planta  mascula. 

Forma  intermedia  (^Wolfg.  in  Eichiv.  Naturli.  SUizze  Litli.  p.  12ti):  Folia  angustiora; 
vaginae  utrinque  1 — 3  dentatae.  Ex  Italia  milii  nonilum  innotuit. 

In  aquis  stagnaiitibus  et  lento  flueutibus  Italiae  imirimis  superioris,  ubi  iroqucntissima 
Juuio.  —  Aug. 


ZANICHELLA. 


75 


Zawadow  (T.  ZBG.  XVIII.  341),  Czernowitz  (HB.  93),  am  Fusse  der 
Karpateu  bei  Drohobycz  im  Tysmieuica-Bache  (Hück-  ZBG.  XV.  280), 
Podzamcze  (K.y 

ß.  pedicellata  Wahlenh.  suec.  II.  (1826)  577.  lu  stehenden  Wässern 
selten:  Bei  Sydziua  (BC.  329),  Podg6rze  (H.  ZBG.  XI.  54).  Janöw 
(Weiss  ZBG.  XV.  456),  Biaiobrzegi  im  Solec  (Ä'.). 

y.  repens  Boenningk.  Fl.  mouast.  (1824)  273  (als  Art).  An  ähnlichen. 
Bei  Januw  (Jar.  ZBG.  XV.  456  >,  Zawadow  (Weiss  ZBG.  XV.  456,  T. 
1.  c.  XVI.  314),  Dublauy  (T.  ZBG.  XVI.  314). 

2.  POTÄMOGETON  L. 

1.  P.  natans  L.  In  stehenden  oder  langsam  fliesseiiden  Gewäs- 
sern niedriger  Gegenden  häufig.  Die  rar.  P.  fluitans  Roth  in  der 
Przemsza  Czarna  zwischen  Dab  und  Jelei'i  (R-  ZBG.  XVIII.  487),  bei 
Grodek,  Zorniska  (T.  ZBG.  XII.  893,  XVI.  314). 

2.  P.  rufescens  Schrad.  An  ähnlichen  Orten  stellenweise.  Bei 
Jeleii  in  der  Przemsza  Czarna  (R.  ZBG.  XVIII.   487),    Skawiua,    Kobie- 


Sect.  II.  Caulinia  (^Willd.^  A.  Br.  in  See?);.  Journ.  11.276.  Maffn.  l.  c.  188.  — Caulinia 
Willd.  1.  c.  Planta  monoeca.  Caulis  et  folia  dorso  innervia.  Antliera  uni  -aJ  quadrilocularis,  Testa 
e  tribus  tautum  cellularum  stratis  formata. 

2.  N.  minor  All.,  Magn.  1.  c.  188.  Folia  recurva,  repando-dentata;  vaginae  margines 
dentati,  angulo  recto  in  laminam  abeuntes.  Perianthium  fioris  mascali  exterius  supra  antherae 
verticem  in  rostrum  gracile  ore  4 — 7  dentatum  (dentibus  cellula  fusca  terminatis)  contractum. 
Internodium  perianthiorum  exterioris  et  interioris  insertionibus  interpositum  demum  eloDgatum  i 
perianthium  interius  cum  antherae  unilocularis  pariete  demum  apice  rumpens  Floris  fopminei 
perianthium  ore  in  2 — 3  stii;mata  subulata  divisum.  Testa  minute  areolata,  areolis  transverse 
latioribus,  in  seriebus  longitudinalibus  dispositis. 

N.  marina  ß  L.  1.  c.  Caulinia  fragilis  Willd.  Sp-  pl.  IV.  p.  182.  Itinera  minor 
Gmel  1.  c.  p.  592.  N.  subulata  Thuill.  Fl,  par.  p.  510.  Caulinia  microphylla  Xoce.  et  Balb. 
Fl.  tic.  II.  p.  163.  soc.  Pari.  Fl.  it.  III.  p.  664. 

Forma  intermedia  (^Balbis^.  —  Caulinia  intermedia  Balb.  Cat.  stirp.  p.  4.  Nocca 
et  Balb.  FI.  tic.  II.  p.  163:  folia  valde  elougata,  erectiuscula;  planta  robustior.  Talis  occurrit 
in  aquis  profundioribus.  Huc  pertinet  N.  alagnensis  Paglia  in  Atti  soc.  ital.  sc.  nat.  X. 
p.  399.  non  Poll. 

In  aquis  stagnantibus,  tossis,  canalibus  Italiae  imprimis  suporioris.  Meridiem  versus 
Romam,  hau!  transgreditur.  Jun.  —  Aug. 

3.  N.  graminea  T)el.  (Fl.  aegypt.  p.  138,  t.  50,  Fig.  3),  Magn.  1.  c.  189.  Ramorum  pluri- 
morum  internodia  haud  elongata,  inde  folia  in  axis  priraarii  artieulis  fasciculata;  omnia  linearia 
serrulata,  dentibus  cellulis  2.  laminae  marginem  rectum  superantibus.  Vaginae  margines  in  auri- 
culas  2.  dentibus  numerosis  serrulatas  protracti,  Perianthium  floris  masculi  exterius  antherae 
verticem  parum  superans,  apice  breviter  et  obtuse  bilübum,  inorme.  Anthera  quadrilocularis: 
dehiscentia?  Flores  fueminei  perianthium  ore  in  Stigmata  2 — 3  subulata  divisum.  Testa  areolis 
quadratis  sculpta.  Caulinia  alaganensis  Pollini  Hort,  et  prov.  veronens.  pl.  nov.  fasc.  I.  p.  26. 
Pari.  1.  c.  p.  665.  N.  alaganensis  Poll.  Fl.  veron.  HI.  p.  49.  Cesati  in  Linnaea  XXXII.  p.  259, 
t.  II.  F.  2  a — c.  N.  tenuif  olia  Aschf.  Atti  d.  soc.  it.  d.  sc.  nat.  X.  p.  267  non  RBr.  N.  serra- 
tistipula  Maximoudcz  Bull,  de  l'Acad.  imp.  d.  sc.  d.  S.  Petersb.  XU.  (1868)  p.  72. 

In  oryzetis  Italiae  superioris  rara,  verisimiliter  cum  Oryza  introducta. 
Ann.  N.  tenuifo  1  i  a  ÜB)-.  Prodr.  fl.  N.  Holl.  Ed.  II.  cur  Nees  v.  Enenbeck   1827,    p.   201, 
ab  hac  structura  floris  masculi  satis  distincta  est. 


^c  POTAiMOfiETON. 

/() 

rzyu  {Ti€.  320),  .Tamaica-^')  {R.  ZBP,.  XVriI.  4S7  l,  im  Stryjer  Kr.  r^»>- 
Fiz.   I.   2  2(i). 

ß.  p.lpinus  lichh.  Ic.  XVII.  (ISiö)  20  f.  57,  P.  luceii.s  //.  Flora 
XVI [.  ös.'i   11011  L.  Im   Grossen  Fischsee  (H.  1.  c,  ZRG.  XI.  öO). 

3.  P.  gramineiis  L-  In  steheiuleii  Gewässern  sehr  selten. 
Zwischen  Skawiiia  und  Samborek  {BC.  326J,  bei  Ryglice  Grz.  ÜBW. 
III.  15.3)  doch  fehlt  letztere  Angabe  in  Grz.  Fiz.  11.  48. 

4.  P.  Ixicens  />.,  P.  acuminatum  Schuni.  En  pl.  Saelland  I. 
(1801J  49.  An  ähnlichen  Orten  stellenweise.  Bei  Rzaska,  Przeg-orzaly, 
im  Tyneckie  Kod-o,  bei  Debniki  (BC.  326,  U.  ZBG.  XIV.  132),  Krakan 
(H.  ZBG.  XIV.  132),  Prokocim  (BC.  326),  Giedlarowa,  Lezaysk  (Jal.f. 
Fiz.  I.  210),  im  Zudkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  235),  bei  Jaiiöw,  Grodek, 
Ho'Ioskü  ( T.  ZBG.  XII.  893),  Zurawiiiki  ( WIttm.  Rozm.  1824  p.  212), 
Berlin  (fTloeb.  Fiz.  III.  119),  Brzezany,  Podhayce,  Wisiiiowczyk  (iT.), 
Zalesie  (Lenz  Fiz.  II.  51),  Romanestie  (IJB.  94),  Gdowienko  (K). 

5.  P.  praelongiis  Wnif.  In  der  Przemsza  Czarna  bei  Che-lrmek, 
zwischen  Dab  und  Jelen  (R.  ZBG.  XIV.  132,  XVIII.  487,  Fiz.  IV.  235), 
bei  Jeziorki,  Chrzauow  (R.  ZBG.  XIV.  132),  Teiiczynek  (H.  ZBG.  XIV. 
132),  im  Zoikicwer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  2.35). 

6.  P.  perfoliatlis  L.  In  Teichen  oder  langsam  fliesseiiden  Ge- 
wässern nicht  selten.  In  der  Przemsza  Czarna  zwischen  Dab  und  Jelen, 
bei  Chrzanow  (R.  ZBG.  XVIII.  487,  XIN.  132J,  Brodia,  Sciejowice 
(BC.  327),  im  ZüJ'kiewer  Kr.  (R.  Fiz,  IV.  235),  bei  Szkl'o  vergeblich 
(T.  ZBG.  IX.  52),  Jauöw,  Grodek  (  T.  ZBG.  XII  893),  Brody  (Kfoeb. 
ZBG.  XIV.  132)  fehlt  jedoch  in  Kloeb.  Fiz.  III.,  Tarnopol,  Papierna, 
Zlotniki,  Wisniowczyk,  Podhayce,  Brzezany  (Zv.),  im  Samborer,  Stryjer 
Kr.  (Lojka  ZBG.  XIV.  132),  bei  Krosuo,  Bia-lohrzegi  (AT.) 

7.  P.  crispuss  L.  In  stehenden  und  langsam  ttiessenden  Gewässern 
der  Ebene  und  des  Hügellandes  häufig. 

8.  P.  acutifolius  Link.  An  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bei 
Olszanica,  im  Tynieckie  Kolo  (ßC.  327),  bei  Debniki,  Podgörze  (B  C. 
327,  H.  ZBG.  XI.  54),  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG    XVI.  260). 

9.  P.  obtusifolius  MK.  In  Teichen,  Gräben,  stehenden  Gewäs- 
sern selten.  Bei  D^browa,  Debniki,  I^udwinöw  (BC.  328),  Janow  (T. 
ZBG.  XVI.  318). 

10.  ZOSteraefolius  ■'•-cham.  En.  pl.  Saelland.  1.  5U.  Bloss  am 
Teichrande  bei  Domazyr,  hier  häufiu:  '  T.  ZBG.  314),  und  Wisniow- 
czyk  (K.). 

11.  P.  pusillus  L.,  P.  compressus  BG.  I.  127,  H.  Flora  XVII. 
567,  ZE.  19,  ZL.  85,  ZW.  328,  P.  zosteraef oli  us  (ZL.  85,  BC.  328 
non  «SV/mm.),  P.  complanatus  BC.  328  non  JI7'/i/.  In  Teichen,  Tiiin- 
jx'ln  und  langsam  fliessenden  Gewässern  nicht  selten.  Bei  Olszanica,  im 
T^'iueckie  Koio,  bei  Zwierzyniec,  Debniki,  l'odgiu-ze,  Grzegorzki  (UC- 
328),  Zbyitowska  göra  (JL  Flora  XVII.  407),  Janow,  Rzesna  ruska  (T. 


'■'■')  la  li.  1.  c.  heiäSt  es  „bei  Staw  jamnicki"  doch  existirt  niclit  ein    jleiclinaraiper    Ort, 
wohl  alior  .Jamuica  mit  einem  bedeutenden  See. 


potamogkton. 


77 


Maliala,  Czernowitz  (HB.  9[iJ,  Suczawa  {Kn.  Pr.  11),  Gurahuniora 
/BG.  XLI.  89.3;,  Wisuiowczyk  (-ST.),  Niwra  (Z,en^  Fiz.  II.  51 ),  Leuczestie, 
Kilia,  Donia-Watra,  Czokauestie  HB.  9ö),  im  Stryjer  {Zijps.  Fiz.  226), 
Samboier  Kr.  {Hück.  ZBG.  XVI.  289),  bei  Dukla,  Krosiio,  Polauka, 
Pudzaiucze  (iw.),  Smrdzoiika  im  Dimajec  (A.  BV.  VII.  129).  Was  P. 
compressus  ß.  acutifolius  Hiick.  ZBG.  XVI.  289  im  .Samborer  Kr. 
sein  Süll,  ist   fragiich. 

12.  P.  trichoides  Cham,  et  Schlechtend.  Bloss  bei  Chelmek  in 
Gräbeu  uud  Sümpl'eu  au  der  Przemsza  Czarua  (Ä.  ZBG.  XVIII.  487). 

13.  P.  pectinatus  L.  In  Müblg-räbeu,  Teichen,  Flüssen  stellenweise. 
Bei  Sydziua  (h.  ZBG.  XI.  54),  Zwierzyniec  (J3C.  328,  H.  ZBG.  XI.  54^), 
im  Zö^kiewer  Kr.  (M.  Fiz.  IV.  235),  bei  Szkio  ang-eblich  (T.  ZBG.  IX. 
52),  Janöw  (T.  ZBG.  XII.  893),  Podhayce,  Wisuiowczyk,  Ziotniki, 
Mikulii'ice,  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Dobieszyn  (A".).  P.  marinus 
iii  der  Bog-daiiowka  (Sclmv.  BG.  I.  128)  g-ehört  wegen  des  Citates  Fl. 
dau.  t.  18(5,  wie  schon  in  ZE.  19,  ZL.  61  angedeutet  wird,  hieher.  P. 
marinus  IJück.  ZBG.  XVI  280  im  Tysmieuica-Bache  bei  Droliobycz 
bleibt  fraglich. 

14.  P.  densus  L.  In  stehendeu  Gewässern  sehr  selten.  Bloss  im 
Tynieckie  Koio,  bei  Debniki  (BC.  328). 

P.  roluiidifulium  Wittm.  Rozm.  1824  p.  137.  Im  Teiche  Zboruw.  Ein 
blosser  Name  über  den  sich  nichts  Näheres  sag'en  lässt.  P.  rotuudi- 
folius  >:'chultz'^'*)  nach  Steudei  Nomeucl.  ed  II.  385  ist  P.  luceus. 

3.  LEMNA  L. 

1.  Ii.  trisulca  L.  In  stehendeu  oder  laugsam  fliesseuden  Gewäs- 
sern nicht  selten.  Im  Tynieckie  Kolo  {H.  Bot.  Zeit.  XVII.  145,  BC. 
329,  A.  BrV.  VII.  H6),  bei  Debniki  (BC.  329J,  Taruow  (Grz.  ÖBW.  III. 
153)  Giedlarowa,  Lezaysk  (Jabf.  Fiz.  215),  im  Zöikiewer  Kr.  (R.  Fiz. 
IV.  235J,  bei  Lemberg  (ZL.  36;,  Nawarya  (BG.  II.  231),  Brody  (/v;oe6. 
Fiz.  III.  119),  Taruopol,  Brzezany,  Podhayce,  Wisuiowczyk  (it.),  Czer- 
uawka,  Rohozua  (HB.  96),  Suczawa  (HB.  96,  Kn.  Pr.  llj,  im  .Stryjer 
(Zips  Fiz.  226J,  Samborer  Kr.  (Hiick.  ZBG.  XVI.  289),  bei  Krosiio, 
Polauka,  Wegi'owka  (K.). 

2.  Im.  gibba  L.  An  ähnlichen  Orten,  doch  seltener.  Im  Krakauer, 
Büchuiaer  Kr.  (BC.  330),  bei  Lemberg  (T.  ZBG.  XII.  893),  Brody  (Kloeb. 
Fiz.  III.  119),  Tarnopol,  Brzezany,  Podhayce  (K.)^  i.uzau,  Czernowitz, 
Michaice  HB.  97},  Suczawa  (Kn.  Pr.  H),  im  Samborer  Kr.  (//mcä.  ZBG. 
XVI.  289),  bei  Polauka  (K.). 

3.  L.  minor  L.  An  ähnlichen  Orten  gemein. 

4.  Ij.  polyrrhiza  L.  Mit  der  vorigen  aber  seltener.  Bei  Jawi- 
szowice  (R.  Fiz.  II.  9),  Kobierzyn  (BC.  30),  Wola  Duchacka  BG.  II. 
231),  Niepolomice  (BC.  330)  im   Z(jikiewer    Kr.    (R.    Fiz.    IV.    235),  bei 


•*)  lu  .Schultz  Starg.  Suppl.  (^Itll9j  1>  ist  von   P.  lucens  ß.  r  o  t  uu  d  i  f  o  1  i  u  3    die    Reie 


7  ^  ARCM. 

Lemberg  {ZL.  ;}G,  T.  ZBG.  X[I.  80.}),  Rrody  {Kloeb.  Fiz.  lü.  119J,  im 
Brzezauer  Kr.  (^ZE.  109),  bei  Suczawa  (ioi.  Pr.  11),  im  Stryjer  {Zips. 
riz.  226),  Saiuboier  Kr.  {_Ha'k.  ZBG.  XVI.  289). 

L.  major  Hück  ZBG.  XVI.  260,  im  Samborer  Kr.  Ein  blosser  Name. 

A  R  0  I D  E  A  E. 

1.  ARUM  L. 

1.  A.  maculatum  L.  In  Gebüschen,  Haiuen,  au  feuchten  Stellen 
hüglig-er  Gegeudeu  stellenweise.  Bei  Giebultöw  {BC.  391),  Wiuuiczki 
{ZL.  .36),  Xiwra  (^Lenz  Fiz.  IL  51),  Czeruawka,  am  Ceciua,  bei  Horecza 
(^HB.  97),  am  Fasse  der  Karpaten  auf  der  Cergowa  g»ra,  bei  Pudzamcze 
(ff".),  Zbyszyce  QGrz.  Fiz.  IL  48),  iu  den  Beskiden  ohne  nähere  Angabe 
(JFZ  Roczn.  XXXIIL  119). 

2.  A.  Orientale  MB.  Taur.  cauc.  IL  (1808)  407-''),  A.  macula- 
tum BG.  II.  230  nach  der  eigenen  Berichtigung  in  Bess.  Volh.  77  non 
L.  An  ähnlichen  Orten  im  östlichen  Theile  doch  selten.  Bei  LTniöw 
QBG.  II.  230),  Papierna,  Brzezuny  (^.),  am  Pareu-Reu  QH.  ZBG.  XL 
Sil).  Nach  Schott  ÖBZ.  XIIL  349  ist  A.  Orientale  Bess.  Exs.  mithin 
auch  Volh.  77  von  der  Bieter  steinischen  Pflanze  verschieden,  eine  An- 
sicht, der  ich  nicht  beipflichten  möchte  und  wird  A.  Be  sser  i  anum -•') 
genannt. 

2.  CALLA  L. 

1.  C.  palustris  L.  Auf  Wiesen  und  Hochmooren  nicht  selten.  Iu 
allen  nördlichen  Kr.  {R.  ZBG.  XVIII.  487),  BG.  IL  230,  BC  332,  Grz. 
ÖBW.  III.  154,  Fiz.  IL  48,  Jahl  Fiz.  215,  R.  Fiz.  IV.  230,  Z.  Mnem. 
1833  p.  147,  ZE.  109,  T.  ZBG.  XII.  893),  auf  der  östlichen  Hochebene 
bei  Tarnopol  {T.  ZBG.  XVIIL  347),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Dorna- 


25)  A.  acaule,  foliis  hastato-sagittatis  acurainatis:  lobis  deflexis,  spadice  clavato  spatliä 
dimidio  breviore. 

A.  maculatum:   varietas  caucasica.  Linn.  ed.   Willd.  4.  p.  4S3.  sub  n.  1".  iu  notä. 

A.  maculatum.  Fall.  ind.  taur.  Uabl.  taur.  p.  132. 

A.  b  yzan  t  in  um.   Cluf-  bist.  2.  p.  70? 

F'rpquens  in  umbrosis  sylvaticis  tam  Tauriae,  quam  Caucasi.  Floret  .Maji).  4. 

Affine  maxime  A.  maculato.  Differt  foliis  minus  dilatatis  acutiuribus  constantcr  imma- 
culatis,  spatliä  coloratä  fuscescente  basi  tantum  viridulä  spadice  sesquiloniriore :  nee  triplo 
longiore,  spatio  inter  pistilla  et  stamina  horum  glomeruli  longitudine  aut  longiore:  necpistillis 
staminibusque  subcontjguis,  ut  in  A.  maculato.  Setao  circiter  10  erectae  supra  germina  toti- 
domque  longior<äs  verticillatae  deorsum  spectantes  staminum  apicem  attingentos:  spati^i  ab 
earum  basi  ad  stamina  aequali  intcrvallo  inter  haoc  et  pistilla. 

2'')  Folii  lamina  sagittata,  lobis  posticis  lateraliter  parum  prorainuiis.  Organa  neutra 
ab  antheiis  remota,  inferiora  pauca,  suporiora  sub  4 — cycla.  .Sijpes  appendicis  clava  ellip- 
soidoa,    '/j  — '/i  totius  spadicis  mentiente  loiigior,  Habit,  in  Volhynia.  {^Besser^. 

Von  Arum  Orientale  MB.,  zu  welchem  Besser  die  volhynische  Pflanze  letztlich  zog, 
durch  Kürze  und  Form  der  Keule  verschieden.  Denn  .•\.  o  rie  n  t  al  e  (wenigstens  das  caucasische_) 
zeigt  eine  stumpfe  cylindriäche  Keule,  die  länger  als  ihr  Stiel  ist- 


ACORUS.  79 

Kandreuy  (HB.  97),  zwischen  Debelovvka  und  Hoszow  (Hilck.  Fiz.  II. 
27J,  bei  Cerkowua,  Trosciaiiiec  (  T.  ZBG.  XVII.  89.1),  Neumarkt  (Ä.  I. 
c.  XVIII.  487),  Zakopaue  (BBW.  5öJ,  B.  1.  c),  B uczkowice  CiTo^^.  ZBG. 
XII.  H99).  Bei  Wyszeiiki  im  Staiiis-Tawower  Kr.  {ZE.  109)  doch  existirt 
der  gleichnamige  Ort  bloss  im  Lemberger  Kr.,  wo  diese  Pflanze  auch  vor- 
kommt {BG.  II.  230).  Diese  Angabe  ist  somit  entweder  ein  lapsus  calami 
oder  durch  Auslassen  eines  Beistriches  entstanden.  Letzteres  wäre  dann 
noch  zu  bestätigen. 

3.  ACORUS  L. 

1.  A.  Calamus  L-  Stammt  aus  Asien  und  scheint  durch  die  Tar- 
taren nach  FAiropa  verbreitet  worden  zu  sein.  In  Teichen,  Wasser- 
gräben, an  Ufern  niedriger  Gegenden  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bnch- 
ni.xer  Kr.  (BC.  .3.321,  bei  Tarnöw  (//.  Flora  XVII.  oS5,  Gvz.  ÖBW.  III. 
1.54),  Wolka  niedzwiedzka,  Lezaysk,  Ozauua,  Dabrowica  {Jahf.  Fiz. 
^215),  im  Zöikiewer  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  11-5),  bei  Zul'kiew  (Rozm.  1825 
p.  177),  Grodek,  Lubien,  Zawadöw  (T.  ZBG.  XII,  893),  Zurawniki 
(Wittm.  Rozm.  1824  p.  212),  Wisniowczvk  (K.\  Niwra  (Lenz  Fiz.  II. 
48),  Dobronoutz  (HB.  97),  Wroblowice,  Opary  (Hück.  ZBG.  XVI.  261, 
269),  Dukla  im  Parke  (K.). 


TYPHACEAE. 
1.  TYPHA  L. 

1.  T.  latifolia  L-  In  Teichen.  Sürapfeu,  an  Gräben  niedriger  und 
hügliger  Gegenden  gemein. 

2.  T.  angustifolia  L.  Mit  der  vorigen  aber  seltener.  In  allen 
nördlichen  Kr.!  (BG.  II.  237,  BC.  331,  Gvz.  ÖBW.  IIP  153,  Jabl  Fiz. 
215,  T.  ZBG.  XII.  894,  ZL.  131,  Kloeh.  Fiz.  IIP  119),  bei  Tarnopol, 
Pantalicha,  Podhayce  (K.y  Fehlt  in  der  Bukowina  (HB.  98). 

T.  Scliuttleworlhii  Koch  et  Sonder.  An  der  Bistritza  und  Moldawa 
sowie  deren  Zuflüssen  am  Fusse  des  Suchard  und  Munczel  (HB.  95). 
Fehlt  in  allen  benachbarten  Ländern,  ein  Umstand,  der  die  Richtigkeit 
obiger  Angabe  zweifelhaft  macht. 

2.  SPAHaANIUM  L. 

1,  S.  Simplex  Hud.^.  In  Gräben,  Sürapfeu,  an  Quellen,  Teich-  und 
Flussufern  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  QBC.  331),  bei 
Tarnow  (H.  Flora  XVII.  566,  Grz.  ÖBW.  IIP  15.3),  Krzadka  (Leig.  Fiz. 
III.  42),  Wolka  uiedzwiedzka,  Lezaj^sk,  Giedlarowa  (Jahf.  Fiz.  215),  im 
Zöftiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  202),  bei  Brzuchowice,  auf  der  Wolka  (T. 
ZBG.  XII.  894),  bei  Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  213),  Brody 
(Kloeb.  Fiz.  III.   Il9j,  Pantalicha  (K.),  tuzan  (//.  Flora  XIX.  627)  fehlt 


^Q  SPAUGANIIM. 

jedocli  in  JIB.  9i),  im  Sainborer  Kr.  (Hück.  ZHG.  XVI.  289j,  Gfowieuko, 
Krosiio,  Polauka,  Bialobizegi,  Wegi'owka  (K-). 

2.  S.  ramosum //»rfs.,  S.  e rectum  a.  ramosum  Wahlenb.  Carp. 
293.  All  ähnlichen  Orten  häufig. 

8.  S.  natans  L.  Fl.  suec  TITöS)  32.3  var.  ß.  In  Siinipfeu  und  auf 
Hochmooren  selten.  Bei  Jeziorki  (li.  ZBG.  XVIII.  487),  Taruöw  QGrz. 
ÖBW.  III.  153),  im  Z64'kiewer  Kr.  (li.  Fiz.  IV.  -230),  bei  Bi^ohorszcze 
(T.  ZBG.  XVI.  314),  zwischen  Honiatycze  und  Demnia  (Hück.  1.  c.  280), 
bei  Tarnopol  (T.  1.  c.  XVIII.  347),  Tantalicha,  Wisniowczjk  {K.).  Im 
Alpensee  Dzymbronjn  (R.  ZBG.  XVIII.  487)  doch  liegt  dieser  Staudort 
schon  in  der  Marmarosch. 


IIL  AGRAMPHIBRYA. 

GYNNOSPERMAE. 

C  0  N  I  F  E  R  A  E. 

1.  JUNIPERUS  L. 

1.  J.  communis  L.  Aendert  ab: 

u.  montana  NU-S.  73.  Auf  Haiden,  Hügeln,  iu  Nadelwäldern,  an 
wüsteu  Stellen  von  der  Ebene  bis  in  die  Bergregiou  nicht  selten.  In 
allen  nördlichen  Kr.  (BC.  321,  Grz.  ÖBW.  III.  153,  ZL.  18,  T.  ZBG. 
XII.  894,  IL  ZBG.  X.  366),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Koscielisko 
(üecht.  ÜBW.  VII.  351,  Hausskn.  ÖßZ.  XIV.  210),  am  Poprad  (Ä.  Fiz. 
III.  61),  im  Jasl'oer!  {H.  ZBG.  X.  306),  Sanoker  (/v.j,  Samborer  {Now. 
Pr.  6,  Lep.  XX VIII.,  (liück.  ZBG.  XVI.  2i8),  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz. 
228),  bei  Nadworna  (H.  ZBG.  X.  366,  Rocza.  XXXIII.  113),  Strymba 
(Wittm.  Rozm.  1824  p.  145),  im  Thale  des  Czarny  Czeremosz  bei  Burkut 
(Ä.  ZBG.  XVIII.  487).  Fehlt  wie  alle  Conifereu  auf  d.r  östlichen 
Hochebene  (isT.)  und  in  der  Bukowina  (i/.  ZBG.  X.  366)  kommt  jedoch 
in  der  Moldau  (Ccihak  et  Sxabo  Flora  XLVI.  218)  vor. 

ß.  alpina  Wahlenb.  Carp.  322,  .1.  nana  WiUd.  Sp.  IV.  (1805)  854, 
J.  communis  M.se  BV.  X.  9.  nach  FI.  ZBG.  XX.  471  neu  L.  An 
felsigen  Stellen  der  Alpen  und  Voralpen  stellenweise.  Am  Pilsko  {Haf^zL 
ZBV.  III.  143,  R.  Roczn.  XXXIII.  213),  auf  der  Babia  g6ra  {BG.  II. 
31,  Whum.  Schles.  BP.  88,  R.  1.  c),  überall  in  deu  Centralkaipaten 
{H.  Flora  XVII.  580,  ZBG.  X.  366,  Grz.  ÖBW.  III.  258.  Fiz.  II.  58, 
BliW.  b.y\,BF.  74,  Uecht.  ÖBW.  VII.  351,  Jan.  Fiz.  273  Fl  ZBG.  XX.  486), 
am  Pikuj  (JJnck.  ZBG.  XVI.  248),  im  Stryjer  QH.  ZBG.  X.  366,  Zips. 
Fiz.  2  26),  Stani.s'1'awower  Kr.  (H.  ZBG.  X.  366),  auf  der  Czarna  Hora 
(II.  ZBG.  X.  366,  Roczn.  XXXUI.  128,  Aow.  Lep.  XV.),  am  Zapul, 
Jedul,  Dadul,  fcukacz,  Dzumaleu,  Piatra-Domnei,  Munczel  (IJB.  103). 


PINUS.  81 

2.  J.  Sabina  L.,  J.  Pseudo-Sabiiia  BK.  34  mit?  uou  Fisch 
et  Meyer.  Auf  Kalkfelseu  der  Pieuiueu  sehr  selten.  Bloss  auf  der 
Sokolica  {BEnc.  XVIII.  34J,  am  Facimiech  (^Bosn.  ZBG.  X.  611!!, 
i?/*.  86,  BEnc.  XVIII.  3i). 

J.  virgiiiiana  L.  Sp.  1039.  Im  Stryjer  Kr.  QZips-  Fiz.  225),  wohl 
nur  cultivirt. 

3.  PINUS  L. 

1.  P.  silvestiris  L.  In  Wäldern  von  der  nördlichen  Ebene  bis 
in  die  Voralpenregiou  nicht  selten.  In  allen  nördlichen  Kr.  (BC.  321, 
Grz.  ÖBW.  III.  15  4,  Jabl  Fiz.  21  fi,  T.  ZBG.  XII.  894,  Noiv.  Lep.  IX., 
XXI,  XXX.  ZL.  11,  Kloeb.  Fiz.  III.  119),  am  Fusse  der  Karpaten  auf 
der  Czervvona  Skala  am  Wege  vom  Grossen  Fischsee  nach  Jaworzyiia 
(Jan.  Fiz.  271),  zwischen  Dorf  und  Hüttenwerk  Zakopane  (Jan.  1.  c, 
Fl  ZBG.  XX.  471),  bei  Posatlow  (H.  Flora  XVII.  570),  im  Jasloer, 
Sanoker  Kr.  (iT.),  Staremiasto  (Nnw.  Lep.  XXVII.),  Derezyce  (Hück. 
ZBG.  XVI.  248),  Modrycz  (Now.  Lep.  XXII.),  Dora  (H.  Flora  XIX. 
642),  auf  der  Czarua  Hora  (JJacq.  III.  44),  auf  der  Luczjna,  bei 
Briasa,  Gropa,  Poschorita  am  südlichen  Moutschel  gegen  die  Piatra- 
Domuei  bis  4200'  ü.  d.  M.  {IdB.   104). 

P.  Piiiaster  BG.  II.  294''')  noii  Sol.  in  Wäldern  um  Krakau  mit 
P.  silvestris  (PoL  in  BG.  11.  294,  BG.  321)  i.st  nach  i2oc/ieZ  PI.  Banat. 
79,  P.  Pinaster  Roch.  d.  i.  P.  Laricio  Poir.  nai-h  BC.  321  hingegen 
var.  von  P.  silvestris.  Was  das  Rii-htige  sei,  bleibt  zu  eruiren,  gegen 
erstere  Behauptung  spricht  nicht  nur  die  Beschreibung,  sondern  des 
genannten  Baumes  Vorkommen  in  nahezu  allen  Grenzläiideiii. 

2.  P.  montana  Da  Uoi  Obs.  bot.  (1771)  42,  P.  Mughus  Scop. 
Caru.  II.  (1772)  247,  P.  silvestris  pumiJa  Bad.  213  wegen  des  Stand- 
ortes imd  des  polnischen  Namens.  Auf  den  meisten  Alpen  steigt  bis  in 
die  Tannenregion  hinab.  Am  Püsko  (Kalb.  ZBG.  XII.  119,  li.  Roczn. 
XXXIII.   213),    auf    der    Babia    göra    {BG.    II.    294,    Meh.    27,     Whnm. 

Schles.  165,  BZ.  102,  BP.  88,  R.  1.  c.~i,  überall  in  den  Ceutralkarpaten 
(H.  Flora  XVII.  583,  Höh.  ÖBW.  III.  10-1,  BBW.  551,  BP.  77, 
Haust-kn.  ÖBZ.  XIV.  "209,  217,  Jan.  Fiz.  X.  270,  Grz.  Fiz.  IL  48),  am 
Jajko  (Hück.  Fiz.  IL  23;,  im  Stanisiawower  Kr.  (H.  ZBG.  X.  66),  auf 
der  Czarna  Hora  häufig  (^Hacq.  III.  44,  H.  ZBG.  X.  360,  Roczn.  XXXIII. 
128,  Nmu.  Lep.  XIV.,  XXVIII),  am  Zapul,  Suchard,  Dzumaleu  (HB. 
104).   Die  Hochmoor-Form  P.  uliginosa  Neuin.  in    d.    Arb.    der    schles 


-')  Kolüs  gemiais,  strobilis  ovato-coniciä  patentiisimis  geminatis  folio  brevioribuä, 
amentis  masculis  cyUndraceis  terminalibus  verticiUatis  B.  Wüld.  (^Schwarzfohre  Austr.)  P. 
silvestris  Kliik. 

Arbjr  similis  P.  silvestri  differt  foliis  confertio  ibus,  maj;is  pungentibus.  asperioribus 
2V/— i'/a  pollicaribus,  profunde  triste  tiridibus,  amentis  masculis  cyliudraceis,  superne  atte- 
nuatis,  obtusis,  circa  gemmas  terminales  ia  verticillam  positis,  antherarum  crista  dilatata, 
cujus  (charac;eris  siugularis)  notitiam  ber.evolentia  Cl.  Schmidt  Prof.  Bot.  in  Aeademia  There- 
siana  debes,  amentis  foemineis  ab  initio  erectis,  solitariis,  binis,  ternis,  quaternisve,  strobilis  '/j 
lonjioribus,  flaveutibus,  squamaram  apicibus  imbricatis,  cicatrice  retusa  aculeo  parvj  aeque  ao 
in  P.  sjlvestri  mucronata. 

Knapp,  gallz.  Pflanz. -,\ufzahlung.  a 


82 


PINUS. 


Ges.  1838  p.  95,  98,  P.  obliqua  Wimm.  Schles.  339  uou  Saut,  iu  der 
Neumarkter  Ebene  bei  Rogozuik  (PJ5.  77).  P.  Mughus  iu  der  Neu- 
markter  Ebene  (H.  ZBG.  X.  360),  auf  Torfwieseu  bei  Zoruiska,  ßzesua 
niska  (T.  ZBG.  XII.  89i)  so  wie  P.  Pumilio  zwischen  Hoszüw  und 
Debelüwka  QHück.  Fiz.  II.  2S)  dürften  nach  den  Standorten  eher  hieher 
gehören. 

3.  P.  Cembra  L.  In  der  Krummholzregion  gruppenweise.  Um 
die  Gasienicowe  stawy,  den  Czarny  staw  (Jan.  Eiz.  268),  den  Grossen 
Eischsee  QH.  Elora  XVII.  584,  ZE.  114,  Grz.  ÖBW.  III.  159,  Hawskn. 
ÖBZ.  XIV.  209.  BEiic.  XVI.  63,  Jan.  Eiz.  268,  Ilse  BV.  X.  16),  an 
beiden  Ufern  der  Bialka,  im  Rostoka-Thale  (Jan.  Eiz.  268),  auf  der 
Arszyca,  am  Hryukiu,  Zaplata  (77.  ZBG.  XI.  47)  ,  Malahec  (Zips.  Eiz. 
II.  25),  auf  der  Kostrzyca,  am  Bystrzec  (Ä.  ZBG.  XVIII.  487). 

4.  ABIES   Tourn. 

1.  A.  alba  3Iill.  Gard.  Dict.  (1798)  n.  1  non  3Jichaux,  A.  Picea 
Lindl.  iu  Peuuy  Cycl.  n.  1,  Pinus  Picea  L.  Sp.  1001,  P.  Pinea  HB. 
105  non  L.  Iu  Wäldern  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregiou 
häufig. 

2.  A.  Picea  j\JiU.  1.  c  2,  P.  Albies  L.  Sp.  1002.  An  ähnlichen 
Orten,  steigt  in  der  Tatra  bis  in  der  Bukowina  bis  4600'  ü.  d.  M. 
(BB.  105). 

3.  A.  Larix  Lam.  Tabl.  enc.  III.  (1823)  368  t.  783  f.  2,  Larix 
decidua  Mill.  Gard.  Dict.  n.  1.  In  Wäldern  wie  es  scheint  meistens 
gepflanzt.  An  der  Przemsza,  bei  Lipowiec,  Aleksandrowice  (BC.  322), 
Taruow  (Grz.  ÖBW.  III.  153),  am  Haraj  (T.  ZBG.  XII.  894),  bei  Lem- 
berg  au  mehreren  Punkten  (ZL.  12,  T.  ZBG.  XII.  894),  zwischen 
Erauzthal  und  Tereszeny  (IIB.  105)  hier  gepflanzt,  auf  der  Czarua 
Hora  (ITacq.  III.  50),  bei  Maujawa  (H.  ZBG.  XI.  47),  im  Samborer  Kr. 
(Iliu-k.  ZBG.  XVI.  290),  bei  Dukla  (Chrüt.  in  BG.  II.  493),  Szczaw- 
nica  (Ziel.  Szcz.  20),  zwischen  Poronin  und  Jaworzyna  (FI.  ZBG.  XX. 
471),  bei  Zakopane  (Jan.  Eiz.  270),  am  Czerwony  Wierch  (FI.  ZBG. 
XX.  471),  Skrzyczna  (Kolb.  ZBG.  XII.  1198). 

5.  TAXUS  L. 

1.  T.  baccata  L.  Bildete  ehedem  ausgedehnte  Waldbestände,  ist 
aber  gegenwärtig  fast  ganz  ausgerottet,  kommt  uur  uoch  vereinzelt 
und  meist  strauchartig  vor.  So  im  Rycerka-Tliale  (R.  ZBG.  XVIII.  487), 
auf  der  Babia  gora  (BG.  II.  322),  bei  Szczawnica  (Ziel.  Szcz.  20),  in 
den  Pieniuen  (//.  ZBG.  X.  623,  BP.  87,  Jan.  Fiz.  272),  bei  Wegiowka 
gegen  Domaradz  (&'.),  Dukla  (Christ,  iu  BG.  1.  c),  auf  der  Cergowa 
göra  (iT.),  an  der  tomuica  angeblich  (Zips..  Yiz,.  II.  25),  auf  den  Ber- 
gen gegen  die  Bukowina  (JKos.  in  BG.  1.  c),  bei  Suczawica,  Kimpo- 
luug  (HB.  103). 


CERATOPUYLLDM.  g3 

APETALAE- 
C  E  R  A  T  0  P  II  Y  L  L  E  A  E. 

1.  CERATOPHYLLUM  L. 

1.  C.  demersum  L.  lu  Sümpfen  und  laugsam  fliesseiideu  Gewäs- 
sern stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  (BC.  148),  bei  Tarnöw 
{Grx.  ÖBW.  III.  137),  im  Zöikiewer  Kr.  (JB.  Fiz.  IV.  235),  bei  Grodek, 
Lubien,  Bogdanowka,  Dublany  (T.  ZBG.  XII.  895),  Brody  QKloeb.  Fiz. 
III.  119),  Knihiuiec  am  Korompa-Flüsschen  {Uacq.  II.  14),  Czeruowitz 
(^HB.  95),  Suczawa  (Kn.  Pr.  11),  im  Samborer  Kr.  (^Hück.  ZBG.  XVI. 
290),  bei  Diikla  (i?.),  in  den  Beskideu  {BF.  206). 

2.  C.  submersum  L.  An  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bei 
Debniki  (BC.  147),  im  Zölkiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  235),  bei  Zawadow 
(  iVehs  ZBG.  XV.  456),  Wisniowczyk  (Ä'.). 

2.  CALLITRICHE  L. 

1.  C.  verna  L.  Fl.  suec.  (1755)  2,  C.  caes^jitosa  iT.  F.  Schultz 
Prodr.  fl.  starg,  (1806)  u.  5.  Die  Landform,  C.  yernalis  Küt:.  in  Linn. 
VII.  (1832)  175.  In  Gräben,  Pfützen,  stehendeu  Gewässern  bis  an  den 
Fuss  der  Tatra  gemein  (BF.  205). 

2.  hamulata /vitf^;.  in  Koch  Syn.  ed  I.  (1838)  246,  C.  intermedia 
Hoffm.  Deutschi.  Fl.  I.  (1791)  2,  C.  pallens  Goldb.  in  Mem.  de  la  soc. 
de  Mose.  V.  (1817)  118,  C  autumualis  Kütz.  in  Rchb.  Ic.  IX.  (1831). 
41 — 7  f.  12 — 1220.  An  ähnlichen  Orten.  Bei  Lemberg  ohne  nähere  An- 
gabe (T.  ZBG.  XII.  895),  in  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  (BC.  147)  und 
Ton  da  bis  an  den  Fass  der  Tatra  (BF.  205).  Von  der  vorigen  wenig 
verschieden. 

3.  C.  sta^nalis  Scop.  Bloss  im  Samborer  (Hück.  ZBG.  XVI.  290), 
Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  224). 

4.  C.  platycarpa  KiUz.  in  Rchb.  Ic.  IX.  (1831)  38  f.  1187—99. 
Bloss  in  Torfgräben  bei  Bogdanowka  (T.  ZBG.  XII.  895). 

5.  C.  autumnalis  L.  Fl.  suec.  (1755)  2,  C.  vireus  Goldb.  in 
Mem.  de  la  soc.  de  Mose.  V.  (1817)  119.  An  ähnlichen  Orten  im  Thale 
von  Zywiec  (BF.  205),  im  Tynieckie  Kolo  (II.  Bot.  Zeit.  XVII.  145), 
bei  Lemberg  ohne  nähere  Angabe  (ZL.  15  \  im  Samborer  (Hück.  ZBG. 
XVI.  290),  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  224),  in  der  Bukowina  (HB.  421). 
Eine  Pflanze  des  höhereu  Nordens,  wesshalb  alle  diese  Angaben  einer 
ferneren  Bestätigung  bedürfen. 


6=' 


84 


nKTlLA. 


BETULACEAE. 
1.  BETULA  L. 

1.  B.  alba  L.  Aendert  ab: 

a.  vulgaris  Sparh  in  Ann  des  sc.  nat.  2.  ser.  XV.  186  t.  IV.  f. 
i  — 18,  B.  pendula  Roth.  In  Wäldern  niedriger  und  gebirgiger  Gegen- 
den bis  in  die   Voralpenregion  häulig. 

ß.  verrucosa  TValir.  Sched.  495,  B.  verru  cosa  Ehrh.  Bloss  zwischen 
Modiyoz,  Tustanowice  und  Truskawiec  {Hück.  ZBG.  XVI.  250). 

y.  ojcoviensis  liegel"^^)  in  DC.  Prodr.  XVI.  2  (1868)  164,  B.  ojco- 
viensis  BG.  II.  289  nach  Regel  1.  c.  noii  RcIJi.,  B.  Sokollovii  Allg. 
Liter.  Zeit.  1836,  II.  287  iion  Jaeq.  fi!.,  B.  alba  var.  verrucosa  Irautv. 
in  Bullet,  de.  Tacad.  St.  Petersb.  XV.  (1857)  287  nach  Regel  1.  c.  mithin 
auch  H.  Flora  XXX.  504,  ZBG.  X.  627,  BC.  319.  Bei  Kobierzyn  auf 
Torf  (//C.  1.  c).  B.  alba  var.  microphylla  Hück.  ZBG.  XVI.  290, 
B.  microphylla  Hück  I.  c.  non  Bunge  im  Saiuboier  Kr.  {Hück  1.  c.l 
dürfte  eher  zu  B.  huniilis  Sclirank  geliören,  B.  alba  var.  iucisa  BP. 
67  unter  dem   Giewont  bleibt  zweifelhaft. 

2.  B.  pubescens  Ekrh-.,  B.  alba  var.  pubescens  nach  Ifever 
n.  hauov.  516 — 8,  Regel  1.  c.  167,  was  auch  meine  Ansicht  ist,  B.  alba 
var.  vcM-rucosa  HB.  105  excl.  syn.  Auf  Haiden,  Torfmooren,  an  felsi- 
gen Stellen  von  der  nördiirheu  Ebene  bis  in  die  Alpenregion  stellen- 
we'se.  Bei  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  119),  im  Zölkiewer  Kr.  (R.  Piz.  IV. 
229),  bei  Lesienice  (T.  ZBG.  IX.  52),  Bogdauowka  (ZE.  114),  Rzesua 
ruska  (T.  ZBG.  X.  94),  Jaiiow  {BG.  II.  289),  Giebuitow  {BC.  319), 
Koäcielisko,  in  den  Thiilern  Strazyska  (Jan.  Fiz.  267),  Roztoka  {BP. 
67,  Jan.  1.  c),  Bialka  {Hm.o.'^kn.  ÖBZ.  XIV.  209,  Jan.  1.  c),  bei  üstrzyki 
görue  (isT.),  zwischen  Modrycz,  Tustanowice  iind  Truskawiec,  zwischen 
Hoszow  und  Debelowka  {Hück.  ZBG.  XVI.  250,  Fiz.  II.  28),  im  Stani- 
sl'awower,  Kolomyjer  Kr.,  auf  der  Futurika,  Piatra-Zibou  {H.  ZBG.  XI. 
66,  X.  363). 

3.  B.  bumilis  ■^'chrank  baier.  Fl.  I.  421,  P.  fruticosa  Pall. 
ross.  t.  40  f.  1).  E.,  B.  Sokolowii  Jacq.  fil.  in  sched.  herb.  hört,  vind., 
B.  ojcoviensis  Rclib.  Ic.  XXII.  f.  1281,  T.  ZBG.  IX.  52  nach  Trautw. 
1.  c.,NM.  69  non  Bens.  Auf  Wiesen  und  Hochmooren  selten.  Bei  Rzesna 
ruska,  Zorniska  {T.  ZBG.  XII.  895),  Stawki  (T.  1.  c.  IX.  52),  Janow 
{BG.  II.  291,  T.  ZBG.  XII.  895),  Dzwiniacz  görny  {K.).  B.  humilis 
ZE.  114  in  Laubholzwäldern   überall,  ist  offenbar  etwas  Anderes. 

It.  iiaiia  Ziel.  Szcz.  :'0  bei  Szczawiiica.  Was  damit  gemeint  sein 
soll,  ist  nicht  zu  entnehmen.  Jedenfalls  nicht   B.  nana  L. 

B.  nigra  fol.  fonlaiis  ubioiigis  und  U.  filiis  crt'iialis  in  den  Karpaten 
in  bedeutender  Ilölie  (Bad.  210). 

'■''*)  Trunco  Iiumili  frutpsnente.  ramiilis  glantiulifei-is.  f )Iiis  ramulorjm  fertilium  e  basi 
cuneata  deltuideo  -  ovatiä  animinatis  duplicato  dentatrs.  FrutOK  4— potialis  (teste  Be^sero). 
Ivamuli  glaudaliferi.  Kolia  juiuuia  punctis  resiiiüsis  adspersa  cacteruiu  glabra,  plus  iniuuäve 
aeaminata. 


85 


2.  ALNUS    Tourn. 


1.  A.  glutinosa  Gaertn.  In  Auen,  an  sumpfigen  Orten,  Bach-  und 
Flussiifern  gemein.   Fehlt   schon  im  höheren  Hügellande. 

2.  A.  iucana  -DC,  Betula  Aluus  ß.  incaua  L.  Sp.  983.  An 
ähnlichen  Orten  häufiger  im  Hiigellaude  und  der  Bergregion  als  m  der 
Ebene.  Bei  Lezaysk  (Jabf.  Fiz.  216),  NiepcJornice  (i>C'.  320),  Debniki 
(BG.  II.  283),  Kalwarya  (BC.  320),  hei  Leki  (A.  BV.  VII.  121,  168),  an 
der  Raba  (Ä.  1.  c.)  hei  Myslenice  [FI.  ZBG.  XX.  468),  auf  d:-n  Bory- 
Siimpt'eii  gegeu  die  Arra  {^Jan.  Fiz.  267),  am  Duiiajec  bei  Neumarkt 
(Jan.  Fiz.  267),  bei  Szczawnice,  am  Rabsztyu  (H.  Flora  XVII.  578,  573), 
am  Poprad  (R.  Fiz.  III.  59),  im  Jasloer  (Ä".j,  Sauoker!  (Now.  Lep. 
XXIV.),  Samhorer  {BG.  1.  c,  Now.  Lep.  XII.  XXV.,  XXVII,  Hiick. 
ZBGr.  XVI.  290),  Stryjer  Kr.  häufig,  im  Czeremosz-Thale,  auf  der  Czania 
Hora  (No%u.  Lep.  XXVI,  XXX.,  XV.),  bei  Dolhopole,  Jablonica,  Putilla, 
topuszna,  Koszczuja,  Seletin,  Russ,  Moldawica,  Suczawica,  Kirlibaba, 
Dorua  Sara  {HB.  106),  Dzwiuiaczka  (Lenz  Fiz.  II.  54). 

3.  A.  pilbescens  Tausch.  An  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bei 
Mydluiki,  Zwierzyniec,  Debniki,  Ludwinow,  tagiewniki  (BC.  320),  im 
Samborer  Kr.  (Jlück  ZBG.  XVI.  290),  bei  Kamenna  (HB.  106).  Nach 
Krause  in  Schles.  Ges.  1845  p.  58  hybrid:  A.  glutinoso-i  ncau  a. 

4.  A.  viridis  BC.  Aiif  sonnigen  buschigen  Höhen,  an  Schluchten 
der  Berg-  und  Voralpenregion  der  Ostkarpateu  bis  zur  oberen  Buchen- 
grenze hinabsteigend.  Bei  Wetlina,  Carynskie,  Dzwiuiacz  goruy  (K.j, 
am  Kamenec  (Hück.  Fiz.  11.  30),  auf  der  Bystra  (H.  ZBG.  X.  63), 
Czarna  Hora  hier  massenhaft  (Ä.  ZBG.  XVIII.  487). 

CUPÜLIFERAE. 
1.  CARPINUS  L. 

1.  C.  Betulus  L.  In  Wäldern,  Hügeln  und  niederen  Bergen 
gemein. 

2.  COSYLUS  L. 

1.  C.  Avellana  L.  Auf  Hügeln,  in  Wäldern,  Gebüschen  niederer 
und  gebirgiger  Gegenden  häufig. 

3.  QUERCUS  L. 

1.  Q.  sessiliflora  -^»i.  In  Wäldern  der  Ebene  und  des  Hügel- 
landes stellenweise.  Bei  Tyniec  (BC.  310),  Bielany  (BG.  II.  287,  BC. 
310),  Wola  justowska,  Zwierzyniec  (BC.  310),  Wolka  niedzwiedzka, 
Lezaysk,  Piskorowice  (Jaif.  Fiz.  217),  Brzuchowice  (ZL.  10,  T.  ZBG. 
XII.  806),  hinter  dem  Invalideuhause,  auf  der  Wolka  (T.  1.  c),    Sokol- 


86 


QUERCOS. 


uiki,  Zubrza  (Z.,  T.  1.  c),  Niwra  {Lenz  Fiz.  II.  44),  Doroschoutz,  Okua, 
Czeniawka,  Czahor,  Kanieuiia,  Frauzthal  {HB.  Il'i),  im  Samborer 
{nück.  ZBG.  XVI.  2^'0),  Sauoker,  Jasloer  Kr.  häufig  (^.J.  Ob  Q.  Robur 
im  Falesuica-Tliale  (//.  Flora  XVII.  570)  hieher  oder  zur  folgenden  Art 
gehöre,  ist  nicht  zu  entnehmen. 

2.  Q.  pedunculata  Ehrh.  Arb.  (1789)  n.  77,  Beitr.  V.  (1790)  161, 
Q.  femina  MM.  Gard.  Uict.  (1768)  n.  2,  Q.  Robur  a.  pedunculata 
Wahlenb.  Carp.  308.  An  ähnlichen  Orten.  Bei  Czernichow,  Bierzanow, 
Pleszow,  Niepolomice  (BC.  310),  Tarnow  {Grz.  ÖBW.  III.  153),  Sokol- 
niki  {Jach.  Fiz.  229),  Lemberg  (ZL.  11,  T.  ZBG.  XU.  896),  am  Teufels- 
felseu  (T.  ZBG.  IX.  90),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  119),  Niwra  (iew^.  Fiz. 
II.  54),  Horecza,  Czernowitz,  am  Ceciua,  bei  Tereszeny  {IIB.  113), 
Suczawa  {Kn.  Pr.  II),  Proszkoutz  {HB.  113),  im  Samborer  Kr.  {Hück. 
ZBG.  XVI.  290),  selten  in  den  Beskideu  {Hausskn.  ÖBZ.  XIV.  209). 

Q.  pubescens  WiUd.  In  Podolieu  und  der  Bukowina  {ZE.  11 3)  fehlt 
jedoch  in  HB.  115,  H.  Roczu.  XXXIII.  110. 

4.  FAGUS  L. 

1.  F.  silvatica  L.  In  Wäldern  von  der  Ebene  bis  3800'  ü.  d.  M. 
häufig. 

5.  CASTANEA   Tourn. 

1.  C.  sativa  MiU.  Gard.  Dict.  (1768)  n.  1,  C.  vesca  Gaertn.  de 
Fruct.  I.  (1788)  181  t.  37  f.  1.  Wird  bloss  bei  Czernowitz  in  Gärten 
gepflanzt  {HB.  114). 

ÜLMACEAE. 

1.  ULMUS  L. 

1.  TT.  campestris  L.  Aendert  ab: 

«.  nuda  Koch.,  ü.  major  Sm.  EB.  XXXVI.  (1814)  t.  2542,  U. 
tetrandra  HB.  117  non  Schk:  In  Wäldern,  Haineu  niedriger  und  hüg- 
liger Geirenden  überall. 

ß.  suberosa  Wahlenb.  Carp.  71,  U.  carpinifolia  Schk.  Handb.  I. 
176  oder  doch  BC.  309.  In  Wäldern,  auf  trockenen  Hügeln  und  Teich- 
räuderu  stellenweise.  Zwischen  Bielany  und  Przegorzaiy  {BG.  I.  194, 
BC.  309),  bei  Debuiki  {li.  ZBG.  XVIII.  487),  Leuiberg  um  die  Schiess- 
stätte {BG.  1.  c,  ZL.  21),  bei  Brody  {K/oeb.  Fiz.  III.  120),  in  Podoliea 
als  Baum  {ZE.  32),  bei  Kotzmann,  Czernowitz,  Horecza  (iJ/i.  117). 

2.  U.  effusa  WiUd.,  U.  pi-dunculata  Lam.  Enc.  IV.  (1797)  610 
U.  moutana  Nm.  Fl.  brit.  I.  ri.S04)  282  non  EB.  An  Zäunen,  Wegen, 
in  der  Nähe  der  Dörfer,  in  Wäldern  meistens   gepflanzt.    Im    Krakauer, 


MORUS.  g^ 

Bochniaer  Kr.  iBC.  309),  bei  Lemberg  (^ZL.  7.  T.  ZBG.  XII.  896), 
Czemawka,  Szeroutz,  Tereszeny  (i?^.  118),  im  Stryjer  Kr.  \^Zips.  Fiz. 
217),  im  Palesuica-Thale  (Ä  Flora  XVII.  070). 

MOREAE. 

1.  MORUS  L. 
1.  M.  alba  L.  Wird  angepflanzt  und  verwildert  manchmal. 

URTICACEAE. 

1.  URTICA  L. 

1.  U.  urens  L.  Au  wüsten  und  bebauten  Stelleu  gemein. 

2.  U.  dioica  L.  Au  wüsten  und  bebauten  Stelleu,  in  Haiueu, 
Wäldern  von  der  Ebene  bis  in  die  obere  Bergregiou  häufig. 

2.  PARIETARIA  L. 

1.  P.  officinalis  L.  Sp.  1052,  P.  erecta  MK.  Deutschi.  Fl.  I. 
(1823)  825.  Auf  wüsten  Stellen  niedriger  und  hügliger  Gegenden  selten. 
Bei  Czerua,  Alwernia(5C.  308),  Bielany  {_BG.  I.  125,  ^C.  308),  tobzow 
(i?C.  1.  c.)  Zalesczczyki  (^Friedl.  in  BG.  1.  c). 

CANNABINEAE. 

1.  CANNABIS  L. 

1.  C.  sativa  L.  Wird  im  Grossen  gebaut,  kommt  aber  auch 
manchmal  verwildert  vor. 

2.  KUMULUS  L. 

1.  H.  IiUpulus  L.  An  Zäunen,  Waldrändern,  in  Ufergebüschen, 
Hainen  niedriger  und  hügliger  Gegenden  häufig.  Wird  auch  im  Gros- 
sen gebaut. 

SALICINEAE. 

1.  Salix  L. 

1.  S.  daphnoides  Vill.  Prosp.  (1779)  51.  In  Auen  sehr  selten. 
Bei  Lemberg  {BG.  II.  305,  ZL.  12),  in  der  Bukowina  ohne  nähere 
Angabe  {HB.  Eiul.  4). 


8B  '''^^^'^• 

2.  S.  triandra  /-,  S.  Hoppeaua  Willd.  Sp.  IV.  2.  (180"))  (iöi, 
S.  spcc  t  ahl  1  i  s  //o><  Sal.  (1828)  I  t.  .'5 — 4.  Au  Uferu,  siinipfig-eu  Steilen 
iiiedrig-er  und  gebirgiger  Gegenden  zerstreut.  Bei  Oswieclm  (^4.  BV. 
VII.  Hl),  au  der  Weichsel,  Rudawa  {BC.  312),  bei  Taruüw  (<?j-z.  ÖBW. 
III.  153),  W6!ka  uiedzwiedzka  (Jabf.  Fiz.  216)  Jaros^aw  (BG.  I.  302) 
Drohobycz  au  der  Tysmienica,  Wroblowice  (Hück.  ZB(t.  XIII.  230). 

3.  S.  alba  />.,  S.  vitelliua  L.  Sp.  1010.  Au  Ufern,  Weoren,  in 
Auen  von  der  Ebene  bis  in  die  Bergreglou  häufig. 

4.  S.  fragilis  L.,  S.  decipieus  Iloffm.,  Sal.  IL  1  (1791)  9  t.  31, 
S.  fragil  ior  //o.s^  Sal.  (i  t.  20—1.  Au  ähuliclien  Orten  gemein.  Die 
Var.  polyaudra  Neilr.  Nieder-Oesterr.  253.  S.  Russell  an a  EB. 
XSVI.  (1808)  t.  1808,  S.  f r agilis-alba  Wimm.  Fl.  v.  Schles.  (18io) 
476.  Im  Krakauer,  Bochiiiaer  Kr.  {BC.  312),  bei  Lemberg  (^BG.  11.305, 
ZE.  105)  in  der  Vorstadt  „Neue  Welt«  (T.  ZBG.  XII.  896),  Brody 
{Kloeb.  Fiz.  III.  120)  hier  gepflanzt. 

5.  S.  pcntandra  T-i-  Auf  Sumpf-  und  Torfwiesen  stellenweise. 
Bei  Czernichöw,  Skawina,  LIbiertow  (i?C.  311),  Piekary  (^.  BV.  VII. 
HG),  Kübierzyu,  Borek,  Jug-owice,  i.agiewniki ,  Bierzanow,  Brzegi, 
Zagörze  {BC.  311),  au  der  Blala  {H.  Flora  XVII.  566),  bei  Sokoluiki 
(^Jach.  Fiz.  229),  Wölka  uiedzwiedzka  (Jabt.  Fiz.  216),  im  Zcilkiewer  Kr. 
(Ä.  Fiz.  IV.  201),  bei  SzU-To,  Zorniska,  Rzesna  ruska  (T.  ZBG.  XII. 
896),  Bogdanowka,  SkuH'owek  (BG.  IL  203,  T..  ZBG.  XIL  896),  Lesie- 
uice  (T.  I.  c),  Brody  {Kloeh.  Fiz.  III.  170),  Pantalicha  (^.),  in  der 
Bukowina  obne  nähere  Angabe  (HB.  EinL  4),  im  Stryjer  Kr.  (Zlps, 
Fiz.  226),  bei  Wrob'owice  Hürk.  ZBG.  XVL  250),  Wetliua  (Ä"),  in 
der  Tatra  überall  (Jan.  Fiz.  272). 

6.  S.  f.ncana  Schrank^  S.  rosmar  in  if  oHa  Gouan.  Hort.  (1762) 
501  uon  7j.  Au  Bächen,  in  Torfsümpfeu  von  der  Ebene  bis  in  die  Vor- 
alponregion  .spärlich.  Bei  Rzesna  ruska  (  T.  ZBG.  XII.  897),  au  der 
Bia-Ia  (7/  Flora  XVII.  5H6),  bei  Krakau  (BG.  IL  310)  kaum,  Zator  au 
der  Skawina  (BC.  315),  Szczyrk  (Kolb.  ZBG.  XIL  1200),  am  Fusse  der 
Babia  göra  (/>Z.  104,  BP.  s,9),  an  den  Mündungen  der  Tatra-Thäler 
beinahe  üheriill  (IL  Flora  XVII.  569,  BP.  80,  Jan.  Fiz.  272),  bei  Neu- 
markt  (Jbe  BV.  X.  5),  am  Duuajec  der  Pieuineu  (A.  BV.  VII.  130), 
bei  Mysleuice  (Uecht.  ÖBW.  VII.  342). 

7.  S.  piirpurea  /^.,  S.  Heli.x  L.,  S.  Lambertiaiia  Sin.,  S.  fissa 
ZB.  115  nun  1/nß'm.  An  Bächen,  Flussufern,  Teicliräudern  der  Ebene  und 
des  Hügellandes  nicht  seilen.  Bei  Oäwiecim  (A.  BV.  VII.  111),  an  der 
Weichsel  (BG.  IL  306,  .IJC.  314 i,  Wilga  (BC.  313),  bei  Sokoluiki  (./ac/i. 
Fiz.  229),  im  Zo-fkiewer  Kr.  (Ji.  Fiz.  IV.  192),  bei  Strychowatz,  im 
Helenenthaie  (T.  ZBG.  XII.  897),  bei  Berlin,  Podhorce  (Ivloeh.  Fiz.  III. 
120),  Czernawka,  Czeruowitz,  Seieth  (7//i.  108)  Suczawa  (7/://.,  7v'n.  Pr. 
11),  Gurahumorn,  Warna  (77/i.  lOS],  Kuty  (77.  Flora,  XIX.  629),  Cerkowna 
(T.  ZBG.  XIL  71),  Drohobycz  (Hürk.  ZBG.  XVL  250).  Undawka,  Dobieszyn, 
Ko<faczyce  (IC),  am  Poprad  (Ji.  Fiz.  III.  öS),  dem  Duuajec  der  Pieuiucn 
(.1.  BV.  VII.  130),  bei  Zakopane  (Jan.  Fiz.  272). 


SALIX. 


89 


8.  S.  x^iminalis  X-,  S.  rhu  ine  a  R.  Fiz.  I[I.  ö9  ein  Schreibfehler. 
All  ähiilicht'u  Orten  doch  häufiger.  In  allen  nördlicheii  Kr.  {^BG.  U. 
314,  BC.  314,  A.  BV.  VII.  116,  Gr:.  ÖBW.  III.  1")3,  Jahf.  Fiz.  216),  in 
der  Bukowina  häufig  {ZE.  113,  HB.  108,  Kn.  Pr.  11),  am  Fusse  der 
Kfirpateu  bei  Wroblowice  {Hück.  ZBG.  XVI.  2oO),  am  Poprad  (R.  Fiz. 
III.  59),  dem  üunajec  {H.  Flora  XVII.  569). 

9.  S.  Iiapponum  L.  An  sumpfigen  Orten  im  nördlichen  Theile 
sehr  selten.  Bloss  am  Kopytow  (R.  Fiz.  IV.  229).  Der  nächste  Standort 
ist  Polesie  {Bens,  in    Wimm.  Sal.  eur.). 

10.  S.  long'ifoRa  Hofft,  non  Mühlenb.,  S.  a  cum  in  ata  Sm.  S. 
dasyclados  Wimm.  Flora  XXXI.  1.  1848)  3ö.  An  Bächen,  Flussufern 
sehr  selten.  Bei  Skawina  am  gleichnamigen  Bache  (^BC.  315),  zwischen 
der  Obidowa   und  Neumarkt  Qllse  BV.  X.  4). 

11.  S.  cinerea  L.  An  nassen  Orten,  auf  Wiesen,  oder  Waldrän- 
dern selten.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  gemein?  (BC.  314),  im  Zöl- 
kiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  192),  bei  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  120),  am 
Fusse  der  Karpaten  im  Stryjer  {Zips.  Fiz.  226),  Samborer  Kr.  {Hü'-k. 
ZBG.  XVI.  290),  bei  ßrzyska  (^.),  Zakopane  unter  der  Gubalowka 
(Jan.  Fiz.  27  2). 

12.  S.  aurita  Z/.,  S.  cinerea  T.  ZBG.  X.  94  des  Standortes 
wegen  non  L.  Auf  Sumpf-  und  Torfwieseu  stellenweise.  Im  Krakauer, 
Bochniaer  (BC.  316),  im  Zöikiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  192),  bei  Rzesna 
ruska,  auf  der  W6!ka  (T.  ZBG.  XII.  897),  Lemberg  gegen  Winniki 
(ZL.  12),  Brody  (Kloch.  Fiz.  III.  120),  Pantalicha  (K.),  Hliboka  (HB. 
1C9),  Suczawa  .,  Ä"«.  Pr.  11),  Dorna  Watra,  Dorna  Kandreny,  Suczaweny, 
Budenitz,  Dawideny,  Banilla  (HB.  109),  am  Dniestr  des  Samborer  Kr. 
(Hück.  ZBG.  XVI,  250),  im  01czy.sko-Thale  der  Tatra  (Jan.  Fiz.  272), 
in  den  Beskiden  (R.  Roczn.  XXXIII.   212). 

13.  S.  Gaprea  L.  In  Wäldern,  Hainen,  an  Gräben,  Flussufern, 
Waldrändern,  auf  Hügeln,  Bergwiesen  von  der  Ebene  bis  in  die  Vor- 
alpenregion häufig. 

14.  S.  silesiaca  Willd.  Auf  Felse'i,  an  Ufern,  in  Wäldern  der 
Berg-  und  Voralpenregion  nicht  selten.  Auf  der  Babia  gora  {Wimm.. 
Schles.  188,  Sal.  eur.  60,  BP.  80,  Kolb.  ZBG.  XII.  1200,  BF.  89,  R. 
Roczn.  XXXIII.  211)  bei  Koscielisko  (Reim.  BV.  VII.  138—9,  Ilse  1.  c. 
X.  5),  am  Jarzec  auf  der  Pisana,  Magöra  (HS.  19),  am  Grossen  Fisch- 
see (Hausskn.  ÖBZ.  XIV.  209,  Ilse  BV.  X.  16),  in  den  Pieuiuen  (PB. 
87),  auf  der  Pusta  wielka  (R.  Fiz.  III.  o9),  bei  Caryiiskie  (K.).,  im 
Samborer  (Hück.  ZBG.  XVI.  290),  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  226),  bei 
Porohy,  Manjawa,  Mikuliczyn,  Jamna,  (H.  ZBG.  X.  611),  auf  der  La- 
czyna,  am  Zapul,  Jedul  (HB.  208),  Dadul  (H.  Flora  XIX.  644),  Suchard, 
Piatra-Dorni,  Askuzit,  Bnsa-Scherpi,  Dzumaleu,  Piatra-Domuei,  Rareu, 
Muutjelung  (HB.   108). 

15.  S.  grandifolia  Ser.  Ess.  (1815)  20.  Bloss  im  Thale  Olczysko 
der  Tatra  ( Ä.  ZBG.  XVIII.  487). 

16.  S.  nig^ricans  Sm.  Transact.  of  the  Linn.  Soc.  VI.  (1802)  120, 
EB.  XVII.  (1803)  t.   1213,    S.    phylicifolia    Wahlenb.    Carp.    318,  ZE- 


90 


SALIX. 


116,  IIB.  110,  BC.  315  BP.  89  non  L.  Auf  nassen  Wiesen,  Felsen,  an 
Bächen  von  der  nordwestliclieu  Ebene  bis  in  die  Alpenregion  stellen- 
weise. Bei  tagiewaiki  zwischen  dem  Wirthshause  und  den  Militärzie- 
geleien {EC.  315),  auf  der  Babia  göra  {BP.  89),  in  den  Centralkarpateu 
ohne  nähere  Angabe  {^ZE.  116),  auf  der  Krolewska  göra,  bei  Krasna, 
Grabaiiina,  Glowieiiko,  Wetlina  {K.\  unter  dem  Krzeraiauec  (Hück. 
ZBG.  XV.  56.  58),  auf  der  Sywula  {Zips.  Fiz.  II.  '25 J,  Piatra-Domuei 
(Ä/?.  110). 

17.  S.  hastata  L.  An  feuchten  Orten  in  der  Krummholzregion 
sehr  selten.  Auf  der  Babia  gora  {BZ.  104,  BP.  89),  aut  der  Pyszna 
{FL  ZBG.  XX.  475),  am  Grossen  Fischsee  {Hausskn.  ÖBZ.  XIV.  209), 
in  der  Bukowina  ohne  uäiiere  Angabe  {HB.  Einl.  5). 

18.  S.  myrsinites  L.  var.  integrifolia  Neilr.  Nieder-Oesterr. 
C1859)  266,  S.  fusca  Jacq.  En.  (1762)  171  non.  S.  alpiua  Hacq.  IV. 
154?  In  der  Krummholzregion  selten.  Auf  den  Kominy,  der  Pyszua 
{BP.  80),  am  Czerwony  Wierch  {Hacq.  IV.  154),  Giewont  {BP.  80, 
Kuhn  BV.  VII.  145).  S.  myrsinites  auf  der  Pyszna,  am  Czerwony 
VTierch  {FI.  ZBG.  XX.  472,  475)  gehört  offenbar  hieher. 

19.  S.  arlbuscula  i.,  S.  Waldsteiniana  WiUd.  Sp.  IV.  2  (1805) 
679.  Auf  Felsen,  grasigen  Plätzen  in  der  Krummhoizregion  selten.  Auf 
den  Kominy,  am  Giewont,  auf  der  Kopa  Magory  {BP.  79),  der  Czarna 
Hora  {H.  Roczn.  XXXIII.  12  8). 

20.  S.  depressa  Z>.,  S.  malifolia  BG.  II.  313  nach  der  eigenen 
Berichtig-ung  in  Bess.  Volb.  37  non  Am.,  S.  Besseriana  Host  in  litt, 
nach  Bess.  Volh.  .S7,  ZE.  115.  Bloss  bei  Brzezany  {ZE.  115).  Wird  von 
Schiw.  in  BG.  II.  313  ohne  näheren  Standort  angegeben. 

21.  S.  myrtilloides  L.  Auf  Waldmooren  der  nördlichen  Ebene 
selten.  Zwischen  Lelechüwka,  Stawki,  Zorniska  {T.  ZBG.  XII.  74). 

22.  S.  repens  L..,  S.  rosmarinifolla  L.,  S.  angustifolia 
Wulf.,  S.  incubacea  Host  Syn.  528,  S.  argentea  Sm.  Auf  Sumpf- 
und  Torfwiesen  stellenweise.  In  allen  nördlichen  Kr.  {BG.  II.  308 — 9, 
BC.  317,  Grz.  ÖBW.  III.  153,  R.  Fiz.  IV.  209  T.  ZBG.  XII.  897.  IX. 
52.  Kloeb.  Fiz.  III.  120),  bei  Pautalicha  {K.^,  im  Samborer  Kr.  {Hück. 
ZBG.  XVI.  290),  auf  der  Neumarkter  Ebene  (^BP.  79). 

23.  S.  retusa  L.  Syst.  ed.  X.  (1759)  1287,  S.  Kitaibeliana 
Wüld.  Auf  Felsen  der  höheren  Alpen  stellenweise.  Auf  der  Pyszna 
{Grz.  ÖBW.  III.  258,  BBW.  551,  BP.  80,  Uecht.  ÖBW.  VII.  352,  Reim. 
BV.  VII.  142),  am  Ornak  {^HA.  12,  ZE.  116),  Tomanowa  {BP.  80), 
Czerwony  Wierch  {Grz.  ÖBW.  III.  258,  FI.  ZBG.  XX.  472),  Giewont 
iHA.  12,  ZE.  116,  BBW.  551,  Kuhn  ÖBZ.  XIV.  302),  Magora  {HA. 
12,  ZE.  116,  BBW.  551),  Koscielec,  Zawrat  {BP.  80),  Tomnatik 
{HB.  V.) 

24.  S.  herbacea  L.  Au  ähnlichen  Orten.  Auf  der  Pyszna  {Uecht. 
ÖBW.  Vit.  352,  BP.  79,  FI.  ZBG.  XX.  475),  am  Ornak  {ZE.  116), 
Czerwony  Wierch  {FI.  ZBG.  XX.  473),  Giewont  {HA.  12,  ZE.  116), 
Magura   (ii.,   Z.   I.    c,    BBW.    552),    Beskid,    Liljowe,  Skrajnia    turnia 


SALIX.  g< 

{BF.  79),  Koscielec  {BBW.  552),  Zmarzly  {FI.  ZBG.  XX.  484),  Zawrat 
(JBP.  79),  Tomuatik  {HB.  V.) 

25.  S.  reticulata  L-,  Chamitaea  reticulata  Kern.  ZBG.  X. 
(1860)  275.  Au  ähnlichen  Orten.  Auf  der  Pyszna  (BBW.  551,  Uecht. 
ÖBW.  Vir.  35-2,  Beim.  BV.  VII.  142,  FI.  ZBG.  X.  472),  am  Ornak 
(HA.  13,  ZE.  116),  auf  der  Pisaua  {Ilse  BV.  X.  9),  am  Czerwouy 
Wierch  {Gr.~.  Fiz.  If.  48,  FL  ZBCt.  XX.  472),  Giewont  {HA.  13,  ZE. 
116,  ^5Tr.  551,  Kuhn  ÖBZ.  XIV.  302),  auf  der  Magora  {H,  ZE.., 
BBW.  1.  c,)  am  Tomuatik  {HB.  V.).  Bei  Koscielisko  zwischen  beideu 
Thoreii  nur  herabgeschwemmt  {FI.  ZBG.  XX.  478). 

S.  holosericea  Willd.  Sp.  IV.  (1805)  708  2«).  Bei  Taruow  ((?r^.  ÖBW. 
III.  153),  fehlt  jedoch  in  Grz.  Fiz.  11.  48.  Eine  den  neueren  Botanikern 
unbekannte  Weide  {Wimm.  Sal.  eur.  189),  daher  WiUdenoiu's  echte 
Pflanze  nicht  gefunden  -worden  sein  kann. 

S.  carpalica  major  fol.  lauraceis  und  S.  carpatica  rotuiidifoiia  pmuila  iu 
den  Karpaten  (Bad.  210  —  11). 


29)  Juli  ^  praecoces,  sessiles,  obloiig:o-ovati;  braeteolae  oblongac,  obovatae,  aeutiu- 
sculae,  semiiügrae,  villo  longo  recto  barbatae;  filameuta  2  libera  glabra;  folia  in  petiolo  longo, 
lanceijlata,  raarginibus  leviter  arcuatis,  iu  acumen  longnm,  obliquum  attractis,  sursum  argute 
glaniiuloso-deatatis,  dentibus  divergentibus  deflexisve,  supra  tenuissime  cinereo-pubescentia, 
subtus  dense  cinereo-cano-tomentosa;  stipulae  mediocres  pedicellatae  ovato-lanceolatae. 

Syn.  S.  velutina  Schrad  in  hört.  Gotting  QKoch  et  Meyer^,  S.  triandra-cinerea 
Meyer  F\.  Hunov.  506,  S.  Micbeliana  (Hort  of  tbe  Horticular-Society)  Forbes  Wob.  135. 
Habit,  in  Germania  prope  Göttingen  inter  StegemüUl  et  Landwehr;  proge  Berolinum  ad 
Treptow. 

Juli  1 — l'/j  unc.  longi  18 — 10  lin.  lati,  ante  anthesia  egregio  villosi,  fere  bracteis 
de?tituti;  antherae  ovatae,  demum  fusco-flavescentes.  Folia  in  petiolo  5 — 6  lin.  longo,  auguste 
lanceolata,  3  unc.  longa,  7 — 8  lin.  lata,  basi  breviter  cuneata,  margine  utrinqne  basi  arcu  in 
acumen  pauUatim  attractum  excurrentia,  lenissime  quasi  faleata,  i.  e.  acuminis  latere  altero 
concavo  altero  convexo,  ut  apex  ipse  obliquus  sit;  margine  inferne  integerrimo,  paucis  tantum 
remotisque  glandulis  assidentibus,  superne  argute  glanduloso-denticulato,  glandulis  divergen- 
tibus vel  deflexis:  supra  einereo-virentia,  pube  brevi  adpressa  aequali  obsita,  subtus  cinereo- 
cana,  tomento  denso  velutino  e  pilis  implexis  formato  tecta,  Costa  venisque  valde  arcuatis 
ferrugineo-lutescentibus. 

Huius  stirps  femina  adhuc  ignota.  De  hac  Meyer  Hanov,  1.  c.  haec  scribit ;  Origo  huius 
hybridae  consortis  demonstrata  est.  Segregatae  ab  aliis  fruticibus  loco  prope  Gottingam  indi- 
cato  crescunt  S.  cinerea  O ,  S.  triandra  ^  et  inter  utramque  Salicis  ^.  quam  Schrader 
annis  ultimis  seculi  prioris  inveutam  pro  S.  ambigua  Ehrharti  habuit  eiusque  nomine  distri- 
buit,  deiu  surculis  transtulit  eam  in  hortum  Gottingeiisem  sub  nomine  S,  velutina.  Isto  loco 
tantum  siugulus  ille  |^  frutex  exsistit;  omnia  indc  ab  eo  tempore  distributa  specimina  aut  ab  isto 
aut  ex  horto  sumta  sunt,  specimina  vero  O  addita  a  viciaa  S,  cinerea  sumta  erant.  —  Haec 
Meyer.  Praeterea  frutex  etiam  singulus  apud  pagum  Treptow  prope  Berolinum  omnibus,  qui 
Berolini  versati  sunt,  botaaicis  notissimus  est;  utrum  is  ibi  sponte  natus  sit  an  ex  horto  eo 
pervenerit  nescimus.  In  Herb.  Willd.  fol.  2  sunt  ra.nuli  foliigeri  huius  stirpis,  absque  floribus  ; 
sed.  in  fol.  1.,  ad  quod  schedula  apposita  Willdenowii  ,Ratisbonae  legi  1804  W."  pertinere 
videtur,  sunt  ramuli  florentes  S.  cinereae.  —  Recte  igitur  cum  Meyero  contendo  stirpem 
huius  formae  uondum  esse  cognitam. 

Quod  ad  ipsam  stirpem  attinet,  nescio  cur  Meyer,  eam  e  S.  triandra  et  S.  cinerea 
ortam  esse  orediderit:  nihil  enim  huic  cum  S.  triandra.  Imo  equidem  e  foliis  haud  aegre  et 
S.  longifoliam  Host  et  S.  cineream  agnosci  posse  video;  forsati  etiam  tertia  species,  quam 
S.  viminalem  esse  suspiceris,  in  hac  forma  gignenda  concurrit. 


92  Saliccs  hybridae. 

Salices  hybridae. 

S.  Iriaiidra-alba  Wimm.  et  Krause  Collect.  Sal.  (1H58)  n.  16,  Sal. 
eur.  (1866)  144 '"'),  S.  undulata  Ehrh.  Arb.  0789)  n.  109,  Beitr.  VI. 
0791)  101.  Auf  feuchten  Stellen  bei  Bielauy,  Przegorzafy  (BC.  31 H), 
Krakau,  Lemberg  (BG.  11.  302),  doch  fehlt  letztere  Augabe  in  T.  ZBG. 
XU.  897,  im  Z^Jkiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  209). 

S.  Caprea-iiicaiia  Wimm.  Flora  XXXII.  (1849)  46,  Sal.  eur.  149  ^i), 
S.  Seriiigeaiia  Gaud.  iu  Ser.  (1815)  37.  Bloss  bei  Szczyrk  {^Tkeod. 
Kolb.  ZBG.  Xir.  1200). 


3")  Juli  coaotanei,  in  peduaculis  bracteis  foliaceis  stipatis,  laxi,  curvuli,  cylindrici  ; 
bracteolae  ovatae,  concavae,  flavo-vircntes,  ba<i  crispo-puberulae,  apice  piloso-barbatae;  ger- 
mina  in  pedicello  mediocri,  ex  ovata  basi  anguste  conica,  j:labra,  viridia;  nectario  concavo 
pedicellum  semiamplectente,  stylo  mediocri,  crassiuäculo,  interstigraatico,  stigraatis  discretis, 
divergentibus,  cruribus  cruciato-divergcntibus;  foliis  novellis  piloso-sericeis,  adultis  glabris, 
oblongo-lanceolatis,  serrulatis. 

Frutox  facillimo  arborescens,  ramis  patulis  sordide  fusco-olivaceis,  glabris,  novellis 
apice  pubes'^entibus.  l.i  truucis  vetustioribus  cortex  sccedit  ut  in  S.  tiiandra.  Stipulae  semi- 
cordatae,  lanceolataeve.  Folia  in  petiolo  tenui  mediocri,  late  aut  oblongo-Ianceolata,  basi  leviter 
attracta,  apice  in  acumen  tenue  attenuata.  fere  media  latissima,  subinaequilatera,  margine 
levissime  arcuato,  interdum  irregulariter  reducto,  in  novellis  nonnunquam  sed  raro  repaudo- 
subundulato,  plerumque  piano,  aequaliter  serrulato,  supra  obscuro  et  triste  viridia  pauUum 
nitentia,  subtus  pallide  viridia,  eosta  stramineo-fulva,  utrinque  glabra.  novella  sericeo-pilosa, 
3  unc.  longa,  6—8  Hn.  lata..  Juli  ^  in  peduncnlis  lateralibus  bracteis  foliaceis  stipatis,  erecto- 
patentes,  demum  curvato-cernui,  \y.,  unc.  longi,  3  lin.  lati ;  bracteolae  flavo-virentes,  vel  lute- 
sccntes,  concavae,  ovatae,  rotundato-obtusae,  basi  extus  pube  crispula  obsitae,  apice  pilosu- 
barbatae,  pilis  nunc  longioribus,  nunc  brevioribus,  paucis  aut  pluribus.  Germina  o  basi  ovata 
turgida  breviter  aut  anguste  conica,  glabra,  viridia,  laevigata,  in  pedicello  brevi,  qupm 
nectarium  latum  marginibus  excurvis  dimidium  ampleotitur;  Stylus  me.liocris  crassui  interstig- 
maticus,  Stigmata  divergcntia,  discreta,  breviter  clavata,  bipartita  laciniis  divergentibus. 

")  Juli  A  ovati,  curvuli,  sessiles,  suhpraecoces,  bracteolae  spathulatae  purpurascenti- 
nigricautes  villo  brevi  denso  barbatae:  filamenta  2  libera  ipsa  basi  pilosa,  antherae  oblongae. 
Juli  Q  in  pedunculo  brevi  bracteato,  cylindrici,  curvuli,  basi  demum  laxitlori;  bracteolae 
subfulgineac,  spathulato-truncatae,  germiiia  in  pedicello  mediocri,  conico-subulala.  albo-tomen- 
tosa;  Stylus  mediocris,  Stigmata  longa,  divorgentia,  partita,  laciniis  filiformibus;  folia  oblonga 
breviter  acuta,  supra  saturato  viridia,  demum  glabra,  subtus  alba  v.  nivea,  farinaceo-tomentosa. 

Krutex  altior,  plerumque  arborescens,  ut  culta  scmper  fit,  ramis  validis  erecto-paten- 
tibus,  ramulis  crassiusculis,  anniculis  testaceis  laevigatis,  novellis  farinaceo-pubescentibus, 
incanis.  Folia  oblonga,  aut  lanceolato-oblonga,  5  anoias  longa,  unciam  lata,  aut  paullo  latiora, 
dimidia  fere  totius  longitudine  aequilata,  ibique  linea  recta,  aut  in  altcro  lateie  levissimo 
arcuata  excurrentia,  basi  cuneata,  antioe  breviter  acuta,  margine  demum  deflexo-repanda, 
supera  eroso-repanda,  tenuissime  dentieulata;  supra  obscure  viridia,  leviter  nitidula,  sed  pube 
tenuissima  p.  1.  visibili  obsita,  subtus  nivea  v.  alba,  laxe  farinaceo-tomentosa,  costa  venisque 
primariis  stramineis  leviter  prominulis.  Stipulae  parvae  oblique  reniformes.  Gemmae  fulvae 
ferrugineae  hirto-puberulae.  Juli  ä  in  pedunculo  brevi  aut  brevissimo  bracteis  subtus  serieeis 
stipato,  curvato-cernui.  l'/t  unc-  long'.  7—8  lin.  lati,  spissi,  speciosi:  bracteolae  nunc  acntiu- 
sculae  antice  trianguläres,  nunc  truneatae,  leviter  aut  dcnse  barbato-villosae ,  filamenta 
valida;  autlierae  oblongae  aureae  ,  demum  luteae.  Juli  C*  subcoaotanei,  primum  in  brevi 
demum  in  longo  pedunculo,  curvato-cernui  aut  nutantes,  subuncialcs,  2--3  lin.  lati,  demum 
sc^quiunciales,  4 — 5  lin.  lati;  bracteolae  spathulatae,  rotundatae  truncataeve ,  ferrugineae, 
paree  pilosae.  Germina  in  pedicello  '/j — '/^  germinis  longitudine,  anguste  conico-subulata,  cano- 
tomentosa,  demum  praesertim  basi  tomento  diducto  calvescentia  et  subvirescentia;  Stylus 
mediocris;  Stigmata  patcutia  in  laclnias  filiformes  pa.tita. 


Salices  liybiidae.  nq 

S.  re|K'iis-|iurpui-ea  Wimm.  Schles.  ^1.  Ausg.  (18i4)  482,  Sa!,  eur. 
171  ^-j,  S.  Doniana  Sm.  Eugl.  Fl.  IV.  (1828)  213,  EB.  Siippl.  I.  (1831) 
2399,  S.  parviflora  Ho-t  Sal.  (1828)  14  t.  49.  Am  Rande  des  Torf- 
wäldclieijs  iu  der  Ebeue  bei  Lesieuice  (T.  ZBG.  XII.  89j. 

Sj.  viiiiiiiali-purpurea  Wimm.  et  Grab.  III.  (1829)  367,  Schles.  2.  Ausg. 
(1844)  476,  Sal.  eur.  173  33),  g.  rubra  JJmh.,  S.  eleaguifolia  Tausch 
nach  Kerner  ZBG.  X.  219.  An  der  Weichsel  bei  Piekary  (^.  BV.  VII. 
117),   NiepolomicL'  BC.  314). 


'-)  Juli  praecoces,  sessiles,  obloagi  aut  cyUiulrici,  graciles;  filameata  2  ssmic jimata, 
antherae  demum  plumueae  ;  germina  orato-cinica,  sessüia;  Stylus  brevissimus,  Stigmata  brevia. 
ovata,  patula ;  noctariura  breve ;  foUa  lineari-lanceolata,  subtus  pallide  glauco-vii-idia,  minus 
magis  dease  sericeo-pilosa,   demum  nuda  glabra. 

S.  Doniana  Sm.  Engl.  Fl.  IV.  213,  Forb.  Sal.  Wob.  8.5,  Koch  Syn.  657,  Doli-  Gl.  Bad 
öl'i,  S.  parviflora  Host  Sal.  49  t.  49. 

Fürmae  : 

geimiiiibus  cano-tomentosis,  foliis  lineari-lanceolatis  ,  subtus  glaucis  subpilosis,  IV3 
unc.  longis  4  lin.  latis. 

germinibus  cano-tomentosis,  faliii  lineari-lanoeolatis  subtus  arganteo -serieeis. 

germiuibus  cano  tomentosis,  fjliis  aagustissimis,  subtus  glaucis  subpilosis,  1 — ly^  unc. 
longis,  2 — 3  lin.  latis. 

germinibus  cano-tomentosis,  foliis  lineari-oblongis  sub  apice  latioribus  (seiratis)  subtus 
glaucis  subpilosis,  ä'/j — 3  unc.  longis,  9  lin.  latis. 

germinibus  cano-tomentosis,  foliis  anguste  oblongis  (^cuspidatis),  sul)tus  glauco-viridibus 
semper  elaberrimis,  1'/^  unc.  longis.  7  lin.  latis. 

germinibus  viridibus  glabris  (foliis  lineari-lanceolatis  subtus  subpilosis). 

Fruticulus  2 — :j  pedalis,  ramis  virgatis  erecto-patulis  lentis  saepe  purpurascentibus  aut 
vitellinis,  idtidulis,  glabris,  r.ovellis  tenuissime  puberulis.  Folia  in  pedicellis  brevissimis, 
lineari-lanceolata,  media  fere  aerjuilata,  basin  et  apicem  versus  breviter  acuto-attracta,  supra 
medium  saepe  pauUum  latiora,  aut  ralde  augusta  aut  latiora  oblongo-linearia,  margine  paullum 
dertexo  levissime  glanduloso-deiiticulata.  rarius  serrulata,  supra  saturate  viridia  demum  glabra, 
venis  in  siccis  promiuulis,  subtus  pilis  sparsis  aut  densis  sericea,  infera  demum  aut  omnia 
glabra.  Stipulae  rarae,  exiguae,  lineares.  Geramae  ovatae,  appressae  subrostratae  fere  glabrae. 
Juli  ^  9  lin.  longi,  3  lin.  lati  (antheris  explanatis  6  lin.  lati),  sessiles,  bracteis  parvulis  stipati, 
bracteolae  spathulatae  uigrae  dense  villoso-barbatae;  filameata  aut  ipsa  basi  tautum  aut  ad 
medium  tertiamve  partem  connata,  ipsa  basi  leviter  pilaso-puberula ;  antherae  sub  anthesin 
rubicundae  ,  demum  plumbeae  s.  subviolaceae  aut  fuscescentes.  Juli  C)  subsessües  aut  in 
pedunculis  bre-issimis  biacteatis,  plerumque  breviter  oblongi,  6 — 8  lin.  longi,  2 — 3  lin.  lati, 
aut  cylindrici  imnnunquam  curvuli,  9  lin.  longi,  3  lin.  lati,  bracteolae  semiuigrae,  basi  pallidae 
V.  purpurascentes,  villo  modico  barbatae,  germina  lireviter  conica,  l^/.,  lin.  longa,  in  pedicello 
'/a  germinis  lonjitudine  hirto-toraentosa,  subsericeo-cana ;  nectarium  breve:  stvlus  bro\-iS5imus ; 
Stigmata  oblonga,  erecto-sonniventia,  aut  patula,   indivisa  aut  emarginatu-iissa. 

^■•3  Juli  praecoces,  cylindrici,  densifiori,  ^  saepe  curvuli;  bracteolae  spathulatae,  fusco- 
seminigrae,  villusat;;  tilamenta  basi  paullum  pilosa  semicounata,  antUi-rae  demum  fusco-plum- 
büae;  germina  subsessilia  e  basi  ovata  breviter  cjni-a,  cano-tome  itosa,  stylo  brevi  aut 
medioori,  stigmatis  linearibus,  extrürsura  arcuatis,  nectaric  oDlongj;  folia  linear. -lan^eolata, 
subtus  glabra  paliidiora,  aut  subsericeo-pubescentia. 

b)  Forbyana  Wimm.  I<e.:ensb.  Flora  1848  p.  312.  Foliis  lancsolatis,  sub  apice  latioribus, 
glaberrimis,  germinibus  subovatis,  stylo  brevissimo,  stigmatis  mediocribus  oblongis,  S.  For- 
byana Sm.  Brit.  1041,  Engl  Fl.  IV.  191,  Kerner  ZBG.  X.  219. 

c)  sericea  Koch  Syn.  560.  Fola  subtus  sericeo-cai;escentia  aut  subargentea,  a:iguste 
lanceolata,  stylis  stigmatisque  mediocribus,  brevibosve,  S.  eleaguifolia  Tausch  pl.  sei.  Ker- 
ner ZBG.  X.  219. 

d)  macrosiigraa.  Foliis  late  lauceolatis,  subtus  pubescenti-canis;  nectario  longo,  stylo 
brevi,  stirraatis  longis. 

e)  angastissima  Foliis  limaribus,  glabroscentibus,  stylo  brevissimo,  stigmatis  brevibus 
iulis  gracilibus.  S.  rubra  b.  angustifolia   Tausch  pl.   sei.  Kerner  ZBG.  X.  221. 


94 


Salices  hvbridae. 


S.  Caprea-viminalis  Wimm.  Flora  XXXI.  (1848)  321 — 2,  Sal.  eur. 
178'*),  S.  stipularis  Rchb.  Ic.  XXl.  f.  ]i'ö->  non  Sm.,  S.  Hoatii  Kerner 
ZBG.  X.  (186U)  213.  Bei  Leiuberg  im  Kortuinachen  Garten  am  Damme 
(T.  ZBG.  XII.  897). 


Formae  vulgaris  Uaec  est  doscriptio.  Frutex  mediocris  4-6  pedum,  sod  in  salicetis 
maioribus  ad  Huviorum  ripas  etiain  30  pednm  altitudinem  attingens,  ramis  vimineis.  patenti- 
erectis  ,  stramineo-olivaceis,  quandoque  rubicundis;  ramulis  anniculis  novellisque  glabris. 
Gemmae  ovato-oblongae,  apice  complanato-rostratac,  dorso  gibbae,  ventre  planae,  levissime 
puberulae  domum  glabresceutes,  stramineae  1.  rufescentes.  Stipulae  lineares.  Folia  in  pctiolo 
brevi  aut  mediocri,  laiiceolata  aut  linfari-lanceolata,  basi  apiceque  aequaliter  brevius  longiusve 
attracta,  margine  Urica  fero  recta ,  aut  quum  inaequilatera,  altero  linea  paullum  con- 
vexa  altero  cuncava  excuirente,  paullum  refiexo,  leviter  serrulato,  supra  glabra  laevigata 
paullulum  nitentia  aut  opaca,  subtus  pallide  viridia  levissime  pubcrula,  aut  caucscenti-pallida 
subsericeo-canescentia ;  iiovella  plcrumque  sericco-velutina  eana  14  unc.  longa,  5—8  lin.  lata. 
Juli  A  oblongi,  l'/a  unc.  longi  16  lin.  lati,  saepe  curvuli  subsessiles  bracteati :  bracteolae 
spatbulato-obovatae,  acutiusculae,  basi  pallidae,  yj  fuligineo-nigrae,  dense  villosae;  filamenta 
ad  medium  aut  ad  Vj  connata;  antherae  demum  plumbeae,  oblonga»,  virgineae  plerumque 
rubicundae.  Juli  ^  cylindrici,  1 '/j  unc.  longi,  3  lin.  lati,  nonnunquam,  ut  folia  quoque,  spnrie 
oppositi,  erectu-patuli  ;  bracteolae  ut  in  ^,  minus  dense  villosa;  germina  nunc  breviora  conico- 
ovalia,  nunc  lougiora  coaica,  semper  tomentoso-cana,  interdum  subargenteo-sericea;  nectarium 
mediocre;  Stylus  brevis  aut  mediocris;  Stigmata  filiformia,  aut  liuearia,  arcuato-divergentia, 
nunc  breviora,  nunc  sat  longa. 

^*)  Juli  praecoses,  bracteis  parvis  stipati,  oblongi,  demum  elongato-cylindrici,  crassi, 
sessiles;  filamenta  2  libera,  basi  paullum  pilosa ;  germiua  conica,  cano-  aut  albo-tomentosa, 
in  podicellü  brevi;  nectarium  oblongum  leviter  incurvum  ;  Stylus  varius;  Stigmata  oblunga  aut 
elongata  filiformia;  folia  oblongo-lanceolata  aut  lanceolata,  subtus  cano-  aut  albido-vestita, 
sericeo-  aut  opacu-tonieutosa. 

Furmae  : 

a.  latifolia  Wimm.  Denkschr  d.  Schles.  Ge?.  p.  162.  FoUis  ovato-oblongis,  oblongisve 
apice  lanceolatiä.  S.  affinis  ß.  capr  ea  ef  o  rmi  s  Gren  et  Godr.  Fl.  Fr.  III.  133  ex  parte, 
S.  sericans   Tausch  apud  Kerner  ZBG.  X.  114. 

a3  intermedia.  Folia  subtus  tomento  implexo  la.KO  subcinereo  vestita  opaca. 

b)  Smithiana.  Folia  oblongo-vel  ovato-lanctolata,  subtus  tormento  adpresso  subsericeo 
cano  vestita.  —  Haec  forma  maxime  vulgaris,  nunc  nomine  „S.  Smithiana"  nunc  ,S.  acuminata" 
nunc  S.  mollissima"  iudicata,  in  hortis  botanicis  praesertim  culta. 

c)  argentata.  Folia  elongata  oblongo-lanceolata,  subtus  tomcuto  adpresso  sericeo 
argenteo-nitente  vestita. 

d)  dentata.  Foliis  subtus  pallide  viridia  leviter  pubescentia. 

ß.  angustifolia  Wim/n.  1.  c..  Doli.  FL  m.  Bad.  p.  513,  S.  affinis  a.  acuminata  Gren. 
et  Godr,  pro  parte.  Koliis  angustis  longissimis  lanceolatis  v.  lineari-lanceolatis.  Arborescens  aut 
inter  staturam  arboream  et  fructicosam  media  lamis  validis,  meduUosis,  plerisque  arrectis  nounullis 
aivaricato-patentibus,  seriorum  annorum  fuseo-olivaceis  aut  rubro-testaceis  vix  nitidulis,  novel- 
lis  velutino-pubeseentibus.  Gemmae  ovatae  rcctae  pubescentes.  Folia  in  ramulis  brevioribus 
semper  latiora  breviora  ad  formam  ovatam  accedentia,  in  terminalibus  elongatis  longiora 
foriuae  lanceolatae  proxima,  magna  3—4  unc.  longa,  12—15  lin.  lata,  infra  medium  latissima, 
basi  saepe  rotundata,  sed  parva  etiam  attracta  a  media  parte  sursum  aequaliter  angustata, 
eroso-repanda  v,  -crenata,  subundulata,  supra  puberula  demum  glabrata,  subtus  rarissime  vire- 
scentia  leviter  pubescentia,  plerumque  cano-tomcntosa,  tomonto  e  pilis  brevibus  formato,  magis 
minus  laxo  rarius  prursus  opaco,  plerumque  micante,  subericeo  aut  sericeo  nonnunquam  sub- 
argenteo;  novoUa  egrcgie  scricea;  supcra  in  ramulis  autumnalibus  dense  tomentosa,  infora  saepe 
subdenudata.  Putiolus  mediocris  longus.  In  forma  ß.  folia  4— (!  unc.  longa,  8—10  lin.  lata,  supra 
basin  cuneatam  latissima,  inde  per  Yj  totius  longitudinis  aequilata.  lincaria,  dein  aequaliter 
attenuata  in  acumen  lanceolatum.  Inter  et  ot  ß  sunt  intermedia  folia  ad  6  unc.  longa,  15  —  17 
lin.  lata,  basi  et  apice  modo  contraeta,  ceterum  aequilata.  Folia  semper  magis  minus  inaequi- 
latera,  latere  altero  magis  altero  minus  arcuato,  aut  certe  ut  in  forma  ß  acumine  inaequilatero, 
liinc  übliquo,  qua  nota  bene  a  S.  longifolia  Host  dignoscitur.   Juli   3    sessiles    ovato-oblongi. 


Salices  hybridae.  Qg 

S.  cinerea-viminalis    Wimm.  Flora  XXXI.  (1848)  313,  Sal.  eur.  188  35). 
Im  riusskiese  der  Raba  bei  Ströza  (FI.  ZBG.  XX.  469)  mit? 

S.  aurito-cinerea   Wimm.  Schles.  Ges.   1847  p.   125,  Sal,    eur.    iOi^^). 
Au  sumpfigeu  Orteu  bei  Brody  {^Kloeb.  Fiz.  Uli.  i20j. 


crassi,  spissi,  14—20  liii.  longi.  6 — 8  lin.  lati,  bractealae  obovatae,  antice  acutiusculae,  fuseo- 
nigrcscentes,  villo  nunc  modico  nunc  densiss'mo  longo  barbatae.  Filamenta  longa;  antherae 
aureae  demum  faseescentes.  Juli  Q  primum  sessiles  ovato-oblungi ,  magnitudine  iulorum  |^  ; 
demum  pedunculati  bracteati,  elongato-cyliudrici.  subbiunciales,  6  lin.  lati.  Germina  in  pedi- 
cello  mediocri  ,  conico-subulata,  cano  tomentosa;  Stylus  nunc  brevissimus,  nunc  mediocris; 
Stigmata  aut  brevia  oblonga,  coalita  vel  bipartita,  aut  longiora  filiformia  plerumque  indivisa. 

'■^■'}  Juli  subpraecoces,  bractis  parvis  stipati,  oblongi  et  cylindrici,  sessiles;  filamenta  2  li- 
bera,  glabra;  germina  conica,  albido  -vel  cinereo-tomentosa,  in  pedicello  brevi ;  Stylus  mediocris  aut 
brevis,  Stigmata  filiformia  ;  folia  oblougo-lanceolata  aut  lineari-obloaga,  sordide  viridia  leviter 
pubescentia,  subtus  cinerascentia  puberula  aut  tomentosa,  supera  saepius  cana  ;  ramuli  novelli 
volutino-pubescentes. 

Formae: 

a.  foliis  oblongo-]anceolatis. 

a)  stylis  stigmatisque  brevibus. 

b)  Stigmatis  longis  filiformibus. 
ß.  foliis  late  linoaribus. 

Est  frutex,  quandoque  arborescens,  minor  noc  tarn  cito  crescens  quam  S.  viminali- 
caprea,  nequs  viminibus  adeo  crassis  et  meduUosis  praeditus.  Uli  color  frondis  laetior,  vesti- 
mentum  in  folii  pagina  aversa  magis  micans  et  ad  album  vergens;  huic  color  tristis  magis 
et  sordidus,  saepe  evid  nter  cinerascens,  ut  maxime  in  a.  et  b.  Folia  aut  oblonga  utrinque 
breviter  acuta,  aut  basin  versus  attracta,  sub  apice  latioia,  acumine  brevi  saepe  plicato- 
obliquo;  rarius  lato-linearia ,  liaeari-lanceolata  margiue  leviter  repanda.  Formae  denudatae 
ut  in  S.  V  iminali-c  aprea,  sie  in  huius  foimis  omnibus  obviam  fiunt.  Squamae  spatbu- 
latae,  ad  Vj  nigrae,  aut  faligiueae,  obtusae.  Germina  nunc  breviora  conica,  nunc  conico- 
subulata  longiora,  basi  plus  minus  turgida,  acutiuscula  aut  obtusiuscula;  Stylus  nuuc  brevissi- 
mus nunc  brevis;  Stigmata  breviora  aut  longiora  filiformia,  semper  stigmatis  S.  vimiaalis 
simUia. 

•^•"^  Juli  subsessiles,  oblongo  cylindrici,  densiflori;  germina  in  pedicello  longo,  anguste 
conico-cylindrica,  obtusiuscula,  cano-tomentosa,  stylo  obliterato,  stigmatis  brevibus  subcoalitis  ; 
folia  oblonga,  obovata,  basi  attracta,  brevissime  acuta;  plioato-apiculata,  sordide  cinereo-viren- 
ti.i,  subtus  sorJide  glauca,  pubescentia,  subrugosa. 

Formae; 

a)  ^  iulis  maiusculis  crassis,  foliis  late-obovatis,  basi  rotuudatis. 

b)  ^  germinibus  cylindricis,  folüs  oblongo-obovatis,  plicato-apiculatis,  sordide  cinera- 
scentibus. 

c)  germinibus  subulato-cylindricis ,  foliis  ovali-oblongis,  obtusiusculis,  viridi-cinereis, 
subtus  velutinis. 

d)  loliis  oblongo-obovatis  acutis  ,  cinereo- viridibus ,  germinibus  subulatis,  stylo 
brevissimo, 

Hybridae  inter  S.  cineream  et  S,  auritam  difficillime  sunt  inventu  et  extricatu, 
quoniam  ipsae  specics,  quamquam  optime  disiunctae,  tamen  notis  aegre  distinguuntur.  Atque 
saepius  nasci  videntur  quam  bucusque  observatae  sunt.  A.  S.  aurita  distingui  possunt  iulis 
paullo  maioribus  et  propter  bracteolas  nigritas  praeminentes  magis  nigrescentibus,  foliis  magis 
cinerascentibus;  a.  S.  cinerea  iulis_paullo  minoribus,  bracteolis  angustioribus,  germinibus  mino- 
ribus,  bracteolis  angustioribus,  germinibus  minoribus  magis  ad  formam  cylindricam  vergentibus, 
stylo  aut  nuUo  aut  brevissimo  praeditis,  foliis  minoribus  subtus  magis  rugulosis.  Plerumque 
astyla  est,  sed  in  quibusdam  formis  etiam  Stylus  brevissimus  adest.  Foliorum  forma  diversa: 
maxime  siugularis  et  ^:  huic  folia  multo  latiora,  brevissime  acuta,  subtus  tenuissime  pube- 
scentia, ceterum,  facie  S.  cinereae. 


QP  Salices  hybridae. 

S.  aurito-rep^ns  Winim.  Flora  XXVUI.  2  (iW6)  437,  Sal.  eur. 
233  "),  S.  anibigua  Ehrh.  Arb.  (1789),  Beitr.  VI.  (1791^  103.  Auf 
Wiesen  und  VValdmooreu  bei  .Stiiwki,  Zoniiska,  RzeMia  (7'.  ZBG.  XII. 
897).  Bei  Kulpaiköw  (T.  1.  c.  IX.  4oJ  mit? 

S.  aurito-myrtilloides  Wimm.  Flora  XXXI I.  (1849)  49,  Sal.  eur. 
24Ü '''*)  S.  fiiiuiarcbica  Fr.  Maut.  I.  (1832)  08,  S.  my  rtill  oides  var. 
fiuumarchica  ( T.  ZBG.  Xll.  74).  Au  den  Waldmooreu  zwiscLeu  Lele- 
cbowka,  Stawki,  Zorniska  (T.  ZBG.  XII.  74). 


s')  Juli  praecjcps,  subsessiles,  ovati  s.  oblongi,  braoteolae  oblongae;  tilarannta  2  libera, 
puberula;  germina  conico-subulata,  cano-tomentosa,  in  pedicello  m^diocri;  nectarium  breve; 
Stylus  brevissimus;  Stigmata  brevia  subbifida;  folia  oblongo-üvalia,  sursum  latiara,  supra  demutn 
glabra.  subtus  sericeo-tomentosa ,  demum  glauccsceiitia  pubesceiitia ,  venis  prominentibns 
rugulosa. 

S.  rp  ]i  en  s -au  r  it  a  Wimm  in  Uenksclir.  d.  Schles.  Ges.  171,  S.  ambigua  Ehrh.  Arbor 
n.  109,  Heitr.   \  I.  203,  S.  incubacea  (a)  Frie-t.  Mant.  66. 

Formae  seorsim  uotandae  cum  Schult/,  Starg: 

ß.  microphylla;  humilior,  rami^  ditfusis,  foliis  paivulis  congesti;,  iulis  miuoribus. 

Y-  longifolia;  foliis  angustis  elliptico-lanceolati?;,  utrinque  acutis.  S.  r  ep  i'n  s-ro  sma- 
riuifolia   Wimm.  fl.  v.  Schles.   1840  Nacbtr. 

Descr.  Fruticulus  humilis  1  —  3  pedalis,  valde  ramosus,  ramis  nunc  diffasis,  nunc  patulis, 
aiiniculis  testaceis  aut  umbrinis  glabris,  uovellis  leviter  puboscentibus.  Gemmae  breves  crassi- 
Uiculae,  nunc  obtusissimae,  nunc  rostratae,  rostru  b.'evi  excurvo,  pleiumque  puberulae.  Kolia 
in  petiolo  bievi  aut  brevissimo,  obuvato-oblouga,  aut  elliptico-lanceolata,  plerumque  »upra 
medium  lati  ra,  nunc  minora  6 — 9  Un.  longa,  4 — 5  lin.  lata,  aut  uncialia  5  lin.  lata,  nunc 
maiora  20—22  lin  longa,  18  lin.  lata,  rarius  2'/4  nnc.  Unja,  unciam  lata;  basi  rjtundata  aut 
cuaeata,  apice  nunc  obtusa,  cum  apiculj  plicata,  nunc  bicviior  acuta;  interJum  apice  breviter 
acuta,  sub  apice  latissima  inde  in  basin  pauUatim  angustata,  quae  spathulata  audire  possunt; 
supta  plerumqup  levissime  pubeiula,  nunc  viridula  nunc  sordide  virentia,  rarius  dtnsiore  pube 
cinerascentia;  subtus  facie  ipsa  sordide  fpre  cinereo-glaucsscentia,  semper  pube  levi,  e  piliS 
brevibus  venulis  ass  dentibus  formata,  tecta,  quae  nonnisi  in  inferiorlbjs  aestate  vel  autumno 
disparet;  saepe  pubes  est  densior  atque  e  pilis  pauUo  longioiibus  fere  aequaliter  sursum  direc- 
tis  leviter  incjmbentiiias  formata,  ita  ut  facies  nitorem  sericeum  acoipiat;  rarius  ti-mentum 
densum  sericeum  quidem  sed  migis  laxum  minus  nitens  inest;  venae  supra  impressae  unde 
folium  lineatum,  aut  veiiulae  quoque,  uude  rugosum  fit;  subtus  ve  ae  semper  prumiuulae  ita 
ut  folium  inaequabile  fiat,  plerumque  vero  etiam  venulae  exstaut,  ut  rugosum  sit.  Stipulae  semi- 
ovatae  aut  ovato-lanceolatae  grosse  dentatae.  Juli  ^  ovati  aut  oblongi,  sessiles,  fere  ebra- 
ctoati,  8  lin.  longi,  4—5  lin.  lati,  braeteolis  lingulatis  aut  spatliulatis,  basi  fi-rrugiaeis  modus 
saepe  purpurascentibus  apice  nigiicantibus,  villoso-pilosis ;  filameutis  basi  levissime  puberulis 
aiitkeris  demum  plumbeo-nigrescentibus.  Juli  ^  magnitudiue  pauUisper  varii,  nunc  iuveniles 
4  li:i.  longi,  3  lin,  lati,  nunc  9  lin.  longi,  3—4  lin.  lati  aut  paullo  maiorcs,  in  pedunculo  brevi 
bracteolato.  ßractaolae  obluagae  vel  spathulae,  saepe  ferrugineae,  raro  nigrescentes,  nuuc 
parce  vestitae,  nunc  pilosae,  Germina  in  pedicello  brevi,  conico-subulata,  demum  subcvlindfica 
cinereo-cana,  sericeo-tomentosa;  Stylus  brevissimuj  aut  obsoletus;  Stigmata  brevia  oblonga, 
nunc  erecta,   coalita  aat  bipartita,  nuuc  horizontaliter  patentia;  nectariam  oblon^'um,   breve. 

^''J  Juli  coaetauei,  oblongi,  braeteolis  concavis  pallidis  margine  rubicundis;  filameuta, 
duo  libera,  glabra,  antlicrae  demum  fuscae  ;  iuli  Q  oblongi  v.  cylindiici  in  pedunculo  faliato; 
germina  in  pedicello  mediocri  aut  longo,  cvlindrico-subulata,  obtuia,  nuda  aut  exparte  pube- 
scentia  ;  Stylus  brevissimus,  .stigniaia  parva  subcapitata;  folia  objvato-oblonga  aut  subi'otuuia 
basi  rotuiidat;!,  supra  demum  nuda,  suiitu.^  pallido  glauco-viridia,  puberula,  rugulosa. 

Kruliculus  parvus,  1— l'/a  pedalis,  ramii  diftu^is,  ramulis  tcnuibus,  anniculis  lestaceis 
glabris,  novellis  apice  tantum  puborjlis.  Folia  ovalia  aut  obljngj-obuva:a ,  supra  medium 
latissima,  breviis;me  acuta,  plicatj-apiculata,  basin  versus  nunc  minus  nunc  magis  attracta, 
12  —  14  lin.  longa,  ü  li::.  lata,  margiue  deflexo  donticulis  romotii  levi.isimis  notata,  supra  laefe 
vindia,  pilis  curvulis  laxis  raris  obsita  demum  nuda,  subtus  glauca  (novella  rubicundo-vol 
livido-glauca),  nunc  pilis  sparsis  obsita,  nunc  ad  venulas  pili-s  djiisis  regulariter  pubescen:ia, 
ve.iis  veuu.isquo  reticulatis   prumineatibus;  ([novoUa  maxime^  rugulosa.  .Stipulae  rarae,   parvae 


97 


2.  POPULUS  L. 


1.  P.  alba  i.,  P.  uiyea  ZE.  H6  uoii  Willd.,  P.  cauescens  ß. 
ZE.  116.  Au  Uferu,  Gräbcu,  Wieseiiräuderu,  uasseu  Waldstelleu  der 
Ebene  und  des  niederen  Hügellandes  häufig. 

2.  P.  tremula  E.  In  Wäldern,  Haineu,  Gebüschen,  an  Flussuferu 
überall.  Steigt  in  der  Bukowina  bis  in  die    Voralpeuregiou    (^HB.    Hl). 

P.  albo-treuiula  krause  Schles.  Ges.  1848  p.  130,  P.  cauescens  Sm. 
Fl.  brit.  III.  1080.  lu  Wäldern  oder  Dörfern  des  Krakauer,  Bochniaer 
Kr.  (BC.  317),  bei  Brzezaiiy  (/v.). 

P.  aigra  Wesmael  in  D  C.  Prodr.  XVI.  2  Cl«68)  3i7  ="*). 
Aendert  ab: 

er.  genuina  Wesmael  1.  c.  *'^),  P.  nigra  L.  Au  Unfern,  feuchten 
AValdstelleu  niederer  uud  hügliger  Gegenden  nicht  überall.  Iiu  Kra- 
kauer, Bochniaer  Kr.  {BC.  318),  bei  Taruöw  {^Grz.  ÖBW.  III.  154), 
AVolka  uiedzwiedzka,  Lezaysk  {Jahf.  Fiz.  '216),  Lemberg  {^ZL.  6,  2\ 
ZBG.  XII.  897),  Oreszeny,  Nöpolskoutz,  Duboutz,  Hlinitza,  Lukawecz 
{_H.  B.  111),  Solka  am  Pleschua  (i/.  Flora  XIX.  649j,  am  VV^is-Ioka  bei 
Kolaczjce  (Ä'.J,  im  Thale  des  Dunajec  (^B  Flora  XVII.  569). 

ß.  pyramidalis  Spach.  Ann.  ^c.  uat.  %  ser.  XV.  (1841)  31,  We.-^mael 
1.  c.  *ij,  P.  nigra  b.  italica  BuRoi  Harbk,  II.  (1772)  141,  P.  pyra- 
midalis Rozier  Cours  d'argricult.  VII.  (1781  — 1805)  619  nach  Lam. 
Enc.  V.  235,  P.  italica  Moenck.  Weissenst.  (1785)  79,  P.  dilatata 
Ait.  Hort.  Kew.  III.  (1789)  406.  In  Städten  und  an    Strasseu    gepflanzt. 

P.  paiinunica  Kit.  in  Bess.  Volh.  38  soll  zufolge  der  Berichtigung 
Besf<er''s  in  der  Flora  XV.,  2.  Beibl.  14  P.  croatica    WK.  heisseu,    weil 


subrotundae,  reniformes  altera  parte  acutae.  Gemmae  parvae  obtusae  puberulae.  Juli  ^  oblonji, 
in  peduaculo  bracteato,  6 — 7  lin.  longi,  3 — 4  lin.  lati;  bracteolae  ovali-subrotundae,  puberulae, 
autice  purpurasceates,  aut  spatbulatae  ferrugineae  pilosae;  antherae  parvae  demum  fuscescen- 
tes  aut  plumbeo-nigricantes.  Juli  ^  in  pedunculo  longo,  foliis  3—4  nuuc  parvulis  nunc  maio- 
ribus  stipato,  nunc  densiflori,  nunc  egregie  laxiflori  6 — 8  lin.  longi,  4 — 5  lin.  lati ;  brac- 
teolae plcrumque  spatliulatae ,  ferrugineae,  aut  piloso-subviUosae,  aut  demum  calvescentes. 
Germina  in  pedicello  piloso  aut  puberulo,  longo,  '^/^  aut  3/4  germinis  aequante,  e  basi  ovata 
aut  (demum  turgido-)  sphaeriea  fere  cylindrica,  aut  sursum  pauUatim  angustata,  obtusa,  glabra, 
viridi-rufescentia,  aut  leviter  aequaliter  cinereo-pubescentia,  aut  ex  parte  puberula.  Neetarium 
oblongum  Yj  pedicelli  aequans;  Stylus  brevissimus,  nonnunquam  obliteratus;  Stigmata  parva 
fere  erecta,  quanduque  divisa. 

'■')  Gemmis  glabris  viscosis,  ramulorum  junioribus  pubescentibus  vel  glabratis,  foliis 
deltoideis  vel  subrbomboideis  vel  ovatis  acuminatis  basi  cuneiformibus  vel  cordiformibus  rarius 
attcnuatis  dentatis  adultis  glabris  nitidis  et  fere  concoloribus.  5  Rami  viridi-albicantes;  ramuli 
obscure  auguloü,  lutei  vel  fuscescentes.  Gemmae  ovoideae,  acuminatae,  fuscescentes  vel  fusco- 
iKteseentes,  glabrae,  valde  viscosae.  Folia  firma,  vulgo  2'/^ — 3  poU.  longa  et  totidem  lata. 
Pelioli  limbo  breviores.  Stipulae  ovatae,  acuminatae.  Amenta  10 — 20  lin.  longa,  arcuata,  cylin- 
dracea,  densiflora;  mascula  sessilia,  feminea  pedunculata;  bracteolae  lutescentes,  subrhomboi- 
dales, longe  purpureo-ciliatae;  amentorum  masculorum  ante  anthesin  deciduae ;  femineorum 
post  anthesin  mox  deciduae.  Hores  masculi  vulgo  6 — 8-andri-;  fllamenta  alba.  Antherae  pur- 
pureae.  Ovarium  subglobosum,  4-sulcatum,  fere  omnino  cupula  cinctum.  .Stylus  brevis.  Stigmata 
reflexa,  fulva.  Amenta  fructifera  2—5  poll.  longa. 

*")  Arbor  coma  ovoidea,  ramulis  cum  foliis  glabris.  P.  nigra  Blackw.  t.  248,  EB.  t. 
1910  Rchb.  Ic,  XXI.  f.  127,5,  P.  pannouica  Kit.!  in  Rchb.  1.  c.  f.  l27ö. 

*0  Arbor  coma  pyramidali,  ramulis  novellis  et  foliis  glabris.  Mas  freqeunter  culta. 
Knapp,  galiz.  Pflanz.-Aufzählung.  n 


qc»  PdPLLL'S. 

er  sie  unter  diesom  Naiiieu  im  (Tarteii  des  Tlieresianunis  fwo  mau  jetzt 
von  derselben  nichts  weiss)  bei  Prof.  Schmidt  kennen  gelernt  hatte. 
Nach  Jiess.  Mittelding  zwischen  V.  nigra  und  P.  fastigiata,  mit  Blät- 
tern Tou  P.  nigra  und  Wuchs  der  Pyramidenpappel,  nach  Xeti.  Ross.  III. 
()28  vnr.  /?.  *^)  von  P.  nigra  i.,  nach  Karl  Koch  in  Wochenschr.  f.  Gärtii. 
und  Püan^enk.  1865  p.  "246  die  Form  mit  eigentlicher  Kelchkrone  von 
P.  alba,  wird  auf  Grund  dieser  Behauptung  ( ireamaei  1.  c.)  324  als  Var. 
e.  *3)  zu  P.  alba  gezogen**),  nach  Neilr.  Nieder-Oesterr.  269  von  P. 
nigra  ß.  pyramidalis  nicht  verschieden,  nach  Schur  En.  pl.  Trans. 
624  *•'')  eine  besondere  Art  ('!•),  die  auch  in  Siebenbürgen  vorkommt. 
Dass  iiuter  solchen  Umständen  P.  panuonica  ZE.  117  am  Dniestr  in 
Podolien,  in  Bi'fka  szlachecka  an  der  Brücke  wie  auch  weiter  oben  am 
Kreuze  keineswegs  Besser\'i  gleiclinamiger  Baum  sei,  ist  so  ziemlich 
gewiss.  P.  croatica  lichb.  Ic.  XXI.  (1849)  30  f.  1276  ist  hiervon 
verscliiedeii. 

P.  canadensis  -Z>e-/.  Cat.  hört.  Par.,  P.  monilifera  AU.  hört. 
Kew.  Iir.  (1789)  406,  P.  grandideuta  ZE.  117  uon  Mich.,  P.  caroli- 
nensis  ZE.  117  nou  Moench.  Im  östlichen  Theile  an  Strassen  häufig 
gepflanzt  {ZE.  117,  ZL.  6,  HB.  111). 

P.  balsamifera  L.  Sp.  1465,  P.  Tacamahala  Mill.  Dict.  VI. 
(178Ö — 8)  97.  An  Strassen  um  Lemberg  allgemein  verbreitet  {ZL.  6). 

SALSOLACEAE. 

I.  SAZ.ICORNIA  L. 

1.  S.  herbacea  />.,  S.  Kali  ZL.  löO  des  Standortes  wegen  non 
L.  Au  Salzquellen  der  Ostkarpaten  selten,  l^ei  Kolpiec  (Z.  1.  c.  JJüvfc. 
ZBG.  XVI.  285),  Stebuik  {llück.  1.  c.) 

2.  ATRIPLEX  L. 

1.  A.  hortensis  L.  Wird  in  Gärten  gebaut,  kommt  au  wüsten 
Stelleu  und  auf  Pildern  verwildert  vor. 

2.  A.  uitens  Schk.  Handb.  III.  (1803)  541  t.  348.  Au  Zäunen, 
Flussufeni  nicht  selten.  Bei  Lemberg  {ZL.  145)  am  Wege  von  der 
Schwimmschule  zur  Papiermühle!  (T.  ZBG.  XII.  897),  Brody  {Kloeb. 
Fiz.  III.  120),  Sokolniki,  Burkauow  (iT.),  Ziotniki!  (Wittin.  Uozm.  1824 
p.   149),   Wisniowczyk,  Laszkowce   (ÜT.),  im    Czortkower    Kr.    {IL    ZBG. 


**)  Foliis  ut  in  jilanta  cGiiuina,  ramis  crectis. 

♦■■i)  Arbor  pyramidalis,  fuUiä  angulosis  albiilis  subtus  tonientosis. 

**)  Das  Citat  WK.  pl.  rar.  non  fig.  ist  unrichtig,  da  in  dem  genannten  Wm-kc  1'.  c  r  oa  l  i  o  a 
nirgends  erwähnt  wird. 

*'')  Ramis  curvato-adsoondentibns,  ramulis  hornotinis  purpureis;  cortieo  ramorum  prioris 
anni  laevissimo  sordido  albu,  nitido;  fuliis  ovato-rhombeis,  basi  cunoatis;  junioribus  vorrucosis, 
odorem  balsamicum  exhalentibus,  adultis  dilatatis  subcordatis,  basi  subtruncatis.  —  (Wenn 
Besfer  sagt:  diese  I'appel  habe'  den  Wuchs  der  Pyramidenpappel  und  die  lUätter  der  Scliwarz- 
paiipel,  so  ist  dieses  insoferno  richtij,  als  die  ansgewaelisenen  Blatter  der  1'.  nigra  nioht 
trapozoidisch,  sondern  fast  Jier/.fürmig  und  länger  als  breit,  also  nicht  „dilatati"  oder  breiter 
aU  lauger  äindj. 


ATRIPLEX.  gg 

XL  57),  bei  Dorosclioutz,  Duboutz,  Rohozua,  Kaliczaiika,  Czemowitz 
(^HD.  123),  im  Kolomyjaer,  Stauisi'awower,  Stryjer  Kr.  (//.  ZBG. 
XL   57). 

3.  A.  hasta  L.  Sp.  1053  non  JToc/t,  A.  latifolia  Wahley^h.  FL 
suec.  (1826)  660.  Auf  Schutt,  an  Wegen  oder  Zäunen  selten.  Bei 
Krzeszowice,  Mjdlniki,  Wola  justowska  {BC.  294),  Lemberg*  {^ZL.  145) 
fehlt  jedoch  in  T.  ZBG.  XIL  898,  Brody  {Kloeb.  Fiz.  IIL  120),  Zl'otniki 
(Ä"),  im  Stryjer  Kr.  {Zips.  Fiz.  224).  Die  Var.  salina*«)  Wallr.  Sched. 
(1822)  560,  Koch  Syn.  ed.  2  (1846)  723.  An  ausgetrockneten  Sumpf- 
rändern und  Salinen  bei  Drohobycz,  Kolpiec,  Stebnik  {Hück.  ZBG.  XVI. 
290,  285—6). 

4.  A.  patula  L.,  A.  erecta  Huds.  Fl.  angl.  ed.  \  (1762)  376, 
A.  oblongifolia  WK.  in  Wühl.  Sp.  IV.  (1S05)  964,  PI  rar.  III.  (1812) 
245  (hier  als  A.  microsperma)  t.  221,  A.  campestris  Sturm.  H. 
124.  An  Strassen,  wüsten  Orten  niedriger  und  hügliger  Gegenden 
häufig. 

5.  A.  littoralis  i.,  Au  salzigen  Stellen  sehr  selten.  Bloss  bei 
Bialobrzegi  an  der  Quelle  Solec  (Ä''.). 

6.  A.  laciniata  L.,  A.  incisa  MB.  Taur.  cauc.  III.  6i4.  Auf 
Sohuttstellen  im  östlichen  Theile  nicht  selten.  Bei  Lemberg  BG.  I.  194, 
ZE.  131,  T.  ZBG.  XII.  899),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIIL  347),  Burkanow, 
Zl'otniki,  Brzezany,  Podhayce,  Wisniowczyk,  Laskowce  (i^.),  Czerno- 
witz  iH.  ZBG.  XL  1183). 

7.  A.  rosea  L.,  A.  albicans  BG.  I.  (1807)  194  non  Ait.,  A. 
laciniata  Wahleah.  Carp.  (1814),  324,  A.  laciniata  MB.  Taur.  cauc. 
nach  Led.  Ross.  III.  717,  A.  Besseriana  R.  et  Seh.  Syst.  VI.  (1820) 
284  excJ.  syn.  plur.,  A.  pojysperma  Ten.  Nap.  V.  (1835  —  6)  295  t 
249  f.  1,  A.  rosulata  BF.  (1860—7)  573  eine  überflüssige  Namens- 
änderung. An  ähnlichen  Orten  doch  etwas  häufiger.  Bei  Podgorze, 
AVieliczka  ^BC.  294),  Lemberg  ^BG.  I.  194,  ZL.  144,  T.  ZBG.  XIL 
898,  Wei^s  1.  c.  XV.  456),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  120),  Wassileu,  Toutry, 
Werboutz,  Sadagura,  Rarancze,  Nowosielica,  Czemowitz,  Sereth  (^HB. 
124),  im  Stryjer  Kr.  {^Zips.  Fiz.  224),  bei  Medenice  (^Hück.  ZBG.  XVI. 
284),  im  Vorgebirge  der  Beskiden  gemein  i^BF.  573). 

3.  SPINACIA  L. 

1.  S.  oleracea  L.  Wird  in  Gärten  gebaut  uud  verwildert 
manchmal. 

4.  BLITUM  L. 

1.  B.  vivgatum  L.  An  felsigen  Orten  der  Ostkarpaten  stellen- 
weise. Bei  Zabie  im  Thale  des  Czarny  Czeremosz  {R.  ZBG.  XVIIL  488  ) 
Czemowitz  (//.  1.  c.  XIL  1183),  am  Fusse  des  Dadul  im  Thale  Vallie- 
Sacca  IHB.  122),  am  Fusse  des  Piatra-Dumnei,  Raren  (J/.  ZBG.  XII. 
1183).  B.  chenopodioides  BG.  I.  21   nee  alior.    auf    Schuttstellen,    au 

*»j  Hück.  ZBG.  XVI.  28G  schreibt  s  a  li  g  n  a,  was  unrichtig  ist. 


100  "'■'"" 

Strassen^räbeu  bei  Krakau  (BG.  1.  c.)  au  mehreren  Punkten  ( V?C'.  2<)2, 
Jf.  ZBfx.  Xir.  IIS}),  Wieliczka  (Schult.  Oesterr.  Fl.  I.  S),  Leniberg 
(HG.  1.  c.)  ist  nach  Rekh.  Fl.  germ.  582,  ZE.  1,  /i.  ZHG.  Xli.  1183  eine 
Form  mit  trockenen  Fruchtknäulen. 

5.  BETA  L. 

1_2.  B.  vulgaris  />.  und  B.  Cicla  L.  werden  gebaut. 
6.  KOCHIA  ßoth. 

1.  K.  Scoparia  Schrad.  Neues  Jouru.  1800,  1[[.  ii-iv.  St.  Sr», 
Linaria  Scoparia  J.  Bauh.  Piuax  (1623)  212,  Salsola  Scoparia 
MB.  in  Mem.  de  la  soc.  de  Mose.  I.  (1811)  106.  An  Wegen,  auf  Feldern, 
Mauern  im  östlichen  Theile  wirklich  wild.  Bei  Taruopol!  (T.  ZBG.  XVIll. 
349 J,  Pantalicha,  Sokolniki,  Brzezauy  (K.)^  Zaleszczyki  {BG.  I.  198), 
Babin,  Kepuzenitz,  Wasileu,  Doroschoutz  Toutry,  Zamuszyn,  Okna, 
Jurkoutz,  Walewa,  Ilawrilestie   (Hli.   118). 

7.  CHENOPODIUM  L. 

1.  Ch.  Bonus  Henricus  L.,  Orthospomm  Bonus  Henricus 
Ness.  Gen.  I.  (1835)  t.  56  f.  11 — 24.  In  Dörfern,  Städten,  an  Zäunen, 
Weo-en  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  gemein.  Steigt  in  der  Tatra 
bis  zu  den  Salascheii  so  im  Str^zyska-Thale  (BF.  571). 

2.  Ch.  rubrum  X.,  Ch.  botryoides  ^^Vn.,  Orthospomm  rubrum 
Nees  1.  c.  f.  1  — 10.  An  wüsten  Orten,  auf  frisch  aufgeworfener  Erde  meist 
zufällig-  uud  vorübergehend.  lu  den  Beskiden  (BF.  572),  bei  Krakau  an 
mehreren  Punkten  (BC.  409.  H.  ZBG.  XII.  1184),  Wieliczka  (ßC.  293), 
Krzadka  (LeiLj.  Fiz.  IIl.  42),  Przemyal  (K.\  Lemberg  (T.  ZBG.  XII. 
898),  Brody  (Kloeb.  Fiz.   III.   120). 

3.  Ch.  urbicum  L.,  Ch.  chrysomelanospermum  Zuccagni 
Obs,  cent.  I.  (1806)  u.  52,  Ch.  inter medium  MK.  An  Bächen,  Flüssen, 
Wegen,  wüsten  Stellen  niedriger  und  hügliger  Gegenden  häufig. 

4.  Ch.  hybridum  L.  An  älinlichen  Orten. 

5.  Ch.  murale  L.  An  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Im  Kra- 
kauer, Bochniaer  Kr.  (BC.  290),  bei  Lezaysk  (Jahl  Fiz.  219),  Lemberg 
(ZE.  32),  um  Fusse  des  Bieszczad,  der  Beskiden  (JiF.  568). 

6.  Ch.  album  iv-,  Ch.  viride  Z/.,  Ch.  coucat enu  1  at um  ThuilL, 
Ch.  ficifolium  ZL.  108  non  Sm.  An  Flussufern,  wüsten  und  bebauten 
Stellen  gemein.  Steigt  in  den  Beskiden  und  der  Tatra  bis  zu  den 
Salaschen  {/JF.  56«). 

7.  S.  ficifolium  Sm.  An  Wegen,  auf  Schutt  sehr  selten.  Bloss 
bei   Krakau,  in  der  Vorstadt  Kleparz  (BC.  291),  Wisniowczyk  (K.). 

8.  Ch.  opulifolium  Schrad.  An  Wegen,  Zäunen,  Rainen,  in  Gär- 
ten niedriger  und  liiigliger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Kakowice  (BC. 
291),  Lezaysk  (Jahf.  Fiz.  217),  Przeuiyslauy,  Brzezany,  Püdhayce,  Wi- 
sniowczyk,  Hayworonka,  Tarnopol,  Budzauüw  (A'.),  Sadagura,  Kohozna, 
Czernowitz,  Rosch  (HB.   120),  Ustrzyki  gurne,  Sauok  (K.). 

9.  Ch.  glaucum  L.  Orthospomm  glaucum  Schlecht d.  et 
Langenth.  Deutschl.  Fl.  [ii  Gassen,  an  Gräben,  nassen  oder  wüsten 
Stellen  niedriger  und   lüigliger    Gegeudeu  etwas  liäufiger.  Im  Krakauer, 


CHENOPODICM. 


101 


Buchiiiaer  Kr.  (J5C.  291),  bei  Krz^idka  (Leiy.  Fiz.  III.  it),  Lezaysk 
(Jabl  Fiz.  217),  Lemberg  ZL.  1.32,  T.  ZBG.  XII.  898),  Brody  (^Kloeb. 
Fiz.  1  III.  20),  Brzezauy,  Podhayce,  Zi'otiiiki  ,  Wiäuiowczyk  (^.)> 
Sadagura,  Kaliczaiika,  Czeruowitz,  Sereth  {HB.  119),  aiu  Fusse  der 
Karpaten  im  Stryjer  Kr.  (Zips  Fiz.  225),  bei  Kolpiec,  Drohobycz  (Hück. 
ZBG.  XVI.  2S5— 6),  Besko  (iiT.),  Biecz,  Saudec,  Zywiec  QBF.  569). 

10.  Ch.  Vulvaria  L.  Au  Wegen,  wüsten  Stelleu  ziemlich  selten. 
Bei  Zywiec  {BF.  570),  Krakau  in  allen  Vorstädten  QBG.  I.  198,  BC. 
292,  ÄRoczu.  XXXIII.  90),  Fodgörze  {Ä.  BV.  VII.  ILO),  Lemberg  (ZL. 
132)  kaum,  in  neuester  Zelt  hier  von  T.  ausgesäet,  Tarnopol  (2\  ZBG. 
XVIII.  347),  Zaleszczyki  {M.  Roczn.  1.  c).  In  der  Bukowina  ohne 
jedwede  Bemerkung  {HB.  121),  nach  HB.^inl.  10  am  Dniestr,  worunter 
der  Standort  bei  Zaleszczyki  gemeint  sein  dürfte. 

11.  Ch.  polyspermum  L.,  S.  acutifolium  Sm.  in  E.  B.  t.  1481, 
Comp.  fl.  Brit.  ed.  ii.  42.  An  Wegen,  Zäunen,  Flussuferu,  iu  Gärten  der 
Ebene  und  des  Hügellandes  überall. 

12.  Ch.  Botrys  L.  An  sandigen  Stellen  niedriger  uud  hügliger 
Geg'euden  stellenweise.  Bei  tobzow,  Czarua  wies  {BC.  289),  hier  wohl 
nur  verwildert,  im  Tarnower  Kr.  am  Dunajec  {HA.  24,  ZE.  82,  Grz. 
ÖBW.  III.  146),  bei  Busk  {Strasser  in  Serb.  Pantocsek),  Tarnopol  (T. 
ZBG.  XVI.  315),  Stryj  ( T.  1.  c.  XII.  898,  Hück.  1.  c.  XVI.  290),  in  der 
Bukowina  am  Pruth  und  auf  allen  mit  dessen  Steingerölle  geschotterten 
Strassen  {Wittm.  Rozm.  1824  p.  148,  HB.  121). 

8.  SALSOLA  L. 

1.  S.  Kall  L.  An  saudigen  Flussufern  sehr  selten.  Bloss  bei 
Lezay^k,  Sieniawa  {Jahf.  Fiz.  217,  ZBG.  XIV.  132). 

Corispenuuiu  Marschalli  Stev.  in  Mem.  de  la  soc.  de  Mose.  V.  (1817) 
336,  C.  hy ssopifolium  Schult.  Oesterr.  Fl.  I.  7  neu  L.  nee  alior.  In 
Galizien  ohne  nähere  Ajig'abe  {Schult.  1.  c).  In  neuester  Zeit  von  Nie- 
manden mehr  gefuudeu.  Vielleicht  aus  BG.  App.  II.  324  entnommen, 
doch  ist  daselbst  von  Galizien  nicht  die  Rede. 

AMARANTACEAE. 

1.  POLYCNEMUM  L. 

1.  P.  arvense  L.  Au  Brachen,  saudigeu  Aeckern,  Anhöhen, 
Flussufern  selten.  Bei  K4'ay  {BC.  287),  Krzyz  {H.  ZBG.  XIV.  132), 
Lezaysk,  im  Przemysler  Kr.  am  San  {Jabf.,  H.  ZBG.  XIV.  132),  auf  der 
Wolker  Hochfläche  (T.  ZBG.  XII.  898),  bei  Brzezauy  (Ä'^.),  Kutyska, 
Okniany  {H.  ZBG.  1.  c),  Dobieszyn  {K.)- 

2.  AMARANTUS  L. 

1.  A.  viridis  L.  Sp.  ed.  II.  1405  uec  alior.,  A.  adscendeus 
Lois.  noM  Hörnern,  A.  Blitum  BG.  II.  484,  ZL.  156,  HB.  124,  BC.im 
nach  J5i^.  565  und  den   Synonymen  non  jL.,  Albersia  Blitum  Kunih  Fl. 


102 


AMAKANTL'S. 


ber.  ed.  2.  IF.  144,  Euxolus  viridis  Moq.  in  DC.  Piodr.  XIII.  2.  273, 
Pixidiuiu  Blitum  HB.  124  uoii  Lech  Ross.  III.  857,  wo  nur  von  einem 
Subgenus  Pyxidium  die  Rede  ist.  In  Gärten,  an  Wegen,  wüsten  Stellen 
auf  Feldern  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (2?C  288),  bei 
Lenibeig!  (^ZL.  156,  T.  ZBG.  XII.  899),  Brody  {Kloeh.  Fiz.  III.  120), 
Brzczany  (A".),  Sadagura,  Seretli,  Suczawa,  Radautz  [HB.  124),  Iwonicz 
(Ä".),  Biecz,  Saiidec  (i?F.  565 J.  A.  Blitum  zwischen  Wielka  wies  und 
Woyuicz  {H.  Flora  XVII.  568),  bei  Tarn<jw  {Grz.  ÖB\Y.  III.  146),  im 
Stryjer  Kr.  {Zlps.  Fiz.  224),  bei  Nlwra  {Lenz  Fiz.  II.  56)  bleibt 
fraglich. 

2.  A.  retroflexus  i.,  A.  viridis  Baumg.  Trans.  I.  267  nach 
HB.  124,  BF.  566,  Schur  En.  pl.  Trans.  566  non  L.  An  ähnlichen 
Orten  doch  etwas  häufiger.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  {BC.  289,  A. 
BV.  VII.  116,  118—9),  bei  Tarnuw  (^Orz.  ÖBW.  III.  146),  Wolka  nie- 
dzwiedzka  {.Tahl  Fiz.  217),  Lacka  Wola  (iv.),  Lemberg!  (T.  ZBG.  XII. 
890),  Szopki  (Ä'^^),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  120),  Tarnopol  (T.  ZBG. 
XVIII.  347),  Papierna,  Sokolniki,  Z'fotniki,  Hayworoiika,  Wisniowczyk, 
Kotuzow,  Podhayce  (-K".),  Niwra  {Lenz  Fiz.  II.  56),  in  der  Bukowina 
häufig-  (HB.  124),  am  Fusse  der  Karpaten  im  Samborer  Kr.  {Hiick. 
ZBG.  XVII.  290),  bei  Sanok  (Ä".),  Kroscieiiko  (^1.  BV.  VII.  126),  am 
Fusse  der  Beskiden  (^BF.  566). 

3—4.  A.  caudatus  L.  Sp.  990  und  A.  oleraceus  L.  Sp.  ed.  II 

II.  1403  werden  in  Gärten  cultivirt,  ersterer  verwildert  dann  manchmal. 

P  0  L  Y  G  0  N  E  A  E. 

1.  POI.YGONUM  L. 

1.  P.  Bistorta  L.  Auf  feuchten  Wiesen  von  der  Ebene  bis  in  die 

Voralpen region  stellenweise.  In  allen  nördlichen  Kr.  {BC.  298,  Grz. 
ÖBW.  III.  147,  Fan.  Pr.  17,  R.  Fiz  IV.  213,  Now.  Exs.,  ZL.  41,  T. 
ZBG.  XII.  889,  Kloeb.  Fiz.  III.  121),  bei  Pantalicha  (/v.),  Illiboka, 
Opriszeny,  Fradautz,  Gurahumora,  Buksciioje  Warna!!  Klrlihaba,  topu- 
szna,  Putilla  {HB.  125),  auf  der  Czarna  Hora  {Now.  Lep.  XVII.,  Wittw. 
Fiz.  228),  im  Stryjer  Kr.  {Zips.  Fiz.  226),  bei  Na  Piaskach  {IJück.  ZBG. 
XIII.  43),  Kalinow  {Now.  Lep.  XVIII.),  Iwonicz  {Bosniacki  Exs.),  am 
Grossen    Fischsee  {Ilse  BV.  X.  15),  am  Fusse  des  Giewont  {Grz.   ÖBW. 

III.  460),  bei  Koscielisko  {H  Flora  XVII.  578,  Reim.  BV.  VII.  140), 
auf  der  Babia  göra  {Kit.  ZBG.  XII.  50,  Kolb.  1.  c  1201,  Vitkay 
1.  c.  XIII.  1063),  Barania  {Kolb.  1.  c.) 

2.  P.  viviparum  L.  Auf  Triften  der  Alpen  und  Voialpen  zer- 
streut. In  den  Beskiden  ohne  nähere  Angabe  {H.  ZBG.  XI.  66),  den 
Centralkarpaten  überall  {FIA.  27,  ZE.  48,  Hob.  ÖBW.  III.  11,  Grz. 
1.  c.  260,  BBW.  552,  HP.  78,  Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  351-2,  Reim.  BV. 
VII.  138,  140—1,  Ilse  1.  c.  X.  15,  FI  ZBG.  XX.  478),  am  Dzimbrouja, 
Platra-Domneü!  Raren  {HJi.  V.  125). 


POLYGONL'M. 


103 


3.  P.  amphibium  L.  Aeiidert  ab: 

a.  natans  Mocnch.  In  stehenden  und  langsam  iiiessenden  Gewässern 
gemein. 

ß.  teirestre  Leors.  An  Ufern,  Gräben,  auf  Wiesen  nicht  selten.  Im 
Krakauer,  Bochniaer  {^UC.  298),  Zolkiewer  Kr.  (li.  Fiz.  IV.  113j,  bei 
Hrody  (^Kloeb.  Fiz.  III.   121),  Pautalicha,  Laszkowce  (^K.). 

4.  P.  Iiapathifolium  L.,  P.  pensilvauieum  Hu<h.  Fl.  angl. 
ed  I.  148,  Cart.  Fl.  loud.  I.  t.  '2i — 5,  P.  ineanum  Sckm.^V.  Persicaria 
ZE.  48  non  L.  In  Gräben,  Sümpfen,  auf  wüsten  oder  bebauten  Stellen 
niedriger  und  hügliger  Gegenden  häufig. 

5.  P.  Persicaria  L.  Mit  der  vorigen  doch  häufiger. 

ß.  laxiflorum  Neilr.  Nieder-Oesterr.  2517,  P.  mite  Schrank.  Au 
Gräben,  Lachen,  nassen  Orten  selten.  Bei  Zwierzyiiiec,  Debniki,  Pod- 
gorze  {BC.  299),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  121). 

y.  angustifolium,  Aeilr.  1.  c,  P.  minus  iJucls.  Au  Gräben,  sumpfigen 
Orten,  Teichrändern  und  Flussuferu  nicht  selten.  Bei  Zabierzow,  lizEiska, 
Mydiuiki,  Smierdzaca,  Przegorzaiy,  Zwierzyniec,  Wola  duchacka  (/>'C. 
300),  Taru6w  (Grz.  ÖBW.  III.  147),  Lezaysk  {Jabl  Fiz.  217),  l.acka 
Wola  CK.),  im  Z6Ikiewer  Kr.  (H.  Fiz.  IV.  230),  bei  Janow  (T.  ZBG. 
XIII.  900),  Brody  iKloeb.  Fiz.  III.  121),  Wisuiowczyk  (ii.),  Wasileu, 
Doroschoutz,  Kaliczauka  (HB.  127). 

6.  P.  Hydropiper  L.  Au  Gräben,  Teichräudern,  sumpligen  oder 
angeschwemmten  Orten  der  Ebene  und  des  Hügellandes  gemein. 

7-  P.  arviculare  L.  Au  wüsten  und  bebauten  Stellen  überall. 
Die  var.  polycnemum  ßchb.  Fl.  germ.  573*''j,  P.  arenarium  T.  ZBG. 
XII.  900  jion  BG.  Auf  sandigen  Stelleu  bei  Lemberg  ober  dem  Invali- 
deuhause  innerhalb  der  Stadt  (T.  1.  c).  P.  ariculare  au  den  Salzquellen 
bei  Solec  (Z.  Mnem.  1836  p.  537),  Kolpiec  (^Z.  1.  c,  Hikk.  SBG.  XVI. 
28;)),  Stebnik  (^Z.  1.  c.)  dürfte  eher  P.  Bellardi  AU.  sein,  wenigstens 
kommt  letzteres  an  Orten  in  Russlaud  vor  (vergl.  Turcz.  in  Bull,  de  la 
soc.  nat.  de  Mose.  XXV.  461 — 2). 

8.  P.  Bellardü  All.  ß.  patulum  Meisn.  in  DC.  Prodr.  XIV.  99, 
P.  patulum  MB.,  P.  arenarium  BG.  I.  264  nach  dessen  Berichtigung 
in  KU.  Add.  in  Linn.  XVI.  364  non  WK.  Au  sandigen  Stellen  bei 
Krakau,  Uukla  {Christ,  in  BG.  1.  c).  Was  P.  arenarium  an  ähulicheu 
Orten  bei  Koblerzyn  {BC.  300)  sein  soll,  bleibt  fraglich. 

P.  iiiarhiiuuiii  T.  ZBG.  XII.  900  mit?  au  feuchteu  sandigen  Stelleu 
des  Jauower  Teichrandes.  Dass  damit  P.  maritimum  L.  Sp.  361  gemeint 
sein  soll,  ist    schwer  aiizuuehmtn,  da  dieses  nur  Meeresküsten  bewohnt. 

9.  P.  Convolvulus  L.  Auf  Brachen,  trockenen  Hügeln  häufig. 

10.  P.  dumetorum  L.  An  Zäunen,  Hecken  niedriger  und  hügli- 
ger Gegenden  überall. 

11.  P.  Fag^opyrum  L.,  Fagopyrum  esciilentum  Moench. 
Meth.  290.  Wird  im  Grossen  g'ebaut  und  kommt  verwildert  vor. 

*")  ramis  duris  procumbentibus  elongatis  subaphyllis,  ramulorum  foliis  bracteantibus. 
P-  virgatum  Lois 'f  Pruximum  certe  iijsi  idcm,  vulcanicum  iUud  r.  flageUare  Bcrtol-yX  Kjaxu.- 
uum  Gass.  et  Bucc.  mus.  t.  58.  forte  huc  etiam  1*.  fl  agcllif  oriu  o  Lois. 


104  OXYUIA. 

P.  tataricum  L.  Bei  Tamow  (Grz.  ÜBW.   III.  147)  offenbar  nur 

verwildert. 

2.  oxYRiA  mn. 

1.  O.  dlgyna  Campä.,  O.  reniformis  Sni.  Engl.  Fl.  II.  (1824) 
88,  Rumex  scutatus  Z.  BrV.  VIII.  41  non  L.  An  felsigen  Stellender 
Alpen  selten.  Auf  der  Pyszua  {BBW.  r)52,  Uecht.  ÖBW.  VII.  352,  7iemi. 
BV.  VII.  142,  FI.  ZBG.  XX.  47.i),  am  Czerwony  Wierch,  Giewont 
(BBW.  552),  dem  Grossen  Fischsee  (Ä  Flora  XVII.  585,  Grz.  ÖBW. 
III.  259,  BBW.  552). 

3.  BUMEX  L. 

1.  B.  maritimus  L.  Aeiidert  ab: 

a.  aureus  Neilr.  Nieder-Oesterr.  289,  R.  acutus  PoZ/.  An  sumpfioeu 
Orten,  Teichrändern  der  Ebene  stellenweise  Bei  Skawina,  Sydzina, 
Wola  justowska,  Krakau,  Debniki,  Rzjjska  BC.  299),  Grodek,  Janüw, 
Dublany  (T.  ZBG,  XII.  899),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  121),  Mikulince, 
Pantalieha  (^.),  Doroschoutz,  Duboutz,  Lenczestie,  Czernowitz,  (AB.  129). 

ß.  viridis  Neilr.  1.  c,  R.  maritimus  Curt.  Fl.  lond.  II.  (1798)  t. 
23.  Au  ähnlichen  Orten  doch  etwas  seltener.  Bei  Krakau  QBG.  I.  347), 
Grzeg6rzki  (BC.  295),  Zby.rtow.ska  gora  (H.  Flora  XVII.  561),  Lem- 
berg  am  Wege  in  die  W61ka  (BG.  1.  c,  ZL.  128,  T.  ZBG.  XII.  899), 
Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  213),  Brzezany,  Pantalicha  (Ä'.). 
Zwischen  Horodniki  und  Hadikfalva  (iJ.  Flora  XIX.  651),  fehlt  jedoch 
in  IJB.  129. 

2.  "R.  obtlisifoliiis  L.,  R.  pratensis  3IK.,  R.  acutus  BZ.  1ü3 
uec  alior.,  R.  silvestris  BC  295  non  Wallr.  An  Wegen,  bebauten 
oder  wüsten  Stellen,  auf  Wiesen,  in  W^äldern,  von  der  Ebene  bis  in  die 
Voralpenregion  häufig. 

3.  B.  conglomeratus  Murr.,  R.  Nemolapathum  HB.  129, 
BF.  575  uec  alior.,  R.  obtusifoHus  ZU.  nach  Niessl.  BrV.  VIII.  55 
non  L.  An  Gräben,  stehenden  Gewässern,  Flussufern  von  der  Ebene  bis 
in  die  Voralpenrcgion  überall. 

4.  B.  uemorosus  Sckrad..,  R.  Nemolapathum  Ehrh.  in  L.  fil. 
Suppl.  (1781)  212  nee  alior.  In  Hainen,  Gebüschen  niedriger  und  hüg- 
liger Gegenden  stellenweise.  Bei  Piekary,  Mogila,  Niepofomice  (BC. 
297),  Tarnöw  (Grz.  ÖBW.  III.  146),  Wolka  niedzwiedzka  (Jabl  Fiz. 
217),  Zawadüw  (T.  ZBG.  XII.  899),  am  Fusse  der  Karpaten  im  Stryjer 
Kr.  (Zips.  Fiz.  226),  bei  Ustrzyki  gorne,  Targowisko,  Krasna  (A'.),  in 
den  Beskiden  (JiF.  575). 

5.  B.  crispus  L. ,  Lapathum  crispum  Scop.  Fl.  carn.  I. 
(1772)  261.  Auf  Wiesen,  Feldern  oder  an  AVegen  gemein.  Steigt  bis  auf 
die  Alpeiiwicsen  (BF.  576). 

6.  B.  Hydrolopathum  Hads.,  R.  Britaunica  Willd.  Prodr.  fl. 
her.  (1787)  128  non  L.  Auf  Sumpfwiesen,  an  Gräben,  Ufern  stehender 
Gewässer  besonders  der  Ebene  nicht  selten.  Bei  D^bie,  Zabierzow, 
Smierdz9,ca ,    im    Tyiiieckie    Kolo,    bei    Saiuborek,    Skawiua,    Skotuiki, 


RUMEX.  JQ5 

Pychowice,  Debuiki  (^BC.  296).  Taruuw  {Grz.  ÖBW.  III.  147),  Podlipie 
(Jach.  Ms.),  Niemirow  (Z.  Muem.  -1833  ^.  147,  Seidl.  Niem.  8),  Lemberg- 
(T.  ZBG,  XII.  899),  Zurawiiiki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  213),  Brzezaay, 
Podhayce  (-K".),  zwischen  Tereszeny  und  Sereth  (H.  Flora  XIX.  653) 
fehlt  jedoch  in  HB.  130,  im  Stryjer  (^Zips.  Fiz.  226),  Samborer  Kr. 
(^Hück.  XVI.  290),  im  Thale  des  Duiiajec  (H.  Flora  XVII.  569). 

7.  R.  aqtiaticus  L.  Au  ähuhcheu  Orten  doch  seltener.  Bei  Faci- 
miech,  Lincze,  Brody  (BC  297),  Wolka  niedzwiedzka  (Jab-f.  Fiz.  217), 
im  Zöl'kiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  203),  zwischen  Tereszeny  und  Sereth 
(H.  Flora  XIX.  653)  fehlt  jedoch  iu  BB.  180,  bei  Wroblowice  iHück. 
ZBG.  XVI.  261). 

R.  luasiiiius  Sckreb.  ist  nach  G.  F.  Ileyer  Fl.  hauov.  468  =  R. 
aquati  co-Hy  drolap  athum.  Ob  R.  maximus  BC.  296  au  Gräben, 
Ufern  stehender  Gewässer  bei  Sciejowice,  Skawiua,  zwischen  Podl'eze 
und  Niepcfornice  dieselbe  Pflanze  sei,  bleibt  fraglich,  da  au  deu  meisten 
Standorten  die  Stammeltern  fehlen. 

8.  R.  confertus  Willd.  Eu.  h.  ber.  (1809)  397***).  Auf  trockenen 
Hügeln  der  östlichen  Hochebene  nicht  selten.  Bei  Pantalicha,  im  Czort- 
kower,  Brzezaner  Kr.  (E.  ZBG.  XVIII.  488). 

9.  R.  alpinus  L.  Auf  Triften  der  Alpen  uud  Voralpen  zerstreut. 
Auf  der  Barauia  (Heinr.  Tesch.  13)  am  Czorny  Wyssula  (^Wimm.  Schles. 
226),  Raczaala,  Romanka,  (Ä.  ZBG.  XVIII.  488),  am  Pilsko  {Vitkay 
ZBG.  XIII.  1063,  R.  ZBG.  XVIII.  488)  auf  der  Babia  gora  {BG.  I. 
248,  BZ.  89,  H.  ZBG.  X.  612,  Kolh.  1.  c.  XII.  1201,  Vitk.  1.  c.  XIII.  1060), 
am  Czerwouy  Wierch,  Giewont,  bei  den  Fünfseeu  (^BBW.  552),  dem 
grossen  Fischsee  (H.  Flora  XVII.  584),  im  Samborer  (Ä  ZBG.  XI.  66), 
Stryjer  Kr.  ohne  nähere  Angabe  (iJ.  ZBG.  X.  612,  XL  66,  T.  1.  c.  XII. 
71,  Zips.  Fiz.  226),  auf  der  Zaj)lata,  bei  Komaruiki,  am  Dzymbronja, 
Jarowetz,  Bobaika,  Jedul,  Zapul,  Futurika,  Piatra-Domnei,  Rareu  (Ä 
ZBG.  XII.  612,  HB.  130). 

10.  R.  scutatus  i-,  R.  glaucus  Jacq.  En.  (1762)  b2.  Auf  Felsen 
der  Alpen  und  Voralpen  im  Gerolle  der  Alpenbäche  selten.  Auf  der 
Pyszna  iBBW.  552),  am  Koscielec  {BBW.  552),  Zawrat  (Ä.  ZBG. 
XVIII.  488),  beim  Grossen  Fischsee  {Grz.  ÖBW.  III.  259,  BBW.  552, 
B.  ZBG.  XVIII.  488,  Ihe  BV.  X.  15),  au  der  Bia-Tka  {R.  ZBG.  1.  c), 
in  deu  Pieniuen  (H.  ZBG.  XI.  67)  an  einer  Quelle  nächst  dem  Lesnicer 


**)  R.  floribus  hermaphroditis,  valvulis  siibrotundo-cordatis  subrepandis,  unica  grani- 
fera,  foliis  cordatis  oblongis  margine  undulatis. 

Habitat  .    .    .    .  D. 

Facies  omnino  Rumicis  alpini.  Radix  perennis.  Caulis  quadripedaUs.  Folia  oblonga  cor- 
data  margino  tenuissime  undulata  acsi  dentata  essent,  !  adicalia  margine  cartilagineo  angusto 
instructa,  qui  sub  lente  serrulatus  videtur.  Venae  in  junioribus  radicalibus  subtas  scabriusculae, 
in  adultis  radicalibus  et  caulinis  glabrae. 

Die  Beschreibung  in  Led.  Ross.  III.  509  lautet: 

Foliis  subtus  ad  veuas  petiolisque  puberulis ;  radicalibus  caulinisqne  inferioribus 
ovato-cordatis  obtusis  undulatis;  supremis  angustis  oblonge  basi  cordata  vel  lineata,  verticillis 
aphyllis  approximatis,  perigonii  foliolis  interioribus  suborbiculato-cordatis  subrepandis  obtusi-i 
membraniceis  reticulatu-venosis  ;  unieo  granifero  :  grano-parvu. 


106  '^^'"'-^ 

Bache  {BP.    87),    auf   der    Czania    Iloia,    Piatra-Domneü!    (77.    Roczu. 
XXXIII.  128,  77j5.  130). 

11.  B.  Acetosa  L.,  Lapathum  Acetosa  Scnp.  Fl.  Carn.  I.  2G0. 
Auf  Wiesen,  Grasplätzen,  in  Wäldeiu  niedriger  und  gebirgiger  Gegen- 
den gemein. 

ß.  arifolius  Neilr.  Nied.-Oesterr.  294,  R.  arifolius  All.  uee  alior., 
R.  moutanus  De.^f.  Tabl.  de  l'ecole  bot.  ed.  11.  TlHlß)  48,  R.  alpinus 
i^77.  nach  Nks.4  BrV.  VIII.  55  iion  L.  Auf  der  Babia  güra  (J3G.  I.  248, 
ZE.  45,  BZ.  89,  Vitkay  ZBG.  XUI.  1063),  Pyszua  (Grz.  ÖBW.  III.  258, 
BF  79,  Beim.  BV.  VII.  141),  bei  Zakopaue  Cllob.  ÖBW.  III.  lOj,  den 
Fünfseeu  (Grz.  ÖBW.  III.  259,  BBW.  552),  dem  Grossen  Fischsee  (BBW. 
552,  Z.  BrV.  VIII.  41),  am  Pikuj  {Hück.  ZBG.  XV.  258),  auf  den  Bergen 
au  der  tomnica  (Zlps.  Fiz.  II.  25),  der  Czarna  Hora  (Ji.  ZBG.  XVIII. 
488),  am  Ouschor  {Z.  BrV.  VIII.  55),  Suchard  (777?.  130).  Bei  Lemberg 
au  sandigen  Stellen   und    auf  Torf  (T.  ZBG.   XII.  899)  abnormer  AVeise. 

12.  R.  Acetosella  L.  Auf  Feldern,  Hügeln,  saudigeu  oder  stei- 
uigeu  Orten  von  der  Ebene  bis  iu  die  Bergregion  häufig. 

R.  lapatliifulius  77mcA;.  ZBG.  XVI.  258,  im  Samborer  Kr.  Ein  blosser 
Name,  über  den  sich  nichts  Näheres  sagen  lässt. 


S  A  N  T  A  L  A  C  E  A  E. 

1.  THESIUM  L. 

1.  Th.  Linophyllum  i.,  Th.  iutermedium  Schrad.,  Th.  ebra- 
cteatum  ZL.  61  non  Hayne.  Auf  trockenen  Wiesen,  Waldanhöhen, 
buschigen  Hügeln,  Felsen  niedriger  und  hügliger  Gegendeu  stellenweise. 
Bei  Czerna,  Dubie ,  Zwierzyniec ,  Wola  justowska,  auf  den  Krze- 
mionki  (7?C.  302),  im  Zul'kiewer  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  195),  bei  Grzybowice, 
Zbüiska,  Krzywczyce,  Lesienice,  Winniki  (T.  ZBG.  XII.  900),  auf  der 
Drai'icza  {Kloeh.  Fiz.  III.  121),  bei  Pantalicha,  Ziotiiiki,  Narajow,  Brze- 
zany,  Raj  (ÜT.),  Werenczanka,  Pohorloutz,  Jurkoutz,  Czahor,  Mod'odia, 
Mamornitza,  Lukawitza  (77J?.  131),  am  Fusse  der  Karpaten  bloss  im 
Tliale  des  weissen  Diinajec  (77.  Flora  XVII.  578). 

ß.  montanum  Wallr.  Sched,  102  (als  y.),  Th.  montan  um  Elirh. 
Herb.  Linn.  n.  2,  Beitr.  V.  (1790)  170.  In  Wäldern,  trockenen  Holz- 
schlägen  sehr  selten.  Bloss  bei  Zabiei"z6w,  Aleksandiowice  (7^0.  302). 

Th.  raiiiüsuin  Hayne.  Zwischen  Zniesienie  und  Krzywcz3^ce,  bei 
Lesienice  {T.  ZBG.  X.  98,  IX.  45)  fehlt  jedoch  in   T.  1.  c  XII.  900. 

2.  Th.  alpinum  L.  Auf  Triften  von  d;r  Berg-  bis  in  die  Alpen- 
region nicht  selten,  in  den  Beskiden  {Sta^z.  77,  H.  ZBG.  XI.  67),  bei 
Koäcielisko  {BBW.  552,  Hein}.  BV.  VII.  140),  am  Giewont  (Grz.  ÖBW. 
VII.  260,  BJnV.  552),  Nosal  (Hob.  ÖBW.  lll.  18),  bei  Wetliua,  Caryi'i- 
skie,  Ustrzyki  gorne,  Dzwiniacz  gürny  (A"),  am  Pikuj,  Szebela,  Zelemin 
(Bück.  ZBG.  XV.  56,  60),  an  der  i^omnica  {Zip.^.  Fiz.  11.  25),  auf  der 
Piatra-Domuei,  am  Raren  {IIB.  131). 


THESIL'M.  j^QJ 

3.  Th.  ebracteatiim  Hayne.  Auf  niedrigen  sumpfigen  Wiesen 
selir  selten.  Bloss  am  Siidraude  des  "Wäldchens  von  Lesienice  (T.  ZBG. 
XII.  9U0). 

DAPHNOIDEAE. 

1.  DAPHNE  L. 

1.  D.  Mezereum  L.  In  Wäldern  von  der  Ebene  bis  in   die   Vor- 

alpeiiregiou  gemein. 

2.  D.  Cneorum  L.  Auf  Hügeln,  in  Wäldern  besonders  auf  Kalk 
selten.  Auf  Hügeln  in  Westgalizien  {Pol.  in  BG.  I.  259),  auf  der  Grab- 
czycha  (BP.  84),  zwischen  Zaszkow  und  Zolkiew,  bei  Turinka  {ZL. 
23,  ZE.  47),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  121),  auf  der  Drancza  (_Notv.  Lep. 
XVI.)  Der  in  Szont.  ZBG.  XIIL  1063  angegebene  und  in  M.  Roczn. 
XXXIII.  215  übergangene  Standort  auf  der  Babia  göra  ist  unrichtig 
und  beruht  auf  einer  Verwechslung  mit  der  Baba  hora  bei  Teplic  in  der 
Zips.  (vergl.   Wahlenb.  Carp.  111,  NUS.  92). 

2.  PASSERINA  L. 

1.  P.  annua  Wickstr.  Auf  Feldern,  Brachen  stellenweise.  Bei 
Pr^duik  Czerwony  [BG.  I.  260,  BC.  301),  D^browica,  Lezaysk  (Jabl 
Fiz.  217,  ZBG.  XIV.  132),  Cieplice  dölne,  Sieuiawa  (Jabf.  1.  c),  Lem- 
berg  neben  dem  neuen  Judenfriedhofe,  Jaktorow  (T.  nach  Buschak''s 
briefl.  Mitth.,  T.  ZBG.  XVIII.  347 j,  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  121).  P 
filiformis  R.  Fiz.  IV.  221  uou  L.  im  Zölkiewer  Kr.  gehört  offenbar 
hieher. 

ELEAGNEAE. 

1.   HIPPOPHAE  L. 

1.  H.  rhamnoides  L.  Bei  Lemberg  an  der  Citadelle  (T.  ZBG. 
XII.  901),  an  Strassengräben  vis-ä-yis  Barycz  (Jabf.  briefl.  Mitth.).  An 
ersterem  Standorte  wohl  nur  verwildert,  ob  auch  an  letzterem  ist  noch 
festzustellen. 

ARISTOLOCHIEAE. 

1.  ASABUM  L. 

1.  A'.  europaenm  X.,  A.  officinale  Moench  Meth.  293.  In 
Hainen,  Wäldern  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregiou. 

2    ARISTOLOCHIA  L. 

1.  A.  Clematitis  L.  Unter  Gesträuchen,  an  Zäunen,  Gräben, 
Ifern  besonders  im  östlichen   Theile   stellenweise.    Bei    Wula  justowska 


JQg  PLANTAGO. 

im  Parke  {BC.  303),  Trzeaii  (Jach.  Ms.),  Sokolniki  (Jach.  Fiz.  228,  R. 
ZBG.  XVIII.  488),  Dukla  Christ,  iii  BG.  II.  tli),  im  Ko-romvjaer  Kr. 
(//.  ZBG.  XI.  57),  Zaleszczjki  {JKos.  in  5ö.  I.  c,  Wittm.  Rozm.  1824 
p.  147),  Za-fucze,  Niwra,  Germakowka  (Lenz  Y'iz.  II.  51),  Mieluica  (R. 
ZBG.  XVIII.  488),  Sadagura,  Rohozua,  Kostyua  (HB.  132),  Skeja, 
Suczawa,  St.  llie  (Kn.  Pr.  9). 


GAMOPETALEAE. 
P  L  A  N  T  A  G  I  N  E  A  E. 

1.  PLANTAGO  L. 

1.  P.  major  L.  lu  Gärten,  au  Wegen,  Häusern,  Zäunen,  Rainen 
und  auf  Grasplätzen  häufig. 

2.  P.  media  L.  Auf  Wiesen,  Grasplätzen,  an  Wegen,  Rainen 
überall. 

3.  P.  lanceolata  L.  Auf  Triften,  Wiesen,  au  Rainen  gemein. 

ß.  altissima  jXeilr.  Nieder-Oesterr.  308  (als  y.),  P.  altissinia 
Jacq.  Obs.  IV.  5.  An  sumpfigen  Orten  sehr  selten.  Bei  Krz^dka 
(Leig.  Fiz.  III.  42),  zwischen  Lemberg  und  Grzybowice  (BG.  I.  133, 
ZE.  17). 

P.  niun(aii<a  Ziel.  Szcz.  20  bei  Szczawnica.  Dass  P.  montana 
Lam.  Enc.  V.  381  gemeint  sein  soll,  ist  schwer  anzunehmen,  nachdem 
der  Standort  viel  zu  uieder  ist. 

4.  P.  arenaria  WK..,  P.  Psyllium  Sturm  H.  7,  Pan.  Pr.  16  nou 
i.,  Psyllium  ramosum  Gilih.  Litli.  I.  (1781)  17,  P.  areuarium  Biss 
Volh.  7.  Auf  Aeckeru,  an  sandigen  Orten  der  nördlichen  Ebene  nicht 
selten.  In  den  Beskiden  (BF.  oG4),  in  allen  nördlichen  Kr.  (BC.  288, 
(//.  288.  H.  ZBG.  XI.  54,  Flora  XVII.  565,  Grz.  ÖBW.  III.  146,  Jach. 
Ms.,  Pan.  Pr.  16,  Jabt.  Fiz.  217,  K.  Fiz.  IV.  255,  BG.  1.  133,  ZE.  17, 
ZL.  38,    T.  ZBG.  XII.  901,  Kloeh.  Fiz.  III.  121i. 

PLUMBAGINEAE. 
1.  STATICE  L. 

1.  St.  elong^ata  Iloffm.  Auf  trockenen  lehmigen  Stelleu  au  der 
schlesisch-poluischen  Grenze  stellenweise.  Bei  Diugoszyu  (BC.  286, 
U.  Fiz.  II.  7),  Szczakowa  (BC.  286,  //.  ZBG.  XI.  54,  R.  Fiz.  II.  7), 
Niedzielisko  (BC.  2 80,  R.  Fiz.  II.  7). 


VALEKIANKLLA.  JQQ 

VALERIANEAE. 

1.  VALERIANELLA  Poll. 

1.  V.  Morisonii  Koch  Syu.  ed.  I.  (1837)  340,  V.  dentata  Poll., 
Fedia  olitoria  Fl.  dau.  t.  738,  F.  dasycarpa  Stev.,  F.  deutata  Rchb. 
Ic.  I.  51  f.  124—7,  Valeriaua  deutata  Willd.  Sp.  I.  183,  V.  Locu- 
sta  8.  deutata  BF.  288  uou  L.  Uuter  dem  Getreide,  auf  Felderu 
stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  (BC.  178),  bei  Zoikiew  (T. 
ZBG.  XII.  901),  Lemberg  {ZL.  83),  Kisielka  (K.'),  Brody  {Kloeh.  Fiz. 
III.  121),  Szopki,  Mikuliiice,  Papierua,  Zlotulki,  Brzezauy  (K.")^  im 
Samborer  (Hück.  ZBG.  XVI.  291),  Sauoker  JasJoer,  Kr.  (K.)^  am  Fusse 
der  Pieuiueu,  Tatra,  Beskideu  {JBF.  288). 

2.  V.  rimosa  Bast,  iu  Desv.  Journ.  III.  (1814)  20,  V.  Auricula 
nC.  Fl.  fr.  V.  (1815)  492,  V.  deutata  DC.  Prodr.  IV.  (1830)  627  uou 
Poll.,  Fedia  olitoria  Gaei-tn.,  F.  Auricula  R.  et  Seh.  Syst.  (1817) 
363.  Au  ähulicheu  Orteu  doch  seiteuer.  Im  Krakauei-,  Bochuiaer  Kr. 
{BC.  178),  bei  Lacka  wola  (ÄD,  Jaktorow  (T.  ZBG.  XVI.  315),  Brody 
{Kloeh.  ZBG.  XIV.  132),  Boratyu,  auf  der  tysa  g-6ra  ^Kloeh.  Fiz. 
III.  121). 

3.  V.  olitoria  Poll.,  V.  dichotoma  Gilih.  Exerc.  II.  (1792)  456, 
V.  deutata  cc.  leiocarpa  HB.  134  uach  Origiualexemxilareu  uec 
alior.,  Valeriaua  olitoria  Willd.  Sp.  I.  (1797)  182,  V.  Locusta  EB. 
XII.  (1801)  t.  811.  Auf  Felderu,  Grasplätzeu,  au  Zäuueu,  iu  Gemüse- 
uud  Obstg-ärteu  nicht  überall.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  iBC.  177), 
r.wischen  Wielka  wies  und  Woyuicz  (Ä  Flora  XVII.  508),  bei  Tarnow 
gegen  die  G6ra  sw.  Marciua  (Grz.  ÖBW.  III.  138),  Wolka  uiedzwiedzka, 
Lezaysk  QJabf.  Fiz.  220),  im  Zolkiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  201),  Lemberg 
(ZL.  83,  T.  ZBG.  XII.  901,  Weiss  1.  c.  XV.  456),  Szopki,  Taruopol 
(^Strasser  iu  herb.  Pantocsek~),  Rosch  {HB.  134!!),  im  Samborer  Ki-. 
{Hück.  ZBG.  XVI.  291),  iu  den  Beskideu  {BF.  287). 

2.  VALERIANA  L. 

1.  V.  officinalis  L.,  V.  exaltata  et  V.  sambucifolia  Mik., 
V.  altissima  Hörn.  Hort.  hafn.  II.  (1813-15)  950,  Bess.  Volh.  (1822) 
4,  V.  angustifolia  Tausch  Hort.  Caual.  (1823)  uach  Host  Fl.  austr. 
I.  36  uou  Mill.,  V.  repeus  Host  1.  c.  35.  Iu  Wäldern,  Schluchteu, 
Sümpfen,  auf  Wiesen,  Hügelu,  au  Bach-  und  Flussuferu  tou  der  Ebene 
bis  in  die  Voralpeuregiou  überall. 

2.  V.  dioica  L.,  V.  simplicifolia  Kahath  Fl.  von  Gleiwitz 
(1846)  uach  Uecht.  BV.  VI.  110.  Auf  nassen  Wiesen  tou  der  Ebene  bis 
au  den  Fuss  der  Tatra  {BF.  286)  und  des  Bukowinaer  Hochgebirges 
{HB.  136)  gemein. 

3.  V.  montana  L.,  V.  tripteris  L.,  V.  intermedia  Vahl.  In 
Wäldern,  auf  Felsen  yom  Hügellande  bis   in    Krummholzregion    stellen- 


jlQ  DIPSACI  S. 

weise.  Bei  Zary,  Kobylany,  Miiikow  {BC.  177),  auf  der  Baraiiia  (Heinz. 
Tesch  13,  Wimm.  Schles.  238),  Babia  gora  (BP.  89,  Kolb.  ZBG.  XII.  1201), 
in  den  Ceiitralkarpateii  überall  (H.  Flora  XVII.  579,  Äeim.  BV.  VII.  140 
—  1,  BF.  286),  bei  Rogözuik,  Szaflary,  iu  den  Pieiiiueu  {BF.  286),  am 
Poprad  (7^.  Fiz.  III.  62),  auf  der  Cergowa  gora,  bei  Iwonicz,  Rudawka, 
Wetliua,  Caryuskie,  Ustrzyki  gorue  (£".),  am  Pikuj  (Hück.  ZBG.  XV.  55), 
im  Stryjer  Kr.  auf  der  Bystra  (Zips.  Fiz.  227,  II.  25),  Czariia  Hora 
(Noiv.  Lep.  XV.  Wittu).  Fiz.  228),  Keczera-fcuczynska,  Kameuka,  Piatra- 
Zibou,  Piatra-Domiiei,  Rareu  {HB.  136). 

V.  Pliu  L.  Auf  der  Barauia  {Heinr.  Tesch.  13)  wohl  nur  ver- 
wildert. 

DIPSACEAE. 

1.  DIPSACUS  L. 

1.  D.  FuUonum  Mill.  Wird  in  der  Bukowina  gebaut. 

2.  D.  silvestris  Huds.  Fl.  aiigl.    ed.    I.    (1762)    49.     An    Wegen 
Zäunen,    Ufern,    Wiesenräudern     niedriger     und    hügeliger    Gegenden 
häufig. 

3.  D.  laciniatus  L.  An  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bei  Pod- 
gorze,  Prokocim,  Bierzanow  (BC.  179),  Klikowa,  Tarnow  (Grz.  Fiz.  II. 
41,  ÖBW.  IIL  138),  Lezaysk  {Jabf.  Fiz.  220),  im  Zolkiewer  Kr.  (ie.  Fiz. 
IV.  228),  bei  Lemberg  {ZL.  104),  Laszki,  Kamienopol  (T.  ZBG.  XII. 
902),  Tarnopol  (T.  1.  c.  XVIII.  347),  Pantalicha,  Wierzbnwiec  {K.\ 
Niwra  {Lenz  Fiz.  II.  41),  Dobronoutz,  Czernawka,  tuzan,  Duboutz, 
Bobestie  (HB.  137),  Im  Samborer  Kr.  {Hack.  ZBG.  XVI.  291),  von 
Jasfo  nach  Biecz,  zwischen  Kroscienko  und  Tylmanowa  {BF.  290). 

4.  D.  pilosus  L.  In  Hainen,  feuchten  Wäldern,  an  Ufern  niedri- 
ger und  hügliger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Kalwaryja,  Biskupice, 
Niepclomice  (BC.  179),  Wisnicz  (BF.  290),  Wölka  niedzwiedzka  (Jabl 
Fiz.  220),  Jarosl'aw  (BG.  I.  113),  Lemberg  (ZL.  105),  Pasieki  gegen 
Winniki  (Flach.  ZBG.  XII.  902),  Zurawniki  (ZE.  16),  Tarnopol  (T. 
ZBG.  XVIII.  347),  Czernawka,  Klokuczka,  Horecza,  Kaliczanka,  Czer- 
uowitz  (HB.  137),  Suczawa  (Kn.  Pr.  12),  am  Fusse  der  Karpaten  bei 
Gurahumora,  Warna  (HB.  137),  Olpiny  (BF.  290). 

2.  KNAUTIA. 

1.  K.  longifolia  Koch  Syn.  cd  I.  (1737)  343,  K.  longifolla  sil- 
vatica  ß.  Bluff,  et  Fingerh.  Comp.  ed.  2,  I.  1  (1836)  221,  Scabiosa 
arvensis  var  ß.  ZH.  nach  Niesfl  BrV.  VIII.  43.  Auf  Voralpenwiesen 
der  Ostkarpaten  selten.  Bei  Burkut  (R.  ZBG.  XVIII.  488),  auf  der 
Futurika,  am  Jedul,  Suchard  (HB.  138). 

2.  K.  arvensis  Conlt.  in  Mem.  de  la  soc.  d'hist.  nat.  de  Genere 
II.  2.  1824  p.  41,  K.  communis  Godr.  Fl.  de  Lorr.  I.  (1843),  32  2,  K. 
vulgaris  Düll.  rheiii.  Fl.  (1843)  379. 

«.  silvatica  C'oult.  1.  c.  42,  K.  s  i  1  v  a  t  i  c  a  J) iibii.,  Scabiosa  p  a n- 
uonica  Jacg.    Eii.    22,  S.   dipsacifolia  Ho.^t.  Fl.    austr.    I.    (1827)    191 


KNAUTIA.  J  J  j^ 

S.  suaveoleus  ZL.  Gü  uou  De^f.  In  Wäldern  hügliger  und  gebirgiger 
rregeudeu  bis  iu  die  Voralpenregioii  stellenweise.  Bei  Koscielisko  {11. 
ZBG.  XVriI.  488),  um  den  Faciniiech,  bei  Nawojowa  {BF.  292),  zwischen 
Labowa  und  Krynica  {BG.  I.  H3)  mit?  bei  Iwouicz,  auf  der  Babia 
ska'l'a,  aiu  Huatowe  Berdo,  bei  Nasiczue,  Ustrzjki  gurue,  Dzwiniacz 
goruy  {K.\  Hol'osko  {ZL.  60),  Wiuniki  {ZL.  60,  T.  ZBG-.  XII.  902), 
Taraopol  (T.  ZBG.  XVIII.   347). 

/?.  diversifolia  Neilr.  Nieder-Oesterr.  319,  K.  arvensis  Duby,  Sca- 
biosa  arvensis  L.,  S.  varia  Gilih.  Lith.  III.  (1782)  166.  Auf  trocke- 
nen Wiesen,  an  Rainen,  Waldrändern  bis  an  den  Fuss  der  Tatra 
geraein  {BF.  291).  Scabiosa  pratensis  Sehn.  Fl.  boem.  cent.  III. 
(1794)  78  gehört  hieher.  Ob  S.  pratensis  bei  Zurawniki  {Wittm. 
Rozm.   1824  p.  204)  dasselbe  sei,  ist  nicht  zu  entnehmen. 

y.  carpatica  Tisch,  in  Hchb.  Fl.  germ.  193*").  Am  Krouenberge  {A. 
BV.  VII.  130). 

ö.  eradiata  Neilr.  1.  c,  S.  campestris  Andrz,  in  Cat.  hört.  Crem. 
(1816)  124,  Bess.  Volh.  (1822)  7.  Auf  trockenen  Wiesen,  Feldern  sehr 
selten.  Im  Krakauer,  Bochnlaer  Kr.  ohne  nähere  Angabe  {BC.  179), 
bei  Zabie  {R.  ZBG.  XVIII.  488).  Wohin  die  Var.  rupicola  {li.  ZBG. 
XVIII.  488'''')  an  Ufern  des  Czeremosz  Czarny  bei  Ilcia  gehören  soll, 
ist  nicht  zu  entnehmen. 

8.  SCABIOSA  Coalt. 

1.  S.  Succisa  L.,  S.  praemorsa  Gilih.  Lith.  III.  168,  Lepice- 
phalus  Succisa  Bess.  Volh.  (1822)  52,  Ast erorocephalus  Succisa 
ß.  glabratus  Wallr.  Sched.  (1822)  52.  Auf  Wiesen,  in  Wäldern  bis 
an  den  Fuss  der  Tatra  oder  höher  gemein  (BF.  292).  Die  Var.  hirsuta 
auf  nassen  Wiesen  bei  Tarnöw  {li.  ZBG.  XVIII.  488). 

2.  S.  inflexa  KLuk.  Dykcyonarz  rosliuny  IIL  (1786)  56—7,  S. 
australis  Wulf,  in  Rom.  Arch.  III,  iii.  St.  (1805)  316.  An  ähnlichen 
Orten  sehr  selten.  Bloss  bei  Wolka  niedzwiedzka  nächst  dem  Wege  in 
die  Försterei  (Jahl  Fiz.  209). 

3.  S.  Golunibaria  Coult.  1.  c.  51.  Aeudert  ab: 

a.  lucida  Coult.  1.  c,  S.  lucida  Vill.  Prosp.  (1779)  12,  S.  norica 
Vest.  in  der  bot.  Zeit.  1805  n.  3,  S.  agrestis  HA.  16  non  WK.,  S. 
Colnmbaria  HA.  16,  HB.  139,  ZE.  16  nach  BF.  294  mx^  Niet:sl  BrV. 
VIII.  53  non  L.,  S.  suaveoleus  H.  Roczn.  XXXIII.  117  non  Z>es/., 
Asterocephalus  lucidus  Sprengl  Syst.  I.  (1825)  380.  Au  felsigen 
buschigen  Stellen  von  der  Berg-  bis  in  die  Alpenregion  stellenweise. 
In  den  Centralkarpaten  überall  {Hob.  ÖBW.  III.  18,  Uecht.  ÖBW.  VII. 
344,  351,  BP.  81,  BF.  294,  Grz.  Fiz.  II.  41),  in  der  ganzen  Pieninen- 
kette  {HA.  16,  ZE.  16,  BF.  294,  A.  BV.  VII.  133),  am  tukowe  Brdo 
(.AT.),  Pikuj  {Hack.  ZBG.  XVI.  291),  Repra,  Czywczyn  {R.  ZBG.  XVIII. 


*^)  Corolla  satur^te  persicina  aut  alba, 

•'■'')  Glabra,  nitida,  peilunoalis  sulom  canescentibus.  pilisque  longioribus  hispldis,  caule 
striato  stricto  2 — 5  pedali,  füliis  coriaeeis  pinaatifidis,  laciniis  dentatis,  superiorum  linearibus 
intPiicrrimis,  capitulis  minoribus  globosis,  coroHis  subaequalibus  pallide  violaceis  vel  luteis. 


112 


SCABROSA. 


488),  bei  t^opuszua,  Bursukeu,  Putilla,  Kirlibaba,  Jakobeuy,  Poschorita, 
Kimpolung-  (JIB.  139). 

ß.  vulgaris  Coult.  1.  c,  S.  Columbaria  Z,.,  S.  bellidifolia  Gilih. 
Lith.  III.  (1782)  169,  Ast  eroceplialus  Columbaria  Wallr.  Sched. 
(182?)  48,  Sprengt  Syst.  I.  (1825)  382.  Auf  trockenen  Anhöhen  hügliger 
Gegenden  selten.  Bei  Kobylauy,  Mnikow,  aut'  den  Ki-zemionki  (jBC. 
ISO),  bei  Sokolniki  (Jach.  Ms.),  Winniczki,  Romanow  (ZL.  61),  im 
Samborei-  Kr.  (IJürlc.  ZBG.  XVI.  291),  in  den  Beskiden  (BF.  294).  Bei 
Bolechöwka  (BC.  180)  doch  scheint  ein  gleichnamiger  Ort  im  Krakauer 
Florengebiete  nicht  zu  existiren,  wenigstens  fehlt  derselbe  auf  allen 
Kartenwerken. 

)'.  ochroleuca  Coult.  1.  c,  S.  ochroleuca  L.,  S.  lutescens  Gilih. 
Lith.  III.  (17.S2)  169,  Asterocephalus  ochroleucus  Wallr.  Sched.  50. 
Auf  trockenen  Wiesen,  Anhöhen,  Wiesen-  und  Wegrändern  ziemlich 
häufig.  In  allen  nördlichen!  und  östlichen!  Kr.  (BC.  180,  A.  BV.  VII. 
113,  Grz.  ÖBW,  III.  138,  Fiz.  II.  138,  B.  Fiz.  IV.  204,  ZL.  60,  T.  ZBG. 
XII.  902,  XVIII.  347,  Kloeb.  Fiz.  III.  122,  HB.  139,  Kn.  Pr.  8),  am 
Fusse  der  Karpaten  bei  Orow  (Tarcz.  Fiz.  TU.  145),  Miko-j-ajöw  (Hück. 
ZBG.  XVI.  286),  in  den  Pieninen,  am  Fusse  der  Tatra,  Beskiden  hier 
gemein  (BF.  29  i). 

COMPOSITAE. 

1.  EUPATOBIUM   L. 

1.  E.  Cannabinum  i>.,  E.  Canuabis  foliis  Gilih.  Lith.  III.  72. 
Auf  nassen  Wiesen,  in  Gebüschen,  Schluchten,  an  Bach-  und  Flussufern 
von  der  Ebene  bis  in  die  obere  Bergregion  häufig. 

2.  ADENOSTYLES  Cass. 

1.  A.  alpina  Doli,  rheln.  Fl.  (1843)  465.  Aeudert  ab: 
cv.  viridis  JJöll.  1.  c.  466,  A.  alpina  Bluff,  et  Fingerh.  Comp.  ed. 
I.  1  p.  329,  A.  glabra  BC.  Prodr.  V.  203,  Tussilago  alpina  Scop. 
Fl.  carn.  II.  156,  Cacalia  alpina  Jacq.  Fl.  austr.  III.  20  t.  234,  C.  a. 
a.  Wahlcnb.  Carp.  256.  In  Wäldern  der  Alpen  und  Voralpen  stellen- 
weise. Im  Thale  Cienine  Smreczyny  (BF.  297),  zwischen  dem  Grosseu 
Fischsee  und  der  Polana  Palenica  (H.  Flora  XV^II.  582),  im  Stryjer 
Kr.  (Zips.  Fiz.  224)?  am  Speci,  Dzymbronja,  Berbeuiska  (HB,  ZBG. 
X.  612),  Ouschor  (H.  Exs.),  Dzumaleuü,  Piatra  -  Domuei ,  Rareu 
(HB.  141). 

ß.  albifrons  Doli.  1.  c,  Adenostyles  albifrons  Rchh.  Fl.  germ. 
278,  Cacalia  tomentosa  Jacq.  1.  c.  t.  235,  C.  al  p  ina  i^//.  nach  iV/es^-i 
BrV.  VIII.  61  non  Jacq.  In  Wäldern  von  der  Berg-  bis  in  die  Alpeuregion 
nicht  selten.  Am  Malinöw  (Th.  Kot.scky  in  Wimm.  S(-hles.  246),  auf  der 
Barauia  (Heinz.  Tesch.  13,  Kolb.  ZBG.  XII.  1202),  Babia  gora  (H.  ZBG. 
X.  612,  Kolb.  Ex  s.,  BF.  297),  Bolica  (BF.  297),  in  den  Centralkarpaten 


ADENOSTYLES.  j[  j[  C} 

überall  (G>'z.  ÖBW.  HL  258,  Fiz.  II.  41  H.  ZBG.  X.  612,  BF.  297),  am 
Lubaii  (^BF.  297)  auf  der  Rabia  ska'Ia,  am  Huatowe  Berdo,  bei  Caryi'i- 
skie  (Ä".),  am  Fikuj,  Jajko  QHück.  ZBG.  XVI.  273,  Fiz.  II.  23),  auf  den 
Bergen  au  der  tomuica  (Zips.  Fiz.  II.  25),  der  Zaplata,  am  Komarniki 
(//.  ZBG.  X.  61 2 J,  Berbeuieska,  bei  i,opuszua,  Bursukeu  au  mehreren 
Punkteu,  auf  der  fcuczyua  QHB.  VI.  140),  bei  Czokauestie  (//.  Exs.), 
auf  der  Piatra-Domnei,  Rareu,  Dzumaleu  (IJB.  40). 

3.  HOMOGYNE   Cass. 

1.  H.  alpina  Cass.,  Petasites  alpiuus  Baumg.  Traus.  II.  92. 
lu  feuchten  Wälderu  der  Alpeu  und  Voralpeu  stellenweise.  Auf  der 
Skrzyczua,  am  Maliuow  {^Kolb.  ZBG.  XII.  1202),  auf  der  Barania 
QHeini:  Tesch.  13,    Wimm.  Schles.  240),  Babia'g-öra  (56r.   IL  183,    Wimm. 

I.  c,  H.  ZBG.  X.  612,  BF.  298),  in  den  Centralkarpaten  überall  illob. 
ÖBW..  III  18,  Grz.  ÖBW.  III.  258,  Fiz.  II.  41,  H.  ZBG.  X.  612,  Reim.  BV. 
VII.  138,  142  BF.  298,  FI.  ZBG.  XX.  483),  am  Luban  iBF.  298),  auf  der 
Skalka  Gabonska  (^Grz.  Fiz.  II.  41),  bei  Zegiestow  (Ä.  Fiz.  III.  58),  auf 
der  Rabia  skala,  am  Huatowe  Berdo,  bei  Carynskie  C-fiT.),  am  Pikuj,  Szebela 
(^Hück.  ZBG.  XV.  56,  59j,  Paraszka  {^Noiv.  Lep.  XXVI.,  Hück.  ZBG. 
XVI.  262),  Zelemin  iHück.  1.  c.  XV.  60),  Bukowec  (T.  ZBG.  XIII.  71), 
Jajko  {Hück.  Fiz.  II.  23),  auf  den  Bergen    an    der    tomnica  QZips.    Fiz. 

II.  25),  der  Zaplato-,  den  pokutischen  Alpen,  der  tiUczyua,  am  Zapul, 
Jedul,  Suchard,  Dzumaleu,  Piatra-Domnei,  Rareu  QH.  ZBG.  X.  612, 
HB.  141 J. 

4.  PETASITES  Gaertn. 

1.  P.  officinalis  Moench,  P.  hybrida  Baumg.  Traus.  III.  9, 
Tussilago  androgyna  et  T.  hermaphrodita  Gilih.  Fl.  lith.  III. 
176.  An  nassen  Orten,  Quellen,  Gräben,  Bach-  und  Flussufern  niedriger 
und  hügliger  Gegenden  zerstreut.  Bei  Regulice  (^BC.  181J,  Czerna 
QBemb.  Tent.  188),  Dubie,  Kobylany  QBC  181),  Bolechowice  (Bemb., 
BC.  1.  c),  Zabierzow,  Mniköw,  Wola  justowska,  Podgörze,  Ludwiuow 
(,BC.  181),  Biiohorszcze,  hinter  Zamarstynow  (T.  ZBG.  XII.  902),  am 
Zusammenflusse  des  Solek'schen  Teiches  (T.  1.  c,  Now.  Exs.),  bei  Zawa- 
döw,  Zaszköw,  Zölkiew  (^ZE.  103),  am  Cecina,  bei  Mitoka  (^UB.  141), 
Suczawa  (^Kn.  Pr.  11),  Kirlibaba,  Audräsfalva,  Kloster  Putua,  Seletin, 
Koszczuja,  Bursukeu,  fcopuszua  (^HB.  141),  am  Tysmienica-Bache  (^Hück, 
ZBG.  XVI.  280),  bei  Besko,  Glfbokie,  Klimkowka  (iT.),  Iwonicz  (ZT 
40),  Krynica,  am  Pienski  potok,  am  Fusse  der  Tatra  QBF.   299). 

2.  P.  albus  Gaertn.,  Tussilago  alba  L.,  T.  ramosa  Hoppe. 
An  ähnlichen  Orten  vom  Hügellande  bis  auf  die  Alpenwiesen  stellen- 
weise. Bei  Bielauy,  Wola  justowska,  Zwierzyniec,  Kobylany,  Mniköw, 
Regulice  {BC.  182),  in  den  Beskiden  {B.  Roczn.  XXXIII.  212,  BF. 
300),  der  Tatra,  am  Pienski  potok  gemeiu  QBF.  300),  auf  der  Skalka 
Gabonska  (Grz.  Fiz.  II.  41),  bei  Krynica  {BG.  II.  183,  BF.  300). 
Odrzykon  (iT.),  bei   Dukla  {Christ,  in  BG.    II.    183),    auf    der    Cergowa 

Knapp,  galiz.  Pflanz.-Aufzähluag.  ö 


i  I   ,  TLSSILAGO. 

p'öra  hei  Rudawka  (/iT.),  am  Zeleiuin  (Iliick.  ZBG.  XV.  60),  Cecina 
(IT.  Exs.),  bei  Hrzeda,  Lemberg  am  Wege  nach  AViiiuiki  (ZL.  9)  iiiid 
im  Sophieiiwäldcheu  liier  /ufäUig  (T.   ZBCi.  XU.   902). 

5.  TUSSILAGO  L. 

1.  T.  Farfara  -£<•,  T.  radiata  Cr/7//*.  Lith,  KI.  177.  An  allen 
feuchten  Orten  von  der  Ebene  bi.s  zur  oberen  Waldgrenze  gemein 
(5F.  298). 

6.  BELLIDIASTRUM  Cass. 

1.  B.  Michelii  Oa.ss.,  Bellis  media  CTw«.  Hist.  XLIV.  nach  ZE. 
103.  In  Wäldern,  an  Bächen,  nassen  Orten  von  den  Voralpen  bis  iu  die 
Alpenregion  besonders  auf  Kalk  stellenweise.  Im  Thale  Rycerka  (Ji. 
ZBG.  XV III.  488),  in  den  Centralkarpaten  überall  {HA.  43,  ZE.  103), 
Hob.,  Grz.  ÖBW.  III.  8,  260,  B.  ZBG.  XI.  50,  Reim.,  Kuhn  BV.  VI[. 
138,  1  iO,  14o,  Ilse  1.  c.  X.  5,  BF.  303),  am  Pieiiski  potok,  auf  der 
Kacza  (BF.  303). 

7.  ASTER  L. 

1.  A.  alpinus  L.  Auf  Kalkfelsen  von  der  höheren  Bergregion 
bis  auf  die  Alpen  hie  und  da.  Bloss  in  den  Westkarpaten  bei  Koscie- 
lisko  (HA.  44,  ZE.  101,  Uecht.  ÖBW.  VII.  351,  Reim.  BV.  VII.  141), 
am  Ornak  (iJ.  Flora  XVII.  579,  Z.  BrV.  VIII.  49),  auf  der  Tomanowa 
polska  (IIA.  44,  Z.  1.  c),  am  Giewont  (Grz.  ÖBW.  III.  259,  Fiz.  II.  41, 
Kuhn  BV.  VII.  145),  Nosal  (Hob.  ÖBW.  III.  18),  in  den  Pienineu  auf 
allen  höheren  Spitzen  und  am  Dunajec  hier  als  var.  gl  ab  rata  (^HA. 
44,  //.  ZBG    Xr.  3«,  ZE.  101,  A.  BV.  VII.  133,  BF.  301). 

2.  A.  Amelliis  L.,  A.  amelloides  Bess.  Volh.  33.  Auf  trocke- 
nen Hügeln  besonders  im  östlichen  Theile  stellenweise.  Bei  Barwald 
(/iC  183),  im  Zolkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  220),  bei  Szklo  (ZE.  101?, 
Janöw  (BG.  II.  190,  ZE.  101,  T.  ZBG.  XII.  903),  Lelechowka,  Dere- 
wacz  (T.  I.  c),  Mikolajow  (S'trass.  in  h.  Pant.),  Zubrza  (ZL.  123),  Znie- 
sienie!  (  T.  ZBG.  XIE.  903),  am  Homiec  (Strass.  l.  r.),  bei  Jaryczöw 
(ZE,  101),  beim  Wirthsliause  Szopki  (7'.  ZBG.  XVI,  316),  auf  der 
fcysa  gora  (Kioeb.  Fiz.  III.  122J,  üraiicza  (AVh'.  Lep.  XVI.),  Uei 
Tarnopol  (T.  ZBG.  XVllI.  347),  Stanislawow  (ZE.  101),  zwischen 
Zaiucze  und  Niwra  (Lenz  Fiz.  II,  00) ,  bei  -Pohorloutz ,  Jurkoutz, 
Ostritza,  Zurin,  Czernowitz,  Rosch,  Michalcze  (HB.  143),  Suczawa  (Kn. 
Vi:  12). 

A.  saligna  Willd.  An  nassen  Orten,  Flussufern  bei  Zator,  Kolo 
Lipowieckie  (jSa  183),  zwischen  Bierzanow  und  Klay  (H.  ZBG.  X.  613). 
Bei  Tariiüw  verwildert  (Grz.  ÖBW.  111.  139),  nach  Grz.  Fiz.  II.  41  in 
Gärten.  Ob  diesen  durchg-chenden  Angaben  richtige  Bestimmungen  zu 
Grunde  liegen,  ist  sehr   fraglich. 

A.  |iaivill(»riis  iVee.s-.  Syn.  (ISIS)  29.   In  Gärten  (Grz.  Fiz.   II.  41). 


ERIGKRON.  -j  j  g 

8.  ERIGERON  L. 

1.  E.  canadensis  /^.,  E.  paniculatus  Gilib.  Lith.  III.  215.  Au 
wüsten  Orten,  saiulig-en  Bacli-  und  Fluscuferu  überall  sehr  gemein. 

2.  E.  acris  L.^  E.  um  bei  latus  Gilib-  Lith.  III.  215,  E.  raacro- 
phyllus  JJSt.  57,  Trimorpha  vulgaris  Ca.'--.';.  Dict.  de  sc.  nat.  LV.  324. 
Auf  trockenen  Hügeln,  Felsen,  Feldern,  Wiesen,  an  Wegen,  Bach-  und 
Flussuferu  von  der  Ebene  bis  iu  die  Bergregion  häufig.  Die  kahle  Var. 
E.  droebachensis  Retz  Prodr.  (1779)  n.  lülO  ex  Müll  Fl.  dan.  t.  874 
im  Thale  Strazyska  (^Grz.  Fiz.  IL  41). 

3.  E.  alpiniis  L.  Auf  felsigen  Triften  und  Voralpen  entweder  sehr 
selten  oder  überhaupt  fehlend.  Auf  der  Pyszna  (^BBW.  555,  Grz.  Fiz. 
n.  49).  Tomanowa  polska  (^BBW.  555)  doch  fehlen  diese  Angaben  in 
BF.  306,  am  Giewont,  auf  der  Magora,  am  Mnich  {HA.  42).  Die  kahle 
Form  E.  glabratus  Hoppe  auf  der  Pyszna,  am  Czerwony  Wie  roh  (i^/. 
ZBG.  XX.  475,  472—3). 

4.  E.  uniflorus  L.,  E.  alpinus  y.  DC.  Fl.  fr.  IV.  142,  Prodr.  V. 
'i^\.  An  ähnlichen  Orten  doch  etwas  häufiger.  Am  Bobrowiec,  Chocho- 
lowski  (BF.  306),  auf  der  Pyszna  QGrz.  Fiz.  II.  41,  BF.  306),  Toma- 
nowa polska  (BF.  1.  c),  am  Czerwony  Wierch  (^Grz.  ÖBW.  III.  258, 
BB  W.  555),  auf  der  Krzeszanica,  am  Szczyt  Starol)ociaiiski  (BF.  1.  c), 
Giewont  (H.  ZBG.  XIL  50,  BF.  1.  c),  auf  der  Kondratowa,  Magora 
(BF.  1.  c),  Zölta  Turnia,  am  Koscielec,  Granat,  Krzyzne,  Mnich 
(L'F.  1.  c.) 

5.  E.  atticus  mi.  Hist.  des  pl.  de  Dauph.  III.  (1789)  237,  E. 
Villarsii  Bell.  App.  ad  fl.  pedem.  (1792)  38  t.  7.  Auf  Kalkfelseu  sehr 
selten.  Mit  Gewissheit  bloss  im  Kirlibaba-Thale  (HB.  144).  In  den  Cen- 
tralkarpateu  (ZE.  100)  wie  es  scheint  bloss  auf  der  ungarischen  Seite 
(NUS.  102). 

9.  STENACTIS   Ca,<s. 

1.  St.  bellidmora  ABr.  in  Koch  Syn.  ed.  2  (1843)  387,  St. 
annua  Cass.  iu  Dict.  des  scieuc.  nat.  XXXVII.  (1825)  485,  Nees  Gen. 
et  spec.  Aster.  (1832)  273.  An  nassen  Rainen,  Waldstellen  der  nörd- 
lichen Ebene  nicht  häufig.  Bei  Sokolniki  (R.  ZBG.XVIIL  489),  Rzeszuw, 
tancut  (H.  ZBG.  X.  613),  Lacka  Wola  (ÜT.),  Jaworow  (H.  1.  c),  im 
Zölkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  207),  bei  Brzuchowice,  Kleparow,  in  der 
Pohulauka,  bei  Zubrza  (T.  ZBG.  XIL  903),  Malechow,  Gaje,  Stryj 
(iftrass.  in  h.  Pant). 

10.  BELLIS  L. 

1.  B.  perennis  L-,  B.  scaposa  Gilib.  Lith.  III.  213.  Auf  Wiesen, 
Triften  von  der  Ebene  bis  auf  die  Alpen  stellenweise.  In  allen  nörd- 
lichen Kr.  (BC.  183,  Bemb.  Tent.  195,  Grz.  ÖBW.  III.  138,  Jabf.  Fiz. 
220,  R.  Fiz.  IV.  204,  ZL.  3.  T.  ZBG.  XII.  903,  Kloeb.  Fiz.  IIL  124), 
seltener  im  östlichen  Theile  bei  Tarnopol  (^Strass.  in  h.  Pant.'),  Brzezany 
(iT.),  U.jscie  Biskupie  (Lenz  Fiz.  IL  60j,  Czernawka ,  Rohozna,  Horecza, 


4  i  ..  SOLIDAGO. 

Czernowitz,  Wikow  (IIB.  143).  Suczawa  (Kn.  Pr.  9),  längs  der  Kar- 
patenkette im  Saniborer  {ITück.  7AM\.  XVf.  291),  Sanoker,  Jasioer  Kr. 
(Ä'.),  am   Poprad  ( IL  Fix.   IV.  60),  in  der  Tetra,  den  Beskiden  (^BF.  303j. 

11.  SOLIDAGO  L. 

1.  S.  Virga  aurea  7^.,  S.  vulgaris  Law.  Fl.  fr,  11.  145,  S.  f  1  e- 
xuosa  6??7?'6.  Lith.  HI.  203,  S.  altissima  ^ac/.  I.  179  non  i.,  S. 
minuta  Towns.  Travels  492,  S.  alpestris  WK..,  üoriaVirga  aurea 
Scop.  Fl.  caru.  II.  176.  In  Wäldern,  Holzschlägeu,  an  steinigen  buschigen 
Stellen  von  der  Ebene  bis  in  die  Krumniholzregion  gemein. 

2.  S.  canadensis  L.  Sp.  878''').  Bei  Rzaska  in  Strassengräben 
verwildert  (R.  ZBG.  XYIII.  4h9).  Sonst  in  Gärten  cultivirt. 

12.  LINOSYRIS  DC. 

1.  L.  vulgaris  Lesa.  Syn.  (1832)  19.ä,  Aster  Linosyris  Beruh. 
ex  Steudl  Nomencl.  ed.  1.  (1821)  193,  Criuitaria  Linosyris  Les.<. 
1.  c.  Auf  trockenen,  sonnigen  oder  saudigen  Stellen  nicht  häufig.  Bei 
Bielany  (J5C.  183,  A.  BrV.  VII.  117,  H.  Exs.),  Przegorza?y,  Bibice  (i?C. 
183")  Winuiki  {ZL.  98,  Jar.  ZBG.  Xfl.  903),  Polonica  (ZE.  98), 
Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  214  ZE.  98),  Bogdanowka  (ZE.  98), 
Zaleszczyki  (Frledl.  in  BG-  IL  176),  Werenczankaü  Suchowercha  (i/. 
ZBG.  XrV.    132). 

L.  puiiclata  DC.  Prodr.  V.  352''^),  Chrysocoma  biflora  L.  Sp.  841. 
Ch.  dracuuculoide  s  Lam.  Euc.  II.  192.  In  Galizien  (Rchb.  Fl.  germ. 
235).  In  Kluk.  Dykc  ist  jedoch  von  Galizien  keine  Rede.  Nach  Led. 
Ross.  II.  479 — 80  strahllose  Form  von  Aster  punctatus  WK.  d.  i.  A. 
acris  L.  Kommt  in  Podolien  vor  (Andrz.  in  Bess.  Volh.  76). 

13.  INULA  L. 

1.  J.  Helenium  L.  In  Wäldern,  zwischen  üfergebüschen,  in 
Gräben,  auf  Grasplätzen  niedriger  und  hügliger  Gegenden  nicht  selten. 
Bei  Jeleii  an  der  Przemsza  Czarna  (R.  ZBG.  XVII l.  489),  im  Krakauer, 
Bochiiiaer  Kr.  (Demh.  Tent.  191,  BC.  184),  bei  Szkl'o,  zwischen  Kuliköw 
und  Z6|kiew  (T-  ZBG.  XII.  903),  bei  Krzywczyce  (^BG.  L  94,  ZE.  1U2), 


•11^  Paniculato  corymbosa,  racemis  recurvatis,  floi'ibus  ailscendenlibus,  folüs  trinerviis 
aubserratis  scabris. 

Die  Beschreibung  in  DC.  Prodr.  V.  !539  lautet: 

Caule  villoso,  folüs  lanceolatis  Serratia  triplinerviis  scabris,  racemis  paniculatis  secun- 
dis  recurvis,  ligulis  abbreviatis.  Variat  folüs  nudiusculis  et  scabris,  serratis  aut  subintegcrri- 
mis,  racemis  elonpatis  et  patentibus.  Planta  polymorplia,  ligulis  brevissimis  inter  omnes  fere 
congeneres  distiucta. 

^^)  Nach  R.  ZBG.  XVMI.  489  soll  die  hier  angegebene  Pflanze  G.  arenarium  sein. 
Da  der  erstgenannie   Standort  richtig  ist,  glaube  ich  obige  Beliauptung  verwerfen   zu  müssen. 

■'■ä)  Koliis  linoaribus  aut  lineari-lanceolatis  trinerviis  punctatis  subscabris ,  capitulis 
suhcorymbosis,  involucro  laxo.  Variat  follis  angustissimis  1-nerviis  et  latioribus  3-nevviis. 


INULA.  117 

Zurawuiki  (ZE.  102),  auf  der  tysa  gora  (^Kloeb.  Fiz.  III.  J22),  bei 
Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  347),  Zlotuiki,  Zarwaiüca,  AVisuiowczyk, 
Narajow  (AT.),  Podhayce  QHoelzl  ZBG.  XI.  57),  Niwra  (Lm^r  Fiz.  II.  60), 
Babin,  Wereuczauka  {HS.  58),  Dobroiioutz  (HB.  146),  Toporoutz  (HS. 
58),  Mithaice,  Kameunn,  Derelui,  Frauzthal  (HB.  146),  Kaczyka  (HS. 
58),  Budeiiitz  (HB.  146),  Tustauowice  (Hiick.  ZBG.  XVI.  '273),  Pisarowce, 
Iwoiiicz,  Weg-fuwka  (Ä'.).  Ob  an  allea  Orten  wirklicli,  bleibt  fraglich. 

2.  I.  g^ermauica  L.  Auf  buschigen  Hügeln  sehr  selten.  Bloss  bei 
Zuiesienie  (T.  ZBG.  IX.  53)  fehlt  jedoch  in  T.  ZBG.  XII.  903.  Auf  den 
Karpaten  (ZKns.  in  BG.  II.  196)  gewiss  nicht. 

3.  I.  ensifolia  L.^  Aster  ensifolius  Scop.  Fl.  carn.  II.  174. 
Auf  buschigen  Hügeln  stellenweise  und  ausschliesslich  auf  Kalk.  Bei 
Dubie  Kobylany  (BC.  184),  im  Zolkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  195),  bei 
Lemberg  (BG.  II.  196,  ZL.  147,  T.  ZBG.  XII.  903),  Kleia-Grzybowice, 
zwischen  Zuiesienie  und  Krzywczyce  (T.  1.  c,  Strass  in  h.  Pant.  ),  bei 
Jaryczow  (ZL.  147),  auf  der  t,ysa  gora  (Kloeh.  Fiz.  III.  124),  bei 
Repuzeuitz,  Kriszczatek,  Zwiniacz  (HB.  146),  längs  der  Karpatenkette 
bei  Zmigrod  am  Wo'Iowec  und  Swietkowa  (Bosniacki^,  auf  der  Kacza, 
Sokolica  (BF.  309). 

I.  geriiiaiiicu-ensifolia  Neilr.  Nieder-Oesterr.  336  "'*).  Auf  Hügeln  bei 
Zuiesienie  (T.  ZBG.  IX.  53)  fehlt  jedoch  in   T.  ZBG.  XII.  903. 

4.  I.  salicina  L.,  I.  glabra  Gilih.  Lith.  III.  (1782)  208  uou 
Bess.  Auf  Wiesen,  au  Waldrändern,  buschigen  Stelleu  nicht  überall. 
Bei  Teuczyn,  Kobylany,  tagiewuiki  (BC.  184),  Tarnow  (Grz.  Fiz.  II. 
42),  im  Kzeszower  (Jach.  Fiz.  18),  Zolkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  196),  bei 
Holosko  ('^trass.  in  h.  Pant.^.,  Lemberg  hinter  der  Schiessstätte  (BG. 
II.  195,  ZE.  102,  T.  ZBG.  XII.  903),  Gaje  (Strass.  1.  c),  auf  der  Drancza, 
bei  Boratyn  (Kloeh.  Fiz.  III.  122),  Biala  (Strass  1.  c),  Tarnopol  (T. 
ZBG.  XVIII.  347),  Franzthal,  Hliboka,  Praesekerauy,  Suczaweuy,  Uuter- 
Wikow  {HB.  146),  Suczawa  (Kn.  Pr.  10),  längs  der  Karpatenkette  am 
Poprad  (R.  Fiz.  IV.,  III.  62),  iu  dem  Pieniuen  der  Vorgebirge  der  Tatra 
und  Beskiden  (BF.  309). 

5.  I.  hirta  L.  Auf  Wiesen,  an  buschigen  Stellen  uiedrigei  und 
hügliger  Gegenden  zerstreut.  Bei  Kobylauy,  Bielany,  Przegorzaly  {BC. 


5*)  Wurzclstock  stielrund,  ästig,  kriechend.  Stengel  aufrecht  oder  aufsteigend,  kahl 
oder  besonders  oberwUrts  wollig-haarigr,  an  der  Spitze  doldentraubig-ästiq;,  5  — vielköpfig:,  Köpf- 
chen gehäuft  oder  zerstreut.  Blätter  genähert,  lanzettlich,  spitz,  ganzrandig  oder  schwachgezäh- 
nelt,  nervig-aderiff,  mit  verschmälerter  Basis  sitzend,  am  Rande  rauh  oder  etwas  wollig,  sonst 
beiderseits  kalil  oder  doch  grösstentheils  kahl.  Innere  Hüllschuppen  lineal,  trockenhäutig,  äussere 
lanzettlich,  gegen  die  Spitze  krautig,  mehr  (der  minder  deutlich  längsuervig,  wollig-haarig. 
Kandständige  Blüthen  zungenförmig,  strahlend,  bald  nur  etwas,  bald  mehrmal  länger  als  die  des 
Mittelfeldes.  Achenen  kahl. 

I.  hybrid  a  Koch  Syn.  393  nicht  Baumg. 

Stengel  1—1 '4'  hoch.  Blätter  steif,  grasgrün,  hin-  und  hergebogen;  3— 6'"  breit,  schwach 
oder  gar  nicht  riechend.  Köpfchen  (5 — 10'"  im  Durchmesser,  Blumen  goldgelb.  Ein  höchst  ver- 
änderlicher Bastart,  durch  die  kahlen,  gegen  die  Basis  verschmälerten  Blätter  von  1.  germa- 
nica, durch  die  aderig  verzweigten  Blattnerven  und  kleineren  Köpfchen  von  I.  ensifolia 
verschieden. 


118  '^'^■^"^■ 

185),  Wölka  niedzwiedzka  (^Jahf.  Fiz.  220),  im  Zu^kiewer  Kr.  (7i.  Fiz. 
IV.  19(>),  zwischen  SakFo  und  Janow  {ZL.  109),  bei  Grzybowice  male, 
Krzywczvce  (T.  ZBG.  Xlf.  903),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  123),  Tarnopol 
(T.  ZBG.  XVni.  347),  Iwauie  puste  (Lenz.  Fiz.  II.  60),  Doioschoutz, 
Okna ,  Czarny  Potok,  Pohorloutz,  Jurkoutz,  Czernawka  {^HB.  146), 
zwischen  Szypenitza  und  Oreszeny  {H.  Flora  XIX.  628),  am  Cecina,  bei 
Ostritza,  Ziiriii,  Mamornitza,  Tereszeny  (//i?.  146),  im  Samborer  Kr. 
(^Hück.  ZBG.  XVI.  291),  am  Poprad  (Ä.  Fiz.  III.  62). 

6.  I.  Conyza  DC.  Auf  Sandsteiufelsen  und  Kalkbügeln  stellen- 
weise. Bei  Zary  {BC.  185),  Diibie  {BC.  185,  H.  ZBG.  XI.  34),  Kobylany, 
Debniki  {BC.  185),  Podgüize,  Pilzno  {H.  1.  c),  Wisuiowczyk  (Ä".),  im 
Czortkower,  Stanislawower  Kr.  (ZE.  102),  bei  Kowalowy  (iT.),  Zegie- 
stow  am  Poprad  (R.  Fiz.  III.  62),  auf  der  Kacza  (//.  Flora  XVII.  574), 
bei  Stroza  {FI.  ZBG.  XX.  469). 

I.  bifions  L.  Sp.  ed  II.  (1703)  1236'^-').  In  Galizien  ohne  nähere 
Angabe  (Ä'.ss.  nach  DC.  Prodr.  V.  465,  Maly  Eu.  133).  Kommt  im 
beiiaclibarten  Siebenbürgen  (Baumg.  Traus.  III.  102,  Schur.  En.  pl. 
Trans.  315)  vor,  felilt  jedoch  nach  Led.  Ross.  IL  501 — 2  in  Russlaud. 

7.  I.  Ociilus  Christi  L-,  Conyza  tertia  austriaca  C^its.  Hist. 
II.  20.  Auf  trockenen  sonnigen  Hügeln  im  westlichen  Theile  sehr  selten. 
Um  Lemberg  (ZE.  102)  namentlich  bei  Winniki  (Dr.  Tanyl  ZBG.  X\iLL 
355),  in  Podolien  (ZE.  102). 

8.  I.  Britanica  L.,  I.  serrata  Gilib.  Lith.  III.  207,  Aster  bri- 
tauicus  AU.  Fl.  pedem.  I.  197.  Auf  Wiesen,  an  Gräben,  Wegen  oder 
an  Bach-  und  Flussuferu  überall  bis  an  den  Fuss  der  Tatra  gemein 
(BF.  310). 

14.  PULICARIA  Gaerfn. 

1.  P.  vulgaris  Gaertn..,  P.  prost  rata  A.<<cher.'>.  in  Garcke  Y\.  von 
Nord- und  Mittel-Üeutschl.  5.  Aufl.  (1860)  197,  Inula  prostrata  Gllil: 
Lith.  III.  205.  Auf  feuchten  Triften,  in  Dörfern,  au  Gräben,  sumpfigen 
Stellen  niedriger  und  hügliger  Gegenden  zerstreut.  In  allen  nördlichen 
Kr.  (BC.  185,  Grz.  ÖBW.  III.  138,  Fiz.  IL  42,  H.  Flora  XVII.  566, 
Jahl  Fiz.  220,  B.  Fiz.  IV.  233,  T.  ZBG.  XII.  903,  ZL.  143,  Kloeb.  Fiz. 
IIL  122),  bei  Z-hotniki  (K.),  Niwra  (Lenz  Fiz.  IL  60),  Czeiimwka, 
Zuczka,  Andräsfalva  (IIB.  1  !9),  im  Stryjer  (Zip.i.  Fiz.  226),  Samborer 
Kr.  (Bück.  ZBG.  XVL  291),  bei  Krajowice,  Brzostek  (ü".),  zwischen 
Stroza  und  dem  Lubiei'i  (A.  BV.  VII.  126),  in  den    Beskiden  (nF.   312). 


''■'0  FoliU  oblongiä  decurreutibus  denticulatis,  floribus  Cüiipestis    torminalibus    sessilibus. 

Die  Beschreibung  in  PC.  Prodr.  V.  4(ifi  lautet: 

Caule  apice  ramoso  corymboso-subdichotorao  viscoso,  foliis  glabris  ovali-oblongis  aliis 
cordato-amplexicaulibus  aliis  decurrontibus,  basi  dentatis  apice  integerrimis  mucronatis,  capi- 
tulis  conferte  corymbosis  subsossilibus ,  involucri  sfi>uimis  oblun^o-üncaribus  subsquamisis, 
ligulis  brcvisiimia. 


TELKKIA,  Jjy 

2.  P.  dysenterlca  GaeHn.  An  feachteu  Stellen  überall  (ZE. 
102}  doch  kommt  dieselbe  mit  Gevvissheit  nur  bei  Podlipie  {Jach.  Ms.) 
vor.  Nach  Demb.  Teilt.  192  iu  Haineu  des  Krakauer,  Bochuiaer  Kr. 
häufig',  was  jedoch  iii  HC.  186  nicht  bestätigt  wird.  Fehlt  auch  in 
SchleMen  (Wimm.  Schles.  253,  Kolb.  ZBG.  XII.  1202). 

Buphthalinuiii  salicn'uiiuiu  L.  In  Wäldern  und  auf  Bergen  der  Buko- 
wina {ZE.  105)  fehlt  jedoch  in  HB.  B.  grandiflorum  L.  Auf  den 
Alpen  der  Bukowina  {ZE.  105)  ist  eine  mehr  kahle  schmalblättrige  Form. 


15.  TELEKIA  Baum.j. 

1.  T.  speciosa  Baumg.^  Buphthalmum  speciosum  Schreb.  Ic. 
et  descr.  pl.  (1766)  11t.  6.  In  Wäldern,  Holzschlägen  niedriger  und 
gebirgiger  Gegenden  im  östlichen  Theile  stellenweise.  Bei  Januw  im 
Helenenthale  Hoelzl  ZBG.  XII.  903)  zwischen  dem  Eiseubründel  und 
dem  Piotrowski'scheu  Höfchen  (BG.  II.  205,  ZL.  134),  in  der  Pohulanka 
{Weiss  ZBG.  XV.  4573,  bei  Wola  sichowska  QOleszk.  ZBG.  XVIII.  355), 
im  Brzezaner  Kr.  (^HG.  1.  c,  Schult.  Oe.sterr.  Fl.  II.  445)  bei  Kruszel- 
uica,  am  Zelemin  {Iliick.  ZBG.  XV.  60,  66),  bei  Strymba  {Witlm.  liozm. 
1824  p.  145),  im  Thale  des  Czarny  Czeremosz  (ß.  ZHG.  XVIil.  489j, 
bei  Kuty  QH.  Flora  XIX.  629),  l'utilla,  Seletin,  Bursukeu,  Koszczuja, 
Budenitz,  Solka,  Kimpohuig,  Kapukodrului,  Kaczyka  {ÜB.  145),  Su- 
czawa  {Kn.  Pr.  10). 

16.  XANTKIUM  L. 

1.  X.  strumarium  X.,  X.  monoicum  G'dib.  Lith.  111.  170.  An 
wüsten  Stellen,  Strassengräben,  Rainen  gemeiu. 

2.  X.  spinosum  L.  An  ähnlichen  Orten  stellenweise.  Diese  Art 
wurde  im  Jahre  1789  längs  des  Korompa-Flüsscheus  nördlich  von  Nowo- 
sielica  {Hac<i.  II.  14)  gefunden,  in  ZE.  113  wird  dieselbe  bloss  in  Czer- 
nowitz  augegeben.  Gegenwärtig  in  allen  östlichen  Kr.  häufig  und 
stellenweise  ein  verderbliches  Unkraut!  {BB.  197,  J/.  ZBG.  X.  615, 
Roczn.  XXXI.  7,  11—2,  T.  ZBG.  XVIII.  348,  ß.  1.  c  489),  in  der  nörd- 
lichen Ebene  bei  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  122),  Lemberg,  Grodek  {T 
ZBG.  XII.  912),  im  Zufkiewer  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  228),  bei  Lezaysk 
QOrsakieiiiicz  Roczn.  XXXI.  12,  Jabf.  Fiz.  220),  Sokolniki,  Nadbrzezie, 
Trzeän  {Jach.  Fiz.  II.  20),  Tarnobrzeg,  Mokryszew  {B.  ZBG.  XVIII. 
48'.))  Krzjjdka  (Lei<j.  Fiz.  III.  42),  bei  Krakau  am  Eisenbahnhofe  {BC. 
220)  hier  jedoch  längst  wieder  verschwunden  {BEnc.  XXII.  757), 
längs  der  Karpatenkette  bei  Labowa  {BF.  418),  im  Samborer  Kr. 
{Hack.  ZBG.  XVI.  291),  bei  Bolechöw  {T.  ZBG.  XII.  71),  im  Kolo- 
luyjaer  Kr.  bei  Wisl'owa,  Bednaruw,  Maydan,  Pawelec,  Kol'omyja, 
Zablotow,  Suiatyn  {FH.  Roczn.  XXXI.  9),  von  da  bis  Zabie  und  Ilcia 
{R.  ZBti.  XII.  489)- 


120 


RLÜUKCKIA. 


17.  RUDBECKIA  L.  Gen.  ed.  i.  p.  262  ^). 


1.  R.   lacinlata  L.   Sp.  906  ^'').     Stammt    aus    Nordamerika    und 

wird    in  Gärten    cultivirt,    wo  sie    dann    mauclimal     verwildert.     So    im 

Walde    Jarina    QOleszk.    ZBG.  XVI.     315),    bei    Pisarowce,    Dukla    im 
Parke  {K.^. 

18.  HELIANTHUS  L. 

1.  H.  annuus  L.  Wird  auf  Aeckern,  iu  Gärten  gebaut  und    ver- 
wildert manchmal. 

2.  H.  tuberosus  L.  Wird  besonders  in  Gärten  gebaut  und    ver- 
wildert gleichfalls  {Iläck.  ZBG.  XVI.  291). 

19.  BIDENS  L. 

1.  B.  tripartita  L.  Au  Gräbeu,  sumpfigen  Orten  bis  an  den  Fuss 
der  Tatra  gemein. 

2.  B.  cernua  Huds.  Fl.  augl.  ed.  II.  2  (1778)  356.  Aeudert  ab: 


•'■'')  Cal:  Communis  gemino  ordiiie  foliolorum:  squamis  planis,  latiusculis,  curtis,  sex  in 
singulo  ordine. 

Proprius  margo  parvus. 

Cor:  Composita  radiata:  corollulae  hermaphroditae  numerosae  in  disco  conico. 

Feminae  duodecim  circiter  loiigissime,  in  radio. 

Propria  llermaphroditi  tubuloso-infundibuliformi^,  ore  qiünquedentato. 

Feminae  ligulata,  lanceulata;  bi-trive-dentata.  plana,  pendula. 

Slam:  Hermaphroditis  Filamenta  quinque,  capiUaria,  brovissima.  Antbera  cylindracea, 
tubulosa. 

Pist :  Hermaphroditis  Ge'rmen  intra  calycom  communem  et  proprium.  Stylus  flliformis 
loneitudine  corollulae.  Stigma  bipartitum,  revolutum. 

Feminis  Germen  infra  receptacalura  proprium.  Stylus  nuUus .  Stigma  nullum. 

Per  :   nullum.  Calix  immutatus. 

Sem:  Hermaphroditis  sulitaria,  oblonga,  exacte  quadragona,  coronata  calyculo  proprio 
quadridentato. 

Femina  abortiunt. 

Uec  :  conicum,  calyce  communi  longius,  paleis  lungitudine  seminum,  erectis,  canalicu- 
lato-concavis,  deciduis,  seraina  distinguentibus. 

Der  Gattungscharakter  in  Endl.  Gen.   409  lautet : 

Capitulum  raultiflorum,  hcterogamum  floribus  radii  uniseriatis,  ligulatis,  neutris,  disci 
hermaphroditis,  tubulosis.  Involucri  biseriati  squamae  foliaceae,  patentes.  Keceptaculi  conici 
paleae  acutne,  ijlanac  vel  naviculares.  Corollae  radii  ligulatae,  genitalium  rudimento  nullo, 
disci  tubulosae,  tubo  brevi,  limbo  quinquedentato.  Stigmata  cono  brevissimo  superata.  Achenia 
tetragona,  obpyramidata,  areola  laterali,  disco  epi^yno  nullo.  Pappus  brevissimus,  coroniformis, 
irrcgulariter  dentatus  v.  nuUus.  • —  Herbae  borcali-amcrieanae,  ut  plurimum  perennes,  hispido- 
scabrae,  foliis  altemis,  aliis  pinnatilobatls,  aliis  dentatis  v.  intcgerrimis,  ramis  nudis,  elon- 
gatis,  monocephalis,  ligulis  luteis,  disCo  fusco-violaceo, 

51)  Foliis  compositis  laciniatis. 

Da  diese  Beschreibung  zu  kurz  ist,  so  lasse  ich  die  aus  DC  Prodr.  V.  h^b  folgen: 

Caule  glabro,  foliis  inferioribus  pinnatisectis,  segmentis  ovalibus  acutis  bilobis  aut  grosso 

incisis,     summis    ovatis   indivisis,    pappo    iiiaequalitcr    dcntato.    Ligulae    patulac    scsquipolliccm 

longac  flavac.  Iiiscus  fuscus. 


BIUKNS.  J21 

a.  radiata  Wimm.  et  Grab.  Fl.  siles.  HI.  117,  B.  radiata  ZL.  152, 
CoreopsisBideus  L.  Sp.  909.  Au  Gräben,  Sumpf-  uud  Teichräii- 
deru,  au  aageschwemjiteu  Orten  bis  au  den  Fuss  der  Tatra  gemein 
(BF.  313). 

ß.  discoidea  Winun  et  Grab.  1.  c,  B.  cernua  L.  Sp.  ed.  I.  909, 
B.  discoidea  ZL.  151  An  ähnlichen  Orten. 

y.  nana  Wimm.  et  Grab.  1.  c,  B.  minima  BC.  187,  BF.  313  nee 
alior.,  B.  nana  ZL.  152.  An  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Im  Kra- 
kauer, Bochniaer  Kr.  (J?C.  187),  bei  Rzesua  ruska  (T.  ZBG.  XII.  904), 
iu  der  Bukowina  ohne  nähere  Angabe  {HB.  148),  am  Fusse  der  Pieui- 
nen,  Tatra,  Beskideu  {BF.  313). 

20.  GALINSOGA  Ruiz  et  Cav. 

1.  G.  parviflora  Cav.  Ic  III.  (1794)  41  t.  281.  Stammt  aus  Peru 
wurde  erst  in  neuester  Zeit  nach  Europa  gebracht,  wo  sie  manchmal 
verwildert.  So  bei  Neu-Sandec  {Ilse  BV.  X.  35),  Krakau!  und  in  den 
nächsten  Dörfern  {BC.  186,  H.  ZBG.  X.  613,  FL  ZBG.  XX.  468). 

21.  ANTHEMIS  L. 

1.  A.  tinctoria  Z/.,  Buphthalmum  bipinnatum  Gilib.  Lith.  III. 
213,  Chamaemelum  tinctorium  All.  Fl.  pedem.  I.  187.  Auf  Feldern, 
Felsen,  trockenen  Anhöhen,  an  Strassengräben  stellenweise.  Bei  Paczol- 
towice,  Zary,  Dubie,  Kobylany,  Debuiki  {BC.  191),  Czehow  {BF.  328), 
Melsztyu,  Taniow  {Grz.  Fiz.  II.  41,  ÜBW.  III.  138),  Niemiröw  {Seidl 
Niem.  8),  ^  Hofosko  {Strass.  in  h.  Fant.),  Lemberg  {BG.  IL  202), 
zwischen  Zuiesienie  und  Krzywczycel  {T.  ZBG.  XII.  904),  Zurawniki 
{Wittm.  Rozm.  1824  p.  214),  auf  der  Drancza  {Kloeb.  Fiz.  III.  122, 
Strass.  1.  c),  bei  Taruopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348,  Strass.  1.  c), 
Narajow  (iT.),  zwischen  Zalucze  und  Niwra  {Lenz  Fiz.  IL  60),  bei  Jur- 
koutz,  Werboutz,  Czernawka,  Sadobriwka,  Chiliszeny  {HB.  156),  Su- 
czawa  (Ä'n.  Pr.  12),  Kapukodrului,  Soka,  Warna,  Jakobeny  {HB.  156), 
am  Szczawuy  potok  {H.  Flora  XVII.  574),  unter  der  Czorsztyner 
Schlossruiue,  bei  Inwald  (^BF.  328).  A.  t.  ß.  florum  Radio  ochroleuco 
seu  albo  MB.  Taur.  cauc.  IL  332  ist  nach  dessen  eigener  Berichtigung 
(1.  c.  465)  =  A.  rutheuica  MB.  Ob  A.  t.  ß.  HB.  156  (der  sich  aus- 
drücklich auf  MB.  beruft)  in  der  Bukowina  ohne  nähere  Angabe  wirk- 
lich zur  letzgenannten  Pflanze  gehöre,  bleibt  noch  festzustellen. 

2.  A.  macrantha  Heuf.  Flora  XVL  1  (1833)  362^^),  A.  hemi- 
sphaerica  HSt.  (1853)  59    nach  Janka    Linn.    XIV.    579.  Auf  Wiesen, 


^')  Caule  erecto,  superne  ramoso.  paucifloro,  foüisque  interrupte  pinnatis,  subviUosis, 
foliolis  oblongis  pectinato-pinnatifidis  ,  lacinulis  lineari-lanceolatis ,  subdentatis,  mucronatis, 
anthodii  squamis  lanceolatis,  scariosis,  viUosis,  intimis  apioe  ciliato-barbatis,  radio  discum 
duplo  supcrante,  paleis  lanceolato-subulatis  flosculos  subaequantibus. 

Radix  lignosa,  crassa,  ramosa.  Caules  bipedales  et  altiores,  ex  una  radice  plures,  erecti, 
tirmi,  angulati,  tomento  fujaci  basi  tpcti,  foliosi,  superne  in  ramos  paucos  divisi.  Folia  radicalia 
circuiut'erentia  ubovata,    facie  pilis    raris  bievibusque  conspersa,  dorso  subvilloso,    bipinnatifida. 


122 


ANTIIKMIS. 


au    Waldrändern    der    Ostkarpateu    sehr    «elteii.    Bloss    bei    Kirlibaba 
{IIB.  156). 

3.  A.  arvensis  L.,  A.  iuodora  Gilib.  Lith.  III.  223,  A.  vulgaris 
JJ.  Flora  XIX.  (350,  Chaiu  aemelum  arveuse  Gaertn.  de  fruct.  II.  426. 
Auf  Feldern,  zwischen  Saaten  übi-rall. 

4.  A.  Cotula  L.,  A.  foetida  Lam.  Fl.  fr.  II.  (1778)  164,  Gilih. 
Lith.  Ilt.  (1782)  164,  Cotula  foetida  J  Bnuh.  Hist.  pl.  univ.  I.  (1751) 
120,  Cham  aemel  um  foetidum  /.  Bauh.  1.  c.  120,  Tourn.  Inst.  494, 
Maruta,  foetida  Cass.  Dict.  de  sc.  uat.  XXIX.  174,  M.  Cotula  JJC. 
Prodr.  VI.  13.  Au  wüsten  Stelleu,  Flussufern,  Raiueu  niedriger  und 
hügliger  Gegendeu  stellenweise.  Im  Krakauer  {Demh.  Teut.  194, 
JiC.  191),  Bochniaer  Kr.  {BG.  II.  202,  Demh.  1.  c.  BC.  191),  bei  Tar- 
nuw  {Grz.  Fiz.  IL  42),  Lezaysk,  D^browica  [Jubf.  Fiz.  219),  Hcfosko, 
Kleparow  (BG.  1.  c,  ZE.  104),  Lemberg  (^ZL.  98),  am  Peltew!  (T. 
ZBG.  XII.  904),  Brody  {Kloeh.  Fiz.  III.  122),  im  Samborer  Kr.  {liück. 
ZBG.  XVI.  291),  bei  Kroscienko  {A.  BV.  VII.  126),  in  den  Beskideu 
iBF.  329). 

5.  A.  tenuifolia  Schur.  Siebeub.  Ver.  1851  p-  171,  En.  pl.  Trans. 
326'''')  (als  Ptarmica  tenuifolia)  A.  alpiua  ZE.  104  uou  L.,  A. 
caespitosa  //.  Flora  XL.  (1857)  509  nach  Janka  ÖBZ.  X.  24,  B.  ZBG. 
XVIII.  157.  Auf  Kalkfelsen  der  Ostkarpaten  selten.  Bloss  am  Kamleuiec 
(/^.  1.  c),  Piatra  Doniuei   {HB.  157). 

A.  saxaUlis  auf  Felsen  in  dgu  Karpaten  der  Bukowina  an  der 
moldauischen  Grenze  {ZE.  104),  bei  Szczawnica  {H.  Szcz.  16),  Kro- 
scienko nahe  au  der  Ueberfuhr  {Z.  Mnem.  1832  p.  238).  Was  damit 
gemeint  sein  soll,  lässt  sich  nicht  sagen.  A.  saxatilis    I]'i7i(?.  Eu.  h.  ber. 


foliolis  versus  basim  magnitudine  docrescentibus.  intima  linoari-setacea,  inteiiorrima.  superiora 
lanceolata  argute  dentata,  a  medio  inde  ovata,  eleganter  jiectiiiato-piiinatitida,  deutibus  mucro- 
natis,  saepe  rursus  denticulatis,  summa  tria  fere  coiifluentia.  Rhachis  data  plana,  foliolis  majo- 
ribus  interposita  sunt  minora  lanceolata,  ut  plurimum  integra,  Ita,  ut  folia  revera  iuterrupte 
pinuata  appareant.  Folia  caulina  radicalibus  similia  sessilia,  foliolis  tamea  angustioribus.  Ilamo- 
rum  folia  utplurimum  pinnatifida  tantum  sunt.  Rami  elongati  uniflori,  uno  alterove  foliolo 
vestiti,  lanuginoso-tomentosi,  sub  flore  incrassantur.  Flores  pauci,  speciosi,  amplissimi,  poUicem. 
unum  in  diametro  superaut.  Antliodium  hemispliaericum,  imbricatum,  lanuginoso-tomentosum; 
squamae  oblongo-lauceolatae,  margine  lato,  scarioso,  integro,  apice  acuto  saepe  albo-barbato; 
interiora  oblonga,  apice  rotundatociliato-barbata,  ciliis  forrugineis.  Semifloseuli  numerosi,  albi, 
apice  obtusi  integri,  aut  obscuri  obtuseque  denticulati.  Discus  luteus.  Paleae  lauceolato-subula- 
tae  floseulos  suhaequantes. 

•"''')  Uadice  oligocepliala,  porenni.  CauJiculis  gracilibuä  pilosis,  ö— 9  poU.  adscendenti- 
bus,  superne  interdum  apliyllis,  simplicibus  vel  paium  ramosis,  raniis  raonoceplialis  longissimis 
monocephalis  vel  apice  curyniboso-ramulo.-is.  Foliis  ambitu  ovali-lanceolatis,  albo-pilosis,  bipiii- 
natisectis,  segmentis  prim;iriis  suboppositis:  laciniis  lincaribus  distantibus,  acuminatis  mucro- 
natisque,  ultiinis  trifidis.  Capitulis  longissime  pedunculatis  semiglobosis,  ti  lin.  diamet.,  iis  1'. 
atratae  subsimilibus  sed  duplo  majoribus ;  porantliodii  foliolis  oblongis  dorso  viridibus  margine 
subscarioso  atro-fuscis,  apice  laceris.  Flosculis  disci  priraum  sordide  albis  denique  pallide 
flavis.  Ligulis  albis  oblongo-ellipticis  antice  retusis  et  tricrenatis.  Reccptaculo  hemispliaerico; 
paleis  oblongu-linearibus  obtusis  apice  laciniatis.  Fructibus  subtrigonis,  laevibus,  coronula  tumida 
brevissima  coroua'-is. 

a)  mo  n  o  c  e  pli  al  a.  Capitulo  solitario  9-10  lin.  diamet.  iis  Anth.  carpaticap  sub.similc. 

b_)  polycophala,  subcoiymbosa.  Caudiculis  elatioribus,  9  — l'J  ]'ull.,  purpureo-fuscis. 
iupcrne  --5  ramusis,  ramis  cloagati^  subcorymbosiä  muuoceplialis. 


ACHJLLKA. 


123 


(1809)  914  ist  A.  carpatica  WK.  in  Wii'd.  Sp.  HI.  (1800)  2179,  A. 
saxatilis  DC.  Syii.  291  hingegen  A.  montana  L.  Sp.  ed.  11.  (lHJ'.i) 
1201,  doch  fehlen  beide  in  HB. 

22.  ACHII.I.EA  L. 

1.  P.  Ptarmica  L.  In  Wäldern,  auf  nassen  Wiesen,  an  Fluss- 
uferii  stellenweise.  Bei  Buczkowice  {Kolb.  ZBG.  XII.  1202),  Barwald 
{BC.  190),  Stebnik  iHück.  ZBG.  XVI.  278),  im  Stiyjer  Kr.  bei  Stryj 
{Strans.  in  h.  Pant^,  an  der  Swica  (Zips.  ZBG.  XI.  57),  bei  Nadworna 
am  Potoki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  145),  Mihowa  (^BSt.  58),  tukawetz, 
Sadowa,  Komarestie,  Pauka  {HB.  155),  Suczawa  (ä'w.  Pr.  10),  Polonica 
{ZL.  124),  Zubrza  {Jar.  ZBG.  XII.  904),  Kulparköw,  Skuilow  (T.  1.  c), 
zwischen  Sknilöwek  und  Nawarya  {BG.  II.  203,  ZL.  124),  am  Wege 
von  Jaiiöw  nach  Szk«l'o  {BG.  1.  c,  ZE.  104),  im  Zoikiewer  Kr.  (Ä. 
Tiz.  IV.  192).  In   der   Tatra  {Grz.  Fiz.  II.  42)  kaum. 

2.  A.  lingulata  WK.  PI.  rar.  I.  (1802)  2  t.  2«").  Auf  Wiesen  in 
und  über  der  Krummholzregiou  der  Ostkarpaten  selten.  Zwischen  Repra 
und  Hower-Ia  (li.  ZBG.  XVIII.  489),  am  Suchatd  i^ZE.  104,  Z.  BrV. 
VIII.  Gl,  HB.  155). 

A.  Clavenae  L.  In  den  Beskiden  {^Sta.^z.  Ziem.  77),  fehlt  jedoch  in 
Wimm.  Schles. 

A.  atrata  L.  und  zwar  die  Var.  aiigust isecta  Neilr.  Nieder- 
Oesterr.  341,  A.  atrata  Jacq.  Eu.  157  auf  felsigen  Alpen  gegen 
Kodna  und  Igneu«»)  (^ZE.  105),  fehlt  jedoch  in  HB.  155. 

"")  Foliis  lingulatis  hiräutis  inaequaliter  serratis  :  radiculibus  petiolatiä,  floribus 
corymbosis. 

Radix  perennis,  nigro-fusca,  more  congenerum  horizontaliter  repens,  hinc  inde  caules 
et  fasciculos  foliorum,  rudimenta  futurorum,  proferens,  et  radiculas  fibrosas  fuscas  subcaulibus 
magis  aggregatas  demittens. 

Gaules  erecti,  sesqui-  aut  bipedales,  calamum  crassitie  prope  aequantes,  simplices, 
angulati,  villosi. 

Folia  iutegra,  inaequaliter  serrata,  hirsuta.  Padicalia  et  caulina  inferiora  basi  angu- 
stata  integerrima.  versus  apieem  dilatatum  crenata  aut  serrata;  reliqua  per  totam  longitudinem 
utriuque  serrata;  herum  inferiora  aequalis  prope  longitudinis,  apice  pariter  rotundata,  hi:ic 
lingulae-formia;  superiora  versus  apieem  obtusum  paulo  angustiora;  summa  acutiuscula,  sacpe 
basi  Titriuque  dente  majore  iiistructa,  adeoque  subhastata.  Dentes  serraturae  foliorum  integer- 
rimi.  Petioli  nulli,  sed  folia  radicalia  versus  basin  magis  angustata  quam  reliqua,  tamea  utriu- 
que ad  basin  usque  decurrentia. 

Flores  magni  in  corynibum  fastigiatum,  ampliusculum,  saepe  duos  pollices  diametro 
aequantem,  dispositi.  Ramis  peduuculisque  angulaiis  hirsutis.  Bracteis  raris,  linearibus,  hirsu- 
tis,  iutegerrimis. 

Calvces  ovati  hirsuti;  squamis  ovatis,  obtusis,  dorso  linea  eminente  subcarinatis,  mar- 
gine  fuscis. 

Corullulae  radii  novanae,  subtrilobae,  patentes,  albae.  Discus  prominulus  coroUulis 
pariter  albis,  sed  quae  eminus  inspectae  ab  antheris  prominentibus  flavis  flavescere  videntur, 
tubulo  autcm  luteo  vireseunt. 

Germina  lutea.  Stylus  filiformis  pallidus.  Stigmata  obtusa  lutea. 

Semina  ovata,  fusca.  Paleae  receptaculi  lauceolatae,  membranaceae,  apice  fuscae. 

Proxima  est  A.  Herbarotae;  All.  Fl.  pedem.  t.  9  f.  3  a  qua  tarnen  diftert;  caulibus 
sesqui-  aut  bipedalibus  awgulatis,  foliis  obtusis  rrenatis  et  serratis,  radicalibus  et  caulinis 
inferioribus  tantum  basi  integerrimis,  corymbo  multifloro,  calycibus  ovatis,  squamis  obtusis 
corollulis  radii  novensis  subtrilobis. 

••'J  Süll  beiäseii  Ino  (^luiuuj,  aucli  Kuhliorn  genannt. 


124 


ACHILLEA. 


3.  A.  Millefolium  L.  Aeudert  ab: 

ci.  setaoea  Koch-  Auf  trockenen  Trifteu  selteu.  Bei  Wegiöwka,  auf 
der  Pofouina  wetliäska,  am  JLukowe  Berdo  (üT.). 

ß.  lanata  Ä'bcÄ.,  A.  lanata  Sprengl  Syst.  [II.  601.  Auf  Sandplätzeii 
selten.  Zwischen  Szklo  und  Janow  (T.  ZBG.  XII.  904),  bei  Boratyn,  auf 
der  iysa  gora  (Kloeb.  Fiz.  HI.  122),  bei  Pautal'"chfi,  Brzezaay,  Ustrzyki 
gorne  (K.). 

y.  vulgaris  Neilr.  Fl.  v.  Wien  236.  A.  Millefolium  der  Auf..,  A. 
subhirsuta  Gilil>.  Lith.  III.  217,  Millefolium  terrestre  Syr.  Zielu. 
601.  Auf  Wiesen,  Weiden,  an  Wegen  überall. 

d.  orustata  Bochel  PI.  Banat.  rar.  (1828)  71  t.  31  f.  65,  A.  Mille- 
folium var.  rubra  Weiss  ZBG.  XV.  459  des  Standortes  wegen.  An 
feuchten  Orten.  Hei    Lemberg   nächst    dem    Janower    Schranken    {^Weiss 

I.  c),  Zioczuw,  Podhayce  (üT.). 

f.  alpestris  Koch  1.  c,  A.  odorata  ZH.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  50 
nee  alior.  In  der  Tatra  (Grz.  Piz.  II.  42)  bis  in  die  Krummholzregiou 
(^J3F.  326),  auf  Voralpenwiesen  der  tuczyna,  bei  Kirlibaba,  Jakobeny 
(i/5.  1.55). 

.?.  tanacetifolia  Neilr.  Nieder-Oesterr.  342,  A.    magna    L.    Sp.     ed. 

II.  (176.3)  1267,  A.  compacta  Lam.  Enc.  I.  27,  A.  distans  WK.^  A. 
magna  ß.  alpina  Rochel  1.  c.  73,  A.  lanata  HC.  191  non  Sprengl. 
Auf  Wiesen,  in  Wäldern,  Gebüschen,  Holzschlägen  vom  Hügellande  bis 
in  die  Voralpenregion  stellenweise.  Bei  Aleksaiidrowice,  Wola  justowska, 
am  Sowiniec,  bei  Bielany,  Tyniec  (BC.  191),  in  den  Pieniuen  um 
Lesnica  (FB.  327),  im  Sauoker  Kr.  (Christ,  in  BG.  II.  204),  im  Thale 
des  Czarny  Czeremosz  (R.  ZBG.  XVIII.  489),  am  Suchard,  Fordereskul, 
Muntje  lung,  Klife  (HB.  155).  A.  distans  bei  Zurawniki  (Wittm. 
Rozm,  1824  p.  213)  dürfte  eine  andere  Pflanze  sein? 

4.  A.  nobilis  L.  Auf  trockenen  Wiesen  selteu.  Mit  Gewissheit 
bloss  bei  Kadobestie,  Suchowercha,  Kotzmann  (ÜB,  156).  Die  übrigen 
Angaben  bei  Dukla  (Christ,  in  BG.  IL  204),  um  das  Zamczysko  {H. 
Flora  XVII.  575),  in  der  Tatra  (Grz.  Fiz.  II.  42)  sind  entweder  wie 
die  letztgenannte  unrichtig  oder  bedürfen  noch  einer  neueren  Be- 
stätigung. 

5.  A.  leptophylla  MB.  Taur.  cauc.  II.  (1808)  335  «^l.  In  Galizien 
ohne  nähere  Angabe  (Fart.'^ch  Exs.  in  herb.  Pittoni),  worunter  offenbar 
der  östliche  Theil  gemeint  ist. 


**)  A.  foliis  villoso-tomentosis  bipinnatifidis.  pinnis  distinctis  transversis  subtripar- 
titis:  lacinulis  oblonpiis  integerrimis,  corymbo  composito,  calycibus  hemisphaericis,  caulibiis 
ramosis. 

A.  tomcntosa  Pall.  ind.  taur.  Ilah.  taur.  p.   144  (simul  cum  inspquente"). 

Habitat  in  campesttibus  Tauriae,  tum  ad  Boryathenem  circa  urbem  Cherson.  Floret  cum 
praecedcnte.  %.  Caules  pedales  ramosi  hirsuti  subtomentosi,  sicut  tota  planta.  Kolia  composita: 
pinnis  transversis  distinctis  plerumque  tripartitis,  interdum  quinquepartitis  bipartitis  aut  indivi- 
sis :  lacinulis  oblongis  obtusiusculis  vix  mucronatis.  Folia  inferiora  petiolati:  petiolis  basi 
pinnulis  utrinque  3 — 4  auriculatis,  superiora  sessilia:  pinnulis  baspos  lungioribus.  Corymbi 
compositi,  minus  conferti  et  multiflori  quam  praecedcntis  t'Iores  praeter  calyces  breviorea, 
raagnitudine  praecedentis :  radio  sature  luteo.  Variat  et  haec  pinnis  iacinulisque  longiusculi» 
et  abbreviatis.     Prior  varietas  liabitu  ad  A.  tomentosara  ,  posterior  ad  A.  santolinam  accedit. 


matricaiua. 


23.  MATBICARIA  L. 


125 


I.  M.  Ghamomilla  L.,  M.  suaveolens  L.  Fl.  suec.  T.  (1755) 
297  nach  Wahlenb.  Suec.  II.  532—3,  M.  patens  Gilib.  Lith.  III.  220 
Chamaemelum  vulgare  Bod.  Stirp.  perupt.  (-1583)  257  ic.  22,  Chamo- 
niilla  officinalis  C.  Koch  in  Liun.  XVII.  (1843)  45,  Aiithemis  vul- 
garis Pan.  Pr  15  nach  der  Beschreibung.  Auf  Feldern,  au  wüsten 
Orteu  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  (Demb.  Tent.  193,  BC. 
492),  bei  Tarnöw  (Ä  Flora  XVII.  566,  Grz.  ÖBW.  III.  138),  Lezaysk, 
Dabrowica  (Jabl  Fiz.  220),  im  Zölkiewer  Kr.  (i?.  Fiz.  IV.  211),  bei 
Leniberg  (J3G.  IE.  201,  ZL.  81,  T.  ZRG.  XI L  904),  Zurawniki  (Wlftm. 
Rozm.  1824  p.  204),  Niwra  (Lenz  Fiz.  U.  60),  Rosch,  Czernowitz  (HJi. 
157),  im  Stryjer  (Zlps.  Fiz.  226),  Samborer  Kr.  (iKicA-.  ZBG.  XVI.  291), 
bei  Besko,  Krosuo,  Ko-faczy-ce  (iT.),  am  Fusse  der  Pieuiuen,  Tatra,  Bes- 
kiden  {_BF.  330). 

24.  TRIPLEUROSPERMUIff  Schultz.  Bip.  Tauac.  31. 

1.  T.  inodorum  Schultz.  Bip.  1.  c.  (Juli  1844)  32,  Matricaria 
inodora  L.  Fl.  suec,  (1755)  297,  Camomilla  inodora  Gilib.  Lith.  III. 
221,  Pyrethrum  parviflorum  Willd.  Sp.  III,  2157,  Chamaeme- 
lum inodorum  Vis.  in  Parlat.  Gioruale  botauico  italiauo  1.  Jahrg, 
(1844)  I.  2  (September)  34.  Auf  Feldern,  Brachen,  an  Wegen,  Gräben, 
wüsten  Stellen  der  Ebene  und  des  Hügellandes  häufig. 

25.  CHRYSANTHEMUM  DC. 

1.  Ch.  segetum  L.  Ueberall  unter  Saaten  (Grz.  Fiz.  II.  42) 
namentlich  bei  Zaczernie  {Pan.  Pr.  15),  in  Podolien  {ZE.  103)  und  der 
Bukowina  {Z.  BrV.  VIII.  61)  fehlt  jedoch  in  HB.  Uebrigens  scheint 
auch  die  erstgenannte  Angabe  zweifelhaft  zu  sein. 

26.  TANACETUM  Schultz  Bip. 

1.  T.  vulgare  L.,  T.  umbell atum  Gilib.  Lith.  III.  171,  Chry- 
santhemum Tanacetum  Karsch  Fl.  Westphal.  (1853)  294.  Ch.  vul- 
gare Bernh.  nach  Aschers.  Fl.  d.  Prov,  Brandenb.  938.  An  Wieseu- 
rändern,  Ufern,  Raineu,  Wegen,  in  Gebüschen  niedriger  und  hügliger 
Gegenden  gemein. 

2.  T.  Balsamita  L.  Wird  in  Gärten  cultivirt. 

3.  T.  Leucanthemum  Schultz  Bip.  Tanac.  (1844)  35,  Chrysan- 
themum Leucanthemum  et  Ch.  montanum  Z/.,  Leucanthemum 
vulgare  Lam.  Fl.  fr,  IL  137.  Auf  Wiesen,  Grasplätzen,  an  Rainen,  in 
Wäldern  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  in  die  Krummholz- 
region, wo  es  da  in  atratum  der  Aut.  übergeht. 


j  ,)n  TANACETUM. 

4.  T.  Gmelinl  S<rhidt:  Bip.  1.  c,  Chrysanthemum  Zawadzkli 
IIA.  (1830)  4i  c.  "M  tab.,  Ch.  monspelieuse  hört.  Paris.  1799  test.  JJC. 
Prodr.  VI.  (1837)  46,  Ch.  arcticum  Led.  Alt.  IV,  (1833)  115  uoii  Z,., 
Ch.  sibiricum  Turcz.  in  litt.  test.  DC.  1.  c,  Leucanthemum  sihiri- 
cum  DC.  I.  c."*).  Auf  KalkfeL^en.  Bloss  in  den  Pieiüneii  aber  auf  der 
ganzen  Kette  (HA.  43,  H.  Flora  XVII.  574,  ZBG.  XI.  38  in  sched.  herb, 
hört,  vind  !!,  ZE.  103,  Z.  in  seh.  h.  h.  v.ü  BrV.  VIII.  50,  A.  BV.  VII. 
i31,  Bosn.  Exs.)  überall  sehr  gemein,  steigt  bis  Jaworki  und  Ka- 
niionka  hinter  Szczawnica  {BF.  332). 

5.  T.  alpinum  Schultz  Bip.  1.  c.  60,  Chrysanthemum  alpi- 
iium  L.y  Ch.  minimum  VilL,  Ch.  atratum  Sturm.  H.  19.  An  felsigeu 
Stellen  der  Alpen  und  Voralpen  stellenweise.  Auf  den  Beskiden  Stasz, 
Ziem.  77)?  der  Pyszua  (Grz.  ÖBW.  III.  250,  Fiz.  II.  41,  BBW.  55.H, 
Uecht.  ÖBW.  VII.  351,  FI.  ZBG.  XX.  475),  am  Czerwony  Wierch  (F/. 
1.  c.  472),  Giewont,  auf  der  Magöra  (ZE.  104),  von  den  G^sienicowe 
.stawy  bis  zum  Zawrat  (Höh.  ÖBW.  III.  26,  BBW.  555,  Grz.  Fiz.  II.  41, 
FI  ZBG.  XX.  483—4),  am  Fusse  des  Mnich  (HA.  45),  ober  dem 
Grossen  Fischsee  (IIA.  45,  ZE.  104). 

6.  T.  'Waidstelnii  Schultz  Bip.  1.  c.  35,  Chrysanthemum 
rotundifolium  WK.  in  Willd.  Sp.  III.  (1800)  2144,  PI.  rar.  IIL  (1812) 
262  t.  236«-'),  Leucanthemum  rotundifolium  BC.  Prodr.  VI,  40, 
L.  Tulgare  var.  rotundifolium  T.  ZBG.  XII.  72.  In  schattigen  Wäl- 
dern der  Alpen  und  Voralpen,  von  da  mitunter  in  die  Bergregiou  hinab- 
steigend. Auf  der  Babia  gora  (BF.  332)  in  der  ganzen  Tatra-Kette 
(Z.  in  sched.  herb.  hört,  vindü  BrV.  VIII.  48  H.  Flora  XVII.  578,  ZBG. 


"ä)  Caule  suffruticoso,  corymboso  ,  superiie  pubesconte,  foUis  piiinatifidis,  laciivüä 
mucronatis. 

Radix  perennis,  long:a.  sublignosa.  Caulis  erectus,  basi  litjnescens,  purpureus,  superae 
pubescens;  carymbosus  vel  uniflorus.  Folia  glabra,  carnosa,  glaucesceutia;  inferiora  bipinnati- 
fida,  laciniis  linearibus  mucronatis,  superiora  pinnatifida.  subfloralia,  linearia,  integra.  Pedun- 
ouli  pubescentes,  uniflori.  Calycis  squamae  exteriores  lanceolatae.  margine  membranaceae,  basi 
ciliatae,  interiores  lato-ovatae,  membrana  lata,  seaviosa,  diapliana,  cinctae.  Flores  speciosi. 
Hadius  floris  albus,  subtus  dilute  roseus.  lleceptaculum   nudum,  punctatum. 

•■'*)  Caulibus  erectis  a  basi  ramosis  glabris  apice  subvelutinis  terotibus,  foliis  glabriu- 
sculis  basi  cuneatis,  infer.  in  petiolum  subattenuati.s  pinnatipartitis,  lobis  dilatatis  apice  trilidis 
obtusiusculis,  summorum  lobis  integris,  capitulis  terminalibus  solitariis,  inv.  squamis  oblongis 
apice  dilatato-scariosis  vix  niargine  ancusto  rufis.  %  in  lapidosis  et  arcnosis  Sibiriae  et  Dahu- 
riae.  Chrysanthemum  arcticum  Led.  Alt.  IV.  115.  —  Omel.  sib.  I[.  203  t.  84.  Acliaenia 
calva.  Ligulae  albae  aut  subtus  purpurascentes. 

ß.  acutilobum,  foliorura  lobis  acutioribus  saepe  dentatis  subtus  glabriusculis,  infimis 
fero  palmatilobatis.  2|.  in  Sibiria  C.  sibiricum  TurcZ.!  in  litt.  C.  Mouspeliense  liort. 
l'aris.  1799,  Schkiihr  Handb.  t  253.  Matricaria  M  on  sp  eli  ensis  ß.  Desv.  in  Lam.  Enc.  III. 
733.  Leucanthemum  palmatum  Lam.  Fl.  fr.  II.  138  excl.  patr.  Ligulae  albae  aut  subroseae. 

ß'')  Clirys  a  nthemum  foliis  petiolatis  serratis  inferioribus  subrotundis  superioiibus 
üvatis,  caule  unilloro    Willd.  Sp.  lU.  2144. 

Radix  perennis,  primaria  transversa  aut  obliqua,  calamum  non  raro  crassitie  aequans, 
sordidc  fuscescenti-alhida,  radiculas,  bi-triunciales  demittens. 

Caules  plerunique  solilarii,  locis  tarnen  pinguibus  humectis  etiam  plures  ex  eadem 
radice,  erecti  aut  ascendcntes,  in  alpibus  spithamaci  aut  subpedales,  in  sylvis  subalpinis 
sesquipedales,  culmo  Tritici  paullo  crassiores,  simplicissimi,  nee  nisi  rarissime  uuum  alterumve 
ramum  exserenteä,  semper  pentagoni:  lateribus  planis,  angulis  noniiiliil  eminentibus,  plerum- 
que  übscure  purpureis. 


TANACEXUiM. 


127 


X.  Gl 3,  Gre.  ÖBW.  IIL  278,  Fiz.  II.  42,  Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  341, 
Beim.  BV.  VII.  143,  BF.  332,  FI.  ZBG.  XX.  475,  483),  bei  Gorlice  {Born. 
Exs.),  Wetlina,  Nasiczne,  Caryi'iskie,  Berehy  günie,  Ustrzyki  gorne 
(^.),  Piku)  Krzemiaiietz,  Paraszka  (Ilück.  ZBG.  XV.  57—8,  62),  bei 
Sioboda  (T.  ZBG.  XII.  72),  auf  der  Zaplata,  am  Kiruiczki,  Berekrestje, 
am  Biaiy-  und  CzaiMiy  Czeremosz  {H.  ZBG.  X.  613),  auf  der  Bobaika, 
fcuczyua  im  Tatarka-Tliale  {HB.  159),  am  Suchard.  (ZE.  103,  HB. 
159),  Busa  Scherpi,  Butka-Kandrenului,  Dzumaleu,  Piatra-Domuei,  Rareu 
(^IJB.  159).  Die  Var.  ramosum  lUe  et  Fritze  ZBG.  XX.  489««)  bei 
Zakopaue  häufig-  (J?.  1.  c.). 

7.  T.  Parthenium  Schultz  Bip.  1.  c.  55.  An  Zäunen,  Hecken, 
Rainen,  wüsten  Stellen  bald  wirklich  wild  bald  verwildert.  Bei  Czerna, 
Krzeszowice,  Wola  justowska,  Zwierzyniec  (^BC.  193),  Tyniec  QA.  BV. 
VII.  116)  Zakrzuwek,  tagiewniki  [BC.  193),  Signiöwka  (^Strass  in  h. 
Pant.)  Lemberg  {ZL.  81,  T.  ZBG.  XII.  90-5),  Czeruawka,  Rosch,  Czer- 
nowitz,  Sereth  (FIB.  137),  Suczawa  (A'w.  Pr.  8i,  Drohobycz,  {Hürk. 
Fiz.  II.  30),  im  Sanoker!  ^Christ,  in  BG.  II.  201),  Jas-Ioer  Kr.  häufig 
(K.),  in  den  Pieninen  (H.  Flora  XVII.  572,  BF.  334),  zwischen  Kro- 
scienko  und  Tylmanuwa  {H.  Flora  XVII.  572),  am  Fusse  der  Tatra, 
Beskiden  (BF.  334). 

8.  T.  corym'bosuiu  SchnUz  Bip.  1.  c.  57,  T.  inodorum  Clus. 
Hist.  (1589)  548 — 52,  Chrysanthemum  corymbosum  L.,  Ch.  lana- 
tum  Z.  BrV.  VIII.  uon  Geners.  Elench.  64,  75,  wo  von  Ch.  lanugino- 
sum,  das  gleichfalls  hieher  gehört,  die  Rede  ist.  Matricaria  inodora 
ZE.  103,  ZL.  80  uon  L.  In  trockenen  Wäldern,  Holzschlägen,  auf  Trif- 
ten, Hügeln,  Felsen  von  der  Ebene  bis  in  die  Krummholzregiou  stellen- 
weise. Cei  Zary,  Kobylany  {BC.  192),  im  Zoi'kiewer  Kr.  (i^.  Fiz.  IV. 
196).  zwischen  Lelechowka  und  Stawki  {BG.  IL  199,  ZL.  80,    T.   ZBG. 


Folia  iaaequalitGr  inciso-serrata,  subtus  venosa,  glabra,  supra  piiis  albis  nitidis  raris 
brevibus  adspersa;  radicalia  et  caulina  iaferiora  petiolata,  infima  cordato-subrotunda;  serra- 
turis  latis  obtusis  cam  brevissimo  deuticulo  instructa;  reliqua  successive  brevius  petiolata, 
dcntibus  argutis  serrata,  primum  subrotundo-ovata,  tum  oblouga,  summa  denique  lanceolata, 
subsessüia. 

Flos  in  planta  alpina  semper  unicus,  in  sylvafica  vejretiore  non  raro  duo  tresve,  termi- 
nales, erecti,  pedunculo  sulcato-angulato  insistentes. 

Calyx  bemisphaericus,  imbricatus:  squamis  oblongis,  obtusis,  ohtuse  carinatis,  carina 
subtuberculata  -  scabiis  ,  margine  denticulato  nigro  cinctis,  apiceque  scarioso ,  fusco  -  uigi-o 
terminatis. 

CoroUa  ampla :  radio  candido,  subvigintifloro,  constante  flosculis  foemineis  fertilibus, 
tubo  viridi,  liguia  lineari,  calyce  plus  quam  duolo  longiore,  apice  obtuse  bi-  trideutata  instructis  ; 
disco  conveso,  flavo,  nuraerosis  flosculis  hermapbroditis  fertilibus  e  limbo  5-dentato  in  tubulum 
viridem  desinentibus  compusito. 

Stamina  quiiique:  filamentis  brevissimis  tenuissimis  albis;  antheris  in  tubulum  coa- 
litis  flavis. 

Germen  oblongum,  subangulatum,  nitidum,  glabrum  pallide  virens.  Stylus  setaceus,  viri- 
descens,  apice  bifidus  in  Stigmata  obtusa  flavescentia. 

Semina  germinibus  similia,  fusca  Corona  destituta.  Receptaculum  nudum. 

Floret  a  ftne  Julii  in  Augustum. 

06])  Mit  wiederhult  gabelspaltigem  Stengel  und  3— 20blütlLig,  während  die  gewöhnliche 
Form  meist  einblüthig:  unsere  Al)art  tcUeint  ein  Erzeugniss  trockenen  und  liellen  Standortes 
zu  sein. 


19g  ARTEMISIA. 

XII.  905),  Holosko,  Gaje  ^Strass  mh-Pant.),  Tolszszow  (^Z,.  80),  Fniöw 
dBG.  I.  c),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  122),  Tariiopol  (T.  ZBG.  XVII [. 
348),  Pantalicha  (Ä.  ZBG.  XVIII.  489),  Niwra  (Lem  Fiz.  II.  60),  am 
Cecina,  bei  Tereszeuy,  Warna,  Kimpolung',  Jakobeny,  im  Oize-  und  Valle- 
stina-Thale,  auf  der  tuczyua,  bei  topuszua  (MB.  168),  zwischen  Cer- 
kowna  und  Bolechöwka  (T.  ZBG.  XU.  72),  bei  Kruszelnica,  am  Zelemin, 
Paraszka,  Pikuj  (Bück.  ZBG.  XV.  62,  60,  65)  Halicz,  bei  Bereliy  gorne, 
Carynskie,  Rudawka  (JT.),  iu  der  ganzen  Pieninenkette  (H.  Flora  XVII. 
575,  A.  BV.  VII.  123,  BF.  334),  unter  der  Babia  gora  (BF.  334). 

27.  ABTEMISIA  L. 

1.  A.  campestris  L-,  Abrotauum  pubescens  Gilib.  Lith.  III. 
173.  Auf  trockenen  Anhöben,  Mauern,  au  Wegen,  Rainen  niedriger 
Gegenden  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (Bemb.  Tent.  185, 
B€.  189),  bei  Tarnow  (iJ.  Flora  XVII.  566),  tezaysk,  D^browica  (^Jabl 
Fiz.  219),  Przeworsk,  MoscLska,  S9.dowa  Wisznia  (iT.),  im  Zolkiewer  Kr. 
CJf:  Fiz.  IV.  196),  bei  Lemberg  (ZL.  155,  T.  ZBG.  XII.  901),  Brody 
CKloeb.  Fiz.  III.  122),  ßrzezany  (Ä".),  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG. 
XVI.  291),  am  Fusse  der  Beskiden  {BF.  323).  Was  die  in  Bemb.  1.  c. 
angeführte  Var.  alpina  sein  soll,  ist  nicht  zu  entnehmen.  Die  echte 
Pflanze  dieses  Namens  (^DC.  Fl.  fr.  IV.  194)  bewohnt  die  Alpen  der 
Schweiz  (vergl.  BC.  Prodr.  VI.  96). 

2.  A.  inodora  3fB.  Taur.  cauc.  II.  (1808)  295  «l)  non  Willd.,  A. 
campestris  y.  Steveniana  Bess.  Bull,  de  la  soc.  des  nat.  de  Mose. 
VIII.  (1835)  41.  In  Podolien  (ZE.  98). 


*')  A.  foliis  incaiiis !  inferioribus  compositis  linearibus,  floralibus  simplicibus ;  caule 
ereeto  virgato,  spicis  fuliosis  paiiiculatis,  calycibus  ovatis  erectis  sessilibus. 

A.  campestris  Pall.  iad.  taur. 

A.  foliis  multifidis  lin.earibus  var.  j.  caule  ereeto.  Gmel.  lib.  2.  p.  117.  n.  102. 
t.  fi3.  f.  1.  2. 

A.  italica  elatior,  üelphinii  foiis  viridi,  inodora  ^'aill.  act.  paris.  a. 
1719.  p.  287. 

Caules  2 — 3  pedales  rubelli,  apice  cineraseentes,  basi  simplices,  superne  ramis  panicu- 
latis  virgatis  erectis.  f'olia  cinerascentia;  inferiora  composita  loage  petiolata,  superiora  sessilia, 
ramea  summa  et  floralia  simplicia.  Foliola  linearia  longitudine  A.  campestris.  Panicula  com- 
posita ex  racerais  numerosis  alternis  adscendendo  seusira  brevioribus.  Flores  ovati  praecedente 
(4.  austriaca)  minores  alterni  sessiles  Bracteae  inferiores  Hoi-e  multo  lonjiures,  summae 
longitudine  floris.  Calyces  subcinerei,  basi  fuliolis  nonnullis  minimis  aucti:  squamis  ovatis  con- 
cavis  obtusiusculis  albido-  membranaceis  dorso  coloratis.  Flosculi  dilute  purpurei:  hcrmaphro- 
diti  disci  circiter  3,  feminei  ambitus  totidem  minutissimi.  Receptaculum  nudum.  Herba  trita 
tantum  odore  levi  Carotae  aeraulo  poUet,  alioquin  plane  inodora. 

Die  Beschreibung  in  Led.  Ross.  II.  5t)6  lautet: 

Herbacea  v.  fruticosa,  caulibus  erectis  virgatis,  foliis  inferioribus  bipinnatisectis:  seg- 
mentis  integris  v.  bipartitis;  caulinis  ad  basin  7 — 3  sectis  semiamplexicanlibus;  omnium 
segmentis  lineari-filiforraibus;  caulinorum  modio  pinnatisecto,  capitulis  spicato-raremosis  pani- 
culatis  subglobosis  ovatisve,  involucri  squamis  ovatis:  cxterioribus  crassiusculis;  inferioribus 
lateribus  scariosis. 

Variat  superflcio  glabra  et  plus  minus  villoso-incana.  .Vntecedenti  (A.  campestri)  sane 
maxime  aifinis  et  praeter  caulem  erectum  nee  adscendentpm  atque  involucri  squamas  exteriores 
crassiusculas  nee  tenuiter  membranaccas  ab  innumeris  illius  varietatibus  vix  distinguenda. 


ARTEMISIA. 


129 


3.  A.  Dracunculus  L.  Wird  cultivirt.  Um  Dukla  (^Christ,  iu  BG. 
II.  171),  iu  Podolieii  (^ZE.  98)  offenbar  mir  verwildert. 

4.  A.  scoparia  WK.  Auf  trockenen,  sandigen  Grasplätzen,  an 
Flussufern  niedriger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Poreba  (li.  ZBG. 
XVIII.  490),  Krakau  {A.  ßV.  VII.  113,  FL  ZBG.  XX.'  468J,  Tarnöw, 
Sokolniki  (Ä.  ZBG.  XVIII.  490),  Lemberg  um  die  Schwimmschule  (T. 
ZBG.  XVIII.  355),  und  beim  luTalidenhause  (^.),  Demnia,  Mikol'ajew 
(^Hück.  ZBG.  XVI.  286),  in  Podolieu  {^ZE.  98),  bei  Szlachcince  ^Strass. 
iu  herb.  Fant.)  im  Kol'omyjaer  Kr.,  bei  Wasileu,  Doroschoutz  (ii.  ZBG. 
XI.  87). 

5.  A.  procera  Willd.  Sp.  III.  (1800)  1818.  Als  lebender  Zaun, 
au  Peldgärten  bei  Taruopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348)  wie  es  scheint  bloss 
verwildert. 

7.  A.  Abrotanum  L.  Wird  häufig  cultivirt.  Am  Krouenberge  (iJ. 
Flora  XVII,  575),  bei  Szlachcince  QStrass.  in  herb.  Fant.),  in  Niwra 
{Lenz  Fiz.  II.  60)  wohl  nur  verwildert. 

7.  A.  pontica  L.,  Absinthium  ponticum  Bess.  Volh.  76.  Auf 
trockenen  Wiesen  im  östlichen  Theile  selten.  In  Podolien  (^ZE.  98. 
Demb.  Tent.  187),  bei  Kadobestie,  Wereuczanka,  Suchowercha  QUB. 
153).  Wird  sonst  in  Gärten  cultivirt  QDemb.  1.  c). 

8.  A.  austriaca  Jacq.  Auf  Hügeln,  Gras-  und  Sandplätzeu,  im 
Gerolle  der  Flüsse  im  östlichen  Theile  stellenweise.  Bei  Brody  (Kloeb. 
Fiz.  III.  121)?,  Usdeszko  (B.  ZBG.  XVIII.  489j,  Niwra  (Lenz  Fiz.  II.  60), 
Zaleszczyki  (Friedl  in  BG.  II.  177),  Doroschoutz,  Toutry,  Czaruy  Potok, 
Jurkoutz,  Kliwodiu,  Werboutz,  Czeruowitz,  Bojau,  Gogoliua,  Nowosielica 
(HB.  153> 

9.  A.  vnl§^aris  i-,  A.  quadripedalis  Gilib.  Lith.  III.  173, 
Artemisia  Fuchs  II.  (1531)  87.  An  Rainen,  Zäunen  überall  bis  au  den 
Fuss  der  Tatra. 

A.  spicata  Widf.  Auf  der  Mieguszowska  (Ä.  ZBG.  XVIII.  490), 
doch  liegt  dieser  Standort  schon  iu  Uugaru.  In  der  galizischen  Tatra 
bis  jetzt  uoch  nicht  gefunden. 

A.  caiiiphorata  Vül.  Prosp.  (1779)  31.  Bei  Sieradza  QGrz.  II.  42) 
gewiss  nicht.  Fehlt  in  den  angrenzenden  ungarischen  Comitaten  und 
in  den  Nachbarländern. 

10.  A.  Absinthium  L.,  Absinthium  Camer.  Epit.  (1586}  453, 
Syr.  ziel.  (1613),  337,  A.  vulgare  Clus.  Stirp.  Panu.  (1583)  552, 
Gaertn.  fruct.  II.  (1791)  293  t.  164,  A.  bipedale  Gilib.  Lith.  III.  174. 
An  Wegen,  Rainen,  wüsten  Stellen,  auf  Hügeln  stellenweise.  Bei 
Jaworzuo,  Chrzanow  (Demb.  Tent.  187,  BC.  189),  Rz^ska  (BC.  189j, 
Lezaysk  (Jahf.  Fiz.  219),  im  Zolkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  226),  bei 
Holosko  {Strass.  in  herb.  Fant),  Lemberg  (T.  ZBG.  XII.  905),  Brody 
(Kloeb.  Fiz.  IIL  122),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  347,  Strass.  1.  c), 
Niwra  Lenz  Fiz.  IL  60),  Czeruawka,  Mahala,  Ostritza,  Zurin  (HB 
152),    Suczawa    (Kn.    Pr.    8),    Michalcze,  Rosch,    Babin  (HB.   152),    im 

Knapp,  galiz.  Pflanz.-Aufzählungf.  g 


joQ  GNAPHALICM. 

Samborer  Kr.  (Hück.  ZUG.  XVI.  291),  bei  IIoszöw,  Uherce,  Sanok 
(Ä".),  Chodorowka  QJabf.  briefl.  Mitth.),  Glebokie ,  Rudawka  (K.), 
auf  der  Grabczycha  (^BP.  84),  in  den  Beskideu  (^BF.  322).  Die  var. 
calcigena  ^Ji.  ZBG.  XVlll.  489«"*)  auf  Kalktelseu  der  Pieuiaeu 
am  Ausgange  des  Pieüski  potok  und  am  nördlichen  Dunajec-Ufer, 
von  da  ab  sehr  häufig  (Jmiota  1.  c).  A.  Absinth  ium  in  den  Pieninen, 
in  Felsenrissen  gegen  den  Dunajec  Q£F.  322)  dürfte  des  Staudortes 
wegen  eher  hieher  gehören. 

28.  GNAPHALIUM  L. 

1.  Q.  silvaticum  L.  Aendert  ab: 

a.  montanum  Neilr.  Nieder-Oesterr.  357,  G.  spadiceum  Oilib. 
Lith.  III.  118,  G.  rectum  Sm.  EB.  IL  (1793)  t.  124,  G.  pediophilum 
ZL.  122  non  Wimm.  et  Grab.  II.  2,  (1829)  125  wo  nur  von  G.  silva- 
ticum a.  pediophila  die  Rede,  G.  strictum  Kabatli  Fl.  v.  Gleiwitz 
(1846)  nach  BC.  188,  Cyttarium  silvaticum  Peterm.  nach  BC.  1.  c. 
In  Wäldern,  Holzschlägen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  häufig. 

ß.  subalpinum  Neilr.  1.  c,  G.  norvegicum  Gunn.  Fl.  norv.  II. 
(1772)  105,  G.  erectum  ZU.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  49,  mithin  auch 
ZJE.  VII.  An  felsigen  waldigen  Orten  von  der  Berg-  bis  in  die  Krumm- 
holzregion stellenweise.  Auf  der  Babia  göra  QBG.  IL  180,  ZE.  99,  BF. 
318),  bei  Koscielisko  (H.  ZBG.  X.  613),  auf  der  Pyszua  (J5P.  72,  Grz. 
Fiz.  IL  42,  FI.  ZBG.  XX.  475),  am  Oruak  auf  der  Tomanowa,  Swistoka 
CBF.  318),  am  Zawrat  (BBW.  555),  beim  Grossen  Fischsee  (L.  BrV. 
VIII.  49),  auf  der  Palenica  (Ilse.  BV.  X.  14),  bei  Zakopaue  (i/.  ZBG. 
X.  613),  in  den  Pieninen  (Ziel.  Szcz.  21,  H.  ZBG.  X.  613),  bei 
Wetliua,  Caryuskie,  Ustrzyki  gorne,  Wo^osate,  am  Halicz  (-K".),  Pikuj, 
Szebela  (Hiick.  ZBG.  XVI.  263,  XV.  59),  am  Jajko,  bei  Porohy, 
Sofotwina,  Mikuliczyn,  Manjawa,  Dora,  Jarana,  Dzymbroiija,  Zabie, 
(Uscieryki,  Jabionica  (H.  ZBG.  X.  613),  auf  der  tuczyiia,  am  Zapul, 
Jedul,  Futurika,  Dadul,  Dzumaleu,  bei  Stulpikany ,  Dzemini,  Ostra 
(IIB.  150). 

y.  alpinum  Neilr.  1.  c,  G.  supinum  L.,  G.  alpinum  Fl.  dan. 
(1767)  t.  332,  Filago  acaulis  ICrock.  Siles.  IL  2.  (1790]l  498  t.  41.  Auf 
felsigen  Triften  der  Alpen  und  Voralpen  zerstreut.  Auf  der  Babia  gora 
(BG.  IL  180,  ZE.  99,  Wimm.  Schles.  263,  BF.  318),  in  den  Central- 
karpaten  überall  (Uecht.  ÖBW.  VIL  351,  H.  ZBG.  X.  613.  BP.  73,  Beim. 
BV.  VII.  141,  Grz.  Fiz.  IL  42,  Ilse  BV.  X.  14—5,  FI  ZBG.  XX.  473, 
475,  481,  483),  bei  Szczawnica  (Ziel.  Szcz.  21)?,  auf  der  Bystra  (Zips. 
Fiz.  IL  25),  am  Pop-Iwan,  tysina,  Speci,  Ilrybra,  Dzymbroaja  (H. 
ZBG.  X.  613),  Bombiowski  (IIB.  V.),  in  der  Bukowina  (ZE.  99),  fehlt 
jedoch  in  HB. 


'"''*)  Subsericea,  laciniis  foliorum    lauccolatis    acutis,    panicula    paucifloca    diffusa,    pedi- 
cellis  elonpatis,  capitula  superantibus. 


GNAPHAUCM. 


131 


2-  G.  ullg^nosnm  L.,  G.  castaueum  Gilih.  Lith.  III.  -179,  G. 
tomentosum  Iloffm.  Deutschi.  Fl.  1.  Ausg.  (1791)  292.  Au  über- 
schwemmte]! 0';teu,  Uferu,  auf  feuchten  Aeckeru  der  Ebeue  und  des 
Hügellaudes  gemeiu. 

3.  G.  luteo-album  L.,  Chrysocoma  tertia  peregrina 
austriaca  Clus.  Hist.  326.  Au  feuchten  saudigen  Orten  der  nördlichen 
Ebene  stellenweise.  Zwischen  Podgorze  und  Mogilauy  (^BG.  IL  179, 
BC.  188),  bei  Krzyz,  Klikowa  (H.  ZBG.  XI.  54),  Taruow  QGrz.  ÖBW. 
III.  138,  H.  Flora  XVII.  566),  iadna  {Grz.  Fiz.  II.  42),  Wcilka  nie- 
dzwiedzka  (Jahl  Fiz.  219),  Lezaysk  (H".  ZBG.  XI.  54,  Jahl.  1.  c), 
Dsjbrowica  {Jabf.  1.  c),  Jaworow  (^BG.  1.  c,  ZE.  98),  Krakowiec  {^ZE. 
98),  Janöw  (T.  ZBG.  XH.  905).  Auf  der  Barania  {Heinr.  Tesch.  13) 
gewiss  nicht. 

4.  G.  Leontopodium  L.  Sp.  ed.  T.  (1753)  855,  Leoutopodium 
umbellatum  Bluff  et  Flngerh.  Comp.  ed.  II.  2  (1838)  354.  Auf  Felsen, 
Triften  der  Alpen  und  Voralpen  nicht  häufig.  Im  Koscielisko-Thale 
QHÄ.  42,  ZE.  99,  Uecht.  OBW.  VII.  343,  Beim.  BV.  VII.  138,  140,  Ilse 
BV.  X,  5,  BF.  319),  am  Przyslup,  Pisaua  (7Z.«e  1.  c.  6,  9),  Czerwony 
Wierch  (FL  ZBG.  XX.  472).  Giewont  QKuhn  BV.  VII.  144,  BF.  319), 
auf  der  Magura  (BF.  319),  im  Thale  Gadieczna  QU.  ZBG.  XVIII. 
490),  auf  der  Piatra-Domnei  (ÄS.  151),  am  Raren  QZE.  99,  Z.  BrV. 
VIII.  61). 

5.  G.  dioicum  L.,  Chamaezelum  dioicum  Link,  nach  Demh. 
Tent.  189.  Auf  trockenen  Halden,  Grasplätzen,  offenen  Waldstellen  von 
der  Ebene  bis  in  die  Alpenregion  gemeiu. 

6.  G.  carpaticum  Wahlenb.,  G.  alpin  um  Wilkl.  Sp.  III.  1883 
excl.  syu.  et  descr.  Linnei,  G.  a.  ß.  elatius  Gaud.  Helv.  V.  249.  Au 
felsigen  Stellen  von  der  oberen  Krummholzregion  bis  6560'  ü.  d.  M. 
selten.  Auf  der  Pyszna  QUecht.  ÖBW.  VII.  352,  Beim.  BV.  VII.  142,  FI. 
ZBG.  XX.  475),  am  Koscielec  QBF.  321),  auf  der  Miedziana  (Ä  ZBG. 
XI.  50),  beim  Grossen  Fischsee  (Grz.  Fiz.  II.  42). 

7.  G.  arenariiim  L..,  G.  aureum  Gilib.  Lith.  III.  179.  Auf  sau- 
digen oder  sonnigen  Anhöhen,  Triften,  Haiden  niedriger  und  hügliger 
Gegenden  stellenweise.  Zwischen  Andrychow  und  Inwald  (^BF.  321), 
bei  Tyr.iec,  Kobierzyn,  Borek  falecki,  Pychowice  (J5C.  189),  Debuiki 
QBG.  II.  179,  BC.  189),  auf  den  Krzemionki  (^BC.  189),  bei  Taruow 
Ih.  Flora  XVII.  566,  Grz.  ÖBW.  III.  138),  Sokolniki  QJach.  Ms.),  Lezaysk, 
Dabrowica  (^Jabf.  Fiz.  219),  im  Zolkiewer  Kr.  QU.  Fiz.  IV,  205),  bei 
Lemberg  überall.  QBG.  1.  c,  ZL.  122,  T.  ZBG.  IX.,  XII.  905),  Brody 
QKloeb.  Fiz.  III.  122),  Biala  QStrasser  in  herb.  Pantocsek},  Tarnopol 
(T.  ZBG.  XVIII.  347),  Demnia,  Mikolajew  (Hück.  ZBG.  XVL  286), 
Brzezany  QK.),  Niwra  am  BiaJy  Kamieniec  QLenz  Fiz.  II.  60),  Zaleszczyki 
(Fi-iedl.  in  BG.  I.  c.)  am  Horodischtie  (HB.  152). 

29.  FILAGO  L. 

1.  F.  germanica.  L.  Syst.  ed.  X.  (1759)  1235,  Gnaphalium 
germauicum   L.  Sp.  857,  Gifola  vulgaris   Cass.  in  Bull,   de   la    soc. 

9- 


132 


FILAGO. 


philom.  au.  1819  p.  142,  G.  germanica  Rchh.  fil.  Ic.  XXVI.  26.  t.  54 
f.  1.  Auf  Braclieu,  Flussufern,  trockeuen  Auhühen  stelleuweise.  Bei 
Modluica,  Wola  Radziechowska  {BC.  187),  Taruow  (i/,  Flora  XVII. 
Ö66),  auf  der  Gora  sw.  Marciua  {Grz.  ÖBW.  IV.  47),  Leiuberg!  {ZL. 
■122)  um  die  Ziegelhütteu  (K.\  Suczawa  (Kn.  Pr.  9),  Ober  Wikow 
gegen  Straza  und  Seletin  (HB.  149!!),  Cerkowaa  (T.  ZBG.  XII.  905), 
Skole,  Sauok  (ZE.  98),  Zborowice  (Grz.  Fiz.  IL  42),  Kryuica,  Szcza- 
wnik  (BF.  315),  Zegiestow  (BF.  315,  R.  Fiz.  III.  61),  in  den  Pie- 
nineii  gegen  Sromowce  (BF.  315),  in  den  Beskiden  (BF.  315,  R.  ZBG. 
XVIII.  491). 

2.  F.  arvensis  L.  Sp.  ed.  I.  in  add.  p.  ult.  post  iudicem  n.  5^ 
F.  montana  L.  suec.  303  sec.  Fr.  uov.  267,  F.  paniculata  ÖJi/ft.  Lith. 
III.  218,  Gnaphalium  arvense  L.  Sp.  ed.  I.  856,  Oglifa  arvensis 
Cass.  in  Bull.  pbil.  au.  1819  p.  143.  An  saudigen  Orten,  Flussufern,  auf 
Aeckern  von  der  Ebene  bis  in  die  Tatra  gemein.  {HF.  315). 

3.  F.  montana  L.  Sp.  ed.  I.  in  add.  p.  ult.  post  indicem  n.  54, 
F.  arvensis  L.  suec.  303  sec.  Wahlenb.  suec.  II.  873,  F.  dicbotoma 
Gilib.  Litb.  III.  181,  Gnaphalium  montanum  L.  Sp.  ed.  I.  837, 
Oglifa  minima  Rchb.  fil.  Ic.  XXVI.  27  t.  55  f.  1.  Auf  sandigen  Fel- 
dern, Anhöhen ,  Flussufern  niedriger  und  hügliger  Gegenden  nicht 
überall.  Bei  Teuczyn,  Zalas,  Cholerzyn,  Kobierzyn,  Libiertow,  Zakrzo- 
wek,  auf  den  Krzemionki  (BC.  188),  bei  Giebultow  (BC  188,  //.  ZBG. 
XI.  54),  Tarnüw  (Grz.  ÖBW.  III.  138),  Dabrowica  (Jabf.  Fiz.  219), 
Borki  dorainikaiiskie  (T.  ZBG.  XII.  905),  Lemberg  (Schiw.  in  BG.  I.  184), 
Zawadow  (Strassev  in  herb.  Bantocsek),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  122), 
Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  347),  in  der  Bukowina  ohne  nähere  Angabe 
(ZE.  99,  Ifustazza  Exs.),  am  Fusse  der  Karpaten  am  Poprad  (R.  Fiz. 
III.  61),  bei  Szczawnica  (Ziel.  Szcz.  21),  in  den  Beskiden  (BF.  316). 

30.  SENECILZ.IS  Gaertn.  de  Fruct.  II.  453»'»). 

1.  S.  glauca  Gaertn.  1.  c.  173  f.  4 ''*'),  S.  carpatica  et  S.  po- 
dolica  Schott  Anal.  (1854)  5,  Cineraria  glauca   L.  Sp.  ed.  II.  (1763) 


"O)  Ca'yx  cylimlracous,  simplici  scrie  polypljyllus.  Thal,  nudus.  Flos.  disci  androjyni; 
radii  femiuei,  subduodeni,  ligulis  ovato-obluiigis  tridcntatis;  utrique  fertiles.  Semina  uniformia. 
l'appus  plumosus, 

Uer  Gattungscharakter   in  Endl.  Gen.  456  lautet: 

Capitulum  multitlorum,  hctcrogamum,  floribus  radii  subduodenis.  ligulatis,  femiaeis,  disci 
tubulosis,  hcrmapliroditis.  luvolucri  cylindiici  squamae  uniseriales,  aequalos,  demum  stellato- 
patontes.  Rcoeptaculum  planum,  nudum,  foveulatum.  Antliorao  ccaudatao.  Stigmata  disci  caiio 
brovi  liispidulo  superata.  Aclienia  oblonga,  sulcata,  angulata,  glaberrima.  Fappi  brevissimi 
uniseriatt  palcae  maigine  aculeato-plumosae,  vix  faucom  coroUao  aliquantes.  —  Hcrba  pcrcnnis 
glabi'a,  glauca;  naulo  simplici,  apice  racemoso,  foliis  iTiferioribus  lato  ovatis,  in  petiolum  alatum 
angustatis,  caulinis  subcordato-amplexicaulibus,  oblongo-ellipticis,  tioribus  flavis. 

■")  Uocopt.  ante  plenani  maturitatem  planum,  scrobiculatum,  et  a  scrobiculorum  margi- 
nibus  dcntatii  scabrum;  postea  vero  convexum  et  papillis  nüuimis  conspcrsum. 


ARNICA.  J33 

1242,  C.  siblrica  (^Z.  in  sched.  herb.  hört,  viiid.  noii  L.  Auf  der  ost- 
galizischen  Hochebene  sehr  selten.  Bloss  bei  Pimtalicha!  (^£J.  XVI.  120, 
Z.  Mnem.  183  p.  359,  R.  ZBG.  XVllL,  490).  Cineraria  sibirica  bei 
l'antalicha  (Wittm.  Kozm.  1824  p.  148j  dürfte  eher  hieher  gehören. 

31.  ARNICA  L. 

1.  A.  montana  L.  Auf  Wiesen,  Triften  der  Berg-  und  Voralpen- 
region nicht  selten.  Am  Pikuj,  auf  der  Paraszka,  iysa  gora  (Ifiick. 
ZBG.  XV.  56,  XVI.  263,  Fiz.  II.  26),  bei  Porohy,  am  Kierniczki,  Bere- 
krestje,  Kumaruiki,  auf  der  tjsina  (Ä  ZBG.  X.  613),  am  Czywczyn, 
Preluczny,  Peczelui  (i2.  ZBG.  XVIII.  490),  Ploska,  iuczyna,  Keczera, 
i.uczynska,  Kameuna,  Baltinesch,  Opczyora,  Futurika,  Jedul,  bei  Vallie- 
Putna  am  Mestiganestie,  Raren  (HB.  160).  Auf  Entfernung  einer  Meile 
von  Bochnia  gegen  die  Weichsel  nach  Versicherung  des  dortigen  Apo- 
thekers (JBG.  II.  196)  kaum,  wiewohl  die  Pflanze  imter  ähnlichen  Ver- 
hältnissen im  benachbarten  Polen  vorkömmt,  bei  Szczawnica  (Ziel.  Szcz. 
52)  gewiss  nicht.  Arenaria  montana  H.  Flora  XIX.  642  ist  offenbar 
ein  Schreibfehler  für  Ami  ca  montan  a  Z». 

32.  ARONICUM  Neck. 

1.  A.  Clusii  Koch,  A.  glaciale  Rchb.  Fl.  germ.  234,  Arnica 
glacialis  Widf.  in  Jacq.  Coli.  I.  230  (forma  pumila),  Doronieum 
longif  olium  Rchb.  Auf  Alpenwiesen  stellenweise.  In  den  Centralkar- 
paten  zwischen  5800  und  7800'  ü.  d.  M.  überall  (H.  Flora  XVII.  o8, 
ZBG.  X.  613,  XI.  67,  Grz.  ÖBW.  III.  258,  Fiz.  II.  42,  Hob.  ÖBW.  III. 
18,  26,  Uecht.  ÖBW.  VII.  351—2,  Reim.  BV.  VII.  142,  Ilse.  1.  c.  X.  16, 
BF.  337,  FI.  ZBG.  XX.  472,  475,  483),  auf  der  Czarna  Hora  (H.  ZBG. 
X.  613,  XI.  67,  R.  1.  c.  XVIII.  490). 

*33.  DORONICUM  L. 

1.  D.  anstriacuxn  Jacq.,  D.  Pardalianches  H.  ZBG.  XL  64 
soweit  die  Pflanze  der  Czarna  Hora  gemeint  ist,  ZH.  nach  R.  ZBG. 
XVIIL  490,  Niessl  ßrV.  VIII.  49   uou    L.    An    Bachufern,    in    Wäldern, 


.Sem-  uniformia,  parva,  ovato-turbinata,  striata,  glabra,  spadiceo-fusca. 

Pappus  dimidio  femiae  brevior  rigidiusculus  frasrilis  albicans:  radiis  namerosis  hispi- 
dis,  quasi  acnleato-plumosi»,  basi  in  orbiculum  femiDis  vertici  imposituro,  conuatis- 

Int.  Simplex,  membranaceum. 

Emb.  albicans. 

Die  in  Schott  Anal.  5  nach  galizischea  Exemplaren  geeebeiie  Beschreibaug  lautet  : 

Folia  radicalia  integerrima,  repandula,  cartilagineo-marginata,  ligulas  lingulatas  1.  obloa- 
gas  8 — 10  nerTÜs,  nervis  omnibus  typice  per  paria  approximaüs.  aclienia  cuneato-fusiformia 
annulo  epigyno  tenui.  Planta  iusuper  est  robustior  (quam  S.  carpatica),  foliis  magnis 
latis,  prominule-  (cartilagineo)  venosis.  racemo  longo  valido  composito.  Ugulis  lonjioribus 
aclieniisque  latis  brevibus. 


134 


DORONICDM. 


Holzschlägeu,  auf  Triften  vom  Hügellande  bis  in  die  Krummholzregiou 
nicht  selten.  Auf  der  Barania  (T/i.  Kotschy  in  Wimm.  Schles.  266), 
Skrzeczna,  bei  Rycerki,  auf  der  Racza  Hala,  Romanka,  Pilsko  (Ä.  ZBG. 
XViri.  490),  Babia  göra  {^Wimm.  1.  c,  Kit.  ZBG.  XIII.  97,  BF.  336), 
um  Zab,  auf  der  Gubalöwka,  im  Koscielisko-  und  Chocholower  Thale 
(BF.  336),  am  Grossen  Fischsee  (Ilse  BV.  I.  I.^,  BF.  336),  bei  Nawo- 
jowa  (BF.  336),  Kryuica  (BG.  IL  197,  ZE.  103,  BF.  336),  auf  der 
Krolewska  gora,  bei  Iwonicz,  Wetlina,  Ustrzyki  gorne,  am  tukowe 
Berdo,  Rozsupaniec  wojosiacki  (^.),  bei  Drohobycz,  Mraziiica,  Kruszel- 
uica  (Hück.  ZBG.  XV.  62,  XVI.  266,  XV.  62),  auf  der  Czarna  Hora 
häufig  (R.  ZBG.  XVIII.  490),  bei  Korczestie,  Kupka  (HB.  160),  Klrli- 
baba  (H.  Exs.),  auf  Raren  (ZE.  103.  Z.  BrV.  VII.  61). 

D.  Pardalianches  Zy.,  D.  scorpioides  HB.  159  nach  Original-Exem- 
plaren non  Willd.  An  schattigen  Orten  der  Berg-  und  Voralpeuregiou 
stellenweise.  Auf  der  Szebela,  am  Zelemin  (Hück.  ZBG.  XV.  59,  60), 
auf  der  Bystra  (Zips.  Fiz.  II.  25),  bei  Gurahumora,  Kapukodrului 
(Hacq.  I.  112). 

2.  D.  Columnae  Ten.  in  Giorn.  enc.  di  Nap.  ann.  1816  p.  27  t. 
1,  D.  cordifolium  Sternb.  et  Hoppe  Denkschr.  der  Regensb.  Ges.  I. 
(1818)  147,  D.  Adami  HB.  160  non  Willd.,  T>.  caucasicum  HB.  160 
non  MB.  In  Voralpenwälderu  der  Ostkarpaten  sehr  selten.  Bloss  am 
Kamieniec  (B.  ZBG.  XVIII,  490),  Piatra-Domnei  (HB.  160). 

1).  scorpioides  Willd.  Auf  den  (Ost-)  Karpaten  (Friedl  in  BG.  II. 
197)  in  einer  Höhe  von  6500'  (ZE.  103).  Eine  den  gegenwärtigen  Bota- 
nikern unbekannte  Pflanze  (vergl.  NM.  107),  wesshalb  die  oben  ange- 
führten Angaben  sich  eher  auf  Pormen  von  D.  austriacum  beziehen 
dürften,  wenigstens  gilt  dieses  von  D.  Pardalianches  am  Wanzin, 
Porta,  Zharez,  Czokelta  mare,  Fruntja,  bei  Bursukeu,  Plescha  (//.  Exs.). 
D.  scorpioides  am  "Wanzin  Porta,  Schiwnikowata,  Butka-Kandreuului 
(HB.  159)  dürfte  nach  den  beiden  erstgenannten  Standorten  zu  urthei- 
len  gleichfalls  hieher  gehören. 

34.  SENECIO  DC. 

1.  S.  cacaliaefolius  Schultz  Bip.  XXVIII.  iL  (1845)  50,  Rchb. 
fil.  Ic.  XXVI.  (18.53)  43  t.  86,  Cineraria  sibirica  L.  Auf  Sumpf- 
wiesen der  nordöstlichen  Ebene  selten.  Mit  Bestimmtheit  bloss  im  Z6I- 
kiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  203),  zwischen  Szklo  und  Stawki  (Jar.  ZBG.  XII. 
907,  Weiss  1.  c.  XV.  457,  Strasser  in  Herb.  Pantocsek').  Cineraria  sibi- 
rica ZH.  nach  Niei^sl  BrV.  VIII.  60,  mithin  auch  ZE.  101  am  Füsse  des 
Zapul  ist  Crepis  sibirica  L.,  C.  sibirica  HB.  162,  im  Kirlibaba- 
Thale  am  Fusse  der  }5obacka,  des  Zapul,  nächst  den  Felsen  Kokosch 
und  Gaina  dürfte  nach  dem  zweitgenannten  Standort  zu  urtheilen,  eher 
hieher  gehören,  da  das  Consortium  dieser  beiden  Pllanzen  manchem 
Zweifel    unterliegt.    C.    sibirica    bei    Pantalicha    (Wittm.    Rozm.    1824 


SENECIO.  J35 

p.  149)  dürfte  eher  Seiiecillis  glaiica  sein,  da  im  Herbar  des 
k.  k.  bot.  Hofkabiuets  letztere  Pflaiize  unter  dem  erstgenannten  Nameu 
von  Z.  sich  vorfindet.  Was  die  neben  Seuecillis  glauca  und  Crepis 
sibirica  in  Podolien  {^ZE.  101)  angegebene  Cineraria  sibirica  sein 
soll,  bleibt  eine  ofiFene  Frage. 

2.  S.  palustris  DC.  Auf  Sumpf-  und  Torfwiesen  niedriger 
Gegenden  stellenweise.  Bei  Chelmek ,  Byczyna  {BC.  194),  Janow 
{^BG.  IL  193,  T.  ZBG.  XIL  83),  Kzesua  ruska  (T.  1.  c.  906),  Sokol- 
niki  {ZL.  78),  zwischen  Lemberg  und  Hofosko  (Widerspach  Exs.), 
Krzywczjce  QBG.  1.  c),  Zamarstynow,^  Dublany  (T.  ZBG.  XI.  906J, 
Laszki  (^ZL.  78),  Sroki  {ZE.  102),  Zurawuiki  iWittm.  Eozm.  1824 
p.  213,  Diesing  in  sched.  herb.  hört,  vind.),  Brody  {^Kloeh.  Tiz.  III.  122), 
Brzezany  (A'.),  Bilcz  (^Lenz  Fiz.  IL  60),  Kuczurmare  am  Derelui- 
Bache  (AB.  162),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Opary  QHück.  ZBG. 
XVL  261). 

3.  S.  crispns  Kitt.  Deutschi.  Fl.  II.  588,  Cineraria  crlspa  Jac^'. 
Fl.  aust.  IL  48.    Aendert  ab: 

K.  alpinus  Neilr.  Nieder-Oesterr.  370,  S.  crispatus  DC,  Cine- 
raria crispa  Jacq.  1.  c.  t.  178.  In  Wäldern,  an  nassen  Orten,  Bach- 
uferu  von  den  Voralpen  bis  zur  oberen  Krummholzregion  selten.  Auf 
der  Barania  (^Wimm.  Schles.  270),  Babia  gora  (^Winun.  L  e.  BF.  338), 
bei  Koscielisko  {Ilse  BV.  X.  7),  unter  dem  Bobrowiec  (i?F.  338),  am 
Czerwony  Wierch,  Giewont  (Ä.  ZBG.  XVIIL  490).  Cineraria  crispa 
var.  rivularis  auf  der  Babia  goia  (i2.  Roczn.  XXXIII.  213)  gehört 
des  Staudortes  wegen  eher  hieher. 

ß.  rivularis  Neilr.  1.  c,  Cineraria  rivularis  WK.  An  ähnlichen 
Orten  vom  Krakauer  Gebiete  bis  zur  unteren  Krummholzregion  selten. 
Bei  Dulowa,  Tenczyn  im  Thiergarten  (^BC.  193),  Chrzanöw,  Byczyna 
(^Schliephacke  Exs.),  um  die  Pisaua,  unter  dem  Giewont  im  Bial'ka- 
Thale  (^BF.  338). 

y.  croceus  Neilr.  1.  c,  Cineraria  crocea  Tratt.  Obs.  I.  (1811) 
261,  Arch.  (1812)  t.  48.  Auf  der  galizlschen  Seite  (Central-)  Karpaten 
iTratt.  1.  c). 

4.  S.  alpestris  BC.  Prodr.  VL  (1837)  360,  S.  pratensis  DC. 
non  Rich.^  S.  brachyaetus  BF.  339  nou  DC,  S.  papposus  Less.  in 
Z,mw.  VI.  (1831)  244,  Cineraria  longifolia  Jacg,  C.  pratensis  JEZopj^e 
apud  Koch  in  Flora  VL  2  (1823)  506,  C.  alpestris  Hoppe  1.  c,  C. 
Schkuhrii  et  C.  papposa  Rchb.  Ic.  IL  (1824)  2—3  f.  216  et  213, 
C.  crispa  var.  Schkuhrii  ScMechtend.  Ic.  XIV.  h.  1 — 2.  Auf  Wiesen, 
Triften,  in  feuchten  Laubbolzwäldern  von  der  nordöstlichen  Ebene  bis 
in  die  Krumiuholzregion  nicht  häufig.  Am  Zamczysko  {BF.  309), 
Rozsupaniec  wolosiacki  QK),  im  Thale  Szpyci  (Ä.  ZBG.  XVIIL  490),  am 
Zapul  (Ä«.  181j,  am  Raren,  bei  Fradautz  Kiasna  (iJ.  Exs.),  bei  Czu- 
diulü,  Budeuitzü,  (iJ-B.  161),  Brzezany  (A'.),  Derewacz,  Lesienice 
(^Now.  Exs.),    Kamienopol  ZL.   123),   gegen    Krzywczyce    (^BG.  IL    193) 


136 


SENECIO. 


Siechow  (T.  ZBG.  XII.  79),   Bizuchowice,   Borki   {ZE.   102),    Sokoliiiki 
ZL.  123). 

5.  S.  campestris  Neilr.  Nieder-Oesterr.  372  ''*).  Aendert  ab. 

«.  aureus  AUS.  417,  S.  campestris  DC,  Ciueraria  integri- 
folia  pratensis  Jacq.  Flora  austr.  11.  (1774)  48  t.  180,  C.  campe- 
stris Becz  Prodr.  Fl.  scaiid.  ed  I.  n.  922,  C.  integ-rifoii  a  EB.  III.  (1794) 
t.  152,  C  pratensis  Hoppe  Tasclienb.  180(5  p.  128  non  Flora,  C.  i.  cam- 
pestris J3G.  II.  193,  C.  i.  y.  campestris  Bluff  et  Fingerh.  ed.  IL 
369 — 70,  C.  Clusiaua  HB.  161  non  //o.«^  Auf  trockenen,  kalkigen 
Anhüheii,  Wiesen,  Grasplätzen,  in  Holzschlägen,  hügliger  und  gebir- 
giger Gegenden  stellenweise.  Auf  den  Krzemionki  (^BC.  194),  hinter 
den  Pieninen  zwischen  Kauiionka  und  Lesnica  (BF.  339),  doch  liegt 
dieser  Standort  schon  in  Ungarn,  am  Dziar  (Hack.  ZBG.  XVI.  263),  im 
Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  226),  auf  der  Horaitzaü,  bei  Jurkoutz,  Okna, 
Doroschoutz,  Czinkeu  (^HB.  161),  Wassileu  (H.  Exs.)  Kotzmann!!  (i/5, 
161),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  II.  193,  ZE.  102),  Siechow,  Zubrza 
(T.  ZBG.  XII.  906). 

ß.  croceus  NTJS.  1.  c,  S.  aurautlacus  Z>C.,  S.  a.  a.  glabratus 
et  ß.  tomeutosus  Led.  Ross.  647,  Cineraria  alpiua  Wulf,  in  Jacq. 
Mise.  I.  (1778)  t.  17  f.  4,  C.  aurantiaca  Hoppe.,  C.  integrifolia  y. 
campestris  HB.  161.  Auf  AViesen,  an  waldigen  buschigen  Stelleu 
hügliger  und  gebirgiger  Gegenden  etwas  häufiger.  Im  Koscielisko-Thale 
(C7ec/i(.  ÖBW.  VII.  343),  auf  der  Pisana  (H.  Flora  XVIt.  579),  Pyszua 
(BBW.  553),  am  Czerwony  Wierch  (BBW  mi,  Grz.  ÖBW.  III.  258), 
auf  der  Mal'a  taka  (BF.  340),  am  Giewont  {BBW.  553,  Grz.  Fiz. 
II.  42,  Seidl.  Isis  1868  p.  66),  Kronenberg  (ßK  340),  zwischen  Szklo 
und  Janow  (^ZL.  123),  bei  Brzezany  ober  dem  Kloster  (K.\  auf  der 
Piatra-Domnei  (HB.  161!!),  am  Rareu,  (H.  Exs.), 

y.  discoidea  liclib.  Ic.  II.  16  f.  243,  Cineraria  fulva  Ster.  Mem. 
de  la  soc.  de  Mose.  IV.  (1813)  64,  C.  capitata  Wahlenh.  Carp.  (1814) 
271.  Unter  dem  Czerwony  Wierch  gegen  die  Mala  i.aka  häufig 
(BF.  340). 

6.  S.  vulgaris  i>.,  S.  flosculosus  Gilib.  Lith.  III.  198.  Au 
wüsten  oder  bebauten  Stellen  sehr  gemein. 


■")  Wurzelstock  -walzlich,  schief,  abgebisäeii,  reiclifaserig.  Stengel  aufrecht,  einfach,  an 
der  Spitze  1— 3köpfig  oder  doldig-ästifr,  bis  vielköpfig,  sammt  den  Elüttern  spinnwebig-wollig 
und  nebstbei  mit  kurzen  aickliohca  gegliederten  Hiirclien  dichter  oder  dünner  bestreut  oder 
ziemlich  kalil.  Blätter  ganzrandig,  ausgeschweift  oder  schwach  gezähnt,  die  grundständigen 
und  die  unteren  Stengelblätter  eiförmig  oder  länglich,  in  den  Blattstiel  verlaufend  oder  in 
denselben  spaltig  zugoschweiff,  stumpf,  die  oberen  keilig-läuglich,  länglicli-lanzettlich  oder 
lineal.  sitzend,  spitz.  Nebenschuppen  der  Hülle  fehlend.  Randständige  Zungenblüthen  strahlend, 
manchmal  fehlend.  Fruchtknoten  und  Achenen  kur/.streifhaarig  oder  die  Achenen  bei  der 
Fruchtreife  kalil.  Eine  schlechte  von  S.  alpestris  DC.  nur  schwach  geschiedene  Art,  da  der 
Frucktknoteu  aucli  bei  S.  alpestris  wenigstens  etwas  beliaart  vorkömmt  und  selbst  dieses 
Merkmal  ein  künstliches  ist  und  Formen  in  2  Arten  scheidet,  welche  ilirer  Tracht  nach  besser 
zusammen  blieben.  Das  von  Koch  aufgestellte,  auf  das  Langenverhältniss  des  Pappus  zur 
Blumenrohre  gestützte  Unterscheidungsmerkmal  ist  schon  au  und  für  sich  sehr  unbestimmt  und 
bietet  noch  überdiess  wenig  dar.  tVergl.  aucli  NacJitr.  zur  Fl.  von  Wien  15i— 6  und  Hausm. 
Fl.  v.  Tirol  III.  144i). 


SENECIO.  ^^j 

7.  S.  viscosus  L.1  Jacobaea  viscosa  Gilib.  Lith.  III.  198.  In 
Wäldern,  Holzschlägeu,  auf  alteu  Maueru  stellenweise.  Bei  Zwierzyuiec^ 
Zakizuwek,  Debuiki,  auf  den  Krzeraiouki,  bei  Podgorze,  Ludwinow 
(jBC.  195),  Czchowa  (BF.  343),  Sokolniki  QJach.  Ms.),  im  Zolkiewer 
Kr.  (i2.  Fiz.  IV.  208),  bei  Zawadow  (T.  ZBG.  XII.  906),  Lemberg 
(ZL.  4  23),  Wiuniki  (Weiss  ZBG.  XV.  458),  am  Tusse  der  Karpaten 
bei  Kowalowy  (-fiT.),  Sromowice,    Kroscienko,  Inwald  (^SF.  343). 

8.  S.  silvaticus  L.,  Jacobaea  denticulata  Gilib.  Lith.  III. 
200.  An  ähnlichen  Orten  doch  etwas  häufiger.  Bei  Tenczyn,  Aleksan- 
drowice,  Zabierzöw,  Wola  justowska,  am  Sowiniec,  bei  Kobierzyn, 
Niepolomice  (^BC.  4  95),  Czchowa  (^BF.  143),  Brzoza  stadnicka  und  B. 
krolewska,  bei  Lezaysk  (Jabf.  Fiz.  219),  Zawadow,  Dublany  (T.  ZBG. 
XII.  906),  Winniki  (ZL.  123),  Brody  gegen  topatyn  (Kloeb.  Tiz.  III. 
122),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Iwonicz  (Sier.  Fiz.  III.  37),  Krynica 
(BG.  IL  186,  ZE.  100,  BF,  343),  zwischen  Kroscienko  und  Tylmauowa 
(H.  Flora  XVII.  572),  bei  Nawojowa,  Sucha,  Zywiec  BF.  343),  am 
Fusse  der  Babia  gora  (BG.  1.  c,  BF.  343).  Fehlt  mit  der  vorigen  in 
der  Bukowina? 

9.  S.  vernalis  WK.,  Jacobaea  sin u ata  Gilib.  Lith.  III.  201. 
Auf  Feldern,  Brachen,  Hügeln,  an  Rainen,  Holzschlägen,  Wäldern, 
stellenweise.  In  der  Bukowina  häufig  (JdSt.  56,  HB.  163,  Kn.  Pr.  8), 
bei  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  IL  187),  Niwra  (Lenz  Fiz.  II.  60), 
Brzezany,  Pantalicha  (K.),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  122),  Winniki, 
Kisielka  (T.  ZBG.  XIL  906),  Lemberg  an  vielen  Punkten!  BG.  1.  c, 
ZL.  15,  T.  1,  c),  Tarnöw  (H.  Flora  XVIL  565,  Grz.  ÖBW.  III.  138), 
im  Bochuiaer,  Krakauer  Kr.  (BC.  198),  längs  der  Karpatenkette  im 
Vorgebirge  der  Beskideu  (BF.  344),  bei  Truskawiec  (Hück.  ZBG.  XVI. 
270),  Vallie  Putna  (H.  Flora  XIX.  645)  doch  fehlt  diese  Angabe  in 
HB.  163. 

10.  S.  abrotanifolius  i.,  S.  carpaticus  HA.  (1831)  44,  Her- 
bichia  abro t anif olla  Z.  Flora  XV.  2  (1832)  629—33.  Auf  steinigen 
Triften  von  der  oberen  Krummholzregiou  bis  7500'  ü.  d.  Meere  stellen- 
weise. Auf  der  Pyszna  (Grz.  ÖBW.  III.  258,  Fiz.  IL  42,  BF.  344,  FL 
ZBG.  XX.  475)  am  Giewont  (Grz.  Fiz.  IL  42),  Zawrat  gegen  die  Fünf- 
seen (BF.  344),  um  den  Grossen  Fischsee  (HA.  44,  H.  Flora  XVII. 
584,  Z.  Flora  XV.  630,  ZE.  101,  BF.  344),  auf  den  Krzyzne  zwischen 
Koszysta  und  Wo^toszyn  (BF.  1.  c),  am  Tomnatik,  Bombiwski,  Berbe- 
nieska  (//.  ZBG.  X.  613). 

11.  S.  erucifolius Z/.,  S.  arenarius  3IB.  in  litt,  test  5ess.  Volh. 
33  non  Thunb.  Auf  trockenen  Hügeln,  zwischen  Gebüschen  niedriger 
Gegenden  besonders  im  östlichen  Theile  nicht  häufig.  Bei  Brzyczyna, 
Tyniec  (BC.  195},  Lemberg  zwischen  Zniesieuie  und  Krzywczyce  (BG. 
II.  187,  ZL.  123,  T.  ZBG.  XII.  906),  bei  Busk  (Tanyl  ZBG.  XVL  314), 
Brody  hier  zufällig  (Kloeb.  Fiz.  III.  122),  Narajöw  (K),  Sniatyn  am 
Prut,  Rozniow  am  Rybnica-Flusse  (//.  ZBG.  X.  614),  Mahala,  Kotulo- 
stritza,  Horecza  HB.  163). 


138 


SENECIO. 


12.  S.  Jacobaea   L.^   Jacobaea   vulgjaris   Clus.   Hist.   II.   22, 

J.  sicca  Gilib.  Lith.  III.  190.  Auf  Wieseu,  Hügeln,   au    Rainen,    Wald- 
räudern,  Wegen  bis  3000'  ü.  d,  M.  gemein  {BF.  345). 

ß.  paludosns  NU>'>'.  118,  S.  aquaticus  Huds,,  S.  barbareae- 
folius  Kroch.  Siles.  II.  2  p.  421,  S.  erraticus  Bert.  Rar.  It.  pl.  dec. 
III.  (1810)  62.  Auf  trockenen  oder  nassen  Wieseu  selten.  Bei  Oswiecim 
{A.  BV.  VII.  210),  Skawina  (j5(7.  196),  Pautalicha  (^.),  am  Fasse  der 
Pieniuen,  Tatra  und  Beskideu  (^BF.  345). 

13.  S.  alpinus Ä'bc/i  Flora  VI.  2  (1823)  524  nou  Scop.,  S.  corda- 
tus  et  S.  subalpiuus  Koch.  Flora  XVII.  2  p.  614,  S.  lyratifolius 
IIB.  164  Roczn.  XXXIII.  128  nou  Rchh.  (d.  i.  Voralpeuform  yon  S. 
Jacobaea),  S.  Dorouicum  Grz.  Fiz.  II.  42,  uaeh  R.  Fiz.  III.  42 
mithiu  auch  Hob.  ÖBW.  III.  18,  BBW.  nou  i.,  Ciueraria  alpina 
«.  et  ß.  alata  L.  Sp.  ed.  II.  1243,  C.  cordifolia  auriculata 
Jacq.  Fl.  austr.  II.  47  t.  177,  C.  Zahlbruckueri  Host-  Fl.  austr.  II. 
479.  Auf  Wiesen,  au  waldigen  Orten  tou  der  oberen  Waldgrenze  bis 
in  die  Krummholzregiou  stellenweise.  Bei  Szczyrk,  am  Malino-w^  {Kolb. 
ZBG.  XII.  1203),  auf  der  ßarania  CHeinr.  Tescb.  13)  besonders  auf 
der  Dominowka  xiud  am  Czorny  Vyssula  (^Wimm.  Schles.  269),  Babia 
gora  (^BG.  II.  194,  Koch.  Syu.  429,  Wimm.  1.  c,  H.  ZBG.  X.  614,  BF. 
346),  in  den  Centralkarpateu  und  deren  Vorbergen  überall  (H.  Flora 
XVII.  578,  ZBG.  X.  614,  Hob.  ÖBW.  III.  18,  BF.  346,  A,  Reim  BV. 
VII.  135,  139,  141,  Grz.  Fiz.  IL  42,  Seldl  Isis  1868  p.  67,  R.  ZBG.  XVIII. 
491,  Ilse  BV.  X.  5,  6,  14 — 15),  auf  der  Wrazuica  gegen  den  Lubau 
(BF.  346),  auf  der  Pusta  wielka  (R.  Fiz.  III.  60),  bei  Porohy, 
Dzymbronja,  Hryniowa  (//.  ZBG.  X.  614),  am  Zharez,  Wauzin,  Porta, 
i/uczyna,  bei  Kirlibaba,  Czokanestie,  am  Suchard,  Ouschor,  bei  Dorna- 
Sara,  Dorua-Kaudreny,  Piatra-Domnei,  Rareu,  Sachristiu,  Montschel, 
Dzumaleu  (HB.  164). 

14.  S.  incanus  L.  y.  glabratus  Wahlenb.  Carp.  265,  S.  car- 
nioHcus  Willd.  Auf  Felsen  der  höchsten  Spitzen  in  den  Centralkar- 
pateu selten.  Auf  der  Pyszna  (UF.  347),  am  Czerwony  Wierch  (€h-z. 
Fiz.  II.  42,  FI  ZBG.  XX.  473),  Zawrat  gegen  die  Fiiufseeu  (^BP.  82), 
Muich  (Ä  ZBG.  X.  614). 

15.  S. nemorensls  I/.,  S.  saracenicus  L.  Sp.  871  e. p.,  S.  Fuchsii 
Gmel.,  Jacobaea  ovataFl.  d.  Wett.  III.  212.  In  Wäldern,  Holzschlägen, 
au  Ufern  ziemlich  häufig.  In  den  Beskideu  (BG.  II.  188,  BF.  348), 
überall  in  den  Centralkarpateu  und  deren  Vorbergen  (Reim.  BV.  VII. 
139,  Grz.  Fiz.  II.  42,  BF.  3i8),  in  den  Pieniuen  (A.  BV.  VII.  131,  BF. 
448),  im  Jasloer,  Sauoker  (iT.),  Samborer  Kr.  (Now.  Lep.  XVII.,  Hück. 
ZBG.  XV.  57,  59,  62),  am  Jajko  (Hück.  Fiz.  II.  24),  auf  der  Czarna 
Ilora  (R.  ZBG.  XVIII.  348),  vom  Czeremosz-Thale  bis  Negrilassa  überall 
(JI/J.  165),  bei  Suczawa  {Kv.  Pr.  12),^  Frauzthal,  Czernawka  (HB. 
165),  Tarnopol  (T.  TBG.  XVIII.  348),  Zt'.Ikiew,  Przemyäl  (ZE.  100), 
Brzoza  stadnicka,  Brzoza  krolewska,  Wolka  niedzwiedzka  (Jabf.  Fiz. 
219),  Taru6\v,  Sieradza    (Grz.    ÖBW.     III.    138,    Fiz.    42),    Niepo-Tomice, 


SENECIO.  J39 

Lanckoroua,  Kalwaryja,  Bielauy,  am  Sowiuiec,  bei  Wola  jiistowska, 
Zabierzuw,  Aleksaudrowice,  Teuczyu,  (BC.  496).  S.  saraceuicus  um 
Zamczysko,  am  Pleschua,  üadul  (Ä  Flora  XVII.  575,  XIX.  644, 
649)  gehört  nach  den  Staudorteu  hieher  und  nicht  zur  folgenden  Art, 
mit  der  er  seit  Linne  bis  in  die  neueste  Zeit  yerwechselt  worden  ist. 

16.  S.  saracenicus  L.  Sp.  87i  e.  p.,  S.  salicetorum  Godr.  Fl. 
de  Lorr.  ed.  1.  II.  (1843)  H.  An  Flüssen,  Ufergebüscheu  niedriger  und 
hügliger  Gegenden  stellenweise.  An  der  Ki'zeszowka,  Rudawa  (5C. 
197),  AVeichsel  QBC.  197,  Ä.  BV.  VII.  117),  bei  Tarnöw  QGrz.  Fiz.  IL 
42),  Zubrza  (ZL.  159),  Zurawuiki,  Gliniany  (^ZE.  101),  Leukoutz, 
Mahala,  Hlinitza  HB.  165),  im  Stryjer  Kr.  {Zips.  Fiz.  226),  bei  Wrö- 
blowice  CHück.  ZBG.  XV.  279),  Iwonicz  iZT.  39),  Kroacienko  (^Jabf.  in 
litt.),  Neu-Sandec  (Jise  BV.  X.  35),  im  Vorgebirge  der  Beskiden 
{BF.  349). 

17.  S.  Doria  Z/.  Syst.  ed.  X.  (1759)  1215,  S.  macrophyllus 
Bess.  Volh.  33  nach  Irautv.  Bullet,  de  Tacad.  de  St.  Petersb.  XII.  351, 
mithin  auch  ZE.  101,  ob  auch  MB.'*  Auf  Wiesen  der  östlichen  Hoch- 
ebene selten.  Bloss  bei  Pantalicha!  (^Wittm.  Rozm.  1824  p.  149,  ZE. 
101),  Zaleszczyki  {Friedl.  in  BG.  IL  187,  ZE.  101)  Zwischen  Alt-  und 
Neu-Sandec  QH.  Flora  XVII.  571)  gewiss  nicht,  fehlt  in  B.  ZBG.  XI. 

18.  S.  umbrosus  WK.  PI.  rar.  III.  (1812)  232  fc.  210")  S.  ma- 
crophyllus HS.  18  nach  der  eigenen  Bericlitigung   in    HB.    165    nee 


'2)  Senecio  coroUis  radiantibus ;  foliis  dentatis,  iaferioribus  ovatis,  in  petiolum  decur- 
rentibus,  superioribus  cordato-oblongis,  amplexicaulibus. 

Badix  perennis,  primaria  transversa,  fine  senescendo  corrupto  vel  praemorsa,  sesqui- 
nnciam  duasve  longitudine,  digitum  pollicem  crassitie  aequans  undique  radices  teretes,  culmo 
Tritici  aequales,  palmares  aut  spithamaeas,  pallide  fuscas  edens  ac  demittens. 

Caulis  solitarius,  erectus,  sesqui-aut  tripedalis,  inferne  non  raro  digitum  rassitie  aequans, 
vel  etiam  superans,  alba  medula  farctus,  simplicissimus,  nee  nisi  pro  infiorescentia  apice  divi- 
sus,  inferue  subsulcatus,  subangulatus,  striatus,  albis  densissimis  intertectis  pilis  lanatus, 
snperiore  parte  sensim  magis  sulcato-angulatus,  minus  hirsutus  pilis  patentibus  distinctis,  ad 
lentem  articulatis  nitidissimis. 

Folia  crassiuscula,  coriacea,  subtus  pallidiora,  pilis  decumbentibus  adspersa,  dentibus 
callosis  pallidioribus  dentata;  inferiora  lata,  ovata,  obtusa,  in  petiolum  decurrentia  margine 
lato,  iutegerrimo,  lanato  ciliato ;  cauliua  oblongo-cordata,  amplexicaulia,  acuta  deaticulata,  basi 
intcgeirima  lanato-ciliata,  supra  nuda;  summa  cordato-lanceolata,  integerrima,  utrinque  nuda 
ciliata.  Petioli  carinati,  lanati  lana  alba  in  rhachim  propagata.  Flores  in  corymbo  composito,  a 
palma  ultra  spithamam  lato :  ramis  lateralibus  seu  inferioribus  corymbum  primarium  excedenti- 
bns,  peduuculisque  sulcato-angulatis,  pilis  rarioribus  adspersis:  axillis  ramorum  pedunculo- 
rumque  lanatis.  Bracteae  ramos  pedunculosque  corymbi  ad  ortum  stipautes  lanceolatao 
amplexautes,  aliquot  earum  per  pedunculos  sparsae,  basi  gibbae,  apice  fusco-nigro  sphacelatae. 

Calyx  obloQgo-ovatus,  nudus,  basi  subpubescens  ;  squamis  interioribus  11 — 13,  aequalibus, 
carnosis,  extus  convexis,  intus  canaliculatis,  margine  albis  diaphanis,  apice  obtuso  subciliatis; 
exterioribus  4 — 5,  brevibus,  subulatis,  adpressis,  subulatis  acutis,  apice  sphacelatis  omnibus. 

Corolla  radiata ,  flava:  radio  patente:  coroUulis  octonis,  tubulo  pallido,  calycem 
aequante,  ligula  eumdem  longltudine  excedente,  4-striata,  apice  subrecurvo  obtuse  tridentata 
aut  emarginata  ;  disco  convexo,  calycem  excedente,  tubi  parto  inferiore  pallidissime  viride- 
scente,  suporiore  ampliata,  flava,  5-iida:  laciniis  patentibus,  obtusiusculis. 

Stamina  tilamentis  capillaribus,  albis,  tubo  coroUulae  ad  augustationem  iasertis;  anthe- 
ris  flavis,  apice  membranaceis,  in  tubulum  5-augulum,  apice  5-lidum  connatis,  anguliö  post 
deflurationem  fuscis. 


140 


SENECIO. 


alior.  Auf  Wiesen,  Triften,  an  Waldrändern  nicht  häufig.  Im  Zolkiewer 
Kr.  {R.  Fiz.  IV.  220),  zwischen  Ziüesieiiie  und  Krzywczyce!  (^BG.  II. 
189,  ZE.  101,  T.  ZBG.  'XVIII.  354),  auf  der  tysa  g6ra  {Kloeb.  Fiz.  III. 
12;0,  bei  Pautalicha  (i2.  ZBG.  XVIII.  491),  Niwra  am  Zbrucz  C^ips 
ZBG.  XI.  57),  Dobroiioutz,  Horecza,  Michaice  (^HB.  165).  Au  der  Biafa 
CIL  Flora  XVII.  56(0  kaum. 

19.  S.  paludosus  L.,  S.  riparius  Wallr.  Sched.  482,  Jaco- 
baea  paludosa  Fl.  d.  Wett.  III.  1  p.  211,  auf  Sumpfwiesen,  Wald- 
rändern, zwischen  Weidengebüsch  niedriger  Gegenden  zerstreut.  Bei 
Jezor  (BC.  197),  Chel'mek  (BC.  198,  B.  ZBG.  XVIII.  491),  Byczyua 
(BC.  198),  Sokolniki  QJi.  ZBG.  XVIII.  491),  zwischen  Krzywczyce  und 
Laszki  (^BG.  II.  18y,  ZE.  100),  bei  Lesieuice  (T.  ZBG.  XII.  906), 
Bohorodczany  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  139),  Niwra  CLenz  Fiz.  II.  60), 
Zaleszczyki  CFriedl.  in  BG.  II.  I.S8),  Mahala,  Czernowitz,  Sadowa, 
Panka,  Suczaweuy,  Praesekareiiy  ^HB.  166),  Suczawa  (jBTn.  Pr.  10). 

35.  Calendula  L. 

1.  C.  arvensis  L.  An  Zäunen,  auf  Schutt,  Feldern  verwildert. 
Bei  Tyniec  {Chrij^t.  in  BG.  II.  210,  ZE.  106,  BC.  197),  Zakrzöwek  (7JC. 
197),  Tarnow  QGrz.  Fiz.  II.  42),  in  Podolieu  (ZE.  106),  bei  Rosch,  Czer- 
nowitz (IIB.  166),  Suczawa  (IIB.  166,  Kn.  Pr.  8). 

2.  C.  officinalis  L.  Wird  in  Gärten  cultivirt. 

86.  ECHINOPS  L. 

1.  E.  sphaerocephalus  L.  Auf  Hügeln,  Wiesen,  in  Gebüschen, 
au  Waldrändern  niedriger  und  hügliger  Gegenden  nicht  häufig.  Bei 
Piskorowice  (Jabf.  Fiz.  219),  Jaryczow  (Schnv.  in  BG.  II,  211,  ZL. 
155),  Zawadöw  (Jar.  ZBG.  XII.  907),  Ziotniki !  QWittm.  Rozm.  1824 
p.  149),  im  Tarnopoler  Kr.  (ZE.  106),  bei  Czernowitz  am  Cecina  und 
längs  der  Strasse  nach  Hlinitza  (HB.  166),  am  Fusse  der  Karpaten 
bei  Rozhurcze,   Synowiidzka  (^Turcz  Fiz.  III.   145). 

2.  E.  commntatus  Juratzka  ZBG.  VIII.  (1858)  17  t.  3  f.  1  "), 
E.  m Ollis  Schur.  Sert.  (1853)   34,    ÜBZ.    X.    (1860)    179.    Bei    Taruopol 


Germen  oblongum  striatum,  ad  lentem  subsulcatum.  Stylus  filiformis,  albidus,  superiorc 
parte  flavescens,  bifidus  in  stipmata  demum  recurva,  scmiteretia,  obtusa,  flava. 

Semina  nigro-fusea,  oblonga,  striata,  suliangulata,  nuda,  cuionata  pappo  piloso,  albo, 
coroUuIas  disci  subaequante,  seminibus  longiore. 

Ileceptaculiim  nudum,  alveolis  margine  dentato  cinctis  insiiuctum, 

lierba  trita  odorem  debilem  spargit,  secusinodura;  ast  sub  exsiccatioue  adsumit 
odurem,  qui  ad  iUum  Tabaci  sicci  piopo  acccdit.  Radix  aruinatica  est  lI  amara. 

^'')  Caule  raraoso  loviter  arachnoidco-tomentoso,  foliis  pinnatifidis,  supra  sparse  setu- 
loso-scabris,  subtus  cinereo-tomentosis,  laciniis  oblongis  aciiminatis  dentatis  v.  sinuato-dentatis 
tenuiter  spinusis  et  spinuloso-ciliatis;  iiivolucri  squamis  extimis  (sotil'ormibus^  interiorum 
tertiam  partem  superantibus,  interioribus  lanceolatis  plerisque  aristaeforrai-attenuatis  glabris, 
a  medio  ad  apicem  erecte  ciliatis,  apice  ipso  perspicue  rccurvo;  pappo  cupulari,  supra  medium 
lobulatü,  lobis  inaequalibus  (^microscopicej  ciliatis. 


ECHINOPS.  |4J^ 

auf  dem  Hüg-el  am  rechteu  Teichufer  QTangl.  ZBG.  XVI.  216).  E.  exal- 
tatus  Schrad.  Hort,  goett.  (1809)  15  t.  9,  Blumenbachla  (1827)  49 
eine  zweifelhaft  gewordene  Pflanze,  finde  ich  angegeben  unter  Ge- 
büschen, an  Gartenzäuuen  bei  Niwra  QLenz  Fiz.  IL  59),  Michalcze, 
Kapukodrului  (^HB.  167),  worunter  wahrscheinlich  vorliegende  Art 
gemeint  sein  dürfte,  während  die  in  HB.  167  citirten  Synonyme:  E. 
paniculatus  Jacq.  fil.  Eclog.  I.  (1811 — 16)  72  t.  49  (=  E.  sphaero- 
cephalus  _L.),  E.  Ritro  Schk.  Handb.  t.  268,  (=  E.  exaltatus 
Sclirad.')  und  E.  ruthenicus  MB.  Taur.  cauc.  II[.  597  (=  E.  Ritro 
Z.)  drei  verschiedenen  Arten  angehören.  E.  Ritro  au  Wegen,  Ge- 
büschen in  Podolien  (^ZE.  106),  bei  Czeruowitz  QDuc.  nach  Wittm. 
Rozm.  1824  p.  147)  ist  offenbar  dasselbe,  E.  Ritro  ZH.  auf  Feldern 
unter  Saaten  in  der  Bukowina  nach  NiessVs  Vermuthung  (BrV. 
VIII.  62)  eher  E.  sphaeroceph  alus  L.,  was  jedenfalls  noch  zu 
bestätigen  wäre. 

37.  SAUSSUBEA  BC. 

1.  S.  pygmaea  Sprengl.  Syst.  III.  (1826)  381,  Heter otrichum 
Schaugini  3JB.  in  BC.  Prodr.  VI.  532.  Auf  den  Alpengipfeln  der 
Centralkarpaten  ober  3000'  ü.  d.  M.  stellenweise.  Am  Czerwouy  VVierch 
{Grz.  Fiz.  II.  42\  auf  der  Swinnica  BF.  369),  im  Thale  der  Füufseen 
QH.  ZBG.  XI.  50),  am  Zawrat  (Ä.  ZBG.  XVIII.  491). 

2.  S.  discolor  BC.  Ann.  du  Mus.  XVI.  (1810)  199,  Serratula 
alpina  Wulf  in  Jacq.  Coli.  I.  (1786)  325,  Cnicus  discolor  Schult. 
Oesterr.  Fl.  II.  466.  Auf  schattigen  Felsen  der  Ostkarpateu  sehr  selten. 
Im  Kirlibaba-Thale  am  Fusse  des  Dadul  (^HB.  177),  und  der  Bobaika 
(,HSt.  55).  In  den  Centralkarpaten  iHob.  ÖBW.  III.  10)  kaum. 

3.  S.  alpina  BC.  1.  c.  200,  S.  depressa  Gren.  Mem.  Ac.  Bes. 
1849i,  Gren.  et  Godr.  Fl.  fr.  IL  272.  Auf  Kalkfelsen  der  Centralkarpaten 
zwischen  Krummholz  ziemlich  selten.  Von  der  Mala  "1L,^ka  auf  den 
Czerwouy  Wierch  gehend  (^Grz.  Fiz.  II.  42,  BF.  368),  am  Giewont 
(^BBW.  555)  doch  fehlt  diese  Angabe  in  BF.  365.  In  der  Bukowina 
QZE.  97)  kaum. 

4.  S.  macrophylla  'S'att«.  Flora  XXIIL  2  (1840)  413^*).  Bloss 
am  Giewont  QFritze  ÖBZ.  XVI.  213,  ZBG.  XX.  473). 

38.  CABLINA  L. 

1.  C.  grandiflora  3foench  Meth.  359.  Aeudert  ab: 
K.  acaulis  Neilr.  Nieder-Oesterr.  375,  C.  acaulis  Z/.,  Charaaeleon 
albus   Clus.  Hist.  II.  133.  Auf  trockenen,  steinigen  Hügeln,  Triften  vom 


'*)  Foliis  subtus  arachnoideo-tomentosis  supra  denique  glabris,  radicalibus  late  ovato- 
oblongis  basi  cordatis,  infimis  petiolatis  raediis  lato-oblongis  subdecurrentibus,  supremis  oblon- 
gis  basi  attenuatis,  capituliä  paucis  laxe  corymbosis,  involucri  villosi  subcylindrici  squamis 
obtusis  adpressi?. 

Die  holzige  zähnige  Wurzel  der  unfrachtbaren  Triebe  trägt  gewöhnlich  3  Blätter,  deren 
breiter  rinnenförmigcr  Stiel  3"  Länge  hat;    sie    sind    an    der    Basis    deutlich   herzförmig,    breit 


142 


CARLINA. 


Ilügellaiide  bis  in  die  Alpenregiou  stellenweise.  Bei  Jaworzno,  Chrza- 
now,  Trzebiuia  (Demb.  Teilt.  183,  BC.  '20.3),  Czerua,  Krzeszowice  (^BC. 
203),  Bolechowice  (Demb.,  BC.  1.  c.),  auf  den  Krzeiuionki,  bei  Pycho- 
wice  (BC.  203),  im  Züiliiewer  Kr.  [B.  Fiz.  IV.  19«)),  bei  Beduarowka 
iPlach.  ZBG.  XII.  907),  am  Bukowetz,  in  den  Thälern  Isworu-Her- 
getsch,  Oize,  Wallestina,  am  Baltinesch  (HB.  175),  auf  der  Keczera, 
iuczyiiska  (H.  Flora  XIX.  641j,  bei  Bursukeu,  topusziia  (HB.  17.5), 
auf  der  Czaraa  Hora  (No%v.  Lep.  XV.),  bei  Cerkowua  (T.  ZBG.  XII. 
70),  am  Zelemiu,  Paraszka,  Szebela  (Hück.  ZBG.  XV.  6ü,  62,  59),  im 
Palesuica-Thale  (Ä  Flora  XVII.  570),  am  Poprad  (R.  Fiz.  III.  60),  in 
den  Pieniuen  A.  BV.  VII.  133,  BF.  367),  am  Fusse  der  Tatra  (Grz. 
Fiz.  II.  42,  BF.  367,  FI.  ZBG.  XX.  482j,  bei  Ströza  (jP/.  1.  c.  469),  in 
den  Beskideu  (BF.  367). 

ß.  caulescens  Neilr.  1.  c,  C.  caulesceus  Lam.  Fl,  fr.  II.  (1778) 
15,  C.  acaulis  a.  caulifera  Baumg.  Trans.  III.  67.  An  ähnlichen 
Orten  seltener  und  bloss  im  östlichen  Theile.  Bei  Stawki  (BG.  273,  T. 
ZBG.  XII.  907),  Stawki  (T.  1.  c),  Bogdanöwka,  Sokolniki  (ZE.  97), 
Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  123),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348),  Burkanow 
(^Wittm.  Rozm.  1824  p.  149),  Mikolajow  (Strass  in  herb.  Pant.},  Cerkowna 
CT.  ZBG.  XII.  70),  auf  der  Czarna  Hora  (R.  ZBG.  XVIII.  491),  in  den 
Thälern  Wallestina,  Oize,  Isworu,  Hergetsch  (HB.  176). 

2.  C.  vulgaris  L.,  C.  caulescens  GUib.  Lith.  III.  (1782)  195 
non  Lam.  Au  Rainen,  Gräben,  steinigen  buschigen  Stellen  niedriger 
und  gebirgiger  Gegenden  gemein.  Die  Var.  long'ifolia,  C.  longifolia 
R.  ZBG.  XVIII.  491,  BF.  367  und  wahrscheinlich  auch  Rchb.  Ic.  VIII. 
(1830)  25  t.  1008  bei  Lanckorona  (R.  1.  c),  in  den  Pienincu  au  der 
Stelle  „Przelazki",  am  linken  Dunajec-Ufer  gegenüber  dem  Lesuica- 
Bache  QBF.  367),  am  Poprad  (R.\.  c). 

39.  CENTAUBEA  L. 

1.  C.  Jacea  L.,  C.  decipens  Rchb.  Ic.  X.  (1832)  28  f.  1316,  C. 
pratensis  BC.  204  non  Tlmill.  Fl.  de  Paris  444  dessen  Pflanze  zwei- 
felhaft ist,  Jacea  tomentosa  Gilib.  Lith.  III.  193,  Cyanus  Jaceus 
Baumg.  Trans.  III.  671.  Auf  Wiesen,  an  Wegen,    Rainen,    Waldrändern 


eiförmig  länglieli,  von  4 — 5"  lang  und  2"  breit,  auf  der  üntorscife  mit  einem  schwachen,  spin- 
nenwebeartigen  Ueberzuge  versehen,  auf  der  Oberseite  fast  glatt,  am  Rande  ausgesehweift  und 
mit  entfernt  stehenden  spit/.igon  Sägezähnen  besetzt.  Der  Stengel  fusshoch,  stark,  rundlich, 
etwas  wollig,  die  untern  .Stengelblätter  1 — 1  '/j"  lang,  gestielt,  an  der  Basis  fast  lierzförmig,  die 
oberen  sitzend,  und  grösstentheils  am  Stengel  eine  Strecke  mit  einem  dünnen,  blattartigen 
Streifen  hinablaufend,  sämmtliche  auf  der  Unterseite  mit  einem  stärkeren,  auf  der  Oberseite 
mit  einem  schwächeren,  spinngewebeartigen  üeber/.uge,  breit  oblong,  3 — 2"  lang,  seichter  aus- 
geschweift und  die  Sägczälme  genäherter  als  bei  den  Wurzelblättern,  die  oberen  lanzettlich,  die 
obersten  linienförmig  verschmälert.  Die  Illütenköpfchen  '/» — ^"  lang,  gestielt,  gewöhnlich  3 — 5, 
genähert,  jedoch  nicht  so  dicht  gedrängt  als  bei  S.  alpina  und  vielblüthiger,  die  Iliillschuppen 
etwas  breiter  und  stumpfer  als  bei  S.  alpina,  die  inncrn  zottiger,  die  ßlumeu  weniger  tief 
gespalten,  und  ilirc  Zipfel  breiter  und  kürzer  als  bei  S.  alpina. 


CENTAÜRKA. 


143 


von  der  Ebene  bis  auf  die  Alpeu  der  Tatra  gemeiu  (^BF.  370).  C. 
amara  auf  Voralpeu  der  Czarua  Hora  (R.  ZBG  XVIII.  491),  in  der 
Bukowina  {H.  nach  R.  1.  c.)  gehört  eher  hieher,  denn  C.  amara  L. 
bewohnt  südlichere  Gegenden.  C.  nigrescens  Willd.,  die  auf  trockenen 
Wiesen,  sonnigen  Hügeln  hinter  Szczawnica  zwischen  den  Bergen  Jar- 
muta  und  Rabsztyn  (^BF.  371),  sowie  im  Brzezaner  Kr.  {ZE.  106)  vor- 
kommen soll,  ist  eine  Coliectiv-Art,  da  in  Willdenoiv\'i  Herbar  unter 
diesem  Namen  verschiedene  Pflauzen  unter  einander  gemengt  sind 
iKoch  Flora  XXIV.  2  424). 

C.  alpiiia  L.  Sp.  910  ").  Auf  den  Alpen  der  Czarna  {Hacq.  III.  30) 
gewiss  nicht. 

C.  ruthenica  Lam.  Enc.  I.  (1789)  663  '"').  Auf  trockenen,  sonnigen 
Stellen  in  Podolien  (^ZE.  105).  Nach  Eichvald  Skizze  146  in  Volhyuien, 
doch  wird  diese  Angabe  von  Bess.  in  Flora  XV.  2,  23   bestritten. 

C.  nigra  L.  Auf  Wiesen  und  an  buschigen  Stellen  hügliger  und 
gebirgiger  Gegenden  bis  in  die  Voralpenregion  sehr  selten.  Bei  Lem- 
berg  auf  der  Wölker  Hochfläche  (T.  ZBG.  IX.  53),  fehlt  in  T.  ZBG. 
XII.  907,  auf  der  Czarna  Hora  (Ä.  ZBG.  XVIII.  491),  in  der  Bukowina 
(^ZE.  105)  fehlt  jedoch  in  HB. 

2.  C.  phrygia  L.,  C.  austriaca  Willd.,  C.  nigra  ß.  Wahlenb. 
Carp.  280,  Cyanus  plumosus  Gilib.  Lith.  III.  191,  C.  phrygius 
et  C.  austriacus  Baumg.  Trans.  III.  (1816)  72.  Auf  W^iesen,  in  Wäl- 
dern, an  buschigen  Stellen  hügliger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  in 
die  Voralpenregion  stellenweise.  Bei  Podgorze,  Zakrzowek,  tagiewniki, 
Borek  fa-Iecki,  Krzywaczka  {BC.  205),  Izdebuik  {BF.  371),  Kalwarya 
(5C.  205j,'  Inwald  {BF.  371),  Buczkowice  {Kolh.  ZBG.  XII.  1203),  auf 
der  Mala  taka  (Seidl.  Isis  1868  p.  67),  zwischen  tabowa  und  Krynica 
QBG.  II.  206),  Dukla  (C/ir/s^.  in  BG.  1.  c),  Uniatycze  (Hikk.  ZBG.  XVI.  277), 
Cerkowna  (T.  ZBG.  XII.  72),  auf  der  fcysa    gora    (Hück.    Fiz.    II.    27)^ 


'ä)  Calycibus  inermibus:  squamis  ovatis  obtusis,  foliis  pinnatis  glabris  integerrimis: 
impari  serrato. 

Die  Beschreibung  in  DC.  Prodr.  VI,  lS6  lautet: 

Caules  erecto  ramoso,  foliis  pinnatisectis  subglaucis  glaberrimis,  lobis  oblongo-lin?ari- 
bus  integorrimls  apice  subserratis,  intermediis  saepe  bifidis.  2|.,  Capitula  lutea  minora  quam  in 
C.  Centaurio.  Squamae  obtusae  fusco-striatae. 

"•)  Calycibuä  inermibus,  squamis  ovatis  obtusis,  foliis  pinnatis  glabris,  foliolis  omnibus 
tenuissime  serratis.  Quoique  cette  plante  ait  beaucoup  des  rapports  avec  celle  qni  precede,  (C. 
alpina  X.),  eile  en  differe  manifestement  par  ses  feuUles  qui  sont  tout-ä-fait  vertes,  et  ont 
toutes  lenres  folioles  finement  dentees,  et  par  ses  flenres  qui  sont  d'ua  janne  tres-päle  ou 
Couleur  de  soufre.  Les  tiges  sont  liautes  de  trois  ou  quatre  pieds,  glabres,  et  plus  abondammeut 
garnies  de  feuilles. 

Die  Beschreibung  in  Led.  Ross.  II.  686  lautet: 

Glaberrima,  caule  erecto  ramoso,  foliis  pinnatisectis:  segmontis  oblongis  linearibusve 
argute  cartilagineo-serratis  v.  subintegerrimis  decurrentibus,  involucri  glaberrimi  squamis 
extenoribus  lato-ovatis  v.  suborbiculatis;  inteiioribus  elliptico-  v.  ovato-oblongis.  Foliorum 
segmenta  latiora  v.  angustiora  rarius  subintegerrima,  plerumque  serrata:  serraturis  croberrimis 
V.  rarioribus. 


144 


CENTAUREA. 


Czania  Ilora  (R.  ZBG.  XVIII.  491),  bei  Dolhopole,  JaMonitza,  Ploska, 
auf  der  tuczyua,  bei  Briasa,  am  Suchard,  Dzumaleu,  Rareu,  bei  Russ- 
pe-Boul,  Formosa,  Kloster  Putna,  Bursukeu,  Koszczuja,  Czeruawka, 
Jurkoutz,  Pohoiioutz  (^HB.  179),  Zales/czyki  (Friedl  in  BG.  1.  c.j, 
Niwra  ^Lem  Fiz.  II.  59),  Taruopol  (T.  ZBG.  XVIU.  348),  Brody  (Kloeb. 
Fiz.  III.  123),  auf  der  Wülker  Hochfläche  QnG.  1.  c,  T.  ZBG.  XII.  907J, 
bei  Stawki,  Lelechuwka  (T.  1.  c),  im  Zolkiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.   IV.   196). 

3.  C.  montana  L.  Aeudert  ab : 

a.  viridis  Neilr.  Nieder-Oesterr.  380,  C.  moUis  TFiT.,  C.  carpatica 
BF.  372,  Z.  BrV.  VIII.  48  uon  Geners.  Elench.  (1798)  G5.  Auf  Wiesen, 
in  Wäldern,  an  buschigen  Stelleu  Tom  Hügellaude  bis  auf  die  Alicen 
stellenweise.  Auf  der  Südseite  der  Barania  gegen  Jaworzynka  (^Kotschy 
in  Wimm.  Schles.  274),  bei  Kobylany  im  Garten  des  Pfarrhauses  (Ä'.), 
am  Pikuj,  Szebela  (^Hück.  ZBG.  XV.  55,  ZBG.  XVI.  263j,  auf  der 
Czarua  Hora  (Ä.  ZBG.  XVIII.  491),  tuczyua,  bei  Kirlibaba,  Czoka- 
iiestie,  Dorna-Kaudreny,  Dorna-Sara,  Poschorita,  Kimpolung  (ÄS.  179). 

ß.  incana  Neilr,  1.  c,  C.  variegata  Lam..,  C.  seusaua  Chaix^ 
C.  axillaris  Willd.,  C.  a.  a.  seusana  HB.  179  non  Willd.  Sp.  III. 
2290,  wo  nur  von  C.  axillaris  die  Rede  ist,  C.  stricta  TFAT.,  C.  mon- 
tana BG.  II.  207,  ZE.  105  (e.  p.),  ZL.  125  uon  L.,  C.  m.  a.  seusana 
HB.  179  uon  Led.  Ross.  II.  699,  wo  sich  nur  C.  m.  a.  cyauea  JÜC. 
vorfindet,  C.  moUis  BG.,  ZE.,  ZL.  1.  c,  Now.  Lep.  XVI.,  ZH.  nach 
Niessl  BrV.  VIII.  60,  Cyanus  variegatus  Baumg.  Trans.  III.  74. 
Au  steinigen  buschigen  Stellen  zerstreut.  Am  Zamczysko,  dem  Dunajec 
der  Pieniuen  (BF.  373),  im  Zulkiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  220),  bei 
Stawki  IBG.  II.  207),  Tolszczow  (ZL.  125j,  Zurawniki  (WiUm.  Rozm, 
1824  p.  213),  auf  der  Drancza  (Now.  Lep.  XVI.  Kloeb.  Fiz.  III.  123), 
bei  Brzezauy  (ÜT.),  Toutry,  Pohorloutz,  Jurkoutz,  Ostritza,  Mamor- 
uitza,  am  Piatra-Domnei  (^HB.  179),  Rareu  (Z.  BrV.  VHI.  61). 

4.  C.  Cyanus  L.,  C.  dentatofolio  Gilib.  Lith.  III.  191,  Cya- 
uus  segetum  Bauh.  Piu.  (1623)  276,  Baumg.  Traus.  III.  (1816)  75,  C. 
vulgaris  Cass.  in  dict.  des  sc.  uat  L.  2.4  1.  Unter  dem  Getreide  nie- 
driger und  hügliger  Gegenden  gemein. 

5.  C.  Scabiosa  i.,  Jacea  scabiosa  Lam.  Fl.  fr.  II.  51,  Cya- 
nus laciuiatus  Gilib.  Lith.  III.  192,  C.  scabiosus  Baumg.  Trans.  III. 
77.  Aeudert  ab: 

a.  scabra  Neilr.  Nieder-Oesterr.  381.  Auf  Raiueu,  Wiesen,  Hügeln, 
an  Waldrändern  von  der  Ebeue  bis  zur  oberen  Waldgrenze  gemein 
(PF.  374). 

ß.  coriacea  Koch,  C.  coriacea  TFA".,  Cyanus  coriaceus  J5au}*?(/. 
Trans.  III.  76.  Au  ähnlichen  Orten  doch  seiteuer.  In  den  Beskiden  (^BF. 
374),  am  Przysiup  (Fritze  ÖBZ.  XVI.  213),  dem  Fusse  der  Tatra,  in  den 
Pieniuen  (BF.  374),  bei  Taruopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348),  Pohorloutz, 
Jurkoutz,  Roh.' z na  (HB.  180). 


CENTAURE4. 


145 

y.  integrifolius  Weinm.  Bull,  de  la  soc.  des  nat.  de  Mose,  X.  2 
(1837)  72"),  R.  ZBG.  XVIII.  (1868)  491").  Auf  Kalkfelseu  in  den 
Pieniuen,  am  Duiestr.  (i2.  1.  c). 

5.  fuliginosa  Neilr.  1.  c,  C.  Kotschyaua  JK^och  Syu.  473  nou 
Heuff.  Am  Przyslup  (Ilausskn.  ÖBZ.  XIV.  ill  uach  Uecht.  1.  c.  XVI. 
213).  C.  Scabiosa  yar.  atro-purpurea  Seidl  Isis  1868  p.  68  am 
Nosal  gehört  offenbar  hieber. 

C.  stei'eophjlla  T.  ZBG.  XVIII.  355  nou  JBess  bei  Lemberg  scheint 
uach  dem  flüchtig  geseheuen  Exemplare  ein  Bastart:  C.  pauiculata- 
Scabiosa  zu  seiu. 

6.  C.  atropurpurea  WK.  PI.  rar.  II.  (1805)  121  t.  116^"),  Cya- 
nus  atropurpureus  Baumg.  Trans.  III.  77.  Auf  Wiesen  von  der 
Berg-  bis  in  die  Krummholzregiou  der  Ostkarpaten  selten.  Am  Przyslup, 
tukowe  Berdo,  Halicz,  auf  der  Dzwiniaczer  Pofoniua  (-ST.),  am  Suchard 
{ZE.  106,  HB.  180,  Z.  BrV.  VIII.  62). 


")  Radix  %..  Caulis  strictus,  simplicissimus,  viridis  angulato-sulcatus,  tripedalis,  uni- 
florus,  infernp,  sicut  petioU  et  folia,  hispidule-scater,  superne  glaber.  Folia  loiio:e  petiolata, 
eUiptica,  inferiora  seu  radicalia  acuta,  basi  subincisa  et  inaequaUter  serrata,  undique  scabriu- 
scula,  cauliaa  acuminata,  inferne  hiuc  inde  subinca,  summa  sessiüa,  linearia,  intejerrima. 
PetioU  foliorum  radicaliiim  5 — 6"  longi,  angulati.  Pedunculi  longissimi.  Anthodium  globosum, 
glabrum.  Squamae  imbricatao,  adpressae:  exteriores  ovato-oblongae,  virides,  violaceo-margina- 
tae,  dorso  striatae,  obtusae  1.  acutiusculae,  intimae  lougae,  lineares,  basi  virides,  apice  scario- 
sae,  omnes  (licet  rarissime)  parum  fimbriatae.  Flosculi  late-purpurei.  —  In  desertis. 

'*)  Fimbria  appendicis  terminalis  subnuUa,  foliis  radicalibus  breve  petiolatis  obtusis, 
scabris,  caulinis  sessilibus  lanoeolatis  omnibus  subviUosis  integerrimis,  canle  angulato  sub- 
bicephalo. 

'•)  Arachnoideo-lanata,  calycibus  ciliatis;  foliis  pinnatis  pinnatifidisque:  radio  discum 
aeqnante.  Radix  perennis,  ramoso-fusca,  crassitie  indicem  poUicemve,  longitndine  pedem  cum 
dimidio  aut  duos  prope  aequans. 

Caules  plerumque  solitarii,  erecti,  3 — 4-pedales,  ramosi,  inferne  teretiusculi,  striati 
superne  sulcato-angulati;  sulcis  angulisque  obtusis,  arachnoideo-lanati. 

Folia  pariter  arachnoideo-lanata,  lana  demum  forma  floccorum  secedente  calvescentia, 
laevia,  difformia:  radicalia  petiolata:  borum  alia,  e  quorum  medio  caulis  futuro  anno  prodi- 
tnrus  est,  pinnata:  foliolis  lanceolatis,  longis,  integerrimis,  exterioribus  lacinia  lanceolata 
minore  erecta  auctis,  angusto  margine  decurrentibus,  extimis  confluentibus,  terminali  plerum- 
que majore  laciniato;  alia,  quae  caulem  praesentem  circumdant,  pinnata;  foliolis  inaequaliter 
pinnatifidis:  laciniis  lineai-ibus  aut  lanceolato-linearibus,  subrecurvis ;  caulina  inferiora  radica- 
libus bis  similia;  superiora  autem  successive  miuora  minusque  divisa,  pinnatifida  :  laciniis  lan- 
ceolatis, saepe  unam  alteramve  laciniam  hinc  aut  utrinque  adnectentibus,  summorum  integerri- 
mis. PetioU  semiteretes,  supra  canaliculati. 

Flores  magni,  solitarii,  in  pedunculis  obtuse  sulcato-angulatis,  albo-lanatis,  superue 
inerassatis,  inanibus,  apice  squamatis :  squamis  angusto- laiiceolatis,  aridis,  pallidissime  fuscis, 
albo-ciliatis. 

Calices  subrotundi,  in  pedunculum  coeuutes,  nudi,  imbricati:  squamis  exterioribus  usque 
ad  medium  calycis  lanceolatis,  apice  acute  ciliato  fusco  terminatis:  oiliis  albis  nitidis  planis 
rigidis  pungentibus;  interioribus  apice  appendice  nigro-fusca  obtusa  aeque  ciliata  auctis,  sed 
ciliis  coucoloribus. 

CoroUa  atropurpurea,  composita  flosculis  numerosissimis  (ad  ISO),  hermaphroditis 
faemineisque,  longitudine  aequalihus  :  tubulo  coroUularum  albo,  uitido,  versus  partem  ampliatam 
flavo-fuscescente  :  superiore  parte  pulla,  post  deflorationem  nigricante,  quinquangula,  quinque- 
fida:  laciniis  linearibus  obtusis,  inferiore  profundiore. 

Stamina:  filamentis  albis,  inferne  nudis,  versus  antheras  dense  villosis  villo  nitidis^imo ; 
antheris  nigris,  rigidis,  subfragilibus,  in  tubulum  angulatum    coaUtis,    basi    bifidis,    polline   luteo 
praegnantibus-     Pistillum:  germiae  subcompresso,    ovato,     villoso,    candido;    stylo    albo,    superne 
atropurpureo,  nudo;  stigmate  paulo  crassiore,  per  circulum  villosum  distiacto,  bifido,  olUuso. 
Knapp,  galiz.  Pflanz.-Aufzählung.  ja 


IJß  CENTACKKA. 

7.  C.  panlculata  Jacq.  En.  (17ß2J  i.'iS,  Austr.  IV.  10  t.  320, 
C.  maculosa  Luiu. ,  C.  Biebersteiui  i  DC.  Prodr.  VI.  (4837)  583, 
Cyaiius  pauiculatus  Gilib.  Lith.  III.  192.  An  Wegen,  Rainen,  Fluss- 
ufern, auf  trockenen  Hiig-eln  nicht  überall.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr. 
(.SC.  206),  bei  Tarnow  (^Grz.  Fiz,  IL  42),  im.  Zolkiewer  Kr.  (J?.  Fiz, 
IV.  208),  bei  Lemberg  iZL.  135,  T.  ZBG.  XII.  907,  Weiss  ZBG.  XV. 
457),  Brody  iKloeh.  Fiz.  III.  123),  Narajow  (^.),  Taruopol  (T.  ZBG. 
XVIII.  348),  Rewakoutz,  Ostritza,  Czeruowitz  {^HB.  181),  am  Fasse  der 
Kari^aten  in  den  Beskideu   {BF.  375). 

40.  CABTHAMUS  L. 

1.  C.  tinctorius  L.  Wird  gebaut  z.  B.  im  Krakauer,  Bochuiaer 
Kr.  (Demb.  Tent.  180),  bei  Drohobycz  (Hück.  Fiz.  II.  30),  iu  der 
Bukowina  {HB.  177).  Bei  Janow  und  Taruopol  verwildert  (T.  ZBG. 
XII.  907,  XVIII.  348). 

41.  SILYBUM   Vmll. 

1.  S.  Marianam  Gaertn.  de  fruct.  IL  378  t.  168,  Carduus 
marianus  Z.,  Cirslum  maculatum  Scop.  Fl.  caru.  IL  130,  uou  iam. 
Wird  in  Gärten  cultirlrt  und  verwildert  oft. 

42.  ONOPOBDON  L. 

1.  O.  Acanthium  i.,  0.  Acanthifolio  Gilih.  Lith.  III.  190, 
Acanos  S^iina  Scop.  Fl.  caru.  IL  32.  Um  Dörfer,  an  Wegen,  wüsten 
Stellen  bis  zur  Höhe  von  2000'  ü.  d.  M.  gemein  (BF.  364). 

0.  luacracanthuiii  Sclmlt.  Obs.  (1809)  198^")  non  Schousb.  In  Galizien 
(Christ,  nach  Schult.  1.  c),  fehlt  jedoch  in  Schult.  ÖFl.  IL  475.  Scheint 
eine  Form  von  0.  Acanthium  i.  zu  sein. 

43.  CARDUUS  L. 

1.  C.  nutans  L.  Auf  Weiden,  au  Wegen,  wüsten  Stelleu,  beson- 
ders im  östlichen  Theile  selten.  Bei  Mirow  (BC.  202),  Lemberg  (ZL. 
119,  T.  ZBG.  XII.  907),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  IIL  123),  Budzanow  (Ä^), 
Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  IL  1(36),  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG. 
XVL  291). 


Semina  nigro-grisea,  nitida,  oblonga,  compressa,  obsolete  quadrangula,  subvillosa,  basi 
prominentia  angali  iiiterioris  pilis  brevibus  barbata.  Pappus  pilis  planiusculis,  ad  leutem  sub- 
viUosis,  exterioribus  brevissimis  constans,  in  germine  Candidas,  in  semine  niaturo  fuscus. 

Receptaculum  favosum,  pUis  albis  nitidis,  planis,  faciJe  ss  parauilibus,  tandem  sponte 
secedentibus  obsitum. 

l'er  cultuiam  foliola  plura  pinnatifida  et  remote  Sonata  evadunt. 

80)  l''olii3  ovato-lanceolatis  laiinatitido-dentatis,  supra  aracluioideo-lauatis  canesccntibus 
infra  albicantibus,  aUs  planis  squamis  calvcinis  longis  sublancejiato-subulatis.  (7'  alis  spinosis- 
simis;  calyces  ,  tum  Höret,  i]urpurascente3 ,  dopressi;  snuamis  jnferioribus  perpcndiculariter 
rcfractis;  rturcs  maximi). 


CAUDLUS.  j^47 

2.  C  acanthoides  Z,.,  C.  siuuatus  Gilib.  Lith.  III.  187,  Spina 
alba  Syr.  667.  Auf  Feldern,  au  Wegen,  wüsten  Stelleu  niederer  und 
hügeliger  Gegeudeu  gemein.  Die  Var.  C.  hamulosus  Ehrh.  aufwiesen 
bei  Germ aköwka(Z,en;:  Fiz.  II  59)  Kadobestieü,  Werenczankaü,  Kliwodiu, 
Suchowercha  (^HB.  173},  in  der  Algenregion  der  Bukowina  {ZE.  95/ 
doch  liegen  die  in  HB.  173  augeführten  Standorte  in  der  Ebene,  auf 
Voralpeuwiesen  des  Bystrzec  (^R.  ZBG.  XVIII.  491}? 

3.  C.  crispns  L.  In  Gebüschen,  auf  Wiesen,  an  Wegen,  Wald- 
rändern niederer  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Tyniec, 
Skawina,  Niepo^omice  (BC.  201},  Tarnöw  iGrz.  ÖBW.  III.  138},  Lemberg 
(ZL.  119,  T.  ZBG.  XVIII.  9U8), -Brody  (^Kloeb.  Fiz.  IIL  123),  Zlotniki, 
Zarwanica  (Ä".},  Niwra  (Lenz  Fiz.  II.  59},  Czernawkaü,  Horecza,  Czerno- 
witzü  (HB.  172),  Michalcze,  Ostritza,  Bojan,  Zurin  (H.  Exs.J,  Suczawa 
(Kn.  Pr.  9},  Arbori,  Solka,  Warna,  Kostestie  (^HB.  172},  im  Samborer 
Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  291},  bei  Procisue,  Stoposiany,  Dwernik,  AVoio- 
sate,  Ustrzyki  gorue,  auf  der  Babia  skala  (-ST.},  am  Fusse  der  Tatra 
(BF.  361},  auf  der  Barania  (Kolh.  ZBG.  XII.  1203.  **>} 

4.  C.  Personata  Jacq.^  C.  crispns  Wimm.  et  Grab.  Siles.  I. 
(1829}  102.  In  Gebüschen,  auf  Wiesen,  an  Bächen,  Waldrändern  der 
Berg-  und  Voralpeuthäler  stellenweise.  In  den  Beskiden  (M.  ZBG. 
XI.  67),  überall  in  den  Centralkarpateu  (üeclit.  ÖBW.  VII.  344,  Ilse 
BV.  X.  4,  6,  BF.  362},  seltener  in  den  Pieninen  (BF.  362},  am  Pikuj 
gegeu  Husne,  bei  Mrazuica  (Uiick.  ZBG.  XV.  57,  XVI.  266},  im  Stryjer, 
Stanisi'awower,  Kofomyjer  Kr.  (H.  ZBG.  XI.  67},  bei  topuszua,  Bur- 
sukeu,  Putilla,  Dolhopole  Jablonica,  Koniatyn,  Kirlibaba,  Dorna-Saraü, 
Stulpikany  (IIB.  173}. 

C.  caiidicaiis  WK.  Auf  Kalkfelsen  in  der  Bukowina  (ZE.  95),  fehlt 
jedoch  in  HB.  Nach  Ansicht  neuerer  Autoren  nur  eine  unbedeutende 
Var.  Tou  C.  colliuus    WK. 

5.  C.  arctioides  Willd.  In  Berg-  und  Voralpenwälderu  selten. 
Bei  Czorsztyu,  Kroscieuko  (H.  ZBG.  X.  614),  auf  der  Kacza  (H.  Flora 
XVII.  574),  ober  der  Mündung  des  Pienski  potok  au  der  Stelle  „pod 
Sosuowem^'  (BF.  363),   am  Fusse  des  Dadul  (HB.  173). 

6.  C.  defloratus  L.  Syst.  ed.  X.  (1759)  1200,  C.  glaucus 
Baumg.,  Cirsium  canum  Grz.  ÖBW.  III.  258 — 9,  Fiz.  II.  42  nach 
Hausskn.  ÖBZ.  XIV.  213,  Uecht.  1.  c.  XVI.  213,  B.  Fiz.  III.  67,  mithin 
auch  BBW.  5  non  MB.  An  felsigen  Stellen  gebirgiger  Gegenden  bis 
zur  oberen  Waldgrenze  stellenweise.  In  deu  Beskiden  (H.  ZBG. 
XL  67),  überall  in  deu  Ceutialkarpaten  (Grz.  1.  c,  BBW.  554,  BF. 
363,  H.  ZBG.  XI.  57,  Uecht.  ÖBW.  VII.  343.,  Ilse  BV.  X.  6,  FJ. 
ZBG.  XX.  478),  Pieninen  (IL  Flora  XVII.  574,  Z.  BG.  XL  67,  A.  BV. 
VIL  131,  Grz.  Fiz.  IL  42,  BF.  363),    am    Fusse  des  Dadul,  im  Bistritza- 


*0  Kolb.  !•  c.  citirt  Wimin.,    doch  finde    ich    in  dessen  Flora  von  Schlesien  keine   ähn- 
liche Angabe. 

10  * 


4  j  y  CIRSICM, 

Tliale  bei  Jakobenyü  {IIB.    173).    Auf    der    Drancza   CKloeb.    Fiz.    HI. 
123)  kaum. 

44.  GIRSIUM   Tournef. 

1.  C.  lanceolatum  Scop.,  Carduus  divaricatus  Gilib.  L!th. 
III.  187,  Cuicus  lanceolatus  Willd.  Prodr.  fl.  ber.  :>ö9,  C.  nemorale 
Mchb.  An  Weg-eu,  wüsten  Stelleu  uiedriger  uud  gebirgiger  Gegenden 
gemein. 

2.  C.  eriophoriim  Scop..,  Carduus  tomeutosus  Gilib.  Lithlll. 
188.  Auf  Hügeln,  Rergabbäiigen ,  au  Wegen,  Gräben,  besonders  im 
gebirgigen  Theile  nicbb  häufig.  Bei  Koscielisko  QSF.  352),  Zakopane, 
im  Thale  Biale  CGrz.  ÖBW.  III.  259,  Fiz.  II.  49,  Seidl.  Isis  1868  p.  68), 
unter  dem  Giewont,  am  Pienski  potok  QI3F.  352),  ober  dem  Zamczysko 
(Ä  Flora  XVII.  575,A  BV.  VII.  139),  bei  Szczawnica  (^ZE.  96),  Stryj 
(Hück.  ZBG.  XVI.  291),  Tysmienica ,  Zabiotow  CWiitm.  Rozm.  1824 
p.  139J,  Jakübeuyü,  Kimpolungü,  Eiseuauü,  Kapukodrului,  Pertestie, 
Czeruowitz  am  Weinberge!!,  Dobronoutzü  (^HB.  167). 

3.  C.  Boujartl  Schidtz  Bip.  ÖBW.  VI.  (1856)  299,  abgeleitet 
von  Carduus  Boujarti  Pill,  et  3Iitterp.  lt.  Toieg.  (1783)  143  t.XHI.  ■'^) 
Bei  Bil'ohorszcze,  Kleparow  (^Strasser  in  herb.  Pantocsek).,  doch  ist  der 
natürliche  Standort  nicht  angegeben. 

4.  C.  palustre  Scop..,  Carduus  altissimus  Gilib.  Lith.  III.  186, 
Cnicus  palustris  Wild.  Prodr.  Fl.  ber.  260.  Auf  nassen  Wiesen, 
sumpfigen  Orten,  in  Wäldern  niedriger  uud  gebirgiger  Gegenden  bis 
zur  oberen  Buchengreuze  gemein.  (^BF.  353). 

5.  C  paunonicum  Gaud..,  Cnicus  pannouicus  Vest.  Man.  bot. 
(1805)  186,  C.  serratuloides  BG.  II.  169.  Auf  Hügeln,  trockenen 
Wiesen,  an  Waldrändern  im  östlichen  Theile  stellenweise.  Zwischen 
Szk-Io  und  Janow  (BG.  I.  c,  ZE.  96),    bei    Lelechöwka    gegen    Stawki, 

823  Caulis  sulcato-striatus,  ramosus,  cüloris  spadicei,  rara  lanufjine  adspersus,  qaatuor 
quinosve  pedes  altus.  Kolia  sunt  sessilia,  bitariam,  lacinüs  majoribus  divaricatiä,  minoribus 
erectis,  omnibus  spina  flavescente  longa  terminatis,  supra  virentia,  et  hirta,  subtu«  tomentosa, 
et  incana,  prorsus  ut  ia  Carduo  eviophoro  Linnaei,  eo  solum  discrimine,  quod  in  nostro  foliorum 
CüStae  spadiceae  ah  utraqne  folii  parte  appareant,  emiaeantque.  Flores  erecti,  terminales,  in 
binis  ut  plurimum  foliolis  sossiles,  uec  glomerati.  Calyx  ovatus  e  plurimis  squammulis  lanceulato- 
subulatis,  spadicei  coloris,  ciliatis,  et  spinula  alba  terminatis,  lana  plerumque  modicissima, 
alias  paulo  copiosiore,  connexis  constat.  CuroUilae  purpurcae.  Pappus  plumosus.  Floret  mensibus 
Äugusto,  et  Septembri. 

Der  Vollständigkeit  wegen  lasse  ich  noch  die  in  ND.  73  gegebene  Diagnose  folgen  : 
Caule  erectü  superne  ramoso  polycephalo,  foliis  amplexicaulibus  non  decurrentibus 
supra  strigoso-Uirtis  subtus  incano-tomentosis  piunatifidis,  lacinüs  bipartitis  vel  integris  in 
spiuam  validam  cxeuntibus,  capitulis  solitariis  vel  aiigrcgatis  glubosis  involucratis  folia  involu- 
crantia  subaequantibus,  iuvolucri  foliolis  (antbodii  squamis)  recurvis  vel  patentibus  glabris 
rel  arachnoideo-lanatis  lineari-lanceolatis  acuminatis  dense  ciliatis,  ciliis  elongatis  spinoscen- 
tibus,  corollac  limbo  quam  tubo  breviore.  ©  Cirsium  ciliatum  Maly  En.  128  nee  MB.,  quod 
teste  Griseb.  It  348  capitulis  exinvolucratis  differre  dicitur.  C.  furiens  Oriieb.  1.  c.  Stirps 
speciosa,  caulis  3 — 5,  altus,  capitula  maxima  coroUae  purpureae,  folia  capitulum  involucrantia 
caulinis  summis  conformia,  Spinae  stramineae.  Aft'ine  C.  eriop herum  Scop.  roeedit  praccipuo 
involucri  foliis  (_aatliodii  squamis)  non  spinosconti-eiUatis. 


CIRSIUM. 


149 


Grzvbowice  (  T.  ZBG.  XII.  908),  Krzywczyce  (^liG.  1.  c,  ZE.  96,  T.l.c, 
iVf/jy.  Exs,  Strass.  in  h.  Pa«^)•,  Brody  (Kloeb.  Exs.),  auf  der  Drai'icza,  bei 
Boratyu  (^Kloeb.  Fiz.  III.  123J,  Polüwce  QKoehler  Exs,),  Geriuakowka 
(^Lenz  Fiz.  II.  59),  Kadobestie,  Toutry,  Pohorloutz,  Jurkoutzll  Czer- 
uawkaü  (^HB.   168),  Nepolokoutz,  Michalcze,  Kameuua  (^H.  Exs.). 

6.  C.  canum  Jfi?.,  C.  tuberosum  Saut.  Vers.  (1826)  33  iiou 
All..,  Cuicus  caiiiis  Roth.  Teut.  I.  (1783)  345.  Auf  feuchten  Wiesen 
jiiedrig-er  und  hügeliger  Gegenden  zerstreut.  Bei  Podgorze  (DG.  II.  168, 
ßC.  199),  Zakrzüwek,  Kostrze,  Skotniki,  Kobierzyn,  Borek,  Kurdwanow, 
tagiewniki,  Papierua,  Prokocim,  Zagorze  (Z?C.  199j,  Tarnow  ((ry^^.  ÖBW. 
III.  138),  Jaroslaw  (BG.  1.  c),  im  Zölkiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  213),  bei 
Lemberg  nächst  dem  Czernowitzer  Bahnhofe  (T  ZBG.  XVIII.  355), 
Krzywczyce  am  Wege  nach  Zboiska  (BG.  1.  c),  Zurawniki  (Wittm. 
Rozm.  1824  p.  204),  Pantalicha!  {R.  ZBG.  XVIII.  491),  Oroszeuy, 
Nepolokoutz  (HB.  169),  Leuiczestie  (H.  Exs.),  Czernawka  (HB.  169), 
Suczawa  (Kn.  Pr.  10),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Iwonicz  (ZT.  37),  in 
den  Beskiden  (BF.  355). 

C.  monspessulamim  All.  Fl.  ped.  I.  (1783)  152.  *^^)  In  Wäldern 
der  östlichen  Hochebene  sehr  selten  und  wahrscheinlich  mit  der  vorigen 
verwechselt.  Bloss  bei  Strosow  (R.  ZBG.  XVIII.  492)  mit?  Kommt  in 
der  benachbarten  Moldau  (Guebhard  Exs.)  vor. 

7.  C.  pauciflorum  Sprengel,  Cnicus  montanus  Z.  H.  nach 
Niessl  Br.  V.  VIII.  61  non  WK.,  die  keine  Pflanze  so  benannten.  In 
Wäldern,  auf  Wiesen  der  Berg-  und  Voralpenregion  in  den  OstkariJaten 
stellenweise.  Am  Muutjeluiigü,  Rareu,  Batura-Montschelului  (HB.  171), 
Raren  (HB.  171,  Z.  BrV.  VIII.  61),  auf  der  Pojaua  Tlotsche  (H.  Exs.) 
bei  Czokanestie,  Kirlibaba  (HB.  171)  im  Tatarka-Thale  (H.  Exs.),  auf  der 
tuczyna  (HB.  171),  bei  Hryniowa  (Ä  ZBG.  X.  614),  auf  der  Czarna 
Hora  häufig  (H.  ZBG.  1.  c,  R.  1.  c.  XVIII.  491),  der  Bystra  (Zips.  Fiz. 
II.  15),  am  Jawornik,  Zaplata  (Ä  ZBG.  X.  614),  Paraszka  (Hiick.  ZBG. 
XVI.  263),  Rawka,  bei  Carynskie,  Wetlina  (Ä'.). 

8.  C.  rivulare  Link,  Cnicus  salisburgeusis  Willd.  Sp.  HI. 
1676.  Auf  Sumpfwiesen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  in  die 
Voralpenregion  gemein. 

C.  palustri-rivulare  Näg.  Zwischen  Zakopane  und  Koscielisko  (Reim. 
B.  V.  VII.  143). 


*^)  Da  in  All.  ].  c.  eine  blosse  Gattungsänderung  für  Carduus  monspessulanus 
L-  Sp.  ed.  II.  1154  vorgenommen  wurde,  so  lasse  ich  die  Beschreibung  aus  DC.  Prodr.  VI. 
644  folgen  : 

Caule  elato  ramoso,  foliis  decurrentibus  lanceolatis  indirisis  subrepandis  inaequaliter 
ciliatis  glabri?  aut  subtus  subaraneosis,  pedunculis  tomentosis,  capituUs  aggregatis  ovato-globosis, 
invol.  squamis  lanceolatis  adpressis  mucronatis  2J.  Herba  3—4  pedalis. 

ß.  pyraenaicum,  foliis  iudivisis  subtus  cauo-tomentosis. 

V-  dissectum,  foliis  siuuato-pinuatifidis   subtus  subciiucscüutibui. 


A  CQ  CIUSILM. 

9.  C.  heterophyllum  AU.  Au  Waldräuderu,  auf  Bergwiesen  iu 
deu  Ostkarpateu  selten.  Am  Butka-Kaudreimluiü  bei  Doriia-Watra, 
Kirapohiiig-,  Warna  (HB.  170).  In  den  Centralkarpaten  (ZE.  96,  H. 
ZBG.  XI.  67)  kaum.  Im  benachbarten  Ungarn  schon  bei  Jaworzyna  am 
Murai'i  (BF.  355). 

S.  sessilifloruin  HSt.  (1833)  54'^*).  Au  Waldrändern,  in  den  Vor- 
alpeuwälderu  bei  Dorua-Saia,  Donia-Kaudreuy  QH.  Exs.),  am  Fusse 
der  Alpe  Busa-Scherpü!  (HB.  47i).  Nach  R.  ZBG.  XVIII.  491  C. 
heterophyllum  AU.,  nach  NeilreicWs  handschriftlicher  Bemerkung 
im  Herbar  der  zool.-bot.  Ges.  entweder  C.  heterophyllum  oder  mög- 
licher Weise  C.    heterophy llo-ri vulare. 

10.  C  oleraceum  Scop.  Auf  feuchten  oder  nassen  Wiesen  von 
der  Ebene  bis  an  den  Fuss  der  Tatra  häufig  (BF.  357). 

C.  lamitopbyllum  HSt.  (1853)  54. '*'^)  An  Waldrändern  und  in  Holz- 
schlägen am  HorodischtieÜ  (HB.  169).  Ist  wahrscheinlich  ein  üppiges 
C.  canum  MB. 

C.  palustri-ok'raceum  Rchh.  Fl.  germ.  "287,  C.  hybridum  Koch,  in 
nC.  Fl.  fr.  VI.  (1815)  463,  C.  lacteum  Koch  Syu.  ed.  1.  (1837)  394. 
Auf  nassen  Wiesen  bei  Libiertow,  Wieliczka  (BC.  201),  Gdow,  Krzyz 
(Grz.  Fiz.  II.  42,  ÖBW.  III.  138),  in  den  Beskiden  (5i^.  359).  C.  hybri- 
dum HB.  171  ist  nach  Original-Exemplaren,  soweit  der  Standort 
Bodosch  gemeint  ist,  C.  oleraceum  Scop.,  C.  hybridum  im  Oize- 
Thale,  bei  Kirlibaba  im  Bistritza-Tbale  (HB.  171)  bleibt  zweifelhaft. 

C.  cano-oleraceuiii  Rchb.,  Carduus  tataricus  Jacq.  Fl.  austr.  I. 
(1773)  56  t.  90  Cnicus  tataricus  Willd.  Sp.  III.  1677.  Auf  nassen 
Wiesen  im  Wadowicer  Kr.  (BF.  357),  bei  Grzegorzki,  Plaszow  (BC. 
201),  im  Zolkiewer  Kr.  (ZE.  96),  auf  der  Drancza  (Strasser  in  herb. 
Pantocsek),  in  Podolien  (ZE.  96). 

C.  rivuiari-üleraceuin  Rchb.,  C.  praemorsum  Michl.  bot.  Ztg.  III.  1. 
317.  Bei  Lemberg  au   den  Wiesen    zur    Seite    der    Wolker    Strasse    (T. 


8*)  Foliis  subtus  albo-tomentosis  pinnatifidis,  laciniis  lanceolatis,  elongatis  calycis 
squamae  lanceolatae  adpressap,  caule  paucifloro. 

Kadix  crassa,  perennis,  cauUs  tripedalis  ciroiter,  erectus  suleatus  lanug^inosus  pauci- 
florus.  Folia  facie  glabra  viridia,  subtus  lana  molli  nivea  tccta,  pinnatifida.  laciniis  lanceolatis 
elongatis,  mucronatis  spinuloso-ciliatis.  Folia  summa  lanceolata  integra,  radicalia  petiolata, 
cetera  amplcxicaulia.  Flores  majores  terminales,  sessiles.  Anthodium  ovatum.  Anthodi  squamae 
larceolatae,  glabrae,  mucronatae  adpressae.  Flosculi  purpurei.  Pappus  plumosus. 

*5)  Caulo  elato,  ramis  elongatis  subunifluris,  foliis  subcoriaceis  supra  nitidis,  squamis 
anthodii  fuscescentibus  viscidis. 

Caulis  erectus,  orgyalis,  suleatus,  glabcr  inermis  nudus  et  superne  ramosus.  Folia 
sessilia,  crassiuscula,  subcoriacea  integerrima,  grosso  dontata,  glabra,  laete  viridia  supra  nitontia, 
subtus  pallidiora ,  margine  spinuloso-ciliata ,  inferiora  majora  somiamplexicaulia ,  oblongo- 
lancoolata  apice  elongata,  ramea  integerrima  lanceolata,  acuminata,  sessilia,  spinuloso-denti- 
culata,  sensim  miuora,  suproma  minima.  Rami,  vel  peduuculi  olongati,  foliosi.  uniflori,  rarius 
biflori  striati,  glabri  nudi  aut  lanugine  arachnoidea.  decidua  laeviter  vestiti.  Flores  majores. 
Anthodium  ovatum.  Anthodii  squamae  lanceolatae,  fuscescentes  viscidae-  CoroUulae  purpareae. 
l'appus  plumosus. 


CIRSIDM.  J5J 

ZBG.  XVIII.  355},  Koscielisko  auf  der  Wiese  Bialy  potok  (F/.  ZBG. 
XX.  477). 

11.  C.  Erisithales  Scop.,  C.  ochroleucum  DC.  Fl.   fr.    IV.    115 

iiüu  All.,  Carduus  Erisithales  Jacq.  Eu.  (1762}  146  et  279,  Cuicus 
glutiuosus  Gilib.  Lith.  III.  185.  Auf  Wiesen,  au  Bächeu,  iu  Wäldern 
vom  Hügellaude  bis  in  die  Vorali)euregion  stellenweise.  Auf  der  Babia 
gura  (Ji.  Roczu.  XXXIII.  214,  BF.  356),  iu  den  Centralkarpaten 
überall  iGrz.  ÖBW.  III.  238,  Fiz.  II.  42,  Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  Seidl 
Isis  1868  p.  68,  BF.  356,  FI.  ZBG.  XX.  470),  iu  deu  Pieuiueu  (i/. 
Flora  XVII.  575,  BF.  856),  bei  Iwonicz  (^T.  37)?,  auf  der  Rabia  skai'a 
(Äl),  bei  Kruszelnica  {Hück-  ZBG.  XV.  62),  im  Stauisl'awower,  Kolo- 
myjaer  Kr.  QH.  ZBG.  XI.  67),  auf  der  iuczyua,  iu  deu  Tbäleru 
Tatarka,  Yallestinaü,  Oizeü  Bodosch  ^HB.  169),  Pareu-Androuy  (77. 
Exs.),  bei  Jakobeuy,  am  Busa-Scherpi  (777?.  169),  bei  Uszkowice  (BG. 
II.  171),  Derewac?  (T.  ZBG.  XII.  908),  zwischen  Nawarya  und  Skui- 
low,  bei  Sichow  {BG.  1.  c,  ZLA2{,  T.  ZBG.  XII.  908).  Bei  Krakau 
(Pol.  iu  BG.  1.  c),  iagiewuiki  (^BC.  200)  doch  werden  diese  Angaben 
iu  B.  ZBG.  XVIII.  491  nicht  bestätigt. 

C.  palustii-Erisithales  Näg.  In  der  Bukowina  ohne  nähere  Angabe, 
(7f.  Exs.  im  Herbar  der  zoll. -bot.  Ges.)  doch  ist  die  betreffende  Etiquette 
Tou  Dr.  H.   W.  Reiclihardt  geschrieben. 

12.  C.  arvense  Scop.,  C.  incanum  ^e^s.  Volh.  32  uou  MB.,  Car- 
duus aryeusis  Curt.  Fl.  lond.  VI.  t.  57,  Cuicus  arrensis  Hoffm. 
Deuschl.  Fl.  ed.  2,  II.  130.  Auf  Feldern,  an  Wegen,  Waldrändern  nie- 
driger und  gebirgiger  Gegenden  gemein. 

45.  Lappa  Toum. 

1.  Im.  communis  Coss.  et  Germ.  Fl.  de  Paris  II.  (1843)  389,  L. 
vulgaris  Schultz  nach  Demb.  Teut.  (1843)  181,  iVöJZr.  Fl.  v.  Wien  (1846) 
267,  Arctium  Lappa  L.  Sp.  816.  Aendert  ab: 

«.  major  Neilr.  Nieder-Oesterr.  393,  I..  officinalis  AU.,  L.  major 
Gaet-tn.,  L.  intermedia  Mchh.  Ic.  XXV.  t.  81  eine  Uebergaugsform  zur 
Var.  ß.  In  Obstgärten,  Gebüschen,  Wäldern,  an  Wegen,  wüsten  Stellen 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  gemein. 

ß.  minor  Neilr.  1.  c,  L.  minor  DC.  An  Wegen,  Raineu,  wüsteu 
Stelleu  häufig. 

y.  tomentosa  Neilr.,  L.  tomentosa  Lam.  Fl.  fr.  37,  L.  Bardana 
Kunth  Arctium  Lappa  Fl.  dan.  t.   642.    An    ähnlichen    Orten    gemein. 

l.  major  (officinalis)  -tomentosa  Hausskn.  ÖBZ.  XIV.  206  ^**).  Bei 
Krakau  gegen  deu  Kosciuszko-Hügel  (Hausskn.  1.  c). 


*")  Köpfcliea  langgestielt  rundlich,  nur  wenig  kleiner  als  die  der  L.  major,  Blüthcn- 
stand  dicht  gedrängt  fast  ebensträussig.  Die  spinnwebig-wolligen  Blättchen  des  Hüllkelches 
sind  aber  schwächer  spiunwebig,  als  b«i  L.  tomentosa,  die  Innern  röthlich  überlaufen  wie 
bei  L.  tomentosa,  aber  schmäler.  In  den  Früchten   slelit    sie    ebeiil'alls    in    der    Mitte.   Diese 


|K9  LAPPA. 

L.  glabra  (inlnoO  -»fficinalls  FI.  ZBG.  XX.  469.  Auf  wüsten  Plätzea 
der  Festungswerke  von  Krakau  (^FI.  1.  c). 

L.  iiiinor-toiueiitosa  Hausskn.  1.  c.'^j.  Mit  L.  maj  or-tomentosa. 

L.  toiiientosa-glabra  FI.  1.  c.  Mit  L.  gl  abra-officinalis.  Ob  diese 
Bastarte  wirklieh  solche  sind,  oder  Uebergangsformen  für  solche  ange- 
sehen wurden,  bleibt  noch  festzustellen.  Jedenfalls  ist  geradezu  auffal- 
lend, dass  dieselben  um  Krakau  so  zahlreich  vertreten  sind. 

46.  SERRATULA  L. 

1.  S.  tinctoria  L.,  S.  inermis  Gilib.  Lith.  III.  183,  S.  arguta 
J^ess.  Volh.  76,  Serratula  Bod.  pempt.  (1583)  860.  Auf  Wiesen,  in 
Wäldern,  Hainen,  Holzschlägen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden 
häufig. 

2.  S.  heterophylla  Desf.  Tabl.  de  Tecole  bot.  1804  p.  93.  Auf 
trockenen  Wiesen  im  östlichen  Theile  sehr  selten.  Auf  der  Draiicza 
QKloeb.  Fiz.  III.  123),  bei  Pantalicha  (ZT.).  C  ruthenica  ZE.  neu 
Lam.  in  Podolien,  dürfte  eher  hieher  gehören. 

47.  JURINEA   Cass. 

1.  J.  mollis  Bchb.,  Carduus  mollis  I.  Clus.  Stirp.  Pann.  662, 
L.  Amoen.  IV.  (1759)  328,  Jacq.  En.  (1762)  145,  Serratula  blanda 
MB.  Taur.  cauc.  III.  549,  S.  simplex  DC.  Rec.  des  Mem.  1813  p.  50, 
S.  mollis  Wallr.  Sched.  452,  S.  tr ansylvanica  Sprengel  Syst.  III. 
388.  Auf  sonnigen  Kalkhügeln  im  östlichen  Theile  nicht  häufig.  Auf  der 
Drancza  QAhw.  Lep.  XVI.,  Strasser  in  herb.  Pantocsek},  tysa  göra 
(Kloeb.  Fiz.  III.  123),  im  Brzeianer,  Kol'omyjaer  Kr.  (H.  ZBG.  XI.  58), 
bei  Doroschoutz,  Okna  (AB.  178).  Auf  den  Karpaten  {ZKos.  inBG.  II. 
167)  ebensowenig  als  auf  den  Alpen  der  Bukowina  QZE.  96). 

48.  LAPSANA  L. 

1.  Ii.  communis  L.,  L.  SouchifoHa  Gilib.  Lith.  III.  243.  An 
wüsten  und  bebauten  Stellen,  zwischen  Gebüsch,  an  Waldrändern 
häufig. 


sind  mit  tieferen  Runzeln  zwischen  den  gleichfalls  mehr  hervortretenden  Rippen  versehen;  in 
der  Grösse.  Farbe  und  Gestalt  kommen  sie  mit  denen  von  L.  major  überein;  der  Pappus  etwas 
kürzer  als  die  Hiilfto  der  Aeheuo. 

"')  Rleiclit  im  Habitus  mehr  der  L.  tomentosa,  von  der  sie  sich  aber  durch  den 
uuregelmä.ssigen  IJlüthenstand,  bedingt  durch  die  mehr  oder  minder  lansgostielten  Köpfchen, 
unterscheidet,  der  bald  eine  lockere  Traube  bildet,  bald  wieder  einer  Trugdolde  ähnelt,  wobei 
die  Köpfchen,  die  nur  wenig  grösser  als  die  von  L.  minor  sind,  immer  zu  2—3  beisammen 
sitzen.  Die  Bekleidung  des  Hüllkelches  ist  schwächer  als  bei  L.  tomentosa,  auch  sind  die 
inneren  HüUblättchen  nicht  gefärbt.  Die  Achenen  sind  dunkelbraun,  längsrispig  wie  bei 
L.  tomentosa,  haben  aber  sonst  die  Grösse  von  L.  minor. 


ARNOSERIS.  153 

49.  ARNOSERIS  Gaertn. 

1.  A.  pusilla  Gaertn.  Auf  sandigen  Aeckern,  an  Flussufern  nie- 
driger und  hügliger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Che^fmek,  D^browa  (ß. 
ZBG.  XVIII.  492),  Ciezkowice,  Baliu,  Luszowice,  Trzebinia,  Mi'oszowa, 
Dulowa  {BC.  206),  Lemberg  QZL.  160)  doch  fehlt  diese  Au^abe  in  T. 
ZBG.  XII.  909,  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Jazowsko,  Alt-Saudec  (JT. 
ZBG.  X.  614). 

50.  APOSERIS  lyeck. 

1.  A.  foetida  Less.  Syn.  (1832)  128.  In  schattigen  Wäldern  nie- 
driger und  gebirgiger  Gegenden  bis  3600'  ü.  d.  M.  besonders  im  östlichen 
Theile  nicht  selten.  Bei  Zglobice  QH.  ZBG.  XI.  42),  Lacka  Wola  (Ä".), 
Zawad6w  (T.  ZBG.  XII.  909),  Lemberg  QBG.  II.  164,  ZL.  27),  Derewacz  (T. 
1.  c).,  Krzywczyce  (T.  1.  c),  Strasser  in  h.  Pantocsek^,  am  Teufelsfelseu  bei 
Winniki  (T.  1.  c.)  Boratyn  (Kloeb.  Fiz.  IIL  123),  Zlotniki,  Wisniowczyk, 
Brzezany,  Raj  C^.),  Uscieczko  (ß.  ZBG.  XVIII.  492),  am  Cecina,  Dialu- 
Drakului,  bei  Horecza,  Czahor,  Franzthal,  Kalinestie  lui-Kupareuko, 
Kalinestie  lui-Jenaki,  am  Opczyua-Mare,  bei  Kirlibaba  QHB.  184),  auf 
der  Czarna  Hora  (Ä.  ZBG.  XVIII.  492),  bei  Wolczyniec  (Ä  ZBG.  XX. 
42),  auf  der  Szebela  (^Hück.  1.  c.  XV.  59),  bei  Bukowsko  und  von  da  bis 
Kofaezyce  häufig  (iT.),  um  das  Zamczysko  (Ä  Flora  XVII.  575),  doch 
wird  diese  Angabe  in  H.  ZBG.  XI.  42  mit    Stillschweigen    übergangen. 

51.  CICHORIUM  L. 

1.  C.  Intibns  -L.,  C.  coeruleum  Gilib.  Lith.  III.  224.  Auf  Wie- 
sen, an  Wegen,  Rainen  niedriger  und  hügliger  Gegenden  gemein. 

2.  C.  Endivia  L.  Wird  in  Gemüsegärten  gebaut. 

52.  HYPOCHOERIS  L. 

1.  H.  glabra  L.,  H.  minima  BG.  IL  163  non  Balb.  Auf  Fel- 
dern, Brachen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei 
D^browa,  Bobrek,  Mirow,  Brodla,  iBC.  209),  Byssice  (Ä.  BV.  VIII. 
127),  Tarnow,  Krzyz  QGrz.  ÖBW.  IIL  139,  Fiz  IL  43),  im  Zolkiewer 
Kr.  (ß.  Fiz.  IV.  206),  bei  Szklo  (T.  ZBG.  XIL  909),  am  Fusse  der 
Karpaten  im  Stryjer  Kr.  CZlps.  Fiz.  225),  bei  Sanok  (^Christ,  in  BG. 
1.  c,  ZE.  94),  Krosno,  Polauka,  Weglowka  (iT.),  am  Fusse  der  Babia 
gora  {BG.  1.  c,  ZE.  94,  BF.  384)  zwischen  Skawlnki  und  Wytcze  ^^) 
(BG.  1.  c). 

2.  H.  radicata  L.,  H.  runclnata  Gilib.  Lith.  IIL  296,  Porcel- 
lites  radicata    Cass.   in  Dict.    des    sc.    nat.    XLIIL    43.     In    Wäldern, 


8)  Diesen  Ort  konnte  ich  auf  keiner  Karte  finden. 


154 


IlYPOrilOKRIS. 


llolzschlJlgen,  auf  Wiesen,  Hutweideu  niedriger  und  gebirgiger   Gegen- 
den häufig. 

3.  H.  maculata  X/.,  H.  grandiflora  Gilih.  Lith.  III.  225  non 
Ledeb.  Hieracium  latifolium  Cluii.  Stirp.  Panii.  640.  Achyrophorus 
maculatus  Scojy,  Fl.  carn.  II.  11G,  l'orcellites  maculata  Ca^s.  1.  c, 
Aposeris  maculata  T.  ZBG.  IX.  94  ein  Schreibfehler.  Auf  AA'^ieseu, 
Triften,  in  Wäldern,  Holzschlägeu  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden 
stellenweise.  Bei  Zabierzow,  Liszki,  Kobierzju,  Pychowice,  Zakrzowek, 
tagiewnikl  (BC.  210),  Sokolniki  (Jach.  Tiz.  II.  18),  Giedlarowa  (Pan. 
Vi:  16),  im  Zoikiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  4  96),  bei  Lelechüwka  {BG.  II. 
162,  T.  ZBG.  XII.  69),  Stawki  QBG.  1.  c),  Rzesna  ruska  (T.  1.  c.  910], 
Kulparkow  (^BG.  1.  c.,  T.  1.  c),  Derewacz,  Lesieuice  (T.  1.  c),  Brody 
iKloeb.  Fiz.  III.  123),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348),  Pantalicha 
(Ä.  ZBG.  XVIII.  492),  Brzezauy  (-fiT.),  Czeruawka,  Czahor,  Tereszeny, 
zwischen  Ober-Wikow  und  Krasua,  auf  der  Opczyua-Mare  (^HB.  186), 
im  Stryjer  Kr.  {Zips.  Fiz.  225),  bei  Mrazuica  QJIück.  ZBG.  XVI.  265), 
in  den  Pieninen  {BF.  385),  bei  Koscielisko  (i-Y.  ZBG.  XX.  478),  in  den 
Beskiden  (BF.  385). 

4.  H.  uniilora  Vill.  ,  Achyrophorus  helyeticus  Hörn. 
Hort.  hafu.  II.  772,  A.  uniflorus  Bluff  et  Fingerh.  Comp.  ed.  1.  II. 
307.  Auf  Wiesen,  Triften  der  Berg-  und  Voralpenregion  sowie  Ton 
da  bis  auf  die  Alpen  nicht  selten.  Auf  der  Babia  gora  QKoib.  ZBG. 
XII.  1203,  Vitk.  I.  c.  XIII.  1068,  jR.  Roczu.  XXXIII.  214),  in  den 
Ceutralkarpateu  überall  (/i.  Flora  XVII.  580,  IIol>.  ÜBW  III.  19,  BP. 
65,  BF.  386,  Z.  BrV.  VIII.  48),  am  Grabczycha  QBP.  84),  Sokolica, 
Kacza ,  Facimiech  und  Kroneuberg  der  Pieninen  (BF.  386) ,  um 
Sanok  (Chrittt.  in  BG.  II.  263)  gewiss  nicht,  bei  Wetlina,  Carynskie, 
Ustrzyki,  Wolosate  (i^.),  ober  Husne  und  von  da  bis  auf  dem  Ka- 
meuec,  auf  der  Szebela  (Hück.  ZBG.  XV.  56,  59),  Paraszka  (Noxv.  Lep. 
XXVI.,  Huck.  ZBG.  XVI.  263),  am  Zelemin  {Noiv.  1.  c),  auf  der  Czarna 
Hora  (//.  ZBG.  XI.  67),  Ploska,  Bobacka,  Kameuua,  Keczera  tuczyiiska, 
um  Jedul,  Futurika  (HB.  186),  am  Dzumaleu  (HSt.  53). 

53.  LEONTODON  L. 

1.  L.  autumnalis  L.,  L.  glabrum  Gilib.  Lith.  III.  229,  Picris 
autumnalis  AU.  Fl.  pedem.  1.  211,  Hedypuis  autumnalis  Vill. 
Dauph.  III.  77,  Srn.  Brit.  II.  826,  Apargia  autumnalis  Hoffm. 
Deutschi.  Fl.  ed.  1,  I.  274,  Oporinia  autumnalis  Don.  in  Edinb.  pliil. 
jouru.  VI.  (1829)  309).  Auf  Wiesen,  Hutweiden  niedriger  und  gebir- 
giger Gegenden  bis  in  die  Alpenregion  gemein  (BF.  377,  Z.  BrV. 
Vill.  47). 

2.  Ii.  Taraxaci  Lois.,  L.  pyreuaicus  Grz.  Fiz.  II.  43  nach  Jl. 
Fz.  HI.  Ü7,  mithin  auch  6'/,-.  ÖBNV.  III.  259—60,  Hob.  1.  19,  BBW. 
555  non  Hedypuis  Taraxaci  Vill.  Prosp.  83,  Hieracium  Taraxaci 
Jiet z  Ohs.    IV.    (1779—91)    t.    1,    Apargia    hirta    Geners.    Elench.    pl. 


LEONTODON.  |55 

sep.  (1798)  57.  Auf  felsigen  Triften  der  Alpen  und  Voralpen  in  den  Cen- 
tralkarpaten  stellenweise.  Am  Czerwouy  Wierch  (FI.  ZBG.  XX.  470)  iu 
der  Swistowka  (R.  1.  c.  XVIII.  492),  am  Giewont  {Grg.  ÖBW.  III.  260, 
riz.  IL  260, -B^TF.  S-oö,  B.  1.  c,  Seidl  Isis  1868  p.  66),  auf  der  Magora 
{B.  1.  c),  am  Zawrat  (H.  ZBG.  XI.  50,  BF.  378),  auf  der  Swiuuica 
{Grg.  ÖBW.  III.  259,  BF.  378). 

3.  la.  pyrenaicus  Gouan.,  Apargia  aljJina  Host.  Syii.  (1797) 
423,  Willd.  Sp.  III.  (1800)  1547,  L.  alpinus  BG.  11.  14  uoii  Jocq.  An 
ähnlichen  Orten  in  den  Ostkarpaten  selten.  Am  Dzymbroiija  Tomnatik, 
Bombywski  QH.  ZBG.  X.  615). 

4.  li.  hastile  S'och  Syn.  ed.  I  (1837)  419,  L.  hispidum  var.  or. 
L.  Sp.  ed.  II.  1124,  Hedypnosis  hispida  E.  B.  VIII.  (1799)  t.  554. 
Picris  danubialis  et  P.  hispida  Ä!l.  Fl.  pedera.  I.  211  t.  70  f.  3, 
Apargia  hastilis  et  A.  hispida  Hoffm.  Deutschi.  Fl.  1.  Ausg. 
(1791)  274,  A.  dubia  Hoppe  in  Willd.  Spec.  III.  154,  A.  saxatilis 
ZB.  nach  Niessl.  BrV.  VIII.  47  non  Willd.  Auf  Wiesen,  Triften,  an 
Wegen,  in  Wäldern  von  der  Ebene  bis  in  die  Alpenregion,  hier  als 
L.  alpinum  Jacq.  Austr.  I.  (1773)  58  t.  93  erscheinend,  gemein. 

5.  la.  incanus  Schrank,  Hieracium  incanum  L.  Sp.  ed.  1 
(1733)  799,  Leoutodon  hispidum  ß.  L.  Sp.  ed.  2.  (1763)  1124.  Auf 
Felsen,  sonnigen  Hügeln  gebirgiger  und  Voralpengeg^enden  iu  den 
Westkarpaten  stellenweise.  Bei  Koscielisko  QUecht.  ÖBW.  VII.  343,  M. 
ZBG.  XI.  50,  Ihe  BV.  X.  7,  BF.  380),  auf  der  Pyszna  (BF.  380),  am 
Nosal  (B.  ZBG.  XVIII.  492,  Seidl  Isis  1868  p.  68),  um  die  Zakopaner 
Einseuhämmer  (BF.  380),  in  den  Pieninen  von  Czorsztyn  bis  hinter 
Szczawnica  (H.  Flora  XVII.  575,  U.  ZBG.  XI.  50,  B.  1.  c.  XVIII. 
492,  BF.  380).  Auf  den  Alpen  der  Bukowina  (ZE.  92)  fehlt  jedoch 
in  HB. 

54.  TBAGOPOGON  L. 

1.  T.  porrifolius  L.  Wird  in  Gärten  cnltiyirt  (Demb.  Tent,  173, 
Leytz  Fiz.  IL  69). 

2.  T.  major  Jacq.  Auf  Wiesen,  an  Wegen,  Rainen  niedriger  und 
hügliger  Gegenden  selten.  Bei  Debno  (Jabf.  Fiz.  219),  Ho'fosko  (Strasser 
in  h.  Pantocsek)  Lemberg  (BG.  II.  140,  ZL.  48,  T.  ZBG.  XII.  909, 
Strasser  1.  c),  Kuczurmik,  Zadobriwka,  Szubranetz  (HB.  184),  zwischen 
Szypenitz  und  Oreszeny,  am  Fusse  der  Karpaten  zwischen  Kroscienko 
und  Tylmanowa  (H.  Flora  XIX.  628,  XVII.  572). 

3.  T.  pratensis  Z.,  T.  carinatum  Gilih.  Lith.  III.  227.  Die 
Form  mit  den  längsten  Strahlblumen  ist  T.  orientalis  L.  Sp.  789, 
T.  pratensis  EB.  t.  434.  Dietr.  Boruss.  t.  838,  T.  p.  c.  grandiflorus 
Doli,  rhein.  Fl.  538,  T.  p.  c.  orientalis  Garcke  Fl.  von  Nord-  und 
Mittel-Deutschl.  ed.  3.  (1854)  202,  jene  mit  den  kürzesten  T.  minor 
Fr.,  T.  pratensis  ß.  micranthes  Wimm.  Schles.  (1857)  293.  Auf 
Grasplätzen,    Wiesen,    trockenen    Anhöhen.     T.    pratensis    finde    ich 


156 


SCOK/.ONERA. 


angegeben:  Bei  Grzegorzki,  Olsza,  Czyzyny,  Niepofoiuice  (BC.  208), 
Tarn6w  (Grz.  ÖBW.  III.  139),  LembcM-g  (ZL.  48,  T.  ZHG.  XIL 
909,  Weiss  1.  c.  XV.  457),  Zuiawniki  {^Wittm.  Rozm,  1824  p.  204), 
auf  der  Draiicza  QRloeb.  Fiz.  III.  123)  bei  Niwra  (Lenz  Fiz.  11. 
59),  zwischen  Szypeuitz  und  Oreszeny  (H.  Flora  XIX.  628),  bei 
Czeniawka,  Czernowitz,  Dawideiiy,  Hadikfah-a  (IIB.  184),  Suczawa 
(Kn.  Pr.  10),  Strojestie,  Kapukodrului  (^IIB.  184),  im  Saniborer  Kr. 
CHürk.  ZBG.  XVI.  292),  am  Fusse  der  Pieninen,  Tatra,  Beskideii 
lOmal  seltener  als  T.  orientalis  (BF.  383).  T.  orientalis  a;i 
ähnlichen  Orten  wie  es  scheint  häufiger  und  bisher  mit  dem  Torigeu 
verwechselt.  Bei  Bolechowice,  Zakrzowek,  Podgorze,  Ludwiuow,  ta- 
giewniki,  Prokocim  (BC.  208),  in  der  Jariua  (Strasser  in  herb.  Pan- 
torsek)^  zwischen  Zniesienie  und  Krzywczyce  (T.  ZBG.  XII.  73),  iu  den 
Pieninen  (A.  BV.  VII.  132,  BF.  393),  am  Fusse  der  Tatra  (BF.  1.  c.) 
und  von  da  bis  auf  die  Alpen  (ZE.  90,  BF.  1.  c),  iu  den  Beskiden 
(J5jP.  1.  c).  T.  minor  bloss  au  grasigen  Waldstelleu  bei  Sokoluiki 
(K.  ZBG.  XVIII.  492). 

55.  SCOBZONERA  L. 

1.  S.  humills  L.,  S.  angustifolia  Jacq.  En.  (1762)  non  L.,  S. 
nervosa  Gilib.  Lith.  III.  230,  S.  plantaginea  Schleich.  Cat.  1821 
test.  Gaud-  Helv.  V.  20.  Auf  nassen  Wiesen  niedriger  und  gebirgiger 
Gegenden  bis  iu  die  Voralpenregion  stellenweise,.  Zwischen  Jeziorki, 
Chizauow  und  Byczyna  (Schlisphacke  Exs.),  bei  MIoszowa, Dulowa,  Swoszo- 
wlce,  Jiigowice,  iagiewniki,  Borek,  Kobierzyn,  zwischen  Skotniki  und 
Pychowice,  bei  Kostrze,  Zakrzowek,  am  Sikornik  (BC.  209),  bei  Zdlarzec 
(Grz.  Fiz.  IL  42),  Milocin  (Pan.  Pr.  16),  Stawki  (BG.  II.  140),  Lelechowka 
Rzesna  ruska  (T.  ZBG.  XII.  69,  909),  Holosko  (Strass.  in  herb.  Pant.), 
zwischen  Krzywczyce  und  Laszki  (BG.  1.  c),  bei  Lesienice  (T.  ZBG. 
1.  c),  Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  214),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III. 
123),  Zaleszezyki  (Friedl.  in  BG.  1.  c),  Dawidenyü,  Budenitz,  Fra- 
dautzü,  Andrasfalva,  Glitt,  Arboriü,  Stulpikanyü,  Ostraü  (HB.  185), 
Stanis'Iawow  (ZE.  90),  zwischen  Ho'Iobudow  und  Brigidaui  bei  Orow, 
Mraznica,  Horodyszcze  (Hück.  ZBG.  XVI.  288,  266,  264),  iu  den  Beski- 
den (BF.  383). 

S.  parviflora  Jacq.  Bei  Janow  (T.  ZBG.  IX.  53).  Nach  dessen  Be- 
richtigung in  Zi3G.  X.  96  ist  diese  Angabe  zu  streichen. 

2.  S.  hispanica  L.,  S.  denticulata  Lam.,  S.  rumicifolia 
Schleich,  nach  JJenib.  Tent.  173  nee.  hört.  vind.  Auf  Waldwiesen  im  öst- 
lichen Theile  sehr  selten.  Bloss  bei  Brzezany  (K.).  Bei  Lesienice  auf 
Wiesen  (T.  ZBG.  IX.  45,  53)  doch  wird  diese  später  widerrufen  (T. 
ZBG.  X.  96).  Sonst  in   Gärten  cultlvirt. 

3.  S.  purpurea  L..,  .S.  rosea  WK.  die  breitblättrige  Form.  Auf 
Wiesen,  Triften  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  in  die  Alpen- 
region stellenweise.  Bei  Janöw  {BG.  II.  141,  ZE.  91,  Hoelzl  Z(3G.  XI. 
625,  Strass.  in  h.  Pant.),  Stradz  (BG.,  ZE.,  Hoelzl  1.  c),  Rzesua  ruska. 


PICRIS.  J57 

Grzybowice,  Lesienice  (T.  ZBG.  XII.  909,  79),  Wiuuiki  {ZL.  48),  Brody 
[Kloeb.  ¥iz.  III,  i*3),  Tarnopol  {^Cirs.  Fiz.  II.  42),  Pautalicha  (Ä".), 
Iwauie  puste  (^Lenz  Fiz.  II.  59),  Toutiy  iHB.  185),  Skeja  (Ä'n.  Pr.  10), 
St.  Ilie  (^Ä,  Kn.  1.  c),  Sacharestie  (i^^.  1.  c),  Stroj estie  (ii^.ü,  Kn. 
1,  c),  Balaczaua  {Kn.  1.  c),  am  Montjclung  {HB.  1.  c.!I},  am  Rareu 
iZE.  91,  iT.  BrV.  VIII.  60,  HB.  1.  c.üj,  Piatra-Domuei,  Suchard,  bei 
Kiilibaba,  auf  der  Mauaila,  Ploska,  tuczyiia,  aiu  Waiiziii  bei  Hryuiowa 
{HB.  l.  c,  H.  ZBG.  X.  615),  auf  der  Czarna  Hora  {J^sow.  Lep.  XV., 
R.  ZBG.  XVIII.  49?.J5  bei  Maujawa,  Poioby  {H.  ZBG.  X.  615),  am 
Jajko  {Hack.  Fiz.  II.  23),  bei  Sioboda  {T.  ZBG.  XII.  909),  am  Zelemia 
{Now.  Lep.  XXVI.),  Szebela  {Hm-k.  ZBG.  XV.  59),  Paraszka  {Now. 
1.  c,  Hück.  1.  c.  XVI.  263),  Pikuj  {Now.  1.  c.  XVII.,  ifwcA;.,  M.  1.  c.  XV. 
56),  bei  Bukowsko,  Wofosate  (Ä'.). 

Podospenuuui  laciiiiatuiu  DC.  lu  Podoliea  (Z'ß.  91). 

56.  PICRIS  /.. 

1.  P.  hieracioides  Z/.,  P.  aspera  Gilib.  Lith.  III.  227-  In  Ge- 
büscbeu,  au  Ilaiue;i,  Wegeu,  Waldräuderu,  auf  Hügeln,  Wiesen  nie- 
driger und  hügliger  Gegenden  häufig, 

P.  pjreiiaica  L.  Sp.  792  **'*j,  P.  crepoides  Saut.  Flora  XIII.  2 
(1830)  409,  P.  hieracioides  var.  crepoides  Kodi.  Syu,  ed.  2  (1844) 
484.  Au  ähnlichen  Orten  sehr  selten.  Bei  Sokolniki  (Ä.  ZBG.  XVIII. 
492),  W61ka  niediwiedzka  {Jahl  Fiz,  219).  P.  crepoides  R.  ZBG. 
XVIII.  492  in  den  Pieuinen  ist  nach  Exemplaren  aus  Janotas  Hand, 
von  dem  nebenbei  gesagt,  obige  Angabe  herrührt  Hieracium  sabau- 
dum  L.\ 

P.  radicala  R.  Fiz.  II.  2  in  dem  au  Schlesien  angrenzenden  Theile 
ist  offenbar  ein  Schreibfehler  für  Hypochaeris  radieata  L. 

57.  SONCHUS  L. 

1.  S.  Oleraceus  L.,  S.  gl  ab  er  var.  l  et  2  Gilib.  Lith.  III.  292, 
non  Schult.,  S.  integrif'olius  et  S.  laceratus  (Schreibfehler  für  S. 
lacerus  Willd.  Sp.  IIL  1513)  ZL.  97.  An  wüsten  und  bebauten  Stellen 
gemein. 

2.  S.  asper  Vill,  S.  gl  ab  er  var,  3  Gilib.  Lith.  IIL  292,  S. 
fallax  Wallr.  Ann.  bot.  98.  An  ähnlichen  Orten  doch  seiteuer.  Im 
Krakauer,  Bochniaer  Kr.  CBC.  212),  bei  Tarnow  {Grz.  Fiz.  IL  42 j, 
Lemberg  {T.  ZBG.  XII.  910),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  IIL  123),  im  Samborer 


*")  Ferianthiis  laxis,  caule  piloso,  foliis  dentato-sinuatis. 

Der  VüUstäudigkeit  halber  lasse  ich  noch  die  Diagnose  aus  Hchb.  fil.  Ic.  XIX. 
11   folgen: 

Recedit  a  P.  hieracioide  capitulis  multo  majoribus  atratis,  acheniis  duplo  majoribus 
pedunculis  apice  incrassatis,  induraento  molüori. 


158  SONCMLS. 

Kr.  (Ilück.  ZBG.  XVI.  910),  am    Fasse    der    Pieniiien,    Tatra,    Beskiden 
(^BF.  39 2>  Fehlt  in  HB. 

3.  S.  arvensis  L.,  S.  maritimus  L.  Amoen.  ac.  VIII.  102—3 
var.  y.  aou  Sp.  et  Herb.,  S.  hispidus  GVih.  Lilh.  III.  241,  S.  gl  aber 
Schult,  'm  BG.  II.  142,  Obs.  162,  S.  uligiuosus  MB.  Taur.  cauc.  II. 
238,  S.  iatermedius  Bnickn.  nach  Trevir.  in  Rep.  soc.  nat  cur.  berol. 
1813  p.  153,  Hieracium  arvense  Scop.  Fl.  carn.  II.  110.  Auf  Feldern, 
Wiesen  bis  au  den  Fuss  der  Tatra  gemein  (^BF.  393). 

4.  S.  palustris  L.,  S.  sesquipedalis  Gilib.  Lith.  III.  241.  In 
Sümpfen,  Weideugebüscheu,  au  Wassergräben  niedriger  und  hügliger 
Gegenden  stellenweise.  Bei  Sokoluiki,  (i2.  ZBG.  XVIII.  492)  Niemirow 
(Stell.  Niem.  8),  Lemberg  (ZL.  117)  kaum,  Aveulgstens  in  T.  ZBG. 
XII.  910  fehlend,  ^iwra,  (Lenz  Fiz.  II.  59,  //.  Exs.},  Leukoutz,  Kali- 
czanka  (HB.  189),  zwischen  Rosch  und  der  Cecina  (Wittm.  Rozm. 
1824  p.  148),  bei  Michalczeü,  Panka,  Sadowa,  Lukawetz,  Mihowa 
QJJB.  189),  Truskawiec  am  Wege  zur  Mariaquelle  (Bück.  Fiz.  11.  30). 

58.  PRENANTHES  L. 

1.  P.  purpurea  L-  In  Bergwäldern  nicht  selten.  Am  Dunaczy  (Kolb 
ZBG.  XII.  1204»,  auf  der  Barania  (Wimm.  Schles.  295),  Babia  gora 
(BG.  II.  144),  vom  Fasse  der  Tatra  bis  zur  oberen  Buchengrenze  (Ä)6. 
ÖBW.  III.  10,  18,  Grz.  1.  c.  258-9,  Fiz.  II.  43,  Ilse  BV.  X.  4,  15,  FI. 
ZBG.  XX.  470,  BF.  388),  in  den  Pieninen  (H.  Flora  XVII.  575,  BF. 
388),  bei  Zegiestow  (R.  ZBG.  XVIII.  492),  Krynica  (BG.  1.  c),  im 
Jasioer,  Sauoker  Kr.  häufig  (^"0»  am  Pikuj  (Hück.  ZBG.  XV.  57), 
Skole,  Kruszelnica,  Kozhurze  (Strass.  in  h.  Pant.^,  Bubuiszcze,  Cer- 
kowua,  S-Ioboda  (T.  ZBG.  XII.  72),  auf  der  Bystra  (Zips.    Fiz.   II.   25). 

59.  Iiactuca  Toum. 

1.  !>.  muralis  Gaertn.  Fruct.  II.  (1791)  t.  158  f.  5,  L.  erysimi- 
folia  VC.  Prodr.  VII-  143  sec.  Ledeb.  Ross.  IL  807,  Preuanthes 
parviflora  Gilib.  Lith.  III.  233.  In  Wäldern,  Holzschlägen,  an  steini- 
gen Stellen  niederer  und  gebirgiger  Gegenden  bis  zur  oberen  Wald- 
grenze gemein  (BF.  389). 

2.  Ii.  quercina  L.  Sp.  795.  Aendert  ab : 

a.  integrifolia  Bisch.  Beitr.  207.  Wurde  hier  noch  nicht  beobachtet. 

ß.  pinnatifida  Bisch.  1.  c.  205,  L.  stricta  WK.,  L.  quercina  II. 
Roczn.  XXXIII.  103.  In  Wäldern,  zwischen  Gebüsch  des  südöstlichen 
Theiles  selten.  In  Westgalizien  (H.  Roczn.  XXXIII.  103),  bei  Dobroiioutz, 
lloroschoutz,  Czernawka  (//.  Exs.),  Horeczaü  (HB.  188). 

3.  It.  Scariola  L.  Sp.  ed.  II.  1119  (var.  y.  et  5.),  L.  silvestris 
Lam.  Fl.  fr.  II.  84,  L.  latifolia  Gilib.  Lith.  III.  234,  an  Rainen, 
wüsten  Stellen  niederer  und  hügliger  Gegenden  stellenweise.  Bei 
Buczkowice  (Kolb.  ZBG.  XII.  1204],  im  Krakauer,  Bochuiaer    Kr.  (BC. 


LACTCCA. 


159 


2H),  bei  Sieradza,  Tarnüw  ((?,-.  Fiz.  II.  43,  ÖßW.  III.  139),  Lemberg 
(ZL.  118,  T.  ZBG.  XII.  910),  Toutry,  Sadagura,  Czernowitz,  Bojan, 
.Sereth  (HB.  187),  Suczawa  (HB.  1.  c,  Kn.  Pr.  8),  im  Thale  des  Duna- 
jec  (i/.  Flora  XVII.  569),  iu  den  Beskideu  (BF.  390). 

4.  I«.  sativa  L.  Wird  iu  Gemüsegärteu  gebaut  uud  verwildert 
mauchmal. 

5.  Ii.  cracoviensis  Saivlczewski  iu  Roczu.  Wydzialu  lekars. 
w  uuiw.  Jaglell.  III.  (1840)  62  t.  i  et  2»")  iu  Gärteu  bei  Czarua  wies 
und  Nowa  wies,  tobzow,  Krowodrza  (Saivicz.  1,  c,  Demh.  Teut.  ns, 
Czeriuiak.  Bütauika  szczeg.  IV.  1942, -B-Ewc.  X.  41)  ist  eine  durch  Cultur 
entstandene  Spielform  (vergl,  Wodzicki  Pisma  ogroduicze  II.  k.  333, 
BEnc.  X.  41). 


8°^  A.  praecox.  Korzeri  roczny  -wspöldrzewiasty,  pionowy,  a  w  rozsadzanych  najczj- 
sciej  w  koricu  skr^cony,  ggsto  i  grubo  wlöknisty;  lodyga  rdzenista,  w  pokladzio  korowym 
mleczua,  prosto  wzniesiona,  prawie  obla,  zupeinie  gladka  od  dolu  brudno-czerwona,  od  göry 
zas  czerwono-modra,  gj'Sta-stulono-i  prawie  röwno  wysoko  gal^zista,  od  2  do  8  call  stdp  wysoka, 
a  '/4 — do  1  cala  graba;  liscie  od  6  do  8  call  dlugie  a  1 — 2  szerokie,  mi^siste,  gladkie,  dolne 
iöltü-zieloue,  görne  modre,  bezogonkowe,  lodyg^  w  pol  obejmuj^ce,  naprzemianlegle,  w  obwo- 
dzie  niewyraznie  rzesowatc  i  bialawo  kropkowane,  w  iatkach  zas  osadowych  podobniez  niewy- 
raznie  zsibkowato-kolczyste,  po  wiekszej  cz^sci  odgi^te  i  rynienkowate,  z  nervem  glownym 
nagim,  ryaienkowatym,  blado-zielonym,  nizsze  rowno-w^zko  oszczepowate,  koriczyste  i  poprze- 
czDie  pomarszczone,  wyzsze  zas  laacetowate,  strzalkowate  i  tylko  od  nervu  gtownego  pomar- 
szczone,  nigdy  nie  rozwijaj^ce  si(j  w  glöwk^;  okwitnienie  ogölne  w  baldaszkogron  g^sty, 
wierchowaty,  scczegölne  zas  w  koszyczki  miernie  szypulkowe;  przysadki  kwiatowe  bezogonkowe, 
sercowate,  koriczyste,  odgi^te,  rynienkowate  stulone,  do  iadygi  i  szyputek  przylegaj^ce ;  latki 
kielichokrzywe  dachowkowate,  jajowo  podluzue,  t^pe,  jednonerwowe,  z  brzegiem  skörkowatym, 
bialawym,  przejzröczystym,  z  wierzcholkami  zas  czerwonawemi  i  podobnemiz  kropkami  na 
powierzchni  zewn^trznej;  korony  brudno-zölte,  od  zewn^trz  i  po  koricach  czerwonawe;  jajeczniki 
omszone,  owoce  iopatkowate ,  wydatno  zeberkowate,  nieco  l^kowate,  mocno  sptaszczone, 
szarawo-biale,  z  mdlym  polyskiem. 

B.  serotiua.  lodyga  od  3  do  4  stop  wysoka,  a  w  przekroju  Va  do  2  cali  gruba;  liscie 
dolne  od  10  do  12  cali  dlugie,  a  od  2 — 3  szerokie;  owoce  ciemnocisawe. 

Die  Beschreibung  in  Demh.  Tent.  174  lautet: 

Caule  superne  paniculato-corymboso;  foliis  radicalibus  lineari-hastatis,  acutis,  trans- 
verse  rugosis;  superioribus  sagittato-lanceolatis,  subrugosis,  margine  integerrimis ;  cauliuis 
semiamplexicaulibus,  margine  obsolete  albido-punctulatis  ciliatisque,  versus  basim  subdenti- 
culato-aculeatis,  saepe  convolutis  canaliculatisve ;  omcibus  carina  inermi;  panicula  corymbosa; 
acLeniis  spathulatis,  compressiusculis,  tuberculato-costatis,  apice  obtusis;  rostro  albido  fructu 
breviore  Tariat: 

a)  praecox;  foliis  minoribus  angustioribus  ,  tloribus  praecocibus,  aclieniis  cine- 
reo-albidis; 

b)  serotina;  caule  gracili,  foliis  longioribus  lateribusque,  floribus  serotinis,  acheniis 
cinereo-flavidis. 

Radix  anuua,  fusiformis  plerumque  apice  contorta,  fibris  copiosis  densisque  instructa.  — ■ 
Caulis  2 — 3  pedalis,  erectus,  subteres,  superne  coarctato-ramosissimus.  glaber  ad  basin  atro- 
purpureus,  versus  apicem  livido-purpurascens.  Folia  radicalia  8 — 12  policcs  longa  ad  uaam 
alterumve  policem  lata,  lineari-hastata,  acuta,  trausverse  rugosa,  raro  undulato-dentata,  — 
saperiora  lauceolato-sagittata,  subrugosa,  viridi-flava,  integerrima,  —  caulina  alterna,  sessUia, 
semiamplexicaulia,  glauca,  margine  albido-punctulata  ciliataque,  ad  basim  denticulato-aculeata, 
saepe  couvoluta  canaliculatave;  carina  inermis.  —  Panicula  multiflora,  corymbosa.  Calatliidia 
breviter  pedicellata.  —  Bracteae  sessiles,  cordato-lauceolatae,  reflexe,  plicato-canaliculae  ad 
caulem  pedicellosque  adpressae.  Squamae  anthodii  imbricatae,  ovato  oblongae,  obtusae,  1-ner- 
viae,  externe  et  versus  apicem  rubro-puuctatae,  margine  coriaceo  albido  hyaline.  Fleres  luride 
lutei,  exirorsum  rubro-variegati.  Aclienia  spathulata,  compressiuscula,  tuberculato-costata,  sub- 
recurva,  ciuereo-albida,  nitore  debili  conspicua. 


160 


CnONDRILLA. 


L.  sallfjiia  L.  In  Podolien  an  Feldwegen  (^ZE.  91},  am  Fusse  der 
Westkarjjateu  (i/.  Roczu.  XXXIII.  'J'JJ. 

60.  CHONDRILLA. 

1.  Ch.  Juncea  L.  Auf  trockenen  oder  sandigen  Triften,  an 
Rainen    der    uördlichen    Ebene    sehr    selten.    Bei   Blerzanöw    (ii.    ZBG. 

XI.  48),  Podieze  nächst  dem  Bahnhofe  iBC.  21  Ij,  Pilzno  iBG.  II.   144, 
ZE.  91,  H.  ZBG.  XI.  48). 

61.  TABAXACUM  Jass. 

1.  T.  officlnale  G.  H.  Weh.  in  Wigg.  Prim.  Fl.  Holsat.  (1780) 
66.  Aendert  ab: 

a.  pratense  Neilr.  Nied.  Oesterr.  411,  T.  officinale  Dieti:  Fl. 
boruss.  t.  540,  T.  dens  Leonis  Desf.  Fl.  atl.  II.  228,  Leontodon 
Taraxacum  Fl.  dau.  t.  574,  L.  ruucinatum  Gilib.  Lith.  III.  228, 
L.  officinale  With.  Arr.  679,  Hedypnois  Taraxacum  Scop.  FI. 
carn.  II.  99.  Auf  Wiesen,  Triften,  an  Rainen  niedriger  und  gebirgiger 
Gegenden  gemein.  Steigt  in  der  Bukowina  bis  in  die  Krummholzregiou 
{HB.  187). 

ß.  alpinum  Koch.  Auf  Alpenwieseu  der  Tatra  sehr  selten.  Auf  der 
Pyszua  um  die  G^sienicowe  stawy  (^BF.  387). 

y.  corniculatum  Neilr.  1.  c.  412.  In  Holzschlägen,  auf  trockenen 
Triften  selten.  Bei  Brody  QKloeb.  Fiz.  III.  123),  Ziotuiki  (Ä^). 

d.  palustre  Huds.  Fl.  II.  2.  (1778J  359,  Leontodou  saliuus  Poll. 
Palat.  II.  380,  L.  palustris  Sm.  EB.  t.  553  (1798),  Fl.  brit.  IL  823.  Auf 
Torfmooren,  in  Sümpfen  sehr  selten.  Am  Fusse  der  Centralkarpaten 
{BF.  387J,  bei  Lesieuice  (T.  ZBG.  XII.  910). 

T.  serotinuiu  Poir.  Enc.  Suppl.  IV.  (1816)  420,  ÄadL  Fl.  com.  Pesth. 
II.  (1826J  243,  Leontodon  serotinus  WK.  PI.  rar.  IL  119  t.  114. 
Bei  Pautalicha  QZ.  Muem.  1834  p.  359,  ZE.  XVI.),  iu  der  Bukowina 
QZE.  92),  fehlt  jedoch  in  HB. 

62.  CBEPIS  L. 

1.  C.  foetida  L.,  Wibelia  graveolens  FL  d.  Wett.  III.  1.  p. 
144,  Barkhausia  foetida  BC.  Fl.  fr.  IV.  42.  Auf  sandigen  Hügeln, 
an  Rainen,  Wegen  im  nordöstlichen  Theile  stellenweise.  Im  Zolkiewer 
Kr.  (Ji.  Fiz.  IV.  226),    am    Wege    von    Szklo    nach    Maydan    (21    ZBG. 

XII.  910),  am  Sandberg  (BG.  IL  159,  ZL.   94,    T.    1.    c),    Wiuniki    (T. 
1.  c.  80J,  Brody  {Kloeb.  Fiz.  IIL   124). 

C.  rubra  L.  Bei  Taruow  {Gi-z.  ÖBW.  IIL  139,  Fiz.  IL  43)  kaum. 

2.  C.  setosa  Hall.  JU.  Rom.  Arch.  I.  (1797)  ii.  St.  1.  Auf  Aeckeru 
Grasplätzen  sehr  selten.  Bei  Taruow  CGrz.  Fiz.  IL    43),   Brzezany  (üT.). 


CHEPIS.  101 

3.  C.  biennis  L.,  C.  muricata  Gilih.  Lith.  III.  231,  C.  lodo- 
niireusis  BG.  IL  160,  Hieracium  bieune  Karsch  Fl.  d.  Prov.  Westf. 
330.  Auf  Wiesen,  au  Raiiieu,  Wald  rändern  uledriger  und  gebirgiger 
Gegenden  bis  3000'  ü.  d.  M.  gemein  (BF.  396). 

4.  C.  tectorum  X.,  C.  polymorpha  Güib.  Lith.  III.  241  uou 
Wallr..,  Hieracium  tectorum  Karsch  1.  c.  331.  Auf  Kalkfelseu,  alteu 
Mauern,  Feldern,  an  Wegen,  überall  bis  3000'  ü.  d.  M.  (BF.  396). 

5.  C.  Virens  L.  Sp.  ed  II.  1134,  C.  piunatifida  Willd.  Sp.  III. 
1604,  C.  agrestis  WK.,  Hieracium  virens  Karsch  \.  c.  331.  An  ähn- 
lichen Orteu  doch  seltener.  In  den  Beskiden  gemein  (BG.  IL  161,  BF. 
397),  zwischen  Myslenice  und  Lubien  (FI.  ZBG.  XX.  469),  bei  Dukla 
(Christ,  in  BG.  1.  c.)  auf  der  Cergowa  gora  (K.),  bei  Sanok  (Christ. 
1.  c),  Plowce  (K.'),  Dubiecko  (ZE.  94J,  Dweruik  (^.),  Boryslaw  (Hück. 
Fiz.  II.  348),  in  der  Bukowina  ohne  nähere  Angabe  (Z.  BrV.  VIII.  60), 
bei  Brzezauy,  Wisuiowczyk,  Wieizbowiec  (K.),  Tarnopol,  Leniberg!  (T. 
ZBG.  XVIIL  348,  XII.  910),  Taruow  (Grz.  Fiz.  IL  43),  im  Bochuiaer, 
Krakauer  Kr-  (BC.  214). 

C.  rigida  WK.  PI.  rar.  L  (1802)  18  t.  19«!).  Auf  sonnigen  Hügeln, 
Wieseu  in  Podolieu  und  der  Bukowina  (ZE.  94),  fehlt  jedoch    in    HB. 

6.  C.  praemorsa  Tausch,  in  Flora  IX.  (1828)  I.  Erg.-Bl.  79, 
Hieracium  spicatum  Gilib.  Lith.  III.  (1782)  238  uon  J.W.  Auf  trocke- 
nen Wiesen,  grasigen  Hügeln,  au  Waldrändern,  in  Holzschlägen  nie- 
driger und  hüg'liger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Kobylany,  Bolechowice, 
auf    der    Mogiia    Kosciuszki,    bei    Wola  justowska,    Tyniec    (BC.    31 3J, 


")  Ramis  pedunculisque  rigidis,  incurvo-erectis;  foliis  deatatis,  inferioribus  obovato- 
cuneiformibus ;   calycibus  canis,  squamis  extimis  apice  fuscis. 

Radix  perenuis,  Simplex,  recta  profundeque  d'scendens,  digiti  auricularis  crassitie, 
extus  fusca,  Intus  alba,  medulla  pallide  flavescente,  superne  in  duo  aut  plura  capita  divisa, 
totidem  fere  caules  proferens. 

Caules  tri-  quadripedales,  n  n  raro  etiam  altiores,  rarius  breviores,  erecti,  calamum 
scriptorium  aut  digitum  auricularem  crasäitie  aequantes,  iirmi  rigidique,  obtuse  angulati,  basi 
purpurascentes  albo-pilosi,  superne  sulcati,  nudi,  subflexuasi,  saepe  tantum  in  summitate  paucos 
ramos  florifeius  proferentes,  alias  autem,  cum  vivacius  incrementum  liabent  per  longitudinem 
daorum  etiam  pedum  ramiferi:  ramis  axiUaribus  brovibus  rigidis,  angulo  prjpe  recto,  prodeun- 
tibus,  inde  arcuatim  erectis. 

Folia  crassa,  rigidiuscula.  scabra,  dentata,  acuta,  apice  dentibusque  fuscis  aut  nigrican- 
tibus,  utrinque  venosa,  venis  subtus  emiuentibus,  nervo  lato  supra  piano  pallido  aut  purpura- 
scente:  radicalia  et  caulina  infiraa  obovato  -  cuneifurmia,  in  petiülum  decurreutia,  postice 
sinuato-laciniata,  versus  apicem  sinuato  -  dentata ,  utrinque  setulis  brevibus  albis  hispida- 
caulina  reliqua  amplexieaulia,  setulis  brevissimis  scabra:  inferiora  ovata,  sinuato-dentata  den- 
tibus  ud  angulum  rectum  patentibus;  superiora  sagittata,  sinuato-dentata  dentibus  subrecurvis; 
summa  liastata,  non  nisi  versus  basin  dentata,  alia  iategerrima. 

Flores  in  ramis  uni-bi-trifloris,  innixi  pedunculis  crassis  rigidis,  teretibus,  more  ramo- 
rum  ad  angulum  rectum  prodeuntibus  et  arcuatim  erectis,  jara  apliyllis,  tantum  basi  folio 
subulato  apice  sphacelato  stipatis,  jam  unam  alteramve  squamam  tenuem  sub  caiyce  gerentibus 
lateralibus  ceutrali  plerumque  longioribus.  Calyccs  ovati,  toruloso-angulati,  angulis  14,  b.isi 
tecti  squamiä  triplo  brevioribus  adpressis  apice  acuto  sphacelatis,  interioribus  apice  obtusiusculo 
tiavis  ciliatis. 

CoroUulae  tubulo  pallido,  ligula  lineari,  flava,  inaequaliter  incisa  quadrifida  aut 
quinquefida. 

Knapp,  galiz.  Pflanz. -Aufzählung.  j  j 


Iß2  CRKPIS. 

Taniow  (Grz.  ÖBW.  III.  I.'JO),  Rzesiia  ruska  (T.  ZBG.  XII.  910),  Lem- 
berg-  {BG.  If.  140,  ZL.  78,  Grz.  Y'va.  II.  43),  Ziiiesieiiie,  Lesieiüce  (  T. 
1.  c),  Brody  {Kloeb.  Y\z.  III.  124),  Taruopol  (^ZE.  94),  Paiitalicha  fÄ, 
ZBG.  XVIII.  492),  Burkaiiüw  {ZE.  94),  Ray  (ÜT.),  Zaleszczyki  (Fmc/^ 
lu  BG.  1.  c),  Wereiiczaiika,  Kotzmaiin,  Juikoutz,  Laudoufalva,  Bottu- 
schaiiitza,  Horaitza,  Audräst'alvn,  Fiatautz  {HB.  190),  im  Stryjer  f-^i/w. 
Fiz.  2->5),  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  292),  am  Fus.se  der  Cent lal- 
karpaten,  iu  den  Beskiden  (^BF.  394)  auf  der  Baraiüa  (Kolb.  ZBG.  XII. 
1204),  am  Malinow  {Wimm.  Scbles.  298). 

C.  alpesliis  Tausch  1.  c,  Hieracium  alpinum  Jacq.  En.  141.  Auf 
Wiesen  der  unteren  Alpenrcgion  in  Galizien  und  der  Bukowina  {^ZE. 
92),  feblt  jedoch  in  HB.  190). 

7.  C.  succisaefolia   Tausch  1.  c.  Aendert  ab: 

a.  elabrata  Neilr.  Nieder-Oesterr.  425,  C.  succisaefolia  Rchb. 
fil.  Ic.  XXIX.  50  t.  100,  Hieracium  int  egrifolium  Hoppe  in  Wülfl. 
Sp.  III.  1568.  Auf  nassen  Wiesen,  Torfmooren  niedriger  und  gebirg-iger 
Gegenden  zerstreut.  Im  Zolkiewer  Kr.  (li.  Fiz.  IV.  215),  bei  Lesienice 
QT.  ZBG.  XII.  910),  Derewacz,  Stawki  {Strass  in  h.  Pant.'),  Czyzyny, 
Dabie,  unter  der  Mogila  Kosciuszki,  bei  Zakrzowek,  Pychowice,  tagiew- 
niki,  Kobierzyn,  Skotniki  (BC.  215),  Zakopane  (BF.  400). 

ß.  mollis  Neilr.  1.  c,  C  hieracioides  BC.  Prodr.  VII.  170  excl. 
plur.  syii.  et  var.,  C.  succisaefolia  Schlechtend.  et  Lagenth.  Deutschi. 
Fl.  XIII.  h.  7 — 8,  Hieracium  su  ccisaef  olium  Gaitd.  Helv.  V.  126. 
Auf  nassen  Wiesen,  in  Wäldern  der  Berg-  und  Voralpenregiou  sehr 
selten.  Bei  Koscielisko  (Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  FI.  ZBG.  XX.  478), 
Zakopane  {BF.  399),  Wetlina  am  Beskid  (jRT.),  im  Stryjer  Kr.  QZips. 
Fiz.  225). 

8.  C.  paludosa  Moench,  C.  palustris  7?.  Roczn.  XXXIIt.  209, 
Fiz.  IV.  20;^,  ein  Schreibfehler,  Hieracium  paniculatum  Gilib.  Lith. 
III.  283.  Auf  Sumpiwiesen,  an  nassen  Waldrändern,  quelligen  Orten 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  nicht  selten.  In  allen  nördlichen  Kr. 
CBG.  II.  157,  .BC.  214,  Grz.  Fiz.  II.  43,  Jabl  Jach.  Ms.,  Fiz.  I.  219,  B. 
Fiz.  IV.  203,  ZE.  93,  ZL.  79,  T.  ZBG.  XII.  910),  bei  Germak6wka  (Leiiz 
Fiz.  II.  59),  Izdestie,  Czudiul,  Budenitz,  Krasna  (/iZ?.  192),  Suczawa 
QKn.  Pr.  10),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  225),  Samborer    {Hück.    ZBG.   XVI. 


Genitalia  congenerum,  flava,  corollulis  breviora. 

Semina  oblunga,  sulcata,  fusca ,  iiappo  piloso  sesslli  coronata,  receptaculo  nudo 
insidentia. 

Tota  jjlanta  lactosc.K.  et  sapuris  aiiiari  est.  l'arles  ejus  virides  albo-cancscunt.  maxime 
calyres.  Per  cultuiam  minus  pilosa  et  minus  cana  evadit,  et  fulia  oaulina  saepe  hastae  foimara 
induunt,  lacinüs  baseos  divaricatis  acuiniuatis,  cadcmque  repaudo-deatata,  tiuut,  dum  inl'eriora 
dentes  recurvos  exhibent. 

Floret  Julio  in  .Vusustum. 

A.  Crcpide  sibiriea,  pro  qua  plantam  hanc  nostrain  ob  radieem  pereanem  nonnuUi  habent* 
eam  distinguere  vis  intcrest;  cum  discrimene  data  desrriptione  et  icone  facile  pateat.  Certe 
Crepidis  character,  qui  in  sibiriea  planta  adeo  dubius  est,  ut  Gmelinus  eam  contra  meutern 
Linnaei  ad  Hieracia  retulerit,  in  nostra  est  manifestissimus. 


CREPIS. 


163 


292),  Sauoker,  Jas-Toer  Kr.  hier  häufig  (Ä'.),  iu  den  Pieniuen,  Ceutral- 
karpaten  hier  bis  auf  die  Alpeiiwieseu  steigend,  iu  deu  Beskideu 
{^BF.  399). 

9.  C.  g^randiflora  Tausch  1.  c.  90.  Auf  Alpeu  uud  Voralpeu- 
wieseu,  vou  da  iu  die  Bergregiou  hinabsteigend  uicht  selten.  Bei  Ko- 
scielisko  (Z.  BrV.  VIII.  48),  auf  der  Pyszua  (^BF.  400),  Magöra,  am 
Giewout  {Z.  1.  c),  auf  der  Gubalowka,  unter  dem  Koacielec,  am  Zawrat 
iBF.  400),  auf  der  Miedziaua  {Grz.  Fiz.  II.  43),  beim  Grossen  Fischsee 
{H.  Flora  XVII.  584,  BF.  400),  auf  der  Kacza,  Okreglica,  am  Facimiech, 
auf  der  Sokolica  {BF.  400),  Pusta  wielka  (Ä.  Fiz.  III.  60),  bei  Wetliua 
Caryriskie,  Ustrzyki  görue,  Wo'Tosate  (iT.),  am  Pikuj  {Hiick.  ZBG.  XV. 
55 J,  Paraszka,  Zelemin  {Now.  Lep.  XXVI.),  auf  der  Czarua  Hora  (i2. 
ZBG.  XVIir.  492),  Piatra-Zibou  (HB.  192),  am  Suchard  (^Z.  BrV.  VIII. 
60),  Piatra-Domuei  (HB.  192),  Rareu  {Z.  1.  c). 

10.  C.  Jacquini  Tausch.  1.  c.  79,  C.  choudrilloides  Froel.  in 
DC.  Prodr.  VII.  171  uon  Jacq.,  C.  Froelichii  Steud.  Nomencl.  ed.  II, 
436.  Auf  Kalkfelseu  der  Alpeu  uud  Voralpen  stelleuweise.  Bei  Koscie- 
lisko  CUecht.  ÖBW.  VII.  343,  351,  Heim.  BV.  VII.  138,  140,  Ilse  BV.  X. 
5,  BF.  398)  uud  von  da  bis  hinter  deu  Nosal,  im  Chochoiower  Thale 
iBF.  398),  am  Giewout  iGrz.  ÖBW.  III.  260,  BßW.  555),  auf  der 
Krolowa  Kopa  {FI.  ZBG.  XX.  482),  im  Biaika-  uud  Rostoka-Thale 
CBF.  398),  am  Piatra-Domuei  (HB.  191),  Rareu  (Z.  BrV.  VIII.  60). 

11.  C.  Sibirica  L.,  Ciueraria  sibirica  ZH.  nach    Niessl.  BrV. 

VIII.  60  mithin  auch  ZE.  101  nou  L.  In  Wäldern  des  östlichen  Theiles 
selten.  Bei  Kutkowce  (T.  ZBG.  XVIII.  348),  Tarnopol,  Ziotniki  (ZE. 
94),  Niwra  (Zips.  ZBG.  XL  58),  Kirlibaba  gegeu  den  Zapul,  vou  den 
Bergwerken  rechts  (ZE.  101,  Z.  BrV.   VIII.  60). 

63.  HIERACIUM  L. 

1.  H.  Pilosella  Z,.,  H.  repens  uniflorum  Gilib.  Lith.  III.  240, 
H.  stolouiferum  var.  ß.  ZE.  92-  Auf  trockenen  Wiesen,  Trifteu, 
an  Raiueu,  Wegen  bis  3000'  ü.  d.  M.  gemein  (BF.  402).  H.  P.  var. 
macrocephalum  R.  Fiz.  II.  5  bei  Cheimek  ist  nach  des  Autors  eigener 
Aussage  Uebergaugsform  zur  folgenden  Var.  Die  Var.  H.  Hoppeauum 
Schult,  im  Koscielisko-Thale  (Uecht.  ÖBW.  VII.  343). 

2.  H.  stoloniflorum  WK.  Auf  Bergwiesen  bei  Koacielisko 
(Uecht.  ÖAZ.  XVI.  243,  Ilse  BV.  X.  4,  6),  zwischen  ty.a  und  Jawo- 
rzyua  (Ilse  1.  c.  12).  Nach  NUS.  140  hybrid:  H.  Pilosel  la-aur  au- 
tiacum  Hegetschiv.  et  Heer,  nach  Uecht.  1.  c.  eine  gute  Art,  die  auch  iu 
Schlesien  vorkommt. 

3.  H.  Auricula  X.,  H.  dubium  L.,  H.  stolouiferum  angusti- 
folium  Gclib.  Lith.  IIL  239,  H.  glaucescens  BG.  IL  nach  Fr. 
Symb.  14  uud  Griseb.  iu  Abh.  der  köuigl.  Ges.  d.  Wissensch.  z.  Gott. 
V.  (1851 — 2)  89.  Auf  Wiesen,  Trifteu,  Brachen  uiedriger  uud  gebirgiger 
Gegenden   stelleuweise.    Im    Krakauer,    Bochuiaer    Kr.    (BC.    246),    bei 

11  * 


164 


HIKRACIUM. 


Taniüw  (Grz.  ÖBW.  III.  139),  Barauow,  Sokoliiiki  (Jach.  Fiz.  II.  18), 
tai'icut  {ZE.  93)  Zboiska  T.  ZBG.  XIl.  910),  Zurawiiiki  iWütin.  Rozm. 
1824  p.  204),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  124),  Brzezvny  (AT.),  Czernawka, 
Czeniowitz,  Miclialcze,  Tereszeuy,  Kalafiudestie,  Szerboufz  (IIB.  193), 
Suczawa  (Kn.  Pr.  9),  Stryjestie,  Botuschana,  Arbori,  Dawideuy,  Krasua 
(IIB.  193),  Iswor  (IJ.  Flora  XIX.  63S),  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  225), 
bei  Nahujüwlce  (Hürk.  ZBG.  XVI.  267),  Besko  (K),  Iwouicz!  (ZT. 
38),  Wegiowka  (K.),  in  den  Pieuiiien,  den  Centralkarpateii  hier  bis  auf 
die  Alpeivwieseii  steigend,  in  den  Beskideu  ( j5i^.  404).  ObH.  glaucescens 
bei  rarnopol  (Grz.  Fiz.  II.  43)  hieher  gehöre,  bleibt  fraglich.  Was  H. 
Auricula  var.  pedunculare  auf  der  Barauia  ( Ileinr.  Tesch.  13)  sei« 
soll,  weiss  ich  nicht,  H.  pedunculare  Wallr.  Sched.  406  ist  H.  prae- 
alt  o-P  il  osella  MVm/y).,  das  in  den  Beskiden  vorkömmt,  H.  pedun- 
culare Tati.ich  Flora  XI.  ri828)  I.  Erg.-Bl.  76  hingegen  H.  sudeticum 
Sternb.  in  Deiikschr.  der  regensb.  Ges.  1.  (1818J  62  t.  5  eine  sowohl  in 
den  Karpaten  als  in  den  Beskiden  bisher  noch  nicht  aufgefundene 
Pllanze. 

B.  fnicalHiii  Hoppe  Flora  XIV,  i  (1831)  181.  Auf  der  Pisaua  (FL 
ZBG.  XX.  470).  Ob  damit  H.  Au r i cula-P I lo sei  1  a  Fr.  Nov.  248  ge- 
meint sei,  ist  nicht  zu  entnehmen. 

4.  H.  floribunduiu  Wimm.  et  Grab.  Sil/'.i.  II.  204.  Au  grasigen 
buschigen  Stellen  selten.  Bei  Krzeszowice,  Krakau  (R.  ZBG.  XVIII.  192), 
Janow  (T.  ZBG.  XII.  911). 

5.  H.  praealtvim  ViU.  Prec.  d'uu  voyage  (1812)  62  t.  2  f.  1, 
H.  florentinum  AU.  Fi.  pedem.  1.213,  Willd.  Sp.  III.  1565,  H.  pillo- 
selloides  VilL,  H.  Bauhini  Schult  Obs.  (1809)  164,  H,  obscurum 
Bchb.  Ic.  I.  (1823)  46  f.  115,  H.  glaucescens  Koch  Syn.  ed.  II.  527 
nou  Bess.  Auf  ti-ockenen  Wiesen,  Anhöhen,  Triften,  an  Wegen,  niedriger 
und  gebirgiger  Gegenden  nicht  selten.  Bei  Bolechowice,  Zabierzöw, 
Zieloiiki,  Wüla  justowska,  Bielany,  Kostrze  (BC.  216),  Tarnuw  (^II. 
Flora  XVII.  565,  Grz.  ÖBW.  III.  139,  Fiz.  II.  43),  im  Zülkiewer  Kr. 
(li.  Fiz.  IV.  193),  bei  Lemberg  au  der  Citadelle  (T.  ZBG.  XII.  910), 
Derewacz  (Weiss  ZBG.  XV.  457),  Niwra  (Lenz  Fiz.  IL  43),  Czer- 
nawka, Horecza,  Michalcze ,  Korowia,  Czahor  (HJJ.  193),  Suczawa 
(Kn.  Pr.  10),  Iswor  (i/.  Flora  XIX.  638),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  225), 
Samboier  Kr.  (Hiick.  ZBG.  XV.  64),  bei  Rudawka,  Odrzykon,  Koia- 
czyce  (K.),  in  den  Pieninen  (A.  BV.  VII.  133,  BF.  405),  am  Fusse  der 
Centralka'-paten  (BF  405,  Ue<-ht.  ÖBZ.  XVI.  243,  Ilse  BV.  X.  6),  in 
den  Beskiden  (BF.  405). 

n.  auriculo-inafaKiiin  BöU.  rliein.  Fl.  521  **'),  lichh.  fd.  Ic.  XXIX.  t. 
127.  Auf  trockenen  Hügeln  am  Fusse  der  Centralkarpaten  (R.  ZHG. 
XVIII.  493),  in  den  Pieninen  (Jaiiota  1.   c.) 


*'-)  Ohne  Ausläufer;  lilätter  obersoits  blaasgiün,  untersoits  bläulich-grün,  die  wurzel- 
ständigen  schmal  lanzettlich,  in  den  Bl:itlstiel  verschmälert,  beiderseits  mit  längeren,  borstlichen 
Haaren,  unterseits  ausserdem  spärlich  mit  .Sturnhaaren  besetzt;  Stengel  aufrecht  oiler  unter- 
Iiulb  etwas  gebogen,  allenthalben  mit  längereu    borstlichen    Haaren    besetzt,    am    Grunde,    nocli 


HIKRACrrM. 


165 


H.  praealto-Pilosella  Wimm.  Schles.  Ges.  1843  p.  20ö '"),  Naeg.  in 
Schieid.  und  Nae<j.  Zeitschr.  f.  wisseusch.  Bot.  1843  p.  H  4,  H.  colliiium 
BG.  II.  148,  H.  bifui-cum  MB.,  H.  brach  iatum  Bert,  in  DC.  Fl.  fr. 
V.  (1815)  442  uou  DC.  Prodr.  A.uf  Grasplätzen  niedriger  und  hügliger 
Gegenden  stellenweise.  Bei  Skawina,  Tyniec,  Raysko  {BC.  215),  Krakau 
C/aW.  ZBG.  XVIIt.  492),  im  Sofienwäldchen  (T.  ZBG.  XII.  911),  Win- 
mki(ZL.  119),  in  den  Pieninen  {BF.  403),  bei  Neumarkt  (Heiden):  BV. 
X.  4),  am  Fusse  der  Tatra  (Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  B.  ZBG.  XVIII.  492, 
BF.  403)  in  den  Beskideu  (BF.  1.  c.) 

6.  H.  echioides  Lumn.  Pos.  (1791)  348,  WK.  PI.  rar.  I.  (1812) 
87  t.  85,  R.  Rothianum  Wallr.,R.  setiger  um  Tausch.  Auf  tro<:kenea 
Wiesen,  Grasplätzen  niedriger  und  hügliger  Gegenden  nicht  häufig-. 
Bei  Czorsztyn  (BF.  404),  im  Zolkiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  226),  bei  Zor- 
uiska  (T.  ZBG.  XII.  911),  Lemberg  an  mehreren  Punkten  (^BG.  II. 
152,  ZE.  93,  ZL.  79,  T.  1.  c),  Kadobestie,  Wereuczanka,  Jurkoutz, 
Pohorloutz  (HB.  193). 

7.  H.  cymosum  L.  Sp.  ed.  II.  (1763)  1126,  A^aey.  in  Schind,  und 
Naeg.  Zeischr.  f.  wisseusch.  Bot.  II.  109  emend.,  H.  Nestleri  Vill.,  H. 
stoloniferum  latifolium  Gilib.  Lith.  III.  240,  H.  Auricula  BG. 
II.  151  nach  JVeilr.  Nieder-Oesterr.  434  non  L.,  H.  Besserianum 
Sprengl  Syst.  III.  639,  H.  pratense  Tausch  1.  c.  56,  H.  glomeratum 
Froel  in  BC.  Prodr.  XII.  207,  H.  poliotrichum  Wimm.  Schles, 
2.  Ausg.  443,  H.  collinum  BC.  217,  BF.  406  nee  alior.  A\if  trockenen 
Wiesen,  Anhöhen,  Grasplätzen,  an  Waldrändern  niedriger  und  gebir^ 
giger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Libiertow,  Ludwinow,  Debniki,  Kostrze, 
Tyniec,  Bielany,  Wola  justowska,  Zwierzyniec  (BC.  217),  T&vnöw  (Grz. 
ÖBW.  III.  139),  im  Zoi'kiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  192),  bei  Stawki,  Lem- 
berg nächst  dem  Arsenal  (T.  ZBG.  XII.  94),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III. 
124),  Strosow  (R.  ZBG.  XVIII.  492),  Brzezany  (i^.),  Czernawka,  Czer- 
nowitz,  Michalcze,  Kamenua,  Korowia,  Czahor  {^HB.  194),  Suczawa 
(Kn.  Pr.  10),  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  225),  in  den  Pieninen  (Janota 
ZBG.  XVIII.  492,  (BF.  406—7),  am  Fusse  der  Centralkarpaten  (Uecht. 
ÖBZ.  XVI.  243,  BF.   1.    c),    auf   der    Barania    (Heinr.    Tesch.    13)    hier 


mehr  oberwärts  flaumlich-weissfilzig,  vou  dem  Anfange  des  letzten  Viertheiles  an  in  Aeste 
getheilt,  wovon  die  untern  länger  und  meist  einkörfig,  die  oberu  kürzer  und  meist  zweiköpfig 
sind;  Hauptkelch  walzlieh,  gleich  den  Blütenstielen  mit  längeren  borstlichen  und  mit  kürzeren 
meist  am  Grunde  schwarzen,  drüsentragenden  Haaren  besetzt,  besonders  am  Grunde  schwach- 
filzig, weisslich-grau;  Blümchen  gleichfarbig,  schwefelgelb.  Die  Köpfchen  sind  so  gross  wie  bei 
H-  Auricula. 

^')  Scapus  folio  uno  alterove  ad  basin,  divisus,  2 — 6  florus  pedunculis  elongatis.  Folia 
oblongo-lanceolata,  supra  pube  stellata  rara  subalutacea,  glaucescentia,  subtus  tomento  tenui 
contiguo  farinaeeo  canescentia. 

Die  in   Wimm.  Schles.  319  gegebene  Beschreibung  lautet: 

Blätter  bodenständig,  zahlreich,  schmal-zungenförmig  oder  linear-lanzettlich,  die  ersten 
stumpf,  die  späteren  spitz,  grasgrün,  oberseits  mit  steifen  Borsten,  unterseits  mit  dünuem 
Sternhaarflaum ;  Stengel  fast  blattlos,  mit  mehr  oder  minder  wagrechten  Borsten  besetzt, 
3 — 20köpfig,  gabelig  in  lange  Blütenstiele  getheilt;  Hüllen  walzig-eiförmig,  zuletzt  halbkugelig, 
Hüllblätter  graugrün,  die  äusseren  mit  Borsten  und  Sternflaum  bekleidet,  die  inneren  mit  sehr 
breitem,  hellem  Rande. 


166 


HrERAClCM. 


kaum.  H.  sahluum  ß.  rubellum  R.  ZBF.  XVIIL  492  auf  Voralpeii- 
wieseu  bei  Wauia  (^H.  uacli  R.  1.  c.)  ist  entweder  eiue  Uebergaugsform 
oder  ein  Bastart. 

C.  cyiiioso-  Cpratciiso-)  Pllosella  Wimm.  Schles.  3.  Ausg.  318.  Auf 
trockeuen  Hügeln  des  Thaies  Mala  t-^-ka  (R.  ZBG.  XVIII.  493). 

8.  H.  aurantiacum  L.  Auf  Wiesen,  Triften  der  Alpen  und  Vor- 
alpen und  von  da  bis  in  die  untere  Bergregion  hinabsteigend  stellen- 
weise. Auf  der  Barania  (Heinr.  Tesch  13,  Wimm.  Schles.  301),  Bahia 
göra  (^Kolb.  ZBG.  XII.  1204),  in  den  Centralkarpaten  überall  (H.  Flora 

XVII.  579,  Grz.  ÖBW.  III.  59—60,  Fiz.  II.  43,  Hob.  ÖBW.  III.  H,  19, 
Uecht.  1.  c.  VII.  342,  R.  ZBG.  XVIII.  492,  FL  1.  c.  XX.  478,  BF.  404), 
bei  Caryriskie,  Berehy  gorne,  Ustrzyki  gorne,  Wolosate,  Dzwiniacz,  hier 
auf  Torf  (K.).,  Radlowice  gorne  (Now.  Lep.  XV.),  am  Pikuj  Szebela 
(Ilück.  ZBG.  XV.  55,  59),  Paraszka  (Noiv.  1.  c,  Hück.  1.  c,  62),  Zelemin 
(Now.  1.  c),  bei  tuszki  (T.  ZBG.  XII.  70),  am  Jajko  (Hück.  Fiz.  II. 
23),  auf  der  Czarua  Hora  häufig  (Noiv.,  R.  1.  c),  Czokelta-Mare,  am 
Wanzyn,  Ploska,  auf  der  Bobaika,  i,uczyna,  Maiiaila,  im  Tatarka- 
Thale ,  am  Ouschor,  Dzumaleu  Montschel ,  Muntje  le  lung,  Rareu 
(HB.  194). 

B.  Pilosello-aurantiaciiiii  Hegetschiv.  et  Heer  Sehw.  781,  H.  fulgidum 
Heynh.  in  Fr.  Epicr.  Hier  24.    Hinter    Rycerki    auf    Brachen    (R.    ZBG. 

XVIII.  493),  bei  Koscielisko  um  die  Försterei  auf  Wiesen  (Uecht.  ÖBW. 
VII.  343). 

9.  H.  saxatile  Jacq.  Obs.  II.  (1767)  30.  Aendert  ab: 

ci.  latifolium  BT.  (Neilr.  Nieder-Oesterr.  436  als  y.)  A.  saxatile 
Jacq.  1.  c.  t.  50,  H.  bupleuroides  Gmel.,  H.  denudatum  Rachel  iu 
Schult.  Oesterr.  Fl.  II.  437,  H.  porrifolium  var,  y.  Koch  Syn.  ed.  II. 
517,  H.  Tatrae  Griseb.  Abb.  d.  königl.  Ges.  d.  Wissensch.  z.  Goett, 
V.  (1851—2)  153,  H.  glaucum  Wahlenb.  Carp.  nee  alior.  Auf  Felsen 
der  Berg-  und  Voralpeuregion  stellenweise.  Bei  Koscielisko  (H.  ZBG. 
XI.  50,  FI.  1.  c.  XX.  478),  am  Nosal  (R.  ZBG.  XVIII.  492,  Seidl.  Isis 
1868  p.  68.  Trau.i.  1.  c.  XX.  481),  auf  der  Mala  ^^.ka  (Seidl  1.  c,  67), 
im  Thale  Str9,zyska  (Grz.  Fiz.  II.  33),  am  Dunajec  der  ganzen  Pie- 
ninenkette  (//.  Flora  XVII.  574,  ZBG.  XI.  50,  A.  BV.  VII.  133,  J2.  1.  c, 
BF.  413). 

ß.  angustifolium  Neilr.  1.  c,  H.  saxatile  Jacq.  Ic.  I.  t.  163,  H. 
porrifolium  var.  L.  Sp.  ed.  II.  (1763)  1128,  H.  glaucum  All.  Fl. 
pedem.  t.  28  f.  3,  H.  Willdenowii  Monn.,  H.  gram  i  nifoli  um  DC. 
Prodr.  VI.  219.  Au  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bloss  am  Dunajec 
der  Pieninen  (BF.  413),  Wohin  H.  saxatile  bei  Poschorita  gegen  den 
Dzumaleu  (Z.  BrV.  VIII.  60)  gehören  soll,  ist  nicht  zu  entnehmen.  Auf 
der  Barania  (Heinr.  Tesch.   13)  kaum. 

10.  H.  villosum  Jacq.  En.  (1762)  141,  271,  L.  Sp.  ed.  II.  (1763) 
1130,  H.  flexuosum  WK.  An  ähnlichen  Orten  etwas  häufiger.  Ueberall 
in  den  Centralkarpaten  (H.  Flora  XVII.  580,  Hob.  ÖBW.  IU.    19,    Grs. 


HIEKACICM. 


167 


I.  c.  260,  Fiz.  11.  43,  Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  R.  ZBG.  XVIH.  492,  Ilse 
BV.  X.  79,  Seidl.  Isis  1868  p.  67,  BF.  412,  FI.  ZBG.  XX.  472),  in  den 
Pieniiien  sehr  selten  (i2.,  BF.  1.  c),  auf  der  Piatra-Zibou,  am  Zapul 
(,HB.  194),  Suchard  {HB.  1.  c.  Z.  BrV.  VIII.  60),  Dzumaleu-Kaldu, 
Piatra-Domnei  (^HB.  1.  c. ),  Rareu  {Z.  1.  c). 

B.  saxatili-  (biiplciiroidi-)  villosura  R.  ZBG  XVIII.  493'%  auf  Kalk- 
felsen am  Nosal. 

11.  H.  glanduliferum  Hoppe.  Auf  Kalkfelseu  des  Czerwouj 
Wierch  im  Thale  Swistowka  (R.  ZBG.  XVIIL  493). 

12.  H.  murorum  L.  Sp.  802,  H.  subaudum  Gilib.  Lith.  IIL 
257  nou  Z/.,  H.  yulgatum  Coss  et  Germ.  Fl.  de  Paris  II.  (^184öj  4i2. 
Aeudert  ab : 

f^.  silvaticum  NO.  141  ''^).  H.  murorum  der  meisten  Aut.,  H. 
Retzii  et  H.  ciuerascens  Rchb.  fd.  Ic.  XXIX.  t.  90  oder  doch 
BF.  409.  Auf  alten  Mauern,  Felsen,  in  Wäldern  überall. 

/?.  glaucescens  NTJ.  141"*'),  H.  bifidum  Kit.  in  Hörnern.  Hafn.  II. 
761,  H.  caesium  Fr.  Symb.  (1848)  Wurde  bloss  bei  Koscielisko,  Zako- 
paue  {Fritze  ZBG.  XX.  523,  481),  beobachtet. 

y.  polyphyllum  NU.  142»^)  H.  siWaticum  Gowan.  111.  et  Obs.  (1773) 
366,  H.  murorum  All.  Fl.  pedem.  I.  215,  t.  28  f.  1.  HB.  193,  BF.  411, 
ZH.  nach  Niessl.  BrV.  VIII.  48  nou  jL.,  H.  silvaticum  Lam.  Enc.  II. 
366,  H.  nemorosum  Pers.  Syn.  II.  (1807)  371  H.  yulgatum  Fr.  Nor. 
ed.  2  (1828)  258.  In  Wäldern,  trockenen  Gebüschen  und  Hainen  häufig. 
H.  murorum  alpestre  BF.  409  an  höher  gelegenen  Orten  der  ßes- 
kiden  und  Tatra  gehört  trotz  des  Synonyms  (?)  H.  in  eis  um  Hoppe 
eher  hieher,  schon  desshalb  weil  H,  viUosum  Jacq.  in  den  Beskiden 
fehlt.  H.  rainosum  WK.  PL  rar.  III.  (1812)  240  t.  21H  in  Wäldern, 
Holzschlägen  bei  Zakopane  {BF.  411)  ist  nach  NU.  142  nur  eine  Form 
dieser  Var. 

n.  saxatili-  (glauco-)  luuroruiu  F.  W.  Schultz  Flora  XXXIII.  1  (1850) 
212,  Arch.  I.  (1850)  178,  IL  (1854-55)  17''"').  Auf  Kalkhügeln  zwischen 
dem    Str^zyska-  Thale  und  der  Branka  {R.  ZBG.  XVIII.  493). 

H.  Tilloso-iuuroriim  JSeilr.  ZBV.  I.  (1851)  123,  H.  incisum  Hoppe 
in  Sturm  H.  39  (1815).  Auf  der  Piatra-Domnei  {HB.  195),  am  Ornak 
{BP.  74)  doch  fehlt  letztere  Angabe  in  BF.  409. 


'♦)  Der  Stengel  einfach,  einköpfig,  der  Habitus  der  Pflanze  und  die  Blüthe  bleich  denen 
von  H.  bupleuroides  Gmel.  Die  Ausbildung  des  Blattrandes  und  die  Behaarung  der  untern 
Hälfte  der  Pflanze  wie  bei  H.  Tillosum  Jacq. 

35)  Stengel  blattlos  oder  einblätterig,  grundständige  Blätter   Torherrschend  herzförmig. 

9*)  Stengel  blattlos  oder  einblätterig,  grundständige  Blätter  vorherrschend  in  den  Blatt- 
stiel verlaufend. 

'■")  Stengel  3— vielblätterig. 

'5)  Was  F.  W.  Schidts  1.  c.  sagt,  bezieht  sich  nur  auf  das  Vorkommen  dieses  Bastartes 
während  von  einer  Beschreibung  nicht  das  Mindeste  verlautet.  Unter  solchen  Umständen  wird 
Rekmanri s  Angabe  sehr  bedenklich  und  beruht  im  günstigsten  Falle  auf  einer  Vermuthung,  die 
aber  keineswegs  mit  einer  solchen  Bestimmtheit  angegeben  werden  darf. 


Jßg  HIERACri'M. 

13.  H.  plelophyllum  Schur.  Siebenb.  Ver.  1851  p.  17,  1852 
p.  87,  Ell.  pl.  Trans.  (I8(5(i)  :594  ""J,  H.  traussil  vaiiicum  Heuff.  ÜBZ. 
Vlir.  (1858)  27,  Crepis  Fussii  Koväcs  Exs.  (1845).  lu  Voralpenwäl- 
deni  der  Ostkarpateu  .selten.  Auf  der  Czariia  Hora  (i2.  ZBG.  XVIII. 
492),  in  der  Bukowina  ohne  nähere  Angabe  (H.  nach  M.  1.  c.) 

14.  H.  alpinum  X.,  H.  pumilum  Ilopjje,  H.  Schraderi  ZE. 
92  nee  alior,  H.  Hoppeanum  ZH.  nach  Älessl  BrV.  VIII.  48  non 
'Schult.,  H.  Jacquini  ZH.  nach  Niessl  1.  c.  60  non  Vill.  Auf  Wiesen, 
Triften  der  Alpen  und  Voralpeu  auf  Granit,  Glimmerschiefer  und  yon 
da  bis  in  die  untere  Waldregiou  herabsteigend.  Auf  der  Babia  gora  (^Kolb. 
ZBG.  XII.  1204),  häufig  in  den  Ceutralkarpaten  (H.  Flora  XVII.  586, 
Höh.  ÜBW.  III.  11,  19,  Grr.  1.  c.  258,  Fiz.  II.  43,  BBW.  555,  BF.  421, 
Uecht.  ÖBW.  XII.  351,  Reim.,  Kuhn  BrV.  VII.  142,  145,  R.  ZBG. 
XVIII.  493,  FI.  1.  c.  XX.  472,  475,  483-5),  am  Jajko,  Pikuj  (Hück.  ZBG. 
XVI.  292,  Fiz.  II.  22),  auf  der  Bystra  {Zips.  Fiz.  IL  25),  Czarna  Hora 
(Now.  Lep.  XV.,  R.  ZBG.  XVIII.  493),  am  Zapul,  Suchard  {HB.  195)^ 
Dzumaleu-Kaldu  {HB.    195,    Z.    BrV.    VIII.    60),    Piatra-Domnei    {HB. 


"*•)  lladico  ropente  subpraemorsa  monocephala  vel  oUg:ocepliala  caales  6orentPS  fasci- 
culosque  foliorum  quandoque  caules  flagelliformes  adscendentes  florigeros  proferente.  Caule 
primario  1 — 2  ped.,  tereti,  striato,  inferne  simplici  Tel  saepe  a  basi  ramoso,  aphyllo,  mono- 
phyllo  ve)  pleiuiuque  polyphvUo,  lamis  ramulisque  folio  suffultis,  pilis  longiä  mollibus  viUoso 
supcrne  ramis  ramulisque  setulis  glanduliferis  hirsuto.  Foliis  radicalibus  oblonoris,  ellipticis, 
oratia  3ubrotundisve,  obtusis  vel  subacuminatis,  in  petiolum  angustatiä,  magis  minusve  sinuato- 
dentatis,  versus  basin  saepe  grosse  deatatis;  foliis  caulinis  mediis  subpetiolatis,  superioribus 
sessilibus;  omnibus  densissime  viUoso  pilosis;  pilis  siccatioue  rufesceiitibus.  Anthodiis  numero- 
sissimis  iis  H.  murori  subsimilibus  sed  parum  minoribus  in  corymbura  compositum  subpanicu- 
latum  dispositis.  Alabastris  subglobosis.  PeduncuUs  peranthodii  foliolisque  pilis  stellulatis 
canescentibus  sctulisque  atris  glanduliferis  hirsutis.  Foliolis  peranthodii  lineari-lanceolatis  mar- 
gine  albo  hyaline  cinctis.  Flosculis  aureo-flavis  peianthodium  duplo  superantibus  quinquedentatis. 
Fructibus  tetragono-fusiformibus,  nitidis,  fuscis,  10  striatis,  1  ling.  long,  '/g  lin.  lat.,  pappo  albo 
persistente  brcvioiibus.  Planta  maxime  variabilis  basi  praecipue  fusco  petiolique  lanuginos'j- 
villosa;  folia  radicalia  cum  petiolo  2 — 6  poll.  longo,  1 — '2  poll.  lato,  saepe  subtus  purpureo 
colorata  sericeo  strigosa,  anthodio  6 — 8  lin.  longa.  Juni,  Juli. 

a')  pleiophyUum  genuinum.  Caule  10 — 15  poll.  1 — 2  foliis  minimis  praedito.  Anthodiis 
in  corymbum  simplicem  pauciäorum  dispositis.  Faliis  obovatis  obtusissimis. 

b)  eriophyllum.  Rhi/.omate  repente  caules  flagelliformes  florentes  adscendentes  pro- 
ferente. Caule  primario  a  basi  ramoso  subbifolio;  ramis  longissimis;  foliis  minus  pctiolis  magis 
lanuginosis;  indumento  demum  flavo-fusco. 

c)  o  blongifolium.  Rhizomate  repente  monoeephalo.  Caule  monophyllo;  foliis  minus 
sed  albo-villosis,  omnibus  oblongis,  folio  caulino  brevius  radicalibus  longe  petiolatis. 

d)  criophorum.  Radicc  subrepente,  Caule  12 — 16  poll.  subquadrifolio.  Foliis  ante- 
cedcntibus  majoribus  viridibus  mollibus,  radicalibus  longius  caulinis  brevissimc  petiolatis  ad 
apiccm  caulis  sensim  minoribus.  Anthodiis  minoribus  sed  copiosioribus ;  peranthodii  foliolis 
atroviridibus. 

e)  subaphyllum.  Scapo  aphyllo  loco  foliorum  squamis  longissimis  lincaribus  12  lin. 
longis  praedito. 

fj  la  s  i  0  p  h  y  11  oid  o  s.  Caule  1—5  folio,  12  — IS  poll.;  foliis  mollibus  satuiate  viridibus 
petioluque  albo  pilosis,  radicalibus  striei  exterioris  minoribus  subrotundato-obovatis.  Corymbo 
oligoccphalo,  poraathodi  foliolis  atroviridibus. 


HfERACIüM.  \  ß9 

195"),  H.  atratum  Fr.  Symb.  (1848)  145,  Epicris.  Hier.  (1862)  95'"")^ 
auf  der  Pyszua  (FI.  ZBG.  XX.  475)  ist  nach  Griseb.  1.  c.  108  Var.  von 
H.  alpinum  L. 

H.  Halleri  Vill.  und  H.  ni^reüceiis  Willd.,  H.  muroruui  b.  simpIex 
Roch  Bau.  68  t.  29  f.  58,  H.  alpinum  var.  y.  et  s.  Koch  Syu.  ed.  II. 
526,  auf  der  Babia  gora  (i?Cr.  II.  154,  Wimm.  Schles.  310)  siud  nach 
KU.  142  =  H.  alpiuo-murorum  Neilr.  ZBV.  I.  (1851)  124.  Was  H. 
Halleri  am  Pilsko  (BF.  410),  auf  den  Alpeu  der  Bukowina  (ZE.  93), 
der  Zaplata  (^5'.  17)  sein  soll,  ist  fraglich,  in  Herbkk's  späterer  Arbeit 
werden  die  beideu  letztgenauuteu  Augabeu  mit  Stillschweigen  über- 
gaugeu. 

B.  carpticum  BG.  II.  (1809)  55  i"^).  Auf  den  (Ost-)  Karpaten 
(ZKos.  in  BG.  1.  c.)  Eine  zweifelhaft  gewordene  Pflanze,  nach  Rchb. 
Fl.  germ.  267.  H.  Lachenalii  Gmel.  Bad.  III.  822),  d.  i.  H.  murorum 
y.  polyphyllum,  was  in  HB.  193  und  i>C.  218  einfach  nachgeschrieben 
wird,  nach  Wimm,  Schles.  307,  313  hybrid  (H.  prenanthoidi-al  pi- 
num  Schultz  Bip.  Arch.  II.  61).  H.  carpaticum  A.  BrV.  VII.  133  am 
Kronenberge  ist  jedenfalls  eine  andere  Pflanze?.  Die  Annahme,  dass 
H.  carpaticum  in  den  Karpaten  vorkomme,  unterliegt  manchem  Zwei- 
fel und  die  an  dasselbe  geknüpften  Vermuthungen  und  Behauptungen 
können  nur  durch  Originalexemplare  ihre  Bestätigung  oder  Wider- 
legung   erfahren.     H.    cydoniaefolium     Uecht.    ÖBW.     VII.     343     bei 


>"«)  Hartm.  Sc.  8.  p.  24,  Sendtn.l  p.  339.  —  H.  alpinum  v.  nigrescens  Kochl  Syn.  526" 
—  H.  nigrescens  Wimm.  Sil.  3.  p.  310  (in  Fl-  sil.  1  cum  H.  uigresceus  W.  jungitur).  — 
H.  renescens  Backh.l  p.  32  var.  laete  viridis  foliis  moUioribus.  PhyllopoJiuni,  virescens. 
Caulis  scapiformis,  strictus,  subunifolius,  pilosus,  apice  furcatns.  Folia  radicalia  petiolata,  lan- 
eeolata  oblongave,  dentata,  utrinque  pilosa.  Pedunculi  arrecti,  glandulosi.  Involucra  (vulgo 
majora)  nigro-hirsuta,  subglaadulosa,  squamis  acutis  acuminatisque.  Ligulae  ciliatae.  Stylus 
fuligineus. 

In  alpibus  Helvetiae  QLaggerl').  Silesiae!,  Bavariae!,  Britanniae  (^Backhoiise'Ot  Scan- 
dinaviae;  etiam  in  Sibiria  et  Groenlandia  (v.  s.  sp.  et  v.  c). 

Cum  H.  nigrescente  W.,  quod  conferas,  vulgo  jungitur,  ad  at  hoc  clare  diversum.  H. 
plumbeo  habitu,  statura,  varietatum  Serie  adeo  simile,  ut  saepe  lente  discernenJa.  ütrumque 
variat  macro-  et  microcephalum,  uni-  1  paucifolium,  folioque  imo  inflorescentiae  ramo  subjecto. 
Differentias  videas  supra;  folia  hujus  vulgo  angustiora. 

"")  Caule  erecto  parum  folioso  simplici,  piloso,  floribus  paniculatis;  superioribus  primo- 
ribus ;  foliis  radicalibus  ovatis  obtusis  basi  attenuatis,  postice  repaado-dentatis,  dentibus  glau- 
duloso-mucronatis. 

Radix  oblique  deseendens,  vix  ramosa,  valde  fibrosa.  Caulis  fere  bipedalis,  undique 
pilosus,  pilis  sparsis,  flexuosis,  basin  versus  densioribus:  supcme  paniculatus,  ramis  alternis, 
remotis,  patentibus,  in  pedunculos  plures  uniflores  adscendentes  divisis,  bractea  lineari  sufful- 
tis.  Folia  ovata,  obtusa,  mucronata,  in  petiolos  attenuata.  utrinque  pilosa,  pilis  tarnen  subtus 
longioribus  et  densioribus,  ad  costam  densissimis.  Petioli  canaliculafi  marginati,  dimidium 
foliorum  radicalium  excedentes,  caulinorum.  quae  numero  duo,  tria  et  proportione  ad  altitudi- 
nem  insertionis  angustiora  et  minora  sunt,  brevissimi.  Pedunculi  bracteis  filiformibu«,  brevibus 
instructi,  pubescenti  -  canescentes  ,  pilis  longioribus.  glanduliferis ,  horizontahter  patentibus 
immixtis,  calycibus  duplo  circiter  longioribus.  Calyces  graciles,  cylindrici,  erecti,  foliolis  lineari- 
lanceolatis,  iuaequalibus,  imbricatis,  dorso  pilis  glanduliferis,  densis  tecti.  Flores  aurei,  flosculis 
ore  pilosis,  apice  inciso-crenatis.  Stigmata  fusca.  Semina  cylindriacea,  sulcata,  glabra,  ferru" 
giaea.  Fappus  simplex   ad  lentem  scabriusculas. 


JJ-Q  HIERACtCM. 

Koscielisko  iu  der  Nähe  dc^r  ehemaligen  Fürsterei  ist  nach  dessen  Be- 
riclitigung  ÖBZ.  XVI.  282  H.  vulgatum  var.  rosulatum  GrL".  1.  c. 
422,  d.  i.  H.  juranum  Fr.,  H.  cy douiaefolium  BF.  415,  auf  Berg- 
wieseu,  an  Waldrändern  bei  Zakopaiie,  in  den  Pieninen  selten,  bleibt 
zweifelhaft.  H.  cy doniaefoliuni  Tausch.  Flora  XI.  (1828)  75  ist  H. 
prenautho  idi-alpinum  Schutz.   Bip. 

H.  virosuiu  Fall.  Reise  I.  (1771)  183,  259,  app.  501  u.  125  ^"O»  H. 
foliosum  WK.  PI.  rar.  II.  (1805)  156  t.  145  nach  Ledeb.  Im  Brze/.aner, 
Taruopoler  Kr.  (ZE.  93),  um  Zaleszczyki  {Friedl  in  BG.  II.  158).  Ist 
neuerdings  aufzusuchen. 

15.  H.  prenanthoides  Vill  Fl.  Delph.  (1785—1787)  58,  H.  spi- 
cathum  ZH.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  48  non  All.,  Geraciam  prenan- 
thoides Rchh.  Fl.  germ.  An  Waldrändern,  auf  Triften  der  Alpen  und 
Voralpen  sehr  selten.  Auf  der  Barania  (^Kotschy  in  Wimm.  Schles. 
2.  Aug.  210,  Kolb.  ZBG.  XII.  1204),  am  Giewont  {FI.  ZBG.  XX.  473), 
auf  der  Palenica  (^H.  Flora  XVII.  581),  bei  Szczawnica  (^Ziel.  Szcz.  21). 
H.  peranthoides  HB.  150  am  Dznmaleu  ist  nach  R.  ZBG.  XVIII. 
493  H.  rig-idum  Hartm.  mit  einer  kleinen  Dosis  von  H.  murorum 
L.  Vielleicht  H.  boreali-vulgatum  Jur.  ÖBW.  VII.  425?  Was  II. 
prenanthoides  II.  ZBG.  XI.  68  auf  der  Czarna  Hora  sein  soll,  bleibt 
eine  offene  Frage. 

16.  H.  juranum  Fr.  Symb.  (1848)  129,  Epicr.  (1862)  iOi^^^).  H. 
cydoniaefolium   Uecht.  ÖBW.  VII.  343  nach    FL    ZBG.    XX.    478    nee 


'02J  Planta  laetescens,  gustu  virosa,  junior  subviolaoea,  tota  pilis  canis  hirta,  sub  flore- 
scentiam  sensim  glabrescens.  Caulis  tunc  bi  vel  tripedalis,  simplex,  teres,  laevissimus,  passim 
violascens.  Folia  ab  imo  ad  summum  caulem  crebra,  sensim  minoia,  sessilia,  cordato-lanrco- 
lata,  iniegra,  nisi  quod  inferiora  saepe  uno  alterove  denticulo  subruncinata  siiit.  Venae  loliorum 
imo  saepe  tota  violaseunt,  et  pilos  saepe  ad  costam  vel  margines  sparsos  supcrstites  servaiit. 
Florum  panicula  tormiaalis,  coarctata  in  thyrsum  confertum,  apice  prius  florescentem.  Pedunculi 
ramosi,  ramis  divaricatis,  squiimulis  minutlssimis  crebris,  acutis  adspersi,  infra  thyrsum  pasiim 
ex  alis  foliorum  serotini  subnascuntur,  saepe  marcescentes.  Calyx  cylindricus,  Imbricatus  squa- 
mis  acutis,  extimis  miuutissimis.  CoroUa  aurea,  flosculis  subaequalibus,  exterioribus  lougitudine 
fere  calycis  exsertis-  Julio  floreas. 

Die  Diagnose  in  ND.  79  lautet; 

Caule  rigido  multifolio  inferne  cum  foliis  hirto  superne  glabreseente  paniculato-ramoso, 
ramis  subumbellatis  polycephalis  puberulis  glabrisve,  foliis  cauliiiis  cordato-ovatis  ovato-oblon- 
gii  vel  lanceolatis  acutis  amplexicaulibus  denticulatis  vel  integerrimis  discoloribus  subtus 
glaucescentibus  reticulatis,  radicalibus  nuUis,  involucri  foliolis  glabris  adpressis.  H.  Julio-Sep- 
tembri.  Caulis  1—2'  alius,  coroUae  luteae.  Inter  attinia  H.  subaudum  X.,  H.  boreale  Fr.  et 
H.  rigidum  Hartm.  pedunculis  canescentibus  et  foliis  concoloribus,  H.  umbellatum  L.  adliuo 
foliolis  involucri  recurvis  differunt. 

103J  Hypophyllopodum,  laete  virens.  Caulis  elongatus,  simplex  pilosus,  apice  glandulosus, 
corymbosus.  Folia  oblonga,  denticulata,  subtus  pallida  penniuervia;  inferiora  petiolata,  supcriora 
seraiamplexicaulia.  Pedunculi  involucraque  canofloccosa ,  glaiiduloso  -  pilosa,  squamis  obtusis. 
Ligulae  subciliatae.  Stylus  fuliginosus. 

Habitus  H.  Prenanthoidis,  cum  quo  vulgo  confunditur,  at  jam  florendi  tempore  praecoci 
cum  H.  vulgato  (in  horto)  facile  dignoscitur,  ut  ctiam  foliis  subtus  non  reticulatis.  A  priori 
(H.  Dovrense)  tola  facie  recedit,  foliis  latoribus,  petiolis  mediorum  subauriculatis,  pedun- 
culis involucrisqua  dense  glandulosis.  Acliaeuia  rufobadia,  at  plene  matura  nigricantia.  Duplex 
forma  —  b)  foliis  tenuiasime  membranaccis,  lutescenti-pallidis  (H.  Pren.  11.  Gaiid.  H.  e  1  a- 
tum  Grtn}  —  et  c)  microphyllum,  caule  dense  foiioso,  foliis  minoribus,  denticulatis. 


HIEKACIüM.  IJ\ 

alior,  H.  rulgatuin  var.  i-osulatum  Gris.  1.  c.  122  nach  FI.  1.  c.  Bei 
Koscielisko  iu  der  Nähe  der  ehemaligen  Försterei  {Uecht.  1.  c),  auf  der 
Kira  Lesnicka  (FI.  1  c).  Hart  an  der  ungarischen  Grenze  bei  Jawo- 
rzyna  auf  der  nach  tysa  gelegenen  Wiese  {FI.  1.  c.  488). 

17.  H.  subaudum  Z,.,  H.  racemosum  WK.  PI.  rar.  II.  (1805) 
211  t.  19.3,  H.  boreale  Fr..,  H.  silvestre  et  H.  affine  Tausch  Flora 
XI.  1.  Erg.-Bl.  70,  H.  laerigatum  Koch  Syn.  ed.  I.  461,  H.  cyiuo- 
sum  var.  racemosum  T.  ZBG.  XII.  911,  H.  firm  um  et  H.  obliquum 
BF.  416  nee  alior.  In  Wäldern,  Gebüschen,  an  Waldrändern  niedriger 
und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Tenezyn,  Zabierzow,  Ale- 
ksandrowice,  Wola  justowska,  Bielany,  Tyuiec,  Kobierzyn,  ZagorzefBC. 
218—9),  Wolka  niedzwiedzka  {Jahl  Fiz.  219),  Stawki  (T.  ZBG.  Xlt. 
911),  im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  225),  bei  üstrzyki  gorne  (K.^,  in  de« 
Pienineu,  am  Fusse  der  Centralkarpateu,  Beskiden  (BF.  416).  Die  Var. 
H.  tridentatum  Fr.  Nov.  (1819)  187.  bei  Zegiestow,  am  Poprad  (R. 
ZBG;.  XVIII.  493,  Fiz.  III.  62)  Jaworzyna  auf  der  gegen  tysa  gele- 
geneu Wiese  {FL  ZBG.  XX.  488). 

18.  H.  umbellatum  L.  Sp.  804,  H.  coronopifolium  Gmel.  Bad. 
IV.  594,  H.  serotinum  Host.  Fl.  austr.  II.  (1831)  419.  Auf  Wiesen, 
Felsen,  in  Holzschlägen,  an  Waldrändern  niedriger  und  gebirgiger  Ge- 
genden häufig. 

H.  iiitjbaceuin  Wulf,  in  Jacq.  Austr.  V.  (1778)  t,  43,  H.  albidura 
Vill.  Prosp.  (1779)  36,  Delpb.  (1785)  86,  Hist  des  pl.  de  Dauph.  III. 
(1789)  133  t.  315,  Crepis  albida  ZE.  94  non  Vill.  Auf  den  Alpen  der 
Bukowina  (^ZE.  1.  c.)  gewiss  nicht. 

64.  MULGEDIUM  Cass. 

1.  M.  alpinum  Less..,  Sonchus  laevis  laeiniatus  s.  S.  alpinus 
C.  Bauh.  Pin.  (1623)  124.  In  Wäldern,  Holzschlägen  der  Berg-  und  Vor- 
alpeuregion  nicht  selten.  Auf  der  Barania  (He/nr.  Tesch.  13,  Th.  Kotschy 
in  Wimm.  Schles.  321),  Babia  gora  {^H.  ZBG.  X.  615,  Kolh.  1.  c.  XIII. 
1204,  B.  Roczn.  XXXIII.  213),  häufig  in  den  Centralkarpateu  (H.  Flora 
XVII.  582,  ZBG.  X.  615,  BF.  391),  bei  Wetliua,  Caryriskie,  üstrzyki 
gorne,  Wo'Iosate  (J"?.),  am  Pikuj,  Szebela,  Paraszka,  Krzemianetz  (Ä/cA;. 
ZBG.  XV.  57,  59,  62,  68),  Bystra  {Zips.  Fiz.  IL  25),  Zaplata,  Jawornik, 
tyssina,  Dzymbrouja  (H.  ZBG.  X.  615),  bei  Bursukeu,  auf  der  tuczyna, 
Bobaika,  im  Tatarka-Thale,  bei  Dorna-Kaudreny,  Poscliorita,  Dzemine, 
Stulpikauy,  Ostra  {^HB.  189). 

CAMPANULACEAE. 

1.  JASIONE  L. 

1.  J.  montana  Z/.,  J.  umbellata  et    J.    Scabiosae    capitulo 
Gilib.  Lith.  I.  57—58.  Auf  Felsen,  sandigen  Wiesen,  in  Holzschlägeu,  an 


172 


PHYTEüMA. 


Rainen,  Wegen  niedriger  und  hügliger  Gegenden  stellenweise.  In  allen 
nördlichen  Kr.  (^BC.  220,  //.  ZBG.  XI.  54,  Grz.  ÖBW.  III.  439,  Fiz.  II. 
43,  Jabl  Fiz.  2115,  T.  ZBG.  IX.  46,  XII.  912,  Wittm.  Rozm.  1824  p.  213, 
Kloeb.  Fiz.  III.  12V),  am  Fasse  der  Karpaten  bei  Orawa  (Tv.rcz.  Fiz. 
III.  145),  Demnia  Mikoi'ajuw  (Hück.  ZBG.  XVI.  tU),  Weg^owka,  Czar- 
norzeki,  Odrzjkon  fiT.},  Szczawnica  (Ziel.  Szcz.  20J,  in  den  Beskideu 
(BF.  420)  bei  Rybarzowice  {Kolh.  ZBG.  XII.  1204). 

2.  PHYTEÜMA  L. 

1.  Ph.  orbiculare  L.  Auf  nassen  Wiesen,  in  Wäldern,  auf  Kalk- 
felseii  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Am  Pilsko  (R. 
Roczn.  XXXIII.  211),  auf  der  Habia  göra  iWimm.  Schles.  323.  R.  1.  c), 
vom  Fusse  der  Centralkarpateu  bis  zur  oberen  Krummholzgrenze  QGrz. 
ÖBW.  III.   260,  Fiz.  IL  43,    Uecht.  ÖBW.  VII.  343—4,  Reim.,   Kuhn    BV. 

VII.  138,  145,  Ilse  1.  c.  X.    4—6,    BF.    420),    am    Zamczysko    QZ.    BrV. 

VIII.  38),  bei  Szczawnica  (Ziel.  Szcz.  20),  Wetlina,  Caryi'jskie,  Ustrzyki 
görne  (ÜT.),  am  Pikuj  (Hück.  ZBG.  XVI.  292),  Moutschel  (H.  Exs.j, 
Piatra  -  Domuei! ! ,  Rareu  ! !  (HB.  197),  bei  Ray  (^.),  Miku^ajüw 
(Stras.'i.  in  herb.  Pant.%  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  12  i),  Lesienice,  Dere- 
wacz  (T.  ZBG.  XII.  912),  Stawki  (BG.  I.  166,  ZE.  20),  unter  der 
Mogi-fa  Kosciuszki ,  bei  Wola  justowska,  Kobylany  (BC.  320).  Ph. 
inaequatum  Kit.  in  Schult.  Oesterr.  Fl.  I.  398  et  Linn.  XXXII. 
426,  Ph.  pauciflorum  Z.  Mnem.  1832  239,  //.  Flora  XVII.  575, 
mithin  auch  HS.  10  uou  L.  uec  alior.  bei  Kroäcienko  (i-/6'.  H), 
am  Krouenberge  (AE.  ÖBZ.  XIV.  280),  Zamczysko  (Z.  1.    c,    H.    Flora 

XVII.  575),  Dzunialeu,  Rareu  (HS.  II),  ist  nach  Reuss.  Kwetna  slow. 
276,  AE.  1.  c.  eine  unbedeutende  Abweichung. 

2.  Ph.  scorzoneraefolium  ViU.  Hist.  des  pl.  Dauph.  II.  (1787) 
519  t.  12  f.  2,  Ph.  Michel  ii  Bert.  Amoen.  (1819),  19,  342  non  AU. 
Bloss  auf  Voralpenwiesen  des  Bystrzec  in  der    Czarua    Hora    (R.    ZBG. 

XVIII.  493). 

3.  Ph.  spicatum  L.  In  Wäldern  niedriger  und  gebirgiger  Ge- 
genden   bis  zur  oberen   Waldgrenze  überall  gemein. 

ß.  nigrum  Pohl  Tent.  il.  Bohem.  I.  210,  Ph.  nigrum  Schm.  Fl. 
boem.  1.  cent.  ii.  (1793)  87.  Auf  Alpen  und  Voralpen  der  Ostkarpaten 
stellenweise.  Auf  der  Czarna  Hora  (R.  ZBG.  XVIII.  493),  Bobaika, 
tuczynall,  am  Zapul,  auf  der  Futurika,  am  Dadul  (HB.  188),  Suchard 
(ZE.  25),  Suchardzel,  Ouschor,  (HB.  198),  tukacz  (H.  Exs.)  Dzuma- 
leu,  Montschel,  Rareu  (Äß.    198). 

Ph.  Halleri  A^l.,  Ph.  oyatura  Schm.  in  neue  Abh.  d.  böhm.  Ges. 
II.  (1790)  20,  Fl.  boh.  I.  cent.  ii.  (1793)  87.  Auf  den  Karpaten  (ZKos. 
in  BG.  I.  167),  auf  Alpenwiesen  in  Galizieu  und  der  Bukowina  (ZE. 
25),  fehlt  jedoch  in  HB.  198.  In  neuester  Zeit  von  Niemanden  ge- 
funden. 


CAMPANCLA.  j  ^3 

4.  Ph.  canesoens  WK.  PI.  rar.  I.  (1802)  \t  t.  14.  Auf  Wiesen, 
grasieiclieu  Uiigelu  im  östlicheu  Theile  selten.  Bei  Dobrowlauy  (H.  Exs.), 
Zaleszczyki  (^Frledl.  in  BG.  I.  167,  ZE.  25 J,  Kadobestieü,  Toutrj, 
Zastawiia,  Pohorloutzü,  Jurkoutzü  (/i/?.  198).  Auf  deu  Karpaten  QZKos. 
iu  BG.  1.  c),  der  Bukowina  (^ZE.  iö)  gewiss  nicht. 

3.  CAMPANULA  L. 

1.  C.  rotundifolia  L.  Sp.  163.  Aendert  ab: 

tt.  pusilla  Neilr.  Nieder-Oesterr.  448,  C.  rotundifolia  var.  ß.  L. 
!.  c,  C.  pusilla  Haenhe,  C.  filiformis  Gilib.  Lith.  I.  53  uec  aller., 
C.  Schleicheri  BG.  I.  160,  ZE.  U  nou  Sut.,  C.  caespitosa  ZE.  I.e. 
uou  Scop.  Auf  Felsen,  Wiesen,  Grasplätzen,  in  Wäldern  der  Westkar- 
paten nicht  selten.  Gemein  in  den  Beskiden  (BG.,  ZE.  1,  c.  R.  Roczu. 
XXXni.  214,  BF.  42-2),  den  Ceutralkarpaten  (ZE.  1.  c,  Hob.  ÖBW.  IIL 
8,  Grz.  1.  c.  258,  Seidl  Isis  1868  p.  65,  68,  BF.  422J,  deu  Pieniuen  (H. 
Flora  XVII.  574,  BF.  1.  c). 

ß.  grandiflora  Neilr.  1.  c,  C.  rotundifolia  var.  y.  L.  1.  c,  C. 
Scheu  chzeri  Vill.,  C.  valdensis  ZE.  204  non  All.  d.  i.  die  rauh- 
haarige Form.  Auf  Wiesen  der  Alpen  und  Voralpeu  und  yon  da  bis 
in  die  Bergregion  herabsteigend.  Ueberall  in  den  Centralkarpaten  (i/. 
Flora  XVII.  582,  Hob.  ÖBW.  III.  11,  Beim.,  Kuhn  BV.  VII.  138,  145, 
Gm.  Fiz.  IL  43,  Z.  BrV.  VIII.  38,  Ilse  BV.  X.  6,  7,  15,  BF.  422),  auf 
der  Czarua  Hora  {Now.  Lep.  XV.),  Plesza,  tuczynaü,  Futurika,  iu  deu 
Thälern  Vallestina,  Oizeü  (HB.  199),  am  Ouschor,  Suchard  (Z.  1.  c.  53), 
Butka-Kaudrenului,  Dzumaleuü,  Moutschel,  Piatra-Domuei  (HB.  199), 
Rareu  (Z.,  HB.  1.  c.  H.  Exs.). 

y.  vulgaris  Neilr.  1.  c,  C.  rotundifolia  var.  Hederulae  folio  et 
C.  linifolio  Gilib.  Lith.  L  46 — 7,  C.  Rapuuculus  Fl.  dan.  t.  855  nou 
Z,.,  C.  Scheuchzerii  ZH.  nach  Niessl  BrV.  VIIL  38,  53  non  Vill.,  C. 
pusilla  ZH.  nach  Niessl  1.  c.  53  uec  alior.  C  Hostii  ZH.  nach 
Niessl  1.  c.  53  nou  Baumg.  In  Wäldern,  auf  Wiesen,  Hügeln,  Felseu 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Kobylauy,  Bole- 
chowice,  Rzaska,  Wola  justowska  (BC.  221),  Bronowice  (BG.  I.  159, 
BC.  1.  c),  Modlnica,  Giebui'töw  (BC.  1.  c.J,  Krzadka  (Leig.  Fiz.  III. 
42),  Lezaysk  (Jabf.  Fiz.  219),  Zaczeruie  (Pan.  Pr.  14),  Derewacz, 
Lemberg  (Strass.  iu  herb.  Pant.),  Brzuchowice,  Busk  (Tangl.  XVHI. 
355),  am  Rareu  (Z.  BrV.  VIIL  53,  H.  Exs.),  Suchard  (Z.  L  c),  Pikuj 
(Hück.  ZBG.  XV.  55),  in  den  Pieuinen  (BF.  422),  deu  Centralkarpaten 
(Grz.  ÖBW.  III.  18,  BF.  1.  c),  Beskiden  BF.  1.  c). 

5.  hirta  Kloeb.  Fiz.  III.  124  in  Holzschlägen  bei  Brody.  Ob  C.  r.  8. 
lanceolata  am  Koscielec  (Grz.  Fiz  IL  43)  hieher  oder  zu  C.  rhomboi- 
dal is  gehöre,  bleibt  fraglich. 

Ob  diese  Varietäten  immer  richtig  unterschieden  werden,  ist  eine 
Frage,  die  noch  zu  beantworten  bleibt. 


174 


CAMPANL'LA 


C.  piilla  />.  Sp.  163.  Auf  Wiesen  in  den  Siibalpineu  der  Bukowina 
(ZE.  24),  fehlt  jedoch  in  HB.  Im  benachbarten  Siebenbürgen  auf  den 
Kalkalpen  bei  Kronstadt  (^Sckur.  En.   pl.  Trans.  441). 

2.  C.  caespitosa  Srnp..,  C.  rotundifolia  ß.  et  y.  WilU.  Sp.  I. 
893,  C.  puisilla  Wahlenb.  Carp.  39  non  IJaenke,  C.  pumila  Bot.  Mag. 
t.  512.  Auf  Felsen  und  im  Felsenscbutte  der  Kalkvoralpen  stellenweise. 
Auf  der  Babia  gura  (BF.  423),  überall  in  den  Centralkarpaten  (Uecht. 
ÖßW.  VII.  351,  BF.  1.  c),  auf  der  Czania  Bora  (//.  ZBG.  XI.  68), 
Keczera,  tuczynska,  Kameuna,  Piatra-Zibou,  Futurika,  am  Dzumaleu, 
Piatra-Domnei,  Rareu  (IJB.  199). 

3.  C.  rhomboidalls  L.  ß.  lanceolata  Alph.  X>C.  Monogr.  Camp. 
(1830)  275 1"*),  C.  lanceolata  Lapeyr.  Hist.  abr.  des  pl.  de  Pyren. 
(1813)  105  excl.  syu.  All.^  C.  rhomboidalis  angustifolia  Benth.  Cat. 
Pyrön  (1826)  66.  Auf  Alpenwiesen  der  Ostkarpaten  sehr  selten.  In 
der  Bukowina  ohne  nähere  Angabe  {^H.  nach  li.  ZBG.  XVIII.  493),  am 
Czwiczyn  (Ä.  I.  c). 

4.  C.  bononiensis  L.  Auf  Wiesen,  buschigen  Hügeln  niedriger 
Gegenden  iiu  östlichen  Theile  stellenweise.  Bei  Lacka  Wola  (-K".), 
Janow  (BG.  I.  165,  ZL.  106),  Winuiki  {ZL.  1.  c),  Szopki,  Kut- 
kowce  iStrass.  in  herb.  Payit.),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348),  Niwra 
{Lenz  Fiz.  IL  59,  H.  Exs),  Germakowka ,  Dobrowlauy  {H.  Exs.), 
Zaleszczyki  {Friedl.  in  BG.  1.  c,  ZE.  25),  Pohorloutz,  Jurkoutz,  Toutry 
{IIB.  202),  Doroschoutz  (i/Ä.  21),  Wassileu  {HB.  202),  Kisseleu  (//^Y. 
21),  Werenczanka,  Suchowercha,  Kotzmann,  {HB.  203),  Zuczka  (H. 
Exs.),  Korowiaü,  Dereluiü,  Frauzthal  {HB.  202),  Suczawa  (Kn.  Pr. 
9),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Kirlibaba,  im  Kolomyjer  {H.  ZBG.  XI. 
58),  Stryjer  Kr.  {Zips.  Fiz.  224). 

5.  C.  Trachelium  i-,  C.  urticaefolia  Schm.  Fl.  boem.  II. 
(1793)  73.  In  Gebüschen,  Wäldern  hügliger  und  gebirgiger  Gegenden 
überall. 

6.  C.  latifolia  L..  C.  Medium  Grz.  Fiz.  II.  43  nach  B.  Fiz.  III. 
67  non  L.  An  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bei  Szczawnica  {Ziel. 
Szcz.  20),  Brzeziuki  {Grz.  1.  c),  Iwoiiicz,  auf  der  Cergowa  gora,  Rabia 
Skala,  bei  Ustrzyki  görue  (-^.),  im  Samborer  Kr.  {Hück.  ZBG.  XVI. 
292),  Zlotniki  {K.),  Tarnopol  {T.  ZBG.  XVIII.  348). 

7.  C.  patnla  L.  Auf  Wiesen,  an  Rainen,  Waldrändern,  bis  au 
den  Fuss  der  Tatra  gemein  {BF.  427). 

8.  C.  Stevenil  MB.  Taur.  cauc.  III.  (1819)  139 '"5),  C.  patula 
HB.  400  e  p.  Auf  Triften,  in  Wäldaru  der   Ostkarpaten.  Am  Dzumaleu 


"**)  Foliis  lancoolatis  subintepris. 

'"■•)  Foliis  glabris  crcnatis :  caulnis  lanceolato-linearibus,  radicalibus  ovalibus,  caule 
adscenJcnte  simplicissimo  unifloio. 

C.  oric-ntalis  monaiitlios  Lycliaidis  folio.  Tournef.  cor.  p.  3?  Planta  circiter 
(iodrantalis,  varietatem  pusillam  atque  subuniflorum  C.  patulae  plane  referens.  Caulis  basi  levi- 
ter    pubescens.    Flos    utpluiimuin    unicus    terminalia    erectus,    neque    tarnen    desunt    specimiua 


CAMPANLLA  J75 

Mutje  le  luug"  {HB.  400!!).  C.  patula  am  Muutje  le  lung,  Raieu, 
Montschel,  Dzumak'u,  Ouscbor,  Suchaid,  Wanzya,  Plescliua,  Czokelta- 
luaie,  Fruutje  {HB.  400)  gehurt  elier  liieher. 

C.  Kapunculus  L.  Au  Wegen,  iu  Holzschlägen  überall  bei 
Lemberg  {ZL.  106j.  Wurde  bloss  bei  Kle^jarow  {Strass.  iu  herb.  Fant.) 
gefuudeu. 

9.  C.  persicifolia -£/.,  C.  speciosa  Gilib.  Lith.  I.  ^0  Jiow  Hörnern. 
ex  Schill.  Fl.  boem.  I.  ceut.  ii.  71  uou  Ponrr.^  C.  vesula  All.  Flora 
pedeiii.  I.  108  t.  7  f.  1  nach  Bert.  Fl.  ital,  II.  472,  C.  dasycarpa 
Kit.  iu  Schult.  Oesterr.  Fl.  I.  40.  Iu  Wäldern,  Holzschlägen,  au  grasig-eu 
Orten  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  zur  oberen  Waldgrenze 
häufig. 

10.  C.  carpatica  Jacq.  Hort,  vindob.  I.  (1770),  22  t.  57  i"").  Auf 
Kalkfelsen  der  Ostkarpatsu  stellenweise.  Am  Kamieniec  {R.  ZBGr. 
XVIII.  494),  Fiatra-Zibou,  Futurika,  Dadulü  {HB.  190J,  bei  Jakobeny, 
Vallieputna,  Poschorita  {ZE.  25,  HB.  199!!,  Z.  BrV.  VIII.  54),  am 
Piatra-Domneü!  {HB.  1.  c),  Karen  {HB.  1.  c,  Z.  BrV.  VIII.  54).  Iu  den 
Ceutralkarpaten  {ZE.  25)  gewiss  uicht,  wohl  aber  im  südlichen  Theile 
der  Comitate  Liptau  und  Zips  {BF.  427,  NU.  146). 


imprimiä  iberica  biflora,  immo  triflora.  Calycis  tubus  (germeu  intelligo')  elongatus,  scilicet 
iluplo  loncrior  et  proportione  angustior  quam  in  C.  patula;  dentes  nullis  denticulis  instiucti, 
qui  vero  nee  in  patula  conätaater  adsant.  Nomen  triuiale  ab  inuentore  speciei  datum  mutandum 
erat,  ob  aliam  liujus  nominis  speciem  Florae  francicae. 

Die  Diagnose  in  ND.  81  lautet: 

Foliis  crenatis  integerrimisve  radicalibus  ovatis  oblongis  vel  obovatis  in  petiolum 
decurreniibus,  caulinis  lauceolatis  sessilibus  caole  uni-paucifloro  stolonifero,  stolonibus  filifor- 
mibus  fragilissirais  repentibus  iionnunquam  foliorum  sterilium  fasciculos  nutrientibus,  floribus 
erectis,  calvcis  laciniis  lineari-subulatis  usque  laneeolatis  integerrimis.  "21..  Junio-Augusto.  Caulis 
Vz — l'/a'  altuä,  coroilae  caoruleae,  variat  calycis  laciniis  longioribus  et  an;'ustioribus  (C  pa- 
tula b.  pauciflora  Roch.  Ban.  t.  6,  C.  abietina  GrUeb.  It.  333,  Kchb.  fil.  Ic.  XXIX.  t.  263) 
et  iisilem  brevioribus  et  latioribus  (C.  Stevenii  MB.  planta  geiiuina,  Rchb.  fil.  I.  c.J,  dantur 
vero  formae  intermediae  I^Ledeb.  Ross  II.  886j.  Simillima  C.  patula  L.  differt  corollis  mino- 
ribus  et  stolonibus  deficientibus.  Mirandum  est,  auctores  stolonum  nullibi  meutionem  ferisse, 
fortasse  quia  in  heibariis  sa?pissime  desunt. 

1'"')  Laesa  lac  candiduni  fundit.  Radix  illi  est  fibrosa,  albicans  et  perennis.  Caules 
berbacei,  annui,  debiles,  paium  vel  nuUatenus  ramosi,  liirsuti  vel  glabeirimi,  aut  unicum  aut 
paucissimos  Üores  sustineut;  aeque  etiam  ita  variant  in  loco  natali.  Sylvestri  simillimam  plan- 
tam  tabula  habet,  ex  seminibns  in  horto  enatam  primi  anni.  Sequentibus  vero  annis  evasit 
multiramosa  et  multiflora,  ut  una  planta  quinquagiuta  flores  protulerit,  habitu  tarnen  reliquo 
donata  semper  eodem.  Folia  radicaUa  sunt  ex  renit'ormi  subrotunda.  Caulinia  cordata,  petiolata, 
nitida,  inacqualiter  serrata,  serraturis  uadulatis  at  obtusis  cum  acumine.  Pedunculus  elongatns 
glaberque  sustinet  florem,  cui  est  pctalum  ampluni,  caeiuleum,  patentissimum,  glabrum  supe- 
rumque.  Calycis  etiam  nitidi  folia  sunt  lanceolata,  superne  serrata  aut  iategerrima,  et  acumi- 
nata.  Nectarium  villosum.  Stigmatis  laciniae  crassae,  magoae,  superne  sulcatae,  subtus  villosae. 
Capsula  est  oblonga,  glabra,  trisulcata,  angulis  obtusis  et  lineatis,  trilocularis.  Semina  obloaga. 
Floret  totam  aestatem.  Fructus  et  folium  radicale  dipicta  cernuntur  ad   latus. 

Der  Vollständigkeit  iialber  lasse  ich  noch  die  Diagnose  aus  ND.  81  folgen; 

Foliis  ovatis  cordatisve  acutis  inaequaliter  serratis  Omnibus  petiolatis,  floribus  in  pedi- 
cellis  elongatis  nudis  solitariis,  laciniis  calycinis  laneeolatis  cu^pidatis.  2J.  Julio,  Augusto. 
Rchb.  fil.  Ic.  XXIX.  t.  251.  Herba  glabra  vel  hirsutula,  caules  diffusi  interdum  valde  abbreviati, 
tunc  rami  subradicales,  tota  planta  4—8  poUicaris,  coroilae  speciosae  lato  campaaulatae  iutense 
'iolaceae  Ulis  C.  persicifoliae  simiies.    Habitu  proprio  insignis. 


17(3 


CaMI'ANULA. 


11.  C.  Cervicaria  i.,  C.  Echii  folio  C  Bauh.  Prodr.  36,  Gilih. 
Litb.  I.  50.  Auf  Wiesen,  in  Wäldern,  Gebüscheu  niedriger  und  gebir- 
giger Gegenden  zerstreut.  In  den  Beskideu  (ÜjP.  4"28),  am  Fusse  der 
Tatra  (i/.  Flora  XVII.  578,  BF.  1.  c),  zwiscben  Neumarkt  und  Mysle- 
nice  {IJerht.  ÖBW.  VII.  342J,  in  den  Pieninen  {BF.  4283,  bei  Krajowiie, 
zwischen  Wetlina  und  dem  Halicz  TÄ'.j,  im  Samborer  Kr.  QHück.  ZBG. 
XVI.  29^J,  bei  topu-sziiaü,  Kirlibaha,  Dorna-Watra,  Kimpolungü 
Waniaü  (////.  200J,  Solka,  Glitt,  Kiasua,  Budenitz  {H.  Exs.),  Tere- 
szenyü  Fraiizthal  QHB.  200),  "Werenczaiika  (U.  Exs.},  Zaleszczyki, 
QFrieJi.  in  BG.  I.  165),  Tarnopol  (T.  ZBG.  Xyill.  3i8),  Biala  (6'<ra.s-.s. 
in  herb.  Pant.\  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  124),  Zurawniki  {Wittm.  Rozm. 
1824  p.  213),  Derewacz  {^Strass  1.  c),  Krzywczyce!  (^BG.  1.  c,  ZE.  2ü, 
Strass  1.  c),  auf  der  Wolker  Hochfläche  (T.  ZBG,  XII.  912),  bei  Hofosko, 
Bifohorszcze  iStrass.  1.  c),  Sokolniki  (-BG.,  ZE.  1.  c),  tagiewuiki, 
Tyniec,  Wola  justowska  {^BC.  222),  Jeziorki  (Schlief h.  Exs). 

12.  C.  glomerata  L.  Sp.  166,  C.  beticaefolia  Gilib.  I.  53  non 
Slhtli.^  C  elliptica  Kit..,  C.  farinosa  Roch  in  Eess.  Cat.  hört.  crem, 
ann.  1816  p.  27.  Auf  Wiesen,  an  Waldrändern  niedriger  und  gebir- 
giger Gegenden  bis  auf  die  Alpenwiesen  der  Centralkarpaten  gemein 
(BF.  429J. 

13.  C.  alpina  Jacq.  Auf  felsigen  Triften  der  Alpen  stellenweise. 
Auf  der  Babia  g6ra  {Kit.  ZBG.  XIII.  98 j,  Pyszna  (Grz.  ÖBW.  III.  258, 
Fiz.  ri.  43,  Reim.  BV.  VII.  143,  BF.  430,  FI.  ZBG.  XX.  475,  lUe  BV. 
X.  12),  am  Oruak  (Ilse  1.  c.  11),  Czerwony  Wierch  {G,z.  ÖBW.  III. 
258,  BF.  1.  c.j,  Szczyt  starobocianski,  Tomauowa  (^BF.  1.  c.J,  Giewont 
(HA.  18,  ZE.  25,  Grz.  1.  c.  260,  Z  BrV.  VIII.  38),  auf  der  Mag6ra 
(HA.  18,  BF..,  Z.  1.  c),  ober  dem  Grossen  Fisehsee  (l^A.,  BF.  1.  c), 
auf  der  Czarua  Hora  (Now.  Lep.  XV.,  H.  ZBG.  X.  615,  R.  1.  c.  XVIII. 
429),  am  Pietrile-Rosch  (HB.  202).  Was  C.  alpina  rar.  speciosa  R. 
ZBG.  XVIII.  494  bei  Burkut  sein  soll,  weiss  ich  nicht.  Jedenfalls  nicht 
C.  speciosa  Pourr.  Act.  toi.  III.  309,  Alph.  DC.  Mouogr.  Camp.  248 
eine,  wie  es  scheint  bloss  in  Frankreich  vorkommende  Pflanze. 

14.  C.  sibirica  L..,  C.  caucasica  MB.  Carp.  (1797)  140  app.  n. 
1'),  C.  divergens  Willd.  Eu.  h.  ber.  (1810)  212,  C.  spathulata  WK. 
PI.  rar.  III.  (1812)  286  t.  258  nou  Sibth.,  C.  barbata  Grz.  Fiz.  II.  43 
nach  R.  l'iz.  III.  67  non  L.  Auf  trockenen  Wiesen,  Hügeln,  Felsen 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Bielany,  Zwie- 
rzyniec,  auf  der  Mugiia  Kosciuszki,  bei  Pychowice,  auf  den  Krzemiouki 
(BC.  223),  bei  Hofosko  (Stra.^s  in  herb.  Fant.),  Lemberg!  (BG.  I.  166, 
ZL.  38,  T.  ZBG.  XII.  913,  Strass.  1.  c),  Krzywczyce!  (ZL.  38,  Strass. 
1.  c),  Gaje  (A".),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  IK.  124),  Biala  (Strass  1.  c), 
Myszkowce,  Szopki  (K.),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XV III.  348,  Grz.  1.  c), 
Narajöw,  Brzezany,  Podhayce,  Wiäniowczyk,  Zarwanica,  Pantalicha 
(ÜT.),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  fiG.  1.  c),  Kriszczatek,  Kadobestie,  Wassi- 
leu,  Doroschoutzü,  Toutryü,  Poliorloutz,  Jurkoutz  {HB.  202),  Weren- 
czanka,  Kolziiiaun  (H.  Exs.),  Czernowitzü,  Poschorita  (HB.  202),  in 
den  Beskideu  {BF.  421)). 


CAMPANÜLA. 


177 


C.  nemorosa  Alph.  DC.  Monogr.  Ccamp.  (1830)  274 '"■').  Bei  Lem- 
berg  iunerhalb  der  Schiessstätte  (T.  ZBG.  XVIII.  35ö).  Deu  österreichl- 
scheu  Botaiiikeru  ganz  uubekauut  (NM.  143).  Dass  Tomaschek  die 
echte  Pflanze  dieses  Namens  gefunden  haben  soll,  lässt  sich  nicht  leicht 
annehmen. 

4.  SFECULABIA  Heist. 

1.  S.  Speculunx  Alph.  DC  1.  c.  344.  Auf  Aeckern,  in  Obstgär- 
ten sehr  selten  und  meist  voiüborgeheiid.  Im  Kolomyjer  Kr.  (Zacherl 
ZBG.  XIV.  62  ),  bei  Kosch  {H.  1.  c.  XVIII.  4'.)4j. 

2.  S.  hybrida  Alph.  DC.  1.  c.  348,  Prismatocarpus  hybridus 
V Heiit.  Sert.  augl.  (ns8j  2.  Au  ähnlichen  Orten.  Bloss  bei  Przemyal 
iBa>ichak  ZBG.  XVIII.  357j. 

5.  ADENOPHORA  Fisch. 

1.  A.  lllifolia  Bess.  Volh.  (1822)  90,  Led.  cat.  hört.  Dorp.  1822 
p.  ...,  A.  communis,  A.  stylosa  et  A.  Lamarkii  Fisch,  in  Mem.  de 
la  soc.  de  Mose.  VI.  (1823),  168.  Auf  Wiesen,  an  Waldrändern  niedriger 
und  hügliger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Jaiiöw  (T.  ZBG.  XII.  913), 
Stawki,  Sknilöw,  Nawarya  (BG.  I.  162,  T.  I.  c),  Derewacz  (T.  1.  c, 
Hück.  ZBG.  XV.    286),    Mikoiajow    QStrass.    in    herb.    Pant.),    Lesienice 


'"')  Caule  simplici,  foliis  radicalibus  longe  petiolatis  cordatis  ovato-oblongis  crenati§, 
caulinis  sessilibus  longe  acuminatis  serratis,  floribus  laxe  racpmosis,  laciuiis  calyciiiis  subu- 
latis,  corolla  infundibuliformi  duplo  brevioribus.  2|.. 

C.  elongata  Portenschi,  ex  Sihot.  et  Schrad.  non   Wüld.  et  alior. 

Caulis  erectus,  simplex,  sesquipedalis,  teres,  glaber,  foliosus.  Folia  tenuia,  glabra,  pallide 
colorata  et  subtus  pallidiora:  ladicalia  longe  petiolata ;  petiolis  tenuibus,  3 — 4  pollicaribus; 
limbis  ovato-oblongis,  subacutis,  leviter  cordatis,  obtuse  crcnulatis,  2 — 3  poUices  longis,  polli- 
cpmque  latis:  caulina  alterna,  erectiuscula,  sessilia,  lanceolata,  longe  acuminata,  repande 
seiiulata;  inferiora  3  poUices  longa  et  6  lin.  lata;  superiora  breviora,  angustiora,  minus  ser- 
rata,  in  bracteas  subulatas  transeuntia.  Flores  racemosi,  racemo  ad  basin  pedunculis  multi- 
floris  saepe  S-Horis  aucto.  Alabastra  nutantia.  Pedicelli  filiformes,  2 — 3  liiieas  longi.  Calvx 
glaberrimus;  tubo  ovoideo-obconico,  i;igricante ,  per  anthesiu  sesquilineam  longo;  lobis  longe 
«ubulatis,  angustis.  4  liueas  longis,  integris.  primo  erectis,  deinde  patulis.  Corolla  iufundibuli- 
formis,  8 — 9  lineas  longa,  7 — 9  lin.  superne  lata,  caerulea,  superne  5-loba,  lobis  ovato-acutis, 
erectiusculis.  Stamina  corolla  dimidio  breviora:  filamenta  basi  in  membranas  ovatas  ciliatas 
expansa,  superne  filiforraia:  antherae  flavae,  longitudine  iilamentorum,  per  anthesin  jam  exsic- 
catae  et  contortae.  Stylus  longitudine  tubi  coroUae.  Stigmata  3,  filiformia,  lineam  longa.  Capsula 
deest  in   nostris  specimiuibus. 

Hanc  novam  speciem.  a  celeb.  Schrader  recepimus,  quam  ipse  a  dar.  Sihot.  tenebat. 
Nomen  mutandum  est  propter  Camp,  elongatam  WiUd.  Hoem.  et  Seh.  (Wahl,  elongata 
Schrad.^,  plantam  capensem,  a  praesenti  omniuo  diversam.  Media  est  intei-  C  rhomboidalem  et 
C.  lapunculoides.  Frioris  inflorescentiam  et  florem  habet:  sed  ditiert  altitudine  caulis,  praesentia 
foliorum  radicalium  longe  petiolatorum  cordatoram  etc.,  foliis  caulinis  multo  longioiibus  magis 
acuminatis  et  serratis.  Quoad  folia  magis  accedit  ad  C.  repunculoidem,  sed  inflorescentia  diversa 
est,  racemus  multo  minus  elongatus,  nee  superne  spiciformis.  Praeterea  laciniae  calycis  multo 
angustiorei  sunt  et  subulatae  ut  in  C.  rhomboidali,  magis  differt  a  C  bononiensi,  colliaa  et  alii» 
affinibus. 
Knapp,  galiz.  Pflanz. -Auftählung.  |2 


GALIDM. 


178 

(T.  1.  c),  Ziirawuiki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  213),  Brody  {Kheh.  Fiz. 
III.  l.}f)),  Tariiopol  (T.  ZBG.  XV[[[.  348),  zwischen  Trembowla  und 
JaMönovv  {Wittm  1.  c.  138),  Zaleszczyki  (^Friedl.  in  BG.  1.  c),  Repuze- 
nitz,  Czyiikeu,  Toiitry,  Czeniawka,  St.  Oiiufri,  Hadikfalva  (//Vi.  203). 
Jakobe.stie  (Jlacq.  I.  121),  am  Fusse  der  Karpaten  im  Kolomyjer  Kr. 
(Zaeherl  ZBG.  XIV.  133),  bei  Komarow  (Lojka  I.  c),  Iwonicz  (Bosniacki), 
Dukla  (Christ,  in  BG.  \.  c),  in  den  Beskideu  {Stasz.  Ziem.  77).  Zwischen 
Zwierzyniec  und  Wola  justowska  (^BG.  1.  c.)  doch  wird  diese  Angabe 
in  BC.  224  nicht  bestätigt. 


R  U  B  I  A  C  E  A  E. 

1.  GALIUM  L. 

1.  G.  Cruciata  Äcojo.,  G.  cruciatum  Sm.  E.  B.  II.  (1793)  t. 
143,  G.  Valantia  Baumg.  Traus.  I.  (1816)  81.  In  Wäldern,  Hainen, 
zwischen  Gebüsch  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei 
Tenczyn,  Poreba,  Kalwarya,  Mogilany  (BC.  173),  Tarnöw  {Grz.  Fiz. 
II.  41\  Wydrze  {Fan.  Fr.  10),  Lembeig  (BG.  I.  llß,  ZL.  19,  Fr. 
ZBG.  XII.  913),  Lesienice  (T.  1.  c),  Zurawuiki  (Wittm.  Rozm.  1824 
p.  203),  Boratyn  (Kloeb.  Fiz.  III.  124),  Narajow,  Brzezany,  Zlotniki 
(JS!".),  Wassileu,  Doroschoutz,  Okna,  Czernawka,  Horecza,  Czahor,  Fraiiz- 
thal,  Storozyaetz  (HB.  207),  Suczawa  (Kn.  Pr.  12),  Warna,  Kimpoluiig, 
Kirlibaba  (HB.  207),  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XIV.  292),  bei 
Ustrzyki  gorne,  Dwernik,  Podzamcze  (Ä".),  in  den  Beskiden   (BF.  277). 

2.  G.  vernum  Scop.,  G.  polygamum  Gilib.  Lith.  I.  13,  Valan- 
tia Bauhiiii  et  V.  Scopol  ii  Bess.  Volh.  51.  In  Wäldern,  Gebüsclieii, 
auf  Wiesen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  in  die  Voralpeu- 
region  gemein. 

G.  Iricorne  With.  Zwischen  Saaten  {BG.  II.  117,  Schult.  Obs.  22, 
ZE.  17)  entweder  sehr  selten  oder  fehlt  sogar.  Im  benachbarten  Schle- 
sien zunächst  bei  üzingelau  {Enaler  BV.  X.   157). 

3.  G.  Aparine  L..,  G.  spurium  X.,  G.  adhaerens  Gilib.  Lith. 
I.  713.  Auf  Feldern,  an  Wegen,  Zäunen,  in  Gebüschen  niedriger  und 
gebirgiger   Gegenden  überall. 

4.  G.  uliginosum  iv.,  G.  grand  iflorum  Gilib.  Lith.  I.  7.  Auf 
Sumpf-  und  Torfwiesen  stellenweise.  Bei  Skotniki,  Kobierz^'n  {HC 
174),  Tarnow  (Grz-  Fiz.  II.  42),  Krzadka  {Leig.  Fiz.  II.  42),  Sokolniki 
(Jach.  Fiz.  229),  im  Zöl'kiewer  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  193),  bei  Rzesna  {T. 
ZBG.  X.  94),  BiaMiorszcze,  Bogdanöwka  {ZL  61,  T.  ZBG.  XIL  913), 
Zboiska  Zubrza  (T.  1.  c ),  Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  213), 
Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  124),  Pantalicha  (IC),  Dorna-Watra  (Mastazza 
Exs.),  im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  224),  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI. 
292),  bei  Gi'owieuko  (Ä"),  in  den  Pieninen,  am  Fusse  der  Contralkarpateil 
(BF.  292),  bei  Buczkowice  (Kolb.  ZBG.  XIL  1204). 


GALIljM.  t'jij 

5.  G.  palustre  L.,  G.  diffusum  Güib.  Lith.  I.  7.  Auf  nasseu 
Wieseu,  Triften,  iu  Gebiischeu  bis  au  den  Fuss  der  Tatra  gemein 
(BF.  279j. 

6.  G.  rotundifolium  L.  Syst.  ed.  X.  (1759)  892.  Au  schattigen 
oder  feuchte  u  Waldstellen  der  Westkarpaten  nicht  selten.  In  den 
Jurakalkthäleru  des  Krakauer  Gebietes  (i/.  ZBG.  XI.  50),  am  Ko- 
cierz  (BF.  280j,  Magora,  Skalita  (Kolb.  ZBG.  XII.  1204),  Babia  gora 
(BG.  I.  120,  ZE.  17,  B.  Roczn.  XXXIII.  212,  BF.  280),  bei  Sydziua, 
Lososiua,  am  Lubau  gegen  Tylmauowa  (BF.  280),  bei  W^eglowka, 
Korczyua,  Giebokie,  Iwouicz,  auf  der  Cergowa  göra  (iT.).  In  Nadel- 
wäldern der  ostgalizischen  Beskiden  überall  häufig  (H.  ZBG.  XVIII. 
494).  Nachdem  die  Beskiden  im  weitesten  Sinne  nur  bis  zu  den  Quellen 
des  San  reichen,  so  kann  von  ostgalizischen  Beskiden  keine  Rede  sein 
uud  die  ganze  Angabe  ist  als  eiu  einfacher  Schreibfehler  anzusehen. 

7.  G.  boreale  1/-,  G.  triuerrum  Gilib.  Lith.  I.  12.  Auf  Wiesen, 
Hügeln,  in  flolzschlägeu  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  zerstreut. 
Bei  Alwernia,  Poreba,  Mnikow,  Bielany,  Zabierzow,  Kamien,  i.agiewniki, 
Niepol'omice  (BC.  174J,  Tarnow  (Grz.  ÖBW.  III.  138)  Pogoii  (Jack. 
Ms.),  im  Zof kiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  196),  bei  Rzesna  ruska  (T.  ZBG. 
XII.  913),  Krzywczyce  (BG.  I.  120,  ZL.  105),  Lesienice  (T.  1.  cj, 
Brodyü  (Kloeb.  Fiz.  III.  124),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348),  Pau- 
talicha,  Brzezauy,  Raj  (JT.),  Zastawna,  Pohorloutz,  Jurkoutz  (HB.  209) 
im  Stryjer  (Zips.  Fiz.  225),  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  292), 
bei  Rudawka  (ÜT.),  in  den  Pieninen,  am  Fusse  der  Ceutralkarpaten  iu 
den  Beskiden  BF.  280). 

8.  G.  rubioides.  In  Laubwäldern  der  nördlichen  Ebene  selten. 
Bei  Stale,  Sokolniki  hier  massenhaft  (R.  ZBG.  XVIII.  494),  Zalesie 
(Jach.  Ms.). 

9.  G.  silvaticum  .L-,  G.  glaucum  Fl.  dan.  fasc.  xi  (1775)  t. 
609  uon  L.^  G.  intlatum  Giltb.  Lith.  I.  11.  In  Wäldern  von  der  Ebene 
bis  in  die  Krummholzregion  ziemlich  gemein. 

10.  G.  aristatum  Z/.,  G.  iutermedium  Schult.  Obs.  22,  G.  sil- 
vaticum BG.  I.  119  nach  Bess.  Volh.  30  non  Z..,  G.  s.  var.  in ter me- 
dium Uecht.  seu.  Flora  IV.  2  (1822)  593.  An  ähnlichen  Orten  selten 
uud  wie  es  scheint  mit  der  vorigen  oft  verwechselt.  In  der  Wald- 
regiou  des  Giewont  (BBW.  556,  Grz.  ÖBW.  V.  85),  hart  an  der 
ungarischen  Grenze  beim  Rothen  Kloster  (A.  BV.  VII.  128),  bei  Dere- 
wacz  (Strass.  in  herb.  Favt.},  Zaleszczyki  (Andrz.  Rys.  39). 

11.  G.  verum  Z,.,  G.  luteum  Syr.  ziel.  (1613)  1412,  Vaill. 
Paris  (1727)  79,  Güib.  Lith.  I.  9.  Auf  trockenen  Wiesen,  Anhöhen, 
oder  an  Wegen  bis  2000'  ü.  d.  M.  gemein  (BF.  281).  Steigt  iu 
der  Bukowina  bis  auf  den  Montschel,  Dzumaleu  und  die  tuczyna 
(IIB.  210). 

12^^ 


j  QO  GALIüM. 

12.  G.  Wlrtgenii  F.  W.  Schultz  Arch.  I.  (1854—55),  201  '"^1, 
Jahresb.  d.  roUichia  XXVL— XXVII.  (1809)  H  ""*J.  Au  ähulichen  Orteu 
docli  seltener.  Bloss  auf  der  Obidowa  {^Ilse  BV.  X.  4). 

13.  G.  Mollugo  L■^  G.  album  Gilih.  Lith.  I.  \t.  Aufwiesen,  an 
Wegen,  zwischen  Gebüsch  uiediiger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  zur 
oberen  Waldgrenze  überall. 

6.  vcru-l»Mugü  Wallr.  Sched.  (1822)  503,  Schiede  de  PL  hybr. 
(18^25)  64.  Im  Krakauer,  Boehuiaer  Kr.  (J?C.  175),  bei  Kepie  ( Jac/t  Ms.), 
im  Zölkiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  220 — 1),  bei  Lemberg  am  Sandberge 
(T.  ZBG.  XII.  91,3),  Glowienko,  Krosuo  (JT.). 

14.  G.  pusillum  L.  Aendert  ab: 

a.  silvestre  NU.  151,  G.  siWestre  PolL,  G.  pusillum  Fl.  dan.  t. 
1866,  G.  s.  or.  glabrum  Rchh.  ß.  Ic.  XXVII.  t.  142  f.  III.,  G.  aust  ri  a- 
cum  ZH.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  37,  mithin  auch  ZE.  XIX.  non  Jacq. 
Auf  Wiesen,  in  Gebüschen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellen- 
weise. Bei  Kobylany  {^BC.  176),  aul  der  Babia  gora  [Z.  1.  c),  bei  Koscie- 
lisko,  auf  der  Pyszua  {Reini.  BV.  VII.  140}  in  den  Pieuinen  IBF.  283), 
am  Pikuj  (IJück.  ZBG.  XV.  55j,  bei  Germakowka  {Lenz  Fiz.  II.  61),  in 
der  Bukowina  {ZE.  XIX.). 

ß.  hirtum  Rrhh.  1.  c.  f.  V.  (als  c.)  An  ähnlichen  Orteu  doch  sel- 
tener.    In   den  Pieninen  {BF.  283),  bei  Pautalicha  {K.). 

y.  alpestre  Koch.,  G.  alpestre  R.  et  Seh.  Syst.  III.  225,  G.  sil- 
vestre alpestre  Gavd.  I.  (1828)  429.  G.  pusillum  rar.  pygmaeura 
Seidl.  Isis  1868  p.  67.  Auf  steinigen  Triften  der  Alpen  und  Voralpeu 
selten.  Auf  der  Pyszna  gegen  den  Dunajec  {Reim.  BV.  VII.  142),  Inder 
Swistowka  {Seidl  1.  c),  am  Glewont,  Koscielec  {^BBW.  556,  Grz.  Fiz. 
II.  41),  auf  der  Swinuica  {Grz.  ÖBW.  III.  259). 

ö.  nitidum  Neilr.  Nitder-Oesterr.  462  (als  y.),  G.  Hierosoly  m  i  ta- 
num  L.  Aujoeii.  IV.  (1759)  451,  G.  austriacum  Jacq..,  G.  pumllum 
Lwni.,  G.  silvestre  /?.  pumilum  Wimm.  Schles.  332.  In  Gebüschen, 
auf  Felsen,  Grasplätzen,  an  Bachufern  der  Alpeu  und  Voralpen  stellen- 
weise. Auf  der  Bibia  g6ra  iWimm.  Schles.  332,  R.  Roczu.  XXXIII.  214, 
BF.  283),  In  der  ganzen  Centralkarpatenkette  {BF.  283,  Seidl  Isis 
1868  p.  65)  und  von  da  bis  ins  Dorf  Zakopane  herabsteigend  {BF. 
1.  c),  am  Pikuj  {Hück.  ZBG.  XVI.  292). 


'**)  G,  eminens  Gren.  et  Godr.  (je  suis  d'accord  avec  M.  Wirtgen,  en  ce  quil  ppnse 
que  cotto  plante  n'est  pas  uae  hybride,  mais  je  ne  puis  admettre  qu'elle  soit  le  G.  eminens 
Gren.  et  Godr.  =  G.  v6ro-erectum  Oven,  et  Godr.  car  les  Heurs  ne  sunt  pas  „jilus  pale-!" 
(lue  iluns  !■  H.  verum,  mais  d'un  plus  beau  ilore  la  plante  ne  „noircit"  pas  „par  la  dessiccation" 
eile  rtourit  un  mois  eutier  plus  tot  que  le  G.  verum  etc.  Je  pense  que  c'est  une  espece  nou- 
velle  et  je  l'appeUe  (i.  Wirtgenii  FS. 

">')  Inodorum.  A'ernale;  caule  sliii-to,  erecto,  medio  leviter  4-angulo,  apicem  versus 
toritiasculo,  bieviter  pubesnente;  fohis  linoaribus,  medio  paulo  latioribus,  mucronulatis,  subtus 
Bubvelutino-albidis,  margiiie  subreflexis,  caulinis  ootonis  10— nisve,  erecio-patulis ;  ramis  pani- 
culae  erecto-patulis,  subdensifloris,  infernodio  brevioribus  (vel  rarius,  uno  alterove  inlernodium 
acquante  vel  superante);  pedicellis  fructiferis  subarcuato-reflexis;  laciniis  corollae,  intense 
aumae,  obtusiusculiä  vel  brovissime  apiculatis ;  fructibus  rugoso-verrucosis  %..  Fl.  circa  Maji 
Juniu  praepi'imis. 


GALIUM.  <C| 

f.  ochroleucum  Nilr.  1.  c.  (als  cT.),  G.  helyeticum  Weig.,  G.  saxa- 
tile  Vill.  Hist.  de  pl.  de  Dauph.  H.  325  noii  L.,  G.  pusiUum  IIB. 
209  nach  dem  Standorte  und  BF.  "283  mithin  auch  H.  ZBG.  XI.  68, 
Rocza.  XXXIII.  128  nee  alior.  Auf  den  höchsteu  Kalk-  und  Glimmer- 
scliieferalpen  selten.  In  den  Beskideu  (H.  ZBG.  XI.  68),  Centralkar- 
paten  {H.  1.  c,  BF.  283),  auf  der  Czania  Hora  (iJ.  Roczn.  XXXIII. 
128),  am  Zapul,  Piatra-Domuei  QIIB.  I.  c).  Was  G.  silvestre  var. 
Heim.  ßV.  VII.  142  auf  der  Pyszua  sein  soll,  bleibt  fraglich. 

2.  RUBIA  L. 

1.  R.  tinctorum  L.  Wird  seit  1854  in  der  Bukowina  gebaut 
(^IIB.  210). 

3.  SHERARDIA  L. 

1.  S.  arvensis  L.  Auf  Bracheu,  unter  Saaten  niedriger  und  beson- 
ders hügliger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Krzeszowice,  Bronowice, 
Pr^dnik,  Olsza,  Wola  justowska  {BC.  172),  Podgörze  ^BG.  I.  114,  BC. 
1.  c),  Swoszowice,  Wieliczka  C-^.  ZBG.  XI.  48),  Gdow,  Tarnöw  (Grz. 
Fiz.  II.  41,  ÖBW.  III.  138),  D^browica  (Jabl  Fiz.  220j,  Lemberg  ohne 
nähere  Angabe  {PLach.  ZBG.  XII.  914),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348), 
am  Fusse  der  Karpaten  von  Ustrzyki  görne  bis  Kciaczyce  häufig  (X".}. 
am  Poprad  (R.  Fiz.  III.  61),  bei  Kroscieuko  {BF.  274),  Czorsztyu, 
zwischen  Lubien  and  Ströza  (J..  BV.  VII.  i26,  124),  in  den  Beskiden 
oft  iBG.  I.  114,  ZE.  16,  BF.  1.  c). 

4.  ASPERULA  L. 

1.  A.  tinctorla  i.,  A.  triandra  Gilib.  Lith.  L  24.  Au  Wald- 
rändern, auf  trockenen  Anhöhen  selten.  In  den  Pieninen  {^BF.  275),  bei 
Mnikow,  Zary,  Kobylany,  Zelkow  {BC.  172),  zwischen  Janöw  und 
Stradz  i^BG.  I.  115,  ZL.  29,  T.  ZBG.  XII.  913),  bei  Brody  (^Kloeb.  Fiz. 
III.  224),  auf  der  Drancza  (^Now.  Lep.  XVI.). 

2.  A.  cynanchica  jC-,  Rubia  cynanchica  J.  Bauh.  Hist.  III. 
(1651)  722  ic.  Auf  trockenen  Wiesen,  Anhöhen  niedriger  und  gebirgiger 
Gegenden  nicht  überall.  Bei  Bibice,  Wola  justowska,  Przegorza'fy,  Bie- 
lany,  auf  den  Krzemiouki  (^BC.  172),  im  Zu'f kiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV. 
226),  bei  Lemberg  {BG.  l.  116,  ZL.  30,  T.  ZBG.  XII.  914),  Brody !! 
iKloeh.  Fiz.  III.  124),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  •348),  Brzetauy  (iT.), 
am  Horodischtie,  bei  Sadagöra  (^HB.  210),  in  den  Pieninen  (^BF.  275), 
am  Fusse  der  Centralkarpaten  (i?.  Flora  XVII.  568,  BF.  1.  c),  in  den 
Beskideu  {BF.  1.  c). 

3.  A.  odorata  L.  In  schattigen  Laubwäldern  hügliger  und  ge- 
birgiger Gegenden  bis  zur  oberen  Buchengrenze  häufig. 

4.  A.  Aparine  MB.  Taur.  cauc.  I.  (1808)  102  Sckott  in  BG.  I. 
(1809)  114,  A.  rivalis  Sihth.  et  Sm.  Fl.  graeca  IL  t.  117.  In  Gräben 
oder     feuchten     Gebüschen ,     an    Flussufern     niedriger     und    besonders 


J<^9  ASPF.Uri.A. 

liiiglijjer  Geg-euden  stellenweise.  Bei  Krzfszowice,  Mydlniki,  Olszaiiica, 
Kawiory,  Fudgörze  {BC.  172),  im  Zölkiewer  Kr.  (li.  Fiz.  IV.  210), 
bei  Züiniska,  Kzesiia  ruska ,  Dublany  {T.  ZBG.  XII.  914),  Krzy- 
wczyce  {BG.  1.  c.  ZE.  11),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  1.  c),  am 
Yusse  der  Karpaten  bei  Dzwiiiiacz  gorny,  Tarnawa  uiziia,  Ustrzyki 
gorue,  Dwernik,  Rudeuko,  Cergowa  fÄ".),  Sufkowice  (^BF.  274). 

5.  A.  g^alioides  MB.  Auf  trockenen  Hügeln,  Triften  im  östlichen 
Tlieile  selten.  Bei  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  124),  auf  der  Drancza  {Now. 
Lop.  XVI.),  bei  Pantalicha,  Brzeiany  (K?)^  Laudonfalva  und  Botuscba- 
nitza  auf  der  Horaitza  (HB.  211).  Am  Maly  Giewont  {Grz.  Fiz.  II.  41) 
gewiss  nicht. 

ß.  hirsuta  Wallr.  Sched.  (1822)  60,  A.  tyraica  Bess.  Volh.  41, 
A.  g.  ß-  tyraica  DC.  Prodr.  IV.  (1830)  585,  Galium  glaucum  BG. 
I.  120  nach  ÜB.  221  non  L.  An  felsigen  Dniestrufern  im  südöstlichen 
Theile  nicht  selten.  Bei  Zaleszczyki  {BG.  1.  c.  H.  ZBG.  X.  615),  Zazu- 
lii'ice  {H.  1.  c),  Okna,  Doroschoutz,  Wassileu  (^HB.  211). 

LONICEREAE. 
1.  LONICEBA  L. 

1.  L.  Caprifolium  L.  Wird  in  Gärten  cultivirt.  An  Zäunen  bei 
Lenkoutz,  Czeruawka,  Sadagora,  Czernowitz  {HB.  203)  offenbar  nur 
verwildert. 

2.  Ii  Xylosteum  L.,  L.  rubra  Gilih.  Lith,  I.  6,  Xylosteum 
dumetorum  Moench.  Meth.  SG^.  In  Wäldern,  Hainen,  an  buschigen 
Stellen  hügliger  und  gebirgiger  Gegenden  nicht  überall.  Bei  Czerua, 
Zabierzow  {BC.  171),  Zwierzyniec  {BG.  I.  177,  BC.  1,  c),  Podhorce 
(Kloeb.  Fiz.  III.  124),  Brzezany,  Raj,  Wisuiowczyk,  Pantalicha,  Papierna 
(ÜT.),  bei  Kriszczatek,  Wassileu,  Doroschoutz  {HB.  202),  in  den  Thälern 
Isworu-alb  (//.  Flora  XIX.  646),  Bodoschü,  Oize  {HB.  202),  am  Fusse 
des  Strac-liora  QWittm.  Rozm.  1824  p.  145),  im  Stryjer  Kr.  {Zips.  Fiz. 
226)  bei  Orawa  {Hürk.  ZBG.  XV.  65),  im  Sanoker,  Jasloer  Kr.  (iT.), 
am  Fusse  der  Pienineu,  Ceutralkarpaten,  {BF.  278),  bei  Strüza  {FI. 
ZBG.  XX.  469),  in  den  Beskiden  {BF.  273). 

3.  Ii.  nig^ra  L.  In  Wäldern  der  Voralpen  und  der  Bergregion 
nicht  selten.  Am  Malinow  {Wimm.  Schles.  337),  Kocierz  {BF.  272),  auf 
der  Babia  {BG.  I.  177,  ZE.  27,  BF.  1.  c),  vom  Fusse  der  Ceutralkar- 
paten bis  zum  Fischsee  {H.  ZBG.  XI.  68,  Beim.  BV.  VII.  138,  BF.  1.  c, 
Z.  BrV.  VIII.  38,  Ilse  BV.  X.  4,  6,  15),  bei  Lososina,  Pisarzowa,  Nawo- 
jowa  {BF.  1.  c),  aut  allen  höhereu  Spitzen  der  Pienineu  {H.  Flora 
XVII.  275,  BF.  I.  c),  der  Pusta  wielka  (7^.  Fiz.  III.  59),  bei  Krynica 
{JiF.  1.  c),  bei  Orawa  {Uück.  ZBG.  XV.  65)  im  Stryjer  Kr.  (^Zips.  Fiz. 
226),  im  Vallestiiia-Thale,  am  Butka  Kaadrenului  (H.  Exs),  Oglinda 
{HB.  204),  bei  Kloster  Putna  (H.  Exs.). 

4.  Ii.  alpig^ena  L.  In  Voralpenwälderu  sehr  selten.  Bloss  am 
Butka-Kandrenului ,  bei    Kirlibaba    (IIB.    204).    Im    Stryjur,    Samborer, 


LONICERA.  JCQ 

Saiioker  Kr.  {^ZE.  27^  kaum.     A.uf  der  uiigarischeu  Seite    der    Beskideu 
bei  Zazriwa  ^Vitkay  ZBG.  XIII.   1071). 

Liniiaea  borealls  Gron.  Auf  Moospolsteru  am  Fusse  des  Mlyuarz 
nordöstl.  rou  deu  Froscliseen  in  der  Zips  (Ä.  ZBG.  XVII.  494).  Die 
Augabe,  das  diese  Pflanze  in  deu  galizischeu  Ceutralkarpatea  tou  M. 
gefundeu  worden  (iJ.  Roczn.  XXXIII.  i'iO),  ist  auf  deu  geuaunteu 
Standort  zurückzuführen. 


2.  VIBURNUM  L. 

1.  V.  Ziantana  L.  Zwischen  Gesträuchen  an  felsigen  Orten  be- 
sonders im  östlichen  Theile  stellenweise.  Bti  Zbyltowska  göra  (Ä  Flora 
XVII.  567),  am  Haraj  (T.  ZBG.  XII.  914),  bei  üszkowice  gegen  Kimirz 
iBG.  I.  224),  Brzezany,  Podhayce  (iT.),  Tarnopol  (T.,  B.  ZBG.  XVIII. 
348,  494,  Grz.  Fiz.  II.  51,  Strass.  in  herb.  Pant.),  Trenibowla,  Uscieczko, 
Horodeuka  (Ä.  1.  c),  Zwiniacz,  Kriszczatek,  Wassileu,  Doroschoutz, 
Okua  (HB.  206),  Suczawa,  Ipotestie  {Kn.  Pr.  11  j,  läng»  der  Karpa- 
teukette  am  Fusse  des  Dadul  ^HB.  206),  bei  Cerkowna  (T.  ZBG, 
XII.  72). 

2.  V.  Opulus  L.,  Opulus  trilobifolia  Gilib.  Lith.  I.  2,  0. 
glandulosa  Alönch  Meth.  (1794)  505,  Baumg.  Trans.  I.  (1876)  261.  In 
Wäldern,  Hainen,  feuchten  Gebüschen  von  der  Ebene  bis  in  die  Berg- 
region nicht  selten.  Bei  Dubie,  Mniköw ,  Zakamycze  ,  Frzegorza-Iy, 
Wola  justowska  (BC.  171),  Zwierczyniec  (^BG.  I.  224,  BC.  1.  c.J,  auf 
der  MogUa  Kosciuszki  (BC.  1.  c),  bei  Zbritowska  gora  (Ä  Flora 
XVII.  567),  Podlipie  (Jach.  Ms.},  im  Brzozer  Walde  nächst  (?)  Giedla- 
rowa  (Pan.  Pr.  10)  Ho-tosko  (^Stra.i.«-  in  herb.  Pant.),  Krzywczyce  (BG. 
1.  c,  ZL.  22,  Stras.'^.  1.  c),  ßrody  (Kloeb.  Fiz.  III.  124),  Tarnopol  (T. 
ZBG.  XVIII.  348,  Grz.  Fiz.  II.  41),  Brzezany,  Raj,  Ziotniki,  Wisui- 
owczyk  (K.),  Czeruawka,  Horecza,  Czeruowitz,  Michalcze,  Kameuua, 
Franzthal,  Opriszeny,  Panka,  Sadowa,  tukawetz  (^HB.  207J  am  Fusse 
der  Czarna  Hora  (Hacq.  III.  17),  im  Samborer  Kr.  (Hück-  ZBG.  XVI. 
292),  von  W^etliua  bis  Brzysk  (K.),  in  den  Pieniuen,  am  Fusse  der  Cen- 
tralkarpateu,  in  deu  Beskideu  (BF.  272). 


3.  SAMBUCUS  L. 

1.  S-  Ebulus  L.  Auf  Rainen,  au  W^aldräudern,  Bachufern  niedri- 
ger und  hügliger  Gegenden  häufig. 

2.  S.  nig^ra  L.,    S.   medullosus    Gilib.    Lith.    I.    2.    An    Zäunen, 
Hecken,  Waldrändern,   in  Dörfern  überall. 

3.  S.^racemosa  L.  In  Wäldern,  Holzschlägen  hügliger    und    ge- 
birgiger Gegenden  bis  zur  oberen  Waldgrenze  nicht  selten.  Bei  Tenczyn, 


jg^  LIGÜSTRDM. 

Czerua,  Zary,  Kobylany,  Bolecliovvice,  Miiikow,  Wnln  justowska,  Niepo- 
ioiuice  ißC.  171  j,  Taruow  (örz.  ÖBW.  III.  138),  Zolkiew,  Hofosko  (T. 
ZBG.  XII.  9i4j,  am  Teufelsfelseu  {BG.  I.  225,  ZJE.  38,  T.  1.  c),  bei 
Wiuniki  (^Now.  Exs.),  Czeruica  (Kloeb.  Fiz.  III.  lii),  Tariiopol  (T. 
ZBG.  XVIII.  348),  Papierua  (Ä'.),  längs  der  Karpateukette  bei  Jako- 
beny,  im  Vallestiua-Thale  bei  Putilla,  Dolhopole  {HB.  206),  auf  der 
Czarna  Hora  (Hacq.  III.  Ti),  bei  Orawa  {Hück.  ZBG.  XV.  65),  im 
Sauoker,  Jas'Ioer  Kr.  (Ä"),  in  den  Pieuinen  (BF.  271),  den  Central- 
kaipateu  {Ilse  BV.  X.  7,  FI.  ZBG.  XX.  473,  BF.  1.  c),  bei  Buczkowice 
{Kalb.  ZBG.  XII.  1205). 

0  L  E  A  C  E  x\  E. 

1.  LIGUSTRUm  L. 

1.  !•.  vulgare  i».  Wird  in  Gärten  und  an  Gärtenzäunen  gepflanzt 
und  verwildert  dann.  So  bei  Lemberg  ober  dem  Rothen  Kloster  {BG. 
I.  24).  Wirklich  wild  bei  Baiice,  Niepo-Iomice  i^BC.  229),  Suczawa 
(An.  Pr.  H). 

2.  FRAXINUS  L. 

1.  F.  excelsior  L.  In  Wäldern,  Auen,  auf  Bergspitzen  meist 
einzeln.  In  allen  nördlichen  und  östlichen!  Kr.  {BC.  229,  Ch-z.  ÖBW. 
III.  145,  Fiz.  II.  44,  ZL.  15,  Kloeb.  Fiz.  III.  129,  Lenz  Fiz.  II.  57,  HB. 
213,  H,  ZBG.  X.  364,  Kn.  Pr.  12),  am  Fusse  der  Karpaten,  im  Kolo- 
royjer  Kr.  (H  ZBG.  X.  364),  bei  Modrycz  (Now.  Lep.  XXII.),  Wetlina, 
Besko,  auf  der  Cergowa  gora  (K.),  um  Zamczysko  QH.  Flora  XVII. 
575),  bei  Szczyrk  (Kolb.  ZBG.  XII.  1205).  Bildet  kleinere  Waldbestände 
bei  Stale,  Sokolniki  (Ä.  ZBG.  XVIII.  494),  Hadynkowce  {Lenz. 
Fiz.  II.  57). 

2.  F.  oxyphylla  3IB.  Taur  cauc.  II.  (1808)  450"»).  Bei  Brody 
(^Kloeb.  in  herb.  Pant.y  Stimmt  mit  siebenbürgischeu  Exemplaren  von 
Janka  überall  {Pant:  briefl.  Mitth.). 


1'")  Folüg  lanceolatis  oblique  acuminatis  serratis  nudis,  stigmate  subemarginato,  sama- 
ris  oblongo-pllipticis  apice  rotundatis  integris,    ^. 

Avbor  magna  facie  praecedentis :  cortice  quoque  cinereo  et  gemmis  nlgricantibus.  Folia 
plerumque  cum  irapari  quadrijuga  nitida.  Feliola  praecedentp  pauUo  angustiora,  acumine  obliquo 
longiore,  serraturis  profundioribus,  pube  baseos  nervi  dorsalis  parciore  et  in  adulta  vis  super- 
stite.  Stigma  oblongum  crassiusoulum  siraplex  subcraarginatum.  Samarae  unciales  integerrimae 
obtusae  basi  paullo  angustiores  quam  apice,  antoquam  maturescant  videntur  stylo  longo 
mucronatae, 

Dio  Beschreibung  in  Led.  Ross.  IM.  37  lautet: 

Foliolis  3ub-4  jugis  subsessilibus  oblongis  basi  et  apice  suboblique  attenuatis  serratis 
supra  glabris  subtuä  ad  costam  parce  pilosis  demum  subglabris,  racemis  supra  piabris  subtus  ad 
costam  parce  pilosis  demum  subglabris,  racemis  subpaniculatis,  floribus  nudis,  samaris  oblougis 
versus  basiu  vix  attenuatis  apice  rotundatu-obtusis  integorrimis. 


SYRINGA.  1  g5 

3.  SYRINGA  L. 

1.  S.  vulgaris  L.  Wird  in  Gärten  cultivirt  und  verwildert 
mattclimal.  Bei  Niwra  auf  allen  Auhöheu  (Lenz  Fiz.  II.  57),  wie  es 
scheint  wirklich  wild. 

APOCYNEAE. 

1.  VINCA  L. 

I.V.  minor  L.  In  Wäldern  niedriger  und  hügliger  Gegenden  stellen- 
weise. Bei  Czerna,  Aleksandrowice,  Krzyzkowice  {BC.  230),  Taruöw  {Grz. 
Fiz.  II.  44),  Krz^dka  {Leig.  Fiz.  III.  125),  Sokoluiki  (^Jach.  Ms.),  Lele- 
chöwka  (5G^.  I.  187,  ZL.  13),  im  Sofienwäldchen  ( T.  ZBG.  XII.  915), 
in  der  Cetneröwka  (^Strass.  in  herb.  Pant.),  Pohulanka  (T.  1.  c),  bei 
Wiuuiki  C^i.,  T.  1.  c),  Zurawniki  ( Wittm.  Rozm.  1824  p.  203),  Brody 
(Kloeb.  Fiz.  III.  125),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348),  Wisniowczyk, 
Brzezany  (-fiC),  Horoschoutz,  Czernawka,  Scheroutz,  Zuczka,  am  Ce- 
cina,  bei  topuszna,  Storozjnetz,  Franzthal,  Kalinestie  lui  Jeuaki  (ÜB. 
213),  Suczawa  {Kn.  Pr.  12),  längs  der  Karpateukette  bei  Warna,  Jako- 
beny  {HB.  213),  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  292),  bei  Wet- 
liua  (iT,). 

2.  V.  herbacea  WK.  Auf  trockenen  Waldstellen,  buschigen  Kalk- 
hügeln im  östlichen  Theile  sehr  selten.  Bei  Gaje  starobrodzkie  (Noiv. 
Lep.  XVI.),  im  westlichen  Theile  (H.  Roczn.  XXXIII.  104),  in  der 
Bukowina  (ZE.  29),  doch  fehlt  diese  Angabe  in  HB.  213. 

Y.  major  L.  In  Wäldern  der  Bukowina  {ZE.  29),  fehlt  jedoch  in 
HB.  213.  Dass  die  Pflanze  hier  verwildert  sein  soll,  lässt  sich  nicht 
leicht  annehmen. 

ASCLEPIADEAE. 


1.  VINCETOXICUM  Moench. 

V.  officinale  Moench  Meth.  (1794)  717,  V.  vulgare  BG.  I.  188, 
Asclepias  alba  Gilib.  Lith.  I.  44,  Cynanchum  Viucetoxicum 
RBr.  Auf  Felsen,  steinigen,  buschigen  Hügeln,  au  Waldrändern  hüg- 
liger und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Zary,  Dubie,  Kobylany, 
Zabierzow,  Aleksandrowice,  Mniköw  (BC.  230),  Bielany  (BC.  1.  c,  A. 
BV.  VII.  117),  Wola  justowska,  Zwierzyuiec  (BC.  1.  c),  Melsztynü  (Grz. 
II.  44),  Sokoluiki  (Jach.  Ms.),  Holosko,  Kisielka  (T.  ZBG.  XII.  915), 
Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  125),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348),  Papierna, 
Zlotuiki,  Wisniowczyk,  Brzezany,  Podhayce  (JST.),  Czernawka,  am  Ceciua, 


jgß  ASCLEPUS. 

bei  Czahor,  Opriszeny  (J/7i.  213),  Suczawa  {Kn.  Pr.  12),  läiig;.s  der  Kar- 
patenkelte  bei  Warna,  Eisenau,  Jakobeiiy,  Vallieputua,  topuszua  {HB. 
213),  Kuty  {H.  Flora  XIX.  629),  im  Samborer  Kr.  (^Hürk.  ZBG.  XVI. 
292),  auf  der  Cergowa  gora,  bei  Giebokie,  Kowalowy  (üT.),  in  deu  Pie- 
niiieii  {Grz.  Fiz.  II.  44,  BF.  445),  bei  Czorsztyu,  Stara  Wies,  Szaflary, 
Rogoziiik  (^BF.  445),  in  der  Waldregiou  der  Ceutralkarpaten  {BBW. 
55 i,  Grz.  1.  c),  in  den  Beskideu  {BF.  1.  c.j. 

2.  ASCLEPIAS  L.  Gen.  ed.  I.  64  i'^). 

1.  A.  Cornuti  Decaisne  in  DC.  Prodr.  VII.  564^*^),  A.  syriaca 
L.  Sp.  214  '").  Stammt  aus  Nordamerika,  nicht  aus  Syrien,  dalier  die 
NameiLsveiänderung.  Wird  in  Gärten  cultivirt  und  verwildert  manch- 
mal, so  bei  Lemberg  an  den  Steinbrücheu  oberhalb  der  Gall" scheu 
Kaserne  (T.  ZBG.  XII.  915). 

GENTIANEAE. 

1.  GENTIANA  L. 

1.  O.  punctata  L.,  G.  pannouica  ZH,  nach    Niepsl    BrV.    VIII. 

39  non  Scop.  An  grasigen  Orten  vou  der  uutern  Krumuiholzreglon  bis 
zu  eiuer  von  6200'  ü.  d.  M.  stellenweise.  Auf  der  Babia  göra  {R.  Roczn. 


•")  Cal.  Periantliium  quinquefidum,  acutum  minimum,  persistens. 

Cor:  Petalum  planum,  vel  reflexum,  quinquepartitum :  laciniis  ovato-acuminatis.  leviter 
cum  süle  flexis. 

Nectaria  quinque,  ungentia  genitalia,  quorum  singula  ex  ovato  oblique  extrorsum 
aurita,  e  cujus  fundo  corniculum  acutum,  versus  genitalia  inflexum. 

Corpusculum  truncatum  genitalia  tegit,  squamis  quinque  ad  latera  obvolutnm,  dehiseeuB 
ad  latera  totidem  rimis. 

Stani:  Filameata  vis  uUa.  Antlierae  quinque,  corpusculo  truncato  nectarii  intra  squa- 
mas  obvulutii. 

Pejt:  Germina  duo,  ovata,  acuminata.  Stvli  vix  ulli.  Stigmata  simplicia. 

Per:  t'ulliculi  duo,  magni,  oblongi,  acuminati,  ventrieosi,  uniloculares,  univalves. 

Sem:  numerosa,  imbricata.  pappo  coronata.  Receptaculum  filiforme,  liberum. 

Obs  Asclepias  corolla  plana,  Apocyrum  Tournef.  non  distingui  debere  docent  nec- 
taria et  reliquae  partes  fructitlcationis. 

Der  Gattungscliarakter  in  Endl.  gen.  594  lautet: 

Calyx  quinquepariitus,  Corolla  quinquepartita,  reflexa.  Corona  staminea  pentaphylla, 
füliolis  cucuUatis,  e  fundo  processum  corniformem  aversum  exserentibus.  Antlierae  appen- 
dice  membranacea  terminatae.  Pollinia  compressa,  apice  attenuato  aifixa,  pendula.  Stigma 
depressum,  muticum.  Folliculi  laeves.  Semina  plurima,  ad  umbilicum  comosa.  —  Herbae  boreali- 
americanae  et  tropicae;  foliis  oppositis,  alternis  verticillatisve,  umbellis  interpetiolaribus  v. 
rarissime  terminalibus. 

"'•')  Foliis  ovalibus  subtas  tomentosis,  caule  simplicissimo,   umbellis  nutaniibus. 

'■•'_)  Caule  herbaoeo  ramoso  crasso.  ramis  pubescenti-incanis  erectis,  foliis  ovato-ellip- 
ticis  cum  acumine  brevi,  subtus  incano-velutinis  supra  glabratis  transverse  venosis,  breviter 
petiolatis,  pedunculis  extra-axillaribus  foliis  brevioribus  capitato-  v.  umbell ato-multifloris  pedi- 
cellisque  puberulis,  corollae  lobis  ovatis  pedicello  gracili  3 — v. — 4"  brevioribus,  cucuU.  dorso 
ovatis,  processu  falcato  acuto  breviore,  folliculis  ovatis  inflatis  spinis  innocuis  onustis  incano" 
tomentosis.  'H. 


ÜENTIANA.  ^QJ 

XXni.  214,  BF.  477),  Pysziia  (FI.  ZBG.  XX.  475,  BF.  1.  c),  am 
Czerwony  Wierch  (Bosniacki),  bei  den  Füufseeu  (FI.  ZBG.  XX.  486, 
BF.  1.  cO,  dem  Grossen  Fischsee  (HA.  21,  Ilse  BV.  X.  15,  BF.  1.  c), 
Czarny  staw  (Ilse  1.  c.  16),  au  der  tomuica  (Hacq.  III.  55),  auf  der 
Bystra  (Zips.  Fiz.  II.  25),  an  der  Bystrzyca  (Hacq.  1.  c),  auf  der  Dzym- 
broiija   (H   ZBG.  X.  616). 

6.  lutea  L.  Um  Neumarkt  iu  den  Karpaten  (DS.  II.  90)  ge- 
wiss nicht. 

2.  G.  cruciata  i.,  G.  minor  Camer.  Epit.  (1586)  417,  Syr.  Zieln. 
(161.3)  64C,  G.  verticillata  BF.  448  noii  Gilib.  Lith.  I.  36,  wo  von 
Cruciata  verticillata  die  Rede  ist.  Auf  trockenen  Wiesen,  Anhöhen 
hügliger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  zur  oberen  Buchengreiize  häufig. 

3.  G.  asclepiadea  L.  In  Wäldern  oder  an  deren  Rändern,  an 
buschigen  Stellen  hügliger  und  gebirgiger  Gegenden  ziemlich  häufig. 
Von  Meäna  (Kolb.  ZBG.  XII.  1205),  längs  der  ganzen  Karpatenkette! 
(BG.  I.  189,  Hob.  ÖBW.  III.  18,  Grz.  1.  c.  56,  59,  Ilse  BV.  X.  5,  6,  H. 
Flora  XVII.  571,  BF.  449,  FI  ZBG.  XX.  478,  B.  Fiz.  III.  59,  Sier.  1.  c. 
34,  47,  Hück.  ZBG.  XV.  56,  59,  T.  1.  c.  XII.  70,  Zips.  Fiz.  225,  Wittm. 
Rozm.  1824  p.  139,  H.  Flora  XIX.  633,  HSt.  26,  HB.  214),  bis  Suczawa 
(Kn.  Pr.  13),  in  der  nördlichen  Ebene  bei  Winniki  (ZL.  156),  Zubrza 
(T.  ZBG.  XII.  915),  Derewacz  (Strass.  in  herb.  Pant.),  Lubien  (ZL. 
156),  Kalwaryja,  Lanckorona  (BC.  232). 

4.  G.  Pueumonanthe  i.,  Pneumonanthe  angustifolia  Gilib. 
Lith.  I.  24.  Auf  nassen  Wiesen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden 
stellenweise.  In  allen  nördlichen  Kr.  (BG.  1.  189,  BC.  232,  H.  Flora 
XVII.  567,  Grz.  ÖBW.  III.  145,  Fiz.  II.  44,  Jabl  Fiz.  218,  Jach.  1.  c. 
229,  ZL.  157,  ZE.  30,  T.  ZBG.  XII.  915,  Kloeb.  Fiz.  III.  125),  bei 
Taruopol  (T.  ZBG.  XVIII.  348),  Pantalicha  (K.),  Dobronoutz,  Storo- 
zyuetz,  Panka,  Komarestie,  Sadowa,  Lukawetz  (HB.  214),  längs  der 
Karpateukette  bei  Cerkowna  (T.  ZBG.  XII.  72),  zwischen  Truskawiec 
und  Drohobycz  (BG.  1.  c),  bei  Bukowsko  (K.\  am  Fusse  der  Centra!- 
karpaten  (BF.  449),  bei  Rybarzowice  (Kolb.  ZBG.  XII.  1205). 

5.  G.  frig^ida  Haenke.  Auf  den  höchsten  Spitzen  der  Central- 
karpaten  nicht  selten.  Auf  der  Pyszua  (Grz.  ÖBW.  III.  258,  Fiz.  II.  44, 
BBW.  553,  BF.  450  Beim.  BV.  VII.  142,  FI  ZBG.  XX.  475),  Swinnica, 
Koscielec,  (BF.  450),  Zawrat,  (FI.  1.  e.  485,  BF.  1.  c),  Miedziana  göra 
(BF.  1.  c). 

6.  G.  acaulis  L.,  G.  grandiflora  Lam.  Enc.  II.  637.  Aufwie- 
sen, felsigen  Triften  von  der  Berg-  bis  in  die  Krummholzregion  zer- 
streut. Im  Koscieliskü-  (Uecht.  ÖBW.  VII.  351,  Beim.  BV.  VII.  140,  Ilse 
BV.  X.  7,  BF.  450)  und  Chocholower  Thale  (BF.  1.  c),  am  Przys-Tup 
Ilse  1.  c.  6),  auf  der  Pyszna  (Ilse  1.  c.  6,  FI  ZBG.  XX.  474),  am  Czer- 
wouy  Wierch  (FI  ZBG.  XX.  474),  Giewoiit  (HA.  22,  Kuhn  BV.  VII. 
145),  Nosal,  im  Roztoka-  und  Biaika-Thale  (BF.  1.  c),  im  Ko<'omyjer 
Kr.  (Wittiu.  Fiz.  227),  auf  der  tuczyaa,  am  Dzumaleu,  Piatra-Domuei 
(HB.  215),  Raren  (ZE.  30,  HB.  1.  c). 


Jgg  «ENTIANA. 

ß.  alpina  Braune  in  Griseb.  G  nt.  296,  G.  excisa  Presl.  in  Flora 
XL,  1  (1828)  268,  G.  acaulis  ZH.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  39,  .'U, 
mithin  auch  ^£J.  .HO  e  p.  non  L.  Auf  Voralpenwiesen  der  Ostkarpaten 
wie  es  scheint  niclit  .selten  und  mit  der  vorigen  verwechselt.  Im  Thale 
Szpici  (Ä.  ZBG.  XVIII.  49i),  auf  der  Kecze.a  fcuczynska  (H.  nach  Ji. 
1.  c),  bei  Poschoiita,  Jakobeny  (Z.  BrV.  VIII.  54).  Bei  den  Fünf.seen 
(Z.  !.  c.  39),  ob  die  galizischen  gemeint  sind,  ist  nicht  zu  entnehmen. 
G.  acaulis  H/i.  215  auf  der  Keczera  tuczynska  gehört  offenbar 
hieher,  wesshalb  alle  bei  G.  acaulis  angegebenen  östlichen  Standorte 
einer  Revision  bedürfen. 

7.  G.  verna  L.  Aendert  ab: 

a.  angulosa  Wahlenb.  Carp.  Carp.  74,  G.  bavarica  Pall.  Fl.  ross. 
I.  2  (1788)  110  nee  allor.,  G.  verna  var.  alata  Griseb.  Gent.  263.  In 
der  Waldregion  der  Centralkarpaten  sehr  selten.  Auf  der  Magora  (  Gc.?. 
Fiz.  II.  44),  zwischen  den  Zakopaner  Eisenhämmern  und  Koscielisko 
(^BF.  451). 

ß.  vulgaris  KHt.  Deutschi.  Fl.  I,  437,  G.  bavarica  Jacq.  Obs.  III. 
(1768)  t.  71  nee  alior.  G.  elougata  HA.  22,  ZE.  30  uon  Hnevke  eine 
südliche  Alpenform.  Auf  feuchten  Wiesen,  Felsen,  in  Wäldern  der 
Berg-  und  Voralpenregion  stellenweise.  Am  Fusse  der  Centralkarpaten 
bei  Stare  Bystre,  Banka,  Gubalowka  (BF.  151).  Zakopane  {HA.,  ZE. 
I,  c,  A.  BV.  VII.  135,  BF.  I.  c.)  und  von  da  bis  auf  die  Alpen  wie- 
sen (Utcht.  ÖBW.  Vn.  344,  Grz.  1.  c.  III.  258,  Fiz.  IL  44,  Ilse  BV.  X. 
9,  10,  FI.  ZBG.  XX.  469,  473),  auf  der  Obidowa  [R.  ZBG.  XVIIL  49i), 
in  den  Pieiiinen  am  Wege  zum  Zamczysko  {BF.  1.  c),  in  der  Bukowina, 
ehemals  auch  ain  Sandberge  bei  Lemberg  {ZE.  30),  doch  fehlt  erstere 
Angabe  in   IIB. 

G.  iiubricata  Froel.  In  den  Thälern  unter  dem  Giewont  {BB  W. 
553),  auf  der  Magöra  {Grz.  ÖBW.  HI.  2.=i8,  BBW.  1.  c),  um  die 
Gasienicowe  slawy  {BBW-  1.  c.J,  fehlt  jedoch  in  BF.  451  und  im  be- 
nachbarten Ungarn. 

G.  proslata  Huenke.  Auf  den  höchsten  Spitzen  der  Czarna  Hora. 
So  am  Hrybra  (i//?.  VL),  Dzymbrouja,  Bombiwski,  Tomnatik  {H.  ZBG. 
X.  616).  In  R.  ZBG.  XVIIL  494  werden  diese  Angaben,  die  sich  auf 
G.  pyrenaica   L.  beziehen  dürften,  mit  Kecht  bezweifelt. 

8.  Ct.  pyrenaica  L.  Mant.  I.  (1767)  55*'*).  Auf  Voralpeiiwiesen 
der  Ostknrpaten  sehr  selten.  Bloss  im  Thale  Szpici  {R.  ZBG.  XVIII.  494). 


"*")  CoroUa  rufundibuliformi-decemfida  aequali:  laciniis  exterioribus  rudioribus. 

Simillima  G.  vernae,  sed  corolla  non  5-fida,  verum  aequaliter  10-fida,  laciniis  obtu^is: 
alternis  s.  exterioribus  subtus  viridibns;  Omnibus  intus  coeruleis.  Kolia  linearia  s.  lineari- 
laiiceolata.     Caulis  perennis,  procumbeas  ramis  erectis,  unifloris,  flore  longitudine  rami. 

Die  ßesclireibung  in  ND.  85  lautet : 

Caulibus  caespitosis  sterilibus  uniflorisque  corollam  longitudine  subaequantibus,  folii» 
lineari-lanceolatis  confertis,  corollis  hypocraterimorphis  fauca  nuda  tubo  cylindrieo ,  stylo 
indiviso,  stigmatibus  binis  distinctis  oblongis  demum  reTolntis.  Capsula  maturitate  longissiroe 
stipitata.  21..  Caules  procumbentes  (absque  corolla^  1 — 2"  longi,  corollae  tnbus  viridi-coerule- 
sc«mi,  limbus  intense  cyaneo-violaceus.  Similes  G- verna  L.  et  G.  pumila  Jacq.  stigmatibus 
semiorbiculatis  non  rerolutis   differuat. 


GENTIANA.  aqq 

fi.  uliiculosa  L.  In  den  Ceutralkarpateu  (ZE.  31),  am  Czer- 
\poiiy  Wiercli  ^UBW.  533),  und  Raieu  {ZE.  1.  c).  Nach  BF.  451  und 
Aiessl  BrV.  VIII.  39  soll  G.  utriculosa  ZE.  31  und  ZH.  Gr.  venia 
a.  augulosa  sein,  ob  dieses  auch  für  G.  utriculosa  BBW.  353 
zu  gelteu  habe  wird  iu  BF.  1.  c.  zwar  nicht  gesagt  aber  immerhiu 
augedeutet. 

9.  G.  nivalis  L.,  G.  miuima  Vill.  Hist.  des  pl.  de  Dauph.  IL  522, 
G.  carpatica  Kit.  Schult.  Oesterr.  Flora  I.  443  uach  BF.  452,  G 
huiuilis  Roch.  Bau.  61  t.  XXII.  f.  47.  G.  aquatica  Rchb.  Fl.  germ. 
425  ex  loco  Wanneriauo  uou  L.,  G.  bucoyiueusis  HS.  10  uach  R. 
ZBG.  XVIII.  494.  Auf  Triften  der  Alpeu  und  Voralpea  stelleuweise. 
Bei  Küscielisko  (FL  ZBG.  XX.  478),  am  Oruak  {ZE.  41,  BBW.  553), 
Czerwouy  Wierch  (Grz.  Fiz.  II.  44,  FL  ZBG.  XX.  472,  BF.  1.  c),  am 
Uplaz  {hF.  I.  c),  Giewout  {HA.  23,  Kuhn  BV.  VII.  145),  Kasprowa, 
Magora  {BF.  1.  c),  im  Jaworzyua-Thale  {Seidl  Isis  1868  p.  65),  ober 
dem  Grossen  Fischsee  {tJA.  33),  am  Jedul,  Futurika  {HB.  215),  Suchard, 
Rareu  {Z.  BrV.  VIII.  54). 

10.  G.  Amarella  L.,  G.  pratensis  Froel.  Gent.  88,  G.  uligi- 
nosa  Willd.^  G.  axillaris  et  G.  obtusifolia  Rchb.  non  Willd-  Auf 
Wiesen,  Triften  hügliger  und  gebirgiger  Gegenden  zerstreut.  Am  Fusse 
dl  r  Babia  gora  {BF.  453),  am  Poprad  [R.  Fiz.  III.  60),  bei  Krynica 
{BF.  1.  c),  im  Strj'jer  Kr.  ( T.  ZBG.  XII.  72),  bei  Dorna-Watra, 
Buisukeu,  Schipot,  Sadowa,  Pauka,  Frauzthal,  Karaeuua,  Michalcze,  am 
Cecina,  Horodischtie  {HB.  216),  bei  Boratyn  {Lvloeb.  Fiz    III.   125). 

11.  G.  germanica  WiUd.,  G.  Amarella  PoU.  Palat  I.  (1776) 
25"i,  EB.  IV.  (1803J  t.  236,  G.  obtusifolia  et  G.  uniflora  Willd., 
G.  laucifolia  BG.  I.  192  non  Rafn.  G.  oppositif  ol  i  a  Z.inh.Kunth 
uach  Gri.^eb.  Gent.  245,  G.  pratensis  et  G.  campest ris  ZH.  nach 
Nies,4  BrV.  VIII.  38  uec  alior.  An  ähnlichen  Orten  etwas  häufiger. 
Ueberall  in  den  Ceutralkarpateu  {H.  Flora  XVII.  581,  ZE.  31,  Hob. 
ÖBW,  III.  18.  Grz.  1.  c.  238,  Fiz.  II.  44,  BBW.  533,  BF.  453,  Uecht. 
ÖBW.  VII.  343,  Kuhn  BV.  VII.  144.  Llse  1.  c.  X.  4,  12,  FL  ZBG.  XX. 
478,  482),  am  Kronenberge  (A.  BV.  VII.  1.32),  bei  Bukla  (Christ  in  BG. 
1.  c),  Wetliua  auf  der  Sekowa  gora,  Dwernik,  am  i,ukowe  Berdo  {K), 
am  Zusammenflüsse  des  Slryj  und  Rybnik,  bei  Oröw,  Skole,  Ludwiköwka, 
au  beiden  letztgenannten  Orten  massenhaft  {Hück.  ZBG.  XV.  62,  XVI. 
266,  263,  Fiz.  II.  26),  Putilla  {H.  Flora  XIX.  635),  fehlt  jedoch  in  HB., 
in  der  Cetuerowka  (ZE.  30,  T.  ZBG.  XII.  915),  am  kleinen  Sandberge 
{T.  1.  c),  zwischen  Janow  und  Szklo  (BG.  ZE.,  T.  1.  c),  bei  Zwie- 
rzyniec,  Wola  justowska,  Dubie,  Czerna  (BC.  232),  K^ty  (Jens.  PFK. 
III.  349).  Ob  G.  Amarella  und  G.  germ  anica,  von  den  Autoreu  immer 
richtig  unterschieden  werden,  bleibt  eine  offene  Frage. 

G.  teiiella  Rottb.  Ober  dem  Grossen  Fischsee  (H.  ZBG.  X.  61 6 j, 
fehlt  jedoch  in  BF.  453.  G.  glacialis  ZH.  am  Grossen  Fischsee  ist 
uach  Nicssl  BrV.  VIII.  39  G.  nivalis  L.  Auf  den  Beskiden  (Stasz. 
Ziem.  77)  kaum.  Kommt  im  benachbarten  Ungarn  vor  (NU.  158,  R- 
ZBG.  XVIII.  494,  Ilse  BV.  X.  22,  32). 


J90  GENTIANA. 

12.  G.  Ciliata  L.  Auf  trockenen  Anhöhen,  Felsen  hügliger  und 
gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Katy  (Jens.  PFK.  111.  34<)J, 
Czerua,  Paczoltowice,  Dubie,  Nielepiec,  Bolechowice,  Zabierzow,  Ale- 
ksandrowice,  Zakamycze,  Bielany  (JBC.  233),  zwischen  Szklo  und  Janöw 
(/i6r.  1.  19J,  ZL.  1Ö6),  bei  Lemberg  an  mehreren  Punkten  (T.  ZBG. 
XII.  913),  Kaliczanka,  Rosch  (IIB.  21.5),  Suczawa  (Kn.  Pr.  10),  in  dea 
Stryj  er  Ebenen  (//är^•.  ZBG.  XVI.  292J,  bei  Dukla  (Christ,  in  BG.  I.e.), 
Krynica  (BG.  1.  c,  BF.  455),  Librantowa,  Klimkowka,  Limanowa 
(Sier.  Fiz.  III.  37),  am  Fusse  der  Centralkarpaten  bei  Zakopaue  (Grz. 
Fiz.  IL  44,  BF.  1.  c),  in  den  Beskiden  bei  Zywiec  (BF.  1.  c.j,  Makow 
CBG.,   BF.  1.  c). 

2.  SWERTIA  L. 

1.  S.  perennis  L.  Auf  Mooren,  an  quelligeii  Orten  yon  der  nörd- 
lichen Ebene  bis  in  die  Krummholzregion  zerstreut.  Bei  Brody  (Kloeb. 
Fiz.  111.  125),  Rzesna  ruska  (  T.  ZBG.  Xll.  915),  Jan<iw  (BG.  I.  189, 
ZE.  30,  T.  1.  c),  im  Koscielisko-  (ZE.  30,  BB  \V.  553,  i^F.  447,  Uecld. 
ÖBW.  VII,  343-4,  Beim.  BV.  VII.  138,  ör^.  Fiz.  II.  44)  und  Chocho- 
lower  Thale  (BF.  1.  c),  auf  der  Pyszna  (Reim.  1.  c.  142,  F/.  ZBG.  XX. 
475),  am  Czerwony  Wierch  (Grz.  ÖBW.  III.  258),  unter  dem  Giewont 
(Grz.  Fiz.  II.  44,  BF.  1.  c),  am  Grossen  Fischsee  (Ilse  BV.  X.  15), 
im  Bialka-Thale  (BF.  1.  c. ),  auf  der  Piatra-Zibou,  am  Piatra-Domuei, 
Rhreu  (HB.  216). 

3.  EBYTHRAEA  Rieh. 

1.  E.  Centaurium  Fers.  Centaurium  minus  FtichK  Stirp.  (1551) 
382  Ic,  219  Syr.  Zieln.  (iliSj,  C.  umbell  atum  Gilib.  Lith.  I.  35,  Chi- 
ronia  Centaurium  Curt.  Fl.  loud.  IV.  t.  22G,  Hyppoceutaurea 
Centaurium  Schult.  Oesterr.  Fl.  II.  388.  Auf  trockenen  Wiesen,  Trif- 
ten, in  Holzschlägen  uiedrioer  und  gebirgiger  Gegenden  häufig. 

E.  Hnearifolia  Fers.  Bei  Tai-uopol  (Grz.  Fiz.  II.  44)  kaum. 

2.  E.  pulchella  Fr.  Nov.  (1814—23),  30,  101  E.  Gerardi 
Baumg.  Trans.  I.  (1816)  171,  Centaureum  umbellatum  var.  ramo- 
sissimum  Gilib.  Lith.  I.  35,  C  hironia  ramosi  ssima  jEJ/u7i.  Herb.  (1779) 
n.  124,  Ch.  pulchella  Sw.  Act.  Holm.  1783  p.  85  t.  3  f.  8,  9  With.  Arraug. 
ed.  IL  (1787)  235,  Ch.  Centaurium  ß.  Willd.  Sp.  1.  1063,  Geutiana 
pulchella  Stu.  in  Vet.  Acad.  Handl.  (1783)  84  t.  3  f.  8—9.  An  über- 
schwemmten Stelleu,  in  feuchten  Gräben,  auf  Brachen  niederer  und 
gebirgiger  Gegenden  nicht  selten.  Bei  Zwierzyniec,  Debniki  gegenüber 
dem  VVawel,  Bierzanöw,  Brzegi,  Niepojomice  (BC.  233),  D9.browica, 
Cieplice  dolne  (Jabl  Fiz.  218),  Kulikow  (T.  ZBG.  XII.  915),  Brody 
(Kloeb.  Fiz.  HI.  125),  Tarnopol  (  T.  ZBG.  XVIH.  348.  Grz.  Fiz,  IL  4iJ, 
Rosch  am  Klokuczka-Bache  (HB.  217),  am  Fusse  der  Karpaten  bei 
Dobierzyn,  Polanka,  Biaiobrzegi  am  Solec  (K".),  Szczawnica  (BF.  456),  , 
am   Duuajec    der    Pieninen    (A.    BV.    VII.    130),    zwischen    Neu-Saudec    I 


ERITHRAEA. 


191 


und    Zbyszyce    (//.    Flora    XVII.    571),    bei    Buczkowice    {Kolb.    ZBG. 
XII.  Vi^'ö). 

Chlüia  pcifoliata  L.  Syst.  ed.  XII.  2  (17  )  267.  Auf  uasseu  Wieseu 
der  uördlicheu  Hochebeue  {Z.  nach  H.  Roczu.  XXXIII.  93),  bei  Kirli- 
baba  (Baumg.  Trans.  I.  3'28,  ZE.  47).  Im  benaclibarteu  Siebenbürgen 
zunäclist  bei  Neu-Rodna  (Hauma.  Trans.  1.  c.)  doch  scheint  dieser  Stand- 
ort in  neuerer  Zeit   you  Niemanden  bestätigt  worden  zu  sein. 

4.  MENYANTHES  L. 

1.  M.  trifoliata  L.  Auf  nassen  sumpfigen  Wiesen  niederer  und 
gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Krzeszowice,  Zabierzow  Zwie- 
rzyniec,  Czyzyny  (BC.  231),  Mogila  dBG.  I.  156,  BC.  1.  c.)  Kzesna  (T. 
ZBG.  X.  94),  Bogdanowka,  Krzywczyce  (^BG.  1.  c),  Brody  i^Kloeb.  Fiz. 
III.  125),  Pautalicha,  Brzezauy  (jK".),  Ostritza,  Zurin,  Derelui  (i//?.  218), 
Suczawa  {Kn.  Pr.  11),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Dorna-Watra, 
Dorna-Kandreuy  (fiJ5,  218),  Wroblowice,  Rolow,  Dobrowlauy  (IJück. 
ZBG,  XVI.  275,  258)  Dzwiniacz  goruy,  Ustrzyki  gorne,  Wetlina,  Miejsce, 
Brzysk  (^.),  Kroscienko,  Mauiow,  topiiszna,  Dziauisz  (^BF.  446),  Ryba- 
rzowice,  Buczkowice  ^Kolb.  ZBG.  XII.  1205), 

5.  LIMNANTHEMUM. 

1.  L.  peltatum  Gmel.  in  Comment.  petrop.  XIV.  (1769)  527  t, 
17  f.  2,  L.  nymphoides  Hoß'mannsegg  et  Link  Fl.  portug.  I.  (1809) 
344.  In  stehenden  oder  langsam  fliessenden  Gewässern  selten.  Bei 
Kaniow  (B.  Fiz.  IL  9),  Niepolomice  {BC.  231,  B.  ZBG.  XI.  55), 
Giedlarowa  (Jabl  Fiz.  218),  Niemirow  {Z.  Mnem.  1833  p.  147),  bei 
Lubien  (ZL.  85),  Bartatöw  QT.  ZBG.  XII.  916),  Dublany  {Tangl  1.  c), 
Kutkowce  (Strass.  in  herb.  Pant.),  Tarnopol!  (T.  ZBG.  XVIII.  348), 
Wlsuiowczyk  (i^".). 

L  A  B  I  A  T  A  E. 

1.  OCYMUM  L. 
1.  O.  Basilicum  L.  Wird  in  Gärten  cultiyirt. 

2.  ELSCHOI.TZIA   Willd. 

1.  E.  cristata  Willd.  An  schlammigen  Gräben,  an  feuchten 
Orten  in  der  Nähe  von  Häusern  selten.  Bei  Korosow  (Kloeh.  Fiz.  III. 
125),  Kaliczanka,  Czernowitz  am  Pruth  (HB.  218). 

3.  MENTHA  L. 

1.  M.  silvestris  Z.,  M.  lougifolia  Huds.  Fl.  angl.  ed.  I.  (1762) 
221    nun    Host,    M.    nemorosa     Wild.    Sp.    III.    76,     M,    dumetorum 


^Q)  MENTHA. 

Schxilt.  Obs.  108.  All  Gräbeil,  Waldränderu,  sumpfigen  Orten  nie- 
driger und  gebirgiger  Gegenden  gemein.  Was  M,  silvatica  2i.  Fiz. 
in.  59  am  Poprad  sein  soll,  lässt  sich  nicht  sagen,  M.  silvatica  Ho.xt. 
Fl.  Austr.  ist  M.  arveiisis  L.  M.  viridis  L.  Sp.  ed.  II.  804,  M.  sil- 
vc'Stris  I.  glabra  Rrkb  fiL  Ic.  XXVIII.  t.  83  bei  Zywiec  {/JF.  521) 
offenbar  verwildert,   scheint  die  Garteuform  zu  sein. 

2.  SI.  aquatica  A^.,  M.  hirsuta  Huds.  Fl.  angl.  ed.  I.  22.3,  M. 
capitata  Gilib.  Lith.  II.  (17Si)  72,  Opitz  Verz.  u.  12,  in  Btnth.  Lab. 
fl832— 6j  170.  Au  ähulicheu  Orten  der  Ebene  und  des  Hügellandes 
häufig. 

3.  M.  arvensis  />.,  M.  sativa  L.  Sp.  ed.  II.  (176.})  805,  M. 
austriaca  Jacq.^  M.  latifolia  Fl.  dan.  t.  ^075,  M.  acutifolia  <S'»i. 
in  Transact.  of  the  Liuu.  Soc.  V.  (1800)  203,  M.  parviflora  K.  F. 
Schultz^  M.  aquatica  ZL.  147  nou  i.,  M.  lancifolia  et  M.  legi- 
tim a  ZL.  147.  Auf  Brachen,  nassen  Wiesen,  in  Gräben  niedriger  und 
gebirgiger  Gegenden  überall. 

M.  geiitilis  L.  Sp.  557.  Bei  Radluw  (Grz.  Fiz.  II.  46).  Ob  damit  die 
echte  i,mne"'sche  Pflanze  gemeint  sei,  bleibt  fraglich.  Bezüglich  der  ver- 
schiedenen Ansichten  der  Autoren  vei'gl.  Neilr.   Nieder-Oesterr.   487. 

4.  M.  Fulegium  L.  Auf  nassen  Weiden,  au  überschwemmten 
Orten  niedriger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Krze.szowice,  Zabierzüw, 
Wüla  justüwska,  Zwierzyniec,  auf  dem  Bionie  (^BC  ^267),  Trzesu  (Jach. 
Ms.j,  D^browica  (Jabf.  Fiz.  218),  Lemberg  (ZL.  147);  fehlt  jedoch  in 
T.  ZBG.  XII.  916,  Zaleszczyki  {Friedl.  in  BG.  I.  21),  im  Samborer  Kr. 
(^Hück.  ZBG.  XVI.  293J. 

4.  LYCOPUS  L. 

1.  !•.  eUTOpaens  L.  An  Gräben  oder  In  Waldsiimpfeu  bis  au  den 
Fuss  der  Ceutralkarpaten   gemein  (BF.  524). 

2.  Ij.  exaltatus  L.  fit.  Auf  trockenen  Wiesen,  au  Gräben  im 
östlichen  Theile  selten.  Bei  Pantalicha  (-&),  Pohorloutz,  Kaliczauka, 
Czeruowitz  (HB.  220),  Horecza  (JJuc.  Rozm.  1824  p.  147),  Suczawa 
(/Gl.  Pr.   iO). 

5.  SALVIA  L. 

1.  S.  gllltiuosa  L.  In  Gebüsclien,  Laubwäldern  niedriger  und 
gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Oswiecim  (A.  BV.  VII.  110), 
Mesna,  Szczyrk  (^Kolb.  ZBG.  XIL  1206;,  Barwald,  Kalwaryja  ^BC.  267\ 
Jzdebuik  (BG.  L  41),  Stroza  {FL  ZBG.  XX.  469),  Zakopaue  (^BBW. 
5.)2),  In  den  Pieuinen  (A.  1.  c.  131,  BF.  524j,  zwischen  Neu-Saudec  und 
Zliyszyce  (11.  Flora  XVII.  571),  am  Poprad  (R.  Fiz.  lll.  59),  im  Jasioer, 
Sauoker  Kr.  häufig  (A''.),  am  Paraszka,  Zelemin  pflück.  ZBG.  XV.  62,  60), 
bei  Sloboda  (7'.  ZBG.  XIL  916),  Zahle,  Burkut  (7e.  ZBG.  XVIII.  348), 
Jakobeuy,  Wama  HB.  221 },  Suczawa(i?n.  Pr.  12),  Solka,  Krasna  (^HSt.  lö)» 
topuszna,  Storozyuetz,  Proszkoutz,  am  Ceciiia,  bei  Horecza,  Czernawka 
i^llB.  l,  c.j,  Wisuiowczyk,  Podhayce,  Raj,  Brzczany  (A'.j,  Tarnopol,  Zubrza 


SAI.VIA.  J93 

(T:  ZBG.  XYIU.  ;U8,  XI[.  916),  Leuiberg-  iiiiclist  dem  Eisenbrüiulel  und 
der  Schiessstätte  (JBCr.  1.  c),  Wölka  iiiedzwiedzka  (Pan.  Pr.  \i,  Jahf. 
Fiz.  218),  Ryglice  {Grz.  Fiz.  II.  46). 

2.  S.  pratensis  L.  Auf  Wiesen,  trockenen  Anhöhen,  au  Wegen, 
Rainen  niedriger  und  hügliger  Gegenden  nicht  überall.  Bei  Krzeszowice, 
Mydlniki,  Zwierzyniec,  Wola  justowska  {BC  268),  Bielany  {BC.  1.  c, 
Ä.  BV.  VII.  117),  Podgorze,  Mogi-la  [BC.  1.  c),  RadWw  (^Grz.  Fiz.  II.  44), 
Tarnow  (Grz.  ÖBW.  III.  146),  Giedlarowa  (Pan.  Pr.  12),  Grzybowice 
ma^e,  Krzywczyce  (T.  ZBG.  XII.  916,  69),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  125),  Tar- 
nopol  (T.  ZBG.  XVIII.  .348),  Niwra  (Lenz  Fiz.  III.  57),  Toutry,  Jurkoutz, 
Czernawka,  Rohoziia,  Czernowitz,  Korowia,  Moi'odia,  Terebleschtie, 
Sinoutz,  Sereth,  Schorboutz,  Kostyna  (HB.  222),  Suczawa  (^Kn.  Pr.  9), 
Strojestie,  Balaczana,  Arbori,  Andrasfalva  {HB.  1.  c),  zwischen  Leni- 
czestie  und  Mamajestie  (H.  Flora  XX.  627},  bei  Szypenitz  (HB.  1.  c), 
Kuty  (H.  Flora  XIX.  629),  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  293), 
in  den  Pieninen,  den  niederen  Beskiden  (BF.  525). 

3.  S.  dumetorum  Andrz.  in  Bess.  Volh.  3^^^),  S.  pratensis 
Sprengel  Syst.  I.  66  e  p.,  S.  p.  y.  agrestris  R.  et  Seh.  nach  H.  ZBG. 
X.  616,  625.  An  ähnlichen  Orten  auf  der  östlichen  Hochebene.  Bei 
Narajöw,  Brzezany,  Podhayce,  Wisniowczyk,  Zaiwaiiica,  Pantalicba, 
Myszkowice  (iT.),  zwischen  Jazfowiec,  Polowce  und  Jagielnica  (Kökl. 
ZBG.  X.  616,  625). 

4.  S.  silvestris  L.  Auf  trockenen  Hügeln,  Wiesen,  an  Wegen 
im  östlichen  Theile  nicht  selten.  Bei  Laszki  {BG.  I.  40,  T.  ZBG.  XII. 
916),  Czyzykow  (K.)-,  zwischen  Narajöw  und  Brzezany  (BG.  1.  c),  bei 
Pantalicba  (Ä.  ZBG.  XVIII.  494),  Tarnopol  (T.  1.  c.  349)  gegen  Berezo- 
wica  wielka  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  137),  Iwanie  puste  (Lenz  Fiz.  II.  57), 
Samuschin,  Okna,  Doroschoutz,  Sadagora,  Zuczka,  Leuiczestie,  Czerao- 
■witz,  Michalcze,  Storozynetz ,  Zurin,  Fraazthal,  Pancir,  Romanestie, 
Meretzey  {HB.  222),  Suczawa  (Kn.  Pr.  9),  Kuty  (H.  Flora  XIX.  629), 
im  Stanislawower,  Stryjer  Kr.  (H.  ZBG.  XI.  58 j,  bei  Iwouicz  (ZT.  39) 
hier  kaum. 


"3)  Caulis  2 — 3  pedalis  erectus,  tetragonus  hirsutus  ;  rami  pauci  remoti.  Folia  corJato- 
oblonga,  acuta  inaequaliter  inciso-dentata  crenata,  utrinque  pilis  firmis  rai-is  obsiia,  cauliua 
superiora  breviora  subauriculata,  sessilia  amplexicaulia.  Verticilli  a  6  usque  ad  10  flori,  inter- 
nodia  1 — 2  pollicaria.  Bracteae  lat«  cordatae  acuminatae  aristatae  membranaceae  Tirides 
■venosae,  ia  verticiUo  florente  calyces  longitudine  aequantes.  Flores  parvi  coerulei ;  galea 
fere  recta  apice  bifida  compressa  (^non  viscosa)  piloso-glandulosa  labello  aequalis,  tubus  brevis 
fanx  dentes  calycis  non  superat.  Calyx  floriferus,  cylindricus,  labium  superius  bifidum  biari- 
statum  uti  et  dentes  labii  iuferioris.  Color  calycis  viridescenti-violaceus;  ftuctiferus  viridis 
amplus  campanulatus  bractels  longior.  Stylus  ad  dimidium  exsertus.  Variat  floribus  roseis 
et  albis. 

Die  Beschreibung  in  Ledeb.  Koss.  III.  364  lautet: 

Caule  herbaceo  erecto  subsimplici  puberulo,  foliis  radicalibus  et  caulinis  infimis  petio- 
latis  ovatis  duplicato-crenatis  cordatis  rugosis  glabris  v.  subtus  ad  nervo»  petiolisque  pube- 
ralis;  caulinis  superioribus  late  cordato-ovatis  acutis ;  floralibas  rotundato-cordatis  calyce 
brevioribus  demum  reflexis,  racemis  subsimplicibus  viscosis ;  verticillastris  sexfljris  remotis, 
calycibas  subsessilibus  campaau?%tis  striatis  viscoso-villosis  :  labii  superioris  dentibus  brevissi- 
mlä,  corollis  calyce  subtriplo  longioribus :  tubo  calycem  aequaate,  labio  superiore  falcato. 
Floribus  minoribus  et  superficie  glabriore  a  proxima  S.  pratensi  diversa.  cujus  forte  varictas. 
Knapp,  galiz.  Pflanz. -Aufzählung.  ^3 


194 


SAI.VIA. 


5.  S.  nutans  L.  Sp.  27"«),  S.  pendula  BG.  I.  41,  ZE.  ö,  ZH. 
nach  U.  et  Seh.  Syst.  I.  246,  Niessl  BrV.  VIII.  52  iioii  Vahl.  Auf 
trockenen  Anhöhen,  an  Gräben,  Wegen  im  östlichen  Theile  stellenweise. 
Bei  Tariiopoi  ( T.  ZBG.  XVIII.  348),  Niwra  {Lenz  Fiz.  IL  57),  Zale- 
szczyki  iFriedl  in  BG.  1.  c,  ZE.  5),  ßLisseleu,  Kadobestie  {BB.  222), 
Wassileu,  Doroschoutz  (HS.  15),  Toutiy,  Okua,  Pohorloutz,  Jurkoutz, 
Kuczuruiik,  Zastawna,  Kotzmann,  Suchowercha  {HB.  1.  c). 

6.  S.  verticillata  L.^  Callitriche  affinis  planta  J.  Bauli. 
Hist.  lib.  III.  lib.  28  p.  .!I4.  Auf  Wiesen,  Brachen,  steinigen  Anhöhen, 
an  Rainen,   Wegen  niedriger  und   gebirgiger  Gegenden  häufig. 

6.  ORIGANUM  L. 

1.  O.  vulgare  L.,  0.  purpurascens  Gilih.  Lith.  II.  7i,  0. 
vireus  Hoffmannsegg.  et  Link.  An  Waldrändern,  buschigen  Stellen 
hügliger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  zur  oberen  Waldgrenze  gemein 
{BF.  526). 

2.  O.  Majoraua  L.  Wird  in  Gärten  cultirirt. 

7„  THYMUS. 

1.  Th.  Serpyllum  L.  Th.  lanuginosus  Mill.  Gard.  Dict.  n.  8, 
T  h.  repens  Gilib.  Lith.  II.  74,  Th.  pannonicus  All..,  Th.  Marschal- 
lianus  Willd..,  Th.  montanus  TrA'.,  Th.  angust  ifolius  Fers.  Th, 
hirsutus  MB..,  Th.  pulegioides  Rclib.  in  Lang.  En.  (1824)  3, 
Th.  citriodorus  Link.  Auf  Hügeln,  Grasplätzen,  an  Rainen,  Wegen 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  in  die  untere  Alpenregion 
gemein  {BF.  526). 

8.  SATUREJA  L. 

1.  S.  hortensis  L.  Wird  in  Gärten  gepflanzt  und  kommt  manch- 
mal so  in  der  Bukowina  {HB.  224)  verwildert  vor. 

9.  HYSSOPUS  L. 

1.  H.  ofiflcinalis  L.  Wird  auf  Gottesäckern  und  in  Gärten  cul- 
tirirt, wo  er  dann  verwildert  so  bei  Krotoszyn,  Zyrawka  {T.  ZBG. 
XII.  917). 


•")  Fuliis  cordatia  inaequaliter  basi  excisis,  caulo  subnuilo,  spicis  ante  floreäcentiam 
cernuis. 

Der  Vollständigkeit  wegen  folgt  noi-h  die  in  Ledeb.  Uoss.  III.  366  gegebene  lic- 
sclireibung. 

Caule  Iierbaeeo  erecto  pubescento  3ubapliylli>,  foliis  subradicalibus  loncje  petiolatis  late 
ovato-oblongis  duplicato-crenatis  basi  subordatis  rugosis;  fliralibus  minutis  orbiculatis,  racemis 
abbreviatis  lonjio  pedunculatis  paniculiiti^  per  antliesin  nutantibus,  verticillastris  sub  sexfloris 
appi-oxiraatis,  cal.vcibus  reflexij  pubescentibus:  labio  superiore  ovato-rotundato  supra  roncavo 
brevissime  3  dentato,  corollis  calyce  duplo  longioribu3  :  galea  recta  patente. 


CALAMINTIIA. 


105 


10.  CALAMINTHA  3foeach. 


1.  C.  Officinalis  Hausm.  Fl.  von  Tirol  II.  (1854)  679--80. 
Aendert  ab: 

or.  vulgaris  Bchh.  frK  Ic.  XXVIII.  (1858)  44  t.  75.  C.  officiualis 
3hench,  Thymus  C  a,l  amiutlia  S,n.  Fl.  brit.  II.  (1800)  641.  Au  buschi- 
gen Stelleu  sehr  selten.  Bloss  bei  Dukla  (Christ,  m  BG.  II.  41).  Im 
Palesnica-Thale  (H.  Flora  XVII.  571}  kaum,  wenigstens  wird  diese  An- 
gabe in  H.  ZBG.  XI.  48  übergangen.  Kommt  im  benachbarten  Abaujer 
Comitate  {Haszl-  EM.  197)  vor. 

ß.  Nepeta  Rchh.  fil.  1.  c.  Wächst  hier  nicht. 

2.  C  Acinos  Clairu.,  Aciuos  Cliuopodii  facie  Gilih.  Lith.  II. 
75.  Au  Ufern,  auf  Brachen,  trockenen,  steinigen  oder  sandigen  Anhöhen 
niedrig-er  und  gebirgiger  Gegenden  hä\.fig. 

3.  C.  alpina  Lam.,  Thymus  montanus  Cr.  Stirp.  fasc.  ir.  178, 
Acinos  alpinus  Moench  Math.  107,  Melissa  alpina  Benth.  Lab.  390. 
Auf  Alpen  und  Voralpen  der  Ostkarpaten  stellenweise.  Am  Rareu 
{HB.  225,  Z.  BrV.  VIII.  58),  Piatra-Domnei,  Dzumaleu-Kaldu,  Busa- 
Scherpi  {HB.  225),  Suchard  {HB.,  Z.  1.  c),  üadul,  Futurika,  Piatra- 
Zibou,  Jedul,  Zapul,  Kokosch,  Gaina,  Keczera  tuczynska  {HB.  I.  c), 
auf  der  Czarna  Hora  (i7.  Roczn.  XXXIII.  128).  In  den  Centralkarpaten 
am  Giewont,  bei  Koscielisko  {BBW.  552)  kaum,  wenigstens  fehlen  diese 
Angaben  in  BF.  5  28. 

4.  C.  Clinopodium  Benth.  in  DC.  Prodr.  XII.  (1848)  2  23,  Cli- 
uopodium  vulgare  Z,.,  C.  origani  facie  Gilib.  Lith.  IL  76.  In 
Wäldern,  Holzschlägen,  an  buschigen  Stellen  niedriger  und  gebirgiger 
Gegenden  bis  zur  obern  Waldgrenze  der  Centralkarpaten  gemein 
{BF.  529). 

11.  PRUNELLA  L. 

1.  P.  vulg^aris  L.,  P.  officinalis  Cr.  Stirp.  279,  P.  parvi- 
flora  GiUh.  Lith.  K.  88  non  Poir.  Auf  Wiesen,  Triften,  in  Wäldern, 
Haineu  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  auf  die  Alpenwiesen  der 
Centralkarpaten  überall  {BF.  545). 

2.  P.  grandiflora  Jacq.,  P.  officinalis  ß.  Cr.  1.  c.  Auf  trocke- 
nen Anhöhen,  in  Holzschlägen,  an  Waldrändern  stellenweise.  Bei  Baran 
(BC.  280),  Bielany  [A.  BrV.  VII.  117),  auf  den  Krzemionki,  bei  Wola 
justowska,  Modlnica,  Zielonki,  Garlica  (welches?;,  Bibice,  Luczyano- 
wice,  Krzyztoporzyce  {BC.  ].  c),  Grzybowice  male  (T.  ZBG.  XII.  919), 
Derewacz  (Weif^s  ZBG.  XV.  457),  Szopki  {Strass.  in  herb.  Pant.^  auf 
der  Drai'icza,  Lysa  gora  {Klocb.  Fiz.  III.  125),  bei  Petryköw  {T.  ZBG. 
XVIII.  349),  Pantalicha,  Brzezany,  Raj  (iT.),  am  Ceciaa,  bei  Horodnik, 
Solka,  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Wama,  Kimpoluug,  Lopuszua  {HB. 
240),  um  Zamczysko  (//.  Flora  XVII.  575),  bei  Neumarkt,  Zywlec 
{BF.  546). 

13* 


19(i 


SCLTF.I.I.AKIA. 


12.  SCUTELLABIA  L. 


1.  S.  galerlculata  L-i  Cassida  galericulata  Scof.  Fl.  cara. 
I.  430,  C.  major  Gilih.  Lith.  II.  90.  An  Gräben,  in  feuchten  Gebüschen 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  nicht  selten.  Bei  Trzebiuia,  Mfo- 
szowa,  Morawica,  Aieksaiidrowice,  Kobierzyn,  Borek  falecki,  Olsza, 
Pr^-diiik,  Pleszöw,  Podleze,  auf  der  Wezowa,  bei  Niepolomice  {^BC.  ^Qj, 
Zbyltowska  gora  (//.  Flora  XVII.  567),  Podlipie  {^Jach.  Ms),  Krz^dka 
{^Leig.  Fiz.  III.  42),  Wolka  niedzwiedzka  {Jahi.  Fiz.  218),  Bilohorszcze 
iStraRs.  in  herb.  Pant.\  Lemberg  iZL.  93,  T.  ZBG.  XII.  919),  Brody 
{Kloeh.  Fiz.  III.  125),  Bia^Ia  ^Strass.  1.  c),  Pautalicha  (Ä".),  Iwanie 
puste  {Lenz  Fiz.  II.  58),  Werenczauka,  Kotzmau,  Czernawka,  Mahala, 
Czeruowitz  {HB.  238),  Suizawa  {Kn.  Pr.  lOJ  am  Fusse  der  Karpaten 
bei  Dorua-Watra,  Dorna-Kandreay,  Czokanestie  {HB.  1.  c),  Wröblo- 
wice,  zwischen  Rolow,  Hruszow  und  Dobrowlany  {Bück.  ZBG.  XVI. 
261,  XV.  278),  bei  Dzwiniaez  görny.  Plowce  {K.),  Iwonicz  {ZT.  39), 
Glowieuko  (Ä".),  am  Poprad,  Dunajec  und  der  Skawa  {BF.  545). 

2.  S.  hastifolia  L.  An  ähnlichen  Orten  ziemlich  selten.  Bei  Ska- 
wiua  {BC.  279),  Sokolniki,  Pantalicha  {R.  ZBG.  XVIII.  494),  Zale- 
szczyki  {Friedl  in  BG.  II.   45,  ZE.  73),  Siuoutz  {HB.  239). 

3.  S.  alpina  L.  Sp.  599"^).  In  Galizien  {Bess.  nach  DC.  Prodr. 
XII.  412)  kaum. 

ß.  lupulina  Benth.  Lab.  425"^),  S.  lupulina  L.  Sp.  ed.  II.  863, 
S.  verna  BG.  II.  43,  S.  variegata  A.  Sprenyel  Suppl.  Syst.  (1826) 
16.  Am  linken  Dniestr-Ufer  selten.  Bloss  bei  Zaleszczyki  {BG.  1.  c, 
ZE.  73)  nächst  dem  Judeufriedhofe  {HB.  237).  In  der  Bukowina  {Z. 
BrV.  VIII.  58)  kaum. 

4.  S.  altissima  L.  Sp.  600  "«J,  S.  peregrina  WK.  PL  rar.  II. 
(1805)  132  t.  125  non  L.    In    Gebüschen    au    den    steilen   Dniestr-Uferu 


'i')  Foliis  ovatis  crenatis  spicis  imbricatis. 

Da  diese  Beschreibung  zu  kurz  ist,  so  lasse  ich  noch  die  von  Benth.  in  DC.  Prodr.  XII. 
412  gegebene   folgen: 

Caule  procumbente,  foliis  sessilibus  vel  breviter  petiolatis  ovatis  serrato-crenatis  con- 
coloribus,  floralibus  membranaceis  imbricatis,  spicis  tetragonis  obloagis.  %..  Caules  basi  saepe 
radicantes.  Kami  acute  tetragoni,  pilosi  vel  pubescentes,  virides.  Folia  basi  rotundata,  vel 
cordata,  acutiuscula,  leviter  serrato-crenata,  utriiique  viridia,  16 — 10  lin.  longa,  pubescentia 
vel  pilosa.  Folia  floralia  culorata,  pilosa.  Corollae  12 — 16  lineares,  nunc  omnino  purt)ureae, 
nunc  tubo  vel  labio  inferiore  flavo,  nunc  in  var.  p.  omnino  flavae.  Variat  caule  foliisque 
plus  miiiuäve  pilosis,  foliis  floralibus  plus  minusvo  coloratis,  foliis  latiuribus  angustioribusve, 
sed  variationibus  diverso  modo  in  diversis  conjunctis  non  ut  species  distinguenda. 

>"«)  Floribus  flavis. 

*")  Foliis  cordato-oblongis  acuminatis  serratis,  spicis  snbnudis. 

Die  Beschreibung  in   Led.  Ross.  III.  396  lautet: 

Caule  erecto  ramoso  glabriusculo,  foliis  petiolatis  ovatis  v.  ovato-lanceolatis  serrato- 
crenatis  basi  late  cordatis  vis  rugosis  glabris  vel  ad  vcnas  pubescentibus;  floralibus  ovatis 
calyce  fpuctifero  subbre  viotibus,  racemo  elongato  laxo  subramoso  villosulo,  floribus  oppositis 
secundis,  calycibus  pedicello  longioribus;  fructiferis  maximis  viUosulis,  ccrollis  calyce  quadruple 
longioribus. 


NEPETA. 


197 


stellenweise.  Im  Koloiuyjer  Kr.  {lloelzl  ZBG.  XL  59),  bei  Zaleszczyki, 
Zazuliuce  (//.  X.  ZBG.  616),  Okua,  Doroschoutz,  Wassileu,  Kriszczatek, 
Zwiuiacze  {HB.  238). 

13.  NEPETA. 

1.  N.  Cataria  i.,  N.  pauuouica  Orz.  Fiz.  II.  46  nach  B.  Fiz. 
ni.  67  uou  Z,.,  Cataria  tomentosa  Gilib.  Litt.  II.  78.  An  Zäunen, 
wüsten  Stellen ,  Rainen  ,  Gräben  niedriger  und  hügliger  Gegenden 
häufig. 

2.  N.  nuda  £/.,  N.  panuouica  i^.  Sp.  (1752)  570,  Jac^.  Eu.  (1762) 
106.  An  buschigen  Stelleu,  Strassengräben  hügliger  Gegenden  nicht 
überall.  Bei  Czchüw,  Rostoka  (BF.  530),  Jaroslaw  am  San  QSchiw.  in 
BG.  II.  18),  Winuiki  (T.  ZBG.  XI [.  917,  Strass.  m  herb.  Pant.'), 
Lackie  QWittm.  Rozm.  1824  p.  137),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349), 
Wiäniowczjk  (ÜT.),  Zaieszczyki  (Friedl  in  BG.  1.  c),  Kadobestie,  Szype- 
uitz,  Pohorloutz,  Jurkoutz,  Czernawka,  Buda,  Bojan,  am  Cecina  und 
Weinberge,  bei  Franzthal,  Sereth,  Ronianestie,  Kapukodrului,  am  Fusse 
der  Karpaten  bei  Jakobeny  (HB.  226),  Besko,  Rymanow,  Dobieszyii, 
Jedlicze,  Dukla  (K.),  zwischen  Neu-Sandec  und  Zbyszyce  (H.  Flora 
XTII.  571),  bei  Szczawuica  (H.  Szczaw.  27),  Kroscienko  gegen  die  Pie- 
niuen,  Tylmanowa  (BF.  1.  c). 

14.  GLECHOMA  L. 

1.  G.  hederacea  Z/.,  G.  repens  Gilib.  Lith.  II.  77.  Auf  Wiesen, 
in  Gebüschen,  Wäldern,  an  Zäunen  aber  bis  an  den  Fuss  der  Central- 
karpaten  gemein  (BF.  53). 

ß.  hirsuta  Evdl.  Poson.  (1830)  225,  G.  hirsuta  WK.  In  Wäldern, 
Gebüschen ,  Holzschlägen  hügliger  und  gebirgiger  Gegenden  nicht 
selten.  In  den  Pieninen  (BF.  631),  den  Kr.  Jasl'o,  Saiiok  häufig  (K.), 
am  Jajko  (Hück.  Fiz.  IL  23),  bei  Suczawa  (Kn.  Pr.  13),  Zaieszczyki 
(H.  ZBG.  X.  616),  Brzezany,  Wisniowczyk,  Papierna  (.K".),  Tarnopol 
(T.  ZBG.  XVIIL  349),  am  Sandberge  (Ä".),  bei  Zawadöw  (T.  ZBG. 
XIL  917). 

15.  DBACOCEPHAI.UM  L. 

1.  D.  aiistriacum  L.  Auf  Waldhügeln  im  nordöstlichen  Theile 
selten.  Bloss  zwischen  Lelechöwka  und  Stawki  (ZKos.,  Schiw.  in  BG. 
IL  42,  ZL.  95,   T.  ZBG.  XIL  917). 

2.  D.  Ruyschiaua  L.  An  ähnlichen  Orten.  Bei  Jauow  (Hoelzl 
ZBG.  XI.  58)  in  der  Jarina  (Strass.  in  herb.  Pant.'},  zwischen  Lele- 
chöwka und  Stawki  (BG.  IL  42,  ZL.  95,  T.  ZBG.  XII.  917),  bei 
Zurawuiki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  213),  Brody  gegen  die  russische 
Grenze  (Kloeh.  Fiz.  III.  125). 


198 


MELITTIS. 


3.  D.  Moldavica  L.  Bei  Jarosfaw  hinter  den  Gärten  am  San 
(BG.  II.  42),  Kojoniyja  am  Pruth  (//.  Flora  XIX.  6*8).  An  beiden 
Orten  wohl  nur  verwildert. 

16.  MELITTIS  L. 

1.  M.  Mellssophyllum  L.,  M.  Melissae  folio  Gilih.  Lith.  II. 
76,  M.  grandiflora  Sm.  in  EB.  IX.  t.  636.  In  Waldern,  Holzschlägen 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  In  den  Beskiden  (BF. 
533),  Pieniiieii  {Ziel.  Szcz.  20,  BF.  1.  c.j,  im  Samborer  Kr.  (Hück. 
ZBG.  XVI.  293),  bei  Kirlibaba,  Jakobeiiy,  Warna,  Meretzei,  Kalinestie 
lui  Jenaki,  auf  der  Opczyiia-Mare,  bei  Kiczera,  Tereszeny,  Czahor, 
Horecza,  am  Ceciiia,  bei  Czeriiawka,  Okna,  Doroschoutz,  Kriszczatek 
(HB.  228),  Wisniowczyk,  Raj,  Brzezauy,  Narajüw  (AT.),  Tarnopol  (T. 
ZBG.  XVIII.  349),  Brody  (Kloeb.  Yiz.  III.  125),  Krzywczyce  (BG.  IL 
43,  T.  ZBG.  XII.  917,  Strass.  in  herb.  Pont.),  Holosko,  Zorniska,  Lele- 
chowka  (T.  1.  c),  Lezaysk  hier  überall  (Pan.  Pr.  12),  Mc^lsztyii,  Rad- 
"Föw  (Grz.  ÖBW.  III.  146),  zwischen  Zwierzyniec  und  Wola  justowska 
(BG.  1.  c,  BC.  271),  bei  Aleksaudrowice,  Zabierzow,  Zelköw,  Kobie- 
rzyu,  Dubie,  Czerna  (BC.  1.  c.J. 

17.  LAMIUM  L. 

1.  Ii.  amplexicaule  L.  Auf  Feldern,  an  Zäunen,  wüsten  und 
cultivirteu  Orten  gemein. 

2.  Ii.  purpureum  L.  An  ähnlichen  Orten  häufig. 

3.  L.  maculatum  //.,  L.  album  ß,  maculatum  L.  Sp.  ed.  I.  .")79. 
An  Zäunen,  in  Wäldern,  Gebüschen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden 
bis  zur  oberen  Waldgrenze  überall. 

4.  Ii.  album  L.  An  Wegen,  wüsten  Stellen,  auf  Feldern,  Wiesen 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  häufig. 

L.  Orvala  L.  Am  Czerwony  Wiercb  (BBW.  552),  unter  dem  Gie- 
wont  (Grz.  ÖBW.  III.  260,  BBW.  1.  c),  fehlt  jedoch  in  BF.  534  und 
Grz.  Fiz.  II.  46,  muss  somit  unrichtig  sein. 

18.  GALEOBDOLON  Hu,h. 

1.  G.  luteum  Huds.,  G.  Galeopsis  Curt.  Fl.  lond.  IV,  fc.  40, 
Lamium  luteum  liaiih.  Pin.  231,  Pollichia  Galeobdolou  Schrank 
Cent.  bot.  Bern.  35.  In  Hecken,  Wäldern  niedriger  und  gebirgiger  Ge- 
genden bis  zur  oberen  Waldgrenze  gemein. 

19.  LEONURUS  L. 

1.  Ii.  Cardiaca  L.,  Cardiaca  trilobata  Gülb.  Lith.  II.  8i. 
An  wüsten  Stellen,  Wegen,  Rainen,  in  Gebüschen  niedriger  und  hüg- 
liger Gegenden  häufig. 


LEONL'RL'S.  199 

ß.  villosus  Benth.  Lab.  518 '''"},  L.  rillosus  Desf.  Cat.  hört.  Paris. 
7.1.  Au  ähnliclieu  Orten  im  östlichen  Theile  doch  seltener.  Bei  Brody, 
Kruszelnica  QStrass.  in  herb.  Pant.),  in  der  Bukowina  (Uost.  Fl.  austr- 
IL  174). 

L.  sibiricus  L.  Sp.  584^-').  Li  Podolien  nud  im  Brzezaner  Kr.  (ZE. 
72).  Fehlt  in  allen  Nachbarländern  und  nach  Ledeb.  Ross.  IIL  425  in 
Eussland  überhaupt,  während  Görski  ihn  für  Kurland  {^Eichw.  Skizze 
137)  angibt.  Warum  in  Ledeb.  1.  c.  diese  Angabe  übergangen  worden, 
ist  unbekannt.  Die  nächsten  positiven  Standorte  befinden  sich  in  D.ihu- 
rien  (vergl.  Benth.  in  JDC.  Prodr.  XIL  501). 

20.  CHAITURUS    Willd. 

1.  Ch.  leomiroides  Willd.  Prodr.  fl.  her.  (1787)  200,  Ch.  Marru- 
biastrum  Hchb.  Fl.  germ.  (18.30—2)  317.  Au  wüsten  Stelleu,  Wegen, 
in  Gjpstrichtern  besonders  im  östlichen  Theile  stellenweise.  Bei  By- 
czyna  (^BC.  278),  Krakau  (PoL  in  BG.  IL  35),  Lemberg  (T.  ZBG.  XII. 
9)9),  Uniow,  Uszkowice  (BG.  1.  c),  Mikuliiice  (iT.),  Zaleszczyki  (BG. 
1.  c,  ZE.  72),  Zamuszyii,  Onuth,  Okna,  Pohorloutz^  Doroschoutz,  Toutry 
(HB.  237),  Oreszeny,  Duboutz  (BS(.  43),  tuzan,  Mamajestie,  Leui- 
czestie,  Sadagura  (HB.  1.  c.)  Toporoutz,  Mahala,  Stanahora,  Boj-u, 
Nowosielice  (HSt.  1.  c),  Rosch  (HB.  1.  c),  Czernowitz  (HSt.  1.  c), 
Kiokuczka  (HB.  1,  c),  Sereth  (HSt.  1.  c),  im  Kofomyjer,  Stanis'fawower 
Kr.  (H.  ZBG.  XL  59). 

21.  GALEOPSIS  L. 

1.  G.  Iiadanum  i.,  G.  angustifolia  Eln-h.  G.  parviflora 
Lam.,  G.  latifolia  Hofm.  Deutschi,  Fl.  ed.  2.  (I8ü4)  8,  G.  graudi- 
flora  3JB.  Taur.  cauc.  IL  (1808)  461  nee  Potli,  G.  canescens  Schult.., 
Ladanum  purpureum  Gilib.  Lith.  IL  82.  Auf  Aeckeru,  steinigen 
Hügeln  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  häufig. 


'■'i'')  Folüs  rugusioribus  cauleque  villosis,  calycibus  subvillosis. 

'21)  Foliis  tripartitis  multifidis  linearibus  obtusiusculis. 

Die  von  Benth.  in  VC.  Prodr.  XII.  501  fegebene  Beschreibung  lautet: 

Erectus  elatus,  gl  aber  vel  tenuisäime  pubescens,  foliis  pinnati-vel  palmati-partitis 
subincisis,  floralibus  supremis  subintegerrimis,  calycibus  glabris  vel  tenuiter  tomentosis,  corol- 
lae  tubo  infus  nudo.  galea  foinicata,  labio  erectiusculo,  lobo  medio  patente  TX..  Gaules  2 — 6 
pedales,  rarais  obtuse  tetragonis,  tomento  brevissimo  adpresso  saepe  canescentlbus,  demum 
glabratis  viridibus.  Folia  omnia  longe  potiolata,  inferiora  subrotunda,  lobis  latis  vis  ultra 
medium  limbi  attingentibus ;  caulina  pleraque  tripartita  ,  laeiniis  oblongo-linearibus  parum 
incisis,  vol  medio  iterum  tripartito;  tloralia  inferiora  conformia,  suprema  oblongo-linearia, 
integerrima,  fiores  multo  superantia;  omnia  supra  viridia,  subglabra,  subtus  pallidiora,  juniora 
pubcscentia.  Verticillastri  densi,  multiflori,  inferiores  remoti,  supremi  saepius  approximati.  in 
racemo  saepe  ultrapedali  dispo-ili.  Bracteae  numerosae  calyces  subaequantes,  subulatae,  apice 
subspiiiescentes.  Cal\x  3  lin.  Icngus,  dentibus  lanceolato-subulatis  subspinescentibus.  Corolla 
rubra,  5 — 6  lin.  longa,  extus  pubescens;  galea  oblonga,  ereeta,  integra:  labium  erectiusculum, 
lobis  lateralibus  üblungis  obtusis  erectis,  medio  patente  lato  subintegro.  Xu.-ulae  liispidae. 


2QQ  GALEOPSfS. 

G.  ocbroleiica  Lam.,  G.  grand  i  flo  ra  Roth  Teut.  I.  (1788)  254,  G. 
villosa  Iliids.  FI.  augl.  ed.  III.  (\19S)  256.  Am  Szczavvny  potok  f^H. 
Flora  XVII.  573),  auf  Aeckeni  bei  Lemberg-  (T.  ZBG.  XII.  918). 

2.  G.  Tetrahit  L.,  G.  bifida  JBönrn^gh.,  Tetiahit  purpura- 
scens  Gilib.  Lith.  II.  83.  Auf  Aeckeni,  an  Wegen,  Zäunen,  Waldräu- 
deni  niedriger  und   hügliger  Gegenden  gemein. 

3.  G.  pubescens  Bess.,  G.  Tetrahit  ß.  pubescens  Benth.  Lab. 
524.  An  wüsten  Stellen,  Rainen,  Wegen,  in  Obstgärten  niedriger  und 
hügliger  Gegenden  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  (ßC 
275),  bei  Krzyz.  Tarnöw  iGrz.  Fiz.  II.  46,  OBW.  III.  146),  Lemberg 
(EG.  IL  27,  ZL.  103,  T.  ZBG.  XIL  918),  ßrody  (Kloeb.  Fiz.  IIL  12Ö), 
Kotuzow,  Podhayce  (Ä'.),  Kaliczanka,  Horecza,  Czernowitz  ,  Rosch, 
Czahor,  Fraiizthal  (IIB.  231),  Suczawa  (isTw.  Pr.  8),  längs  der  Kar- 
patenkette im  Siunborer  Kr.  {^Ilück.  ZBG.  XVI.  293),  bei  Ustrzyki  gorne, 
Nasicziie,  Wetlina,  Smerek  (jK".),  Dukia  (^Christ  in  BG.  1.  c),  Odrzykon 
(JT.),  Jasl6,  Biecz  (BF.  538),  am  Szczawny  potok  (Ä  Flora  XVII.  573), 
Zamczysko  QA.  BV.  VII.  131),  bei  Neumarkt,  Myslenice  (BF.  1.  c). 

4.  G.  speciosa  Mill.  Dict.  (1768)  n.  3,  G.  Tetrahit  ß.  corolla 
flava  L.  Sp.  579,  G.  T.  ß.  cannabina  L.  Mant.  II.  (1771)  411,  G.  T. 
y.  grandiflora  Benth.  Lab.  524,  G.  versicolor  Curt.  Fl.  lond.  VI.  t.  38. 
In  Gebüschen,  Wäldern,  Holzschlägen,  unter  dem  Getreide  niedriger  und 
gebirgiger  Gegenden  nicht  selten.  Bei  Krzeszowice,  Niegoszowice,  Kocba- 
now,  Zabierzow,  Baiice,  Mydinik,  Knwiory,  Kalwarya,  Lanckorona  (BC. 
274),  am  Skalita,  Maiinöw  (Kolb.  ZBG.  XII.  1206),  am  Fusse  der  Tatra 
(BF.  538),  in  den  Pieuiiien  (A.  BV.  VII.  126,  BF.  1.  c),  am  Poprad 
(R.  Fiz.  Fiz.  III.  5'.)),  bei  Odrzykon  (ÜT.),  Dukla  {Christ  in  BG.  11.27), 
Smerek,  Weiliua,  Nasiczne,  Ustrzyki  gorne  (iiT.),  auf  der  Szebela, 
Paraszka  (Hü'k.  ZBG.  XV.  5P,  61),  bei  Lopuszna,  Putilla,  auf  derPiatra- 
Zbou,  bei  Franzthal,  Czahor,  Horecza,  Kiiliczanka,  Mahala,  Czernawka, 
Hl.uitza  (HB.  231),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349),  Brody  (Kloeb.  Fiz. 
III.  125),  Przemyslany,  Sokolniki  (BG.  1.  c),  Kozielniki  {Stra.ts.  in  herb. 
Panf.'),  Wölka  ^ZE.  71),  Bi-Tohorszcze  (T.  ZBG.  XU.  918.  Stras.^.  1.  c), 
Zorniska  (T.  1.  c.j,  Tarnöw  (Gr:.  ÖBW.  III.  146),  Zbyitowska  gora  (//. 
Flora  XVII.  567),  Gdow  (Grz.  Fiz.  II.  46). 

22.  STACHYS  L. 

1.  St.  germanica  L.  Aiif  trockenen  Anhöhen,  an  Rainen,  Wegen 
niedriger  und  liiigliger  Gegenden  zerstreut  und  oft  nur  vorübergehend. 
Bei  Dubie  (BC.  272),  Bielany  (BC.  1.  c,  A.  BV.  VII.  117),  am  Abhänge 
des  Wawel  (BG.  II.  32,  BC.  1.  c),  bei  Grodek,  Zawadöw,  Zniesienie, 
Krzywczyce  (T.  ZBG.  XII.  918),  am  Teufelsfelsen,  bei  Szopki  (Strass. 
in  herb.  Pant.].,  Brody  [Kloeb.  Fiz.  III.  126),  Jaiiczyn,  Narajöw,  Ray, 
Podhayce,  Wisniowczyk  fÄ"),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349),  Papierna 
(7<r.),  Toutry,  Okiia,  Pohorloutz,  Jurkoutz,  Iwaukoutz,  Szubranetz, 
Bojau,  Czernowitz,  Stanestie,  Pauka,  Wikow,  Sereth  (HB.  232),  Suczawa 


GALEOPSI.S.  201 

{HB.  1.  c,  Kn..  Pr.  9),  am  Tusse  der  Karpaten  bei  Warna,  Ki'mpoluiig 
{HB.  1.  c),  Stryj  {Hück.  ZBG.  XVI.  293),  Iwouicz,  Kryaica  {BF.  539), 
Zegiestow  {R.  Fiz.  III.  61,  BF.  1.  c),  Kroscleuko  {A.  BV.  VII.  134, 
BF.  1.  c),  Czorsztyu  {BF.  1.  c.J,  am  Duiiajec  {H.  Flora  XVII.  568),  bei 
Zywiec  {BF.  1.  c). 

2.  S.  alpina  L.  lu  Wäldern,  Holzschlägen  hügliger  und  gebir- 
giger Gegenden  bis  zur  oberen  Waldgrenze  nicht  selten.  Unter  der 
Rabia  gora  {BF.  539),  in  den  Centralkarpateu  (^BF.  1.  c,  H.  ZBG.  XI. 
68),  am  Strzebel,  bei  Lososina,  Neu-Saiidec,  am  Luban  {BF.  1.  c),  in 
den  Pieninen  {Ziel.  Szcz.  20,  H.,  BF.  1.  c),  bei  Zegiestöw  {B.  Fiz.  III. 
58),  in  den  Kr.  Jas'l-o,  Sanok  hier  häufig  (iT.),  auf  der  Szebela  {Hück. 
ZBG.  XVI.  263),  Czarna  Hora  {R.  ZBG.  XVIII.  495),  Czokelta-Mare, 
Fruntia,  Zharez,  tuczyiia,  im  Kirlibaba-  und  Tatarka-Thale  {HB. 
232).  In  den  Jurakalkthälern  des  Krakauer  Gebietes  {H.  ZBG.  XI. 
68)  wo? 

3.  S.  silvatica  i.,  S.  cordata  Gilib.  Lith.  II.  80.  In  Wäl- 
dern niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  in  die  Voralpeuregiou 
stellenweise.  In  den  Beskiden  {Kolb.  ZBG.  XII.  1206,  BF.  5i0),  Pieui- 
ueii  {BF.  1.  c),  am  Poprad  {R.  Fiz.  III.  58),  zwischen  tabowa  und 
Krynica  {BG.  II.  31),  im  Jasioer,  Sanoker  Kr.  häufig  (iv.),  auf  der  Szebela 
{Hück.  ZBG.  XV.  59),  bei  topuszna,  Kirlibaba,  Warna  {HB.  232), 
Suczawa  {Kn.  Pr.  12),  Franzthal,  Horec/a,  am  Cecina,  bei  Czernawka, 
Horoschoutz  {HB.  1.  c),  Niwra  {Lenz  Fiz.  II.  58),  Brzezauy,  Podhayce, 
Wisniowczyk,  Z'fotniki,  Papierua  {K.),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349), 
Biody  {Kloeb.  Fiz.  III.  126),  Krzywczyce  {Strass.  in  herb.  Paw?.),  Lem- 
berg  im  Sofienwäldchen  {T.  ZBG.  XII.  918)  und  auf  der  Schiessstätte 
{BG.  1.  c),  Bilohorszcze  {Strass.  1.  c),  Zawadow  {T.  1.  c),  in  der 
Jarina  {Strass.  1.  c),  bei  Taruow,  Zalasowa  {Grz.  ÖBW.  III.  147, 
Fiz.  IL  46). 

4.  S.  palustris  i.,  S.  angustifolia  Gilib.  Lith.  IL  80  wow  MB. 
Auf  Sumpfwiesen,  feuchten  Aeckern,  an  Gräben,  Ufern  niedriger  und 
gebirgiger  Gegenden  bis  an  den  Fuss  der  Centralkarpateu  gemein 
{BF.  5i0). 

5.  aivensis  L.  Auf  Aeckern  bei  Tarnöw  {Grz.  ÖBW.  III.  146), 
Przybyszöwka  {Pan.  Pr.  1  2),  längs  der  Karpateukette  am  Poprad  {R.  Fiz. 
IH.  61),  bei  Cerkowua  {T.  ZBG.  XII.  72).  Wird  oft  mit  der  folgenden 
verwechselt,  wesshalb  ich  alle  diese  Angaben  mit  Misstraueu  ansehe. 

5.  S.  annua  L.  Sp.  ed.  IL  (1763)  813,  Betonica  annua  L.  Sp. 
ed.  I.  (1753)  573,  Sideritis  trinervia  Gilib.  Lith.  IL  81.  Auf  Aeckern, 
Brachen  nicht  häufig  und  oft  nur  yorübergehend.  Bei  Smierdz^ca,  Bie- 
laiiy,  Zabierzow,  Podgorze  {BC.  27s),  Tarnöw  {Grz.  ÖBW-  IIL  146), 
D^browica,  Cieplice  {Jabf.  Fiz.  218),  Szk'Io  gegen  Wereszyce  (T.  ZBG. 
XII.  918),  Bilohorszcze  {Strass.  in  herb.  Fant.},  Leslenice  {Weiss  ZBG. 
XV.  457),  Gaja  {Strass.  1,  c),  ZIoczöw  (iT.),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III. 
126),  BiaJa,  Kutkowce  {Strass  1.  c ),  Tarnopol  {T.  ZBG.  XVIII.  349), 
Niwra  (^Lenz  Fiz.  IL  58),  Kuczurmik,  Wasloutz,  Walewa,  Scheroutz, 
Zadobröwka,   Czeruowitz,    Zeleneu,    Pleschnitza,    Berbestie    {HB.    233), 


202 


GAMMl'.SIS. 


am  Fusse  der  Karpaten  im  Stryjer  (Zip».  Fiz.  227),  Saniborer  Kr. 
(Hürk.  ZBG.  XVI.  293),  bei  Ryiuanüw,  Jaslo  (AT.),  im  Vorgebirge  der 
Beskideu  (BF.  541). 

6.  St.  recta  L.,  Sideritis  maculata  G'dih.  Lith.  II.  81.  Auf 
tiückeneu  Anhöhen,  an  Rainen,  Wegen,  buschigen  Stellen  niedriger 
und  hügliger  Gegenden  zerstreut.  Bai  Baiice,  Aleksandrowice,  Wola 
justowska,  rrzegorzaly  f  J?C.  277),  Bielany  (BC.  1.  c,  A.  BV.  VII.  117), 
Pycliuwice,  Debniki  (BC.  1.  c),  Krzyz  (Grz.  Fiz.  II.  16),  Kleparöw 
(Strafs.  in  herb  Pant.'),  Lemberg  am  Sandberge  (T.  ZBG.  XII.  918), 
Krzywczyce,  Szopki  (Strass.  1.  c),  Brody  {Klneh.  Fiz.  III.  1  iSj,  Kut- 
kowce  (Äm.9.«.  1.  c),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XXIII.  3i9\  Narajow,  Ray, 
Podhayce,  Wisiiiowczyk,  I'apierna  (Ä''.),  Niwra  {Lenz  Fiz.  II.  58),  Za- 
muszyn,  Czernawka,  Rohoziia,  Ostritza,  Hiu'etza,  Czernowitz,  Michalcze, 
Korowia,  Sereth,  Andräsfalva,  Satulmare  {HB.  234),  Suczawa  {Kn.  Pr. 
9),  längs  der  Karpateukette  im  Samborer  Kr.  (Hack.  ZBG.  XVI.  293), 
in  den  Pieniiien,  im  Vorgebirge  der  Beskideu  (BF.  541}. 

23.  BETONIGA  L. 

1.  B.  officinalis  L..,  B.  purpurea  Gilib.  Lith  11.  82,  B.  stricta 
Ait.^  B.  incaua  IKi.  II.  30  nach  BF.  542  uou  Ait..,  Stachys  Beto- 
nica  Benth.  Lab.  532  non  Scop.  Auf  Wiesen,  in  Wäldern,  Ilolzschlägen, 
an  Rainen,  Gräben  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  in  die  Vor- 
alpenregion gemein. 

B.  Alüpecurus  L.  In  den  Beskiden  (Stasz.  Ziem.  77)? 

24.  MABBUBIUM  L. 

1.  M.  vulgare  L-  An  Gräben,  wüsten  Stelleu,  Wegen,  besonders 
im  östlichen  Thelle  stellenweise.  Bei  Rybna  (BC.  277),  Tarnow  {Grz. 
ÖBW.  III.  146),  Szechyiiie  (K.),  Hofosko  (Strass  in  herb.  Pant.),  Lem- 
berg (ZL.  151,  T.  ZBG.  XII.  919),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III  12Gj,  Tar- 
nopol (T.  ZBG.  XVIII.  349),  Brzezauy,  iPodhayce,  Wisniowczyk,  Zlotniki, 
Burkanow,  Budzauow,  Laskowce  (K.),  Niwra  (Lenz  Fiz.  II.  58),  Sada- 
gura,  Klokuczka,  Rosch,  Czernowitz,  Bojan  (HB.  235),  Siiczawa  {HB. 
1.  c,  Kn.  Pr.  8J,  am  Fusse  der  Karpaten  im  Kolomyjer  Kr.  (H.  ZBG. 
XI.  o8J,  bei  Iwonicz  (ZT.  39),  hier  kaum,  zwischen  Alt-  und  Xeii- 
Saudec  (H.  Flora  XVII. *57l). 

ß.  humile  //.  ZBG.  XIV.  (1864)  134'").  Auf  dem  Steppengebiete 
des  Czortkower  Kr.  {Zips.  1.  c). 


*^2)  Caules  simplices  humiles,  erecti.  tetragoni  nlbo-tomsntoji,  fulia  subtomentosa.  cane- 
sceutia,  aubtus  palliiiiora.  petiolata,  vonosa,  rugo^a,  inaequalitcr  crenato-dentata,  superioia 
oblonjo-lanceulata.  verticilli  multiflori  subglobosi,  bracteae  villusac  lineares,  apice  spinosae, 
spinis  reourvi:*,  calyx  tubulosis  costatus  villj  albo  clausus,  lientes  c.iljcis  puleutes,  subulati 
apice  recurvi.  coruUa  alba,  labio  trifido  emarginato. 


RALLOTA.  203 

M.  peregrinuiii  i.,  M.  creticum  Mill.  DIct.  (1768)  u.  1  die  schmal- 
blättrige Form.  Auf  den  Karpaten  (ZKos.  in  BG.  II.  34),  gewiss 
nicht,  in  Podolien  und  in  der  Bukowina  (^ZE.  70},  fehlt  jedoch  in 
IIB.  235. 

25.  BALLOTA  L. 

1.  B.  nig^ra  X.,  B.  alba  L.  Fl.  suec.  ^206,  B.  foetida  Lam.  Fl. 
fran?.  11.  381,  B.  ruderalis  Fr.,  Marrubium  crispum  Cr.  Stirp. 
II.  fasc.  iy.  272,  Mentha  aquatica  Fl.  dan.  t.  1702  non  L.  Au  Zäunen, 
wüsten  Stellen,  Wegen,  Rainen  niedriger  und  hügliger  Gegenden 
häufig. 

26.  PHLOMIS  L. 

1.  Ph.  tuberosa  L.  Auf  trockenen  Wiesen,  Hügeln,  an  Rainen 
im  östlichen  Theile  stellenweise.  Bei  Tarnopol  QZE.  72)  am  Sered- 
Flusse  (T.  ZBG.  XVIII.  349),  Pantalicha,  Brzezany,  Podhayce  (K.% 
Czortköw  (ZE.  1.  c),  Horodenka,  auf  den  Duiestr-Inseln  (H.  ZBG.  XI. 
59),  Zaleszczyki  (^ZE.  1.  c),  Zwiniacze,  Kriszczatok,  Werenczanka, 
Pohorloutz,  Jurkoutz,  Toporoutz,  Bojan,  Czeruowitz,  Rosch,  Leniczestie, 
Mamajestie  {HB.  236). 

Pb.  pungens  WiUd.  Sp.  III.  (1800)  121  >"),  Ph.  Herba  yenti 
Fall.  Reise  I.  154,  207,  216.  III.  31.",,  5ö6,  GS'J  non  L.  Auf  den  Karpa- 
ten {ZKos.  in  BG.  II.  35)  gewiss  nicht,  in  Podolien  und  der  Bukowina 
{ZE.  75)  fehlt  jedoch  in  HB.  236.  Kommt  in  der  Moldau  (Guebh.  et 
Frauenfeld  Exs.),  in  Russisch  Podolien  {Bess.  Volh.  24)  yor. 

27.  TEUCRIUM  L. 

1.  T.  Botrys  L.  Auf  steinigen  Anhöhen,  Kalkfelsen,  in  Gebü- 
schen selten.  An  der  Przemsza  Czarna  (Ä.  ZBG.  XVIII.  495),  bei 
Kobylany  (5C.  181),  Andrychau  (i^F.  548),  Tarnopol  {Grz.  Fiz.  II.  46). 

2.  T.  Scordium  L.  Auf  nassen  Wiesen,  an  Gräben  niedriger 
Gegenden  selten.  An  der  Przemsza  und  Weichsel,  bei  Tenczyn  (^BC 
281),  Tarnopol  {Grz.  Fiz.  II.  46). 


'23)  FoUis  petiolatis  oblongii  oblonjo-lanceolatis  apice  serriitis  superne  scabris  subtus 
tomentosis  ,  calycinis  dcntibus  subulatis  patentibus  ,  bractei-i  calycis  longitudine,  subulatis 
mucronatis. 

Caulis  tetragonus  tenuissime  suporne  tomentosus,  inferne  pilosus  Folia  oblongo-lan- 
ceolata  apiee  serrata  basi  integeirima  superne  scabra.  subtus  tcmento  tenui  tecta,  petiolata 
Potioli  plani  basi  connati.  VcrticilU  sex-vel  oetoflori.  Calyces  profunde  decemsulcati  angu- 
lati,  dentibus  subulatis  pangentibus  p-itentissimis.  Bracteae  subulatae  pungentes  ut  calyx  sub 
lente  adspectae  levi  tomento  tectae,  nudis  vero  oculis  apparent  glabrae.  Corolla  sequentis  (Ph. 
Herba  venti  i.)  sed  paullo  minor.  Similis  seqnenti,  differt  vcro:  caule  pubeseente,  foliis 
angustiorihus  apice  tanlum  serratis  subtus  tomentosis  superne  scabri«.  Vidi  varietatem  bracteis 
et  calvcibus  ciliatis. 


204  TKLCKILM. 

3.  T.  Chamaedrys  L.  Auf  trockenen  Triften,  sandigen  Anhöhen 
niedriger  und  hügliger  Gegenden  besonders  im  östlichen  Theile  stellen- 
weise. Bei  Sanka  {BC.  28i),  Lemberg  am  Sandbergl  [T.  ZBG.  XII. 
919),  Krzywczyce  {StrafiS.  in  herb.  Pant.~),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  126J, 
Hrzezany  (K.),  Strusöw  (Ä.  ZBG.  XVIII.  494),  Bilcz  QLenz  Fiz.  II.  58J, 
am  Cecina,  bei  Michalcze,  Horecza,  Ostritza  (HB.  247),  Suczawa  {Kn. 
Pr.  9),  Warna,  Kim  polung  (HB.  1.  c). 

4.  T.  montanum  L.  Auf  Kalkfelsen,  sandigen  Stellen  nicht 
häufig.  Bei  Czorsztyu  (BF.  548),  in  der  ganzen  Pieninenkette  (Ä.  Flora 

XVII.  574.  //.  ZBG.  XI.  617,  Grz.  Fiz.  II.  46,  BF.  1.  c),  bei  Kurowice 
(Weiss  ZBG.  XV.  457),  Szopki  (Strass.  in  herb.  Fant.),  Lackie  (Wittm. 
Rozm.  182't  p.  136),  auf  der  Drancza  (Noiv.  Lep.  XVI.,  Kloeb.  Fiz.  III. 
126),  am  Dniestr  bei  Grodek,  Kriszczatek  (JT.  ZBG.  X.  617,  HB.    242). 

T.  Scui'odunia  L.  Auf  dem  karpatischeu  Vorgebirge  bei  Zywiec, 
Jelesna,  Krzyzowa  u.  sw.  im  Wadowicer  Kr.,  dann  in  der  Bukowina 
(ZE.  69),  fehlt. jedoch  in  BF.  548,  HB.  242.  In  Preuss.  Schlesien  zwischen 
Mosuik  und  Niedopschütz  (Engler  BV.  X.  171). 

28.  AJUGA  L. 

1.  A.  reptans  L.  Bugula  reptans  Scop.  Fl.  carn.  I.  416,  Teu- 
criura  reptans  Cr.  Stirp,  II.  fasc.  iv.  251.  Auf  Wiesen,  Brachen,  an 
feuchten  Stellen,  in  Wälderji,  bis  an  den  Fuss  der  Tatra  gemein 
(BF.  547). 

2.  A.  g^enevensis  L.,  A.  foliosa  Traft.  Obs,  I.  (1811)  25,  A. 
pyramidalis  et  var.  ß.  alpina  Wahlenh.  Carp.  175,  Bugula  mon- 
tan a  Riv.  Ordo  pl.  t.  76,  B.  tomentosa  Gilib.  Lith.  II.  94.  Auf  Wie- 
sen, Triften,  in  Wäldern,  Haineu  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden 
stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  {BC.  280),  bei  Tarnöw  (Grz. 
ÜBW.  III.  146),  Lemberg  (BG.  II.  15,  ZL.  17,  T.  ZBG.  XII.  919), 
Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  126),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349,  Grz.  Fiz. 
II.  46),  Bizezany  (Ä".),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  \.  c),  in  den  Pieni- 
nen,  am  Fusse  der  Tatra,  in  den  Beskiden  (BF.  547). 

3.  A.  pyramidalis  Z/.,  A.  latifolia  Hos^t.  Fl.  anstr.  II.  119, 
Bugula  pyramidalis  JMül.  Dict.  n.  3.  Teucrium  pyramidale 
HB.  241  non  Cr.  Auf  Triften,  Brachen  hügliger  und  gebirgiger  Gegen- 
den  im   östlichen    Theile    stellenweise.    Bei     Stavvki    (Dr.     Tunal    ZBG. 

XVIII.  355),  Czerlany,  Tarnopol  (T.  ZBG.  XII.  919,  XVIII.  249), 
Niwra  (^Lenz  Fiz.  II.  1)8),  Czernawka,  Tereszeny,  Kalafindestie,  Kimpo- 
lung,  Wama,  Glitt,  Dawideny,  Bauilla,  Koszczuja  (HB.  241),  Drohobycz 
(Hück.  ZBG.  XVI.  284).  Die  Richtigkeit  aller  dieser  Angaben  bleibt  bei 
dem  geradezu  auffallenden  Fehlen  der  A.  genevensis  L.  in  der  Buko- 
wina noch  zu  bestätigen. 

4.  A.  Chaiuaepitys  Schreb.,  Bugula  Chamaepitys  Scop.  Fl. 
Carn.  I.  417.  Auf  vKeckern,  Brachen,  im  östlichen  Theile  stellenweise. 
Am  Homiec  (Stras.x.  in  herb.  Fant.).,  bei  Kurowice  (Weiss  ZBG.  XV. 
457),  Jaktorow  (T.  ZBG.  XVIII.  349),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.    126),    auf 


AJIGA.  205 

der  Drancza  (Noiv.  Lep.  XVI.).,  bei  Kutkowce  (Strass.  1.  c),  Michafktnv 
(Lenz  Fiz.  IL  58),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  JBG.  II.  16J,  Dobrowlauy 
(nicht  Dublauy),  Prilipcze  (Zips.  ZBG.  XL  59),  Kriszczatek,  Repuze- 
nitz,  Kulentz  (HB.  241),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Kouiuszki  (Strass. 
1.  c),  Saaok  (Christ,  in  BG.  1.  c). 

5.  A.  Laxinanni  Benth.  Lab.  (1832—6)  697  i"j_  Teucrium 
Laxmanni  L.  Syst.  ed.  XIIL  (1774)  439.  Auf  trockenen  Wiesen, 
Hügeln  im  südöstlichen  Theile  sehr  selten.  Bloss  bei  Jaziowiec  (Kohl. 
ZBG.  XI.  59),  Dobrowlany  (Zips.  1.  c),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG. 
n.  16).  Auf  den  Karpaten  (ZKos.  in  BG.  1.  c.)  gewiss  nicht. 

VERBENACEAE. 

1.  VEKBENA  L. 

1.  V.  officinalis  L.  An  wüsten  Stelleu,  Gräben,  "Wegen  niedri- 
ger und  hügliger  Gegenden  liäufig. 

GLOBULARTEAE. 

1.  GLOBULABIA  L. 

1.  G.  vulgaris  L.  Im  Wäldchen  nächst  K^ij  (Jens.  PFK.  IIL 
349).  Nach  DS.  II.  101  in  Schlesien,  fehlt  jedoch  in  Wimm.  Schles.  369 
nach  Erndtl  ririd.  varsay.  53  bei  Warschau,  was  in  Led.  Ross.  III.  455 
bezweifelt  wird.  Obige  Angabe  muss  somit  neuerdings  bestätigt  werden. 

ASPERIFOLIAE. 

1.  CEBINTHE  L. 

1.  C.  minor  L.  Sp.  ed.  IL  (1762)  196,  C.  maculata  L.  Sp.  ed.  I. 
(1753)  137.  An  Wegen,  steinigen  Orten,  auf  Feldern  niedriger  iind  hüg- 
liger Gegenden  gemein. 

C.  luaculata  MB.  Taur.  cauc.  I.  134  ist  C.  minor  L.  Ob  C.  macu- 
lata H.  Roczn.  XXXIII.  121  in  den  Centralkarpaten  hieher  oder  viel 
eher  zu  C.  alpina  Kit.  in  Schult.  Oesterr.  Fl.  I.  353  gehöre,  bleibt 
fraglich. 

Onosiiia  echioides  L.  Auf  der  östlichen  Hochebene  (H.  Roczn, 
XXXIII.  111),  auf  trockenen   sandigen    Hügeln    gegen    die    moldauische 


'**)  Caule  adscendente  piloso-lanato,  foliis  sessilibus  oblongis  ellipticisve  obtusis  inte- 
gerrimis  vel  ramorum  sterilium  grosse  dentatis  pubescentibus  pilosisve,  floralibus  conformibus, 
vertieillastris  bifloris,  calrcibus  amplis  semi  —  5-fidis  laciaiis  oblongis  obtusiusculis  subaequa- 
libus,  corollae  tubo  incluso  %. 

Caules  1 — 2  pedales,  crassi,  pilis  longis  vestiti.  Folia  subbipollicaria,  amplexicanlia, 
inferiora  basi  angustata,  superiora  rotundata;  floralia  omnia  flores  superantia.  Calyees  pilo- 
sissimi,  laciniis  inter  se  iere  aequalibus  vel  2  lateralibus  parum  longioribus,  supremo  subbre- 
viore.  Corolla  lutea,  fere  poUicaris.  Tubus  intus  annulatus-  Genitalia  lacinias  laterales  corollae 
»nbaequantia. 


2Qß  F.CilllM. 

Grenze  (ZE.  21).  Ob  damit  die  echte  Pflanze  dieses  Namens  gemeint 
sei  und  ob  die  l'flauze  überhaupt  vorkomme,  sind  Fragen,  die  zu 
beantworten  bleiben. 


2.  ECHIUM  L. 

1.  E.  vulgare  L.^  E.  tuberculatum  Gilib.  Lith.  1.  27.  Auf 
Feldern,  an  Rainen,  Wegeji  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden 
überall. 

2.  £.  rubrum  Jacq.  Auf  trockenen  Wiesen,  Hügeln  im  östlichen 
Theile  stellenweise.  Auf  der  Drai'uza  (Noiv.  Lep.  XVI.,  Kloeb.  Fiz.  III. 
126),  tysa  gora  (Kloeb.  1.  c.)  im  Brzezauer,  Tarnojjoler  Kr.  (ZE.  22J, 
am  Baclie  Olchowy  unterhalb  Niwra  {Lenz  Fiz.  II.  58),  bei  Poliorloutz, 
Jurkoutz,  Kadobestie,  AVerenczauka,  Kotzmann,  Strojestie  {HB.  2i9j. 
Auf  den  Karpaten  (ZKbs.  in    /JG.   I.  154)  gewiss  uichi. 

E.  violaceuiu  auf  trockenen  Hügeln  des  Bizezauer  und  Taruopoler 
Kr.  (ZE.  225J,  bei  Luzan  (H.  Flora  XIX.  G2/J,  auf  den  Karpalen 
{ZKos.  in  BG.  I.  154)  scheint  Formen  von  £.  vulgare  und  E.  rubrum 
anzugehören,  denn  E.  violaceum  L.  Mant.  I.  42  ist  zweifelhaft  und 
E.  violaceum  Koch  Syn.  578  (Var.  von  E.  plant agiueum  L.  Mant. 
II.  (1771)  202)  eine  Pflanze  des  adriatischen  Meeres. 

3.  PULMONABIA  L. 

1.  P.  officiualis  L.,  P.  maculosa  Syr.  Zieln.  (1613)  1352, -il/o/v.s 
Hist.  1.  (1680)  11,  t.  29  f.  8,  P.  cordato  folio  Gilib.  Lith.  I.  23,  P. 
angustifolia  Fl.  dan.  t.  483,  P.  saccharata  Grz.  Fiz.  II.  44  nach 
R.  Fiz.  III.  67  uon  MdL  In  Laubwäldern,  Gebüschen  niedriger  und 
gebirgiger  Gegenden  bis  3000'  ü.  d.  IM.  gemein  {BF.  470). 

P.  saccharata  3nil.  Am  Teufelsfelsen  {Buxchak  ZBG.  XVI.  314), 
bei  Taniopol  (T.  ZBG.  XV III.  349).  Eine  Pflanze  des  höheren  Nordens, 
wesshalb  obige  Angaben  manchen  Zweifel  erregen. 

2.  P.  angustifolia  i^.,  P.  azurea  HG.  I.  (1809)  150  \ia.ch  Le'un. 
Asperit.  II.  276,  P.  Clusii  Baumy.  Trans.  I.  123,  P.  media  Rhhb.  Ic 
VI.  f.  679  non  Host..,  Bessera  azurea  Schult.  Obs.  28.  In  Haineu, 
Wäldern  niedriger  und  hügliger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Dubie, 
Kobylany  {BV.  240),  Krzyz,  Tarnow  {Gr:.  Fiz.  II.  44,  ÖBW.  HI.  145), 
Stawki,  Lesienice  (T.  ZBG.  XII.  73j,  Zurawniki  {Wittm.  Rozm.  1824 
p.  203),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  126),  Niwra  {Lenz  Fiz.  II.  Ö8),  Czer- 
nawka,  am  Cecina,  bei  Horecza,  Franzthal,  Storozinetz  (^HB.  249), 
Suczawa  {Kn.  Pr.  13),  Kimpolung,  Czokanestie,  Kirlibaba  {HB.  1.  c), 
im  Samborer  Kr.  {Hück.  ZBG.  XVI.  25  4),  in  den  Pieniuen,  Beskiden 
(BF.  471).  P.  azurea  ZH.  mithin  auch  ZE.  21  in  der  Bukowina  ist 
nach  AE.  ÖBW.  XV.  281  P.  rubra  Schott,  während  P.  azurea  bei 
Lemberg  an  der  Strasse  nach  Zloczow,  bei  Stanisiawow  {ZE.  21)  zwei- 
felhaft bleibt.  P.  azurea  mit  rothen  Bluuien  am  Fusse  des  Dadul  {H. 
Flora  XIX.  644)  dürfte  eher  P.  rubra  sein. 


PULiMONAIUA. 


207 


3.  P.  mollis  Wollf  nach  Hell.  Suppl.  fl.  WIrceb.  0815)  13,  P. 
angustifolia  BG.  l.  150  nach  Lehm.  1.  c.  nee  alior.,  P.  azurea  ZU. 
nach  Niessl  BrV.  VIII.  53  **^}  uou  JBess.  In  Wäldern,  Gebüschen  selten. 
Im  Zöikiewer  Kr.  Fiz.  IV.  196),  auf  der  Wölka,  bei  Kleparow,  Zubrza, 
Tarnopol  (T.  ZBG.  XII.  920,  XVIII.  349),  Pantalicha  (K.),  in  der 
Bukowina  ohne  nähere  Angabe  (Z.  BrV.  VIII  54),  den  Pieninen  hier 
zufällig  (jBF.  470J.  Auf  der  Czarna  Hora  iNow.  Lep.  XV.)  kaum. 

4.  P.  rubra  Schott.  Bot.  Zeit.  IX.  (2851j  395*^**),  P.  azurea 
ZH.  nach  AE.  ÖBZ.  XV.  281  mithin  auch  ZE.  e.  p.  non  Bcss.  In  der 
Bukowina  {ZH.  nach  AE.  1.  c.)  namentlich  im  Tatarka-Thal  (^Mustazza 


'^s}  Ob  Niessl  P.  rubra  Schott  als  selbständige  Art  oder  nacli  Neilreich's  Vorgang  als 
Form  von  P.  mollis  ansieht  iät  nicht  zu  entnehmen.  Im  letzten  Falle,  der  auch  viel  Wahr- 
scheinlichkeit für  sich  hat  (vergl.  P.  rubra)  müsste  dieses  Synonym  zu  P.  rubra  gezagen 
•»erden. 

'2")  Foliis,  pilis  setosis  interraixtis  glanduliferis,  hispido-birsutis,  turionum  sterilium 
exterioribus  ovato-lanceolatis,  in  petiolum  longum  parce-alatum  abrupte-angustatis,  maculisque 
tandem  inspersis,  caulinis  in  stirpe  androdynama  sessilibus,  ovato  -  lanceolatis,  semiamplexis; 
in  stirpe  gynodynama  sessilibus  lanceolatis;  caroUae  rubrae  androdynamarum  tubo  calyce 
longiori,  gynodynaoiarum  tubo  calyi'e  multo  breriori,  fauce  sensim  ampliata,  lobis  semicir- 
cularibus. 

Gaules  plures  ex  eadem  radice,  erectiiisculi,  6—8  pollices  longi,  teretiusculi,  vix  folio- 
rum  decursu  angulati,  dense  hispido-hirsuti,  pilis  brevioribus  retroversis  eglandul.sis  densa 
obsiti.  Folia  turionum  sterilium  1.  radicalia  6 — 12  poUicaria,  primum  erecta,  tandem  paten- 
tissima,  humo  prostrata,  petiolo  canaliculato ,  angustissime-alato  et  patentissime  ex  hispido 
hirsuto,  lamina  ovato-lanceolata  1.  oblongo-lanceolata.  utrinque  hispido-hirsuta,  tandem  maculis 
dilute-viridibus  inspersa,  petiolo  pauUo  breviora.  Folia  caulina  h'.spide  hirsuta,  infima  petio- 
lata,  petiolo  alato  inferne  dilatato,  lamina  abrupte  in  petiolum  angustata,  apice  acuta;  media 
in  stirpe  and  oiynama  sessilia  semiamplexa ,  ovato-lanceolata  1.  lanceolata,  horizoutaliter 
patentia,  in  stirpe  gxnodynama  basin  versus  magis  angustata;  summa  lanceolato  -  aeumi- 
nata.  Inflorescentia  racemosa  seeundiflora,  racemis  subcircinnatis  6 — 7  floris,  bracteis  sessi- 
libus ovato-lanceolatis  1.  lanceolatis,  pedunculis  calyce  brevioribus,  tandem  ad  calycis 
longitudinem  elongatis,  hispidulo-birsutis,  tloribus  nutantibui.  Calyx  stirpis  androdynamae 
corolla  tubo  brevior,  obconico-tubulosus,  tumidulus  oblongus,  pubescentia  ut  in  caule  vestitus 
subangulatus,  laciniis  subinaequalibus,  lanceolatis,  acumiuatis  '/a  totius  calycis  lungitudinis ; 
stirpis  gynodynamae  obconicus,  laciniis  superi^ribus  brevioribus,  inferioribus  fere  CuroU  le  inci- 
suras  attingcntibus  Vs  calycis  longitudinis  metientibus.  CoruUa  rubra,  nunquam  violascens 
1.  azurea,  androdynama  infundibuliformi',  tubo  calycis  longitudinem  superante  utrinque  albido, 
intus  apicem  versus  pilis  sparsis  longulis  obsito,  fauce  sensim  ampliata,  pilis  sparsis  vestita, 
buUis  5  bigibbosis  obs'iletis  barbatis  aucta,  ümbo  cyathiformi  erecto-patenti  tuboque  multo 
breviori,  sparse-pilosulo,  lobis  brevibus  rotuadatis  semicircularibus  glabris;  gynodynama:  ad 
lembi  fere,  tubum  Ijngitudiue  aequantis,  lobos  usque  calyce  immersa.  Stamina  floris  andrody- 
nami  faucem  versus  exs?rta,  filamentis  brevibus  conniventibus  fuucis  buUas  altitudiue  superan- 
tibus,  antheris  oblongulis  e  lauce  prominulis;  floris  gynodynami  e  medio  tubo  exserta,  filamentis 
brevissimis. 

Discus  urceolaris  quadrilobus,  lobis  apice  emarginatis  albidis.  Ovaria  discum  paullo 
superantia,  sphaeroiJea,  virentia,  cos:a  dorsa  praedita  (interdum  ad  maturitatem  pervenientia). 
Stylus  in  androdynamo  flore  calycis  incisuras  vix  superans;  in  gynodyaamo  flore  calyce  paullo 
brevior  ultra  buUas  proJuetus.  Stigma  capitatum  minutum.  subbilobum,  audrodynami  floris  circa 
medium  coroUae  tubum  positum;  gynodynami  e  fauce  exsertum. 

Observatii.  Differt  a  P.  offic.  foliis  nunquam  cordatis,  pubescentia  dense  hispido- 
hirsnta,  calycibu-!  obsolete-angulatis,  hispido-hirsutis,  pilis  miuute-bulbosis,  coroUa  manifeste 
lufundibnliformi  (in  offic.  circa  faucem  repentino  in  tubum  co.istricta),  lobis  semicircularibus 
bre'.-ibus  (in  P.  offic.  obovatis). 


208 


LITIinsPKIlML'M. 


Exs.).  P.  obscura  71.  ZBG.  XVIII.  (ISHS)  495^")  in  der  Krummlu.!/.- 
regiou  der  Czarna  Hora  auf  Saudsteiiifelseii  des  Tbales  Szpici  ist  schon 
der  Beschreibung  nach  nur  eine  Form  von  P.  rubra,  die  in  Now.  Lep. 
als  P.  mollis  augeführt  wird. 

4.  LITHOSPERMUM  L. 

1.  Ii.  arvense  L.,  L.  minus  GiUb.  Lith.  I.  21,  Milium  solis 
Syr.  Zieln.  (1613)  788,  J.  Bauh.  Hist.  III.  (1651)  590,  Rhytispermum 
arvense  Link  Handb.  für  Erk.  der  Gew.  I.  57.  Auf  Feldern  überall. 

2.  L.  officinale  i^.,  L.  majus    Gilih.    Lith.    I.    21.    In    Wäldern, 

Gebüschen,  auf  Hügeln,  Wiesen  hügliger  und  gebirgiger  Gegenden 
stellenweise.  Bei  Krzeszowice,  Alwernia,  Bielany,  am  Wawel,  auf  den 
Krzemionki  {BC.  240),  bei  Czchow,  Ro.stoka  {BF.  472),  Tarnüw 
(,Grz.  ÖBW.  III.  145),  Lemberg  (BG.  I.  145,  ZL.  12,  T.  ZBG.  XII.  921), 
Krzywczyce  {BG.  1.  c),  am  Homlec  (Strass.  in  herb.  Pant.^,  Tarnopol 
(T.  ZBG.  XVIII.  349),  Wisniou-czyk  (K.),  Zaleszczyki  (BG.  1.  c),  Toutry 
Jurkoutz,  Kotzmauu,  am  Weinberge,  bei  Unter  Wykow,  Woytinell, 
SoJka  (HB.  250),  Suczawa  (Kn.  Pr.  8),  am  Fusse  der  Karpaten  bei 
Orawa  (Hück.  ZBG.  XV.  65),  Rudawka,  Kowalowy,  Brzyska  (iT.),  an 
der  Ropa,  ober  dem  Facimiech  (BF.  472),  am  Duuajec  der  Pieniuen 
(J.  BV.  VIT.  229),  bei  Jurkow  (BF.  1.  c). 

3.  Ij.  purpureo-coeruleum  L.  An  steinigen  buschigen  Stellen 
im  östlichen  Theile  selten.  Im  Brzezaner,  Kolomyjer  Kr.  (Hoelzl  ZBG. 
XI.  59),  bei  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  I.  146),  Zwiniacze,  Kriszczatek 
(HB.  251). 

5.  NONNEA  Med. 

1.  N.  pulla  DC,  Lycopsis  puUa  L.  Syst.  ed.  X.  (1758— 9)  916, 
L.  ampulosus  Gilih.  Lith.  I.  26.  Auf  Feldern,  an  Wegen  stellenweise. 
Bei  Chelm,  Zabierzow,  Cholerzyn,  Kostrze,  Pychowice,  Debniki  (BC. 
238),  Podgorze  (BG.  I.  15,  ZE.  21,  BC.  1.  c),  auf  den  Krzemionki, 
Wola  duchacka  BC.  1.  c),  an  der  Biaia  (i/.  Flora  XVII.  566),  bei 
Mokrotyu  (Schiin.  in  BG.  1.  c),  Lemberg  gegen  die  Cetnaröwka  (T. 
ZBG.  XII.  920),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  126),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII. 
349),  Pantalicha,  Mateuszöwka  (■K.),  zwischen  Czortkow  und  Jagielnica 
(^Wittm.  Rozm.  1824  p.  138),  bei  Zal'ucze,  Niwra  (Lenz  Fiz.  II.  58), 
Mosiorcnvka,  Zamuszyn,  Onuth,  Okna,  Pohorloutz,  Toutry,  Babin,  Kotz- 
mann,   Luzan,    Werboutz,    Kuczurmik,     Ostritza,     Zurin    (HB.    246), 


■2')  Caule  1 — 2  ped.  flexuoso  striato  foliisque  pilosis  setosis  tuberculo  insidentibus 
liispido,  foliis  fasciculorum  sterilium  ovato-lanceolatis  in  petiolum  anguste  alatum  decurren- 
tibus,  caulinis  inferioribus  longe  petiolatis  Intermediis  basi  paulum  dilatata  decurrente  caulem 
amplectentibus,  superioribus  gessilibus,  ramos  floriferos  aequantibus;  calycibus  inferne  pilis 
articulatis  glanduliferis  densissime  obtectis,  superne  intermixtis  simpiicibus  setosis,  coroUi« 
fauce  intus  infra  circulum   Uarbatum  glabris.  Tota  planta  obscure  viridis,  corolla  rubra. 


ANCIU'SA. 


209 


Suczawa  (E'n.  Vr.  9),    am    Fusse    der    Karpaten    in    den    Pieiiiiien,    bei 
luwald  (BF.  466). 


6.  ANCHUSA  L. 

1.  A.  officinalis  L.,  A.  aiig-iistifolia  L.,  A.  leptophylla  R. 
et  Sch.j  A.  arvalis  JRchb.,  A.  Barrelieri  Z.  in  herb.  hört.  yind. 
mithin  auch  ZE.  20,  ZL.  30  non  Vitm.  Biig-lossum  asperum  Gilib. 
Lith.  I.  21.  An  Wegen,  Rainen,  Zäunen  niedriger  und  hüglig-er  Gegen- 
den stellenweise.  In  allen  nördlichen  und  östlichen  Kr.!  (BC.  237,  H. 
Flora  XVir.  564,  Grz.  ÖBW.  III.  145,  Fiz.  II.  45,  Pan.  Pr.  10,  Jach.  Fiz.  II. 
218,  ZL.  30,  Kloeh.  Fiz.  III.  126,  Lenz  Fiz.  II.  58,  HB.  245),  am  Fasse  der 
Karpaten  bei  Orawa  (Hück.  ZBG.  XV.  65),  in  den  Pieiiinen,  Beskiden 
(BF.  464).  A.  procera  Bess.  Volh.  (1822)  8»").  An  Waldrändern, 
Rainen,  im  östlichen  Theile  zerstreut.  Bei  Zaleszczyki  (ZE.  20),  Czer- 
nowitz,  Mahala,  Bojan,  Nowosielice,  Sereth,  Romanestie,  Suczawa, 
Litteuy  (HB.  245),  ist  nach  Ledeb.  Ross.  III.  117  nur  eine  höhere 
Form  von  A.  officinalis  L.  A.  stricta  H.  Flora  XXXVIII.  (1855) 
641  *^'').  Bloss  auf  Waldwiesen  zwischen  Frauzthal  und  Tereszeny  (H. 
1.  c,  HB.  246),  ist  beiläufig*  dasselbe. 


•28)  Foliis  lanceolatis  basi  attenuatis  strigosis.  spicis  secundis  imbricatis,  calycibus 
quinquefidis  tubo-coroUae  longioribus,  fructiferis  subovatis,  caulibus  erectis. 

Kadix,  testante  C.  Dr.  Jos.  KosinsH  Medico  circuli  Zaleszczykiense,  qui  eam  colit  ia 
suo  hortulo,  est  biennis.  Caules  erecti  2 — 3  pedales  subangulali  uti  tota  planta  excepta  coroUa 
hispido-strigosi,  setis  1 — 2  linearum  patentissimis.  Folia  lanceolata  acuta:  radicalia  14  poli- 
caria.  1  pol.  lata  in  petiolum  alatum  lente  attenuata;  caulina  sessilia  basi  attenuata,  suprema 
taatum  basi  subovata,  adnectuntur  cauli.  Inflorescentia  est  panicala  e  spicis  geminatis  laxis 
Bracteae  ovatae,  aut  ovato-laaceolatae  acutae.  Caljcum  ad  '/j  fissorum  laciniae  acutae  in 
fructiferis  inflatis  plus  minusve  patentes.  Corolla  azurea  aut  violaceo-coerulea  parva  (y'm 
magnitudinis  coroUae  A.  undulatae"),  ambi  lobi  ovati  obtusi,  fornices  albi.  Stylus  vix  basin 
anthenarum  adtiugit.  Semina  ut  in  A.  officiuali. 

Media  fere  est  inter  A.  officinalem  angustifoliam  et  undnlatam.  A.  anpustifolia 
quam  ex  horto  Vindobon.  et  ex  ücrania  benevolentia.  111  L.  B.  M.  Bieberstein  possideo  differt 
radice  perenni,  habitu  graciliori,  bracteis  lanceolatis  obtusis,  incanescentia  calycum,  illorum- 
que  laciniis  obtusis  subbarbatis.  ac  floribus  maioribus  azureis.  A.  officinalis  secundum 
I'innei  et  Willdenowil  descriptiones  diifert,  radice  perenni  caulibus  adscendentibus  (^dum  caulis 
unicus,  quandoque  erectus  est)  plerumque  humilioribus,  foliis  latioribus  obtusioribus,  superiori- 
bus  ovatis,  calycibus  ultra  medium  fissis,  fructiferis  duplo  maioribus.  campanulatis,  stylo  stamina 
subaequante.  A.  ochroleuca  var.  co  er  u  lese  e  n  s;  differt  strigositate  breviori  et  praecipue 
calycis  laciniis  brevibus  obtusis. 

i2'J)  Foliis  lineari-lanceolatis  acutis  hispidis,  caul'  stricto  paniculato,  calycibus  quinque- 
fidis,  laciniis  lanceolatis  acutis. 

Tota  planta  excepta  corolla  pilis  longis  rigidis  vestita.  Radix  biennis.  Caulis  pedalis 
et  ultra,  strictus,  superne  ramosus,  paniculatus,  subdichotomus.  Folia  alterna,  sessilia,  lineari- 
lanceolata-acuta,  inferiora  longiura,  superiora  sensim  breviora  et  angustiora.  Bracteae  lan- 
ceolatae  acutae,  calyce  dimidio  breviores.  Calyx  quinquefidus,  laciniis  lineari-lanceolatis 
acutis,  tubum  coroUae  aequantibus.  Corolla  parva,  azurea,  tubo  albo.  Faux  coroUae  squamulis 
villosis  clausis- 
Knapp,  galiz.  Pflanz.-Aufzählung.  j^ 


21Ü 


ANCHCSA. 


2.  A.  ochroleuca  MB.  Taur.  cauc.  I.  (1808J  1^5  "»).  Auf  Hügeln, 
au  Stiasseugräbeii  selir  selten.  Bloss  bei  Ostritza,  Zurin,  Maiuuiuitza 
(AB.  245,  H.  ZBG.  XI.  62J. 

3.  A.  Barrelieri  Vitm.  Summa  pl.  I.  (1789;  388  "V),  A.  stylosa 
ZH.  nach  Niessl  BrV.  YIIl.  53  uou  MB.,  Buglossum  Barrelieri 
All.  Fl.  pedem.  I.  (1785}  48,  Myosotis  obtusa  WK.  PI.  rar.  I.  (1802j 
103  t.  400.  Auf  trockenen  Hügeln,  an  Wegen,  Rainen  im  östlichen  Theile 
nicht  selten.  Bei  Brodj  (Kloeb.  Exs.),  auf  der  Drai'icza  (Now.  Lep.  XVI., 
Kloeb.  Fiz.  üf.  126J,  bei  Szopki,  Narajow,  Brzezany,  Ray  (/v".),  Kado- 
bestie,  Wereoczanka,  Kliwodiu,  Kotzmanu,  Zastawua,  Pohorloutz,  Jiir- 
koutz,  Kuczurmik,  Czernowitz,  Czahor,  Korowia  (^HB.  246j,  am  Fusse 
der  Karpaten  bei  Stryj  (^Ilück.  ZBG.  XVI.  293> 

4.  A.  arvensis  MB.,  Lycopsis  undulata  Gilib.  Lith.  I.  26.  Auf 
Aeckern,  Brachen  niedriger  und  hügliger  rTegendeu  meist  zufällig.  Im 
Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (i?C.  237),  zwischen  Wielka  wies  und  Woy- 
nicz  QH.  Flora  XVII.  568),  bei  Tarnöw  (Grz.  ÖBW.  III.  145),  Lezaysk 
(Jabl  Fiz.  218),  Pobitno  {Pan.  Pr.  10),  Leraberg!  (ZL.  13),  Kisielka 
(T.  ZBG.  XII.  920),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  126),  Mikulince,  Pantalicha, 
Wisniowczyk  ,  Gnilowody  ,  Podhayce  ,  Brzezany  (ii". ) ,  im  Samborer 
(Hiick.  ZBG.  XVI.  293},  Sauoker,  Jasi'oer  Kr,  hier  häufig  QK.),  am 
Fusse  der  Pieninen,  Centralkarpaten  und  Beskiden  (BF.  465).  Fehlt  in 
der  Bukowina, 

7.  MYOSOTIS  L. 

1.  M.  palustris  Roth.  Tent.  I.  (1788}  87,  M.  perennis  a.  palu- 
stris DC.  Fl.  frang.  III.  6.i9,  M.  strigulosa,  laxiflora  et  repens 
Itchb.  in  Sturm.  H.  42  (1822),  au  Gräben,  auf  nassen  Wiesen,  an  Was- 
sergräben ,  Ufern  ,  bis  an  den  Fuss  der  Centralkarpaten  gemein 
QBF.  472). 


130^  Floribus  aequalibus,  calycibns  quinquefidis:  fructiferis  campanulatis  nutantibus, 
foliis  lineari-lanceolatis  subundulatls  hispidü-ciliatis,  bractpis  calyce  brcuioribus. 

Haec  medium  quasi  obtinet  iuter  A.  officinalis  varietates  IciitopliyUas  et  A.  angusti- 
foliam  Linn.  An  verietas? 

Die  etwas  ausführlichere  Beschreibung  in  Lecleb.  Ross  II.   119  möo;e  hier  folgten: 

Pilis  rig:idis  tuberculo  fdemum  aucto)  insidentibus  undique  hisj.ida,  caule  erecto,  foliis 
inferioribus  oblonp;i.s  versus  basin  attcnuatis;  superioribus  lanceolatü-oblonpis  subsemiamplexi- 
caulibus,  racemis  in  summorum  foliurum  axillis  pedunculatis  bipartiti^.  bracteis  oblongis  t. 
orato-oblongis  obtusis  longe  ciliatis  pedicollo  brevissimo  plus  duplu  longioribus.  calycis  hispidi 
vix  ad  medium  .'ifidi  laciniis  oblongis  obtusis,  CoroUae  tubo  calyce  subduplo  longiore.  for- 
nicibus  louge  exscrtis  pilis  crassis  dense  obtectis,  caryopsibus  rugoso-reticulatis  intra  rugas 
granulatis. 

Variat  floribus  coerulescentibus  et  roseis  QAndn:.  in  Bess.  Volh.  9,  42"). 

*■'*)  1\..  Radix  fusca,  intus  dilute  rubens,  liguosa.  Fol.  ad  radicera  plura,  elliptico-lan- 
cpol.  subdecurrentia,  petiolo  lato,  canaliculato,  basi  ampliore ,  ambitu  obsolete  denticulata 
Caulinia  semiamplexicaulia  inordinata,  conferta,  magis  lanceolata.  Caul.  anguUitus  striatus. 
Kami  florigeri,  atque,  si  folia  floralia  exceperis,  nudi  sunt.  Pedunc.  bracteati.  Braoteac  in 
oppositos  latus  rcflectuntur.  Cor.  azurea,  vix  calyce  maior.  Fol.  radioalia  hispidü-verrucosa, 
sensim  pili  molliores  in  caule,  et  fol.  Pedunculi,  et  summi  raini  hirsuiie  subincani. 


MYOSOTFS.  211 

ß.  M.  nemorosa  Bess.  Volh.  52'"').  Bei  Taniow  (Grz.  nach  Janka 
ÖBW.  VI.   243),  Ryglice  dGrz.  Fiz.  II.  44),  auf  der  Cergowa  göra    (J^.). 

y.  parviflora  Wahlenb.  Fl.  suec.  I.  119  (als  /5.),  M.  liugulata 
Lehm.  Asperif.  (1818)  110,  M.  caespitosa  K.  F.  Schultz.  Auf  nassen 
Wiesen,  an  Wassergräben  stellenweise.  Bei  Teuczyn,  Rz9.ska,  Skawina, 
Bryczyna,  Brzezie,  tuczyanowice,  Niepoloraice  (BC  141),  Lemberg 
(T.  ZBG  XVIII.  355),  Pantalicha  (Ä"),  am  Fusse  der  Pieninen,  Bes- 
kiden  (BF.  473). 

2.  M.  silvatica  Hoffm.  üeutschl.  Fl.  1.  Ausg.  I.  (1791)  61,  M. 
scorpioides  Fl.  dan.  t.  583  fig.  sinistr.,  M.  perennis  ß.  silvatica 
DC.  Fl.  III.  629,  M.  montaua  BG.  I.  142  non  MB.,  M.  arvensis 
ß.  graudiflora  Wahlenb.  Fl.  suec.  121,  M.  alpestris  Bess.  Volh.  54 
non  Schm.  In  Wäldern  vom  Hiigeliande  bis  zur  obern  Waldgrenze  nicht 
selten.  Bei  Tarn^w  [Grz.  ÖBW.  III.  145),  Wola  justowska,  Kobylaiiy, 
Tenczyn,  Kalwarya,  Lauckoroua  (BC.  242),  in  den  Beskiden,  am  Fusse 
der  Centralkaipatea,  Pieninen  (^BF.  474),  bei  Krynica  (BG.  1.  c), 
Dukla  ^Christ,  in  BG.  1.  c),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  1.  c,  ZE. 
19),  Niwra  (Lenz  Fiz.  II.  58),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349),  Brody 
(Kloeh.  Fiz.  III.  126),  Lemberg  (^ZL.  13)  doch  fehlt  letztere  Angabe  in 
T.  ZBG.  XII. 

ß.  alpestris  Koch.,  M.  perennis  y.  alpestris  et  8.  exscapaX>C. 
1.  c,  M.  suaveoleus  WK.  in  Willd.  En.  h.  ber.  176,  M.  alpina  Lap. 
ex  Benth  in  L)C.  Prodr.  X.  108.  Auf  Alpenwiesen,  an  felsigen  Orten 
Ton  der  obern  Krummholzgrenze  bis  7000'  ü.  d.  M.  stellenweise.  In  den 
Centralkarpaten  überall  (Grz.  ÖBW.  III.  260,  Fiz.  II.  44,  Btim.,  Kuhn 
BV.  VII.  142,  145,  BF.  475),  auf  der  Czarna  Hora  (H.  Roczn. 
XXXIII.  128). 

3.  M.  intermedia  Link.,  M.  annua  «.  aryensis  BC.  Fl.   frang. 

III.  629,  M.  arvensis  BG.  I.  143  nach  Rchh.  in  Sturm  H.  42,  M.  a. 
major  Bess.  Volh.  42,  M.  a.  EB.  XXVII,  (1831)  2629  et  plur. 
auct.,  Scorpioides  hirsutus  Gilih.  Lith.  I.  20  (plur.  spec.  con- 
junct.).  In  Wäldern ,  Holzschlägen ,  auf  Aeckern  ,  Brachen  nicht 
überall.    Im  Krakauer,  Bochniaer    (^BC.   242),    Zol'kiewer    Kr.    (R.    Fiz. 

IV.  213),  bei  Lemberg  (ZL.  13)  hinter  dem  neuen  Judenfriedhofe,  auf 
der  Wolka  (T.  ZBG.  XII.  921),  bei  Brody  (^Kloeh.  Fiz.  III.  126),  Tar- 
nopol (T.  ZBG.  XVIIII.  349),  Suczawa  (ÄVi.  Pr.  10),  in  den  Beskiden 
ziemlieh  gemein  (^BF.  476). 


•••ä)  Perennis  foliis  obovato-lanceolatis  3  norviis.  obtusuisculis  hispidis,  setis  subtu» 
reversis,  racemis  ebracteatis,  pedicellis  in  fructu  divergeutibus  calyce  ö-dentato  patulo  fere 
duplo  lonjjioribus,  limbo  oxplanato  tubo  longiore,  caule  acute  angulato,  basi  nitido  laevi. 
Refert  M.  palustrem,  aut  caule  erecto,  acute  angulato,  basi  nitido  laevi,  ut  plurimum  livido, 
foliis  inferioribus  longa  petiolatis,  calycis  dentibus  profundioribus,  coroUaeque  limbo  V3  mi- 
nore diversa.  Caules  simplices  pedales.  Flores  a^urei,  rarius  albi.  Floret  ad  finem  Maji  et 
initio  Junii. 

Die  Beschreibung  in  Led.  Ross.  II.  143  lautot: 

Calyce  5  deatatö  striguloso  corollae  tubum  subaequante;  fruotifero  aperto,  stylo  caly- 
cem  Subaequante,  foliis  oblongis  acutiusculis  striguloso-bispidis ,  caulo  erecto  acutangulo 
glabro  üitido. 

14* 


2  1  •)  MYOSOTIS, 

4.  M.  hispida  Schlechtend.,  M.  collina  Rckh.  in  Sturm  H.  (1822') 
42,  M.  arveii.sis  EH.  XXXVI.  (ISli)  t."  2oö8  teste  Bahimjt.  Brit.  Hot. 
2('9.  Auf  trockenen,  sandigen  Feldern,  Hügeln  niedriger  und  hügliger 
Geg'endiMi  zerstreut.  Bei  Bolecbowice,  Zabierzüw,  Tynicc,  auf  den  Krze- 
mionki  {BC.  242),  bei  Tarnuw,  Rzedziu  iGrz.  ÖBAV.  III.  145,  Fiz.  II. 
44),  Trzesn  gegen  die  Debiua  (Jach.  Ms.),  Kleparow,  Leuiberg  auf  der 
Kortuiuowa  gina  {ZL.  13^  und  ober  dorn  Eisenbründl,  bei  Lesionice 
(T.  ZBG.  Xlt.  921),  im  Stryjer  Kr.  {Zips.  Fiz.  226J,  in  den  Pieninon, 
den  Beskiden  des  Wadowicer  Kr.  (^BF.  475), 

5.  M.  stricta  Link^  M.  annua  ß.  collina  DC.  Fl.  fran^.  III. 
629,  M.  micrantha  Lehm.  Asperif  (1818J  109.  Auf  trockenen  Anhöhen, 
Feldern,  Brachen,  an  Rainen  nicht  selten.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr. 
iBG.  242),  bei  Lemberg  (ZL.  12,  T.  ZBG.  XII.  92 1 ),  Zurawniki  C  Tr««m. 
Rozm.  1824  p.  204),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  126),  Zalesie  (Lenz  Fiz.  II. 
o8),  Toutry,  Kotzmann,  Szeroutz,  Mamajestie,  Czernowitz,  Wolczynetz, 
Sereth  (IIB.  252),  Suczawa  (Kn.  Pr.  9),  im  Samborer  Kr.  (Ilück.  ZBG. 
XVI.  293),  am  Fusse  der  Pieninen,  Centralkarpaten  und  Beskiden  über- 
all gemein  (BF.  473). 

6.  M.  sparsiflora  Mil^an  fil.,  M.  sepium  Bens.  Cat.  hört  Crac. 
1808  p.  ...,  M.  scorpioides  BG.  I.  143  non  ä'Vocä;  (=  M.  palustris). 
An  Wegen,  Zäunen,  in  Wäldern,  01)stgärten  niedriger  und  hüglig'er 
Gegenden  zerstreut  doch  nirgends  häufig.  Bei  Krzeszowice ,  Wola 
justüwska,  Podgörze,  Krakau  {BC.  243),  Tarnow,  Zbyltowska  gi')ra 
(Grz.  ÖBW.  III.  145,  Fiz.  III.  44),  Lemberg  (ZL.  13,  T.  ZBG.  XII. 
926),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  126),  Brzezany  (K.).  Czernawka,  Horecza, 
Czernowitz  (HB.  252),  Suczawa  (Kn.  Pr.  12),  Koszczuja,  Moldauisch 
Banilla  (IIB.  1.  c),  im  Stryjer  (Zifs.  Fiz.  226),  Samborer  Kr.  (Hück. 
ZBG.  XVI.  293),  bei  Odrzykon  innerhalb  der  Ruine  (7v'.),  in  den  Pie- 
ninen (BF.  477),  am  Fusse  der  Centralkarpaten  (Uecht.  ÖBW.  VII.  342, 
BF.  1.  c),  in  den  Beskiden  (BF.  1.  c). 


8.  EBITRICHIUM  Schrad. 

1.  E.  naniim  Sch-ad.,  Myosotis  Terglovensis  Ilncq.  PL  carn. 
(1782)  12  t.  2  f.  8,  M.  nana  AU.  Fl.  pedem.  1.(1785),  54,  Wulf.'nx  Jacq. 
Collect,  l.  (1786)  161,  Vill.  Eist,  de  pl.  de  Dauph.  II.  (1787)  459  t.  13. 
Bloss  auf  der  Kalkalpe  Piatra-Domnei  (IIB.  252,  Frauenfeld  Exs.). 

9.  SYMPHYTUM  L. 

1.  S.  ofTicinale  X.,  Consolida  major  Gillb.  Lith.  I.  24.  Auf 
feuchten  Wiesen   bis  an   den  Fuss  der  Centialkarpiiten  gemein  (BF.  466). 

2.  S.  tuberosum  L.  h\  Hainen,  Wäldern  niedriger  und  gebir- 
giger Gegenden.  Bei   Tenczyn,    Czerua,   Kobylany,   Zelkow,    im    Kmita- 


SYMPIIYTI'N.  213 

Thale,  bei  Wola  justowska,  am  Sikoniik,  bei  Swoszowice  (BC.  "238), 
Krzyz,  Taru«)w,  Grz.  Fiz.  IL  44,  ÖBW.  III.  145),  im  Zul'kiewer  Kr.  (R. 
Fiz.  lY.  194),  bei  Holosko,  Kleparöw  (T.  ZBG.  XII.  920),  Taruopol 
(T.  ZBG.  XVIII.  349),  Bize/.aiiy  (lloelzl  Exs.),  Czeiiiawka,  Zuczka,  am 
Ceciiia,  bei  Horecza,  Frauzthal,  Storozyiielz  (HB.  247),  Suczawa  (Kn.  Pr. 
10),  auf  der  Keczera  tuczyuska  (H.  Flora  XIX.  641),  am  Jajko,  Zelemiii, 
Szebela,  Pikuj  (Hück.  Fiz.  II.  24,  ZBG.  XV.  60,  59,  57),  bei  Wolcze 
{Now.  Pr.  21),  Dzwluiacz  gorny,  Carynskie,  auf  der  Cergowa  göra,  bei 
Besko,  Krosna,  Kolaczyce,  Brzysk  (i^.J,  am  Fusse  der  Ceutralkarpateu 
(Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  FI.  ZBG.  XX.  478,  BF.  467). 

3.  S.  bulbosum  Schimp.  Bei  Taruow  (Gr:.  ÖBW.  III.  iiJj),  fehlt 
jedoch  in  Grz.  Fiz.  II.  44.  Die.se  Angabe  beruht  uach  Exemplaveu  aus 
Dr.  Boiniacki's  Haud  auf  eiuer  Verwechsluug  mit  S.  tuberum   L. 

4.  S.  foliosum  R.  ZBG.  XVIII.  (1868)  49.3  '^^j.  i^  Laubwäldern 
am  Dniestr  bei  Czernelica  (Hoelzl  1.  c). 

5.  S.  cordatlim  WK.  teste  Willd.  in  Neue  Schrift  der  berl. 
uaturf.  Fr.  II.    (1799)   121  ^^'%    S.    pannouicum    Fers.    Syn.    I.    (1805J 


'23^  Rliizomate  obliquo  carnoäo,  caule  folioso  profunde  striato  setis  sparsis  hispido, 
simplici  vel  apice  t>ifido,  nonnunquam  es.  axilis  fuliorum  ramoso,  foliis  radicalibus  numero- 
sissimis  ovato-lanooolatis  in  petiolum  decurrentibus,  hispidis,  caulinis  moUibus  ovatis  acumi- 
natis  non  decurrentibus,  inferioribus  petiolatis,  petiolo  late  alato,  intermediis  basi  dilatata 
caulem  ampiecteutibus,  supremis  sessilibus;  calycis  laciaiis  corollae  tubum  subaequantibus,  corül- 
lis  infundibuliformi-tabulosis  foruicibus  inclusis. 

Verwandt  mit  S.  tuberosum  L.,  hat  zweimal  dickere  Blumenkronen;  gelb. 

•34J  Foliis  cordatis  acuminatis  integerrimis   basi  aequalibus  petiolatis. 

Radix  fusca  subdivisa  crassa  perennis. 

Caulis  Simplex  fere  pedalis  teves  hispidus. 

Folia  inferiora  alterna  longe  petiolata  subrotundato-cordata  valde  acuminata  integerrima 
venosa  utrinque  liispida. 

Folia  superiora  opposita  breve  petiolata,  alterum  cordatum,  alterum  vero  ovatum  acu- 
minatum  basi  in  petiolum  atteuuatum. 

Folia  Summa  alterna  ovato-lanceolata  acuminata  scssilia. 

llacemus  terminalis  bifidus  secundus. 

Pedunculi  et  calyx  hispidi. 

CoroUa  alba  pubescens  laciniis  obtusis. 

.Stylus  corolla  longior. 

Die  etwas  ausfüJirlichere  Beschreibung  in   WK.  PI.  rar.  I.  6  t.  7  lautet: 

lladix  pereunis,  more  Symphyti  tuberosi  repens,  hie  caulem,  ibi  folia  bina  aut  terna,  e 
quorum  medio  anno  proximo  caulis  proditurus  est,  proferens,  calamum  crassitie  superans,  sub- 
carnosa,  extus  nigro-fusca,  intus   alba. 

Caulis  solitarius,  simplex  erectus,  fere  pedalis,  subangulatus  hispidus. 

Folia  integerrima,  acuminata,  venosa  utrinque  setulis  brevibus  hispida :  radicalia  lon- 
giäsime  petiolata,  petiolis  folia  superantibus  canaliculatis  hispidis,  lato-cordata.  tasi  profunde 
excisa  et  intra  excisionem  parumper  in  petiolum  protracta;  lobis  rotundatis,  versus  apicem 
valde  acuminatum  subito  angustata  ;  caulina  inferiora  duo  opposita,  breviter  petiolata,  petiolis 
canaliculatis  amplexantibus,  hispidis,  alterum  cordatum,  alterum  saepe  ovatum  in  petiolum 
attenuatum;  summa  sessilia  ovato-lanceolata  alterna,  rarius  opposita.  Flores  in  racemis  brevi- 
bus bifidis  secundis  recurvis.  Peduneulis  brevibus  hispidis.  Calyx  profunde  quinque  partitus' 
setulis  brevibus  hispidus,  erectus,  persistens.  Corolla  tubulosa,  parum  vontricosa,  luteo-alba, 
pubescens,  laciniis  obtusis,  recurvis;  radiis  faupis  subulatis  culorc  corollae. 

Filameuta  albida.  .Vutherae  ]iallidae  luteae. 

Germina  ovata,  apice  conniventia.  Stylus  filiformis  corolla  multo  longior. 


214  BORAGO. 

1G1,  S.  cordifolium  Jiaiimg.  Trans.  I.  (1816)  ii(j.  lu  Wäldern  hüg- 
liger und  gebirgiger  Gegenden  bis  in  die  Voralpenreglon  besonders  im 
östlichen  Theile  nicht  selten.  Am  Wege  von  Kroscienko  auf  den 
Kronenberg  (BF.  467)  von  Weg-fowka  bis  Ustrzyki  görue  (iT.),  am 
Pikuj  (ZE.  21,  Hack.  ZBG.  XV.  57 j,  Szebela,  Zelemin,  Jajko  (Hück. 
ZBG.  XV.  59,  60,  Fiz.  II.  24),  auf  der  Czarua  Hora  (li.  ZBG.  XVIII. 
495),  bei  Kirlibaba  im  Thale  Pareu-Audrony,  Kimpolung,  am  Dialu- 
Drakului ,  Cecina ,  bei  Horecza  (HB.  247),  Zaleszczyki ,  Jazlowiec 
(FriecU..,  ZtCos.  in  BG.  I.  152),  Lesienice  nächst  dem  Bräiihause,  Zawa- 
döw  (T.,  Jar.  ZBG.  XII.  920J. 

10.  BORAGO  L. 


1.  B.  officinalis  L.  Wird  in  Gärten  cultirirt  und  verwildert 
manchmal. 

11.  OMPHALODES   Tourn. 

1.  O.  scorploides  Lehm.  In  Wäldern  sehr  selten.  Im  ehemaligen 
Krakauer  Gebiete  (H.  ZBG.  XI.  36),  bei  NIwra  im  Walde  Glinka  (Lenz 
Fiz.  II.  58),  Germakowka  (Lenz.  ZBG.  XIV.  134). 

12.  CYNOGLOSSUM  L. 

1.  C.  officinale  i.,  C.  foetens  Gilib.  Lith.  I.  22,  C  diva- 
ricatum  Steph.,  Lehm.  Asperif.  161.  An  Wegen,  Rainen,  wüsten  Stellen 
niedriger  und  hügliger  Gegenden  überall. 

2.  C.  g^ermanicum  Jacq.  Obsery.  II.  (1767)  31,  C.  montan  um 
Lam.  Enc.  II.  (1786)  237,  C.  silvaticum  Haenke  in  Jacq.  Collect.  IL 
(1788)  77,  C.  officinale  ß.  C.  silvati  um  Willd.  Sp.  I.  760.  In 
Wäldern  der  östlichen  Hochebene  selten.  Bei  Zl'otuiki,  Wisniowczyk 
(K.).  Zaleszczyki  (^Friedl  in  BG.  I.  148). 

13.  ASPERUGO  L. 

1.  A.  procumbens  L.  An  wüsten  Stellen  zerstreut.  Am  Wawel» 
hei  Melsztyn  (BC.  235,  BF.  462),  an  der  Biala  (H.  Flora  XVII.  566), 
hei  Lemherg  (ZL.  156,  T.  ZBG.  Xll.  919),  Lahodow  (Kloeb.  Fiz.  III. 
126),  Brzezany,  Zarwanica,  Mikulince  (A'.))  Niwra  (Lenz  Fiz  II.  58), 
zwischen  Maniajestie  und  Leniczestie  (H.  Flora  XVII.  566),  hei  Rosch, 
Czernowitz  (HB.  243),  Suczawa,  Pojena  (J\n.  Pr.  8,  9),  Suczawitza 
(HB.  1.  c),  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  293),  bei  Czorsztyn 
(BF.  462),  Bia4'y  Dunajec  (Ihe  BV.  X.  5). 


KCHINOSPERMUM. 


14.  ECHINOSPERMUM  Siv. 


215 


1.  E.  Lappnla  Lehm.,  E.  squarrosum  Rchb.  iu  Sturm  H.  (1822) 
43  uou  MB.,  Lappula  echiuata  Gibb.  Lith.  I.  25.  Auf  alten  Mauern, 
Dächern,  Hügeln,  an  wüsten  oder  steinigen  Stellen  der  Ebene  und  des 
Hüg-ellaudes  nicht  überall.  Auf  der  Mogiia  Kosciuszki  (A.  BV.  VII. 
1133,  deu  Krzemionki  (BC.  236),  bei  Taruöw  QGrz.  ÖBW.  III.  145), 
Lemberg!  (ZL.  30,  T.  ZBG.  XII.  919),  Zurawuiki  CWittm.  Rozm.  1824 
p.  213),  Brody  (Kloeb.  Eiz.  III.  126),  Tarnopol  ^Orz.  Fiz.  II.  44,  T. 
ZBG.  XVni.  3i9),  Brzezany,  Podhayce,  Wisniowczyk  (K.),  Kriszczatek 
Toutry,  Okna,  Bojau,  Ostritza,  Czernowitz,  Sereth  (IIB.  243),  Suczawa 
(HB.  1.  c,  ^n.  Pr.  8),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Kuty  (H.  Flora 
XIX.  629),  bei  Orawa  (Ilück.  ZBG.  XV.  65),  Jedlicze,  Rudawka,  Gie- 
bokie,  Dobieszyn  (/sT.),  in  den  Pieninen  (A.  BV.  VII.  126,  BF.  463), 
zwischen  Alt-  und  Neu-Sandec  (H.  Flora  XVII.  571),  iu  den  Beskiden 
(BF.  1.  c). 

E.  lüargiiialuin  ieAr?i.  Asperif,  I.  (1818)  130'^^),  Myosotis  mar- 
gin ata  3JB.  Taur.  cauc.  I.  120.  Im  Tarnopeler  Kj-.,  in  lichten  Laub- 
wäldern, am  Duiestr  (ZE.  20,  H.  Roczu.  XXXIII.  111). 


CONVOLVULACEAE. 


1.  CONVOLVULÜS  L. 

1.  C.  arvensis  L.,  C.  minor  Gilib.  Lith.  I.  43.  Auf  Aeckern, 
Grasplätzen,  an  Rainen  gemein.  C  sepium  Grz.  Fiz.  IL  44  in  Gärten, 
auf  Feldern,  dürfte  des  Standortes  wegen  eher  hieher  gehören. 

2.  C.  sepium  L.,  C.  major  Gilib.  1.  c,  Calystegia  sepium 
RBr.  Prodr.  Fl.  Nov.  HoU.  48.  In  feuchten  Gebüschen,  an  Flussuferu, 
Zäunen  häufig. 

2.  CUSCUTA  L. 

1.  C.  europaea  L.  In  Auen,  Hecken,  an  Zäunen,  Weiden,  au 
Hopfen,  Hanf,  Nesseln  u.  s.  w.  umwindend   nicht   überall.    Bei    Sydzina, 


"')  Caule  erecto  snperae  ramoso,  foliis  oblongis  obtusis  patulo-pilosis,  nucibu»  aculeis 
glochidiatis  ad  medium  nsque  connatis  Serie  simplici  margine  dispositis. 

Die  Beschreibung  in  Ledeb.  Ross.  III.  158  lautet; 

Pills  plerumque  tuberculatis  subincansscens,  caule  erecto  superne  v.  a  basi  ramoso, 
coroUis  calycem  pauUo  superantibus,  pedicellis  calyccm  fiuctiferum  auctum  dimidium  subaequan- 
tibus  v.  superantibus,  caryopsibus  marfine  aculeis  uniserialibus  glocliidiatis  basi  dilatati»  con- 
natis patentibus:  disco  subcarinato  lateribusque  brcvissimis  v.  rarius  granulatis. 


2\(\  CCSCDTA. 

Tyiiiec,  Rielany,  Pi-zegorza-fy,  Czariia  wies,  tohzöw,  Krowodrza  (BC. 
234),  Taruow  (Grz.  ÖBW.  III.  liö),  Lemberg  (ZL.  105,  T.  ZßG.  XII. 
921),  Bi-ody  (Kloeb.  Fiz.  III.  121),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349),  Ger- 
maköwka  (Lenz  Fiz.  II.  58),  Jurkoutz,  Czernawka,  am  Pruth,  bei  Frauz- 
thal,  Tereszeny  (HB.  254),  Suczawa  (An.  Pr.  12),  im  Samborer  Kr. 
(IJnck.  ZBG.  293),  bei  Dwernik  (K'.^  am  Fusse  der  Pieuineii,  Ceutral- 
karpaten  und  Beskiden  (BF.  4G0). 

2.  C.  Epithymum  L.^  C.  europaea  ß.  Epitbymiim  L.  Sp.  ed. 
I.  121,  C.  europaea  EB.  I.  (1790)  t.  5^,  C  plauiflora  Ten.  Nap.  III. 
250  ex  DC.  Prodr.  IX.  453.  Auf  trockenen  Hügeln,  Wiesen,  Hai- 
den,  niedrige  Gewächse  umwindend  stellenweise.  Bei  Skotiiiki,  Bo- 
dzow,  Kostrze,  Zakrzowek,  tagiewniki,  Zagörze  (BC.  235),  im  Walde 
Brzezinki  (Grz.  Fiz.  IL  44),  bei  Lemberg  (ZL.  105,  T.  ZBG.  XIL  921), 
auf  der  Drancza,  iysa  gora  (Kloeb.  Fiz.  III.  126). 

ß.  Trifolii  Babingt.  Brit.  Bot.  (1843)  203,  Bchb.  Ic.  XXVIIL  (1858) 
t.  142  f.  21,  C.  T.  Babingt.  et  Gibs.  in  Phyt.  L  (1843)  467,  EB.  SuppL 
(1849)  t.  2898,  C.  Epithymum  Kloeb.  Fiz.  III.  126  e  p.  Auf  Feldern 
mit  Medicago  satira  selten.  Bei  Zywiec  (jyi^.  460),  Brody  ohne  nähere 
Angabe  (Kloeb.  1.  c). 

3.  C.  Epilinum  Weihe  in  Boenningh.  Prodr.  Monast.  (1824)  75, 
Arch.  des  Apoth.  Ver.  VIII.  (1824)  54,  C.  densiflora  Soy.  et  Will. 
Mem.  soc.  Linn.  I.  (1822)  26  nomen  solum,  IV.  (1826)  280.  Auf  Lein- 
feldern nicht  selten.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC.  235),  bei  Krzadka 
(Leig.  Fiz.  III.  42),  Grodek  (T.  ZBG.  XII.  921),  Lemberg  (ZL.  105), 
Prussy,  Jaryczöw  (T.  1.  c),  im  Samborer  Kr.  (Bück.  ZBG.  XVI.  293), 
bei  Sieiiiawa,  G-Iowienko,  Dobieszyn  (K.^. 

4.  C.  lupuliformis  Kroch. ^  C.  monog-yna  ZL.  105,  BF.  461  nou 
Vahl.  In  Weidengebüschen  sehr  selten.  Bei  Kroscieuko  (BF.  1.  c), 
Lemberg  (ZL.  1.  c.)  fehlt  jedoch  iu   T.  ZBG.  XII.  921. 


POLEMONIACEAE. 
1.  POLEMONIUM  L. 

1.  P.  coeruleum  X.,  P.  Valerianae  folio  Gi/ib.  Lith.  I.  42. 
Auf  feuchten  Waldstellen,  Wiesen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden 
stellenweise.  Bei  Koscielisko  um  die  ehemalige  Försterei  (BF.  457) 
vielleicht  nur  verwildert,  am  Fusse  des  Woloszyn  (H.  Flora  XVII. 
5S2,  BF.  1.  c),  in  den  Thälern  Vallestina,  Oize,  Bodosch,  am  Boja- 
czeskul,  Klife,  Sacharistiu,  Muiitje  le  lung  [LIB.  254),  bei  Bogdauowka 
(Scliiw.  in  BG.  I.  159),  Bilohorszcze ,  Rzesna  ruska  (T.  ZBG.  XII. 
921),  zwischen  Stawki  und  Lelechöwka  (BG.  1.  c).  Bei  Krakaii  (Pol.  in 
BG.  1.  c.)  kaum,  wenigstens  in  BC.  234  nicht  bestätigt. 


NICOTIANA.  217 


SOLANEAE. 

1.  NICOTIANA  L. 

1.  N.  rustica  L.  und  2.  N.  Tabaciim  L.  mit  der  var.  N.  latis- 
sinia  MUl.  wei'deii  bloss  in  der  Bukowina  (^HB.  259j  uud  im  Czort- 
kower  Kr.  {Lenz  Fiz.  II.  57)  im  Grossen  gebaut. 

2.  DATURA  L. 

1.  D.  Stramonium  -L.,  Stramouium  spiuosum  Gilib.  Lith.  I. 
39,  St.  vulg-atum  Gaertn.  de  fruct.  IL  24.3.  Au  wüsten  und  bebauten 
Stellen  niedriger  uud  hügliger  Gegenden  häufig. 


3.  HYOSCYAMUS  L. 

1.  H.  nlger  i.,  H.  agrestis  Kit.  in  Schult.  Oesterr.  Fl.  1.(1814) 
383.  Au  ähnlicheu  Orteu  gemein. 


4.  SCOFOLIA  Jacq. 

1.  S.  carniolica  Jacq.  Observ.  I.  (1764)  32.  In  Bergwäldern 
selten.  Auf  der  Cergowa  gora  (-£".),  bei  Sambor  (Kozm.  ZBG.  XIV. 
134),  Burkut  im  Thale  des  Czaruy  Czeremosz  (Ä.  ZBG.  XVIII.  495), 
Moldauisch  Banilla,  Koszczuja,  am  Fusse  des  Dadul,  am  Cecina  (HB. 
258),  bei  Zaleszczyki  QFriedl.  in  BG.  L  181,  ZE.  27).  Bei  Drohobycz 
CHück.  ZBG.  XVI.  283),  Krosuo  QBosn.  ZBG.  XVI.  134),  Giowienko, 
Kobylany  (iS".)  nur  verwildert. 


5.  PHYSALIS  L. 

1.  Ph.  Alkekengi  L.  Au  Zäunen,  in  Auen,  Hohlwegen  niedriger 
und  hügliger  Gegenden  besonders  im  östlichen  Theile  stellenweise.  Bei 
Holosko  ma'Ie,  Zawadöw  (T.  ZBG.  XII.  922),  Lemberg  (Now.  Exs.), 
auf  der  fcysa  göra  QKloeb.  Fiz.  III.  127),  bei  Germakowka  (Lenz  Fiz. 
ll-  57),  Zaleszczyki  (Wittm.  Rozm.  18  24  p.  147),  Biirdey,  Rewna  am 
Fusse  des  Cecina,  Kaliczanka,  Czernowitz,  Kostest! e  (HB.  257),  am 
Fusse  der  Karpaten  bei  Horodenka  (Zacherl  Exs.),  Koziowa  (Hück. 
ZBG.  XV.  65),  Mieysce  (K.'). 


218  CAPSICDM. 

6.  CAPSICUM  L.  r.(t\\.  ed.  I.  IUI  i^"). 

1.  C.  annuum  L.  Sp.  488  ^•■'■').  Wird  in  Gärten  cultivirt. 

7.  SOLANUM  L. 

1.  S.  nigrum  />.  Aendert  ab: 
a.    legitimum    NUS.    179,    S.    uigTuni    viel.    Aut.,    S.    vulgatum 
Saumg.  Traus.  I.  169,  S.  Judaicum  BF,  478  nee  alior.  Au  wüsten    und 
bebauten  Stelleu  gemein. 


•sn)  Cal.  Periantlüum  monoplivllum,  quinnuefidum,  erectum,  persistens. 

Cor.  Petalum  rotatum.  Tubus  brevissimus.  Lirabus  magjiius,  semiquinriuefidus,  patons, 
plicatUS:  lapiiiiis  latis,  acutis. 

Stam.  Filamenta  quinque,  subulata,  minimae.  Antbcrae  oblonpae,  connivenles. 

Pist.  Germen  ovatum.  Stylus  filiformis,  stamiiiitjus  longior.   Stigma  obtusnm. 

Per.   Bacca  sine  pulpa,  ad  ovatam  figuram  accedens,  bilocularis,  cava. 

Sem.  plurima,  reniformia,  compressa. 

Der  Gattungscharakter  in  Endl.  gen.  6ö5  ist  folgender: 

Calyx  quiaque  —  sexfidus.  Corolla  hypogyna,  rotata  tubo  brevis'imo,  limbo  plicato, 
quinque  —  sexfido.  Stamina  ."> — 6,  coroUae  fauci  iaserta,  exserta;  filamenta  brevissima,  antherae 
conniventes,  longltudinaliter  dehiseentes.  Ovarium  bi-  trl-quadriloculare,  placentis  dissepimenti 
V.  anguli  centralis  basi  adnatis,  multiovulatis.  Stylus  Simplex,  subclavatus;  Stigma  obtusum, 
obsolete  bi-trilobum.  Bacca  exsucca,  polymorplia,  incomplete  bi-trilocularis,  placentis  septisque 
superne  deliquescentibus.  Semina  plurima,  reniformia.  Embryo  intra  albumen  carnosum  peri- 
phericus,  hemicyclicuä.  —  Herbae  annuae,  perennes  v.  frutescentes,  in  Asia  et  America  tro- 
pica indigenae,  ob  baccas  acriter  aromaticas  ubique  cultae,  polymorphae;  foliis  alternis,  soli- 
tariis  v.  geminatis,  integerrimis  v.  sinuatis,  pedunculis  extraaxillaribus  et  alaribus  unifloris, 
solitariis,  geminis  v.  ternis,  sorollis  sordide  albis  v.  ochroleocis,  baccis  erectidsculis  v.  pen- 
dulis,  ovatis,  globosis  v.  oblongo  -  pyramidalibus  ,  multiformibus ,  aurantiaceis  coccineis  v. 
purpureis. 

"'')  Caule  herbacoo. 

Da  diese  Beschreibung  zu  kurz  ist,  so  lasse  ich  die  in  Fingerhut  Monogr.  Capsici  12 
gegebene  folgen: 

Herbaceum,  foliis  ellipticis  vel  ovatis  acuminatis  integris  glabris;  calyce  erecto  vel 
erectiusculo,  pentagono,  glabro,  dentibus  erectis  acuminatis  obtusiusculis;  fructibus  laeviuscnlis 
conico-oblongis,  basi  diJatata  calyce  amplificato  insidentibus,  apicom  versus  attenuatis  bilocula- 
ribus,  dissepimentis  placentara  versus  incrassatis. 

Caulis  herbaceus,  erectus,  1 — 2  pcdalis  subsimplex  vel  ramosus,  tetra  —  pentagonus,  angu- 
lis  obtusis,  glabriusculus,  ad  pedunoulorura  petioloruraque  insertionem  interdum  pilis  sparsi» 
rigidiusculis  adpressis  instructus,  ramis  alternis  erecto-patentibus  vel  patcntibus  glabris.  Folia 
patentia,  jnferiora  divergentia,  alterna  solitaria,  bina,  rarius  terna,  alterum  altero  majus, 
l'/j — 3  poU.  longa,  '/^ — 1 '/,  poll.  lata,  elliptica  vel  ovata,  acuminata  apice  rotundata  obtusa, 
integra,  e  basi  latiore  in  petiolum  decurrentia,  facie  atro-viridia,  subtus  pallidiora  nervoque 
medlo  crasso  instructa.  Petioli  glabri,  folio  breviores,  facie  canaliculati  basi  latiores,  lateribus 
superne  ad  medium  usquc  foliorum  margine  producto  instructi.  Pedunculi  solitarii  rarius  ge- 
mini, glabri.  subangulati,  calycem  versus  incrassati,  7 — 11  lin.  longi,  fructiferi  erecti  vel  erec- 
tiusculi.  Calyx  conico-cyathiformis,  truncatus,  penta  —  hexagonus,  angulii  rotundato-obtusis, 
quinque  sexdentatus,  dentibus  erectis  acuminatis  apice  obtusiusculis,  glaber,  post  deflorationem 
superne  dilatatus,  dentibus  patulis.  Coröllae  limbus  quinque-sexfidus  sordide  albidus,  laciniis 
oblongis  ovato-acuminatis  plicatis  apice  acutiusculo  plerumque  inflexis,  Germen  laeve,  ovatum 
superue  attenuatum,  apice  fovoolatum.  Stylus  ercctiusculus  apiccm  versus  subincrassatus,  stig- 
mato  obtuso  subtrilobato.  Bacca  conico-oblonpa,  l—3'/i  poUicaris.  suberecta,  apice  attenuata, 
obtuso-rotundata,  basi  latiore  calyci  dilatato  insidens,  laevis  nitida,  primum  atro-viridis  seu 
colore  nigrescenti  inspersa,  maturitate  plerumque  intense  cinnabarina  vel  etiam  variegata  et 
ilava,  bilocularis,  dissepimentis  oppositis,  superne  liberis,  basi  placeuta  centrali  concretis  ibiqae 


SOLANUM.  219 

ß.  miniatum  NUS.  180,  S.  miuiatum  Bernh.  Au  ähnlichen  Orten 
selten.  Bei  Krakau  (BC.  244),  Tarnöw  iGrz.  ÖBW,  III.  146),  Lemberg 
(ZL.  88). 

y.  luteo-croceum  NUS.  180,  S.  n.  y.  villosum  L.  Sp.  186,  S.  yillo- 
sum  Z,am.  Tabl.  enc.  II.  (1793)  18,  S.  Judaicum  BG.  I.  183  hat  nach 
der  Berichtigung  in  Bess-  Volh.  11.  n.  27  hellgelbe  und  nicht  schwarze 
Beeren.  Bei  Krakau  (BC.  244),  Lemberg  (iT.). 

8.  viride  NUS.  180,  S.  humile  Bernh.  Mit  der  Var.  or.  aber  sel- 
tener. Bloss  um  Krakau  (Ä  ZBG.  XIV.  134). 

2.  S.  Dulcamara  L.  Dulcamara  liguosa  Syr.  Zieln.  (1613) 
1818,  Gilib.  Lith.  I.  37.  In  Auen,  nassen  Gebüschen,  au  Ufern,  Zäunen 
und  auf  alten  Mauern  gemein. 

3.  S.  tuberosum  L.  Wird  in  mehreren  Spielarten  gebaut. 

4.  S.  Melong^ena  L-  Sp.  186^'^),  S.  esculentum  Dm«.  Hist.  des 
Solanum  (1813)  '208.  Wird  cultivirt  (HB.  256). 


incrassatis  subbilobis.  Semina  snbreniformia ,  lateribus  compressiuscula ,  straminea,  superne 
dissepimentis  tantummodo  insidontia.  Pro  varia  cultura  ac  soli  mutatione  mirifice  rariat :  Occut- 
rit  enim:  1.  Caule  simplicissimi  humiliori;  2.  Caule  ramosissimo  majori  vel  et  superne  tantum 
ramoso;  3.  foliis  majoribus  magis  acuminatis  vel  minoribus  atro-viridibus,  palleseentibus  nee 
non,  sed  rarius  varieg^atis;  4  fructibus  majoribus  longioribusque  vel  minoribus  ad  ovatam  quidem 
subcordatamve  formam  tendentibus  etc.  Ne  varietatum  formarumque  intermediarum  copia  nimis 
longa  sit,  Sequentes  tantum  memoratu  digniores,  afferam: 

a)  C.  a.  rugulosum:  fructibus  conicis  latis  majusculis  basi  dilatata  calyci  insidenti- 
bug  subrugosis  rubris. 

b)  C.  a.  acuminatum:  fructibus  conico  acumiualis  erectis  plerumque  minoribus,  basi 
amplificata  calyci  insidentibus  rubris  vel  flavo  et  rubro  rugosis. 

c)  Ca.  subangul  osum:  fructibus  conico-truncatis  auguloso-torulosis  plerumque  bifidis 
erectiusculis,  praecedenti  paulo  minoribus. 

d)  C.  ovoideum:  fructibus  oblongis  ovoideis  majusculis  erectis  laevibus  flavis 
aut  rubris. 

e)  C.  a.  ab  br  e  via  tum:  ramosissimum,  fructibus  ovatis  vel  cordiformibus  erectis  sub- 
rugosis erectis. 

f)  C.  a.  olivaeforme:  gracile,  fructibus  ovato-oblongis  olivaeformibus  erectis    rubris. 
Planta  annua. 

i-*"*)  Caule  inermi  herbaceo,  foliis  ovatis  tomentosis  iutegris,  calycibus  spinosis. 

Die  ausführlichere  Beschreibung  in  DC.  Prodr.  XIII.  i.  35.5  n.  816  lautet: 

Caule  herbaceo  aculeato  vel  inermi,  foliis  ovatis  acuminatis  subrepandis  sinuatisve 
stellato-tomentosiusculis  inermibus  raro  aculeatis,  floribus  6 — 9-divisis,  calyce  aculeato  6—9- 
andris,  seminibus  nudis.  Caulis  1 — 2-pedalis,  ramosus  crassiusculus,  glabriusculus,  viridis,  atro- 
purpureus.  Rami  saepius  atropurpurei,  pilis  stellatis  sessilibus  obiter  obsiti.  Folia  longe  petio- 
lata,  suprema  gemina,  altero  minore,  basi  valde  inaequalia,  acuta  vel  subtrunoata,  majora  adjecto 
petiolo  8 — 9-pollicaria,  4 — 5  poll.  lata,  supra  viridia,  stellato  pilosiuscula,  subtus  albescentia, 
stellato-tomentella,  venis  primariis  4 — 5  utrinsecus  subtus  prominentibus  saepe  purpurascentibus. 
Petioll  limbis  subaequales.  Pedunculi  interdum  bifidi,  saepius  uniflori,  semi-poUicares,  tomen- 
tosiusculi,  albidi,  aculeati,  cernui,  post  anthesin  accresceutes.  Flores  multifidi.  Calyx  aculea- 
tus,  6 — 9-fidus,  laciniis  irregularibus  oblongo  linearibus  subulatis,  in  flore  integer,  in  fructu 
laciniatus,  6  lin.  diam.  Corolla  violacea,  medio  stullulä  lutea  notata,  IV4  poll.  diam.,  6 — 9-fida, 
laciniis  latis  acutis,  subtus  tomentosiusculis.  Stamina  6 — 9,  corollä  dimidio  breviora.  Äntherae 
luteae,  apice  biporosae.  Ovarium  sabtorulosum  4 — 5 — 6-loculare.  Stylus  tomentosiusculus,  albus, 
teres,  paulo  curvatus,  2 — 3  lin.  longus.  Stigma  4 — 5-fidum.  Bacca  magna,  2—6  poUicaris,  2—3 
poll.  diam.  nitida,  apice  obtusa.  umbilicata,  farcta,  loculis  evanidis,  placentis  carnosis,  albidis. 
Semina  parva  nuda,  alba,  compressiuscula.  Multum  variat. 

«.  aculeatum,  aculeatum,  baccis  oblongo-feretibus  violaceis. 

ß.  subinermis,  subinermis  baccis  oblongis  violaceis. 

Y-  inerme,  inerme,  coroUis  bvevibus,  baccis  globosis  violaceis  luteis  vel  albis. 


220 


LYCOPKRSICl'M. 


8.  LYCOPERSICUM   Tourn.'^^'*). 


1.  Ii.  esculentum  Äfill.  Gard.  Dict.  n.  2^*"),  Solanum  Lyco- 
p  er  sie  um  L.  Sp.  185.  Wird  gebaut  und  kommt  auf  Schutt  verwil- 
dert vor. 

9.  LYCIUM  L. 

1.  Ii.  barbarum  L.  rrsprüuglich  zu  Zäunen  verwendet,  gegen- 
wärtig bereits  einheimisch  geworden. 

10.  ATROPA  L. 

1.  A.  Belladonna  L.  lu  Wäldern  niedriger  und  gebirgiger  Ge- 
genden stellenweise.  Bei  Zywiec  QBF.  479)  zwischen  Neu-Sandee  und. 
Zbyszyce  (H.  Flora  XVII.  571),  am  Luban,  Livocz!  (BF.  l.  c),  bei 
Weglowka,  Krasiia,  Chorkowka,  Rudawka  (Ä".),  Iwonicz!  (Sier.Tiz.  lll. 
37),  auf  der  Cergowa  göra!  (BG.  I.  182),  bei  Popiel  am  Wege  nach 
Opaka  (Hück.  Fiz.  II.  30),  Solka  (II.  Flora  XIX.  649),  Storozynetz, 
Proszkowitz,  Kamenna,  am  Dialu-Dracului  (BB.  2.57),  Cecina  (Wittm. 
Rozm.  1824  p.  148,  IIB.  1.  c ),  bei  Pasieki,  Siechow  (T.,  Oleszk.  ZBG. 
XII.  73,  922),  Zawalüw  (T.  ZBG.  XII.  922,  Noiv.  Exs.),  Zabledza  (Grz. 
ÖBW.  III.  146),  Dubie,  Zary,  Tenczyn,  zwischen  Alwernia  und  Poreba 
CBC.  245). 


139^  Flore  monopetalo,  rotato  et  multifido:  ex  cujus  calyce  sui-frit  pistillura  mediaofloris 
parti  adinstar  clavi  infixum.  quod  deinde  abit  in  fructum  moUera  carnosum,  subrotuiidatum,  ia 
varia  loculamenta  divisum,  seminibus  foetum  ut  plurimum  planis. 

Der  Gattungscharakter  in  DC.  Prodr.  XIII.  i.  23  lautet: 

Calyx  gamopliyllus,  persistens  b — 6 — oe-partitus.  Corolla  fcamopetala,  rotata,  tubo  bre- 
vissimo,  limbo  plicato  5 — ß — Gc-fido.  Stamina  5 — 6— oo,  corollae  fauci  inserta;  filamenta  brevis- 
sima;  antherae  oblone;o-conieae,  membranä  apice  elon?ata  connatae,  intus  lonjitudinaliter 
dehiscentes.  Ovariura  2 — 3 — cz:-loculare,  placenfis  disscpimcnto  adnatis,  muUiovulatis.  Stylus 
Simplex,  Stigma  obtusum,  obsolete  2 — 3 — ap  lobatum.  Bacca  succosa,  1 — 3  — cc-locularis.  Semina 
plurima,  reniformia,  pulposa,  papilloso-viUosa.  Embryo  peripbericus,  arcuatus,  intra  albumen 
carnosum.  Plantae  Am'Ticae  tropicae,  nunc  ob  fructus  si  condiuntur  adraodum  sapidos  in  liortis 
ubivis  cultae,  erectae  vel  procumbentes,  anniiae  aut  perennes,  herbaceae  aut  suffruticosae; 
foliis  alternis  decompositis  imparipinnatisectis.  Pedunculi  extraaxillares,  multiflori;  pedicelli 
sub  flure  articulati,  fructiferi  reflexi.  Aestivatlo  plicato-valvata.  Flores  in  L.  esculento  (scu 
Lycopersicum  L.")  coalescentia  et  fusione  2 — 8 — 4—5  florum,  vel  partium  multiplicatione-mon- 
strosi,  calycem  corollam  stylumque  multifidum,  antheras  numerosas  polyadolphas,  baccam  deniquo 
multilocularem  latam  torulosam  praebentum. 

'*")  In  Ermanglung  der  Originalbeschreibung  gebe  ich  die  in  DC.  I.  c.  26  enthaltene: 

Villoso-pilosum,  caulibns  crassiusculis,  foliis  inaequaliter  pinnatisectis,  segmentis  inciso- 
dentatis  subtus  glaucescentibus,  floribus  multilobatis,  baecis  torulosis  sulcatis  glabris  multo 
locularibus. 

a.  baecis   r  u  b  ri  s. 

p.  baccis  rubris  p  all  e  sc  en  t  i  b  us. 

Y-  baccis  1  u  to  is. 

S.  b  a  c  c  i  s  a  1  b  i  s. 

e.  nauum,  caulc  parvo  crussiorc. 

V  majus,  caulc  alte,  fruclibus  majotibus. 


VKRBASCCM.  221 


SCROFULARINEAE. 

1.  VEBBASCUM  L. 

1.  V.  Thapsus  L.,  V.  lauatum  GUib.  Lith.  T.  40.  Au  trockenen, 
steinigen  Orten,  Wegen,  Waldrändern,  wüsten  Orten  stellenweise.  lu 
allen  nördlichen  und  östlichen  Kr.I  {BC  246,  Grz.  ÖBW.  III.  146,    Fiz. 

II.  45,  Jabf.  Fiz.  217,  BG.  I.  177,  ZL.  27,  T.  ZBG.  XVIII.  349,  Lenz 
Fiz.  IL  57,  H.  Flora  XIX.  627,  //F.  260,  Kn.  Pr,  9),  längs  der  Kar- 
pateukette  bei  Kowalowy  (-fiT.),  am  Dunajec  (Ä.  Flora  XVII.  568),  im 
Vorgebirge  der  Beskiden  (BF.  482). 

2.  V.  phlomoides  i.,  V.  Thapsus  Fi'e^^^  Ic.  pl.  med.-oecon.  II. 
(1803)  t.  213  et  V.  thapsoides  Schult.  Cat.  hört,  bot  Crac.  ...  nach 
BG.  I.  178.  Auf  Anhöhen,  an  Wegen,  wüsten  Stellen  niedriger  und  hüg- 
liger Gegenden  nicht  überall.  Bei  Tarnow  (Grz.  ÖBW.  Ilf.  !.ö6j,  Wülkanie- 
dzwiedzka  (Jabl  Fiz.  217),  Lemberg  {ZL.  87,  T.  ZBG.  XII.  922),  Brody 
{Kloeb.  Fiz.  III.  127),  Taruopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349),  zwischen  Horo- 
denka  und  Hadikfalva  (//.  Flora  XIX.  653),  fehlt  jedoch  in  HB.  260, 
am  Poprad  (B.  Fiz.  III.  62),  im  Vorgebirge  der  Beskiden  (BF.  483). 

3.  V.  thapsiforme  Schrad.  Comm.  soc.  götting.  II.  (1813)  13, 
V.  Thapsus  EB.  VIII.  (1799)  t.  5i9,  V.  cuspidatum  Schrad.  1.  c, 
V.  phlomoides  y.  thapsiforme  Neilr.  Nieder-Oesterr.  539.  Auf  stei- 
nigen oder  trockenen  Anhöhen,  au  Wegen,  wüsten  Stellen  selten.  Im 
Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BG.  246),  bei  Lemberg  (ZL.  87),  Demnia, 
Mikofajow,  Stryj  (Iläck.  ZBG.  XVI.  286,  293),  in  den  Beskiden 
(BF.  483). 

4.  V.  speciosiim  Schrad.  Auf  Kalkhügeln,  an  Rainen,  sandigen 
Orten  und  Strassengräben  niedriger  Gegenden  zerstreut.  Auf  den  Krze- 
mionki,  bei  Pr^dnik,  Bierzanöw,  Niepolomice  (BC.  247),  Wölka  nie- 
dzwiedzka  (Jabf.  Fiz.  217),  Tereszeny,  Preworokie  Opriszeny,  (HB.  261). 

Y.  pulveruleiituiu  Vill.  Bist,  de  pl.  de  Dauph.  II.  (1787)  490,  V. 
floccosum  IT'Ä'^.  PI.  rar.  I.  (1802)  81  t.  79.  Bei  Tarnow  (Grz.  ÖBW. 
in.  146)  kaum,  fehlt  überdiess  in   Grz.  Fiz.  II. 

5.  V.  Lychnitis  L.  V.  parvo  flore  GUib.  Lith.  L  41,  V.  pul- 
verulentum  3IB.  Taur.  cauc.  I.  IGO  non  Vill.  V.  Biebers teinii 
Bess.  Ind.  hört.  Crem.  1821  p.  ...  nach  Eichiv.  Skizze  140,  BF.  483. 
Au  felsigen  oder  sandigen  Orten,  Rainen,  in  Wäldern  niedriger  Gegen- 
den stellenweise.  Bei  Tenczyn,  Krzeszowice,  Bolechowice,  Zabierzow, 
Aleksaudrowice,  Muikow,  Baczyn,  (BC.  247),  Bielany  (BC.  1.  c,  A. 
BV.  VII.  117),  auf  den  Krzemionki,  bei  Pychowice,  Bodzow  (BC.  1.  c), 
Lemberg  (BG.  I.  179,  ZL.  62,   T.  ZBG.  XIL  923),    Brody    (Kloeb.    Fiz. 

III.  127),  Narajow,  Brzezany,  Wisniowczyk,  Mikulince  (-K),  am  AA^ege 
von  Süobodzia  nach  Czernawka  (HB.  261),  zwischen  Hadikfalva  und 
Horodniki  (H.  Flora  XIX.  651),  bei  Suczawa,  Nemericzeny  (Kn.  Pr. 
12),  Litteuy  (HB.  261,  Kn.  Pr.  9),  Lukaschestie,  Sterzeroja  (HB.  I.  c), 


222 


VERBASCüM. 


auf  der  Bobaika  (H.  Fl.  XIX.  638),  am  Diiiiajec  ( H.  1.  c.  XVII.  öfiS-), 
im  Vorgebirge  der  Beskideu  oft  {BF.  483J.  Die  Var.  V.  albiiui  Moencli. 
bei  Kostrze,  Debuiki  auf  der  Anhöhe  gegenüber  der  Ueberfuhr  nächst 
dem  Steinbruche  (BC.  247),  Lemberg  (Zi:.  27),  Cerkovvna  (T.  ZBG. 
XII.  71,  923). 

V.  thapsifiiiiiii-lijihiiltis  Schiede.  Auf  Hügeln,  an  Wegen  bei  Baczyu, 
Tyniec,  Bierzauüw  (BC.  2i7). 

6.  V.  Orientale  MB.,  V.  Chaixii  Vill.  Hist.  des  pl.  de  Dauph. 
IL  (1787)  491  t.  48,  V.  austriacum  Schott,  in  R.  et  Seh.  Syst.  IV. 
(1819)  341.  Auf  Feldern,  an  Wegen,  in  Gebüschen  niedriger  und  hüg- 
liger Gegenden  nicht  selten.  Bei  Kostrze,  Bodzow,  Pychowice,  Debuiki, 
Prokocim,  Bierzanüw  (BC.  248),  Lemberg  ohne  nähere  Angabe  (Jar. 
ZBG.  XII.  923),  Tariiopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349),  Kadobestie,  Kotzmaiin 
(HB.  261),  Zastawna  (HSt.  22),  Pohorloutz,  Kuczurmik,  Czernawka, 
Sadagura,  Rohozna,  Korowia  (HB,  261 ),  Kuczurmare,  (^HSt.  22),  Arme- 
nisch Mitoka  fJTn.  Pr.  9),  Suczawa  (HB.  1.  c),  an  der  Strasse  nach 
Gura  Humora  (Kn.  1.  c),  Uidestie,  Kalluestie  (HSt.  22),  im  Samborer 
Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  293),  in  den  Beskideu  oft  QBF.  485). 

7.  V.  nigrum  L.  Au  Wegen,  Gräben,  Flussufern  niedriger  und 
hügliger  Gegenden  häufig. 

8.  V.  Blattaria  L.  An  Flussufern,  Gräben,  Wegen,  Rainen  nie- 
driger und  hügliger  Gegenden  zerstreut.  Bei  Liszki,  Skotuiki  (BC.  249), 
Piekary(/iC.  1.  c,  A.  BV.  VII.  117),  Baiice,  Mydluiki,  Zielouki,  Bibice, 
Prokocim,  Bierzanow  (BC.  249),  zwischen  Bochuia  und  Liraauowa  (Ilse 
BV.  X.  35),  bei  Tarnow  (Grz.  ÖBW.  III.  146,  Fiz.  IL  45),  Lacka  Wola 
(K.J,  Lemberg  (ZL.  107,  T.  ZBG.  XII.  923),  Zablotow  (Witttn.  Rozm. 
1844  p.  147),  Czernawka  (HB.  262),  Kamenua  (H'St.  23),  Kalinestie  au 
der  Pruschuitzn,  Ober-^Vikow,  Straza,  längs  der  Karpatenkette  bei  Dorna- 
AVatra  (HB.  262),  im  Samborer  Kr.  ( IJück.  ZBG,  XVI.  293),  bei  Kowa- 
lowy,  Jasfo  (K.),  Kroscienko  gegen  Tylmanowa  (JJ.  Flora  XVII.  572), 
Myslenice  (Hddenr.  BV.  X.  3),  in  den   Beskideu  (ßF.  485). 

9.  V.  phoeniceum  L.  Auf  trockenen  Hügeln,  Wiesen,  an  Wegen, 
Rainen,  an  Holzsch lägen  niedriger  und  hügliger  Gegouden  nicht  überall. 
Bei  Podgorze,  tuczyanowice  (BC.  249),  Lemberg  ohne  nähere  Angabe 
(Schiw.  in  BG.  L  170,  ZL.  107,  Plach.  ZBG,  XII.  923),  Janczyn,  Nara- 
j6w  (K.),  Bilcz  (Lenz  Fiz.  II.  51),  Zaleszczyki  (Fricdl.  in  BG.  1.  c), 
Okna,  Pohorloutz,  Jurkoutz,  Doroschoutz,  Wassileu,  Kadobestie,  Sucho- 
wercha  (HB.  262),  längs  der  Karpatenkette  bei  Suchodol  (Ä".),  am 
Fusse  der  Beskideu  de.s  Wadowicer  Kr.  (BF.  486). 

2.  SCROFULABIA  L. 

1.  S.  nodosa  L.  Sp.  619.  In  Wäldern,  Gebüschen,  Holzschlägen, 
an  Zäunen,  Bächen,  bis  an  den  Fuss  der  Ceutralkarpaten  gemein 
(BF.  487). 

2.  S.  aquatica  L.,  S.  alata  Gilib.  Lith.  11.  127,  S.  Ehrhartii 
C.  A.  Steven.  An  ähnlichen  Orten.  Die  Var.  creiiata  Neiir.  Nieder- 
Oesterr.  543,  S.  aquatica  EB.  XIL    (1801)   t.    854,    S.    Balbisi    Hörn. 


SCUOFOLARIA. 


2?3 


Hort.  hafu.  II.  577  in    den    Beskiden,    am   Fusse    der    Centralkarpateu, 
Pieiüiieu  ohue  nähere  Angabe  {^BF.  488), 

3.  S.  Scopolii  Hoppe.  In  Wäldern,  Gebüschen,  an  Wegen,  Zäu- 
nen, in  Gärten  hügliger  und  gebirgiger  Geg'enden  bis  zur  obern  Wald- 
grenze beinahe  überall.  Von  den  Beskiden  (BF.  487)  längs  der  ganzen 
Karpatenkette!  (Uecht.  ÖBW.  VII.  487,  Reim.  BV.  VII.  138—9,  Ihe 
I.  c.  X.  4,  II,  15,  35,  BG.  II.  54,  Seldl.  Isis  1868  p.  65,  Turcz.  Fiz.  III.  145, 
T.  ZBG.  XII.  84,  Zach.  ZBG.  XIV.  134,  H.  Flora  XIX.  648,  650),  bis 
Suczawa  (HB.  '263 II,  Kn.  Pr.  9),  bei  Meretzey,  Solka,  Andrasfalva, 
Sereth,  Tereszeny,  Frauzthal,  Hatua,  Storozyiietz,  Krasna,  Bobestie, 
Kostestie,  Stanestie,  Draczyuetz,  Czernowitz  (H.  Exs.),  Horeczal!  Zuriu, 
Nowosielice,  Toporoutz,  (HB.  1.  c),  Czernawka,  Wasloutz,  Szeroutz, 
Rohozna,  Lemc-zestie  (H.  Exs.),  Oreszeny,  Babiu,  DoroschoutzII  (HB. 
1.  c),  Kuczurmik  (H.  Exs.),  Zamuszyn  (HB.  1.  c),  Podhayce  (-£".),  Sta- 
resiolo  (BG.  1.  c),  Lemberg  nächst  dem  Jesuiteugarten  (Tangl.  ZBG. 
XII.  923),  Lubieii  (BG.  1.  c),  tancut  (ZE.  75),  Tarnow  (H.  Flora 
XVII.  575,  Grz.  Fiz.  II.  45),  Biskupice,  Grajöw,  Kalwaryja    (BC.    250). 

S.  Scorodiana  L.  In  Galizien  ohne  nähere  Angabe  (Schult,  in 
Wydler  Ess.  mouogr.  sur.  Scrof.  28). 

4.  S.  vernalis  X.,  S.  eordata  WK.  PI.  rar.  I.  (1802)  75  t.  73. 
In  schattigen  Wäldern  der  Beskiden  sehr  selten.  Bloss  auf  der  Süd- 
.seite  (Bosn.  Exs.)  der  Cergowa  gora  (Christ,  in  BG.  II.  55).  Im 
benachbarten  Schlesien  bei  Zasl'awice  (Wimm.  Schles.  394,  Kolb.  ZBG. 
XII.  1208,  BF. 


3.  LINARIA  T&uni. 

1.  Ii.  Elatine  MilL  Auf  Aeckeru,  angeschwemmten  Orten  nicht 
häufig.  Bei  Wieliczka  (H.  ZBG.  XI  48),  Zabierzow,  Wrozeuice,  Wola 
Batorska  (BC.  253),  im  Rzeszower  Kr.  (Jabl  nach  H.  ZBG.  XIV.  134), 
bei  D9,browica,  Cieplica  dolna  (Jabf.  Fiz.  217  bei  Plowce,  Iwonicz,  Glo- 
wienka  (ÜT.). 

2.  Ij,  minor  l>e.s/.  An  feuchten,  steinigen  oder  sandigen  Orten 
überall. 

3.  Ii.  arvensis  Desf.  Auf  Feldern  und  Jurakalkhügeln  der  nörd- 
lichen Ebene  stellenweise.  Bei  Byczyna  (B.  ZBG.  XVIII.  495),  Sanka, 
Chelm  (BC.  252),  Podgorze  (ZE.  75,  BC.  252),  Gdöw,  Tarnöw  (Grz. 
Fiz.  II.  45),  Lemberg  hinter  der  Schiessstätte  (T.  ZBG.  IX.  53),  doch 
fehlt  diese  Angabe  in   T.  ZBG.  XII.  923. 

L.  alpiiia  Mill.  Auf  den  Alpen  der  Bukowina  (^^.  75),  fehlt  jedoch 
in  HB. 

L.  genistifolia  MiU.  In  der  Bukowina  (ZE.  75),  fehlt  jedoch  in  HB., 
auf  der  östlichen  Hochebene  (H  Roczn.  XXXIII.  111).  Auf  den  Kar- 
paten (ZKos.  in  BG.  II.  52)  gewiss  nicht. 

4.  L.  vulgaris  Mill.  An  Rainen,  Wegen,  auf  Grasplätzen  gemein. 


991  LIXAIUA. 

L.  linifitlia  BG.  I.  53'*')  excl.  syn.  von  den  Karpaten  und  An- 
tirrhinum  Linaria  Hacq.  I.  149'**)  zwischen  Kimpolung'  und  Warna 
sind  nach  Hoelzl  ZBG.  XI.  443  eine  Form  von  L.  vulgaris.  Was  L. 
liuifolia  ZE.  75  in  Podolien  und  der  Bukowina  sein  soll,  lässt  sich 
ohne  Originalexemplare  überhaupt  nicht  sag'en.  Antirrhiiium  lini- 
folium  Willd.  Sp.  III.  254  excl.  syn.  ist  nach  Chav.  Mouogr.  Aiitirrh. 
1"2<)  =  Linaria  liuifolia  Rchh.  Ic.  V.  (1827)  14  f.  609,  L.  liuifolia 
Rocket.  PI.  Ban.  (1828)  6ü  t.  XVII.  f.  47  hingegen  ■=  L.    italica    Treu. 

4.  ANTIRRHINUM  L. 

1.  A.  majns  L.  Wird  in  Gärten  cultivirt.  Auf  der  Gora  sw. 
Marciua  (Grz.  ÜBW.  III.   146)  offenbar   verwildert. 

2.  A.  Orontium  L.,  Orontium  arvense  Pers.  Syn.  II.  158. 
Auf  sandigen  Feldern,  Brachen  selten.  Bei  Oswieciui  (A.  BV.  VII.  110) 
Brzeskowinia,  Cholerzyn,  Bielany  (BC.  252),  Gdöw  (6'rr.  Fiz.  II.  45),  an 
der  Bial'a  (77.  Flora  XVII.  566),  in  Podolien  und  der  Bukowina  {ZE. 
75),  fehlt  jedoch  in  HB. 

5.  DIGrlTALIS  L. 

1.  D.  ambigua  Murr.  Prodr.  stirp.  gött.  (1770)  65,  D.  lutea 
Cr.  Stirp.  iv.  (1769)  354  non  i.,  D.  grandiflora  Lam.  Fl.  frang.  II. 
(1778)  332,  D.  lutea  major  Gilib.  Lith.  IL  124.  Auf  buschigen  Hügeln, 
trockenen  Wiesen  yon  der  Ebene  bis  zur  oberen  Waldgrenze  häufig. 

D.  lutea  L.  Um  Krakau  QPol.  in  BG.  II.  57),  und  auf  Felsen  in 
der  Bukowina  (ZE.  76)  kaum,  fehlt  überdiess  in  BC.  251,  HU.  264.  D. 
lutea  hintor  BuguchwaTa  (Pan.  Pr.   12)  ist  offenbar  D.  ambigua  il/itrr. 

I).  puiiiurea  L.  Aui  Skleniec,  auf  der  Magura  (Kolb.  briefl.  Mittli.), 
am  Szczyrk  (Kolh.  ZBG.  XII.  1208),  Kotarz  (Kolb.  briefl.  Mitth.)  durch 
Samen  aus  Koscielisko  (hier  oft'enbar  bloss  cultivirt)  angebaut  (Kolb. 
1.  c).  Bei  Alwernia  {Demb.  Tent.  144),  Tyniec  (Christ,  in  BG.  IL  56), 
Wola  duchacka  (Demb.  1.  c),  Piaski  (Christ.  1.  c,  Demb.  1.  c.).  Nach 
Host.  Fi.  austr.  t.  208  im  österreichischen  Kaiserstaate  nirgends  wirk- 
lich wild. 

6.  GRATIOLA  L. 

1.  G.  ofdcinalis  L.  Auf  nassen  Wiesen,  an  Ufern,  Gräben.  Bei 
Krzeszowice,  Pisary,  Niegoszowice,  an  der  Weichsel  bei  MogiTa,  Wola 
justowska  (BC.  250),  um  Güra  sw.  BronisLiwy  (Chri-it.  in  BG.  I.  39), 
bei  Krzadka  (Leig.  Fiz.  III.  42),  Sokolniki  (R.  ZBG.  XVIII.  495),  Gorzyce 


'*')  Foliis  lanccolatis  altcrnis  triucrviis  acuminatis,  caule  erccto,  floribus,  spica- 
tis  remotis. 

Kolia  lineari-lanceolata.  Klores  parvi,  üavi.  Pcdunculi  brcvissimi. 

i-^'-i)  Die  matte  !•  davon  sind  geschärfter,  nicht  lan/.ettföimipr,  sondern  beinahe  gleich 
brelt8chmal,  die  ganze  Pflanze  viel  mehr  steif,  fester,  geradwachsend  und  höher. 


LINDEHNIA. 


225 


QJach.  Ms.),  Sokal  (Chodor,  iu  BG.  1.  c.),  Zo'fkiew,  Grzybowice  (ZE.  4, 
ZL-  51),  Pautalicha,  Zi'otaiki  (iT.),  am  Fusse  der  Karpateu  bei  Jaslo 
auf  eiuem  Berge  (^Hilel  in  SG.  1.  c). 

7.  LINDEBXIA  All. 

1.  L.  pyxidaria  ^/^  Capraria  gratiolioides  L.  Syst.  ed.    X. 

(1759)  1117,  Gratiola  iuuudata  Kit.  iu  Sprengel  Pug.  I.  (1813)  1. 
Au  saudigeu  Flussuferu  sehr  selten.  Bei  Jezor  au  der  Biai'a  Przemsza 
(J?C.  259),  Ostrow,  Halicz  (i/6'.  16j,  Doroschoutz  (ÜjS.  i73). 

8.  LIMOSELLA  X. 

1.  L.  aqna.tica  L.  L.  plantagiuis  folio  Gilib.  Lith.  II.  122, 
Plautagiuella  palustris  Rajus  Syu.  278.  Au  feuchten  saudigeu  Orten, 
iu  ausgetrockneten  Lachen,  Wieseugräbeu  niedriger  und  hügliger  Ge- 
geudeu  zerstreut.  Kei  Piekary,  Bielauy,  im  Tynieckie  Koi'o,  bei  Deb- 
uiki,  Podgörze  QBC.  289),  Klikowa,  Partyu  {Grz.  ÖBW.  III.  146,  Piz. 
II.  45),  Tarnow  (H.  Flora  XVII.  565),  Janow,  Rzesna  ruska  (T.  ZBG. 
XII.  924),  Bogdauöwka  {Schkv.  in  BG.  I.  57),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII. 
349),  Mikuliiice,  Papierua,  Laskowce,  Wisuiowczyk  (-ST.),  Wassileu 
(^HSt.  44),  Doroschoutz  (HB.  273),  Zamuszyn  {HSt.  1.  c),  Leuiczestie, 
Mamajestie  (HB.  1.  c),  Zuczka,  Horecza  (HSt.  1.  c),  am  Fusse  der 
Karpateu  bei  Oröw  (Hück.  ZBG.  XVI.  261),  Sauok,  Jaslo  (K.),  im 
Vorgebirge  der  Beskiden  (BF.  504). 

L.  teiiuifulia  Nutt.  iu  Jouru.  of  the  Acad.  of  nat.  sc.  of  Philad.  I. 
1817  p.  163  nou  Hoffm.  Au  Gräben  des  Rzesua-ruska-Sumpfes  auf  Torf 
(T.  ZBG.  XII.  75),  fehlt  jedoch  iu  T.  1.  c.  924.  Bezüglich  der  verschie- 
deuen  Ansichten  über  die  echte  Pflanze  vergl.  ies.s.  Reise  durch  Norw. 
299,  Schlecht.  Bot.  Zeit.  XII.  920—1,  Rchh.  fil.  Ic.  XX.  34,  Lange  Handb. 
Dausk.  Fl.  1864  p.  457). 

9.  VEBONICA  L. 

1.  V.  SCUtellata  L.  Auf  sumpfigen  Wiesen,  an  Wassergräben 
uicht  selten.  Bei  Trzebinia  (BC.  253),  tobzöw  (BG.  I.  30,  BC.  1.  c), 
Debniki,  Pychowice,  Kobierzyn  (BC.  1.  c),  im  Walde  Brzezinki  (Grz. 
Fiz.  II.  43),  Jarina  (Strass.  in  herb.  Pant.).,  bei  Zorniska,  Rzesna  ruska, 
auf  der  Wolker  Hochfläche  (T.  ZBG.  XII.  924),  zwischen  Sknliow  und 
Nawarya  (BG.  1.  c),  bei  Beduaröwka  (JVoiv.  Exs.),  Lesieuice  (T.  1.  c.) 
Brody  (Kloeb.  Fiz.  IIL  127),  Pautalicha,  Mateuszowka  (K.),  am  Fusse 
der  Karpaten  bei  Dorna-Watraü,  Dorua-Kaudreuyü  (HB.  263),  Stryj 
(Hück.  ZBG.  XVI.  294),  im  Sauoker,  Jasioer  Kr.  (jBT.),  in  der  Neu- 
niarkter  Ebene,  am  Fusse  der  Tatra  iu  den  Beskideu  (BF.  491). 

2.  V.  Anag^allis  i.,  V.  lougifolia  r'epens  Gilib.  Lith.  II.  117. 
Au  Flüssen,  Teichen,  Wassergräbeu,  Quellen  niedriger  und  hügliger 
Gegenden  häufig. 

^'»apPi  galiz.  Pflanz.-Aufzühlun?.  ig 


20ß  VERONICA, 

3.  V.  Beccabunga  L.^  V.  r  otuudifolia  Gilih.  Litli.  II.  H6. 
Au  älmliclieii  Orten  docli  weit  häufiger  als  die  vorige. 

4.  V.  Chamaedrys  L.  Auf  Wiesen,  zwischea  Gebüsch,  iu  Ilai- 
ueii    Wälderu  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  sehr  gemein. 

5.  V.  urticaefolia  Jacq.  Fl.  austr.  I.  (1773)  37  t.  59,  L.  j'il. 
Suppl.  (1781)  83.  Au  felsigen  buschigen  Stelleu  der  Kalkvoralpeu  und 
deren  Thäler,  häufiger  iu  den  Ost-  als  iu  den  AVestkarpateu.  Iu  den 
Ceutralkarpaten  (//.  ZBG.  X.  617),  deu  Pieuineu  am  rechten  Dunajec- 
Ufer  und  Piei'iski  potok  ^BF.  493),  am  I'ikuj  (Ilück.  ZBG.  XV.  55),  auf 
der  Zaplata  (i/.  ZBG.  X.  C17J,  Czarua  Hora  (ü,  1.  c,  Ä.  ZBG.  XVIII. 
495),  bei  Wischnitz  gegen  deu  Nemczycz  (//.  Flora  XIX.  631),  Hry- 
uiowa,  Jab-touica  (i/.  ZBG.  X.  617),  Putilla,  Iswor,  auf  der  tuczyna, 
iu  Kirlibaba,  Tatarkaü,  Oize  und  Bodosch,  Vailieputua-Thaleü,  am 
Busa-Scherpiü,  Muutje  le  lung,  Klife,  Rareuü,  Dzumal»u!!  (HB.  266). 

6.  V.  moutana  L.  Amoeu.  IV.  (1759)  263.  In  Buchenwäldern 
hügliger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Kalwarya,  Lanc- 
korona  (BC.  255),  Myslenice  am  Strebel,  Püsko  (BF.  492),  auf  der 
Babia  gora  (R.  Roczn.  XXXIII.  213,  ZBG.  XVIII.  495,  BF.  1.  c), 
Rabka,  zwischen  Koscielisko  und  deu  Zakopauer  Eisenhämmern,  iu  den 
Pienineu,  hinter  Czchow  um  Rostoka,  bei  tososina,  Pisarzowa  (BF. 
1.  c),  zwischen  J^abowa  und  Krynica  (BG.  1.  32,  BF.  1.  c),  von  We- 
gl'uwka  bis  Ustrzyki  görue  (K.).,  bei  Fontiua  alba,  Fradautzü,  Korczestie, 
Petroutz  (HB.  267),  Uszkowice,  Starasol  (^BG.  1.  c),  Krzywczyce  (T. 
ZBG.  XII.  924). 

7.  V.  officiualis  L.,  V.  repeus  Gilib.  Lith.  II.  108.  In  Wälderu 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  überall  gemein,  steigt  in  deu  Ceu- 
tralkarpaten bis  in  die  Knimmholzregion  (BF.  494). 

8.  V.  Baumgartenii  R.  et  Seh.  Syst.  I.  (1817)  100  **'),  V.  pe- 
traea  Baumg.  Trans.  I.  21  uon  Steu.  Auf  Saudsteinfelseu,  iu  der 
Krumholzregion  der  Ostkarpaten  selten.  Am  Hrybra,  Tomuatik  (H. 
ZBG.  X.  617j. 

9.  V.  aphylla  L.  Auf  felsigeu  Triften  der  Alpen  und  Voralpeu 
in  deu  Westkarpaten.  Auf  der  Babia  gora  (Kelch  Schles.  Ges.  1840 
p.  10:>,  Koch  Syn.  604,  H.  ZBG.  XI.  51,  R.  Roczn.  XXXIII.  214,  BF. 
495),  iu  deu  Ceutralkarpaten  ziemlich   gemein    (HÄ.    12,    ZE.    4.   Hob. 


•*')  Caule  diiritali,  erecto,  simplici,  glabro,  apice  corymbo  dichotomo  terminante,  foliis 
inferioribus  oppositis,  sessilibus,  ovalibus,  s.  ovato-lancoolatis,  sorratis,  sumtnis  alternis,  semi- 
artiplexicaulibuä,  lineari-lanceolatis;  pedunculis  filiformibus,  erccto-patulis,  uiüfloris;  caljcinis 
laciniis  aequalibus,  coroUis  caljce  duplo  majoiibus,  pallide  cacruleis.  24.. 

Die  in  ND.  94  gegebene  Diagnose  lautet: 

Caule  repente ,  ramis  adscondentibus  pedunculisque  pubescentibus ,  foliis  sessilibus 
oblongis  vcl  laiicoolatis  serratis  glabris  distantibus  ncc  rosulato-aggregatis,  lineari-lanceolatis 
integerrimis,  vacomis  axillaribus  1  —  4  floris,  pedicellis  calyce  ter  aut  pluries  longioribus.  ealyci- 
bus  capsulisquo  glabris.  "21^.  Julio,  Augusto.  Caules  debiles,  rami  1 — 3"  longi,  1 — 4  racomos 
gereutes,  coroUae  magnae  4'"  diametro  pallide  coeruleae.  Affinis  V.  apliylla  L.  foliis  obo- 
vatis  jam  supra  basin  caulis  brevissimi  rosulato-aggregatis,  raeomis  subsolitariis  longissime 
exsertis  (ut  terminales  videantur),  pedicellis  calyce  tautum  duplo  longioribus  et  calycibus  cap- 
sulisque  glanduloso-pilosis  discrepat. 


VERONICA.  2"?  7 

ÖBW.  III.  18,  Grz.  1.  c.  260,  Fiz.  Tl.  45,  Vecht.  ÖBW.  VII.  343—4, 
Reim,  Kuhn  BV.  VII.  140,  142,  145,  Ilse  1.  c.  X.  4,  7,  10  Seidl.  Isis 
1867  p.  111,   1868  p.  65,  68,  FI.  ZBG.  XX.  472,  BF.  1.  c). 

10.  V.  latifolia  L.,  V.  Teucrium  Kolb.  ZBG.  XII.  1208  non  L. 
Auf  trockenen  odei-  steinigen  Auhölieu ,  Wiesen ,  an  Waldrändern, 
Gräben  niedriger  vuid  hügliger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Dubie,  Koby- 
lauy,  Mniküw,  Aleksandrowice,  Zakamycze  (_BC  255),  Sokolniki  {Jach. 
Fiz.  II.  20),  im  Zolklewer  Kr.  {B.  Fiz.  IV.  194),  bei  Grzybowice, 
Lemberg  (T.  ZBG.  XII.  924,  Now.  Exs.),  Kisielka  (T.  ZBG.  1.  c), 
Kizywczyce  {ZL.  36,  Noiu.  Exs.,  Strass.  iu  herb.  Pant.').,  Winniki  (T. 
1.  c),  Boratyn  {Kloeh.  Fiz.  III.  127),  Taruopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349), 
Papierna,  Budzauow,  Brzezany  (S'.),  Pofowce  {Köhler  Exs.),  Kriszcza- 
tek  (HB.  268,  Werenczauka   (H.    Exs.),    Jurkoutz,    Czeruawkaü    {HB 

I.  c),  Sadagura  (i/.  Exs.),  Horecza  (HB.  1.  c),  Czahor  (H.  Exs.),  am 
Cecina,  bei  Michalcze,  Tereszeuy  {HB.  1.  c),  Sinoutz,  Laudoufalva  {H 
Exs.),  Suczawa  (jKn.  Pr.  12),  Fradautz  {H.  Exs.),  am  Fusse  der  Kar- 
paten bei  Obertyn,  Zabokruki  {Zacherl  Exs.),  Sauok  (-K".),  Odrzykoii 
(Jabf.  briefl.  Mitth.),  am  Skrzyczna  {Kolb.  1.  c). 

11.  V.  dentata  Schm.  Fl.  boem.  I.  (1793J  i(y  t.  36—7,  V.  Teu- 
crium L.  Sp.  ed.  IL  (1762)  16?,  V.  prostrata  3IB.  in  litt.  test.  Bess. 
Volh.  2  non  L.,  V.  Teucrium  Host.  Fl.  austr.  I.  12,  V.  austriaca 
K.  dentata  Koch  Syu.  ed.  605.  Auf  trockenen  Anhöhen  niedriger  und 
hügliger  Gegenden  nicht  häufig.  Bei  Pychowice,  Debniki,  auf  den  Krze- 
mionki  {BC.  255),  zwischen  Lelechowka  und  Stawki  {BG.  I.  33,  T. 
ZBG.  XII.  924),  bei  Lemberg  gegen  Winniki  {BG.  1.  c,  ZF.  3),  auf 
der  Drancza  {N'ow.  Lep.  XVI.,  Kloeb.  Fiz.  III.  127),  bei  Brzezany,  Wi- 
sniowczyk  (K.),  Zaleszczyki  {Friedl.  in  BG.  1.  c),  zwischen  Oreszeny 
und  Szypenitz  {II.  Flora  XIX.  628),  fehlt  jedoch  in  HB.,  bei  Horecza, 
Laudonfalva,  Botuschana  {H.  Exs.),  iu  den  Beskiden  des  Wadowicer 
Kr  (BF.  495). 

12.  V.  austriaca  L.  Auf  Hügeltriften,  au  buschigen  Stelleu 
besonders  im  südöstlichen  Theile  nicht  selten.    Bei  Przemysl!  (Grz.  Fiz. 

II.  45j,  Zaleszczyki  (Friedl.  iu  BG.  I.  35,  H.  ZBG.  XI.  59),  Kriszcza- 
tek,  Wassileuü,  Kadobestie,  Doroschoutzü  {HB.  268),  Okna  (S.  Exs.), 
Toutry,  Pohorloutzü  {HB.  1.  c),  Kotzmaun  {H.  Exs.),  Sadagura,  am 
Zuczka-Bergeü,  Fradautz,  Audi-äsfalva  (HB.  1.  c).  In  den  Karpaten 
(ZKos.  in  BG.  1.  c.)  gewiss  nicht.  Die  fast  gleichlautende  Angabe  iu 
ZE.  3  ist  jedenfalls  nachgeschrieben. 

13.  V.  prostrata  L.  Auf  Hügeln,  Grasplätzen  im  östlichen  Theile 
stellenweise.    Bei  Lesieuice  {Weiss  ZBG.  XV.  458),  Brody    {Kloeb.    Fiz. 

III.  127),  auf  der  Drancza  {Noxv.  Lep.  XVI.),  bei  Taruopol  {T.  ZBG. 
XVIII.  349,  Grz.  Fiz.  II.  45),  Pantalicha,  Burkanow,  Brzezany  (K.'),  im 
Kolomyjer  Kr.  {H.  ZBG.  XI.  59),  bei  Polowce  (Köhler  Exs.),  Niwra 
(Lenz  Fiz.  II.  57),  Zaleszczyki  (BG.  l.  34,  ZE.  3),  Zamuszyuü,  Onuth, 
Szeroutz,  Czernowitzü,  (HB.  268),  Horecza,  Zurin,  Moiodyja,  Korowia, 
Michalcze  {H.  Exs.),  Botuschana  {HB.  1.  c),  Suczawa  (Kn.  Pr.  9).  Auf 

15* 


223  vEnoNioA. 

den  Karpaten  C^/t'b.''.  in  BG.  1.  c.)  gewiss  nicht.  Bei  Czawa  (Friedl.  in 
BG.  1.  c),  doch  gibt  es  keinen  gleichnamigen  Ort  in  Galizien  und  der 
Bukowina  '**). 

14.  V.  spuria  L.,  V.  foliosa  WK.  An  buschigen  Stellen,  in 
Wäldern  selten.  Bei  Taruow  (H.  Flora  XVIF.  565),  zwischen  Szklo  und 
Jauüw  (Strass.  in  herb.  Pant.')^  im  Zoikiewer  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  196J,  bei 
Mikulince,  Pantalicha!  (R.  ZBG.  XVHI.  496),  am  Cecina,  bei  Kostestie, 
Panka  (//.  Exs.).  Bei  Potocz  an  felsigen  Orten  (Friedl.  in  BG.  I.  29), 
doch  existirt  ein  gleichnamiger  Ort  weder  in  Galizien  noch  in  der 
Bukowina,  vielleicht  ist  damit  Potok  Zloty  im  Stanisdawower  Kr.,  auf 
welches  die  Angabe  passen  würde,  gemeint.  Nach  T.  ZBG.  XII.  924 
Var.  Ton  V.  longifolia,  was  unrichtig  ist. 

15.  V.  long^ifolia  L.i  V.  maritima  //.,  V.  foliosa  ZH.  nach 
Niessl  BrV.  VIII.  52,  mithin  aiich  ZE.  2  non  WK.  Auf  nassen  Wiesen 
stellenweise.  Bei  Chel'mek  {R.  ZBG.  XVIII.  49ü),  Kolo  lipowieckie, 
Jankowiec  (BC.  256J,  auf  der  Gora  äw.  Marcina  (Grz.  Fiz.  II.  45), 
Sokolniki  (Jacq.  Fiz.  II.  20,  R.  1.  c.j,  im  Zölkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV. 
194),  bei  Grodek,  Bartatow  (T.  ZBG.  XII.  924),  Lelechowka  (BG.  I. 
29),  Rzesna  ruska,  Bil'ohorszcze  (T.  1.  c),  Skniiowek  (BG.,  T.  1.  c), 
Dublany  (T.  1.  c),  unterhalb  Krzywczyce  (BG.  1.  c),  bei  Lesienice 
(T.  1.  c),  Szopki  (Strass.  in  herb.  Pant.\  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  127), 
Bia'Ia  (Strass.  1.  c),  Tarnopol  T.  ZBG.  XVIII.  349),  Pantalicha  (R. 
1.  c.  496),  in  der  Wierzböwka  und  Wygoda  (Lenz  Fiz.  II.  57), 
bei  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  1.  c),  Suczawa  (Kn.  Pr.  10),  Jako- 
beny  (H.  Exs.),  Hliboka,  Praesekareny ,  Siiczaweny,  Pankaü  (HB. 
2,64),  Komarestie  (//.  Exs.),  Sadowaü  (HB.  1.  c),  Mihowa  (77.  Exs.), 
Bohorodczany  (Wittni.  Rozm.  1824  p.  139),  Stebuik,  Chyrowka  (Hück. 
ZBG.  XVI.  278),  Iwonicz  (ZT.  40,  Boin.  Exs.). 

16.  V.  spicata  L.  Sp.  10,  V.  hybrida  L.  1.  c.  11.  Auf  trockenen 
Anliöhen,  Wiesen,  in  Gebüschen,  an  Waldrändern  nicht  überall.  Bei 
Tenczyn,  Zabierzöw,  Przegorza-1'y  (BC-  256),  Bielany  (BC.  1.  c,  A.  BV. 
VII.  117),  Tyniec,  Bodzöw,  Lil)iertüw,  auf  den  Krzemiouki  (BC.  1.  c), 
bei  Krzyz  (H.  Flora  XVII.  565.  Grz.  ÖBW.  III.  146),  Tarnöw  im  Walde 
Lipie  (Grz.  Fiz.  II.  45),  Brzuchowice  (ZL.  99),  Lemberg  (T.  ZBG.  XII. 
924)  Zurawniki  (Wiftm.  Rozm.  1824  p.  214),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  ,111. 
127),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349),  Poiowce  (Köhler  Exs.),  Germa- 
kowka  (Lenz  Fiz.  II.  57),  Szuparka,  Kriszczatek,  Pohorloutz  (//.  Exs.), 
Jiirkoutzü  (HB.  269),  Kuczurmik  (H.  Exs.),  Czernawka,  Szeroutzü, 
RohoznaÜ,  Zuczkaü  (HB.  1.  c),  Stanihora,  Buda  (H.  Exs.),  Czerno- 
witzü,  Horeczaü,  Ostritza  (HB.  1.  c),  Tereszeny  (H.  Exs.),  Suczawa 
(Kn.  Pr.  lOj,  längs  der  Karpatenkette  im    Samborer    Kr.    (Hück.    ZBG. 

144)  Da  in  dem  einzigen  geographischen  Lexicon  über  Russland  von  Semenow  nur  die 
altrussischen  Provinzen  berücksichtigt  werden,  so  konnte  ich  in  zweifelhaften  Fällen  über  Ort- 
schaften, die  ich  in  Polen  (Weichselgebiet),  Volhynien,  Podolien  und  Bessarabien  veimuthete, 
keinerlei  Aufschlüsse  erlialten.  Da  es  mir  an  Zeit  fehlte,  die  russischen  Karten  zu  diesem  Be- 
hufe  zu  Studiren,  so  musste  ich  mich  dahin  beschränken,  die  Niclitexistenz  dieser  Orlschaften 
in  meinem  Florengebiete  betonen  zu  sollen.  Das  Weitere  überlasse  ich  Jenen,  die  über  bessere 
literarische  Behelfe  verfügen  werden. 


VERONICA. 


229 


XVI.  "294),  in  deu  Pieniiieu,  am  Fiisse  der  Centralkarpateii,  iu  deu 
Beskideu  {BF.  497).  Varietäteu  sind: 

K.  V.  orckidea  Cr.  Stirp.  IV.  (1769)  333,  V.  c  r  ist  ata  5em/i.  Ueber 
einige  Ehrenpreise  (1806)  14 — 21.  Auf  trockenen  Wiesen  stellenweise. 
Bei  Podgorze  (-B<?.  I.  27},  Grzybowice,  Zniesienie,  Krzywczyce!  (T.  ZBG. 
XII.  924),  Zaleszczyki  (Fricdl.  in  BG.  1.  c),  Werenczanka,  Pohorlontz'.I, 
Jurkoutzü  QHB.  270),  Czernawka,  Franzthal,  Horecza  (iJ.  Exs.),  Czer- 
nowitz  am  Weinberge!!  und  Cecinaü  {^HB.  270),  in  den  Pieuinen,  am 
Eusse  der  Tatra,  Beskiden  ohne  nähere  Angabe  QBF.  498). 

ß.  V.  incana  L.  Sp.  10,  WIC  PI.  rar.  III.  (1812)  271,  t.  244,  V. 
ueglecta  Vahl  Eii.  pl.  I.  (1803)  59,  V.  squamosa  var.  or.  Rchb.  FI. 
germ.  370  nach  HB.  269.  Auf  Kalkfelsen  am  Dniestr  sehr  selten.  Bei 
Dobrowlany  (H.  Exs.),  Grodekü,   Onuth  (i7.  ZBG.  X.  617,  HB.  W9). 

V.  bellidioides  L.  In  deu  Beskiden  (Stasz.  Ziem.  77)  kaum. 

17.  V.  fruticulosa  L.  Sp.  ed.  II.  (1762)  15,  V.  fruticans 
Jacq.  En.  (1762)  2  et  200,  V.  saxatilis  Scop.  Fl.  carn.  I.  (1772)  11, 
V.  fruticulosa  Fl.  dan.  t.  342  nach  Hörnern.  Nomencl.  14.  V.  alpina 
ZH.  nach  N'iessl  BrV.  VIII.  52  non  L.  Auf  felsigen  oder  buschigen 
Stellen  der  Alpen  und  Voralpeu  besonders  auf  Kalk  stellenweise.  Auf 
der  Babia  göra  QBF.  498),  überall  in  den  Ceutralkarpaten  BBW.  553, 
üecht.  ÖBW.  VII.  343—4,  H.  ZBG.  XI.  68,  A.,  Beim.,  Kuhn  BV.  VIII. 
135,  138,  142,  145,  Ilse  1.  c.  X.  4,  6,  10,  Seidl  Isis  1867  p.  111, 
1868  p.  65,  68,  Grz.  Fiz.  IL  45,  FI.  ZBG.  XX.  475,  BF.  1.  c),  um  die 
Sokolica  der  Pieninen  {BF.  1.  c),  am  Zapulü,  Suchardü,  Busa 
Scherpü!  (HB.  270),' am  Raren  (Z.  BrV.  VIII.  52). 

18.  V.  alpina  L.,  V.  pumil~a  All.  An  felsigen  und  grasigen 
Orten  von  der  Krummholzregiou  bis  auf  die  höchsten  Alpenwiesen 
zerstreut.  Bei  Koscielisko  (BBIV.  553),  auf  der  Pyszna  (Uecht.  ÖBW. 
VII.  351,  Ornak  (Ilse  BV.  X.  10,  Kuhn  BV.  VII.  145,  Ilse  1.  c.  X.  12, 
BF.  499),  Tomanowa  (BF.  1.  c),  am  Czerwony  Wierch  (Ilse  BV.  X.  10, 
FI  ZBG.  XX.  472,  BBW.  553),  Giewont  (Grz.  ÖBW.  III.  167,  Fiz.  II. 
45,  BF.  1.  c),  auf  der  Swiuuica  (Grz.  ÖBW.  1.  c,  BF.  1.  c),  am 
Koscielec  (Grz.  Fiz.  II.  45,  BF.  1.  c),  Zawrat  (BF.  1.  c),  auf  der 
Kroluwa  Kopa  gegen  den  Czarny  Staw  (FI.  ZBG.  XX.  483),  Bystra 
(Zips.  Fiz.  II.  25),  Suchard  (HB.  270). 

19.  V.  serpyllifolia  L.,  V.  tenella  AU.,  V.  neglecta  Schm. 
uon  Vahl.,  V.  microphylla  Kit.  iu  Schult.  Oesterr.  Fl.  I.  20.  Aufwie- 
sen, feuchten  Stellen  von  der  Ebene  bis  auf  die  Alpenwiesen  der  Babia 
gora  und  Ceutralkarpaten  gemein  (BF.  500). 

20.  V.  arvensis  L.,  V.  breve  pauiculata  Gilib.  Lith.  II.  119, 
V.  acinifolia  Host.  Syn.  11  non  L.  Auf  Feldern,  Rainen,  Brachen 
oder  Triften  bis  an  den  Fuss  der  Ceutralkarpaten  überall  (BF.  500). 

21.  V.  verna  L.,  V.  trifida  Gilib.  Lith.  IL  121.  Auf  Brachen, 
grasigen  Anhöhen  stellenweise.  Bei  Bielany,  tobzow  (BG.  I.  38,  BC 
257),  Piaski  (BC.  1.  c),  auf  den  Krzemionki  (BG.,  BC.  1.  c ,  H.  ZBG. 
XL  55),  Wola  duchacka  (BC.  1.  c),  Tarnöw,  Rzedzin  (Grz.  ÖBW.  IIL 
146,  Fiz.  IL  45),  Janöw  (Strass.  in   herb.    Pant.'),   Lemberg   QSchiiu.    in 


230 


VERONICA. 


BG.  1.  c,  ZL.  7,  T.  ZBG.  XII.  925,  Stra-^s.  1.  c),  Kisielka  {ZL.  7),  am 
Fusse  der  Karpateu  bei  Krosuo  (-K".),  in  den  Beskideu  des  Wiidowicer 
Kr.  (i?F,  501). 

22.  V.  triphyllOS  i.,  V.  quiuquefolia  Gilih.  Lith.  II.  120.  Auf 
Telderu,  Brachen,  Raineu  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr. 
(5C.  257),  bei  Tarnow,  Rzedziii  (Grz.  ÖBW.  III.  146,  Fiz.  II.  45),  Lem- 
berg  hinter  dem  neuen  Judeufriedhofe  {BG.  I.  38,  ZL.  7,  T.  ZBG. 
XII.  925),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  127),  am  Fusse  der  Karpateu  bei 
Kolaczyce,  Brzjska  (AT.),  in  den  Beskideu  (BF.  501). 

V.  praecox  All.  Bei  Tarnuw  (Grz.  ÖBW.  III.  146)  kaum,  fehlt  in 
Grz.  Fiz.  IL  45. 

23.  V.  agrestis  L..,  V.  longipedicellata  Gilih.  Lith.  II.  118, 
V.  polita  et  V.  opaca  Fr.,  V.  didyma  Ten.  Syll.  (18.31)  13.  Auf  Fel- 
dern, Brachen  oder  an  Wegen  überall  gemein. 

24.  V.  Buxbaumii  Ten.  Fl.  napol.  I.  (1811—15)  VL  et  7  tab. 
1,  V.  orieutalis  Buxh.  PI.  min.  cogii.  cent.  I.  (1728)  25,  V.  filifor- 
mis  BG.  I.  (1809)  36  non  Sm.  Auf  Aeckern,  an  Wegen,  wüsten  Stellen 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  häufig. 

25.  V.  hederifolia  L.  Auf  Feldern,  Schutt,  Grasplätzen  der 
Ebene  und  des  Hügellandes  stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr. 
iBC.  258),  bei  Zbyitowska  gora,  Tarnow  {Grz.  Fiz.  IL  45,  ÖBW.  IIL 
146),  Lemberg  (ZL.  12),  Rosch,  Czernowitzü,  Korowia  (^HB.  273), 
Suczawa  (Kn-  Pr.  8),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Kolaczyce  (.K),  in 
den  Pieninen,  am  Fusse  der  Ceutralkarpaten,  Beskideu  (BF.  503). 

V.  paniculata  Hacq.  1.  179  bei  Waszkoutz.  Was  damit  gemeint  sein 
soll,  bleibt  fraglich. 

Paederota  Bonaiota  L.  Auf  Alpen  der  Bukowina  (ZE.  4),  fehlt 
jedoch  in  HB.  273.  Nach  Baumg.  Trans.  I.  30  am  Bucsecs  was  in 
Schur  En.  pl.  Traus.  503  und  Fass  Fl.  Trans.  482  nicht   bestätigt    wird. 

10.  EUPHRASIA. 

1.  E.  offlcinalis  L.  Aendert  ab : 

K.  pratensis  Koch.,  E.  officinalis  Fl.  dan  t.  1037.  Auf  Wiesen, 
Hügeln  und  waldigen  Stelleu  überall  bis  an  den  Fuss  der  Ceutralkar- 
paten gemein  (BF.  515). 

ß.  nemorosa  Pers.  Syn.  IL  149.  An  ähnlichen  Orten  doch  seltener. 
Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  (BC  262),  bei  Borki  (T.  ZBG.  XII.  925), 
in  der  Bukowina  häufig  (HB.  277),  in  den  Pieninen,  am  Fusse  der  Ceu- 
tralkarpaten, in  den  Beskideu  (BF.  515). 

y.  alpestris  W.  et  Gr.  Siles.  IL  218,  E.  micrantha  Rchh.  Germ. 
(1830 — 2)  .358.  Auf  trockenen  Haiden ,  Felsen,  au  waldigen  Orten 
stellenweise.  Bei  Wola  justowska,  auf  den  Krzemionki  (BC.  263),  auf 
der  Babia  gora  (BF.  515),  in  den  Ceutralkarpaten  (Grz.  Fiz.  IL  45, 
BF.  1.  c). 


EUPHRASIA. 


231 


ö.  curta  Fries.  Hall.  (187—8)  104,  Nov.  ed.  2  (1828)  188"-'},  E.  o, 
rar.  ericetorum  (T.  ZBG.  XII.  925).  Auf  Haiden  sehr  selten.  Bloss 
auf  der  Wolker  Hochfläche  (T.  1.  c). 

s.  salisburgensis  Schleich.  Cat.  pl.  Helv.  (1800)  22,  E.  alpestris 
ZL.  130  eiu  Schreibfehler.  Auf  Felsen  der  Alpeu  und  Voralpen.  In  den 
Thälern  von  Koäcielisko  und  Chochdow  (^BF.  517),  am  Przysiöp,  Koii- 
czysta  turnia  (^Ibf  BV,  X.  7),  unter  dem  Giewout  QBBW.^  Grz.  Fiz. 
II.  45,  BF  1.  c),  bei  Zakopaue  iHob.  ÖBW.  III.  18,  Grz.  1.  c.  258,  Ilse 
BV.  X.  4),  unterhalb  der  Jaworzynka,  Magora,  im  Rostoka-Thale  {^BF. 
1.  c),  am  Wauda-Stein  illse  BV.  X.  14),  auf  der  Homola  (i2.  ZBG. 
XVIII.  496),  bei  Zegiestow  (Ä.  Fiz.  III.  62).  E.  minima  HB.  'ZU,  Grz. 
Fiz.  II.  45,  BF.  510  excl.  omn.  syu.  non  Z>C.,  auf  Voralpenwiesen  des 
Ornak,  Pyszua,  Babie  nogi,  Tomaiiowa  (BF.  1.  c),  Czerwony  Wierch 
(Grz.  1.  c),  auf  der  Swistowa,  um  den  Grossen  Fischsee  (BF.  1.  c), 
am  Waiida-Stein  (Ilse  BV.  X.  14)  mit?,  Dzumaleu,  Montschel,  Tiatra- 
Domnei,  Rareu  (HB.  277)  bleibt  zweifelhaft. 

2.  E.  lutea  L.  Auf  trockenen  oder  sandig-en  Anhöhen  der  nord- 
westlichen Ebene  stellenweise.  Zwischen  der  Skawina  und  Tyiiiec  (BC. 
263),  bei  Bielany  (BC.  1.  c,  H.  ZBG.  X.  617,  XI.  48,  A.  BV.  VII. 
117),  Przegorzary  (BC.  1.  c),  Bibice  (Ä.  ZBG.  XVIII.  496),  im  Rzeszo- 
wer  Kr.  (Jach.  Ms.). 

3.  E.  Odontites  X.,  E.  rubra  Roth  nach  Steiidel 'Nomend.  ed.  1. 
p.  328,  Ä.  Fiz.  IV.  216,  Bartsia  Odontites  Huds.  Fl.  augl.  ed,  2.  I. 
468,  Odontites  rubra  Pers.  Syn,  II.  150,  0.  yerna  Rchb.  Fl.  germ. 
359.  Auf  Wiesen,  Feldern,  Brachen,  an  Wegen  niederer  und  hügliger 
Gegenden  bis  auf  den  Fuss  der  Centralkarpaten  gemein  (BF.  517). 

11.  BARTSIA  L. 

1.  B.  alpina  L.  Auf  Felsen  und  grasigen  Stellen  von  der  obern 
Waldgrenze  bis  auf  die  Alpenwiesen  stellenweise.  Auf  der  Barania  (Heinr. 
Tesch.  13),  Babia  gora  (ZE.  73,  B.  Roczn.  XXXIII.  214,  BF.  51 4j,  bei 
Koscielisko,  am  Ilpiaz  (BBW.  553,  BF.  514),  Ornak  (H.  ZBG.  XI.  51), 
Pisana  (Ilse  BV.  X.  9),  auf  der  Pyszua  (H.  1.  c,  Reim.  BV.  VII.  142,  BF. 

I.  c),  Tomanowa  (HA.  38),  am  Giewont  (HA.  38,  Grz.  ÖBW.  III.  259,  Fiz. 

II.  45,  BBW.  553,  Kuhn  BV.  BF.  1.  c),  auf  der  Magora  (HA.  38).  B.  sep- 
teutrionalis  Hacq.  IV.  154,  am  Czerwouy  AVierch  gehört  offenbar  hieher. 

12.  PEDICULABIS. 

1.  P.  silvatica  L.  Auf  sumpfigen  oder  torfigen  Wiesen,  Triften 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  nicht  überall.  Bei  Chetaek,  Byczyna, 
Trzebinia,  Mloszowa,  Dulowa,  Tenczynek,  Rzaska  (BC.  2t31,  Bronowice 
(BG.  II,  51),  Kobierzyn,  Borek,  Jugowice,  Swoszow^ice,  tagiewniki 
(BC.  1.  c),  Mogila  (BG.,  BC.  1.  c),  Zagorze  BC.  1.  c),  Radlöw  (Grz. 
Fiz.  II.  45),  Grebüw  (JacA  Fiz.  II.  18),  Medynia  (Pan.  Pr.    12),   Zubrza 


i*5j  PyramiJato-ramosissima,  foliis  squarrosis,  floribus  amethystinis. 


232 


PEDICOLARIS. 


(^Strass.  in  herb.  Pant.),  Borki  douiiuikanskie,  Rzesua  ruska  (T.  ZBG. 
XII.  925),  zwischen  Bilohorszcze  uud  Bog-dauowka  (BG.  1.  c,  ZE.  74), 
bei  Lemherg  im  Walde  Wegliuski  (ZL.  44),  am  Fusse  der  Karpaten 
im  Stryjer  Kr.  QZips.  Fiz.  226),  bei  Dukla  (^Christ,  in  BG.  1.  c),  Gra- 
banina,  Ropiauka  {K.'),  in  den  Pieuiueu,  am  Fasse  der  Centralkarpateii, 
in  den  Beskiden  (^BF.  508). 

P.  i'ostiafa  L.  Auf  felsigen  Plätzen  der  Ostkarpaten  sehr  selten. 
Bloss  auf  der  Berbenieska  {HB.  VI.),  in  der  Bukowina  (ZE.  75),  fehlt 
jedoch  in  HB.  1.  c.  Ob  damit  die  echte  Linne  sehe.  Pflanze  oder  P. 
Jacquini  Koch  Deutschi.  Fl.  IV.  363  gemeint  sei,  bleibt  noch  zu  er- 
mitteln. P.  rostrata  auf  einer  der  Alpen  Koudratowa,  Giewont,  Ma- 
gora  (^H.  Flora  XVII.  571)  ist  oflenbar  verkannt  und  wird  später  mit 
Stillschweigen  übergangen. 

2.  P.  palustris  L.  Auf  nassen  oder  sumpfigen  Hügeln,  an  Grä- 
ben Ton  der  Ebene  bis  in  die  untere  Bergregion  stellenweise.  An  der 
Przemsza  und  Weichsel,  bei  Tenczyn,  Rz^ska,  Bronowice,  D^/bie,  Czycyn, 
MogH'a  (BC.  261),  Brzezinki,  Tarnöw  (Grz.  Fiz.  II.  45,  ÖBW.  III.  U6), 
im  Rzeszower  Kr.  (jJacli.  Fiz.  II.  18),  bei  Nimieröw  (Rozm.  1825  p.  177), 
Rzesna  ruska,  Holosko  (T.  ZBG.  XII.  925),  Zurawaiki  (Wittm.  Rozm. 
1824  p.  213),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  129),  Pautalicha,  Brzezany  (iT.), 
Nopoiokoutz  HB.  276),  Suczawa  (^Kn.  Pr.  11),  längs  der  Karpaten- 
kette im  Stryjer  Kr.  (Zips.  Fiz.  226),  bei  Wroblowice,  Rolow  (^Hiick. 
ZBG.  XVI.  275),  Bukowsko  (Ä".),  Szczawnica  (Ä  Flora  XRII.  573), 
Kroscieuko  {Ä.  BV.  VII.  134),  am  Fusse  der  Centralkarpaten  {BF.  509), 
auf  der  Obidowa  {Ilse  BV.  X.  3),  bei  Rybarzowice,  Buczkowice  Mesna, 
{Kolb.  ZBG.  XII.  1208). 

3.  P.  campestris  Griseb.  et  Schenk  in  Wiegm.  Arch.  XVIII.  1 
(1852)  3241*«),  P.  coraosa  HB.  276,  H.  ZBG.  XI.  68  e  p.  non  L.  Auf 
Wiesen  und  Grasplätzen  der  östlichen  Hochebene  selten.  Bei  Pauta- 
licha! {R.  ZBG.  XVIII.  496),  Doroschoutz,  Okna,   Hliboka  {HB.    1.    c). 

P.  coinosa  L.  An  grossen  Orten  der  Raczkowa  um  den  gleich- 
namigen See  hart  an  der  galizischen  Grenze  {Wahlenb.  Carp.  189,  BF. 
509).  Hierauf  beziehen  sich    offenbar    die    Angaben    {H.    ZBG.    XI.     68, 


'*")  Radice  fasciculata,  fibrillis  incrassatis,  caule  erecto  simplici  glabriusculo  (v.  pube 
seriata  brevissima  adäperso)  superne  sparsifolio,  foliis  pinnatisectis  glabris,  segmentis  remo- 
tiusculis  lanceolatis  pinaatifidis ,  supenoribus  integris ,  laciniis  iategerrimis  v.  dentiferis 
mucronato-acutis,  muerone  cartilagineo-albido,  spica  glabriuscula,  bracteis  linearibus  calycem 
subaequantibus,  calyce  campanulato  5  dentato  membranaceo  viridi-striato  glabro,  dontibus 
abbreviatis  longitudiue  latioribus  triangularibus  obtusis  ciliatis,  corollae  oehroleucae  (12'"  lon- 
gae)  galea  iiiflexe-curvata  breviter  rostrata  apice  bidentata,  dentibus  triangularibus  acutis 
.styli  parte  exserta  quadruple  brevioribus,  labio  inferior!  eciliato,  filamentis  piliferis,  Capsula 
ovato-lanceolata  rectiuscula.  —  Pioxima  P.  comosae  L.,  in  Transsylvania  ad  regiouem  alpinam 
rcstrictae,  differt  corollae  labio  inl'eriori  cilis  destituto.  stylo  longe  exserto  (qui  in  illa  galeae 
dentes  fere  aequat  v.  breviter  exseritur)  et  Capsula  fipura.  Rcmotior  est  F.  Sibthorpii 
Boiss-'-  CSyn.  P-  comosa  Spie.  rum.  partim),  ad  Serbiam  alpinam  extensa,  distincta  coroUa 
In'"  vix  longa,  iralea  labium  cciliatum  parum  superante,  calyce  carinis  piloso,  styli  parte 
exserta  dentes  galeae  duplo  superante:  loca  reliqua  omnia  ad  hane  spoctant,  neque  vero  planta 
in  pratis  montanis  pr.  Bolu  Bithyniae  a  cl.  Pe-italosza  lecta.  quae  (P.  bicuspidata  Gr.) 
coroUa  elongata  14 — 16"'  longa  ad  P.  physocalyccm  Bg.  accedit,  tamen  calycis  dentibus  iutegcr- 
rimis  et  dentibus  galeae  cuspidatis  ab  eadem  ditt'ert,  fructuslius  latet. 


PEDICLLARIS. 


233 


Roczn.  XXXIII.  117)  über  das  Vorkommen  derselben  in  den  galizischeu 
Ceutralkarpateii.  P.  comosa  auf  der  Bobaika  (iJÄ  15)  ist  offenbar  P. 
exaltata,  P.  comosa  bei  Hliboka  (^HS.  15)  hingegen  P.  campesfcris 
(Griseb.  et  Schenk,  die  auch  dort  vorkommt. 

4.  P.  exaltata  Bess.  Flora  XV.  (1832)  IL  Beibl.  19,  P.  Hacque- 
tii  Graf  \.  c.  XVII.  1  (1834)  40,  P.  foliosa  BG.  II.  52,  ZE.  74,  H. 
Flora  XVII,  579,  HB.  276  (trotz  der  Beschreibung,  die  nachgeschrieben 
ist),  H.  ZBG.  XI.  68,  Noiv.  Lep.  XV.,  BF.  510  non  L.  Auf  Alpen-  und 
Voralpenwiesen  zerstreut.  Auf  der  Babia  gora  {BF.  1.  c),  am  Ornak  (IJ. 
Flora  1.  c),  am  Ausgange  des  Str9,zyska-Thales  (^BF.  1.  c),  beim  Gros- 
sen Fischsee  (Ä.  ZBG.  XVIII.  496),  auf  der  Krzyzna  {.Traus.  ZBG. 
XX.  481),  Hüwerla  (^Vdgner  Exs.,  R.  1.    c),    Pop-Iwan,  Kamieniec    (Ä. 

1.  c),  Bobaika,  tuczyna,  am  Baltinesch,  Opczyora,  Subeu,  Montschel, 
Piatra-Domuei,  Rareu  QHB.  276). 

P.  recutita  L.  Auf  Alpen  der  Bukowina  gegen  Rodna  (^ZE.  75) 
fehlt  jedoch  in  HB. 

5.  P.  versicolor  Wahlenb.  Helv.  (1813)  118,  P.  flammea  Walf. 
in  Jacq.  Coli.  I.  70  non  L.,  P.  Oederi  {Vahl    in    Hörnern.    Plautel.    ed. 

2.  III.  (1806)  674  nach  Wahlenb.  Fl.  suec.  389  Hartm.  Scaud.  ed.  3 
(1838)  146.  Auf  Felsen,  an  grasigen  Orten  der  Centralkarpateu  nicht 
selten.  Am  Uplaz  {BF.  511),  auf  der  Pyszna  {Uecht.  ÖBW.  VII.  354, 
Reim.  BV.  VII.  142,  FI.  ZBG.  XX.  475,  BF.  1.  c),  am  Giewont  (A4.  39, 
Grz.  ÖBW.  III.  260,  Fiz.  II.  45,  Kuhn  BV.  VII.  135,  BF.  1.  c),  Magora 
{HA.  1.  c),  Zöl'ta  Turnia,  Zawrat,  Swinnica,  Mnich  {BF.  1.  c),  am  Grossen 
Fischsee  und  (Mauereuge)  Czarny  staw  {Gerenday  in  Rchb.  Ic.  XXX.  76). 

6.  P.  verticillata  L.  Auf  felsigen  Alpenwiesen  stellenweise.  In 
der  ganzen  Centralkarpateukette  vom  Fusse  bis  auf  die  höchsten 
Spitzen  {HA.  39,  ZE.  74,  Grz.  ÖBW.  III.  258,  260,  Fiz.  II.  45,  BBW. 
553,  BF.  511,  Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  351,  Reim.,  Kuhn  BV.  VII.  140, 
142,  145,  Ilse.  BV.  X.  7,  10,  Seidel  Isis  1868  p.  66,  68,  FI  ZBG.  XX. 
472),  auf  der  Czarua  Hora  {HB.  VI.,  Noiv.  Lep.  XV.,  H.  Roczn.  XXXIII. 
128,  R.  ZBG.  XVIII.  496).  Auf  feuchten  Hügeln  bei  Bilohorszcze,  Bed- 
uarowka  {Weiss  ZBG.  XV.  458)  gewiss  nicht. 

7.  Sceptruza  Carolinum  L.  Auf  "Wiesenmooren  des  nordöst- 
lichen Gebietes  stellenweise.  Im  Zoikiewer  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  215),  bei 
Piwoda  {BG.  II.  52),  Lelechowka  {BG.  IL  52,  ZE.  75),  Jauöw  {BG., 
ZE.  1.  c,  T.  ZBG.  XII.  925),  Grodek,  Zorniska,  Borki  dominikaiiskie, 
Rzesna  ruska  {T.  1.  c),  Derewacz  {Now.  Exs.),  zwischen  Laszki  und 
Krzywczyce  {BG.,  ZE.  1.  c),  bei  Lesienice  (T.  1.  c,  Strass.  in  h.  Pant.% 
Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  204,  ZE.  l.  c),  Brody  {Kloeb.  Tiz.  IIL 
127),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Komaröw  {Zips.  ZBG.  XIV.  134), 
Stryj  {Now.  Exs.),  Stebnik  {Hück.  ZBG.  XVI.  275). 

13.  RHINANTHUS. 

1.  Rh.  Christa  galli  L.  Aendert  ab: 

a.  minor  Doli,  rhein.  Fl.  338,  Rh.  gl  aber  Lani.  Fl.  franc.  IL 
(1778)  352,  Rh.    Christa    galli    EB.    X.    (1800)    t.    657,    Rh.    parvi- 


234 


RHINAMHÜS. 


florus  Bluff,  et  Fingerh.  Comp.  fl.  germ.  ed.  1,  11.  64,  Rh.  Alectro- 
lophus  ZL.  44  iiou  FolL,  Alectrolophus  minor  TV.  et  Gr.  Scliles. 
IL  (1829)  21.3.  Auf  Wiesen  oder  Triften  bis  an  den  Fuss  der  Central- 
karpaten  gemein  (BF.  512). 

ß.  major  Doli-  1.  c.,  Rh.  major  Elirh..,  Rh.  Christa  galli  Fl. 
dan.  t.  981,  Rh.  grandiflorus  Stuff  et  Fingerh.  1.  c,  A.  major  Tl'^ 
et  Gr.  1.  c.  214.  An  ähnlichen  Orten  von  der  Ebene  bis  in  die  untere 
Voralpenregion. 

y.  Mrsutus  DöU.  1.  c.,  Rh.  Alectrolophus  Poll.  Palat.  (1777) 
177,  Rh.  hirsutus  Lam.  1.  c.  352,  Rh.  Crista  galli  Sw.  Bot.  t.  348 
f.  1,  Rh.  major  ß.  hirsutus  BF.  513,  Alectrolophus  hirsutus  J^W. 
PI.  pedem.  I.  (1785)  58.  Unter  dem  Getreide  hügliger  und  gebirgiger 
Gegenden  stellenweise.  Bei  Kalwaryj'a,  Barwald  (BC.  262),  zwischen 
Krzeczuw  und  dem  tubon-Passe  {Ilse  BV.  X.  3),  in  den  Beskiden,  den 
Centralkarpaten  und  am  Fusse  derselben  {BF.  1.  c),  bei  Kol'aczjce, 
Odrzykon,  Nasiczne  (JiT.). 

2.  R.  alpiuus  Baumg.  Aeudert  ab: 

cc.  angustifolius  Gaud.  Fl.  hely.  IV.  109,  Rh.  augustifolius  G^nel. 
Fl.  bad.  II.  669 — 70.  Auf  Hügeln  und  grasigen  Anhöhen  sehr  selten. 
Bei  Bielany,  Frzegorzaly  (-ß.  ZBG.  XIV.  134),  Lemberg  nächst  dem 
tyczakower  Schranken  {Weiss.  ZBG.  XV.  438). 

/?,  lanceolatus  Neilr.  Nieder-Oesterr.  570,  Rb.  Crista  galli  ß. 
alpostris  Wahle^ib.  Carp.  (1814)  184,  Rh.  pulcher  *S'c/m)nm.  in  W-iitvm. 
Sched.  1.  Ausg.  (1832)  277,  Rh.  major  ß.  alpinus  BC.  Prodr.  X. 
(1846)  58,  Alectrolophus  alpiuus  Garcke  Fl.  v.  Nord-  und  Mittel- 
deutschl.  3.  Aufl.  (1854)  255.  Auf  Alpeuwiesen  stellenweise.  Auf  der 
Pyszna  (^BF.  514),  am  Giewont  {Grz.  Fiz.  II.  45),  Goryczkowa  gegen 
den  Jaworow  im  Wier-Cicha-Thale  (^BF.  1.  c),  Granat,  Mala  Koszysta 
{B.  ZBG.  XVIII.  496j,  Swistöwka  gegen  die  Fünfseen  {BF.  1.  c), 
Miedziaua  {li.  1.  c),  beim  Grossen  Fischsee  {Grz.  ÖBW.  III.  259,  Fiz. 
III.  45,  BBW.  553,  Ilse  BV.  X.  15),  auf  der  Opalona  {B.  1.  c),  auf 
den  Al[Jen  der  Bukowina  gegen  Rodua  (ZE.  74),  fehlt  jedoch    in  HB. 

14.  MELAMPYRUM  L. 

1.  M.  crlstatiim  L.  In  Wäldern,  auf  trockenen  Wiesen  niedriger 
und  hügliger  Gegenden  stellenweise.  Bei  fcagiewniki  {BC.  259),  Trzesu 
(Jach.  Fiz.  II.  18),  Sukolniki  (Ä.  ZBG.  XVIII.  496),  Polowce  (Kochl. 
Exs.),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  II.  47),  Czernawka,  Kiczera,  Tere- 
szenyü,  Opriszeny  (HB.  274),  längs  der  Karpateukette  im  Vorgebirge 
der  Beskiden  des  Wadowicer  Kr.  (BF.  505)  namentlich  auf  der  Barauia 
(^Ilelnr.  Tesch.   13). 

2.  TU.  arvense  X-,  M.  purpurascens  GHih.  Lith.  II.  130,  M. 
floribus  laxe  spicatis  Pan.  Pr.  13.  Unter  dem  Getreide  niedriger 
und  lüigliger  Gegenden  nicht  überall.  Bei  Zabierzuw,  Bronowice,  Chelm, 
Skotniki,  Sydzina,  Kobierzyu,  Jugowice  {IW.  260),  Klikowa  {Grz.  Fiz. 
JI.  45 ),  Tarnow  (//.  Flora  XVII.  565,  Grz.  ÖBW.  III.  146),  Zwieczyzna, 
Przybyszüwka  {Fan.  I.  c),  im    Zofkiewer    Kr.    {B.   Fiz.    IV.    220),    bei 


MELAMPYRUM. 


235 


Grodek  (T.  ZBG.  XII.  926),  Lemberg-  {ZL.  94),  Kisielka,  Zuiesieuie 
(T.  1.  c),  Kurowice  (TT^eJss  ZBG.  XV.  438),  Szopki  (Strass.  in  herb. 
Pant.),  auf  der  tysa  gora  (Kloeb.  Fiz.  III.  127),  Za^fucze,  Niwra  {Lenz 
Fiz.  II.  56),  Sadagura  (ÄS.  272),  Zuczka,  Michalcze  (//.  Exs.).,  Rohoziia, 
Leniczestieü  (JETB.  274),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Besko,  Wcü'füwka, 
Odrzykon ,  Koi'aczjce  (iT.) ,  zwischen  Kroscienko  und  Grywald,  im 
Wadowicer  Kr.  CBF.  505). 

M.  baibatum  WK.  Auf  Bergwiesen  der  Bukowina  (ZE.  74),  fehlt 
jedoch  in  HB.  Bei  Trzein  am  Damme  (^Jach.  Ms.  mit?j. 

3.  M.  nemorosuiu  L.,  M.  coerulescens  Güib.  Lith.  II.  1.31.  In 
Wäldern,  Hainen  und  Gebüschen  überall  bis  au  den  Fuss  der  Central- 
karpaten  gemein  QBF-  606). 

4.  M.  pratense  L.,  M.  hastatum  6riii6.  1.  c,  M.  silvaticum 
J3C.  260,  BF.  506  non  Sturm  eine  species  mixta,  M.  s.  a.  pictnm  i?F. 
1.  c.  non  Herb.  lu  Wäldern  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  zur 
oberen  Waldgrenze  selten.  Bei  Krzeszowice  (Ä  ZBG.  X.  617),  im 
Bochniaer  Kr.  {BC.  260),  Zoikiewer  Kr.  {^R.  Fiz.  IV.  194),  bei  Bilo- 
horszcze,  Beduarowka  (^Strass.  in  h.  Fant.^,  auf  der  Wolker  Hochfläche 
(T.  ZBG.  XII.  926),  bei  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  127),  im  Czortkower  (Ä 
1.  c),  Samborer  Kr.  (Hück,  ZBG.  XVI.  294),  in  den  Pieninen  {BF.  1.  c), 
den  Centralkarpaten  (Ilse  BV.  X.  15.  BF.  1.  c),    Beskiden  (BF.    1.    c). 

5.  M.  silvaticum  L.,  M.  alpestre  Pers.  Syn.  II.  151,  M.  car- 
paticum  Schult.  Obs.  (1809)  116.  M.  alpinum  ZH.  nach  Nies.sl  BrV. 
VIII.  45.  An  ähnlichen  Orten  von  der  Ebene  bis  in  die  Voralpenregion 
etwas  häufiger.  Bei  Zurawniki  QWittm.  Rozm.  1824  p.  204),  in  der  De- 
biua,  bei  Trzesii,  Dziköw  (Jach.  Fiz.  IL  18),  Krz^dka  (^Leig.  Fiz.  III. 
42),  Tarnow,  Zab-Iedza  (Grz.  ÖBW.  III.  146,  Fiz.  II.  45),  auf  der  Barania 
(^Heinr.  Tesch.  13),  Babia  gora  (Schult.  1.  c,  Kolb.  Exs.),  Koriczysta 
turnia,  Pisana,  Ornak,  Pyszna  (Ilse  BV.  X.  7,  9,  11 — 2),  im  Bialka- 
Thale  gegen  den  grossen  Fischsee  (BF.  507),  in  der  Palenica  (Ilse  1.  c, 
14),  bei  Szczawnica  (Ziel.  Szcz.  20),  am  Pikuj,  Paraszka,  Szebela  (Hück. 
ZBG.  XV.  56,  60,  XVI.  262),  auf  den  Karpaten  gegen  die  Marmarosch 
(JKos.  in  BG.  II.  49),  Kirlibaba  (H.  Exs.). 

ß.  pictum  HS.  (1836)  15  """j,  M.  saxosum  Baumg.  Trans.  II. 
(1816)  199,  M.  montannm  ^Änach  Alessl  BrV.  VIII.  58.  An  ähnlichen 
Orten  in  den  Ostkarpaten  nicht  selten.  Am  Pikuj  (Hück.  ZBG.  XV.  55), 
Czarna  Hora  (H.  Roczn.  XXXIII.  128,  B.  ZBG.  XVIII.  496),  fcuczyna, 
Jedul,  Piatra-Zibou,  Futurika,  Baltiuesch,  in  den  Thälern  Tatarka, 
Vallestiua,  am  Suchard,  Ouschor,  Dzumaleu,  (HB.  275),  Sacharistiu 
(H.  Exs.),  Piatra-Domneiü,  Raren  (ÄS.  275). 

15.  TOZZIA  L. 

1.  T.  alpina  L.  An  feuchten  Orten  der  Berg-  und  Voralpeu- 
region  selten.  Am  Malinow  (Th.  Kotschy  in  Wimm.  Schles.  411),  Barania 


'*"J    Corollis   laoteis   galca    externe     purpurco-maculata,    labio    inferiore    striis   duabus 
anrantiacis,  tribus  purpureo  picto. 


236 


OROBANCHE. 


(Th.  Kofschy  1.  c,  Ileinr.  TescL.  I.'V),  auf  der  Babia  gora  (^Vilkay  ZBG. 
XIII.  1076),  Rabia  skala,  aui  Bungi.sko  (K.)^  l'ikuj  [ZE.  74,  Z.  BrV. 
Vlir.  58),  Paraszka  (Hück.  ZBG.  XVI.  262),  Bystra  {Zips.  Tiz.  II.  25), 
Rareu  (^Mustazza  Exs). 

16.  OROBANCHE. 

1.  O.  cruenta  Bert.  Auf  Wurzeln  von  Papiliouaceen  selten.  Am 
Tusse  des  Dadul,  bei  Jakobeny  {H.  Exs.). 

2.  O.  Bapum  Thuill.  Bei  Czernowitz  ohne  nähere  Angabe 
(//.  Exs.). 

0.  alba  Steph.  in  Willd.  Sp.  III.  350 1*^).  In  Podolien  und  der 
Bukowina  (ZE.  76),  fehlt  jedoch  in  HB.  Kommt  in  Russ.  Podolien  vor 
iAndrz.  in  Bess.  Volh.  25). 

3.  O.  Galii  Duhy.  Auf  Galium-Arten  an  steinigen  oder  buschi- 
gen Stellen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Krze- 
szowice,  auf  den  Krzemionki,  bei  Wola  duchacka  (ßC.  264),  Lemberg 
(T.  ZBG.  926),  auf  der  Draucza  {Kloeh.  Fiz.  III.  127),  Pohorloutz  (//. 
Exs.),  Horecza,  Czernowitz,  Korowia  {HB.  278),  Suczawa  (^Kn.  Pr.  9), 
im  Samborer  Kr.  IHück.  ZBG.  XVI.  294),  am  Pieriski  potok  (i^F. 
518).  0.  caryophyllea  zwischen  Krosclenko  und  Tylmanowa  (H. 
Flora  XVII.  572)  dürfte  gleichfalls  hieher  gehören. 

4.  O.  Epithymum  X>C.,  0.  arenaria  BG.  II.  58  nach  Rchh.  Ic. 
VII.  33  non  Borkh.  Auf  Labiaten  an  grasigen  Stellen  selten.  Bei  Lem- 
berg {Weiss.  ZBG.  XV.  458)  hinter  dem  neuen  Judenfriedhofe  (T.  ZBG. 
XVIII.  357),  auf  der  Szebela  {Hück.  ZBG.  XV.  39),  am  tukowe  Berdo, 
Przysi'op,  bei  Berehy  gorne  T-ST.), 

5.  O.  elatior  Sutt.  Transact.  of  the  Linn.  soc.  IV.  (1798)  178  t. 
17,  0.  rubens  Wallr.  Sched.  307,  0.  major  L.  Fl.  suec.  219  et  Sw. 
Bot.  t.  59  nach  Fr.  Nov.  mant.  III.  57  non  L.  Sp.  632  eine  Collectiv- 
species.  Auf  Luzernkleefeldern  stellenweise.  Bei  Papierna  (J5C.  261), 
Zniesienie,  Lesienice  (T.  ZBG.  XIL  926),  auf  der  Drai'icza  {Kloeh.  Fiz. 
III.  127),  bei  Tarnopol  {T.  ZBG.  XVIII.  349),  im  Samborer  Kr.  {Hüc^. 
ZBG.  XVI.  294).  Ob  0.  major  zwischen  Kroscienko  und  Tylmanowa 
(H.  Flora  XVII.  572)  hieher  gehöre,  ist  nicht  zu  entnehmen.  0.  Buel- 
liana  Koch  ist  nach  Rchb.  fil.  Ic.  XXX.  99  hiervon  als  Art  nicht  ver- 
schieden, 0.  Bueckiana  auf  Ceutaurea  Scabiosa  der  Gora  sw. 
Marcina  {Grz.  ÜBW.  III.  146  mit'O  scheint  der  Mutterpflanze  nach  eher 


1*')  Caulo  simplicissimo,  corolHs  quadritidis,  stamiiübus  plabi'is,  stylo  superne  iiiloso- 
glanduloso,  ealyco  bifido  indiviso. 

Caulis  semipedalis  fulvo-villosus,  a  pilis  brevissimis  apice  glandulosis.  Folia  remota 
adpressa  lanceolata.  Spira  bipoUicaris  et  ultra,  floiibus  int'erioribus  remotis.  Bractea  ovata 
acuta  pilis  trlandulifGris  tecta,  caljiis  longitudine  vpl  parum  longior.  Calyx  bifidus  liicinus 
oblongis  indivisis.  CoroUa  cylindiacca  magnitudine  praecedeutis  (0.  minor  Stitt.^  alba,  piUs 
glanduliferis  tecta.  Labium  superius  obcordatum  denticulatum ;  inferius  tripartitum  subaequale 
rotundatum  denticulatum.  Filamenta  glabra  basi  dilatata,  inferne  ad  mar;;inom  pilis  aliquot 
raris  glanduliferis  obsita.  (icrmen  glabium.  .Stylus  glabcr,  superne  pilis  glaudulojis  tüctus. 
Stigma  maguum  bilobum. 


OROBANCHE. 


237 


0.  stigmat  ödes   Wimm.  zu   sein,  iu  Grz.  Fiz.  II.  45    wird    jedoch    die 
Pflanze  mit  Stillschweigen  übergangen. 

6.  O.  Teucrii  F.  W.  Schultz  iu  Eschiueil  Liter.  Bl.  V.  (1830) 
505.  Bei  Lemberg  hinter  dem  neuen  Judenfriedhofe  (T.  ZBG.  XVIII.  357), 

7.  O.  loricata  Hchb.  Ic  VII.  (1829)  41  t.  97.  AufPicris  hiera- 
cioides  bei  Lembei-g  ohne  nähere  Angabe  {Busehak  ZBG.  XVIII.  357). 
Nach  der  Mutterpflanze  eher  0.  Picridis  F.    W.  Schultz. 

0.  flava  Marl.  Hart  an  der  ungarischen  Grenze  bei  Jaworzyna  an 
der  Biaika  auf  Petasites  {Fritze  nach  Hausskn.  ÖBZ.  XIV.  214,  FL 
ZBG.  XX.  487). 

0.  coerulesceiis  Steph.  Bei  Jauuw  sehr  selten  (IFeis.s  ZBG.  XV.  458)? 

8.  O.  coerulea  Vül.  Bist.  d.  pl.  de  Dauph.  IL  (1787)  406,  0.  pur- 
purea  Hü.  278,  BC  264  non  Jacq.  (=  0.  arenaria),  Phelipaea 
coerulea  C.  A.  Meyer  Ind.  cauc.  104.  Auf  Achillea  selten.  Am 
Szczawny  potok  (H.  Flora  XVII.  573),  zwischen  Skawina  und  Tyniee 
(,BC.  264),  Lemberg  (ZL.  115},  Czeruawkaü  QHB.  278).  0.  coerulea 
Lenz  Fiz.  II.  56  bei  Niwra  iu  Gärten  auf  Nicotiana  und  Artemisia 
ist  ein  Gemisch  von  0.  ramosa  und  andern  Arten, 

9.  O.  arenaria  Borkh.  in  Rüm.  neuem  Magaz.  I.  (1794)  6,  0, 
ramosa  T.  ZBG.  XII.  9  26  e  p.  non  L.  Auf  buschigen  Hügeln,  an  san- 
digen Stellen  besonders  auf  Artemisia  campestris  sehr  selten.  Auf 
der  Göra  sw.  Marciua  (Gvz.  Fiz.  II.  45),  Lemberg  i^ZE.  76),  am  Sand- 
berg! (T.  ZBG.  XII.  926),  Kopiatyn  ( T.  ZBG.  XVI.  314). 

10.  O.  ramosa  i-,  Phelijiaea  ramosa  C.  A.  Meyer  1.  c.  Auf 
Cannabis  satiya  und  Solanum  tuberosum  nicht  überall.  Bei 
Brouowice  (BC.  265),  Taruöw,  Zagörzaiiy  (Grz.  ÖBW.  HL  146,  Fiz.  IL 
45),  Sanok  hier  zwischen  Saaten  (iT.),  Zulin  (Strass.  in  herb.  Pant.'), 
Stryj  (Ilück.  ZBG.  XVI.  294j,  Hodowice  (T.  ZBG.  XII.  926),  Zurawniki 
{Wittm.  Rozm.  1824  p.  213),  Busk  (Weiss  ZBG.  XV.  458),  Brody  (Kloeb. 
Fiz.  III.  127).  0.  ramosa  T.  ZBG.  XII.  926  am  Sandberg  und  auf  den 
Abhängen  gegen  Kisielka   ist  0.  arenaria  Borkh. 

17.  LATHRAEA  L. 

1.  Ii.  Squamaria  L.,  Squamaria    Orobauche    Scop.   Fl.    carn. 

1.  438.    Iu  Wäldern,  Hainen    niedriger    und    gebirgiger    Gegenden    fast 
überall. 

UTRICULARIEAE. 

1.  UTRICULARIA  L. 

1.  U.  vulgaris  L.  In  stehenden  und  laugsam  fliessenden  Ge- 
wässern stellenweise.  Au  der  Przemsza  Czarna  (R.  Fiz.  II.  9),  bei 
Skawina,  im  Tynieckie  kolo,  bei  Kostrze  (BC.  282),  Taruow  (Grz. 
ÖBW.  III.  146),  im  Zölkiewer  Kr.  (R.  Fiz.  IV.  235J,  bei  Jauöw,  Rzesna 
mska,  am  Wolka-Teiche,  bei  Dublany   (T.    ZBG.  XVL    314,   XII.    926, 


238 


UTlUCüLAniA. 


XViri.  355),  Brody  iKloeh.  Fiz.  IIT.  128),  Kutkowce  (^Strass.  in  herb. 
Pant.'),  Paiitaliclia  (Ä".),  Sinoutzl!  (AB.  280),  Suczawa  (Äw.  Pr.  H), 
im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  294). 

2.  U.  neglecta  Lehm.  Au  ähnlichen  Orteu  doch  seltener.  An  der 
Premsza  Czarua  (li..  Fiz.  II.  9),  zwischen  Zabierzow  und  Kochauuw 
(J5C.  2b2),  im  Tyuieckie  kuio  (A  BV.  VII.  116). 

3.  U.  intermedia  IJayne.  Au  ähnlichen  Orten.  An  der  Przemsza 
Czarua  (Ä.  Fiz.  II.  9),  zwischen  Tyuiec  und  Samborek  {BC.  282),  bei 
Radlow  (Grz.  Fiz.  II.  46),  bei  Dublauy  (Weiss.  ZBG.  XV.  458). 

4.  U.  minor  L.  Au  ähnlichen  Orten.  Au  der  Przemsza  Czarua 
(R.  Fiz.  II.  9),  zwischen  Sydzina  und  Skawiua  (BC.  283J,  bei  Radjöw 
(Grz.  ÖBW.  III.  146),  in  der  Cetnarowka  {Plack.  ZBG.  XII.  926> 

2.  PINGUICULA  L. 

1.  P.  vulg^aris  L.  In  Sümpfen,  auf  nassen  Wiesen,  Torfmooren 
niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Brody  {Kloeb. 
Fiz.  III.  128),  Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  213),  Zniesieuie 
{Sclmartz  ZBG.  XVI.  314,  Strass.  in  h.  Patit.'),  Laszki  (ZL.  51),  Du- 
blauy, Ho^'osko,  Zoruiska  (T.  ZBG.  XII.  926,  IX.  46),  Janow  (ZL.  51), 
Brodla,  Poreba  (BC.  282),  längs  der  Karj)ateukette  bei  Zakopaue, 
Koscielisko  [hA.  11,  ZE.  4,  Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  Grz.  Fiz.  II.  46, 
Jlse  BV.  X.  4,  Fl  ZBG.  XX.  468,  BF.  550),  am  Przysi'op  Qllse  1.  c. 
7),  auf  der  Pisana  (H.  Flora  XVII.  579,  FI.  1.  c.  471),  beim  Grossen 
Fischsee,  im  Bialka-Thale,  bei  Neumarkt  (^BF.  1,  c),  auf  der  Obidowa 
(Ilse  1.  c.  3),  vSromowce,  Kroäcienko  (BF.  1.  c.)  gegen  Szczawnica  (ZE., 
BF.  1.  c). 

2.  P.  alpinaX.,  P.  brachyloba  Led.  in  M.  Seh.  Maut.  I.  (1822) 
167,  Rchb.  Ic.  I.  (1823)  67  f.  167.  An  nassen,  grasigen  und  felsigen 
Orten  von  den  Voralpeu  bis  in  die  Krummholz region  zerstreut.  Bei 
Zakopaue  (BF.  550),  Koacielisko  (H.  ZBG.  X.  617,  BF.  1.  c),  Chocho- 
löw  (BF.  I.  c),  am  üpfez  (H.  Flora  XVII.  580),  Pisana  (Koczyan 
ZBG.  XX.  470),  Ornak  (fi".  ZBG.  X.  617),  Czerwony  Wierch  (FI  ZIBG. 
XX.  472),  Koudratowa  (Seidel  Isis  1868  p.  66),  auf  der  Czarua  Hora 
(II  Roczn.  XXXIII.  128),  Piatra-Domueü!  (HB.  279j. 


PRIMULACEAE. 

1.  ANDBOSACE  L. 

1.  E.  Chamaejasme  Host,  A.  vi  Hos a  Jacq.  uon  L.  Auf  Felsen, 
Triften  vom  Fusse  der  Ceutralkarpateu  bis  zur  oberu  Krummholzgrenze 
nicht  selten.  Bei  Koscielisko,  Cliocholöw  (BF.  554),  auf  der  Konczysta 
turnia  (FI  ZBG.  XX.  470J,  am  Jarec  (IL  Flora  XVII.  580),  Czerwony 
Wierch  (Ilse  BV.  X.  9,  FI  1.  c.  472),  unter  dem  Giewont  (Gr:.  ÖBW. 
V.  86,  Fiz.  II.  46,  BBW.  552,  Kuhn  BV.  VII.  143,  BF.  I.    c),    auf   der 


ANDROSACE.  239 

Koudratowa  (^Seidel  Isis  1868  p.  66,  BF.  1.  c.)  Kalatowka  (BF.  1.  c), 
Magora  (HA.  19,  ZE.  22,  BBW.  1.  c),  im  Bialka-  und  Roztoka-Thale 
(BF.  1.  c).  Was  A.  villosa  iu  den  Beskiden  (Stasz.  Ziem.  77)  und 
A.  Chamaejasme  iu  den  Pieuiiieu  (H.  Szcz.  16)  sein  soll,  lässt  sich 
nicht  einmal  vermuthen,  jedenfalls  nicht  die  echten  Pflanzen  dieses 
Namens. 

2.  A.  obtusifolia  All.,  A.  Chamaejasme  Wulf  in  Jacq.  Coli. 
I.  194.  An  ähnlichen  Orten  stellenweise.  Auf  der  Pyszua  (R.  ZBG. 
XVIII.  496,  BF.  555),  Pisaua,  am  Upiaz  (H.  ZBG.  XL  31),  auf  der 
Magora  (HA.  20,  ZE.  25),  doch  werden  die  drei  letztgenannten  An- 
gaben in  R.  1.  c.  bezweifelt,  auf  der  Swiunica  (R.  1.  c). 

3.  A.  lactea  L.,  A.  septentrioualis  HA.  19  e  p.,  H.  Flora 
XVII.  574  nich  dem  Standorte  „Kronenberg"  non  L.  Auf  Kalkfelseu 
nicht  selten.  Bei  Koscielisko  (Uecht.  ÖBW.  VII.  343,  351  Reim.  BV.  VII. 
140,  BF.  556),  ChochoJow  (BF.  1.  c),  am  Pyszua  (BBW.  552)?  Przy- 
slüp  (Ilse  BV.  X.  7),  Czerwony  Wierch  (Grz.  ÖBW.  III.  258,  BBW. 
1.  c),  Giewont  (HB.  19,  ZE.  22,  Kuhn  BV.  VII.  143,  Grz.  Fiz.  II.  46, 
Z.  BrV.  VIII.  37,  BF.  1.  c),  Kondratowa  (Seidel  Isis  1868  p.  66),  Ma- 
gora (HA.,  ZE.,  BBW.,  Z.  1.  c),  Nosal,  Facimiech,  Sokolica  (BF.  1.  c), 
am  Kronenberge  (H.  Flora  XVII.  575,  A.  BV.  VII.  133,  BF.  1.  c). 
Bei  Szczawnica  (ZE.  1.  c.)  kaum  oder  diese  Angabe  bezieht  sich  auf 
die  vier  letztgenannten  Standorte. 

A.  eloiigata  L.  In  den  Karpaten  (ZKos.  in  BG.  I.  154)  gewiss 
nicht,  im  Stryjer,  Samborer,  Sanoker  Kr.  (ZE.  22)  ebensowenig.  Eine 
Hiigellandspflauze,  die  in  Volhynien  (Eichw.  Skizze  135)  und  Russ.  Podo- 
lien  (Andrz.  in  Bess.  Volh.  10)  vorkommt. 

4.  A.  septentrionalis  L.  Auf  Kalkhügeln  und  sandigen  An- 
höhen der  nördlichen  Ebene  stellenweise.  Bei  Andrychau  (BF.  556), 
Debniki  um  die  Schanze  gegen  die  Kepa  (BC.  285),  Podgorze,  Prze- 
gorzaly  (H.  ZBG.  XI.  55),  Lemberg  an  mehreren  Punkten  (BG.  I.  155, 
X>.S'.  I.  51,  ZE.  22,  ZL.  3,  T.  ZBG.  XI.  46,  XII.  926,  Grz.  Fiz.  II.  46, 
Now.  Exs.),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  128). 

2.  PRimULA  L. 

1.  P.  vulgaris  Huds.  Fl.  angl.  ed.  I.  (1762)  70.  Aendert  ab: 

er.  acaulis  Neilr.  Nieder-Oesterr.  584,  P.  acaulis  Jacq.  Mise.  I. 
(1778)  158.  Auf  Wiesen  und  in  Wäldern  gebirgiger  Gegenden  sehr 
selten.  Auf  der  Pyszna  (Grz.  Fiz.  II.  46),  am  Fusse  der  Cergowa  göra 
(K.),  auf  der  Bystra  (Zips.  Fjz.  II.  25),  im  Kofomyjer  Kr.  (Zach.  ZBG. 
XI.  65). 

ß.  caulescens  Neilr.  1.  c.  Wurde  hier  noch  nicht  beobachtet. 

2.  P.  elatior  Jacq.,  P.  veris  ß.  elatior  Fl.  dan.  t.  433  (soll  434 
heissen),  P.  inodora  Gilib.  Lith.  I.  32,  P.  intricata  Gr.  et  Godr.  Fl. 
de  France  IL  (1850),  P.  carpatica  Fiiss.  Progr.  (1854)  22.  In  Wäl- 
dern, Hainen,  auf  Wiesen,  Hügelu  von  der  Ebene  bis  zur  obern  Krumm- 
holzregion stellenweise.  Bei  Dubie ,  Kobylany ,  Zwierzyniee ,  Wola 
justowska.  Debniki,  Podgorze,  Papierna,   tagiewuiki   (BC.  286),    Brze- 


240 


PRIMULA. 


ziiiki,  ira  Walde  Kruk  {Grz.  ÖBW.  III.  146,  Fiz.  II.  46),  Lemberg, 
Krzywczyce  (T.  ZBG.  XII.  927),  Zurawuiki  (^Wittni.  Rozm.  1824  p.  203), 
Taruopol  (T.  ZBG.  XVIII.  349),  NIwra,  Geriuakowka,  Zalesie  (Xen^- 
Fiz.  II.  56),  Czeinowitz  (H.  Exs.),  am  Rareu,  Piatra-Dümiiei,  Futurika, 
Jedul,  Jarowetz,  im  Sarata-  und  Czeremosz-Tliale,  bei  Jablouitza  (HB. 
283),  auf  der  Czariia  Hora  (^UB.  VI.  Nouk  Lep.  XV.),  Szebela,  bei 
Mrazuica  (Hück.  ZBG.  XV.  59,  XVI.  ^264),  am  Poprad  {R.  Fiz.  III.  59), 
am  Giewout  (Ä  Flora  XVII.  581,  BF.  557),  iu  der  !5wist6wka  {Seidl. 
Isis  1868  p.  67),  am  Czerwouy  Wierch  Ma^foiacziiiak,  Uplaz  (BF.  1.  c), 
auf  der  Babia  gora  (BG.  I.  155). 

3.  P.  officinalis  Scop.  FI.  cani.  I.  (1772)  132,  Jacq.  Mise.  I. 
(1778)  159,  P.  veris  Hud.^.  Fl.  augl.  ed.  II.  (1778)  84,  P.  odorata 
Gilib.  Lith.  I.  32,  P.  veris  elatior  BC.  285  noii  Fl.  dau.  Au  ähnlicheu 
Orten  you  der  Ebene  bis  iu  die  Bergregiou  häufig. 

4.  P.  Auricula  -L-  Auricula  ursi  I.  Clus.  Stirp.  Pauu.  344. 
Auf  Kalkfelseu  stellenweise.  Bei  Koscielisko  (HA.  17,  ZE.  22,  BF. 
559),  am  Przysiup  (Ilse  BV.  X.  7),  bei  Chocholow  (BF.  1.  c),  auf  der 
Pisaua  (Ilse  1.  c.  9),  am  Czerwouy  Wierch  Ma/l'oi^czuiak  (^BF.  1.  c.), 
uuter  dem  Giewont  (Seidl  Isis  1868  p.  66,  BF.  1.  c),  am  Nosal,  im 
Bia^ka-Thale  (BF.  1.  c),  in  den  Pieuiueu  (H.  ZBG.  XL   51,    BF.  1.  c  ). 

5.  P.  minima  L.  Auf  Felsen  von  der  oberu  Krummbolzgrenze 
bis  auf  die  höchsten  Alpeuwieseu  zerstreut.  Auf  der  Pyszua  (Grz.  ÖBW. 
III.  258,  Fiz.  IL  46,  BBW.  552,  Ilse  BV.  X.  11,  FL  ZBG.  XX.  475,  477, 
BF.  559),  am  Czerwouy  Wierch  (BBW.  1.  c),  in  der  Swistöwka  (^Seidl 
Isis  1868  p.  67),  am  Liljowe,  Swiuuica,  Zawrat  (BF.  1,  c),  Muich  (HA., 
H.  Flora  XVII.  584,  ZE.  22),  auf  den  Rysy  (BF.  l.  c),  der  Czarna  Hora 
(^Noiv.  Lep.  XV.). 

3.  CORTUSA  L. 

1.  C.  Matthioli  L.,  C.  pubeus  Schott.  Anal.  (1854)  \1  ^'*^).  Auf 
nassen  Felsen,  au  Bächen  von  der  Voralpenregion  bis  zur  oberen 
Krummholzgrenze  selten.  Au  dem  vom  Pilsko  entspringenden  und  nach 
Zywiec  fliessenden  Bache  (BF.  560),  am  Dunajec  bei  Zakopane  (R. 
ZBG.  XVIIL  496),  am  Fusse  des  Dadul,  im  Thale  Bodoschü  (JiJ?,  283), 
Pareu-Audrony  (H.  Exs.),  am  Piatra-Domueü!  (HB.  28.3). 

C^claiiien  eiu'0|iai>uiii  L.  Im  Czortkower  Kr.  und  in  der  Bukowina 
ZE.  23),  fehlt  jedoch  in  HB.  und  nach  Ledeb.  Ross.  III.  23  in  den 
angrenzenden  russ.  Provinzen. 

4.  SOLDANELLA  L. 

1.  S.  alpina  L.  Aeudert  ab : 

ti.  major  Ndlr.  Nieder- Oester.  589,  S.  montana  Willd.  En.  h.  ber. 
(1809)  192,  S.  Clusii  Bot.  Mag.  t.  2163  uec  alior.,  S.  alpina    ZE.    23, 


**'•')  Das  iu  ZE.  23  citirte  .Synonym  1*.  cortusuiUes  ist  mir  niclit  uälier  bekannt 


SOLDANELLA 


241 


H.  ZBG.  XI.  68  e  p.  In  Wäldern,  Holzschlägeii  der  Berg-  uud  Vor- 
alpeuregiou  selten.  Auf  der  Gubalowka,  um  Dzlauisz,  Cicha,  Stare 
Bystre,  Z^b  {BF.  560),  am  Pikuj  (^ZE.  23),  auf  der  Paraszka  (Nmju. 
Lep.  XXVI.),  Zelemiu  (ZE.,  Now.  ).  c),  bei  Skole  angeblich  (^Hück. 
ZBG.  XVI.  263),  am  Jajko  (^Hück.  Fiz.  II.  23). 

ß.  minor  Nellr.  1.  c,  S.  Clusii  i'^chm.  Au  ähulicheu  Orteu  vou  der 
oberu  Waldgrenze  bis  iu  die  Krummholzregiou  etwas  häufig.  Am  Pilsko 
i^BF.  560),  auf  der  Babia  gora  (ZE.  23,  Wimm.  Schles.  421,  BF.  1.  c, 
Kolb;  Zlik  Exs.),  überall  iu  den  Ceutralkarpateu  (H.  Flora  XVII.  579, 
ZBG.  XI.  68,  ZE.  23,  Gr^.  ÖBW.  III.  259,  Fiz.  II.  46,  üecht.  ÖBW. 
VII.  343,  Beim.  BV.  VII.  133,  Ilse  1.  c.  X.  4,  6,  9,  12,  16,  FL  ZBG. 
XX.  475,  483,  Bosn.  Exs.),  auf  der  Bystra  QZips.  Fiz.  II.  25),  Czarna 
Hora  (-Ö.  Roczn.  XXXIII.  128),  Keczera  -  tiiczyriskaü,  am  Suchard, 
Dzumaleu,  Piatra-Domuei,  Rareu  (i/Zy.  284). 

S.  pusilla  Baumg.  In  deu  Ceutralkarpateu  (Ä  Roczu.  XXXIII. 
355).  Nach  Beusi^.  Kwet.slow.  121  auch  iu  deu  ungarischen  Ceutralkar- 
pateu uud  der  Fatra,  doch  steht  diese  Angabe  da  uud  ist  desshalb 
zweifelhaft  (Vergl.  auch  NUS.  199). 

5.  LYSIMACHIA  L. 

1.  L.  thyrsiflora  L.,  Naumburgia  thyrsiflora  Bchb.  Fl. 
germ.  410.  In  Sümpfen,  an  Teichräudern  stellenweise.  Bei  Bobrek  QB. 
Fiz.  II.  4),  Wola  duchacka,  Piaski  ^BC.  283),  Mogiia  (BG.  I.  157,  BC. 
1.  c),  Stani^tki  {BC.  1.  c),  Radlow,  Tarnow  (Grz.  Fiz.  II.  46,  ÖBW. 
III.  146),  Krzadka  (Leig.  Fiz.  III.  42),  B;irau6w,  Dzikow,  Sokoluiki, 
Grebow,  Bojanow  QJach.  Fiz.  II.  18),  im  Zolkiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV. 
210),  Stawki,  Rzesna  ruska,  Derewacz  (T.  ZBG.  XII.  927),  Sokoluiki 
QZL.  85),  Kulparköw  (BG.  1.  c,  ZE.  23,  Now.  Exs.),  in  der  Bogda- 
nowka  (BG.  1.  c),  bei  Zboiska  (T.  1.  c),  Laszki  (ZL.  85),  Zurawniki 
(Wittm.  Rozm.  1824  p.  213),  Brody  (^Kloeb.  Fiz.  III.  124),  am  Fusse  der 
Karpaten  bei  Opary,  Rolow  am  Duiestr  (Hück.  ZBG.  XVI.  261,  275), 
im  Vorgebirge  der  Beskiden  (BF.  552). 

2.  la.  vulg^aris  Z,.,  L.  paniculata  Gilih.  Lith.  I.  29.  Iu  feuchten 
Gebüschen,  auf  Wiesen,  an  Rainen  und  Flussuferu  niedriger  und  hüg- 
liger Gegenden  häufig. 

3.  Za.  punctata  L.  Au  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bei  Kety 
au  der  Sola,  auf  der  Romanka,  bei  der  Jaszczuröwka,  Kroscienko  hier 
unter  Saaten,  Zegiestow  (B.  ZBG.  XVIII.  496),  Dorua  Watraü  Warna, 
Gura-Humora  (HB.  280),  Suczawa  (Kn.  Pr.  10),  Suczaweuy,  Sadowa, 
Leniczestie,  Czernawka  (HB.  280). 

4.  Ij.  Nummularia  L.,  Nummularia  repens  Gilib.  Lith. 
I.  29.  Auf  Wiesen,  in  Wäldern,  au  feuchten  Orten  niedriger  uud  ge- 
birgiger Gegenden  überall. 

5.  la.  nemorum  L.  In  feuchten  Bergwäldern  stellenweise.  Iu  der 
ganzen  Beskideukette  (BG.  I.  157,  ZE.  23,  B.  Roczn.  XXXIII.  212,  BF. 

Knapp,  galiz.  Pflanz. -Aufzählung.  « /• 


242  TRIENTALIS. 

553),  au  fler  Jaszcziirowka  (R.  ZBG.  XVIII.  496),  ia  den  Pieniaea 
X,Ziel.  Szczaw.  20,  BF.  1.  c),  bei  Zegiestüw  {R.  1.  c,  Fiz.  II.  59),  iiu 
ganzen  Jasloer,  Sauoker  Kr.  (iT.),  am  Pikuj  {Hück.  ZBG.  XV.  57),  bei 
Cerkowua,  Witwica  (T.  ZBG.  XII.  72 J,  iu  der  uördlichen  Ebene  bei 
Taruow  {Grz.  ÖBW.  III.  146),  Zg^obice  (H.  ZBG.  XI.  49),  Rjglice, 
Melsztyn  ^^Gi-z.  Fiz.  IL  46),  Kalwaryja,  Barwiild  {BC.  284).  Fehlt  iu 
der  Bukowina. 

6.  TRIENTALIS  L. 

1.  T.  europaea  i^-,  T.  alsiuaeflora  GiUh.  Lith.  I.  31.  In  nassen 
torfigen  Wäldern,  auf  höheren  Bergspitzen  zerstreut.  In  allen  nörd- 
lichen Kr.  {BG.  I.  251,  BC.  283,  Grz.  ÖBW.  III.  146,  Fiz.  IL  46,  H. 
Flora  XVIL  565,  Jach.  Fiz.  IL  19,  R.  Fiz.  IV.  194,  ZL.  25,  ZE.  4-5,  T. 
ZBG.  XII.  927,  Kloeb.  Fiz.  III.  124),  am  Zelemin  {ZE.  45,  Hück.  ZBG. 
XV.  60),  am  Paraszka,  Pikuj  QHück.  1.  c.  62,  56),  bei  Dzwiniacz  gorny, 
Wetlina  (X".),  Dakla  ^Christ,  in  BG.  1.  c),  in  den  Pienineu  (BF.  551), 
auf  der  Barania  {Wimm.  Schles.  423),  Skrzyczna  QKolb.  ZBG.  XII. 
1209J-  Fehlt  iu  der  Bukowina. 

7.  CENTUNCULUS  L. 

1.  C.  minimus  L.  Auf  sandigen  Feldern,  Flussufern,  maulwurf- 
artigeu  Anhöhen  stellenweise.  Bei  D^browa,  Jaworzuo  (Ä.  ZBG.  XVIII. 
497,  Fiz.  IL  8),  Zagorze  (BC.  285),  zwischen  Bil'ohorszcze  und  Signi6wka 
(T.  ZBG.  XII.  927),  bei  Bednarowka  (Noiu.  Exs.),  Zubrza,  Lesienice 
(T.  1.  c),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Komarow  (Lojka  ZBG.  XIV.  134), 
Sanok,  Lubatowka,  Glowienko,  Krosno  (K.). 

8.  ANAGALLIS  L. 

1.  A.  arvensis  -L.,  A.  phoenicea  Scop.  Fl.  carn.  I.  139.  Auf 
Feldern,  an  Ufern,  in  feuchten  Gräben  sehr  gemein. 

ß.  coerulea  Xeilr.  Nieder-Oesterr.  593 — 4,  A.  coerulea  Schreb.  An 
ähnlichen  Orten  doch  seiteuer.  Bei  Baczyn,  Bielauy  (BC.  285),  Lem- 
berg  nächst  der  Jauower  Strasse  (T.  ZBG.  XVIIL  356),  Kurowice 
(Jar.  ZBG.  XV.  485),  auf  der  Drancza  (Kloeb.  Fiz.  IIL  128),  bei  Czer- 
nowitz  (JB.  Exs.). 

9.  HOTTONIA  L. 

1.  H.  palustris  L.  An  Gräben,  in  stehenden  und  langsam  fiiessen- 
den  Gewässern  stellenweise.  Bei  Krzeszowice,  Zwierzyuiec ,  Wola 
justowska.  Bielauy  (BC.  286),  Dehniki  (BG.  1.  157,  BC.  1.  c),  D9,bie, 
Czyzyny  (BC  1.  c),  Brzezinki,  Taruow  (Grz.  ÖBW.  IIL  147,  Fiz.  IL 
46),  Krz^dka  (Leig.  Fiz.  III.  42),  Szkio  (Naiv.  Exs.),  Rzesna  ruska, 
Bidohorszcze  (T.  ZBG.  XII.  927),  Bogdanowka  (BG.  1.    c,    ZL.    31,    T. 


CALLUNA. 


243 


1.  c,  Widerspach  Exs.),  auf  der  Wolka  (Weiss  ZBG.  XV.  458,  Now. 
ExsO,  bei  Poturzyca  (Now.  Exs.),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  128),  Sinoutz, 
Rogazestie  (HB.  286),  Suczawa  (Kn.  Pr.  H),  am  Fusse  der  Karpateu 
bei  Komarow  (Lojka  ZBG.  XIV.  134),  S'Touska  (Hück.  ZBG.  XVI.  259), 
Mieysce,  Krosao,  Polauki  (JsT.). 


ERICACEAE. 

1.  CALLUNA. 

1.  C.  vulgaris  Salisb.,  C.  Erica  I>C.  Fl.  frauq.  III.  680,  E.  g-labra 
Gilib.  Lith.  I.  3.  Auf  Haideii,  Hochmooren,  in  Wäldern,  au  Berg-abhäu- 
geu  von  der  Ebene  bis  in  die  Krummholzregiou  nicht  überall.  Im  Kra- 
kauer, Bochniaer  Kr.  (BC.  226),  bei  Tarnow  (Grg.  ÖBW.  III.  145), 
Wülka  niedzwiedzka,  Lezaysk,  D^browica  (Jabf.  Fiz.  218),  im  Zulkie- 
wer  Kr.  (H.  Fiz.  IV.  223),  bei  Zoruiska,  Rzesua  ruska  (T.  ZBG.  X. 
93,  XII.  927),  Zubrza  (Now.  Exs.),  Brody  (Kloeb.  Fiz,  III.  128),  längs 
der  Karpatenkette  zwischen  Debelüwka  und  Hoszow  (Hück.  Fiz.  II.  27), 
bei  Cerkowua  (T.  ZBG.  XII.  72),  am  Zelemin,  dem  Zusammenflüsse  des 
Stryj  und  Rybuik,  bei  Nahujowice  (Hück.  ZBG.  XV.  60,  62,  XVI.  267), 
bei  Weg'fowka,  Czarnorzeki,  Odrzykon,  Kolaczyce  (K.},  in  den  Pieui- 
neu,  den  Centralkarpaten,  auf  der  Babia  gura  (BF.  436). 

E.  Tetialix  L.  Hart  au  der  Greuze  im  Com.  Arva  auf  Hochmooreu 
zwischen  Hladowka  und  dem  Czarny  Dunajec  nächst  dem  Wege  zum 
Beskid  (Dan.  Szont.  ZBG.  XIII.  1078,  XXI.).  Dürfte  auch  im  benach- 
barten Theile  in  Galizien  vorkommen. 

2.  ANDROMEDA  L. 

1.  A.  polifolia  X-,  A.  rosmarinifolia  Gilib.  Lith.  I.  3.  Auf 
Torfmooren,  in  torfigeu  Nadelwäldern  niedriger  und  gebirgiger  Gegen- 
den stellenweise.  Bei  Chrzanöw  (BC.  226),  Trzebiuia  (H.  ZBG.  XL  55), 
MIoszowa,  Dulowa,  Teuczyu,  Brodla  (BC.  1.  c),  Kobierzyn  (BC,  H. 
1.  c),  Niepo'Iomice  (BC.  1.  c),  Przyborow,  Radio w  (Grz.  Fiz.  II.  43, 
ÖBW.  III.  145)  gegen  Wierzchos'fawice  (HA.  27),  Krzadka  (Leig.  Fiz. 
III.  42),  im  Zölkiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  230),  bei  Janow,  Kamienopol 
(ZL.  31),  Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  214,  HA.  1.  c,  ^^.50),  am 
Fusse  der  Karpaten  zwischen  Debelöwka  und  Hoszöw  (Hück.  Fiz.  II. 
27),  bei  Dzwiuiacz  gorny,  Ustrzyki  görne  (iT.),  in  der  Neumarkter 
Ebene  besonders  um  Ludzimirz  (BF.  436j. 

3.  ARCTOSTAPHYLOS  Adans. 

1.  A.  officinalis  W.  et  Gr.  Auf  Hügeln,  Felsen,  von  der  nörd- 
lichen Ebene    bis    zur    Voralpeuregion    selten.    Im    Zöikiewer    Kr.    (R. 

16* 


244 


VACCrxiCM. 


Fiz.  IV.  äOß),  zwischen  Stawki  und  LelecluWvka  ( T.  ZBG.  XII.  928), 
bei  Niepolomice  (der  anonym,  boclin.  Apotb.  in  JBG.  I.  72),  Buczkowice 
CKolb.  ZBG.  XII.  1209),  Gropaü,  Biiasa  (HB.  28  4).  Um  Lemberg  {ZL. 

41)  gewiss  nicht. 

4.  VACCINIUM  L. 

1.  V.  Myrtlllus  X.,  Myrtillus  niger  (Gilib.  Lith.  I.  4).  Auf 
Haiden,  torfigeu  Stellen,  in  Wäldern  von  der  nördlichen  Ebene  bis  in 
die  Krunnuholzregion  gemein. 

2.  V.  Vitis  idea  L.,  V.  Buxi  folio  Gii;b.  Lith.  I.  4.  Auf  Hal- 
den, Torfmooren,  Felsen,  Bergwiesen,  in  schattigen  Wäldern  von  der 
Ebene  bis  in  die  Krummholzregion  nicht  selten.  In  allen  nördlichen 
Kr.  QBC.  225,  H.  Flora  XVII.  567,  Grz.  ÖBW.  III.  139,  Fiz.  II.  4.3, 
Jabl  Fiz.  227,  R.  Fiz.  IV.  194,  BG.  I.  258,  2E.  47,  ZL.  26,  T.  ZBG. 
XII.  928,  Kloeb.  Fiz.  III.  128),  längs  der  Karpateukette  von  der  Bara- 
nia  (Ileinr.  Tesch.  13,  Kblb.  ZBG.  XII.  1209),  längs  der  ganzen  Kar- 
patenkette iJ3G.  1.  c,  B.  Roczn.  XXXIII.  214,  BF.  433,  ZE.  47, 
Kuhn,  Beim.  BV.  VII.  144,  141,  Ilse  BV.  X.  15-6,  FI.  ZBG.  XX.  475, 
B.,  Sier.  Fiz.  IL  58,  37,  Bück.  ZBG.  XV.  55,  60-2,  XV.  262,  Fiz.  IL 
23,  27,  A^oiv.  Lep.  XV)  bis  Dorna-Sara  (NB.  285). 

3.  V.  nliginosum  L.,  V.  rubrum  Gilib.  Lith.  I.  4.  Auf  Torfmooren, 
Sumpfwiesen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden,  auf  feuchten  Plätzen 
in  der  Krummholzregion  der  Kalkalpen  stellenweise.  In  allen  nörd- 
lichen Kr.  QBG.  I.  258,  BC.  224,  Grz.  Fiz.  IL  41,  Lekj.  Fiz.  III.  421, 
B.  Fiz.  IV.  194,  ZE.  46,  ZL.  13,  T.  ZBG.  XII.  928,  Kloeb.  Fiz.  HL 
128),  in  den  Beskiden,  auf  der  Pyszna,  am  Ornak  (BF.  432),  Giewont 
(Kuhn  BV.  VII.  145),  Kondratowa,  Koscielec,  Zawrat,  in  der  Neumark- 
ter  Ebene  (BF.  1.  c),  bei  Ustrzyki  gorne,  Dzwiniacz  görny  (K.), 
zwischen  Hoszow  und  Debelöwka,  am  Jajko  (Ilück.  Fiz.  IL  27,  23), 
Bombiwski,  Suchard,  Dzumaleu  (HB.  V.  285),  Rareu  (Z.  BrV. 
VIII.  5.3). 

4.  V.  Oxycoccos -£/.,  Oxycoccos  quadripetala  Gilib.  Lith.  I. 
5,  0.  vulgaris  P«rc7i.  Fl.  Amer.  sept.  1.(1814)  263,  Schollera  palu- 
dosa  Baumg.  Trans.  I.  331.  An  ähnlichen  Orten.  In  allen  nördlichen 
Kr.  (BG.  I.  257,  BC.  225,  H.  Flora  XVII.  567,  Grz.  ÖBW.  IIL  134, 
Fiz.  IL  43,  Leig.  Fiz.  II.  42,  Jach.  Fiz.  IL  19,  B.  Fiz.  IV.  230,  ZL.  41, 
ZE.  46,  T.  ZBG.  XII.  938,  Kloeb.  Fiz.  III.  128),  in  den  Beskiden  auf 
der  Barania  (Heim:  Tesch.  13),  der  Neumarkter  Ebene  (BF.  434),  bei 
Ustrzyki  gorne,  Dzwiniacz  gorny  (K.),  zwischen  Debelöwka  und  Hoszow 
(Hück.  Fiz.  II.  27),  bei  Dorna-Kandreny,  Dorua-AVatra  (JIB.  286). 

5.  AZALEA  L. 

1.  A.  prociimbens  L.  Auf  Alpeuwiesen  der  Ostkarpaten  sehr 
solten.  Am  Berbenieska,  am  Pop-Iwan  der  Czarna  Hora  massenhaft 
(M.  ZBG.  XVIII.  41)7). 


AZALEA.  245 

.4.  ponlica  L.  *''").  Tu  Galizieu  ohne  nähere  Angabe  (Willd.  Eu.  h. 
ber.  197),  doch  fehlen  nach  Dr.  Aschcrson's  briefl.  Mittheilungeu  die 
diessbezüglichen  Belege  in  dessen  Herbar.  Nach  Schalt.  Oesterr.  FI. 
I.  391  in  Polen  auf  den  Gütern  des  Türsten  CVrt*-<ory,?fcj  ^•'••)  während  in 
Waijas  Flora  Poloniae  die  ganze  Art  fehlt.  Die  nächsten  positiven 
Standorte  sind  in  Volhynien  QBess.  Volh.  U). 

6.  RHODODENDRON  L. 

1.  Rh.   ferrugiueum   L.   ß.   myrtifolium    H.   Roczn.   XXXIIL 

128,  Rh.  myrtifolium  Schott  ei  Kotschy  Bot.  Zeit.  IX.  (1851)  17*"juon 
Loddiges,  R.  ferrugineum  DS.  HI.  ]iO,  ZE.  i9,  Notv.  Lep.  XV.  XXIX. 
non  L.  An  felsigen  Stellen  in  der  Krummholzregion  der  Ostkarpateu 
stellenweise.  Auf  der  Czarna  Hora  massenhaft  (H.  ZBG.  X.  617,  Roczn., 
Now.  1.  c,  R.  ZBG.  XVIII.  497j.  Auf  den  Alpen  der  Bukowina  (ZE. 
1.  c),  fehlt  jedoch  in  HB. 

2.  Rh.  hirsutum  L.  var.  gl  abrät  um  Äschers,  et  Kuhn  ÖBZ. 
XV.  (1865)  800i''3),  Rh.  ferrugineum  Seidel  Isis  1868  p.  113  non  L. 
Bloss  auf  dem  Nordabhange  des  Giewont  QAschers.  et  i^t«/m  1.  c),  jeden- 
falls nur  zufällig  und  yorübergehend. 

7.  LEDUM  L. 

1.  Ii.  palustre  X.,  L.  graveolens  Gilib.  Lith.  V.  199,  Rosma- 
rinum  silvestre  Syr.  Zieln.  171.  In  trockenen  Torfwäldchen,  auf 
Torfmooren  stellenweise.  In  allen  nördlichen  Kr.  QU.  ZBG.  XI.  55,  BG. 
I.  273,  BC.  226,  Grz.  ÖBW.  III.  145,  Fiz.  IL  45,  Lelg.  Fiz.  III.  42, 
Jach.  Fiz.  II.  18,  ZL.  64,  T.  ZBG.  XII.  928,  Wittm.  Rozm.  1824  p.  214, 
Kloeh.  Fiz.  III.  128),  am  Fusse  der  Karpaten  in  der  Neumarkter  Ebene 
überall,  besonders  zwischen  Diugopole  und  fcudzimirz  QBF.  438),  bei 
Wolosate,  Dzwiniacz  gorny  {.K.).,  zwischen  Hoszüw  und  Debelowka 
{^Hnck.  Fiz.  II.  27). 


150)  Die  Beschreibung  in  DC.  Prodr.  VII.  2  (1839)  718  lautet: 

Foliis  obovato-oblongis  lanceolatis  ciliatis  sparse  pilosulis,  racemis  corymbosis  bracteas 
deciduas  gerentibus,  corollis  extus  piloso-glutinosis  a  foliis  non  involucratis,  genitalibus  exser- 
tis  declinatis.  \.  Flores  aurei,  variant  flavi,  aurantii,  cuprei,  imo  albi  flavo  miN-ti  (bot.  mag. 
t.  2383).  Cal.  lobi  oblongo-lanceolati  inaequales  pilosi.  Mel  ab  apibus  ex  liac  elaboratum 
dicitur  venenatum. 

151)  ^0  diese  Güter  sich  befunden  haben  mögen  ist  nicht  zu  entnehmen.  Nur  die 
Familienarchive  könnten  lüeriiber  genügende  Aufschlüsse  geben,  aber  diese  dürften  nicht  so 
leicht  zugänglich  sein. 

132)  Foliis  minutis  ovato — 1.  obovato-ellipticis  obtusis,  margine  reToIuto  suhcrenatis, 
apice  mucronulatis,  supra  glabris  rugulosis  saturate  viridibus,  infra  dense  ferrugineo-leprosis; 
floribus  in  racemum  abbreviatum,  subquinqueflorum  congestis  ;  pedunculis  immista  lepra  liirtis  ; 
dentibus  calycinis  brevissimis;  corollae  infundibuliformis  tKbo  extus  hirto  sparsimque  lepidoto, 
laciniis  rotundato-ellipticis  utrinque  apicem  versus  glabris,  fauce  hirtissima:  filamentis  ima  basi 
hirtis  ceterum  glabris;  stylo  vario  fere  breviori;  capsulis  e  foliis  pedunculi  elongati  ope  longe 
excedentibus  stylo  brevi  coronatis. 

i"'3)  Differt  a  spccile  typo  foliis  parcissime  ciliatis,  ciliis  paucis  (utrinque  1  —  3)  ple- 
rumque  in  foliorum  basi  tautum  obviis,  pedunculis  glandulosis  tantum  nee  setosis,  floribus  mino- 
ribus,  calycis  laciniis  parcissime  (—4)  ciliatis,  corolla  intus  brerius  villosa. 


240  PIROLA, 

8.  PIROLA  L. 

1.  P.  rotundlfolia  i.,  P.  major  Gilib.  Lith.  V.  194,  P.  media 
var.  ci.  ZE.  50  nee  alior.  lu  Wäldern  niedriger  und  gebirgiger  Gegen- 
den bis  in  die  Voralpenreg-ion  nicht  selten.  In  allen  nördlichen  Kr. 
C^C.  227,  Grz.  ÖBW.  [II.  145,  Fiz.  II.  43,  Jach.  Fiz.  II.  19,  R.  Fiz.  IV. 
194),  BG.  I.  272,  ZL.  64,  ZE.  50,  T.  ZBG.  XII.  80,  928),  längs  der 
ganzen  Karpatenkette  von  den  Beskiden  durch  die  Kr.  Sandec  {BF. 
439),  Jasio,  Sanok  (Ä"),  Sarabor  (Hück.  ZBG.  XV.  57),  von  der 
iuczyna  bis  Suczawa  {HIS.  286,  IL  Flora  XIX.  644,  Kn.  Pr.  13),  am 
Dialu-Drakului,  Cecina  (fiS.  1.  c).  Was  P.  major  Hück.  ZBG.  XVI. 
273  im  Samborer  Kr.  sein  soll,  ist  nicht  zu  entnehmen. 

2.  P.  chlorantha  Siv.  in  Vet.  Acad.  Handl.  1810  t.  10  f.  5.  In 
Wäldern  hügliger  und  gebirgiger  Geg'enden  bis  in  die  Voralpenregiuu 
stellenweise.  Bei  Inwald  (BF.  439),  in  den  Beskiden,  Ceutralkarpateu 
{H.  ZBG.  X.  617),  im  Samborer  (^Hück.  ZBG.  XVI.  294),  Stauislawower, 
Ko4'omyjer  Kr.  (//i  1.  c),  bei  Derewacz,  Hodowice,  Borki  (T.  ZBG.  XII. 
928),  Rygllce  ^Grz.  ÖBW.  III.  145),  Dubie,  Czerna  {BC.  227). 

3.  P.  media  Sw.  In  Wäldern  vom  Hügellande  bis  in  die  Vor- 
alpenregion sehr  selten.  Bei  Buczkowice  (Kolb.  ZBG.  XII.  1209),  Ho- 
a-üsko  (T.  ZBG.  XII.  928). 

4.  P.  minor  L.  In  Wäldern  von  der  nördlichen  Ebene  bis  in  die 
Voralpenregiou  zerstreut.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (BC.  227),  bei 
Tarnöw,  Zalasowa  (Grz.  ÖBW.  III.  145,  Fiz.  IL  43),  im  Zoikiewer  Kr. 
(ie.  Fiz.  IV.  194),  bei  Stawki  (BG.  I.  273.  T.  ZBG.  XII.  928),  Holosko 
(T.  1.  c),  Zubrza  (ZE.  50),  Lesienice  (BG.,  ZE.,  T.  1.  c),  Brody 
(Kioeb.  Fiz.  III.  128),  am  Rareu,  Dzumaleuü,  bei  Gropaü,  Briasaü,  auf 
der  i^uczyna  {HB.  287),  in  den  Ceutralkarpateu  {Uecht.  ÖBW.  VII. 
344,  BV.  VII.  139,  Ilse  BV.  XXX.  6,  12,  BF.  440).  auf  der  Babia  gora 
(BF.  1.  c),  bei  Struza  {FI.  ZBG.  XX.  469). 

5.  P.  secunda  L.,  Ramischia  secunda  Garcke  Fl.  N.  und  M. 
Deutschi.  4.  Aufl.  (1858)  222.  In  feuchten  Laub- und  Nadelwäldern  nicht 
selten.  In  allen  nördlichen  Kr.  {BG.  I.  273,  BC.  238,  Grz.  ÖBW.  III. 
14.5,  Fiz.  IL  43.  Leig.  Fiz.  III.  42,  Fan.  Pr.  14,  R.  Fiz.  IV.  194,  T.  ZBG. 
IX.  45,  Xll.  928,  ZL.  64,  ZE.  50,  Kloeb.  IIL  128),  in  den  Beskiden 
{BF.  440),  den  Centralkarpaten  (Ilse  BV.  X.  12,  FI.  ZBG.  XX.  467, 
BF.  1.  c),  zwischen  Neu-Saudec  und  Zbyszyce,  bei  Szczawnice  {H. 
Flora  XVIL  571,  Szczaw.  17),  am  Poprad  (R.  Fiz.  III.  58),  im  Jasloer, 
Sanoker  (iT.),  Samborer  Kr.  {Hück.  ZBG.  XV.  57),  am  Bukowec  {HB. 
287),  bei  Suczawa  {Kn.  Pr.  13),  am  Dialu-Drakului,  Cecina,  bei  Czer- 
nawka,  Szeroutz,  Wasloutz  (HB.  1.  c). 

6.  P.  unifiora  L.  In  Wäldern  von  der  nördlichen  Ebene  bis  in 
die  Alpenregion  ziemlich  häufig.  In  allen  nördlichen  Kr.  {BC.  228, 
Grz.  ÖBW.  IIL  145,  Fan.  Pr.  14,  R.  Fiz.  IV.  194,  T.  ZBG.  XII.  928,  Weiss 
ZBG.  XV.  458,  Kloeb.  Fiz.  IIL  128),  längs  der  ganzen  Karpatenkette!!  vom 
Kotarz  {Kolb.  ZBG.  XII.  1209),  bis  zum  Rareu  {BG.  I.  272,  H  Flora 
XVIL  571,  A.,  Reim.,  Kulm  BV.    VIL    122,    138—9,    145,    Uecht.    ÖBW. 


PYROLA.  247 

VII.  344,  Gn.  FIz.  II.  43,  Ilse  BV.  X.  4,  8,  9,  \%  BF.  411,  R.  Fiz.  III. 
58,  K.,  Hück.  ZBG.  XV.  57,  H.  Flora  XIX.  633,  HB.  287). 

7.  P.  umbellata  i.,  P.  frutesceus  Gilih.  Lith.  V.  195.  lu 
schattigen  Nadelwälderu  besonders  niedriger  Gegenden  stellenweise. 
Bei  Mydlenice  {BF.  441),  au  der  Przemsza  {BC.  228),  bei  Brouowice 
iBG.  I.  273,  BC.  1.  c),  Niepolomice  (BC.  1.  c,  H.  ZBG.  XI.  55),  D?,- 
browa  (Ä  1.  c),  Tarnow,  Ryglice  (Grz.  ÖBW.  III.  145,  Fiz.  II.  43}, 
Krz^dka  QLeig,  Fiz.  HL  42),  zwischen  Lelechowka  und  Stawki  QBG. 
1.  c,  ZE.  50),  bei  Borki,  Holosko  (N^oiv.  Exs.),  Lesienice  QBG.  1.  c), 
Brody  QKloeb.  Fiz.  III.  128,  Noiv.  Exs.).  Bei  Iwonicz  QZT.  39)  kaum. 

9.  MONOTROPA  L. 

1.  M.  Hypopitys  i.,  M.  multiflora  Scop.  Fl.  carn.  I.  285,  M. 
flagrans  Gilib.  Lith.  V.  191,  M.  hypophegea  Wallr.,  Orobanche 
Hypopitys  Mentz.  Fug.  (1650)  t.  3,  Moris.  Hist.  pl.  (1715)  503  t.  16  f. 
13,  Hypopitys  multiflora  et  H.  glabra  DC.  Prodr.  VII.  780.  In 
schattigen  Wäldern  an  Baumwurzeln  oder  deren  Stämmen  schmarotzend. 
Bei  Tenczyu,  Czerna,  Dubie,  Zabierzöw,  Aleksandrowice,  Lauckoroua, 
Kalwaryja  (BC.  228),  am  Skalita  {Kolb.  ZBG.  SIL  1210),  zwischen 
Dziauisz  und  Z^ib,  bei  Koäcielisko,  Zakopane  QBF.  442),  im  Thale 
Strs^zyska  (Grz.  Fiz.  II.  43),  in  den  Pieninen  (A.  BV.  VII.  131,  BF. 
1.  c),  bei  Zegiestow  (Ä.  Fiz.  III.  58),  Iwonicz  (Sier.  Fiz.  III.  37),  bei 
Jasienica,  zwischen  Hoszöw  und  Debelöwka  (Hück.  ZBG.  XVI.  273, 
Fiz.  IL  28),  bei  Solka  {Munazza  Exs.),  Uszkowice  (BG.  l.  271), 
Brody  (Kloeb.  Fiz.  IIL  128),  Lemberg  am  Sandberge  (T.  ZBG.  XVIIL 
356),  Holosko  (iVow.  Exs.),  Borki  (T.  ZBG.  XII.  929),  zwischen  Stawki 
und  Lelechowka  (BG.  T.  1.  c),  bei  Maydan  (T.  1.  c),  im  Zöikiewer 
Kr.  (R.  Fiz.  IV.  206). 

UMBELLIFERAE. 

1.  HXDROCOTYLE  L. 

1.  H.  vulgaris  L.  Buf  Sumpf-  und  Torfwiesen  selten.  Bei  Jezi- 
orki,  D9,browa,  Chelmek  (R.  ZBG.  XVIIL  497)  und  weiter  an  der 
Przem.sza  (BC.  155,  R.  1.  c),  bei  Wisniowczyk  im  Teiche  (-ST.). 

2.  SANICULA  L. 

1.  S.  europaea  L..,  S.  trilobata  Gilib.  Lith.  IV.  6,  Caucalis 
Sanicula  Cr.  Stirp.  III.  228,  Astrantia  Diapensia  Scop.  Fl.  carn. 
I.  186.  In  Wäldern  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  bis  zur  oberen 
Buchengreuze  gemein. 

Hacquetia  Epipactis  DC.  In  den  Beskiden  ohne  nähere  Angabe  (H. 
Roczn.  XXXIII.  119,  R.  1.  c.  230).  Im  benachbarten  Schlesien  an  vielen 
Orten  (Kolb.  ZBG.  XII.  1210,   WkUrspach.,  Enyler  Exs.). 


248  AsruAXTiA. 

3.  ASTBANTIA  L. 

1.  A.  major  L.^  A.  nigra  Gesn.  Hort.  Germ.  (1561)  249  a.  A. 
Candida  Mill.  Dict.  n.  t.  Äendert  ab  nach  Stur  Sitzungsb.  d.  math. 
naturw.  Cl.  der  wien.  Akad.  XL.  (1860J  482: 

ci.  alpestris  Stur,  1.   c.  *^*).  Wurde  hier  noch  nicht  beobachtet. 

ß.  montana  Stur  1.  c.  ^^'').  In  Wäldern,  auf  Wiesen  der  Berg-  und 
Voralpenregion  selten.  Auf  der  Rabia  .skala  (&".),  bei  Skole,  Manjawa, 
Pasieczna  (Stur.  1.  c),  auf  der  Kostrzyca  {R.  ZBG.  XVIII.  496). 

y.  vulgaris  Stur  1.  c.  i''*').  An  ähnlichen  Orten  von  der  Ebene  bis 
auf  die  Alpen  überall  genieiu. 

4.  ERYNGIUM  L. 

1.  E.  campestre  L.  Auf  Feldern,  Hügeln,  an  Wegen  im  öst- 
lichen Theile  stellenweise.  Bei  Nadbrzezie  (Jach.  Ms.)  Brody  (Kloeh.  in 
herb.  Pant.),  Tarnopol  (B.  ZBG.  XVIII.  497),  Myszkowice,  Mikulince 
(^K.^,  Strusöw  (R.  1.  c),  Pantalicha,  Sokolniki,  Z-fotniki,  Burkauow, 
Budzanow  (K.'),  Niwra  (Lenz  Fiz.  II.  61),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG. 
I.  300),  Zamuszyn,  Jurkoutz,  Toutry,  Repuzeuitz,  Hawrilestie,  Oriszenyü, 
Schipenitz  (HB.  289),  Kotzmann,  Kuczurraik,  Mamajestie,  Zuczka, 
Rarancze  (H.  Exs.),  Nowosielicaü,  Bojanü  (HB.  1.  c),  Zurin,  Ostritza 
(H.  Exs.),  Czernowitzü  (HB.  1.  c),  Rosch,  Wolczynetz  (H.  Exs.), 
Sereth  (HB.  1.  c),  Szerboutz  (H.  Exs.),  Suczawa  (HB.  1.  cü,  Kn.  Pr, 
9),  im  Ko-fomyjer,  Stanisi'awower  Kr.  (H.  ZBG.  XI.  59).  Im  Krakauer, 
Bochuiaer  Kr.  (Demh.  Tent.  50,  BC.  156),  doch  werden  diese  Angaben 
in  R.  ZBG.  XVIII.  497  mit  Recht  bezweifelt. 

E.  ainethjsliiiuiu  Zv.  Bei  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  .349),  Trzesn 
hier  auf  fettem  Boden  (Jach-  Ms.).  Nach  Led.  Ross.  II.  2.38  zunächst  bei 
Odessa.  Offenbar  mit  der  folgenden  verwechselt. 

2.  E.  planum  L.  Auf  Wiesen,  sandigen  Triften,  an  Rainen, 
Wegen  niedriger  Gegenden  besonders  im  östlichen  Theile    nicht    selten. 


•54)  Vix  pedalis.  Cyma  umbellis  1 — 3  vix  pluribus  constans.  Involucri  foliola  4 — 5  lin. 
longa,  plerumque  elegantDr  rubeUa.  Folia  infima  turionuraque  paulo  infra  semissem  palmati 
3  partita,  circumscriptione  reniformia,  diamelro  transversali  16 — 20  lin.  lonjo;  segmento  mcdio 
oblongo-obovato,  lateraUbus  oblique  ovatis  subbifidis,  medio  10  circiter  lineas  longo. 

155)  Pedalis  vix  altior  Cyma  umbellis  3—8  constans.  Inrolucri  foliola  5 — 6  lin.  longa 
plerumque  pallida  apice  marginibusque  viridia.  Folia  infima  turionuraque  palmati  5  partita, 
majorum  lamina  30—50  lin.  lata;  segmentis  oblongis  vel  oblongo-obovatis,  medio  20  circiter 
lin.  longo. 

'5«)  Caulis  bipedalis  et  aUior,  non  raro  ramosus.  Cyma  nunc  simplex  vel  subcompo- 
Sita,  nunc  pluries  iterata,  simulque  ramo  florigero  admoto  aucta  umbellis  3—20  constans.  Invo- 
lucri foliola  7  circiter  lin.  longa,  integra  vel  apice  paucidentata,  pallida  vel  rosea.  Folia  infima 
turionumque  fere  ad  insertionera  petioli  usquo  palmati  5  partita,  lamina  majorum  4 — 10  pollices 
latrf;  segmentis  oblongis  apice  acute  plerumque"  trifidis,  exterioribus  profunde  biftdis,  medio 
30—50  lin.  longo. 


ERYNGIÜM.  249 

Bei  Trzesn  (Jach  Fiz.  II.  17),  Sokolniki  (R.  ZBO.  XYIIL  497),  Dorn- 
bach, Rziichöw,  Piskorowice,  Sieiiiawa  (Jahf.  Fiz.  220),  Nieinirow  (Z. 
Miiem.  "1833  p.  147),  Lemberg  nächst  dtm  fcyczakower  Schranken 
(Weiss  ZBG.  XV.  459),  Lesienice  um  das  ehemalige  „steiuerue  Wirths- 
haus"  (BG.  I.  199),  Kamienopol  (T.  ZBG.  XII.  927),  Wiuniki  (Noiu. 
Exs.),  Gaja  (K.),  Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  213),  Kuro- 
•wice  (AW.  Exs.),  Szopki,  Nowosiöiki,  tackle,  Zioczow  (iT.),  Busk 
(Notv.  Exs.),  auf  der  tysa  göra  (Kloeh.  Fiz.  III.  128),  bei  Tarnopol  QT. 
ZBG.  XVIII.  349,  Grz.  Fiz.  II.  40),  Brzezauy,  Zlotniki,  Pautalicha, 
Budzauöw,  Papierna  (Ä".),  Niwra  (Lenz  Fiz.  II.  61),  Czaruy  Potok, 
Pohorloutz,  Sadagura,  Zuczka,  (HB.  289),  Michalcze  (H.  Exs.),  Tere- 
szeuyü  (HB.  289),  Tereblestie,  Sereth  (H.  Exs.),  Strojestie  (i75.  289). 
Um  Krakau  {Pol.  in  BG.  1.  c.)  namentlich  bei  Mniköw  (BC.  156)  doch 
wird  diese  Angabe  in  B.  ZBG.  XVIII.  497  bezweifelt. 


5.  CICUTA  L. 

1.  C.  virosa  L.,  C.  aquatica  L.  Fl.  läpp.  103,  C.  cellulosa 
Gilib.  Lith.  IV.  36,  C.  angustifolia  Kit.  in  Schult.  Oesterr.  Fl.  I.  515, 
C.  tenuifülia  Schrank,  in  Denkschr.  der  müuchn.  Acad.  VII.  (1821) 
69  t.  4  f.  1,  Cicutaria  aquatica  Lam.  Fl.  fran^.  III.  445,  Coriau- 
drum  Cicuta  Hoth  Tent.  IL  1.  347,  Sium  Cicuta  Vest  Man.  bot, 
512.  In  Sümpfen,  stehendeu  Gewässern  niedriger  und  hügliger  Ge- 
genden stellenweise.  In  allen  nördlichen  Kr.  (Demb.  Tent.  51  ,  BC. 
156,  Grz.  Fiz.  II.  40,  H  Flora  XVII.  567,  Jach.  Fiz.  II.  17,  Jabl  Fiz. 
220,  B.  Fiz.  IV.  203,  T.  ZBG.  XII.  929,  Wittm.  Rozra.  1824  p.  212, 
ZL..  HO,  Kloeh.  Fiz.  III.  128,  Strass.  in  herb,  Pant.),  bei  Tarnopol, 
Zarwanica,  Wisniowczyk,  Podhayce  (K.\  Niwra  (Lern  Fiz.  II.  61), 
Werenczanka  (HB.  290),  Szypenitza  (H.  Flora  XIX.  627),  Kotzmann, 
Luzanü,  Mamajestie,  Czernawka,  Dragomirna  (HB.  1.  c),  Suczawa 
(Kn.  Pr.  10),  am  Fusse  der  Karpaten  bei  Kirlibaba  (H.  Exs,),  Wröblo- 
wice  (Hück.  ZBG,  XVI,  261),  Gl'owienko  (ä".),  Krosuo  (Bosniacki),  in 
den  Beskiden  des  Bochniaer  Kr.  (BF.  236). 


6.  APIUIHE  L. 

1.  A.  graveolens  L.,   Selinum  Anethum   Both    Tent.    I,   134, 
Pastinaca  Anethum   Sprengel   in    B.    et    Seh.    Syst.    VI.    587.    Wird 

gebaut. 

7.  PETROSELINUM  Hoffm. 

1.  P.  sativum  Hoffm.  Umb.  177,  Apium  Petroselluum   i.,    A. 
vulgare  Lam.  Fl.  franc.  III.  444.    Wird  gebaut. 


230 


8.  TRINIÄ  llofn. 

1.  T.  vulgaris  DC.  Prodr.  IV.  (1830)  103,  T.  glaberrima  var. 
et  T.  Heuiiiugii  lloffm.  Unib.  Geu.  ed.  I.  (iSU)  93—4,  T.  dioica 
ZE.  38,  Piinpiiiella  dioica  L.  Sp.  Syst.  ed.  XIII.  (1791)  241.  Apium 
pumilum  Cr.  Stirp.  111  (1769)  213.  Auf  trockenen  Wiesen,  Hügelu  im 
östlichen  Theile  stellenweise.  Auf  der  Drancza  (Now.  Lep.  XVI., 
Kloeb.  Fiz.  I[I.  128,  Straxs  in  herb.  Pant.\  Zaleszczyki  {Friedl  in  BG. 
I.  223),  Zamuszyn,  Okua,  Czaruy  Potok,  Toutry,  Werenczanka,  Sucho- 
wercha,  Kotzmann!!  (1//?.  290). 

Hclosciadiuin  inundatuiu  Koch.  In  Galizlen  (Ä  Roczu.  XXXIII.  94). 
Diese  Angabe  bezieht  sich  offenbar  auf  BG.  App.  II.  324,  348  und  ist, 
da  in  Kluk''»  Dykcyonarz  von  Galizien  keine  Rede  ist,  zu  streichen. 

9.  FALGABIA  Host. 

1.  F.  Rivini  Host  FI.  austr.  I.  (1827)  381,  Sium  Falcaria  L. 
Sp.  252,  Seseli  Falcaria  Scop.  Fl.  carn.  I.  213,  Bunium  Falcaria 
MB.  Taur.  cauc.  I.  211,  Dr epanophyllum  agreste  Hoffm.  Umb. 
Gen.  ed.  II.  109,  Critamus  agrestis  Bess.  Volh.  93,  C.  Falcaria 
Bchh.  in  Mössl.  Handb.  I.  (1827)  478.  Auf  Feldern,  Hügeln,  an  Wieseu- 
ränderu  der  Ebene  und  des  Hügellandes  stellenweise.  Auf  der  Mogifa 
Kosciuszki,  bei  Zwierzyniec,  Podgorze,  auf  den  Krzemionki  {BC.  157), 
bei  Zarzykowice  (Jach.  Ms.),  Zboiska  (T.  ZBG.  XII.  930),  Lemberg 
iZL.  127),  Gaja  (iT.),  Brody  iKloeh.  Fiz.  III.  128),  Tarnopol  (T.  ZBG. 
XVIII.  349),  Petrykow  {Strat<s.  in  herb.  Fant.}  Pautalicha,  Zfotuiki, 
Zarwanica  (jST.),  Niwra  {Lenz  Fiz.  II.  61),  Okua,  Werboutz,  Kuczurmik, 
Walewa  {HB.  291),  Czernowitz  {H.  Exs.),  Ostritza  {HB.  291),  Zurin 
{H.  Exs.)  am  Fasse  der  Karpaten  bei  luwald  (^BF.  237). 

10.  AEGOPODIUM  L. 

1.  A.  Fodagraria  L..,  A.  ternatum  GiUb.  Lith.  IV.  41,  Ligii- 
sticum  Podagraria  Cr.  Stirp.  iii.  200,  Seseli  Aegopodium  Scop. 
Fl.  carn.  I.  215,  Podagraria  Aegopodium  Moench.  Meth.  90.  In 
Gebüscht-n,  an  Waldrändern,  Zäunen,  Bächen  überall  bis  au  den  Fuss 
der  Ceutralkarpaten  gemein  {BF.  237). 

11.  CARUM  L. 

1.  C.  Carvi  -L.,  C.  decussatum  Gilih.  Lith.  Apium  Carvi 
CV.  Stirp.  iii.  218,  Lagoecia  cucuminoides  Willem.  Phytogr.  I.  (1805) 
254  non  i.,  Buniuui  Carvi  MB.  Taur.  cauc.  I.  211,  Pimpinella 
dioica  ZH.  nach  Niessl  BrV.  VIII.  40  non  L.  Auf  Wiesen,  Rainen,  au 
Waldrändern  überall  bis  in  die  Voralpenregion  gemein  {BF.  238, 
H.  Exs.). 


PIMPINELLA. 


12.  PIMPINELLA  L. 


251 


1.  P.  sazifraga  i.,  P.  augustifoHa  et  latifolia  Gilib.  Lith, 
IV.  42  —  3,  P.  uig-ra    Willd.  Tragoselinum  minus  Lam.  PI.  fraug.  III, 

447,  T.  saxifragum  Moench  Meth.  99.  Auf  Anhöhen,  Rninea,  Wiesen 
überall  bis  an  den  Fuss  der  Centralkarpaten  häufig-  (^BF.   238). 

2.  P.  magna  L.,  Tragosel  inum    majus    Lam.    PI.    frang.    III. 

448,  T.  magnum  Moench  Meth.  99.  Auf  Wiesen,  in  Hainen,  an 
Waldrändern  hügliger  Gegenden  und  tou  da  bis  in  die  Voralpeu- 
region  gemein. 

3.  P.  Anisum  i.,  Anisum  vulgare  Gaertn.  de  fruct.  I.  102, 
A.  officiuale  Moench.  Meth.,  Sison  Anisou  Sprengel  Umb.  prodr. 
35.  Wird  im  Krakauer  QDemb.  Tent.  55),  Czortkower  Kr.  (Bred.  Vaterl. 
Bl.  1810  p.  57,  70)  und  in  der  Bukowina  {HB.  293)  gebaut. 

13.  SIUM  L. 

1.  S.  latifolium  L.,  Coriandrum  latifolium  Cr.  Stirp.  III. 
212,  Cicuta  latifolia  Borck.  in  PI.  d.  Wett.  I.  391,  Drepanophyl- 
lum  palustre  Hoffm.  Umb.  ed.  2  (1816)  HO.  Auf  Sumpfwiesen,  au 
Gräben  oder  stehenden  Gewässern  zerstreut.  Bei  Tenczyn  ^Demb.  Teat. 
56),  Tenczynek,  Niegoszowice,  Zwierzyniec  (^Demb.  Tent.  56,  BC.  1.  c), 
Bronowice  {BC.  159),  Plaszüw,  D^bie  (5C.  1.  c),  Mogila  {Demb.,  BC. 
1.  c),  Niepoiomice  (i?C.  1.  c),  AVolka  niedzwiedzka  {Jahf.  Piz.  220), 
Eakszawa  {Pan.  Pr.  9),  Krzywczyce  (BG-  I.  215,  ZL.  127),  Zurawniki 
iWittm.  Rozm.  1824  p.  213),  Brody  {Kloeb,  Piz.  III.  129),  Czernawka, 
Czernowitz  {HB.  294),  Suczawa  (^Kn.  Pr.  11),  Pauka,  tukawetz  (^ilB. 
294),  am  Pusse  der  Karpaten  bei  Wröblowice,  zwischen  Rolow,  Hru- 
szöw  und  Dobrowlany  {Hück.  ZBG.  XVI.  261,  278),  bei  Glowienko  (^.), 
im  Vorgebirge  der  Beskiden  QBF.  240)- 

2.  S.  angustifolium  L.,  S.  uodiflorum  Oed.  PI.  dan.  fasc.  iv. 
(1766)  3  t.  247,  Apium  Sium  Cr.  Stirp.  III.  215,  Berula  angusti- 
folia  MK.  An  ähnlichen  Orten.  Bei  tobzow  {BG.  I.  216,  BC.  158), 
Kawiory,  Bodzöw,  Kostrze,  tagiewniki,  Czyzyny,  Mogila  (^BC.  1.  c),  im 
Zolkiewer  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  203),  bei  Szkl'o,  Zawadöw,  Strychowacz, 
Wiuniki,  Ganczary  (T.  ZBG.  XII.  922),  Brody  (^Kloeb.  Piz.  III.  128), 
Czernawka,  Czahor,  Derehii,  Pranzthal  {HB.  293),  Suczawa  {Kn.  Pr. 
11),  am  Pusse  der  Karpaten  bei  Stroze  male,  Sanok,  Suchodöl  {K.~). 

14.  BUPLEURUM  L. 

1.  B.  falcatum  L.^  Isophyllum  falcatum  Hoffm.  Umb.  ed.  2. 
115.  Auf  steinigen  und  buschigen  Stellen  besonders  auf  Kalk  stellen- 
weise. Bei  Barwald  {BC.  159),  von  Czorsztyn  bis  Szczawnica  überall 
{Grz.  Piz.  II.  40,  BF.  241),  auf  der  tuczyna  {H.  Exs.),   am    Dolobanü, 


95'>  MENTHA. 

Mestigauestieü,  Poschorita,  Eiseuau,  Kameima  (^IIB.  294),  Michalcze, 
aiu  Ceciua  (//.  Exs.),  Jurkoiitz,  Pohorloutz  {HB.  294),  Wisuiowczyk, 
Podhayce,  Brzei.any,  Zlotuiki  (Ä".),  Tariioi)ol  (T.  ZBG.  XVIII.  350J, 
Kutkowce  {Strasf<.  in  herb.  Pant.),  auf  der  Lysa  gora  (Kloeb.  Fiz.  III. 
129),  bei  Szopki  {Strass.  1.  c),  Lesieuice  (Now.  Exs.),  Lembeig  am 
Wege  zum  ebemaligeu  „Stehierueu  Wirthshaus"  {BG.  I.  201,  ZE.  33), 
Hol'osko  {Now.  Exs.). 

B.  slbiricuiu  Vest  m  R.  at  Seh.  Syst.  VI.  (1820)  368»")  ist  eine 
zweifelhafte  Pflanze  (vergl.  Led.  Ross.  II.  267),  B.  sibiricum  T.  ZBG. 
XVIII.  345  »'•'')  au  Hügelu  und  Strasseuräuderu  bei  Tarnopol,  schou  der 
Beschreibung  nach  eine  Form  tou  B.  falcatum  L, 

2.  B'  ranunculoides  L.,  B.  augulosum  Wahlenb.  Carp.  79, 
B.  Gerard i  Grz.  Fiz.  II.  40  nach  R.  Fiz.  III.  67  mithin  auch  Grz. 
ÖBW.  III.  260,  BBW.  557  nou  Jacq.  Auf  Felsen,  Grasplätzen,  in 
Gebüschen  von  der  oberu  Waldgrenze  bis  auf  die  Alpenwiesen  der 
Centialkarpaten  stellenweise.  Bei  Koscielisko  {Uecht.  ÖBW.  VII.  343, 
351,  Beim.  BV.  VII.  138,  BF.  242),  Chocholow  {BF.  1.  c),  am  Ornak, 
Pisana  {H.  ZBG.  X.  618,  Flora  XVII.  579),  Frzys^-op  {Ilse  BV.  X.  6),  hinter 
der  Mala  tfka  {R.  ZBG.  XVIII.  497)  gegen  den  Czerwouy  Wierch 
{BF.  1.  c),  am  Giewont  {BBW.  1.  c,  Grz.  Fiz.  IL  40,  Seidl  Isis  1868 
p.  66,  FI.  ZBG.  XX.  473,  BF.  1.  c),  im  Roztoka-Thale  {BF.  1.  c). 

3.  B.  longifolium  L.  In  Wäldern,  an  steinigen  buschigen  Stellen 
von  der  Bergregion  bis  zur  oberen  Krummholzgrenze  selten.  Bei 
Koscielisko  {BF.  241)  am  Ornak  {H.  Flora  XVII.  579,  ZE.  33),  Toma- 
nowa  polska  {HA.  23,  ZE.  1.  c),  Giewont  {Bosn.  Exs.),  am  Kroneu- 
berge,  auf  der  Okreglica  {BF.  ].  c),  Rabia  skala  (if.),  am  Suchard 
{HB.  259!!,  Z.  BrV.  VIII.  54),  Rareu  {Z.  1.  c).  Bei  Taruopol  {Grz. 
Fiz.  II.  40)  gewiss  nicht. 

4.  B.  rotundifolium  L.  Unter  Saaten,  auf  Schutt  bloss  vorilber- 
gehend.  Bei  Olszanica,  Mydlniki,  Chelm  {BC.  159),  Lezaysk  {Jabf.  ZBG. 


*^')  Involucellis  pentaphyllis  acutis  minutis  flores  sessiles  subaequalibus,  involucris 
perangustis  subdipliyllis  umbellä  inaequali  brevioribus,  foUis  lineari-lanceolatis  amplexicaulo 
adnatis,  caule  flexuoso  pauiculato,  De  Vest  in  litt,  quod  iu  Johaneo  styriaco  iuter  B.  sibirica 
sine  nomine  servatur,  idem  videtur.  A.  simili  falcato  differre  monet:  involucri  foliis  paucis  an- 
gustis,  involucellis  oblongis  minutis,  floribus  sessilibus,  radiis  fasciculatis  erectis  nee  patenti- 
bus,  umbellulis  percxiguis.  Folia  caule  duplo  triplovc  latiora  similia  junceo,  ut  et  involucra: 
sed  differunt  involucella  et  umbellula. 

i-)8-)  Wurzel  ausdauernd,  spindolig  schief  faserig,  Stengel  besonders  oben  5kantig,  nach 
den  Internodien  hin  und  licrgebogen,  beinahe  schon  vom  Grunde  an  ästig,  1 — 1 1/,' hoch.  Blätter, 
die  grundständigen  zur  Zeit  der  Blüthe  meist  vertrocknet,  die  vorhandenen  Va"  breit,  -Yi" 
lang,  die  übrigen  Blätter  schmal  lineal  1"  bis  14'"  lang,  etwa  3'"  breit,  ganzrandig,  trocken- 
häutig berandet,  dieser  Rand  durchscheinend.  Die  untern  Blätter  in  einen,  den  Stengel  halb 
umfussenden  Blattstiel  verschmälert,  die  obern  sitzend  mit  der  sclimalen  Basis  halb  umfassend, 
alle  spitz  5— 7-nervig,  zwischen  den  Nerven  sparsam  aderig.  Dolde  ungleich  6— lOsfrahlig. 
Strahlen  kurz  bis  C>"'.  Deckblättchen  der  Dolde  2  bis  mehrere,  ungleich  bis  3'"  lang,  schmal, 
länglich,  spitz,  Blüthen  sitzend  oder  selir  kurz  gestielt,  von  den  fiblätterigcn  Hüllchen  grbssten- 
thcils  überragt.  Blättchen  der  Hiillclion  keilförmig  rundlich,  durcii  den  hervorragenden  Mittel- 
nerv stachelspitzig  Sncrvig.  5  Riefen  der  Früchtchen  schmal  geflügelt.  Blumen  sattgclb. 


OENANTHE. 


253 


XIV.  135),  Lemberg  (ZL.  100,  Jar.  ZRG.  XII.  930),  Brody  (Kloeb.  Fiz. 
III.  1 '29),  Szopki  (Strass.  in  herb.  Paiit.),  Taiuopol  hier  häufig  QT. 
ZBG.  XIV.  31.5,  XVIII.  350,  Grz.  Fiz.  IL  40),  Brzezaiiy  (K.^,  Niwra 
{Lenz  ZBG.  XV.  135),  am  Austritte  des  Duuajec  aus  den  Pieaiuen  am 
liukeu  Ufer  (^Boiniacki). 

15.  OENANTHE  L. 

1.  O.  fistulosa  L.  In.  Gräben,  Süiupfea,  auf  Sumpfwiesen  niedri- 
ger Gegenden  selten.  An  der  Przemsza,  bei  Tenezyn,  Mogila  QI>emb. 
Teilt.  G6,  BC.  159),  Sokolniki  (Ä.  ZBG.  XVIII.  497). 

2.  O.  Phellaudrum  Lam.  Au  Gräben,  in  Sümpfen  niedriger  und 
hügliger  Gegenden  häufig. 

16.  AETHUSA  L. 

1.  A.  Cynapium  L.,  A.  petroselini  folio  G'dib.  Lith.  IV.  15, 
Coriaudrum  Cynapium  Cr.  Stirp.  iii.  211,  Cicuta  Cynapium  Tar,f. 
lust.  bot.  II.  (1802)  204.  Auf  Feldern,  Schutt,  au  Wegen  niedriger  uud 
gebirgiger  Gegenden  überall. 

17.  FOENICULUM  Hoffm. 

1.  F.  officinale  All.^  Ligusticum  Foeuiculum  ßoth  Tent.  I. 
124,  Mt'um  toeniculum  Sprengel  Umb.  prodr.  34.  Wird  gebaut  und 
verwildert  manchmal. 

18.  SESELI  L. 

1.  S.  Hippomarathrum  L.  An  felsigen  und  buschigen  Stelleu 
der  östlichen  Hochebene  sehr.  Bloss  bei  Niwra  uud  Germaköwka  am 
Zbrucz  iLenz  ZBG.  XIV.  135). 

S.  rigiduiii  H.  Szczaw.  17  bei  Szczawnica.  Ob  damit  S.  rigidum 
WK.  PI.  rar.  II.  156  t.  146  gemeint  sei,  ist  nicht  zu  entnehmen. 

S.  glaucuiu  L.  In  den  Jurakalkthäleru  des  Krakauer  Gebietes  (i/. 
Roczn.  XXXIII.  96),  zwischen  Kroscieuko  uud  Szczawnica  (Ä  ZBG. 
X.  618)  fehlt  jedoch  in  BC.  160  und  BF.  244.  Nach  BF.  1.  c.  in  deu 
benachbarten  Com.  Liptau  und  Arva. 

S.  turtuosuui  L.  Auf  den  Karpaten  QZKos.  in  BG.  I.  222)  gewiss 
nicht.  Kommt  in  Russ.  Podolien  vor  Q.-indrz.  in  Bess.  Volb.  44). 

2.  S.  anuuum  L.,  S.  purpureum  Gilib.  Lith.  IV.  35.  An  trocke- 
nen oder  waldigen  Anhöhen,  Grasplätzen,  in  Holzschlägen  niedriger 
uud  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei  Mniköw,  Aleksandrowice, 
Zabierzow,  Zakamycze,  Tyuiec,  Wola  justowska,  Zwierzyniec  (^BC.  160), 
Krzyz  (^Grz.  Fiz.  IL  40),  Wolka  niedzwiedzka   QJabf.    Fiz.    220),    Lacka 


254 


LIBANOTIS. 


Wola  (Ä'.),  im  Zolkiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  196),  der  Pohulanka  (T. 
ZBG.  XII.  930J,  bei  Krzywczyce  (Strass.  in  herb.  Fant'),  Brody  (^Kloeb. 
riz.  III.  129),  Taraopol  (  T.  ZBG.  XVIII.  350),  Zaleszczyki  (i/.  Exs.), 
am  Horodischtie,  Ceciua,  dem  Weinberge  (AB.  296),  bei  Suczawa  QKn. 
Vi:  12),  in  den  Pieuiuen,  am  Fusse  der  Centralkarpateu,  in  den  Bes- 
kiden  {BF.  245). 

19.  LIBANOTIS  Cr. 

1.  L.  montana  Cr.  Stirp.  iii,  (1769)  222,  All.  Fl.  pedem.  IL 
(1785)  30  t.  62,  L.  Rivini  Baunnj.  Trans.  I.  256.  Auf  Felsen,  Gras- 
plätzen, an  steinigen  oder  buschigen  Stellen  hügliger  und  gebirgiger 
Gegenden  nicht  häufig.  Bei  Zary,  Dubie,  Kobylany,  Mniköw,  Tyniec 
{BC.  161),  zwischen  Szkio  und  Janow  (BG.  I.  207,  T.  ZBG.  XII.  930), 
bei  Lelechöwka  gegen  Stawki  (^BG.  1.  c,  ZL.  140,  T.  1.  c),  Zwiuiacze, 
Krit.zczatek  {HB.  297),  auf  der  Piatra-Domnei  {H.  Exs.),  den  Felsen 
Kokosch  und  Gaina,  der  Piatra-Zibou,  i:.uczyna  {HB.  297),  am  Potoki 
{Wittm.  Rozm.  1824  p.  145),  Neu-Sandec  (H.  Flora  XVII.  571,  Ilse  BY. 
X.  35),  in  den  Pieninen,  am  Fusse  der  Centralkarpaten  {BF.  24ö).  Auf 
dei"  Magora  {HB.  1.  c),  doch  ist  nicht  zu  entnehmen,  v.'elche  damit 
gemeint  sei. 

20.  CNIDIUM  Cuss. 

1.  C.  venosum  Koch,  Selinum  silvestre  L.  Sp.  244  nach  Fr. 
Not.  79  et  Nolte  Not.  Fl.  hols.  29,  aber  nach  L.  Epist.  ad  Jacq.  138  n, 
152  zu  Peucedauum  palustre  Moench.  gehörig.  Auf  nassen  Wald- 
wiesen oder  in  Gebüschen  der  nördlichen  Ebene  sehr  selten.  Hei  Nie- 
polomice  {BC.  161J,  Krzyz,  im  Walde  Lipie  {Grz.  ÖBW.  III.  138). 

21.  SILAUS  Bess. 

1.  S.  pratensis  Bei<s..,  Peucedanum  trilobatum  G/lib.  Lith.  IV. 
14?  Auf  Wiesen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden  stellenweise.  Bei 
Poreba  {Demb.  Tent.  71,  BC.  161),  Miröw  {BC.  1.  c),  Czernichow, 
Liszki  {Demb.,  BC.  1.  c),  Borek  faJ-ecki  {BC  1.  c),  Mogilauy  {BG. 
I.  258,  Demb.  1.  c),  Lemberg  {ZL.  132),  Brzezany  (/v".),  in  der  Buko- 
wina {ZE.  35),  fehlt  jedoch  in  HB,,  in  den  Pieninen,  am  Fusse  der 
Centralkarpaten,  der  Beskiden  des  Bochniaer  Kr.  {BF.  246). 

22.  MEUM   Tourn. 

1.  M.  Mutellina  Gaertn.,  Aethusa  Meum  ZE.  29  nou  Ifurr. 
(=  M.  athamanticum  Jacq.),  Triuia  vulgaris  Grz.  Fiz.  II.  40 
nach  R.  Fiz.  III.  67,  mithin  auch  Grz.  ÖBW.  III.  259,  BBW.  557  nou 
DC  Auf  Triften,  iu  Felseuspalteu  von  der  Berg-  bis  iu  die  Alpeuregiou 


PACHYPLEÜRUM.  255 

stellenweise.  Auf  der  Racza  Hala.  Romauka,  Pilsko  (R.  ZBG.  XVIII. 
497),  Babia  gora  {BG.  I.  217,  H.  ZBG.  X.  618,  Kit.  ZBG.  XIII.  101, 
Vitkay  1.  c  1079,  Kolb.  Exs.,  BF.  247),  überall  in  den  Ceutraikarpateu 
{H.  Flora  XVII.  580,  Hob.  ÖßW.  III.  18,  Uecht.  ÖBW.  VII.  351—2, 
Beim.  BV.  VII.  142,  Grg.  Fiz.  IL  40,  Bse  BV.  X.  6,  10,  11—2,  BF. 
1.  c),  am  Haatowe  Berdo  (7^.),  Jajko  {Hück.  Fiz.  23),  auf  der  Bystra 
{^Zips.  Fiz.  II.  25),  auf  Pop-Iwau,  tysiua,  Speci,  Dzymbronja,  Hrybra 
{H.  ZBG.  X.  618),  Dzumaleu-Kaldu  {H.  Exs.). 


23.  PACHYPLEÜRUM  Meyer. 

1.  P.  Simplex  Bchh.  Fl.  germ.  (1830—2)  471,  Neogaya  sim- 
plex  Meisn.  Geu  II.  (1836 — 43)104.  Aufwiesen  der  Alpen  und  Voralpeu 
in  den  Ceutraikarpateu  uicht  selten.  Auf  der  Pysziia  ^Grz.  ÖBW.  III. 
258,  Uecht.  ÖBW.  VII.  352,  Reim.  BV.  VII.  142,  FL  ZBG.  XX.  475, 
BF.  148),  am  Czerwouy  Wierch  {Grz.  Fiz.  II.  40,  FI.  1.  c.  472),  am 
Szczyt  Starobociaiiski  {BF.  1.  c),  Koscielec  {Grz.  Fiz.  II.  40),  auf  der 
Miedziaua,  am  Muich  (If.  ZBG    X.  6  28,  BF.  1.  c). 

24.  LEVISTICUM  Koch. 

1.  L.  ofCicinale  Koch.  Wird  in  Bauerugärten  cultivirt. 

25.  SELINUM  L. 

1.  S.  Carvifolia  -L.,  S.  acutangulum  Gilib.  I^ith.  IV.  22,  An- 
gelica  teuuifoiia  Erndt.  virid.  vars.  13,  Athamautha  flexuosa 
ZE.  34  uon  Juss.  (=  Peucedanum  palustre).  Auf  feuchten  Wiesen 
zwischen  Gebüschen,  in  Laubwäldern  niedriger  und  gebirgiger  Gegen- 
den stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  {BC.  162),  bei  Krzyz, 
Tarnow  {Grz.  Fiz.  IL  40,  ÖBW.  III.  138),  Trzesn  {Jach.  Ms.),  Wölka 
niedzwiedzka  {Jabl  Fiz.  220),  im  Zoikiewer  Kr.  {R.  Fiz.  IV.  194),  bei 
Lemberg  {ZL.  132,  T.  ZBG.  XIL  930),  Krzywczyce  (^Strass.  in  herb. 
Pant.).,  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  129),  Frauzthal,  Kiczera,  Tereszeuy 
(Äö.  298),  am  Fusse  der  Karpaten  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI. 
294),  in  den  Pieuinen  QBF.  248),  zwischen  Neu-Sandec  und  Zbyszyce 
(Ä  Flora  XVII.  571),  am  Fusse  der  Ceutraikarpateu,  in  den  Beskiden 
{BF.  1.  c),  zwischen  dem  tuboi'i  und  Ströza  {Ä.  BV.  VIL  122). 

26.  OSTEBICUM  Ho^m. 

1.  O.  palustre  Bess.  Volh.  (1822)  94,  0.  pratense  Huffm.  ümb. 
geu.  ed.  2  (1816)  164,  Imperatoria  palustris  BG.  I.  2i4,  Ange- 
lica  pratensis  3IB.  in  Cat.  hört.  Gor.  1812  p.  16.  Auf  nassen  Wiesen 
besonders  niedriger    Gegenden    zerstreut.    Bei  Tyuiec,   Wola  justowska 


ANGELICA. 


256 

(BC.  162"),  Stawki  am  Einflüsse  des  Jauower  Teiches,  Eogdaiiowka 
iBG.  1.  c,  ZL.  150,  T.  ZBG.  XII.  930),  Zubrza,  {Now.  Exs.),  ^ura- 
wniki  {Wittm.  Rozm.  1824  p.  204),  am  Duiestr  hier  9'  hoch  {H.  Roczn. 
XXXIII.  110),  bei  Czeniawka,  Czeriiowitz,  Klokuczkaü,  Rosch  am 
Klokuczka-Bache,  Michalcze,  Pauka,  tukawetz,  Budeuitz  {HB.  298). 

27.  ANGELIGA  L. 

1.  A.  silvestris  L.,  A.  vulgaris  Syr.  Zielu.  85,  A.  minor 
Gllib.  Lith.  IV.  23,  Seliuum  silvestre  Cr.  Stirp,  iii.  177,  S.  Auge- 
lica  lioth  Teilt.  I.  133,  S.  pubesceus  Moench  Meth.  80,  Imperatoria 
silvestris  1)0.  Fl.  f'raug.  IV.  286.  Auf  Wiesen  in  Wäldern,  Gebüschen, 
an  Flussufern  von  der  Ebene  bis  zur  obern  Waldgrenze  überall. 

ß.  elatior  Waklenb-  Carp.  249,  A.  montaua  Schleich.  Cat.  pl. 
Helv.  (1815)  6,  A.  flavescens  Bess.  Volh.  13,  54,  Imperatoria  fla- 
vescens  BG.  I.  (1809)  213.  Au  ähnlichen  Orten  doch  seltener.  Bei 
Zabierzow,  Rzaska  (BC.  162),  Bronowice,  Tyniec  (Christ,  in  BG.  1.  c, 
BC.  1.  c),  in  den  Beskiden,  am  Fusse  der  Centralkarpaten,  in  den 
Pieuinen  (BF.  249),  am  Pleschua  (H.  Flora  XIX.  648),  doch  fehlt 
letztere  Angabe  in  HB. 

28.  ARCHANGELICA  Hoffm. 

1.  A.  officinalls  Hoffm.  Umb.  gen.  ed.  1  (1814)  162,  A.  spuria 
seu  littoralis  Walilenb.  Carp.  84  uach  BF.  250,  A.  s  ativa -öes.s.  Volh. 
13,  A.littoralis  ^t/antt  in  i>C.Prodr.  IV.  170,  Fr.  Nov.  maut.  111.(1842) 
182,  Angelica  major  GiUb.  Lith.  IV.  24,  A.  officiualis  Moench  Meth. 
81.  An  grasigen  Orten  oder  zwischen  Steinen  von  der  Krummholzregion 
bis  auf  die  Alpeuwieseu  selten.  Im  Thale  Litworowa  ober  den  Wiesen 
der  Mietusia,  unter  dem  Giewont  am  Ende  des  Str^zyska-Thales  (BF. 
250),  im  Roztoka-Thale  (Bohiiacki).  An  gebirgigen  Waldstelleu  bei 
Niepol'omice  (Demb.  Tent.  62),  doch  wird  diese  Angabe  in  BC.  162 
uicht  bestätigt. 

29.  FERULAGO  Koch. 

1.  F.  silvatica  Bess.  in  Rchb.  Ic.  IV.  (1826)  53  f.  555  Peuce- 
danum  officinale  BG.  I.  208  uach  der  eigenen  Verbesserung  in 
R.  et  Seh.  Syst.  VI.  592,  Bess.  Volh.  44,  Ferula  uodiflora  Wittm. 
Rozm.  1824  p.  150,  H.  Flora  XIX.  629  nee  alior.,  F.  silvatica  Bess. 
in  R.  et  ScJi.  1.  c.  Volh.  44.  Auf  Wiesen,  in  Wäldern  im  östlichen  Theile 
stellenweise.  Im  Z'foczower  Kr.  (Schauer  Exs.),  bei  Tarnopol  (T.  ZBG. 
XVIIl.  350),  Ziotuiki  (A"),  Narajow  (BG.,  Wittm.  1.  c),  Brzezany  (A'.), 
Tysmieuica  (R.  ZBG.  XVIII.  497),  Zaleszczyki  (BG.  1.  c),  am  Ceciuaü, 
bei  Pauka,  Miohalcze,  Derelui,  Frauzthal,  Tereszeny  (HB.  299),  Pancir 
(U.  Exs.),  zwischen  lladikfalva    und    Ilorüdniki    (H.    Flora    XIX.    651), 


FF.lULAfid.  257 

bei  Mardziiia  (ZA  Exs.),  Glitt,    Iloinaiiestie,    Ilatiia,    l'etroutz,    Kaczyka 
(77i?.  1.  c),  atu  Fusse  der  Karpaten  bei  Kiity  (i7.  Flora  XIX.  629). 

F.  sulcata  Led.  Ross.  JI.  (1844)  299  ^^«J,  F.  nodiflora  BG.  I.  208. 
Auf  den  Karpaten  (ZKox.  in  BG.  1.  c.),  gewiss  nicht.  Kommt  in  der 
Moldau  (Guehhard  Exs.J  und  Podolien  (^Bess.  Volh.  44)  vor. 

30.  PEUCEDANUM  Koch. 

1.  P.  Chabraei  Gaud.  Helv.  11.  (1822)  330,  Selinum  podoli- 
ciiiii  BG.  II.  3'J2  nach  Hoffm.  Umb.  Geu.  ed.  2  I.  155,  Oreoselinum 
Chabraei  MB.  Taur.  cauc.  III.  209.  Auf  trockenen  sonnigen  Hügeln 
im  östlichen  Theile  sehr  selten.  Bei  Brody  (Jvloeb.  Exs.),  Czortkow 
{ZE.  34j,  Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  1.  c).  Bei  Czernowitz  auf  allen 
Hügeln  (Jurnian),  doch  bezweifelte  der  seel.  Baron  Mustazza  diese 
Angabe. 

P.  utfichiale  i.,  Selinum  Peucedanum  Cr.  Umb.  (1767)  60,  G. 
H.  Weh.  Hols.  (1770)  25.  Auf  schattigen  Waldwiesen  bei  Tenczyn, 
Kopce,  Aleksandrowice,  Niepolomice  (Demb.  Tent.  63),  was  in  BC.  163 
nicht  bestätigt  wird.    Fehlt  auch  in    Wiiam.  Schles.  4oI — 2. 

2.  P.  Cervaria  Cuss.  in  Lapeyr.  Hist.  des  pl.  des  Pyreu.  (1813) 
149,  Selinum  Cervaria  L.  Sp.  1194,  S.  Rivini  Scop.  Fl.  carn.  I.  201' 
Athamauta  Cervaria  L.  Syst.  ed.  X.  956,  A.  decussata  (ri7i7).  Lith, 
IV.  10,  Cervaria  nigra  Baumg.  Trans.  I.  231.  Auf  trockenen  Wiesen, 
Anhöhen,  in  Wäldern,  Holzschlägen  niedriger  und  gebirgiger  Gegenden 
stellenweise.  Bei  Regulice,  Mnikuw,  Aleksandrowice,  Bolechowice,  Za- 
bierzow  ^BC.  163),  Bielauy  (^BC.  1.  c,  Ä.  BV.  VII.  117),  Tyniec  {BC. 
1.  c),  Derewacz  (T.  ZBG.  XII.  930),  Lemberg  QZL.  140),  Krzywczyce 
(^Strasg.  in  herb.  Pant.},  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  129,  Strass.  1.  c),  Tar- 
nopol  (T.  ZBG.  XVHI.  350),  Pantalicha,  Ziotniki  (Ä'.),  Ujscie  biskupie 
(Z/enz  Fiz.  II.  61),  Zwiniacze,  Kriszczatek,  Kiczera,  Tereszenyü,  Opri- 
szeny  QHB.  299),  längs  der  Karpateukette  bei  Tustanowice  {Hück. 
ZBG.  XVI.  273),  in  den  Pieuinen,  am  Fusse  der  Ceutralkarpateu,  in  den 
Beskiden  {BF.  251). 

3.  P.  Oreoselinum  Moench,  Selinum  Oreoselinum  Cr.  Stirp. 
iii.  169,  Athamanta  divaricata  G'dib.  Lith.  IV.  17,  Seseli  mon- 
tan um  Grz.  Fiz.  II.  40  nach  R.  Fiz.  III.  67  non  L.  Auf  Wiesen, 
buschigen  Hügeln  nicht  häufig.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (Z>emb. 
Tent.  63,  BC  163,  Ilse  BY.  X.  3),  Tarnovv  im  Walde  Lipie  (Grz.  1.  c), 
Kepie  (^Jach.  Ms.),  im  Zöikiewer  Kr.  (Ä.  Fiz.  IV.  196),  bei  Stawki 
(^Strass.  in  herb.  Pant.'),  Kisielka  am  Saudberge  (T.  ZBG.  XII.  931), 
Brody  QKloeb.  Fiz.  III.  129),  Kutkowce  QStrass.  1.  c),  Pantalicha  (K.), 
Czernowitz  am  Weinberge,  Tereszeny  (H.  Exs.),    zwischen    Kruszelnica 


*ä9)  Caule  angulato-sulcato.    foliis    cucumscriptioue    ovato-rhombeis    piiinatisectis:    seg- 
meutis  intimis  lonorissiniis;  superioribus  seuäim  deorescentibus ;  Omnibus    bipinuati-partitis  ;  lacL- 
niis  iiitegris  partitisve:  laciuulis  linearibus  mucronatiä,  involvicri  utiiusque  foliolis  ovato-lanceo- 
latis,  fructibus  eUipticis    jugis  dorsalibus  parum  proniinentibus. 
Knapp,  galiz.  I*tianz.-Aufzähluug.  I"? 


258 


PKfCKDANLM. 


und  Podhorodce  gegen  den  Zelemiii  (Stras.<<.  1.  c),  bei  Horodyszcze 
(Hück.  ZBG.  XVI.  "266),  in  den  Pieiiiueii,  am  Fusse  der  Ceutralkarpateu, 
in  deu  Beskiden  (BF.  252). 

4.  P.  alsaticum  L.,  Seliuum  alsaticum  Cr.  Stirp.  iii.  159, 
Gnidium  alsaticum  Sprenyel  Umb.  40,  iu  li.  et  Seh.  Syst.  VI.  417. 
Auf  trockenen  Hügeln,  steilen  Ufern  im  östlichen  Theile  selten.  Im 
Zolkiewer  Kr.  (B.  Fiz.  IV.  196),  auf  der  tysa  gora  QKloeb.  Fiz.  III. 
129),  bei  Zlotniki,  Brzezany  (iT.),  Zaleszczyki  (Friedl.  in  JiG.  1.  208), 
Zwiniaczeü.  Kriszczatek,  Wasileu,  Dorosclioutz,  Okna  (HB.  300),  Jur- 
koutz  [IJ.  Exs.),  Michalczeü,  Kamenna  (HB.  300),  Franzthal  (jff.  Exs.). 
Auf  den  Karpaten  (ZKos.  iu  BG.  1.  c.)  gewiss  nicht. 

5.  P.  palustre  Ifuench.,  F.  silvestre  DC.  Prodr.  IV.  (1830)  179, 
Seliuum  palustre  L.  Sp.  224  uach  Wahlenb.  Fl.  suec.  I.  169,  vergl. 
dagegen  L.  Epist.  ad  Jacq.  138  n.  152,  S.  lactescens  Gilih.  Lith. 
IV.  22,  S.  intermedium  et  S.  Schiwereckii  Bes.H.^  Thysseliuum 
Schiwereokii  Bess.  Volh.  12.  Auf  Sumpfwiesen,  iu  Wäldern,  Haineu, 
Gebüschen,  an  Ufern  niedriger  und  hügliger  Gegenden  zerstreut.  Bei 
Krzeszowice,  Kobierzyn,  tagiewniki,  Wola  justowska,  Zwierzyniec, 
Rz^-ska  (BC.  164),  Bronowice  (^BG.  I.  204,  BC.  1.  c),  Niepolomice  (5C. 
1.  c),  Wulka  niedzwiedzka,  Leziysk  (Jabf.  Fiz.  220),  Bogdanowka 
(BG.  1.  c,  ZL.  109),  auf  der  Wulka  (BG.  1.  c),  in  der  Prochaska 
(ZL.  109),  zwischen  Skniiow  und  Nawarya,  bei  Krzywczyce  (BG.  1.  c.J, 
Mikol'ajöw  (Strass.  in  herb.  Punt.),  Zurawniki  (Wittni.  Rozm.  1824 
p.  204),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  129),  Rohozna,  Horecza,  am  Wein- 
berge!!, und  Ceciua,  bei  Kamenna,  Komarestieü  Sadowaü,  tukawetz, 
Mihowa  (HB.  300),  Panka  (H.  Exs.),  Kiczera,  Tereszeny,  Hliboka, 
Praesekareuy,  Suczaweny,  Opriszeny  (HB.  300),  Suczawa  (Kn.  Pr.  10), 
längs  der  Karpateukette  im  Samborer  Kr.  (Hück.  ZBG.  XVI.  294),  in 
den  Be.skiden  (BF.  253).  Die  Var.  mouticola  Fenzl  Ms.  ^'^'').  Auf  deu 
niederem  Karpateubergeu  Westgaliziens  in  einer  Höhe  von  beiläufig 
3000'  ü.  d.  M.  auf  Kalk  (//.  Exs.). 

P.  Ostruthiuiti  JCoch,  Imperatoria  Ostruthium  L.  Sp.  ed.  II. 
(1762)  371.  Auf  den  Alpen  der  Bukowina  (ZE.  36),  fehlt  jedoch 
in  HB. 

81.  ANETHUM  L. 

1.  A.  graveolens  X.,  Seliuum  Anethum  Roth  Tent.  I.  134, 
Pastinaca  Anethum  Sprengel  iu  R.  et  Seh.  Syst.  VI.  587.  Wird  in 
Gärten  gebaut  und  verwildert  manchmal. 

32.  PASTINACA  L. 

1.  P.  sativa  i.,  P.  silvestris  Mill.  Dict.  n.  1,  P.  lutea  Gilib. 
Lith.  IV.  39,  Seliuum  Pastinaca  Cr.  Stirp.  iii.  161.  Auf    Wiesen,    au 


'""')  I.acinulis  foliorum  abbreviatis  confertis. 


HIKKACIIM. 


259 


Wegeu,  auf  Feldern  von  der  Ebene    bis  an    den    Fuss    der    Centralkar- 
pateu  gemein  {BF.  2533.  Wird  auch  in  Gärten  cultirirt. 

33.  HEBACLEUM. 

1.  H.  Sphondylium  //.,  H.  protheiforme  Cr.  Stirp.  iii.  155, 
H.  latifolium  Gilib.  Lith.  IV.  7,  H.  Branca  ursina  AU.  Fl.  pedem. 
II.  4,  H.  Branca  HB.  301,  ein  Schreibfehler  für  Sphondylium 
Branca  Scop.  Fl.  carn.  I.  204,  H.  austriacum  ZH.  nach  Niesd.  BrV. 
VIII.  54  uud  HB.  302  nach  Originalexemplaren  non  L.  Auf  Wiesen,  in 
Gebüschen  überall  bis  an  den  Fuss  der  Ceutralkarpaten  {BF.  253). 
Var.  sind: 

a.  H.  elegans  Jacq.  Fl.  II.  t.  175,  H.  protheiforme  y.  proble- 
maticum  Cr.  1.  c.  Um  Lemberg  {BG.  I.  211,  ZL.  IIOJ,  auf  der  tuczyna, 
bei  Kirlibaba,  am  Raren  (H.  Exs.). 

b.  H.  sibiricum  L.  Sp.  249,  H.  flavescens  BG.  I.  210.  Bei  Oswie- 
ciiu  au  der  Sola  {A.  BV.  VII.  111),  im  Tarnower  Kr.  (Ä  Exs.),  bei 
Lemberg  ohne  nähere  Angabe  {ZL.  110),  Zurawniki  {Wittm.  Rozm. 
1824  p.  204),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  129),  in  den  Gentvalkarpaten  bis 
zum  Ende  des  Str^zyska-Thales  steigend  {BF.  254)- 

c.  H.  longifolium  Jacq.  Fl.  austr.  II.  t.  174,  H.  angustif  olinm 
var.  ß  Willd.  Sp.  I.  1422,  H.  sibiricum  ß.  longifolium  Koch  Syu. 
338.  Bei  Zabierzow,  Wola  justowska  {BC.  165),  Lemberg  {BG.  I.  211, 
ZE.  35),  Brody  {Kloeb.  Fiz.  III.  129),  am  Suchard  {HSt.  27).  Wird 
auch  in  BF.  204  jedoch  ohne  jedweden  Standort  angegeben. 

2.  H.  alpinum  L.  Auf  Voralpenwiesen  der  Ostkarpateu  selten. 
Vom  Howei'fa  bis  auf  den  Pop-Iwan  (Ä.  ZBG.  XVIII.  497),  in  der 
Bukowina  {ZE.  35),  fehlt  jedoch  in  HB. 

3.  H.  palmatum  Baumg.  Trans.  I.  (1816)  215  -  6 '«i),  H.  sim- 
plicifoliam  HB.  302  eine   überflüssige    Namensänderung.    In    dunkeln 


•*'")  Caule  orgyali,  erecto  sulcato,  hirsuto,  foliis  inferioribus  palmato  —  ö-partitis,  basi 
in  stipulam  membranaceam  vaginalem  decurrentibus,  lobis  incisis,  2-v.  3-fidis,  medio  latiore 
3-lobo,  terminali  3-fido,  omnibu3  acute  dentatis,  foliis  äummis  brevioribns,  angustioribua,  S-lobis, 
lobis  lateralibus  indivisis,  medio  3-fido,  acute  serrato,  folio  terminali  cum  vagina  semiamplexi- 
cauli,  lineari-lanceolafo,  Omnibus  saturate  viridibus,  liirsutis;  umbellis  speciosis,  magnis  multi- 
fidis,  pedunculiä  inaequalibus,  umbellulis  multifloria,  floribus  albis,  subdifformibus,  fructibus 
magnis,  sulcato-striatis,  verrucoso-hispidis. 

Die  Diagnose  ia  ND.  5S  lautet: 

Foliis  simplicibus  ambitu  subcordato-rotundis  palmato-5 — 9-lobis  subtus  molliter  pube- 
scentibus  pallidioribus,  lobis  2—3  fidis,  laciniis  acutis  acuminatisve  inaequaliter  inciso-serratis, 
foliis  caulinis  superioribus  quandoque  trilobis,  umbellis  radiantibus,  ovariis  tenuissime  scabri- 
dis,  fructibus  ovalibus  glabris,  vittis  commissuralibus  2  ad  dimidium  mericarpii  decurrentibus- 
21.  Uchb.  Ic.  XXXI.  t.  130.  H.  asperum  Hoch.  Ban.  ö4  t.  2t)  nee  MB.  Planta  speciosa  orgyalis 
amplifolia,  petala  alba  rarius  rosea,  fructus  magni  4"'  longi  3"'  lati,  sed  verrucoso-hispidos^ 
quales  Baumgarten  eos  describit,  recentiores  botanici  nunquam  viderunt.  Aifine  H-  pyrenai- 
cum  Lam.  (^Rchb.  1.  c.  t.  1333  foliis  discoloribus  subtus  incano-vel  albo-tomentosis,  eorum 
lobiä  obtusis,  fructibus  duplo  minoribus  et  vittis  commissuralibus  ultra  medium  mericarpii  decur- 
rentibus CGj-äj».  et  Godr.  Fl.  Fr.  1.  697,  Griseb.  It.  3183,  H.  alpinum  L.  (^Rchb.  1.  c.  t.  134) 
lobis  foHorum  obtusis  et  vittis  commissuralibus  brevissimis  vix  conspicuis  vel  nullis,  H.  aspe- 
rum MB,  foliis  tri-aut  pinnatisectis  et  fructibus  sparsim  aculeolatis  (_Led.  Ross.  II.  324) 
discrepant.  H.  Panaces  vel  asperum  Koch  Syu.  338  et  446  est  fortasse  species  mista. 

1  7  =•■ 


200 


roRDYLIf.M. 


TauueiiwiiUleni  der  Ostkarpateu    selir    selten.    Bloss    im    Bistritza-Thale 
bei  Kirlibabaü  {HB.  mi). 

34.  TORDYLIUM  L. 

1.  T.  maximuiu  L.  Auf  Wieseu  der  östlicheu  Hochebene  sehr 
selten.  Bloss  bei  Pautalicha  (K.^. 

35.  LASERPITIUM  L. 

1.  Ij.  latifolium  X.,  L.  glabrum  Cr.,  Seseli  aethiopicuni 
eins.  Stirp.  Pann.  633.  In  Wäldern,  auf  Wiesen  von  der  Ebene  bis  zur 
oberu  Waldgrenze  stellenweise.  In  deu  Beskiden  {BF.  255),  Central- 
karpaten  (FL  ZBG.  XX.  470,  BF.  1.  c),  Pieninen  {H.  Flora  XVII. 
575,  A.  BV.  VII.  131,  BF.  1.  c),  bei  Wetlina,  Carynskie,  Ustrzyki  görne, 
Dzwiniacz  gorny,  am  Halicz  {K.\  in  den  Thälern  Vallestinaü  und 
Oize  (im.  302),  bei  Opriszeiiy  (H.  Exs.),  Tereszeny! !  Michalcze,  am 
Ceclnaü,  bei  Kotzmann,  Toutry,  Jurkoutz  {HB.  302),  Papierna,  Ray, 
Brzezany  (-ST.),  Narajuw  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  150),  Zlotniki,  Pauta- 
licha ( A7),  Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIII.  350),  Brody  (Kloeb.  Eiz.  HF. 
429),  Zurawniki  (ZE.  35),  zwischen  Nawarya  und  Sichow  {BG.  I.  209, 
{ZL.  126,  T.  ZBG.  XII.  931),  bei  Derewacz  {Noiv.  Exs.,  Strass  in  herb. 
Fant.),  Janow  {Now.  Exs.),  Tarnow  {Grz.  Eiz.  II.  40),  Niepoiomice 
(Demb.  Tent.  71,  BC.  165),  Dubie  {BC.  \.  c),  Czerna,  Teuczyn  (Demh.., 
BC  1.  c),  Cheimek  (BC.  1.  c).  Laserpitium  podolicum  R.  ZBG. 
XVIII.  497  ^••^)  an  steinigen  Orten  an  den  Dniestr-Uferu  bei  Zaleszczyki 
und  in  der  Bukowina  ist  so  ziemlich  dasselbe. 

2.  L.  Winkleri  HS.  (1836)  11  ^^^).  Auf  Wiesen  der  südöstlichen 
Hochebene  selten.  Bei  Wereaczanka,  Kliwodin,  Kotzmann  {HS.  11, 
HB.  303). 

3.  Ij.  alpinuiu  WK..,  L.  trilobum  Rachel  Bau.  65  t.  27  uon  Cr. 
Siler  alpinum  Baumg.  Trans.  I.  229.  Auf  deu  höchsten  Spitzen  der 
Ostkarpateu  stellenweise.  Am  Tomnatik,  Bombiwski,  Dzymbrouja  (//-ö. 


"'2')  Caule  tereti  leviter  striato  jrlabro  3 — 5  ped.,  f'oliis  radicalibus  ternato-bipinnatis, 
raulinis  bipiniiatis,  foliolis  oblique  cordatis  ova,tis  vel  ovato-lanceolatis  acutis,  subtus  glauois, 
iiitpgerrimis  vel  inaequaliter  grosse  dcntatis.  dentibus  ex  utroque  latere  2 — 9  pagina  3 — 6 
pollicari;  radiis  umbellae  latere  interiore  scabvis,  fructum  alis   undulatis  purpurascentibus. 

163)  Pülüä  superioribus  biternatis,  foliolis  longissimiä  angustis  linearibus  integerrimis. 

Radix  longa  crassa  aromatico-amara.  Caulis  3 — 5  pedalis  glaberrimus  ramosus.  Folia 
oriuntur  e  vaginis  amplexicaulibus  amplissimis  tumescentibus  glabris;  iiiferiora  sunt  bipinnata 
suporiora  biternata,  vaginis  summis  insideiit  foliola  ternata  vel  simplicia.  Pinnulae  vel  foliola 
omuia  sunt  coriacea  raargine  revoluta  integerrima  (nequaquam  dentata)  apiee  mucronata  supra 
nuda,  subtus  pallidiora  et  ad  venas  piUs  albis  obsita;  pinnulae  foliorum  inferiorura  sunt  diversi- 
formes,  pleraque  basi  inaequales,  aliae  lanceolatae  aliae  bilobae  aliaeque  oblongao  apice 
trifidao  vel  subpalmatae ;  pinnulae  folioium  supi'riorum  longissimae  angustissimae  lineares. 
Pptioli  universales  partialesque  pubescunt.  Umbella  amplissima.  Involucri  foliola  decem  circiter, 
acuminata  deflexa.  Involucella  caJuca.  Peduncnli  latere  superiori  setuloso-scabri.  Flores  albl. 
Petala  subaeqnalia.  Fruotus   utrinquo  alis  qnatuor  mcrabraceis  glabris  cincti. 


LASKRIMTIUM.  261 

ZBG.  X.  618),  Szpyci,  Repra,  Czania  Hora  (J^.  ZBG.  XVIII.  498),  Bystra 
(Zips  riz.  2ö).  Im  Samborer,  Sauoker  Kr.  (ZE.  33)  kaum. 

4.  Ii.  prutenlcum  Z,.,  L.  hirsutum  Gilib.  Litb.  IV.  113  nou 
Lam.  In  Wäldern,  Holzscbläg'en,  auf  trockenen  Wiesen  zerstreut.  Bei 
Zalas,  Mnikow,  Bielaiiy,  Wola  justowska,  Zwierzyniec  (i?C.  165),  Sokol- 
niki  (^Jach.  Ms.),  im  Z<>lkiewer  Kr.  (if2.  Fiz.  IV.  194),  auf  der  Wolka 
(BG.  I.  209,  ZE.  35,  T.  ZBG.  XII.  931),  bei  Mikolaj6w  iStrass.  in  h. 
Fant.),  Krzywczyce  (^BG.  1.  c),  Brodj  iKloeb.  Fiz.  ITI.  129),  am  Fusse 
der  Karpaten  bei  Tustanowice,  Horodyszcze  (Ilück.  ZBG.  XVI.  273, 
266),  in  den  Pieninen,  Beskiden  QBF.  256).  Fehlt  in  der  Bukowina. 

36.  DAUCUS  L. 

1.  D,  Carota  L.^  D.  vulgaris  Clus.  Stirp.  Pann.  701  Aeck. 
Delic.  gallo-belg.  (1768)  139,  D.  hispidus  Gilib.  Lith.  lY.  \i),D.  m&nri- 
tanicus  Willd.  Prodr.  fl.  ber.  101,  Caucalis  Carota  Cr.  Umb.  113. 
Auf  Wiesen,  an  Wegen  überall  bis  an  den  Fuss  der  Centralkarpateu 
ziemlich  gemein  (^BF.  257). 

37.  CAUCALIS  Hoffrn. 

1.  C.  daucoides  L.  Syst.  ed.  XII.  (1767)  205,  Mant.  II.  (1771) 
350  non  L.  Spec.  241  (=  Orlaya  platycarpos  Koch).  Auf  Brachen, 
unter  Saaten  selten.  Bei  Szczakowa,  Ciezkowice  (BC.  166),  Tarnow 
(Grz.  ÖBW.  III.  138),  Z6<rkiew  (T.  ZBG.  XII.  931),  Lemberg  (^i.  89)?, 
Szopki  Stras.o.  in  h.  PanL),  Jaktorow  (T.  ZBG.  XVIII.  350),  Brody 
{Kloeb.  Fiz.  III.  129),  Brzezany  (^.). 

C.  Iep(()|ihjlla  L.  Sp.  242.  Unter  Saaten  {_ChrUt.  in  BG.  I.  369), 
wohl  nur  zufallig. 

38.  TORIIiIS  Adans. 

1.  T.  Anthriscus  Gmel.  Caucalis  Authriscus  Cr.  Stirp.  iii. 
226,  Tordylium  asperum  Gilib.  Lith.  IV.  11.  Um  Gärten,  an  Zäunen 
oder  Gesträuchen  nicht  überall.  Im  Krakauer,  Bochuiaer  Kr.  QBC.  166), 
bei  Lezaysk,  Dabrowica  (Jabf.  Fiz.  223),  Lacka  Wola  (A".),  Lembergü 
(_BG.  I.  202,  ZL.,  T.  ZBG.  XII.  931),  Brody  (Kloeb.  Fiz.  III.  129), 
Tarnopol  (  T.  ZBG.  XVIII.  350),  Myszkowice,  Laskowce  (K.),  längs 
der  Karpateiikette  im  Stryjer  (ZIps.  Fiz.  227),  Samborer  Kr.  (Hack. 
ZBG.  XVI.  294),  bei  Sanok,  Rudawka,  Krosno,  Odrzykoii,  Korczyua 
(jRT.),  am  Fusse  der  Centralkarpaten  (BF.  259).  Fehlt  in  der  Bukowina. 

T.  nodosa  Gaertn.,  T.  macrocarpa  ZE.  33.  Um  Sauok  (Christ,  in 
BG.  I.  369)  kaum.  Aber  auch  der  nächste  Standort  auf  dem  Adlersberg 
bei  Ofen  (Alf.  in  Sadler  Fl.  com.  Pest.  126)  ist  zweifelhaft  (vergl. 
Kerner  ÖBZ.  XX.   232). 


262 


39.  SCANDIX  L. 

1.  S.  Pecten  Venerls  Z,.,  S.  cornuta  Gilih.  Lith.  IV.  27.  Auf 
Feldern  sehr  selten.  Bloss  bei  Klikowa  (Grz.  Fiz.  II.  40).  Hart  au  der 
Greaze  um  das  Rothe  Kloster  (BF.  260). 

40.  ANTHBTSGUS  Hoffm. 

1.  A.  silvestris  Hofm..,  A.  elatior  Bess.  in  R.  et  Seh.  Syst.  "VI. 
522,  Chaerophyllum  tumidum  Gilih.  Lith.  IV.  28,  Cerefolium 
silvestre  BG.  I.  2^8.  Au  Waldrändern,  an  Heckeu,  Zäuuen  vou  der 
Ebene  bis  iu  die  obere  ßergregion  gemein. 

2.  A.  alpestris  W.  et  Gr..,  Chaerophyllum  silvestre  ZH. 
nach  Niessl  BV.  VIII.  40  non  L.  An  ähnlichen  Orten,  steigt  jedoch  bis 
in  die  Alpenregion.  Auf  der  Sucha  gora,  bei  Targwisko,  Iwonicz,  Gle- 
bokie,  Rudawka,  auf  der  Cergowa  gora,  bei  Nasiczne,  Dwernik,  auf  der 
Rawka,  am  Beskid,  bei  Ustrzyki  gorne  (Ä".),  auf  der  Czarna  Hora  hier 
häufig  (R.  ZBG.  XVIII.  498),  bei  Horecza  {H.  Exs.),  Wiäniowczyk, 
Zlotuiki,  Szechynie  (-E".).  Bezüglich  der  Synonymik  und  Verbreitung 
vergl.  Ä.  BV.  VI.  151-89,  318—9,  VIII.   181-4. 

3.  A.  heterosantha  Schur  ZBG.  XV.  458  En.  pl.  Transs.  (1866) 
273^0*).  In  Wäldern  bei  Zubrza  ziemlich  häufig  (Weiss.  ZBG.  XV.  458). 

4.  A.  Cerefolium  Hoffm.  Aendert  ab: 

u.  leiocarpa  NU.  221,  A.  sativus  Bess.  Volh.  13,  Chaerophyl- 
lum Cerefolium  Cr.  Stirp.  iii.  191,  Ch.  sativum  Lam.  Scaudix 
Cerefolium  Jacq.  Fl.  austr.  IV.  t.  390,  Cerefolium  sativum  BG. 
I.  219.  Wird  in  Gemüsegärten  cultivirt  und  verwildert  dann  so  bei 
i.obzöw  (Demb.  Tent.  58,  BC.  167),  Kawiory  (5C.  1.  c),  Czarna  wies, 
Krowodrza  (Bemb.,  BC.  1.  c),  Lemberg  (ZL.  150,  T.  ZBG.  XII.  931), 
Zaleszczyki  (Friedl.  in  BG.  1.  c),  Czernawka,  Kaliczanka,  Czernowitz, 
Rosch  (HB.  304),  am  Fusse  der  Karpaten  im  Stryjer  Kr.  (^Zips.  Fiz. 
224),  bei  Odrzykou  innerhalb  der  Ruine  (iT.). 

ß.  trichocarpa  NU.  1.  c.  Wurde  hier  noch  nicht  beobachtet. 

5.  A.  vulgaris  Pers.  Scandix  hispida  Gilib.  Lith.  IV.  27, 
Caucalis  scaudicina  Roth  Tent.  I.  121.  An  wüsten  Stellen,  Wegen, 
in  Dörfern,  auf  Mauern  selten.  Bei  Bielany,  Przegorzal'y,  auf  der  Gora 
sw.  Brouislawy,  bei  Zwierzyniec  (BC.  167),  Lemberg  (ZL.  149,  T.  ZBG- 
XII.  931),  zwischen  Tylmanowa  und  Kroscienko  (H.  F  ora  XVII.  572), 
in  den  Beskiden  (BF.  261). 


'••*)  Caule  t'dliisque  tenue  liirsuto;  2 — 3  poJ.  Foliis  fusco-maculatis,  siccatione  pallide 
viridibus.  Floribus  albis  siccatae  ocliroleucis,  po]ygamis,  centralibus  umbellulae  interdum  steri- 
Hl)us,  marginalibus  radiantibus.  Fructibus  angustissime  oblongis,  siccatae  subquinqueangularibus, 
nitidis  laevibusquc,  atroviridibus. 


CHAKROl'HVLMJM.  263 

41.  CHAEROPHYLLUM  L. 

1.  Ch.  temulum  i.,  Ch.  geuiculatum  GiUb.  Lith.  IV,  "29, 
Scandix  teiuula  Roth  Teilt.  I.  122,  S.  uutaus  Moench  Meth.  101.  Au 
Graben,  Rainen,  Zäuneu,  in  Gebüschen  niedriger  und  hügliger  Gegen- 
den stellenweise.  Im  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (^Dernh.  Tent.  60,  BC. 
167),  bei  Lemberg  {ZL.  39,  T.  ZBG.  XII.  932)  Zurawuiki  ( I^i«m.  Rozm. 
18U  p.  204),  Podhorce  (Kloeb.  Fiz.  III.  129),  im  Samborer  Kr.  (Huck. 
ZBG.  XVI.  294),  am  Fusse  der  Pieuinen,  Centralkarpaten  und  Beskiden 
{BF.  262). 

2.  Ch.  bulbosum  L.,  Ch,  tuberosum  Bemb.  Tent.  59  nou 
Jundz.  Opis  rosl.  na  Litwie  etc.  (1830)  118  wo  nur  von  Myrrhis 
tuberosa  *''^)  die  Rede  ist,  Scandix  bulbosa  Roth  Tent,  I.  132.  In 
Wäldern,  Gebüschen,  au  Flussufern,  Zäunen,  wüsten  Stellen  niedriger 
und  hügliger  Gegenden  nicht  selten.  Iiu  Krakauer,  Bochniaer  Kr.  (Demb_ 
1.  c,  BC.  168),  bei  Klikowa  (Grz.  Fiz.  IL  40),  Hoi'osko  (Strass.  in  herb. 
Pant.^,  Lemberg  {ZL.  39  2.  ZBG.  XII.  932),  Zvi\ivz?i  QWiderspach  Exs.), 
Zurawniki  (Wittm.  Rozm.  1824  p.  204),  Kouiuszki  {Kloeb.  Fiz.  III.  129), 
Tarnopol  (T.  ZBG.  XVIIL  350),  Petrykow  (Strass.  1.  c),  Brzezany, 
Podhayce  (i?.),  Zalesie  {Lenz  Fiz.  IL  62),  tuzan,  Rohozna,  Kaliczanka, 
Michalcze  {HB.  304),  Suczawa  {Kn.  Pr.  1 2),  am  Fusse  der  Karpaten 
bei  Besko,  Krosno  (-£".),  Jedlicze  {Bosn.  Exs.),  Podzamcze  (^.},  in  den 
Beskiden  (BF.  262). 

3.  Ch.  aureum  L.,  Myrrhis  aurea  Spr.  Umb.  29.  An  waldigen 
oder  buschigen  Stellen  im  östlichen  Theile  selten.  Bei  Pohorloutz,  Fra- 
dautz,  am  Rareu  (H.  Exs.),  am  Logoschi  (H.  Flora  XIX.  635}.  Ch. 
aureum  au  waldigen  Orten  um  Dukla  (Christ,  in  BG.  IL  370)  dürfte 
eher  Anthriscus  alpestris  sein,  wenigstens  fand  ich  nur  letzteres 
daselbst.  Die  fast  gleichlautende  Angabe  in  BF.  263  scheint  bloss 
nachgeschrieben  zu  sein. 

4.  Ch.  hirsutum  L.,  Ch.  palustre  Pers.  Syn.  I.  320,  Ch.  Cicu- 
taria  ZH.  nach  Niesd  BrV.  VIII.  39  mithin  auch  ZE.  37  non  Vill. 
An  nassen  oder  schattigen  Orten  Ton  der  nördlichen  Ebene  bis  über 
die  oberste  Krummholzgrenze  oft.  Bei  Mloszowa,  Dulowa,  Tenczyn, 
Aleksandrowice,  Swoszowice,  Libiertow  (BC.  168),  Taruöw  (Grz.  ÖBW. 
III.  138),  Wolka  niedzwiedzka  (Jabl  Fiz.  223),  im  Sofienwäldchen  (BG. 
L  220,  ZE.  37,  T.  ZBG.  XIL  932),  Kamenna  (H.  Exs.),  Proszkoutz, 
Storoziuetz  (HB.  305),  auf  der  Opczyua-Mare  (H.  Exs.),  bei  Stulpi- 
kauy,  am  Rareu,  Dzumaleu,  auf  der  tuczyua,  Ploska,  bei  Rostoki  (HB, 
305),  auf  der  Szebela,  am  Pikuj  (Hück.  ZBG.  XV.  59,  56),  bei  Wolosate 
Ustrzyki  gorne,  Berehy  gorue,  auf  der  Cergowa  gora,  bei  Rudawka, 
Targowiska,  Korezyna,  Weg'Iowka,  Ustrobna  (Ä".),  zwischen  Neu-Sandec 
und    Zbyszyce    (H.    Flora    XVII.    571),    in    den    Centralkarpaten    vom 


'63J  Dieses  Synonym  ist  in  Ltd.  Russ.  11.  350  nicht  aufgenommen  worden. 


2(54  CHAKUOPIIYMAM. 

Czaruy  Staw  (Jlse  BV.  X.  Ifi,  6,  4,  BF.  263,  //.  Flora  XVII.  084,  f^eidl 
Isis  1868  p.  66,  Gr.:.  ÖBW.  Ilt.  260,  Fiz.  Tl.  40)  bis  Koscielisko  (^Jielm. 
BV.  VII.  143,  ZE.  37)  überall,  auf  der  Babia  göra  (JiF.  263J.  Ch. 
Cicutaria  auf  nassen  Orten  des  Oriiak  (//^.  24)  gehört  offenbar  hieher. 

5.  Ch.  aromaticum.  X.,  Myrrhis  aromatica  Spr.  Umb.  28.  lu 
Gebüschen,  Hainen,  Obstgärten  yon  der  Ebene  bis  zur  Krummholzregion 
stellenweise.  Bei  Oawiecim  (^A.  BV.  VII.  Hl)  und  ron  da  bis  Wieliczka 
J3C.  168,  A.  1.  c.  119),  bei  Lemberg  (ZL.  40,  T.  ZBG.  XII.  932),  Bora- 
tyn  iKloeh.  Fiz.  III.  129),  Wikow  {HB.  305),  Suczawa  (Kn.  Pr.  12), 
Kaczyka,  Kapukodrului,  Warna,  Eisenau  (HB.  305),  zwischen  dem 
Nemczycz  und  Wisznitza  {H.  Flora  XIX.  631),  auf  der  Szebela,  bei 
Mraznica  (Hück.  ZBG.  XV.  59,  XVI.  266),  Dzwiniacz  gorny,  Ustrzyki 
gorne,  auf  der  Rawka  (  K.},  bei  Szczawnica  (A.  1.  c.  126),  in  den  Cen- 
tralkarpaten  (Ilse  BV.  X.  4,  BF.  264),  Beskiden  (BF.  1.  c),  bei  Krze- 
czow  (Ilse  I.  c.  3). 

42.  MYRRHIS  Scop. 

1.  M.  odorata  Scop.  Auf  Voralpenwiesen  der  Ostkarpateu  sehr 
selten.    Bloss  am  Muntje  le  hing,  Klife  (//.  Exs.). 

43.  GONIUM  L. 

1.  C.  macillatum  L.,    C.  croaticum    WK.  in    Willd.  En.  h.  her 

305,  Cicuta  major  Bauh.  Pin.  160,  Lam.  Fl.  fr.  III.  457,  C  maculata 
Gaertn.  de  fruct.  II.  100  t.  22  f.  10,  Coriandrum  Cicuta  otficinalis 
Cv.  Stirp.  in.  211.  An  wüsten  Stellen,  Gräben,  auf  Gemüsefeldern  beson- 
ders niedriger  Gegenden  nicht  überall.  Bei  i.obzow,  Czarna  Wies,  Krowo- 
drza,  Ds^bie  (Demh.  Tent.  57,  BG.  168),  Grzegorzki  {BC.  1.  c),  Brzezinki 
(Bosniacki),  Tarnow  (Grz.  ÖBW.  HI.  138),  Lezaysk  (Jahf.  Fiz.  223), 
Grodek,  Grzybowice  (T.  ZBG.  XII.  932),  Zurawniki  (Tr/«m.  Rozm.  1824 
p.  204),  Brody  (Kloeh.  Fiz.  III.  129),  Szypeuitz,  Czernowitz,  Czahorü, 
Korowia,  Michalcze,  Kamenna  (HB.  305),  Sereth  (H.  Exs.),  Sucza